In memoriam Perry Bamonte
Am 13. Dezember wurde sie eröffnet, bis zum 15. März 2026 ist sie in der renommierten Kunsthalle Rostock (Hamburger Straße 40, 18069 Hansestadt Rostock), flankiert von einem umfangreichen Begleitprogramm, zu sehen, die große Werkschau zum 85. Geburtstag von Hans Ticha. Das „alte“ wie das „neue Geschrei“ hatte und hat der große Pop-Art-Ironiker seit jeher auf dem Kieker, und seiner ganz eigenen künstlerischen Linie ist Ticha dabei immer treu geblieben: Ein echter „Ticha“ ist in der Regel stets unverkennbar. Zum ersten Mal wird dem Künstler eine umfangreiche Retrospektive durch die Kunsthalle ausgerichtet. Als vielfach preisgekrönter Meister der Buchgrafik genießt er einen weitreichenden Ruf. „Über 120 Leihgaben aus namhaften Museen wie der Neuen Nationalgalerie Berlin, dem Deutschen Historischen Museum Berlin, dem Haus der Geschichte Bonn und dem Sportmuseum Leipzig sowie noch nie ausgestellte Werke aus Privatsammlungen haben wir zusammengetragen, um die bisher größte Werkschau zu präsentieren“, sagt Dr. Jörg-Uwe Neumann, Direktor der Kunsthalle Rostock. Feinsinnige Ironie, präzise Malweise, große Vielfalt der Themen zeichnet das Werk Tichas aus. Mit seiner Kunst eckte er in der DDR immer wieder an. Bis heute äußert sich Ticha kritisch zum Zeitgeschehen, was sich auch in der Schau bei einigen hoch aktuellen Werken, die erstmals gezeigt werden, niederschlägt. Die Kunsthalle ist jeweils Dienstag bis Sonntag von 11 bis 18 Uhr geöffnet, Eintritt: 10 (ermäßigt 8) Euro. Zur Ausstellung erschien auch ein Katalog, er ist für 49 Euro im Museumsshop zu haben. Und – vom 23. März bis zum 14. Juni 2026 wird die Werkschau im Neuen Museum Nürnberg (am Klarissenplatz, 90402 Nürnberg) gezeigt.
(André Schinkel/Pressemitteilung)