Pirckheimer-Blog

Di, 27.01.2026

Ehrentage bei zwei Mitgliedern der Pirckheimer-Gesellschaft

Ganz kurz im Vorfeld und justament zum Geburtstag der Pirckheimer-Gesellschaft sind auch in den Reihen des Vereins und seinem Umkreis zwei illustre Ehrentage zu verzeichnen: So feiert Sigrid Wege, die langjährige und verdienstvolle Vorständin der Magdeburger Pirckheimer, am 27.01. ihren 65. Geburtstag; und Cornelius Brändle, wenn die Granden der Blogredaktion nicht vollends und vollkommen die Weisheit der Mathematik verlassen hat, just am 29.01. seinen 70., womit gesagt sein soll, Corn.elius, hochgeschätzter Künstler, Editor, Organisator der artbook.Berlin – und unsere geliebte Gesellschaft, sie sind Zwillinge! Da sage noch einer, dass das keine Punktlandungen sind. Es braucht gute Nachrichten und feine Wünsche in dieser Zeit. Von daher: Alles Liebe und Gute!

(André Schinkel)

Mo, 26.01.2026

03. Pirckheimer-Treffen in Altona – am 09. Mai 2026.

Pirckheimer-Treffen in Hamburg

Im Mai ist es wieder so weit: Die Pirckheimer im Norden treffen sich in diesem Jahr zum dritten Mal in der Hamburger Schnittke-Akademie zu einem Tag mit Vorträgen, Ausstellungen sowie einer Büchertauschbörse. Am Samstag, den 09. Mai 2026, zwischen 11 und 15 Uhr laden sie in die Schnittke-Akademie (Max-Brauer-Allee 24, 22765 Hamburg) in Hamburg-Altona ein. Zu sehen gibt es Bibliophiles, Druckkunst, lesefreundliche Typografie und Kalligrafie ... – Und zu hören sind Bücherliebhaber, Sammler, Verleger, Künstler. Neben je zehnminütigen Vorträgen der Aussteller entsteht im Beiprogramm eine kostenlose Büchertauschbörse für alle Besucher und Aussteller mit maximal sieben Büchern pro Person. Um Anmeldung (auch für Besucher) wird herzlich gebeten, der Eintritt ist frei. Die Organisation liegt wieder in den Händen von Pirckheimer-Freund Ralf Plenz vom Input-Verlag, www.input-verlag.de, E-Mail: plenz@input-verlag.de, Telefon: (040) 60 92 26 04. Die Aussteller wenden sich bitte wegen einer Tischbuchung für Ausstellungsgut möglichst frühzeitig, spätestens bis zum 02.04.2026, an Ralf Plenz. Am selben Tag findet im Anschluss ebenfalls in den gleichen Räumen eine Veranstaltung der Hamburger Autorenvereinigung von 15.30 bis 17.30 Uhr statt. Ein ganzer Tag des Buches also! Die Pirckheimer freuen sich auf regen Zuspruch.

Pirckheimer-Treffen in Hamburg-Altona
am 09.05.2026, von 11 bis 15 Uhr in der 
Schnittke-Akademie (Max-Brauer-Allee 24, 
22765 Hamburg), im Anschluss Lesung.

(Ralf Plenz)

So, 25.01.2026

Die Buchbindefamilie Stader ist das Thema für einen Online-Vortrag des Stadtarchivs Neuss am 26.02.26.

Eine Buchbinde(r)familie in Neuss

Die Übernahme des Nachlasses der Buchbindefamilie Stader in das Stadtarchiv Neuss ist Gegenstand einer online angebotenen Veranstaltung, die am 26.02.2026, 19.30 Uhr, stattfindet. Das Zentrum des Vortrags, den Marcus Janssens, Leiter der Bestandserhaltung des Stadtarchivs, hält, bilden das Neusser Buchbindehandwerk und die beiden Buchbindemeister Joseph (1907–1971) und Johann Josef Stader (1939–2007) im Mittelpunkt. Einige der prominentesten Stücke der Staders: Bucheinbände, Plakate, auch das Goldene Buch der Stadt, sind sehr eng mit Neuss verbunden. Die Veranstaltung gewährt einen tiefen Einblick in das Buchbindehandwerk des 20. Jahrhunderts. Wer teilnehmen möchte an der Online-Präsentation, melde sich bitte bis zum 24.02.2024 per E-Mail bei: stadtarchiv@stadt.neuss.de. Der Meetinglink wird rechtzeitig vor der Veranstaltung verschickt.

