Pirckheimer-Blog

Workshop

Do, 04.07.2024

Ab 12. Juli: Die "Typoésie IV" findet in Gigondas statt.

In Gigondas: Biennale Typoésie IV

Die Typoésie IV, die Biennale des Buchdrucks und der zeitgenössischen Lyrik, lädt vom 12. bis 14. Juli ins französische Gigondas (8 rue du fond du sac, 84190 Gigondas, Vauclus) ein. Organisiert wird sie von der Vereinigung Le Champ des Signes aus Gigondas daselbst. Die Liste der siebzig Aussteller liest sich indes beeindruckend: Neben diversen Éditions aus F. sind auch einige Künstler, Typographen und Editeure aus dem deutschsprachigen Raum vertreten: Veronika Schäpers etwa und die Betreiberinnen von ‹usus›: Uta Schneider und Ulrike Stoltz (die beide bereits beim Hot-Printing-Festival in Offenbach am Wochenende zuvor erwartet werden): „Getreu dem Motto der Organisatoren zeigen wir poetische Druckgrafiken und Bücher, die Sprachbarrieren überwinden, wie zum Beispiel die Ragas, Wer A sagt oder Lady Mikado.“ Weiterhin auf dem Programm: eine Ausstellung mit Gemälden von Jean Gilles Badaire und eine Typografische Werkstatt innerhalb dieser mit Stéphane Landois. Das ganze Programm der diesjährigen Typoésie (in französischer und deutscher Sprache) für bibliophile Lyrikfreunde findet sich unter dem Link der Veranstaltung.

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Mi, 03.07.2024

"Hot Printing" am 06. und am 07. Juli in Offenbach.

Offenbach: Hot-Printing-Festival

Bunt und vielfältig wird es werden! Zum zweiten Mal wird das Druckfestival Hot Printing in Offenbach zum Treffpunkt für rund 70 Künstlerinnen und Künstler, die sich auf unterschiedliche Art und Weise mit dem Thema Drucken beschäftigen. Am Samstag, 6. Juli, und Sonntag, 7. Juli, zeigt die junge und agile Szene im Klingspor-Museum (Herrnstraße 80, 63065 Offenbach am Main), auf dem Museumsvorplatz und im Bernardbau in der Druckwerkstatt bei freiem Eintritt ihre Druckerzeugnisse vom Siebdruckplakat über traditionellen Buchdruck bis zum Comic oder Zine in Knallfarben aus dem Risodrucker. Drucken spielt in Offenbach historisch eine große Rolle: Hier wurde Ende des 18. Jahrhunderts die Lithografie zum ersten Mal kommerziell für den Notendruck genutzt und legte den Grundstein für Plakat- und Bilderdruck, wie er heute allgegenwärtig ist. Am Samstag geht das reiche Programm von 11 Uhr bis in die Nacht (etwa 22 Uhr), am Sonntag von 11 bis 18 Uhr. Mitmachangebote gibt es zwischen 11 und 15.30 Uhr in den offenen Workshops, diverse unterschiedliche Vorträge erwarten die Besucherinnen und Besucher zwischen 12 und 16 Uhr. Das ganze und überaus reiche Programm ist unter diesem Link abrufbar. Auf zum Hot-Printing-Festival!

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Mo, 17.06.2024

Auf nach Magdeburg! Vom 13. bis 15.09. findet in der Ottostadt die Jahrestagung der Pirckheimer statt.

Pirckheimer-Jahrestreffen und Mitgliederversammlung 2024

Vom 13. bis 15. September treffen wir uns zum 51. Pirckheimer-Jahrestreffen in der Ottostadt Magdeburg, der Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt. Am Freitag können sich, nach Anmeldung und Ausgabe der Tagungsunterlagen im Hotel, Interessierte um 14.30 Uhr zu einer Stadtführung (gegebenenfalls in zwei parallelen Gruppen) rund um den Magdeburger Dom treffen, der auch den Ausgangspunkt der Führung bildet. Hier erfahren wir etwas aus der Geschichte der Stadt und können uns ein Bild von ihrer reichen Architektur machen. Alternativ ist eine Besichtigung der Johanniskirche (Johannisberg 1) mit den von Max Uhlig geschaffenen Fenstern möglich. Dieses Kirchenfensterensemble gehört nach Anspruch und räumlicher Dimension zu den größten Werken dieser Art in Deutschland, das nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden ist. Bei der Anmeldung zum Jahrestreffen bitten wir aus organisatorischen Gründen Teilnehmerinnen und Teilnehmer um Benachrichtigung, ob die Teilnahme an der Stadtführung oder an der Kirchenführung gewünscht ist.

Ab 18 Uhr eröffnet im Literaturhaus Magdeburg, Thiemstraße 7, die Jahresausstellung unserer Schwesterorganisation Verein der Bibliophilen und Grafikfreunde Magdeburg und Sachsen-Anhalt e.V. „Willibald Pirckheimer“. Sie feiert in diesem Jahr ihr 30-jähriges Gründungsjubiläum – auch wenn die vollständige Geschichte der Magdeburger Pirckheimer bis ins Jahr 1964 zurückreicht. Im Mittelpunkt stehen Almanache und Bücher der Edition Augenweide unter dem Titel Common Sense – Künstlerbücher der Edition Augenweide. Die Betreiber von Common Sense und Edition, Ulrich Tarlatt und Jörg Kowalski, sind anwesend und kommen gern mit uns ins Gespräch.

