Pirckheimer-Blog

Workshop

Sa, 30.12.2023

Barbara Beisinghoff: "Flügelschlag". Die Künstlerin stellt ab 14.01. im Stadtmuseum in Offenbach aus.

„Alabasterspur“ in Offenbach

Barbara Beisinghoff stellt in Offenbach aus. Sie schreibt in ihrer Einladung: „Vom 14. Januar bis 2. Juni 2024 ist meine Ausstellung Alabasterspur im Museum der Stadtgeschichte Offenbach zu sehen, Eröffnung am 14.01. mit Dr. Stefan Soltek, Führung und Gespräch im Mai im Erich Martin Raum/Graphische Sammlung und mit zwei Workshops in der Druckwerkstatt des Bernhardbaus. Alabasterspur bezeichnet den oft langwierigen Prozess der Veränderung und Klärung meiner Radierungen.“ Die Vernissage findet um 11 Uhr statt. Auch sonst ist die Künstlerin im beginnenden Jahr überaus aktiv: So wird ihr Künstlerbuch The Angel is my Watermark Ende des kommenden Monats im Rahmen der Wanderausstellung A Radical Alteration: Women’s Studio Workshop as a Sustainable Model for Art Making in San Francisco im Center for the Book gezeigt. Die Schau, die bis 2025 durch die USA reist, wurde kuratiert von Maymanah Farhat. Der Katalog dafür ist in Vorbereitung. Auch die Leipziger Buchmesse im März, die BuchDruckKunst in Hamburg und die Buchkunst Trier im April stehen auf dem Plan. Alle Infos dazu auf der Webseite der Künstlerin.

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Fr, 15.12.2023

Adventsprogramm etc. bei "Die HO" in Magdeburg. Die Betreiber bieten Ausstellung bis zum 23.12. und Workshop sowie Beköstigung am 20.12.2023 an.

HO: Adventsgrillen und -drucken

Die Magdeburger dieHO-Galerie (Tessenowstraße 5, 39114 Magdeburg) lädt zum Adventsdrucken und -grillen am kommenden Mittwoch, den 20.12.23, von 16 bis 21 Uhr ein. Die Betreiber offerieren einen Kunstnachmittag mit Ausstellung und Siebdruckworkshop: „… liebe Freundinnen und Freunde der HO-Galerie, wir laden ein! Ein Nachmittag voller Kunst, Kreativität und Gemeinschaft in unserer Galerie. An unserer Siebdruckmaschine entstehen eigene Kunstwerke. Hier haben die Kinder und Erwachsenen die Möglichkeit, vorhandene und mitgebrachte Textilien selbst zu bedrucken. Getränke für Groß und Klein sind kaltgestellt.“ Zudem kann in der Galerie noch die aktuelle Ausstellung mit Arbeiten von 19 Künstlerinnen und Künstlern (Dorothea Hertel, Anja Nürnberg, Miriam Frank, Claudia Simon, Ellen Gehlich, Mandy Dorendorf, Susanne Franz, Sarah Deibele, Christoph Ackermann, Mike Okay, Robin Zöffzig, Steffen Müller, Pe Hagen und Werner Kuhrmann, Bernd Müller, Ralf Flock, Sebastian Herzau, Volker Kiehn und Thorsten Ohrem) bis zum 23.12. des Jahres am Donnerstag und am Sonnabend je von 16 bis 19 Uhr besichtigt werden. 

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Sa, 02.12.2023

Bernd Zimmer beim Radierverein – ab dem 07.12.23.

Bernd Zimmer beim Radierverein

Zur Ausstellungseröffnung mit neuen Arbeiten von Bernd Zimmer lädt der Verein für Original-Radierung München e. V. am 07. Dezember um 19 Uhr in die Galerieräume in der Ludwigstraße 7 (Innenhof), 80539 München, ein. Zur Vernissage gibt es ein Künstlergespräch mit Gesa Puell und Zimmer. Danach ist die Exposition vom 08. bis 22.12. und vom 10. bis 19. Januar 2024 Mittwoch bis Freitag von 15 bis 19 Uhr, zu sehen; über die festliche Zeit ist die Galerie geschlossen. Zur Finissage am 19.01.24 gibt es aber noch einen Workshop mit Bernd Zimmer und Joe Holzner zum Drucken großformatiger Holzschnitte, Beginn: 14 Uhr. Im Bild: ein Ausschnitt aus der Serie Unter Bäumen.