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Sa, 24.01.2026

Ab 31.01. zu sehn: Jessica Backhaus, "Plate 31", 2025.

Fotografie Forum in Frankfurt – „Shadows Might Dance“ ab 31.01.

Die Robert Morat Galerie lädt zur Ausstellung mit Jessica Backhaus in das Fotografie Forum Frankfurt (Braubachstraße 30–32, 60311 Frankfurt am Main) ein. Die neue Exposition der 1970 in Cuxhaven geborenen, deutsch-amerikanischen Künstlerin, die 2005 mit dem Band Jesus and the Cherries ihren Durchbruch feierte, steht unter dem Titel Shadows Might Dance und wird vom 31. Januar bis zum 26. April 2026 in der Mainstadt gezeigt. Die Vernissage der Schau findet am 30.01. um 19 Uhr im Fotografie Forum Frankfurt statt. „Shadows Might Dance ist Jessica Backhaus’ bisher umfang­reichste institutionelle Aus­stellung. Zu sehen sind Werke aus acht Serien sowie zahlreiche Bücher aus den vergangenen 25 Jahren. Ihre Erkundungen, Collagen und sorg­fältig komponierten Still­leben ermöglichen eine bislang einzig­artige Begegnung mit Backhaus’ Werk, das sich im Spannungs­feld zwischen Foto­grafie, Malerei und Objekt­kunst entfaltet“, heißt es in den Liner-Notes zur Ausstellung. Zur Schau der Fotografin, die europa- und amerikaweit ausstellt und deren Foto-Bände bei so renommierten Verlagen wie Thames & Hudson (London) und Kehrer (Heidelberg) erscheinen, gibt es ein umfangreiches Rahmen- und Begleitprogramm – mit Künstler-Rundgang (31.01.). Führungen (10.02., 10.03., 21.04., je 15 Uhr, und jeden Mi 17 Uhr) sowie Galerie-Gespräch (17.04., 18 Uhr) und Workshop mit Jessica Backhaus (18./19.04., je 10 bis 17 Uhr); dieser unter dem Titel Abstrakte Dimensionen. Die Führungen zu den 15-Uhr-Terminen werden jeweils von den Kuratorinnen der Exhibition: Celina Lunsford beziehungsweise Andrea Horvay, angeboten. 

(André Schinkel via Christian von Hoffen/Pressemitteilung)

Fr, 23.01.2026

"Inventing E. T. A. Hoffmann (1776–2026)" – so heißt die jüngste Schau zu Ehren des großen Romantikers in der Stabi Kultur in Berlin, die am 26.02.26 eröffnet wird. Hoffmanns Geburtstag jährt sich morgen, am 24.01., zum 250. Mal. Der hoch begnadete Novellist war auch als Komponist, Kritiker und Zeichner aktiv.

Berlin: Inventing E. T. A. Hoffmann

Wie kaum ein anderer Schriftsteller ist der Romantiker E. T. A. Hoffmann (1776–1822) in seiner Rezeption aufgegangen. Seit über zweihundert Jahren übersetzt man seine Werke in neue Sprachen, Bilder und Kulturen. Noch heute inspiriert sein facettenreiches Werk Künstlerinnen & Künstler aus aller Welt, sich Hoffmann mit besonderen Liebe und Kreativität zu widmen. Nun, zum Jubiläum seines 250. Geburtstags würdigt die Ausstellung Inventing E. T. A. Hoffmann (1776–2026) daher die inspirierende Energie einer weltweiten Buchkultur, die seit fast einem Vierteljahrtausend den Blick auf Hoffmann prägt und immer wieder neu erfindet. Die Schau wird am 26.02. im Stabi Kulturwerk (Unter den Linden 08, 10117 Berlin) eröffnet und ist bis zum 17.05.2026 zu sehen. Am 24. Januar jährt sich Hoffmanns Geburtstag zum 250. Mal, er gilt als der bedeutendste Novellist zwischen dem späten Goethe und Kafka. Die Vernissage erfolgt am 26.02. um 18 Uhr im Wilhelm-von-Humboldt-Saal der Staatsbibliothek. Anna Rozenfeld liest Hoffmanns Texte auf Jiddisch, Dennis Schäfer, der kuratierte, spricht zur Einführung und Jörg Holzmann spielt dazu romantische Musik. Danach kann die Ausstellung bis 22 Uhr besichtigt werden. Es wird um Anmeldung unter diesem Link gebeten.