Nach einer Begrüßung am Samstag um 10 Uhr durch die Oberbürgermeisterin Simone Borris im Forum Gestaltung (Brandenburger Straße 10, 39104 Magdeburg) gibt uns der Geschäftsführer des Forums einen Einblick in dessen Geschichte, seine Absolventen und Lehrer aus der Zeit der Kunstgewerbe- und Handwerkerschule bis hin zum heutigen Veranstaltungsort und seinen Sammlungen. Im Anschluss wird er durch die Ausstellung Ganz modern führen und die Teilnehmer über das Wewerka-Archiv informieren. Nach der für alle individuellen Mittagspause gibt es vier verschiedene Programmpunkte, wobei wir bitten, sich für eine zu entscheiden. Entsprechende Listen werden bei der Anmeldung am Freitag ausliegen. Die erste Gruppe trifft sich bereits um 14 Uhr am Kunstmuseum in der Regierungsstraße 4–6. Hier führt die Direktorin des Kunstmuseums Kloster Unser Lieben Frauen, Annegret Laabs, durch das Haus, seine Geschichte und die Ausstellung. 

Die zweite Gruppe findet sich um 14.30 Uhr an der Universitätsbibliothek Magdeburg, Gebäude 30, Universitätsplatz 2 ein. Der Stifter Professor Wolfram Neumann führt durch die Ute-und-Wolfram-Neumann-Stiftung. Die Stiftung hat sich der Erhaltung und Pflege der Buchkultur – auch im Verhältnis zu diversen anderen Medien – verschrieben, indem sie Entstehung, Bedeutung und Einfluss literarisch wertvoller Buchreihen auf Bildung und Bewusstsein untersucht und einer größeren Öffentlichkeit bekannt macht. Gruppe drei trifft sich ebenfalls um 14.30 Uhr in der Stadtbibliothek Magdeburg, Breiter Weg 109. Hier zeigt uns Maik Hattenhorst Kostbarkeiten aus dem Depot und führt durch die Ausstellung zur Reformation.

Die vierte Gruppe trifft sich um 14.30 Uhr am Kulturhistorischen Museum Magdeburg, Otto-von-Guericke-Straße 68–73. Im Mittelpunkt dieses Treffens steht die Graphische Sammlung des Museums, die uns durch Karin Kanter nähergebracht wird. Um 18 Uhr treffen wir uns im Kloster-Café in der Regierungsstraße 4–6 zum gemeinsamen Festessen. Hier nehmen uns zwischen den Menügängen Charlotte Buchholz und Lothar Günther mit auf die Reise von Bibliophilen und Bibliomanen. Anschließend, gegen 20 Uhr, findet eine Versteigerung zugunsten des Vereins statt. Wir bitten um rechtzeitige Einreichung von Büchern oder Grafiken. Die Versteigerung koordiniert unser Vorsitzender Matthias Haberzettl (Mail: haberzettl@pirckheimer-gesellschaft.org, Post: Ramsbergstraße 12, 86156 Augsburg). Wir bitten um das Einlegen von Zetteln mit Vorschlägen, auf denen sich Interessenten eintragen. Versteigert werden Artikel mit mehr als einem Bieter.

Am Sonntag endet das offizielle Programm des Jahrestreffens wiederum im Forum Gestaltung mit unserer Mitgliederversammlung von 10 bis etwa 12 Uhr. Bei Interesse am Besuch der Galerie Grimm, Jean-Burger-Straße 2, und der dort ansässigen Siebdruckwerkstatt ist eine Anmeldung parallel zum Jahrestreffen erforderlich. Die Anmeldung zum Jahrestreffen erfolgt mittels Überweisung der Tagungsgebühr von 110 Euro pro Person auf unser Konto: IBAN: DE28 1001 0010 0649 8141 06, BIC: PBNKDEFF unter dem Stichwort „Jahrestreffen 2024“. Bitte melden Sie sich parallel per E-Mail oder via Briefpost bei unserem Schatzmeister Hans Rabenbauer (E-Mail: rabenbauer@pirckheimer-gesellschaft.org, Post: Tübinger Str. 5, 86399 Bobingen). 

Bei Fragen zum Programm stehen Ihnen die Organisatoren Ralf und Sigrid Wege zur Verfügung (sigrid.wege@pirckheimer-magdeburg.de). Reservierungen aus einem Hotelkontingent sind bis 02. August 2024 unter dem Stichwort „Pirckheimer“ im Hotel Ratswaage, Ratswaageplatz 1–4 (Telefon: 0391–5926192/0391–5926193, E-Mail: reservierung@ratswaage.de) möglich. Es sind 10 Einzelzimmer mit Frühstück à 72 Euro pro Nacht und 20 Doppelzimmer mit Frühstück à 98 Euro pro Nacht reserviert. Die Zimmer stehen am Anreisetag ab 15 Uhr, am Abreisetag bis 12 Uhr zur Verfügung. Das Tagungshotel verfügt über gebührenpflichtige Parkplätze in der Tiefgarage. Einladung und Ausschreibung finden sich auch in der Ausgabe 253 der Marginalien. Dort ist auch die Einladung zur Mitgliederversammlung samt Tagesordnung zu finden. Auf nach Magdeburg!

