Ein etwas anderes Buchprojekt wurde dieser Tage in den Medien vorgestellt. Das Schulprojekt #Für Demokratie gegen Extremismus ist ein kraftvolles Statement für Demokratie in unruhigen Zeiten. Es führt in eine vielschichtige Auseinandersetzung mit den Gefahren für unsere Gesellschaft. Die Schüler des Friedrich-Engels-Gymnasiums Senftenberg in Brandenburg beleuchten Themen wie Extremismus, Populismus, Fake News, Antisemitismus und Rassismus – teils aus persönlicher Erfahrung, teils mit analytischem Blick. Sie zeigen, wie Gefahren von rechts und links den sozialen Zusammenhalt bedrohen, aber auch, wie Widerstand und Aufklärung gelingen können. Sie widmen sich historischen Wurzeln des Nationalsozialismus, aktuellen Entwicklungen und der Rolle sozialer Medien als ein Werkzeug der Manipulation. Besonders eindringlich sind ihre Berichte über Alltagsrassismus, die Verbreitung von Hass im Netz und die Folgen von Wahlverweigerung. Doch das Buch #Für Demokratie gegen Extremismus ist keine reine Problembeschreibung – es ist ein Aufruf zum Handeln. Mit klaren Forderungen nach politischer Bildung, Zivilcourage und solidarischem Miteinander beweisen die jungen Autoren der Generation Zukunft: Demokratie lebt vom Engagement jedes Einzelnen. Ein wichtiges Buch, das wachrüttelt und Mut macht. Mit einem Vorwort von Iris Berben und Steffen Freiberg, Bildungsminister in Brandenburg. Publiziert von der Bestsellerautorin Dona Kujacinski. Das Buch steht unter der Maxime von Barack Obama: Die Demokratie ist dann gefährdet, wenn wir sie als selbstverständlich betrachten. Die Buchpremiere fand am 08.05. in der Neuen Bühne Senftenberg statt. Eine Lesereise mit den Schülern ist geplant.
(Robert Grieger/Pressemitteilung)