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Do, 22.01.2026

H. D. Gölzenleuchter & Rainer Küster lesen in Witten.

Lesung mit H. D. Gölzenleuchter & R. Küster in der „Bodegas Rioja“

Zu einer Lesung mit Horst Dieter Gölzenleuchter, dessen Ausstellung Worte und Bilder soeben, initiiert von Sigrid und Ralf Wege, im Magdeburger Literaturhaus zu Ende ging, und Rainer Küster lädt am 06. Februar 2026 die Weinhandlung Bodegas Rioja in Witten (Bochumer Straße 40, 58455 Witten) ein. Die beiden dabei stellen ihr gemeinsames Mappenprojekt Weidenrösslein vor, das acht parodistische Texte und eine VfL-Erzählung Küsters sowie zwei Holzschnitte von Gölzenleuchter enthält. Zur Lesung dieser Texte wird es auch ein Gespräch der Schöpfer geben, in dem sie erklären, wie denn das Rösslein auf die Weide kommt. Und im Anschluss liest H. D. Gölzenleuchter, selbst seit Jahrzehnten auch literarisch tätig, aus seinem Lesebuch, herausgegeben von der Westfälischen Literaturkommission. Die Parodien Rainer Küsters beziehen sich auf bekannte Texte, Lieder und Gedichte, von Heinrich Heine, Bertolt Brecht und natürlich: den Giganten der deutschsprachigen Literatur, Johann Wolfgang von Goethe. Leibliches Wohl garantiert, Eintritt frei, es beginnt: 19 Uhr. 

(André Schinkel via Till Schröder/Pressemitteilung)

Mi, 21.01.2026

Die 'Deutsch-niederländische Grafikbörse' in Borken findet vom 27. Februar bis zum 01. März 2026 statt.

Vorblick auf Grafikbörse Borken

Schon seit 1988 eröffnet sie traditionell den Reigen der Grafik- und Buchkunstmessen im Land: Die Deutsch-niederländische Grafikbörse in Borken, die auch in diesem Jahr in der Stadt Borken (Stadthalle Vennehof, Am Vennehof 01, 46325 Borken) im Münsterland stattfindet – und zwar vom 27. bis 01.03.2026. Die Messe ist Freitag von 16 bis 20 Uhr, Samstag und Sonntag und 11 bis 17 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei, der Zutritt barrierefrei. Geboten wird wieder Druckgrafik aller Art: Holzschnitt, Radierung, Kupferstich, Lithografie, Linolschnitt, auch Siebdruck und Fotografie. Auch einen Preis vergibt die Börse wieder. Die Liste der Ausstellenden gibt es wohl in Kürze unter diesem Link. Für die Gäste der Grafikbörse stehen Parkplätze im Parkhaus Vennehof zur Verfügung.

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Di, 20.01.2026

"Druck & Buch" Wien lädt zu Künstlergesprächen ein.