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Sa, 11.11.2023

„Verbotene Bücher“ – neue Ausstellung in München.

„Verbotene Bücher“ in München

„Die Literatur ist ein Werkzeug für die Freiheit.“ (Kamel Daoud)

Ob autokratische Herrscher, totalitäre Regime oder verbohrte Bürokraten, besorgte Eltern, strenge Richter oder Hüter des wahren Glaubens – seit es Bücher gibt, wird um den Gegensatz zwischen Kunstfreiheit und strikten moralischen, politischen oder religiösen Vorstellungen gerungen: Eine Ausstellung mit Geschichten aus und über berühmte Bücher, die verboten wurden. Bücherverbote bedeuten Macht und Kontrolle. Kontrolle über politisch Unliebsame, über Frauen, über sozial Benachteiligte, über Menschen, die als nicht dazugehörig angesehen werden. Menschen von Bildung fernzuhalten, heißt, sie daran zu hindern, frei zu denken und sich selbst zu ermächtigen. Zensur gab es seit Erfindung des Buchdrucks und erreicht in der Gegenwart in vielen Regionen der Welt neue Dimensionen. Die Freiheit des Wortes muss auch in Demokratien geschützt und verteidigt werden, deren Wert immer neu beleuchtet werden. Die aktuelle Debatte zeigt, wie existentiell die Frage empfunden wird. Vom Index Librorum prohibitorum der Inquisition über die Bücherverbrennung der Nationalsozialisten bis zum Mordanschlag auf Salman Rushdie, Autor von Die satanischen Verse, den er nur knapp überlebt hat: Die Ausstellung lotet den Unterschied aus zwischen Verbot und Sensibilisierung in sich verändernden Gesellschaften. Die Schau Verbotene Bücher im Literaturhaus München ist seit dem 28.10.2023 und bis zum 04.02.2024 täglich von 11 bis 18 Uhr zu sehen. Führungen finden regelmäßig statt, es gibt ein umfangreiches Begleitprogramm. Eintritt: 8 (erm. 6) Euro, montags gilt ein Sondertarif für Studierende, die letzte Runde (17.30 Uhr) taxiert zum halben Preis. Das Literaturhaus befindet sich am Salvatorplatz 1 in 80333 München.

(Literaturhaus München/Pressemitteilung)

So, 03.09.2023

Andreas Ullrich stellt ab 07.09.23 in München aus.

The „Post Perfect Wonderland“

Die Leiterin der Galerie des Vereins für Original-Radierung München e. V. (Ludwigstraße 7, 80539 München), Laura Etz, lädt zur neuen Ausstellung in die bayerische Landeshauptstadt ein. Sie heißt post perfect wonderland und wird Arbeiten des Künstlers Andreas Ullrich zeigen. Sie schreibt: „Kantig, schräg, verdreht und scheinbar ungehorsam ringen Körperteile auf Blättern um neue Formen. Andreas Ullrich versucht durch die Zusammensetzungen nicht neue Körper zu finden, zu definieren oder zu stilisieren. Vielmehr lässt er ungefiltert Lebensformen unterschiedlicher Couleur entstehen. Mit der Methode des Neuarrangierens entkommt post perfect wonderland bewusst dem Definieren und eröffnet uns eine Welt weitab von Behauptungen und Ansprüchen.“

Weiter heißt es in der Einladung der Vereinsgaleristin: „Ullrichs Arbeiten entstehen mittels der Technik der Risografie, ein im Zylinderdruckverfahren durchgeführtes Schablonendruckverfahren nach Art der Siebdrucktechnik. Im Namen des Vorstands des Radiervereins möchte ich Sie herzlich zur Vernissage am 7. September um 19 Uhr in die Galerieräume des Vereins einladen. Der Künstler wird anwesend sein. Anschließend ist die Ausstellung bis zum 29. September 2023, zu den regulären Öffnungszeiten des Radiervereins, von Mittwoch bis Freitag, jeweils 15–19 Uhr geöffnet. Außerdem möchte ich Sie gerne auf das lange Ausstellungswochenende Open Art vom 8. bis 10. September aufmerksam machen, an dem die Galerie zusätzlich geöffnet hat.