(Sigrid Wege/Fotos: Robert Grieger)

Fr, 14.06.2024

Die Ausstellung "Komm, goldener Pfau ...!" widmet sich in der LBO der jiddischen Sprache und Kultur.

LBO: „Komm, goldener Pfau!“

Zu einer faszinierenden Ausstellung samt umfangreichem Beiprogramm unter dem Titel „Komm, goldener Pfau!“ Jiddisch neu entdecken lädt seit dem 30. Mai die Landesbibliothek Oldenburg (LBO, Pferdemarkt 15, 26121 Oldenburg) ein. In die LBO gelangte 1979 durch einen Tausch mit der Königlichen Bibliothek zu Kopenhagen eine jiddische Sammlung von etwa 200 Bänden. Sie enthält vor allem die moderne jiddische Literatur des 20. Jahrhunderts. Und: Die Sammlung soll an die Geschichte des Gebäudes als ehemalige Polizeikaserne mahnen, von dem aus jüdische Männer durch die Stadt getrieben und dann in das Konzentrationslager Sachsenhausen deportiert wurden. „Es ist merkwürdig, wie wenig man in der nichtjüdischen Welt vom jüdischen Volk weiß. Dies ist heute nicht anders als in all den zweitausend Jahren, da die Juden mit den Völkern des europäischen Altertums und dann mit denen zusammentrafen, die erst im Mittelalter entstanden oder hervortraten“, schrieb Salomo Birnbaum (1891–1989) in seiner Praktischen Grammatik der Jiddischen Sprache (1915), ein Umstand, der sich, und in diesen wieder abgründigen Zeiten zumal, nicht zu geändert haben scheint. Die LBO-Ausstellung widmet sich dem Jiddischen in zwei räumlich getrennten Bereichen. Der erste Teil thematisiert einführende und allgemeine Aspekte des Jiddischen wie die Sprachgeschichte, Sprichwörter, jiddisches Vokabular im Deutschen, Witz und Musik. Dabei werden häufige Vorurteile gegenüber dem Jiddischen problematisiert und für den Umgang mit Jiddismen im Deutschen sensibilisiert. Symbol der Schau ist der Goldene Pfau (jiddisch: „di goldene pave“), ein mythisches Symbol aus einem jiddischen Volkslied. Im Hauptteil der Ausstellung sind viele wunderschöne Bücher der jiddischen Kultur und Literatur zu sehen. Im umfänglichen Beiprogramm finden Vorträge, Führungen, Sprachkurse und Konzerte statt. Die Exhibition ist bis zum 20.07. zu den LBO-Geschäftszeiten (Mo–Fr 10–19, Sa 9–16 Uhr) zu sehen.

(Landesbibliothek Oldenburg/Pressemitteilung)

Di, 04.06.2024

Die Lettertypen feiern 100., 70. und 10. Geburtstag.

100 70 10 Jahre Heavy Metall

100 70 10 Jahre Heavy Metall ... nun, es ist nicht die neue Metallica-Platte, auch wenn der Titel das evozieren könnte, die aufregt, nein, die Lettertypen UG (im Büchnerweg 92, 12489 Berlin) feiert dreifach Geburtstag. Zunächst die Maschinen: die Johanna wird 100, die Heidi 70 Jahre alt. Ja, und schließlich die UG: sie feiert am 08. Juni 2024 den nunmehr zehnten Jahrestag ihres Bestehens. „Was als Idee entstand, ist gewachsen und nun nicht mehr wegzudenken. Manchmal knifflig, oft überraschend, aber immer besonders – das ist es was wir lieben, was unsere Arbeit ausmacht.“ Dem internen Begängnis mit Mitstreitern und Freunden wie Weggefährten und dem Hochamt mit dem Maschinenpark folgt am Sonnabend, dem eigentlichen Jubiläumstag, eine offene Werkstatt, bei der von 12 bis 18 Uhr alles rund um die Lettertypen in Augenschein genommen werden kann. Druckkunst plus Geschichte und viel Leidenschaft – alle Informationen zur UG finden sich hier.

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Di, 07.05.2024

Zwei Jahre "Bleilaus" wird am 11. in Soltau gefeiert.
Mit dabei ist Tetsche, der Schöpfer der "Bleilaus". Der berühmte Cartoonist wurde 1946 in Soltau geboren.