Best of 2025: Künstlergespräche bei Galerie Druck & Buch in Wien

Im Rahmen ihrer gegenwärtigen Ausstellung Best of 2025, die bis zum 27. Februar zu sehen ist, lädt die Wiener Galerie Druck & Buch (Susanne Padberg, Berggasse 21/2, A-1090 Wien) im Januar und Februar zu zwei Künstlergesprächen ein. So wird am 22.01.26 Katya Dimova dort zu Gast sein und über ihre Faszination an Wildpflanzen wie an ihrem Zeichnen mit Fäden sprechen und zwei neue Bücher exklusiv vorstellen. Am 12.02. stellt Wolfgang Buchta eine neue Unikatbuchreihe zu Lewis Carrolls Unsinns-Ballade The Hunting of the Snark (1876) vor. Die beiden Veranstaltungen in dem Wiener Kunsthaus ganz in der Nähe des Sigmund-Freud-Hauses beginnen jeweils 19 Uhr. 

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Mo, 19.01.2026

In Merseburg – neue Schau in der Willi-Sitte-Galerie.

„Feier des Guten und Abwehr des Bösen“: Willi Sitte in Merseburg

Die Willi-Sitte-Galerie unterhalb des Doms der ehrwürdigen Stadt Merseburg (Domstraße 15, 06217 Merseburg) lädt am 21. Februar um 14 Uhr zur Eröffnung der neuen Sitte-Ausstellung Feier des Guten und Abwehr des Bösen , die bis zum 21. Juni 2026 zu sehen sein wird, ein. Es begrüßt: Michael Finger, der Vorstandsvorsitzende des Förderkreises der Galerie – die Einführungsrede zur Schau hält Pirckheimer-Freund Peter Arlt aus Gotha. Willi Sitte (1921–2013) galt in der DDR und gilt als einer der bedeutendsten Maler und Grafiker seiner Generation, er war zudem ein begnadeter Zeichner. Das ihn ehrende und sein vieldiskutiertes Werk, Wirken und Andenken pflegende Haus in der Domstadt besteht seit 2006. Die Galerie ist Mi bis Fr 10 bis 16, Sa/So 13 bis 16 Uhr geöffnet.

(André Schinkel/Pressemitteilung)

So, 18.01.2026

Die Buchmesse lädt im März wieder nach Leipzig ein, und auch die Pirckheimer sind 2026 wieder dabei.

Leipziger Buchmesse 19.–22.03.2026

Vier Tage, vom 19. bis 22. März 2026, präsentieren sich in den Messehallen (Messeallee 01, 04356 Leipzig) auf der Leipziger Buchmesse Autorinnen und Autoren mit ihren Novitäten, Verlage und Dienstleister die ganze Welt der Bücher. Diese Welt der Bücher wäre jedoch unvollständig, wenn nicht auch Buchkünstler, Illustratoren und die Sammler all dieser schönen Dinge in Leipzig dabei sind. Traditionell sind auch die Pirckheimer mit einem eigenen Stand vertreten. In diesem Jahr ist er in Halle 5, Stand C104 unter dem Dach von Buchkunst und Grafik, und ab diesem Jahr nahe dem Antiquariatsbereich, zu finden. Bei den Pirckheimern ist die Vorfreude groß, in diese Welt ums Buch einzutauchen und den Blick der hoffentlich vielen Besucher speziell auf Buchkunst und Bibliophilie zu lenken. Alle Informationen zur Leipziger Buchmesse gibt es hier unter diesem Link

(Robert Grieger)

Sa, 17.01.2026

Führung in der Staatsbibliothek zu Berlin – am 22.01.

Zur Erinnerung: Führung durch das Digitalisierungszentrum der Staatsbibliothek zu Berlin

Hier unsere kleine Erinnerung für die Veranstaltung am Donnerstag, den 22. Januar 2026, 17.15 Uhr: Führung durch das Digitalisierungszentrum der Staatsbibliothek zu Berlin. Die Führung wird von und mit Konstanze Rönnefahrt angeboten und durchgeführt. Gemeinsamer Treffpunkt für die Veranstaltung ist der Diensteingang links in der Säulenvorhalle vor dem Brunnenhof im Haus Unter den Linden (Unter den Linden 08, 10117 Berlin) der Staatsbibliothek der Bundeshauptstadt. 