Im Rahmen der Open Art können Interessierte, an dem Samstag und Sonntag, mit Andreas Ullrich in einem Workshop in der Galerie lernen, Risografiedrucke zu erstellen. Die Resultate werden im Anschluss in einer kleinen Ausgabe geheftet und verteilt. Vorkenntnisse sind nicht nötig, und Mitmachen ist zwischen 11 und 18 Uhr laufend möglich. Wir freuen uns über Text- und Bildideen zur laufenden Ausstellung. Kommen Sie vorbei und probieren es selbst aus!“ Anlässlich der Open Art gibt es in der Galerie Sonderöffnungszeiten: am Freitag von 18–21 Uhr, am Samstag und Sonntag von 11–18 Uhr. Alle weiterführenden Informationen finden sich auf der Webseite des Radiervereins.

(Radierverein/André Schinkel/Pressemitteilung)

Sa, 02.09.2023

LAB: Workshop und Ausstellung in Leipzig ab 04.09.

Let’s print in Leipzig · LAB

Das Museum für Druckkunst Leipzig (Stiftung Werkstattmuseum für Druckkunst Leipzig, Nonnenstraße 38, 04229 Leipzig) in Kooperation mit den Leipziger Druckwerkstätten atelier carpe plumbum (Thomas Siemon), Atelier für zeitgenössische Radierung Leipzig (Maria Ondrej), und der stein_werk. Werkstatt für Lithografie und Buchdruck (Thomas Franke) organisiert einen Künstler-Workshop vom 04.09. bis 15.09.2023 mit anschließender Ausstellung vom 17.09. bis 19.11. Die Veranstaltung stellt die Möglichkeiten zeitgenössischer Druckgrafik dar und findet zum sechsten Mal statt. Während des LAB wird in diesem Jahr außer den traditionellen Drucktechniken die der Cyanotypie demonstriert, um zu zeigen, wie das Spektrum künstlerischer und technischer Möglichkeiten erweitert werden kann. Die Ergebnisse sind in der Exposition zu sehen. Beteiligte Künstler*innen: Radovan Čerevka (Košice, Slowakei), Matthias Geisler (Leipzig) und Paule Hammer (Leipzig), Franz Jyrch (Leipzig), Trevor Kiernander (Montreal, Kanada), Klara Meinhardt (Leipzig), Inka Perl (Leipzig), Katrin Stangl (Köln) und Majla Zeneli (Berlin). Das Projekt wird dank der Unterstützung von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und vom Kulturamt der Stadt Leipzig realisiert. Alle weiteren Informationen finden sich unter diesem Link.

(Maria Bogdanovich)

Do, 25.05.2023

"Words like violence / Break the silence": Zeitgleich zum WGT stellen Depeche Mode am 26.05. ihr neues (15.) Album "Memento Mori" in Leipzig vor. Die Stadt ist seit jeher ein Zentrum des "Black Swarm". Und das DBSM bietet im Beiprogramm des WGT am 28. Führungen, Lesung und Workshop zum Thema an.