Soltau: Zwei Jahre „Schrift- und Druckwelt“ mit der Bleilaus

Die Bleilaus feiert zwei Jahre Schrift- und Druckwelt in Soltau (Kirchstraße 2, 29614 Soltau) und ein buntes Fest neben der felto-Filzwelt: am 11. Mai von 15 bis 21 Uhr! Die Ära des Druckhandwerks ist in Soltau noch lange nicht zu Ende. Schon seit Mai 2022 ist es als Immaterielles Kulturerbe in der Kirchstraße lebendig. Als Maskottchen begrüßt Bleilaus Guddi Gutenberg alle Interessierten gleich über dem Eingang ... „So weckt sie Tag und Nacht Neugierde auf die Soltauer Welt der Schwarzen Kunst mit Millionen von Buchstaben“, scherzt Reinhard Riedel, Erster Vorsitzender des Trägervereins. Es gibt nicht nur Führungen, sondern auch Praxis im Setzen und Drucken. Die fast ausgestorbene Technik Johannes Gutenbergs wird im ästhetisch gestalteten Museum von engagierten Ehrenamtlichen mit Erfolg weitervermittelt. Zahlreiche Blei- und Holzschriften wie auch alte, noch voll funktionsfähige Maschinen der früheren Soltauer Buchdruckereien Herzberg und Mundschenk zeigen die einst revolutionäre und hochmoderne Weise, Texte zu vervielfältigen.

Das zweijährige Bestehen der Schrift- und Druckwelt wird der Verein zentral in Soltaus Innenstadt auf Röders Hof neben der felto-Filzwelt feiern, und zwar am kommenden Sonnabend. Um 15 Uhr wird das Fest feierlich eröffnet. Die Bläsergruppe Happy Brass mit Sönke Klegin und weiteren Talenten belebt den Nachmittag. Aktive Vereinsmitglieder kommen in Kleidung wie zu Gutenbergs Zeiten und lassen die Besucherschaft aus nah und fern selbst drucken. Der in Soltau geborene Cartoonist Tetsche ist als Schöpfer der Bleilaus prominenter Gast. Außerdem versteigern Mitglieder des Soltauer Fotoclubs „Pixelwerkstatt“ zwischendurch schöne Foto-Leinwände für einen guten Zweck. Ab 18 Uhr sorgt die Band Heavy Silence für Stimmung. Sie zelebrieren die Hymnen der letzten Jahrzehnte mit 100 Prozent Spaß und viel Leidenschaft. Klassiker und moderne Songs bekommen mit Akustikgitarren die eigene Heavy-Silence-Mischung, laden zum Tanzen ein. 

Für Gaumenfreuden sorgen die Soltauer LandFrauen mit leckerem Kuchen. Später bietet der Food-Truck des DRK-Kreisverbandes Fallingbostel abwechslungsreiche Speisen. Auch für Getränke ist gesorgt. Das Fest wird gesponsert von der Kreissparkasse Soltau, den Stadtwerken Soltau, der IHG Soltau, Edeka Ehlers, Hagebau, VGH-Versicherungsbüro Grefe und Raiffeisen Centralheide. Der Eintritt ist für das Fest ist frei, Spenden für die Feier der Bleilaus willkommen.

Die Bleilaus – Schrift- und Druckwelt Soltau
Mo, Mi, Sa von 14 bis 17 Uhr und nach Vereinbarung
www.buchdruckmuseum-soltau.de
Erlebniswerkstatt Buchdruck-Museum Soltau e. V.
Birkenstraße 10a, 29614 Soltau
E-Mail: info@buchdruckmuseum-soltau.de

(Robert Grieger/Pressemitteilung)

Mo, 06.05.2024

10. bis 12. Mai: Fanzineist Vienna Art Book & Zine Fair.

Fanzineist Vienna Art Book & Zine Fair vom 10. bis zum 12. Mai 2024

Sie ist wieder da: Die Fanzineist Vienna Art Book & Zine Fair findet vom 10. bis 12. Mai 2024 im Atelierhaus Akademie der bildenden Künste Wien (Lehárgasse 6–8, A-1060 Wien, der Ausstellungs- und Messeort firmiert unter: Semperdepot) statt. Die Besuchszeiten am kommenden Wochenende fallen wie folgt: Freitag 16 bis 21 (Party bis 23.30 Uhr), Samstag 13 bis 20 (Party bis 23 Uhr) und am Sonntag 12 bis 19 Uhr. Der Eintritt zum Event ist frei. Am Samstag gibt es zudem die Fanzineist Vienna Party im Celeste (Hamburgerstraße 18, A- 1050 Wien), sie geht von 22 bis 5.30 Uhr. An den drei Tagen trifft sich das Who’s Who der Fanzine-Szene in der österreichischen Hauptstadt, insgesamt sind 128 Aussteller vor Ort und 26 Online-Aussteller gemeldet. Neben den Präsentationen gibt es Workshops, Performances, Konzerte, DJ-Sets, Videopräsis, Screenings. Alles dreht sich ums Zine, es gibt Fanzines, Künstlerbücher, Comics, Graphic Novels und vieles mehr zu bestaunen. Zur Zine Fair gehört auch ein Queer Quarter. Es kann an allen Veranstaltungen physisch und online teilgenommen werden. Organisator der Non-Profit-Messe ist Deniz Beser. Alle Informationen zu ihr finden sich auf der Website der Zine Fair und bei Facebook (Main Event und Party Event).

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Mi, 01.05.2024

Cool: Am 11. Mai ist der "Gratis Kids Comic Tag 2024"!

Am 11. Mai ist Gratis Kids Comic Tag!