Führung durch das Digitalisierungs-
zentrum der Staatsbibliothek zu Berlin,
17.15 Uhr Diensteingang Säulenhalle,
Unter den Linden 08, 10117 Berlin

(Robert Grieger via Marina Fritsche/Ninon Suckow)

Fr, 16.01.2026

In Oldenburg: „Mein Freund Rilke“

Die Landesbibliothek Oldenburg (LBO, am Pferdemarkt 15, 26121 Oldenburg) lädt im Rahmen ihrer vielfältigen Ausstellungstätigkeit zum Rilke-Doppeljubiläum 2025/2026 (150. Geburtstag und 100. Todestag) am 22. Januar 2026 zu einer Buchpräsentation des Comics Mein Freund Rilke von Melanie Garanin, erschienen im Carlsen Verlag, ein. „Die Comic-Zeichnerin Melanie Garanin eröffnet in ihrem Comic Mein Freund Rilke (2025) einen neuen, glei­chermaßen berührenden wie erfrischend witzigen Blick auf den berühmten Lyriker Rainer Maria Rilke. Der Comic“, heißt es in der Ankündigung der Veranstaltung, „erzählt von einer Begegnung mit dem Autor – und zwar sowohl über dessen Gedichte als auch im tatsächlichen Leben. Poesie und Fantasie, Tiefe und Humor berühren sich in dieser Graphic Novel ebenso, wie sich Rilkes Lebenszeit mit unserer heutigen Zeit berührt. Melanie Garanin lädt ein zu einer Entdeckungsreise – für alle, die Rilke lieben, und für alle, die ihn (neu) entdecken wollen.“ Rainer Maria Rilke (1875–1926) zählt zu den bedeutendsten deutschsprachigen Dichtern der letzten anderthalb Jahrhunderte. Sein Werk, das auch zeitweise belächelt wurde, vereint in symbolistischer Manier Schönheit und Existentialismus – viele seiner Zeilen wurden zu geflügelten Worten und Ausdruck für die Würde wie Geworfenheit des Menschen in der Moderne. Der gebürtige Prager, der über die Künstlerkolonie Worpswede mit dem Norden verbunden ist, gilt als Meister des Dinggedichts. Melanie Garanin bietet einen neuen Blick auf RMR. – Die Veranstaltung in der Landesbibliothek (alle Infos dazu hier) beginnt 19 Uhr.

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Do, 15.01.2026

Das Register der "Marginalien"-Ausgaben 151 bis 255 ist jetzt kostenlos online im PG-Shop downloadbar.

Register der Marginalien 151–255 neu auf der Pirckheimer-Website

Wir haben es endlich geschafft, den Großteil des Registers unserer Marginalien als Download auf unsere Seite zu bringen. Das Register umfasst sowohl alle Beiträge der im deutschsprachigen Raum einzigartigen Zeitschrift für Buchkunst und Bibliophilie (so der beredte Untertitel des Journals) und funktioniert zugleich auch als Kreuzregister: Denn es verzeichnet sowohl die einzelnen Autoren mit den Titeln ihrer Aufsätze, Rezensionen und Berichte als auch die aus dem Inhalt der Texte gewonnenen Schlagwörter nach dem Alphabet geordnet. Die Schlagwörter können zum einen Personen- oder Sachschlagwörter sein. Unterschlagwörter wurden nicht erstellt. Dafür wurde bei allen Schlagwörtern jeweils die aufsteigende Reihenfolge der Hefte berücksichtigt, in denen sie erschienen sind. In unserem Shop bieten wir als kostenlosen Download aktuell das Register in zwei Teilen an. Teil 1 (Hefte 151–235), welches damals auch als Publikation erschienen ist. Und Teil 2 (Hefte 236–255), welches als Fortsetzung digital zusammengeführt wurde. Auch für die einzelnen jüngsten Hefte 256, 257 und 258 gibt es bereits eigene Heftregister. Diese sind aber nicht im Shop zu finden, sondern direkt bei den einzelnen Marginalien im Shop – direkt am Ende des angezeigten Inhaltsverzeichnis’. Und: Wenn wieder mehrere einzelne Register zusammengekommen sind, werden diese auch gebündelt direkt als Zusammenfassung im Shop erscheinen. Hiermit wollen wir auch allen Beteiligten und insbesondere Gerhard Rechlin für die große Arbeit an dem Register danken! Alle Informationen und der Link zum Download der Register für die Marginalien finden sich hier.