Eine schwarze Welle in Leipzig

Denkwürdige Tage im Zeichen des Black Swarm stehen der ehrwürdigen und pulsierenden Stadt Leipzig bevor. Pfingsten ist seit vielen Jahren der Zeitpunkt für das europaweit bekannte Wave- und Gotik-Treffen, bei dem sich alle Fans des Gothic, der elektronischen Musik und diverser anderer Künste und Passionen friedvoll vereinen zu zahlreichen Konzerten, aber auch Vorträgen und Lesungen. Und: Der Zufall muss Synthiepopper sein, denn punktgenau am 26. Mai spielen und ausgerechnet am ersten Todestag ihres dritten Mannes Andrew Fletcher mit Depeche Mode Szene-Götter auf der Leipziger Festwiese. Allein dafür werden 75.000 zahlende Zuhörer erwartet. Was hat das nun mit der hehren Stille der Buchkunst zu tun? Einiges: Denn im Beiprogramm des WGT taucht das Deutsche Buch- und Schriftmuseum auf und lädt die Teilnehmer der beiden Events ausdrücklich ein. So beginnt dort am Pfingstsonntag um 11 Uhr eine Führung durch die, nun, gar fantastischen Sammlungen unter dem Titel Monströs! Von Drachen, Fabelwesen und anderen Ungethümen. Das Dunkle, Zaubrische ist ja seit jeher auch das Wesen von bildender Kunst und Literatur. Um 12 Uhr gibt es eine weitere Führung zur schwarzen, hier nun der Buch-Kunst, Peter Schöffer gewidmet. Um 14 Uhr liest mit Christian von Aster ein tiefer Kenner der Gothic-Szene Düster-Vergnügliches im DBSM, gefolgt von einem Workshop im Anschluss, bei dem sich Waver aus alten Büchern ein Dark-Art-Journal bauen können. Die Do-it-yourself-Strecke des Tages endet um 17.30 Uhr. Das neue Album von DM heißt übrigens Memento Mori ... so passt alles zusammen. Da ist eine schwarze Kunst bei der anderen zuhause. Und umgekehrt. So soll es sein. Wohl dem.

(André Schinkel)

Fr, 24.02.2023

"Meisterhafte Unikate" im Museum für Druckkunst.

100 Jahre Einbandkunst

Jubiläumsausstellung in einer ausgewiesenen Stadt des Buches: Meisterhafte Unikate: 100 Jahre Einbandkunst zeigt bis zum 7. Mai das Museum für Druckkunst Leipzig. Die Ausstellung findet anlässlich des 100. Jahrestags der Gründung der Meister der Einbandkunst MDE – internationale Vereinigung e. V. statt und gibt Einblicke in die Entwicklung des zeitgenössischen künstlerischen Einbands in Deutschland – von den Anfängen in den Handbindeabteilungen der Leipziger Buchbindereien im frühen 20. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Handgebundene Bücher, Buntpapiere, Gestaltungskonzepte, Werkzeuge, Materialien, Werkstattimpressionen dokumentieren die kontinuierliche Entwicklung der Einbandkunst, Wandel und Innovationen in Gestaltung und handwerklichen Techniken sowie Einflüsse aus den europäischen Nachbarländern an Beispielen der Meister der Einbandkunst. Für die Zeit der Ausstellung des renommierten Hauses in der Leipziger Nonnenstraße 38 ist ein umfangreiches Begleitprogramm, der Januar-Führung der beiden Kuratorinnen Claudia Richter und Claudia Dettlaff folgt eine zweite am Sonntag, den 26.02., um 12 Uhr, eine allgemeine Führung am 26.03. sowie zwei Spezialführungen zum Thema Buntpapiere mit Julia Rinck jeweils zur gleichen Zeit. Und am 02.04. gibt es als besonderes Special einen Oster-Familienworkshop zum Thema Kleisterpapiere. Zur Ausstellung erschien ein Katalog, der in der Ausstellung oder über die MDE-Geschäftsstelle erworben werden kann. Alle Informationen finden sich auf den Webseiten des Museums sowie der MDE-Vereinigung.