Kinder-Comics für den Lese-Nachwuchs: Am 11. Mai 2024 ist Gratis Kids Comic Tag, und über 900 Comic- und Buchhandlungen, Bibliotheken und Büchereien in Deutschland, Österreich und der Schweiz sind dabei. Zehn Verlage mit Fokus auf Kinder- und Jugendcomics haben sich dafür zusammengetan und 21 Kinder-Comic-Hefte ausgewählt, die an eben dem Samstag, den 11. Mai, in Buchhandlungen, Comicshops und Bibliotheken kostenlos verteilt werden. Die beteiligten Verlage produzieren eigens für diesen Tag Comic-Hefte, die dann dort gratis erhältlich sind. Von Superhelden über bekannte Figuren aus den unendlichen Weiten des Disney-Universums bis hin zu den neuen Independent Comic-Figuren – in dem kunterbunten Portfolio an Angeboten ist für jeden Geschmack ist etwas dabei. Alle Informationen zu den teilnehmenden Verlagen, zu den 21 kostenlosen Kinder-Comics und darüber, wo es diese geben wird, über zusätzliche Aktionen wie Signierstunden mit Comic-Künstlern und -Künstlerinnen, Ausstellungen, Wettbewerbe und Zeichenkurse gibt es auf der Website zum großen Comic-Gratistag – www.gratiscomictag.de.

(Robert Grieger/Pressemitteilung)

Di, 23.04.2024

Am 23. April jedes Jahres ist Welttag des Buches.

23. April: Welttag des Buches 2024

Am 23. April ist es wieder so weit: Deutschlandweit feiern Buchhandlungen, Verlage, Bibliotheken, Schulen und alle Lesebegeisterten am UNESCO-Welttag des Buches ein großes Lesefest. Eine regionale Tradition ist zu einem internationalen Ereignis geworden: 1995 erklärte die UNESCO den 23. April zum Welttag des Buches, dem weltweiten Feiertag für das Lesen, für Bücher und nicht zuletzt die Rechte der Autoren. Die UN-Organisation für Kultur und Bildung hat sich dabei von dem katalanischen Brauch inspirieren lassen, zum Namenstag des Volksheiligen St. Georg Rosen und Bücher zu verschenken. Und über diesen Brauch hinaus hat der 23. April auch aus einem weiteren Grund besondere Bedeutung: Er ist der Todestag von William Shakespeare (1564–1616) und Miguel de Cervantes (1564–1616), zwei der größten Autoren in der zweiten Hälfte des letzten Jahrtausends. Auf der Welttag-Webseite können sich alle Interessierten und Lesebegeisterten über die umfangreichen Aktionen der Welttag-des-Buches-Partner: Stiftung Buchkultur & Leseförderung des Börsenvereins, Stiftung Lesen, cbj-Verlag, Deutsche Post DHL, ZDF und die avj, informieren.

(Robert Grieger/Pressemitteilung)

Mo, 15.04.2024

"How to co-create with nature" im Mai in München.

„Munich Creative Business Week“

Für eine Woche stellt die kreative Szene wieder alles in ihr Schaufenster, was sie hat: Vom 11. bis 19. Mai finden in München an mehr als 100 Orten Events, Workshops, Diskussionen, Vorträge, Filme, Podien, TypeWalks u. v. m. im Rahmen der 13. mcbw statt. Dieses Jahr unter dem Titel How to co-create with nature. Auch die Typographische Gesellschaft München e. V.  bietet drei Veranstaltungen an. Als einer der größten Vereine für Typografie und Gestaltung in Europa sowie Veranstalter für Fort- und Weiterbildung in der Kreativbranche bietet sie einen Workshop, Expertenvortrag und Typewalk an. Zunächst: Unsere Handschrift – unser Ausdruck am 14. Mai von 15 bis 17 Uhr in der Designschule München. Dann: Typewalk – ein typografischer Spaziergang durch München am 15. Mai von 16.30 bis 18 Uhr. Und schließlich der Expertenvortrag: Custom Type am 16. Mai von 18.30 bis 20 Uhr in der Designschule München. Anmeldungen sind unter der Webseite der tgm möglich.

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Di, 09.04.2024

Die "Bücherkinder" in Brandenburg an der Havel. Die Gruppe wird von den Pirckheimern unterstützt, ihr Mentor ist der Pirckheimer-Freund Armin Schubert.
Die "Bücherkinder" publizierten mehrere Bücher. Sie sind zahlreichen Künstlern und Werken gewidmet.
Auch Olaf Scholz schätzt die Arbeit der Domschüler.
Der "Phönix von Aschersleben" von Sven Großkreutz.
Der "Letzte Tanz" von Altmeister Karl-Georg Hirsch.
Claudia Berg: "Haus bei Burano". Die Meisterin der Kaltnadel wurde u. a. mit dem Meid-Preis geehrt.

Blatt für Blatt: „Bücherkinder“ und die „Edition Pirckheimer“

Die Gesellschaft trägt die Lust auf Buchkunst ins Land. Ein Blick auf zwei ihrer Initiativen

Ein hehres Anliegen besitzt zuweilen einen etwas drögen Sound. In der Satzung der Pirckheimer-Gesellschaft heißt es denn auch sachlich: „Der Verein hat den Zweck, das Sammeln von schönen und wertvollen Büchern, von Grafik und Exlibris zu fördern und zu unterstützen, Kenntnisse über Geschichte und Gegenwart des Buches zu verbreiten, Mitglieder und Öffentlichkeit mit Werken der Buchkunst und Grafik vertraut zu machen, zur Entwicklung der grafischen Künste beizutragen und das Exlibris zu pflegen.“ Das klingt nach mächtig viel bibliothekarischer Emphase, ist vielleicht auch der Reeducation-Stimmung der 1950er Jahre geschuldet, in der die Gesellschaft gegründet wurde. Was ist schön? Was ist wertvoll? Welche Werte vermitteln wir? 