(Robert Grieger)

Mi, 14.01.2026

Die Dichterin Daniela Danz wird von der KAS geehrt.

KAS-Literaturpreis: Auszeichnung für die Dichterin Daniela Danz

Die Thüringer Dichterin, promovierte Kunsthistorikerin, Literatur- und Kulturvermittlerin Daniela Danz erhält den mit 20.000 Euro dotierten Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung 2026. Die Verleihung der Auszeichnung an die in Kranichfeld im Ilmkreis Lebende soll am 14. Juni 2026 im Weimarer Musikgymnasium Belvedere stattfinden. Danz, deren lyrisches (zuletzt publizierte sie den Gedichtband Portolan), erzählerisches und essayistisches Werk im Göttinger Wallstein Verlag erscheint, arbeitet bei einer NGO-Stiftung und leitet in jedem Sommer im Verbund mit Pirckheimer André Schinkel die Schreibwerkstatt des Lese-Zeichen e. V. in Ranis. Das Werk von Daniela Danz wurde vielfach (Thüringer Literaturpreis 2023) geehrt – sie ist Mitglied in vier Künstlerakademien. 

(Kevin Konopke/Pressemitteilung)

Di, 13.01.2026

Filmaufnahmen – Mentor Armin Schubert und seine Bücherkinder vor dem 'Einhorn-Teppich' in Potsdam.

Potsdam: „Open House“ & Premiere

Das Museum Barberini in der brandenburgischen Landeshauptstadt (Humboldtstraße 5–6, 14467 Potsdam) lädt zum Open-House-Termin am 25. Januar 2026 in die Kapitale an der Havel ein. Von 10 bis 19 Uhr (letzter Einlass: 18 Uhr) gibt es freien Eintritt ins Museum und jeweils 12.30 und 15.30 Uhr Einführungen zur aktuellen Ausstellung Einhorn. Das Fabeltier in der Kunst im Museum sowie von 14 bis 16 Uhr freie Atelierzeit für alle. Und – dabei findet aber auch und vor allem die Premiere des Arte/ZDF-Films Das Einhorn. Kulturgeschichte einer Sehnsucht von Mathias Frick (2025, 52 Minuten) statt, in dem die Brandenburger Bücherkinder, die sich eingehend mit der Materie der Schau befassten und unter Mentorschaft von Pirckheimer-Freund Armin Schubert ein Einhorn-Buch veröffentlichten, eine bedeutende Rolle spielen. Die Bücherkinder werden seit Jahren auch von der Pirckheimer-Gesellschaft unterstützt und gefördert. Der Film wird jeweils um 11 (Screening, auf Einladung des Hauses) und um 14 Uhr (öffentlich) gezeigt. Was für tolle Nachrichten: Chapeau!

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Mo, 12.01.2026

"Was lesen? Verdrängte Texte wiederentdecken": Ab 12.02. lädt das Stabi Kulturwerk zur Ausstellung ein.

Im Stabi Kulturwerk: „Was lesen?“

Unter dem so beziehungsreichen Titel Was lesen? Verdrängte Texte wiederentdecken lädt das Stabi Kulturwerk (Staatsbibliothek zu Berlin, Unter den Linden 08, 10117 Berlin) vom 12. bzw. 13.02. bis zum 10.05.2026 in einer Ausstellung zur Wahrnehmung von Literatur ein, die jenseits der Kanons und Listen stattfindet und nichtsdestotrotz vielleicht doch von Bedeutung ist. Die Schau schließt so Lücken und lässt eine andere Liste des bewahrten Wissens der Welt entstehen. Die Exhibition wird am 12.02. um 18 Uhr im Wilhelm-von-Humboldt-Saal der Stabi mit einem Grußwort von Julia von Blumenthal (Präsidentin der Humboldt-Uni) sowie einer Lesung der Schauspielerin Maria Hartmann eröffnet. Um Anmeldung zur Vernissage wird gebeten. Die Ausstellung kann Mi bis So von 10 bis 18 und Do von 10 bis 20 Uhr besucht werden – Eintritt/Begleitprogramm sind kostenlos.