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Mi, 26.10.2022

Das BookBauFestival an der HfG Karlsruhe findet im Rahmen des Hallenbau-Festivals vom 28. bis 30.10. statt. ǀ © Karla Kniep und Luis Rüttiger

BookBauFestival an der HfG

Das BookBauFestival an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe findet im Rahmen des Hallenbau-Festivals vom 28. bis 30.10. statt. Für das Festival organisieren Studierende und Lehrende der Hochschule eine Künstler*innen-Buchmesse in den Atrien der HfG. Das BookBauFestival steht „im Kontext von Ökonomie, nachhaltiger Produktion sowie der Ausstellung und Sammlung von Künstlerbüchern.“ Sieben Kunsthochschulen, neunzehn Verlage und über dreißig Studierende präsentieren und verkaufen Künstler*innenbücher. ZKM, Städtische Galerie und Staatliche Kunsthalle Karlsruhe öffnen ihre Magazine und stellen Kataloge aus mehreren Jahrzehnten zur Verfügung. Das Programm bietet zudem Workshops und Gesprächsrunden und wurde interdisziplinär mit Studierenden des Seminars Künstlerbücher mit Fotografie im Verbund mit Professorin Susanne Kriemann konzipiert. Weitere Informationen und das vollständige Programm finden sich unter: www.bookbaufestival.de.

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Do, 13.08.2020

Lets print in Leipzig 2019 © Museum für Druckkunst

Let’s print in Leipzig 3

„Let’s print in Leipzig 3“ setzt die Kooperation dreier künstlerischer Druckwerkstätten (stein_werk. Werkstatt für Lithografie und Buchdruck / Thomas Franke, Atelier für Radierung / Maria Ondrejatelier carpe plumbum / Thomas Siemon) aus Leipzig mit dem Museum für Druckkunst fort.
Für neun Künstlerinnen und Künstler ist das Museum zwölf Sommertage lang gemeinsamer Schaffensraum. Zum Künstlerworkshop werden sie in an den historischen Pressen ihre grafischen Arbeiten umsetzen. Die anschließende Ausstellung zeigt die Ergebnisse und weitere grafische Arbeiten.
Die von den Akteuren eingeladenen Künstler werden an den historischen Pressen des Museums für Druckkunt ihre grafischen Arbeiten umsetzen, in diesem Jahr Benjamin Dittrich (Leipzig), B.C. Epker (Leeuwarden, NL), Margarete Lindau (Mannheim), Thomas Moecker (Leipzig), Stefanie Pojar (Leipzig), Susann Pönisch (Berlin), Maria Schumacher (Leipzig), Claus Georg Stabe (Berlin) und Aafke Ytsma (Leeuwarden, NL).
Der Künstlerworkshop ist während der Tage der Industriekultur öffentlich erlebbar!

Workshop: 31. August - 11. September 2020
Susstellungseröffnung: 11. September 2020, 17 Uhr in Anwesenheit der Künstler
Ausstellung: 13. September - 1. -november 2020

Museum für Druckkunst Leipzig

Do, 15.08.2019

Blick in die Ausstellung vom Vorjahr, © Museum für Druckkunst Leipzig

Let's print in Leipzig 2

Kulturerbe Drucktechnik erleben - Künstlerworkshop und Ausstellung 

Let’s print in Leipzig 2“ ist die Fortsetzung einer Kooperation dreier künstlerischer Druckwerkstätten aus Leipzig (stein_werk. Werkstatt für Lithografie und Buchdruck / Thomas Franke, Atelier für Radierung Leipzig / Maria Ondrej, atelier carpe plumbum / Thomas Siemon) mit dem Museum für Druckkunst. Die von den Akteuren eingeladenen Künstler werden an den historischen Pressen des Museums für Druckkunt ihre grafischen Arbeiten umsetzen, in diesem Jahr Marcin Dymek (Kraków, PL), Marlet Heckhoff (Leipzig), Elisabeth Howey (Leipzig), Éléonore Litim (Lyon, F), Selma van Panhuis (Leipzig), Jan Vičar (Telč, CZ), Steve Viezens (Nürnberg und Leipzig), Matthias Weischer (Leipzig), Christina Wildgrube (Leipzig)

Das Besondere des Workshops ist das experimentelle Format. Nur in den historischen Werkstätten des Museums für Druckkunst können gleichzeitig drei verschiedene Drucktechniken, der Hoch-, Tief- und Flachdruck, künstlerisch genutzt werden und ermöglichen somit neue grafische Ausdrucksformen. Unterstützt werden die Künstler von den Leitern der drei Druckwerkstätten. Der Druckworkshop ist im Rahmen der 7. Tage der Industriekultur Leipzig vom 22. bis 25. August öffentlich.