Bei solch fluiden Kategorien ist die Bandbreite der Perspektiven groß: Antiquare, Buchhändler, Verleger, Künstler, Drucker, Sammler, Leser gehören zu uns, auch Institutionen wie die Bayerische Staatsbibliothek, das Literaturarchiv Marbach, die Deutsche Nationalbibliothek, die Büchergilde Gutenberg bis hin zu Verlagen wie die burgart presse, die Edition Mückenschwarm oder The Bear Press. Buch und Grafik als Kulturgut, Wissensträger, Kunstobjekt, Geschichtsquelle, Unterhaltungsmedium sind unser Thema, sich widerspiegelnd in den Marginalien, unserer Zeitschrift für Buchkunst und Bibliophilie, in Jahresgaben, Grafikeditionen und Buchförderungen. Aber wir wären nicht solch eine lebendige, 600 Mitglieder umfassende bibliophile Gesellschaft in Deutschland, wenn wir das so trocken handhaben würden, wie es klingen mag. Zwei Initiativen unserer Gesellschaft, die Bücherkinder und die Edition Pirckheimer, sollen dafür Beispiel sein. 

Wie bekommen wir Kinder zum Lesen und Erwachsene zum Sammeln? An diesen beiden Herausforderungen arbeiten wir verstärkt seit einigen Jahren. Der Kunstpädagoge Armin Schubert, seit Jahrzehnten Pirckheimer, ist der Kopf hinter den Bücherkindern Brandenburg. Seine Idee: Kinder beschäftigen sich ein Jahr lang mit einem Thema und machen am Ende ein eigenes Buch. In der kreativen Auseinandersetzung mit Originaltexten und -illustrationen wächst Verständnis für Literatur, für Geschichten, Bilder. In den Räumen der Evangelischen Grundschule am Dom zu Brandenburg entstehen so Jahr um Jahr Kleinode. Die Kinder recherchieren, diskutieren, zeichnen, dichten, probieren sich in originalgrafischen Drucktechniken von Linolschnitt über Radierung bis Siebdruck. Am Ende mündet es in einer von Sven Märkisch und Dietmar Block in der Galerie Sonnensegel gedruckten und von Henry Günther in der Edition BuchKunstBalance gebundenen kleinen Auflage. So entstanden schon elf Titel, u. a. zu Theodor Hosemann, Christa Wolf, Werner Klemke, Arno Mohr, Jurek Becker, Harald und Robert Metzkes, Egbert Herfurth, Franz Fühmann.

Zum Thema Schriftstellerkindheiten tauchten die Kinder ein in die Erinnerungen von Günter Grass, Franz Fühmann, Christa Wolf und Jurek Becker. Neben den eigenen Illustrationen der Kinder steuerten erstmals auch bekannte Künstler Originalgrafiken zum Buch Die Farben der Kindheit bei: Rainer Ehrt, Katrin Stangl, Sven Großkreutz, Klaus Süß, Moritz Götze. Das jüngste Buch erschien im Dezember 2023 zum Thema Frieden: Pax questuosa. Aktueller denn je, Hommage jeweils an die einzigartige Künstlerin Núria Quevedo und die große Erzählerin Anna Seghers.

Die Pirckheimer unterstützen finanziell, materiell und mit Kontakten, denn oft genug treffen sich die Kinder mit den Künstlern oder mit Personen, die sie kannten. Der deutsche Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier kam zu Besuch, schrieb ihnen auch eine Postkarte für das Buchprojekt über Jurek Beckers Karten an dessen Sohn, was die Kinder zu eigenen Karten anregte; es entstand ein langes Filminterview zwischen Klaus Ensikat und Denis Scheck, das die Kinder mit eigenen Texten zu Ensikat-Bildern flankierten; die amerikanische Leseforscherin Maryanne Wolf wurde auf sie aufmerksam u. v. m. Immer geht es den Kindern dabei um den produktiven Austausch mit dem Vorgefundenen. Und auch Bundeskanzler Olaf Scholz ließ es sich nicht nehmen, sie zu besuchen.

Im Falle unserer Edition Pirckheimer denken wir an eine ältere Zielgruppe. Unserer Zeitschrift für Buchkunst und Bibliophile Marginalien liegt pro Ausgabe für jedes Mitglied eine Originalgrafik bei. War dies in der Vergangenheit nur in vereinzelten Heften der Fall, so etablierten wir vor sieben Jahren die regelmäßige Beilage mit jeder Ausgabe. Auch ein Grund für unser Mitgliederwachstum. Wir freuen uns, mit den preiswerten Blättern namhafter Künstler wie Max Uhlig, Dieter Goltzsche, ATAK, Volker Pfüller, Ottographic, Strawalde, Frank Eißner, Thomas Ranft, augen:falter, b.a.c.H. und vielen weiteren vor allem jüngeren Lesern den Aufbau einer eigenen Grafiksammlung zu ermöglichen. Trotzdemergibt sich daraus ein paradoxes Problem: Je erfolgreicher die Zeitschrift, je höher ihre Auflage, desto mehr steigen die Kosten und sinkt der Sammlerwert der Grafiken.