(André Schinkel/Pressemitteilung)

So, 11.01.2026

Susanne Padberg präsentiert "Best of 2025" in Wien.

„Druck & Buch“ Wien: Best of 2025

Die erste Präsentation der Galerie Druck & Buch in der österreichischen Hauptstadt (Berggasse 21/2, A-1090 Wien – ganz in Schrittnähe des Sigmund-Freud-Hauses) gilt den Erwerbungen des Ausstellungshauses von Susanne Padberg im letzten Jahr. Die Pirckheimerin schreibt dazu in ihrer Rundmail: „Vielen Dank für viel Gutes im alten Jahr und die besten Wünsche für das neue Jahr – ein neues Jahr ist ja immer mit Hoffnung und Verheißung verbunden (möge sie sich erfüllen) und auch mit dem Rückblick auf Gutes: Best of 2025, die besten Neuzugänge des alten Jahres! Diese sind vom 09. Januar bis 27. Februar in der Galerie in Wien und online zu sehen ...“ Gezeigt werden dabei die Neuzugänge von Käthe Wenzel und Tricia Treacy, Herbert Stattler – ferner Werke von Clifton Meador, Stefan Gunnesch, Robbin Ami Silverberg, Natalia Weiss ... sowie der Blow Up Press, von Daniela Deeg & Cynthia Lollis, Ken Campbell und Josef Schwaiger, von den augen:falterinnen aus Leipzig und Emily McVarish. Die Galerie im Zentrum Wiens ist Mo bis Fr 11 bis 18 Uhr geöffnet.

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Sa, 10.01.2026

Findet im Mai statt: Die 'artGrafik Ahrenshoop' 2026.

Vorblick auf Ahrenshoop – im Mai

Vom 14. bis zum 17. Mai 2026 ist es wieder soweit und findet die nächste artGrafik Ahrenshoop zwischen Meer, Sand, Wiese und Bodden auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst statt. Die Messe für zeitgenössische Druckgrafik, Fotografie, Zeichnung und Künstlerbücher lädt wieder ein in die Strandhalle Ahrenshoop (Dorfstraße 16b, 18347 Ahrenshoop). Die vom Pirckheimer-Freund aus dem benachbarten Ribnitz-Damgarten, Henry Günther, organisierte und kuratierte viertägige Begegnung öffnet von Donnerstag bis Sonnabend jeweils von 11 bis 18 und am Sonntag von 11 bis 17 Uhr ihre Pforten. Das Künstlerdorf Ahrenshoop ist seit langem berühmt und bekannt für eine Reihe Kunstschaffender, die mit ihm verbunden sind, Ausstellungen bestimmen das kulturelle Leben des mit einer langen kunsthistorischen Geschichte verbundenen Ostseebads. Und durch das im Orts-Inneren ansässige Künstlerhaus Lukas wird seit vielen Jahren auch die Entstehung von Werken aller künstlerischen Gattungen gefördert. Insgesamt sind zur artGrafik in diesem Jahr 16 Ausstellende eingeladen, ihre Arbeiten zu präsentieren. Dabei sind 2026 u. a. der Holzschneider Frank Eißner aus dem mainfränkischen Aschaffenburg, zudem die Pirckheimer-Freunde Klaus Raasch (von dem auch der Plakathintergrund stammt) und Rainer Ehrt sowie Henry Günther selbst, ferner die zwei Leipzigerinnen Susanne Hoch und Urte von Maltzahn-Lietz (die aus dem Norden stammt), Tina Flau aus Berlin und aus dem Großraum von Halle die Kaltnadelvirtuosin und Zeichnerin, die auch auf eine lange originalgrafische Bibliografie verweisen kann – Susanne Theumer ... Aus Elsterberg reist Peter Zaumseil an. Und schließlich: Lokalmatador wird sein Hans Götze, der im Ostseeort lebt.

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Fr, 09.01.2026

Neue Jahresgabe der Kölnischen Bibliotheksgesellschaft e. V.