Künstlerworkshop:19. - 30. August 2019
Eröffnung: 30. August 2019, 19 Uhr
Ausstellung: 1. September - 20. Oktober 2019

Museum für Druckkunst Leipzig

Mi, 03.04.2019

"Reframing Worlds" in der Galerie im Körnerpark 2017/18, Foto © Nihad Nino Pusija

DRUCK DRUCK DRUCK

Das Projekt DRUCK DRUCK DRUCK bringt die Druckwerkstatt in die Galerie und schafft Raum für unabhängige Print-Gemeinschaften aus Berlin und darüber hinaus. Die interdisziplinäre, multi-formatige Ausstellung erforscht, wie Printmethoden verwendet werden können, um radikale Ziele in der Kunst, der Bildung und der Gemeinschaft zu erreichen.

Risograph, Siebdruck, Mimeograph, Hochdruck, Xerox; Drucke, Zines, Kunstbücher; Ausstellungen, Installationen, Workshops, Diskussionen, Präsentationen und Leseräume: Über vier Monate werden verschiedene Künstler und Projekte eingeladen, Räume für das Lernen, Kreieren, Teilen, Lesen, Verlegen und Tauschen zu generieren. Die Galerie im Körnerpark verwandelt sich in ein Zentrum für Gemeinschaft, die Ausstellung wächst und wandelt sich in dieser Zeit. Ein Fest für Generationen von Print- und digitalen Leser vor und nach dem Internet.

Mit: Schikkimikki Zinedistro & Library, Czentrifuga kollektiv, Penthaus für schöne Formate, Lucky Punch Press, Archiv der Jugendkulturen, Hopscotch Reading Room, Deniz Beser/Heyt be! Fanzin, Salt and Cedar Press, Erwin Blok, Petra Schulze-Wollgast, Colorama, Lady Liberty Press, Paul Paetzel, Drucken 3000, Gloria Glitzer / We Make It, Luca Bogoni, Outer Space Press / Pogo Books, BAÇOY KOOP, Lucky Punch Press, Aisha Franz, Viktor Vejvoda, Paper News, u.a.

Kuratiert von Nina Prader and John Z. Komurki

Ausstellungseröffnung: Freitag, 12. April 2019, 18 Uhr
Ausstellung vom 13. April - 14. August 2019

GALERIE IM KÖRNERPARK
Schierker Str. 8, 12051 Berlin

Sa, 04.08.2012

Handpressendrucke Dresden 2012

In Zusammenarbeit mit der Galerie Baer, der HfBK Dresden, dem Kupferstich-Kabinett und dem Kulturamt wird in die Grafikwerkstatt Dresden zu einem exklusiven Workshop eingeladen. Ziel ist die Förderung von Künstlerinnen und Künstlern, die mit originaldruckgrafischen Techniken arbeiten wollen, außerdem die Pflege von Originaldruckgrafik in Qualität und Vielfalt.

Als Druckwerkstatt Goetheallee 1958 von Dresdner Künstlern gegründet und seit 1979 als Berliner Straße bekannt, arbeitet die Grafikwerkstatt Dresden seit 1997 im Souterrain des ehemaligen Pentacon-Werkes, jetzt Technische Sammlungen der Stadt Dresden.
Verschiedene originalgrafische Drucktechniken stehen zur Verfügung. Es ist möglich Arbeiten in Radierung, Steindruck, Hochdruck, Handsatz, Algrafie, Layout, Fotografie und Offsetandruck von ausgebildeten Druckern ausführen zu lassen. Außerdem können vollständig ausgestattete Arbeitsplätze für Radierung, Steindruck, Algrafie, Hochdruck, Handsatz, Layout, Analogfotografie, Buchbinden und ein Ätzraum für eigene Experimente gemietet werden, wobei professionelle Betreuung verfügbar ist.