Vor einigen Jahren haben wir auf dieses Problem mit der Herausgabe einer exklusiven Edition Pirckheimer geantwortet: einer Grafikmappe in kleiner Auflage, die den Sammlern etwas Besonderes bietet und deren Ertrag dabei hilft, die Finanzierungslücke für qualitätsvolle Grafik-Beilagen der Marginalien auszugleichen. Kuratiert von Jens-Fietje Dwars, u. a. Herausgeber der literarischen Edition Ornament im quartus-Verlag, starteten wir mit sieben A3-Blättern in 35er Auflage von den Künstlern Susanne Theumer, Hans Ticha, Klaus Süß, Moritz Götze, Kay Voigtmann, Strawalde und Baldwin Zettl. Obwohl die Subskribenten jenseits des Auftaktblatts von Zettl die Motive nicht kannten, war die Auflage schnell verkauft, und die Besteller freuten sich alle zwei Monate über ein neues Blatt. Ein schöner Erfolg, der auch auf dem Vertrauen der Käufer fußte. Mit der 2022 lancierten zweiten Mappe der Edition passten wir das Konzept leicht an: Auflage 50 Exemplare, alle sieben Blätter liegen bereits vor. Somit weiß jeder, was ihn erwartet, wenn er die Edition abonniert.

Karl-Georg Hirschs Holzschnitt Letzter Tanz krönt darin eine ganze Reihe oft skurriler Paare des Altmeisters, die weniger harmlos tänzeln, als vielmehr ihre Kräfte messen. Dieter Goltzsche trägt eine kleine Radierung namens Schaukelpferd bei. Max Uhlig gab uns für die Mappe eine radierte Frauenkopf-Studie aus dem Jahr 1978, von der bislang noch keine Auflage gedruckt wurde. Seine Malerkollegin im Geiste, Gerda Lepke, zeichnete in ihrer Algrafie mit bekannt freiem Strich ein geheimnisvolles Paar. Der Grafiker und Maler Gerd Mackensen zeigt mit seiner handkolorierten Radierung Nur Narr! Nur Dichter! einen Nietzsche jenseits verklärender Heroisierung. Als Vertreter nachwachsender Generationen konnten wir Sven Großkreutz gewinnen. Sein rätselhaftes Blatt Phönix aus Aschersleben ist aufwändig in Ätzradierung, Aquatinta, Kaltnadel und Aussprengtechnik gearbeitet. Und Claudia Berg beschließt die Mappe mit einem Blatt aus ihrem jüngsten Venedig-Zyklus: Haus bei Burano ist ein weiteres Zeugnis ihrer atmosphärisch dichten Radierkunst. 

Die Mappe wurde erneut von Silke Steinhagen in Weimar gebunden, ein Beiblatt in Bleisatz von der Pavillon-Presse Weimar gedruckt. Sieben Blätter für 1.600 Euro, die in ihrer Zusammenstellung mit hoher künstlerischer Varianz verzaubern. Wofür beim Kind Interesse geweckt wurde, das kann echte Sammlerleidenschaft im Erwachsenenalter zeitigen. So, hoffen wir, geht der Samen auf.

(Till Schröder, Text ist erstveröffentlicht im Begleitbuch der BuchDruckKunst, Hamburg 2024)

Mo, 11.03.2024

"Klein, fein, wow" – die Typographische Gesellschaft München lädt im April zu Schau und Workshops ein.

„Klein, fein, wow“ im Feierwerk

Klein, fein, wow – die Typographische Gesellschaft München e. V. (Elsenheimerstraße 48 in 80687 München) holt Open Print Exchange nach München. Die Vernissage findet am 5. April 2024 um 18 Uhr im Feierwerk-Farbenladen statt. In Kooperation mit Open Press Projekt zeigt die tgm einen Monat lang im Feierwerk-Farbenladen staunenswerte Minikunstwerke, Druckoriginale im Format 7 x 7 cm von über 700 Künstlern und Künstlerinnen aus 33 Ländern. Gestartet hatten zwei Kölner Designer das Projekt und die Entwicklung der Mini-Druckerpresse im Jahr 2018. Zur Vernissage und vom 10. bis 14. April werden Workshops mit Beteiligten aus allen Richtungen in der bayerischen Kapitale angeboten. Finissage der Exposition ist am 25. April 2024. Alle Informationen zu Schau und Workshops finden sich auf der Webseite der Gesellschaft. Anmeldungen sind unter der Email-Adresse info@tgm-online.de der Vereinigung möglich. Der Vorstand lädt herzlich ein!

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Sa, 09.03.2024

Ausstellung · Workshop im Münchner Radierverein im Rahmen des 2024er "Tages der Druckkunst ".