In diesem Jahr präsentiert die Kölnische Bibliotheksgesellschaft e. V. eine Kollektion von Postkarten, auf denen insbesondere Artefakte christlicher mittelalterlicher Kunst dargestellt sind. Diese wurden 1925 in der berühmten Jahrtausend-Ausstellung in den neuen Kölner Messehallen auf Betreiben des damaligen Kölner Oberbürgermeisters Konrad Adenauer (1876–1967) präsentiert. Es beinhaltet auch einen Kommentar, welcher die Umstände und Hintergründe dieser Sammlung erläutert. – Die Kölnische Bibliotheksgesellschaft unterstützt die Universitäts- und Stadtbibliothek Köln bei der Pflege und Aufbau ihres Bestands. „Der umfangreiche Altbestand der Kölner Universitätsbibliothek umfasst neben zahlreichen alten privaten Sammlungen auch die Bestände der Vorgängerinstitutionen, die bis ins Jahr 1602 zurückreichen. Mit Ihrer Mitgliedschaft drücken Sie Ihre Verbundenheit zur USB Köln aus und kommen in den Genuss von Sonderveranstaltungen und Veröffentlichungen. Schwerpunkte und Ziele der KBG sind: der Erhalt der wertvollen USB-Altbestände, die Bezuschussung aktueller Fachliteratur für Studierende, die Unterstützung bei der Realisierung von Publikationen der Bibliothek, Kontaktpflege zu Stiftungen, Vereinen und Sponsoren.“ Alle Informationen zur Gesellschaft, wie auch der USB, finden sich unter diesem Link. Die Mitgliedschaft in der Gesellschaft ist für jährlich 30 (Studierende: 20) Euro Beitrag zu haben.

(Robert Grieger)

Do, 08.01.2026

Potsdam-Bornim: Manfred Butzmann ist gestorben.

Trauer um Manfred Butzmann

Der Träger des Käthe-Kollwitz-Preises und des Brandenburgischen Kunstpreises, der Grafiker und Illustrator Manfred Butzmann (1942–2026) ist in seiner Heimatstadt Potsdam, im Stadtteil Bornim, in dem er auch geboren wurde, am 04. Januar im Alter von 83 Jahren gestorben. Vor allem den Berlinern ist er als unbestechlicher Chronist ihrer Dinge im Gedächtnis geblieben. Butzmann wuchs in Eutzsch im Wittenbergischen auf und studierte nach einer beruflichen Ausbildung zum Offsetretuscheur und Malübungen in Caputh in Weißensee bei Werner Klemke, Arno Mohr und Klaus Wittkugel. Nach seiner Meisterschülerschaft bei Werner Klemke arbeitete Butzmann als Buchillustrator und Einbandgestalter, machte sich als Grafiker, Aquarellist und Plakatkünstler einen Namen. Berlin verdankt ihm viele Abbilder seiner rauen Seele“, schreibt die tageszeitung vom 06. Januar in ihrem Nachruf auf Manfred Butzmann. Und: „Butzmann, das ist beste ‚Berliner Schule‘, sein künstlerischer Blick glitt über Menschen und Stadt, sah einen Schwarzen Giebel, der sich roh auf der Wand des Nachbarhauses abzeichnete, oder den Anhalter Puff, ein pervers pink getünchtes Haus, während nebenan alles wegbrach.“ Und mit einer besonderen Vorliebe gestaltete Butzmann, dessen Ausstellungsplakate Maßstäbe setzten, auch Frottagen, Abreibungen u. a. von Berliner Hausfluren, aber auch von Grabsteinen und Türblättern. Seine überaus unkonventionelle Plakat-Kunst setzte Butzmann auch für zahlreiche öffentlich relevante Themen ein. 2007 zog es ihn zurück nach Potsdam-Bornim, wo er am vergangenen Sonntag starb. Er illustrierte u. a. Bücher und Textzyklen von Maxim Gorki, Iwan Turgenjew sowie Gustav Meyrink und Nikos Kazantzakis.

(André Schinkel/Pressemitteilung)