Ausschreibung: bis 31. August 2012
Workshop: 5. bis 16. November

So, 15.07.2012

Glanz und Elend

Illustration zwischen Kunst, Marktanforderung und Eigensinn
5. Workshop der Stiftung Illustration
Tagungskonzeption: Jutta Bauer


Illustration und Markt stehen per se in einem engen und zugleich spannungsvollen Verhältnis: Sie bedingen und beeinflussen einander und müssen sich doch zugleich auch voreinander abgrenzen. Ein weit verbreitetes (Vor?)-urteil besagt, dass der Markt und damit die Verlage möglichst marktgerechte, sprich brave, liebe, heitere und je nach Zielgruppe vor allem auch kindgerechte und somit eben angeblich gut verkäufliche Illustration bevorzugen.
Aber ist das wirklich so? Ist eine Illustration, die die genannten Aspekte erfüllt und die zudem den Text einfach 1:1 umsetzt, nicht einfach nur langweilig und damit auch schwer zu verkaufen? Wie viel Eigensinn braucht gute Illustration und wie kann sie sich am Markt durchsetzen? Wie funktioniert dieser Markt und wie viel Eigensinn lässt er zu? Welche Rolle spielen Verlage und Agenturen und wie kommen Verlag und IllustratorIn zusammen? Wie muss eine solche Zusammenarbeit aussehen, um zu einem möglichst guten, qualitätvollen und zugleich verkäuflichen Ergebnis zu führen? Wie hat sich der Markt in den letzten Jahren verändert und wohin wird diese Entwicklung gehen? Was bedeutet das für die IllustratorInnen und wie reagieren sie auf diese Entwicklung?
Verleger und Artdirektoren, Vertreter der Illustratoren-Organisation und Museumsleute, bekannte und junge IllustratorInnen werden bei diesem Workshop miteinander und mit den TeilnehmerInnen ins Gespräch kommen und versuchen, gemeinsam Antworten auf diese und andere Fragen zu finden.

7. und 8. September im Bilderbuchmuseum Troisdorf

è Burg Wissem, Bilderbuchmuseum
Burgallee

53840 Troisdorf

Do, 15.03.2012

Delikat: Lü Jingren. Buchdesign

Noch relativ unbekannt ist das chinesische Graphikdesign im Westen, groß dagegen das Interesse am westlichen Design in China, die Protagonisten des Grafikdesigns werden in großen Ausstellungen geehrt und ihr Schaffen in großartigen Katalogen dokumentiert. Hervorragende Universitäten bilden junge Grafikdesigner aus, die zur Avantgarde vorstoßen. Lü Jingren gehört zu den renommiertesten zeitgenössischen Buch- und Graphikdesignern Chinas. In seinen Arbeiten verbindet er Einflüsse des modernen westlichen Graphikdesigns mit traditionellen chinesischen Gestaltungsprinzipien: überlieferte Einbandformen wie die klassische chinesische Heftung in Kombination mit Kassetten oder mit Seide bezogenen Mappen und der Rückgriff auf klassische Muster chinesischer Stoffe geben den von ihm gestalteten Büchern trotz ihrer internationalen Modernität ein auf den ersten Blick als typisch chinesisch erkennbares Gepräge. Die Ausstellung gibt einen Überblick seines vielfach ausgezeichneten Buch- und Plakatschaffens. Lü Jingren wurde 1947 in Shanghai geboren, er studierte an der Kunsthochschule in Kobe, Japan. 1998 gründete er das Jingren Art Design Studio, er ist Professor an der Akademie für Kunst und Design der Tsinhua Universität. Lu Jingren ist Mitglied der AGI. Die Ausstellung ist in Kooperation mit der Hochschule für Gestaltung Offenbach unter Vermittlung von Professor Klaus Hesse entstanden. Lü Jingren war Gast der von der Hochschule veranstalteten Grafikdesign Biennale Deutschland China 2010 in Offenbach. Mit der Ausstellung verbindet sich ein mehrtägiger studentischer Workshop mit Lü Jingren.

Ausstellung: 20. April bis 10. Juni 2012

è Klingspor-Museum
Herrnstr. 80
63065 Offenbach