„Einmalig!“: 14.03. im Radierverein

Im Rahmen des Tages der Druckkunst 2024 startet in der nächsten Woche im Radierverein München die Ausstellung mit dem Titel einmalig! Das Augenmerk der Ausstellung liegt dabei auf der unikalen Anfertigung von gedruckten Kunstwerken. Es werden verschiedene Monotypien und Unikat-Drucke von langjährigen genauso wie von neuen Künstlerinnen und Künstlern des in der bayerischen Kapitale beheimateten Vereins ausgestellt. Im Namen des Vorstands lädt Laura Etz herzlich zur Vernissage am 14. März ab 19 Uhr in die Galerieräume des Vereins einladen. Viele der Ausstellenden werden anwesend sein. Zusätzlich zur Exhibition sind alle Interessierten unter dem Motto ‚members & guests‘ an zwei Nachmittagen zu einem besonderen künstlerischen Dialog eingeladen. Angeregt von bildnerischen Gedanken zu den ausgestellten Werken, können die den Verein Besuchenden experimentell tätig werden und am Tag der Druckkunst selbst, am 15.03., und am 21.03. jeweils von 15 bis 18 Uhr unter Anleitung selbst Monotypien herstellen. Eigene Gedanken, die beim Betrachten eines der Werke in der Ausstellung entstehen, sollen aufgegriffen werden, um sie auf eine Druckplatte zu transferieren und im Druck sichtbar werden zu lassen. Vorkenntnisse sind nicht nötig – jede und jeder ist herzlich eingeladen! Um Voranmeldung via Mail wird gebeten: kontakt@radierverein.de. Die Ausstellung ist bis zum 06. April zu sehen, die Galerie ist vom Mittwoch bis zum Freitag jeweils 15 bis 19 Uhr, sowie am ersten Samstag im Monat von 11 bis 14 Uhr geöffnet. Alle weiteren Informationen finden sich auf der Website des Radiervereins München e. V.

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Sa, 30.12.2023

Barbara Beisinghoff: "Flügelschlag". Die Künstlerin stellt ab 14.01. im Stadtmuseum in Offenbach aus.

„Alabasterspur“ in Offenbach

Barbara Beisinghoff stellt in Offenbach aus. Sie schreibt in ihrer Einladung: „Vom 14. Januar bis 2. Juni 2024 ist meine Ausstellung Alabasterspur im Museum der Stadtgeschichte Offenbach zu sehen, Eröffnung am 14.01. mit Dr. Stefan Soltek, Führung und Gespräch im Mai im Erich Martin Raum/Graphische Sammlung und mit zwei Workshops in der Druckwerkstatt des Bernhardbaus. Alabasterspur bezeichnet den oft langwierigen Prozess der Veränderung und Klärung meiner Radierungen.“ Die Vernissage findet um 11 Uhr statt. Auch sonst ist die Künstlerin im beginnenden Jahr überaus aktiv: So wird ihr Künstlerbuch The Angel is my Watermark Ende des kommenden Monats im Rahmen der Wanderausstellung A Radical Alteration: Women’s Studio Workshop as a Sustainable Model for Art Making in San Francisco im Center for the Book gezeigt. Die Schau, die bis 2025 durch die USA reist, wurde kuratiert von Maymanah Farhat. Der Katalog dafür ist in Vorbereitung. Auch die Leipziger Buchmesse im März, die BuchDruckKunst in Hamburg und die Buchkunst Trier im April stehen auf dem Plan. Alle Infos dazu auf der Webseite der Künstlerin.

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Fr, 15.12.2023

Adventsprogramm etc. bei "Die HO" in Magdeburg. Die Betreiber bieten Ausstellung bis zum 23.12. und Workshop sowie Beköstigung am 20.12.2023 an.

HO: Adventsgrillen und -drucken

Die Magdeburger dieHO-Galerie (Tessenowstraße 5, 39114 Magdeburg) lädt zum Adventsdrucken und -grillen am kommenden Mittwoch, den 20.12.23, von 16 bis 21 Uhr ein. Die Betreiber offerieren einen Kunstnachmittag mit Ausstellung und Siebdruckworkshop: „… liebe Freundinnen und Freunde der HO-Galerie, wir laden ein! Ein Nachmittag voller Kunst, Kreativität und Gemeinschaft in unserer Galerie. An unserer Siebdruckmaschine entstehen eigene Kunstwerke. Hier haben die Kinder und Erwachsenen die Möglichkeit, vorhandene und mitgebrachte Textilien selbst zu bedrucken. Getränke für Groß und Klein sind kaltgestellt.“ Zudem kann in der Galerie noch die aktuelle Ausstellung mit Arbeiten von 19 Künstlerinnen und Künstlern (Dorothea Hertel, Anja Nürnberg, Miriam Frank, Claudia Simon, Ellen Gehlich, Mandy Dorendorf, Susanne Franz, Sarah Deibele, Christoph Ackermann, Mike Okay, Robin Zöffzig, Steffen Müller, Pe Hagen und Werner Kuhrmann, Bernd Müller, Ralf Flock, Sebastian Herzau, Volker Kiehn und Thorsten Ohrem) bis zum 23.12. des Jahres am Donnerstag und am Sonnabend je von 16 bis 19 Uhr besichtigt werden. 

(André Schinkel/Pressemitteilung)