Pirckheimer-Blog

Workshop

Sa, 27.12.2025

Bis März ist Hans Ticha in Rostock zu sehen. Danach wandert die Retrospektive weiter nach Nürnberg.

Kunsthalle Rostock: Hans Ticha

In memoriam Perry Bamonte

Am 13. Dezember wurde sie eröffnet, bis zum 15. März 2026 ist sie in der renommierten Kunsthalle Rostock (Hamburger Straße 40, 18069 Hansestadt Rostock), flankiert von einem umfangreichen Begleitprogramm, zu sehen, die große Werkschau zum 85. Geburtstag von Hans Ticha. Das „alte“ wie das „neue Geschrei“ hatte und hat der große Pop-Art-Ironiker seit jeher auf dem Kieker, und seiner ganz eigenen künstlerischen Linie ist Ticha dabei immer treu geblieben: Ein echter „Ticha“ ist in der Regel stets unverkennbar. Zum ersten Mal wird dem Künstler eine umfangreiche Retrospektive durch die Kunsthalle ausgerichtet. Als vielfach preisgekrönter Meister der Buchgrafik genießt er einen weitreichenden Ruf. „Über 120 Leihgaben aus namhaften Museen wie der Neuen Nationalgalerie Berlin, dem Deutschen Historischen Museum Berlin, dem Haus der Geschichte Bonn und dem Sportmuseum Leipzig sowie noch nie ausgestellte Werke aus Privatsammlungen haben wir zusammengetragen, um die bisher größte Werkschau zu präsentieren“, sagt Dr. Jörg-Uwe Neumann, Direktor der Kunsthalle Rostock. Feinsinnige Ironie, präzise Malweise, große Vielfalt der Themen zeichnet das Werk Tichas aus. Mit seiner Kunst eckte er in der DDR immer wieder an. Bis heute äußert sich Ticha kritisch zum Zeitgeschehen, was sich auch in der Schau bei einigen hoch aktuellen Werken, die erstmals gezeigt werden, niederschlägt. Die Kunsthalle ist jeweils Dienstag bis Sonntag von 11 bis 18 Uhr geöffnet, Eintritt: 10 (ermäßigt 8) Euro. Zur Ausstellung erschien auch ein Katalog, er ist für 49 Euro im Museumsshop zu haben. Und – vom 23. März bis zum 14. Juni 2026 wird die Werkschau im Neuen Museum Nürnberg (am Klarissenplatz, 90402 Nürnberg) gezeigt. 

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Mo, 17.11.2025

21.11.25: Bundesweiter Vorlesetag. | © Gert Albrecht

21.11.25: Bundesweiter Vorlesetag

Das größte Vorlesefest Deutschlands findet am 21.11.2025 statt. Zum Bundesweiten Vorlesetag erzählen tausende Kapitel gemeinsam eine große Geschichte: Wie wichtig Vorlesen für die Entwicklung von Kindern ist. Seit 20 Jahren machen die Initiatorinnen Die Zeit, Stiftung Lesen und die Deutsche Bahn Stiftung auf die Bedeutung des Vorlesens aufmerksam. Denn genau das ist der erste Schritt zum Lesenlernen – eine zentrale Fähigkeit, die das gesamte Leben beeinflusst. Der Aktionstag dient vielen als Einstieg in ein freiwilliges Engagement für die Leseförderung: Unter den Teilnehmenden sind viele Menschen bereits zum zweiten Mal dabei. Der Bundesweite Vorlesetag erschafft so seine große und eigene Vorlese-Community und wirkt dadurch nachhaltig – auf freiwilliges Engagement und auf zukünftige Generationen. Dazu passt das Motto, unter dem in diesem Jahr vorgelesen wird: „Vorlesen schafft Zukunft.“ Alle Infos zum Thema finden sich hier.

(Robert Grieger/Pressemitteilung)

Do, 18.09.2025

Sylvia Döhler · Uwe Klos: „Hortus luminis: Pflanzen im Licht“

Was für ein Titel für eine Ausstellung: Hortus luminis: Pflanzen im Licht. Schön und leuchtend bis in die Tiefen eines fließenden Lichts in den Pflanzen, wie es mystisch schon in den großen Köpfen des Mittelalters schwebte und bis heute, in Wackelzeiten wie diesen zumal, nachhallt. Ein bissel was davon bekommt man ab dem 27. September im Museum Schloss Moritzburg in Zeitz (Schlossstraße 06, 06712 Zeitz) zu sehen: Wandbehänge und Leuchtobjekte der Erfurterin Sylvia Döhler, Fotogramme und bibliophile Bücher von Pirckheimer-Freund Uwe Klos aus Cossengrün. „Die Ausstellung zeigt, dass die florale Welt für beide Künstler nicht nur ästhetische Motive und formale Mittel bereithält, sondern als wiederkehrende Erscheinung Bestandteil ihres Lebens ist und ihr schöpferisches Handeln prägt.“ Die Eröffnung der Exposition findet am Sonnabend, den 27.09., um 15 Uhr statt, es spricht zur Vernissage die Kunsthistorikerin Anna Lehmann-Ertel aus Gera. Ort der Schau ist der Festsaal des Schlosses. Am 25.10. bietet Uwe Klos eine Fotogrammwerkstatt an, die um 11 Uhr beginnt. Für den Workshop werden 15 Euro erhoben, Anmeldungen sind unter der Nummer (03441) 21 25 46 erforderlich. Der Eintritt zur Vernissage ist frei. Alle Informationen zur Schau finden sich hier. – Die Ausstellung Hortus luminis ist bis zum 01.03.2026 in Zeitz zu sehen.

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Di, 12.08.2025

'NeuroArt'-Schau mit Monika Leonardt in Werder, ab 16.08.2025 (Vernissage mit Performance & Lesung).

„NeuroArt“: Vernissage & Lesung

Was bewegt, was verbindet: Wie spielerisch aufs Blatt geworfen muten die ausgestellten Arbeiten an, die ab 17.08. in der Turmgalerie des Christian-Morgenstern-Literaturmuseums (Hoher Weg 150, Werder a. d. Havel) zu sehen sind. NeuroArt ist nur eine von vielen Methoden, derer sich Monika Leonardt bedient, um auszudrücken, wie sie sich und die Welt um sich her erlebt, empfindet. Es geht dabei um Beziehungen, um Verbundenheit, um Muster zwischen Menschen und um strömende Lebenskraft. Die Arbeiten entstehen in einem meditativen Moment. Sie sind in einem Zug aus Linien gezeichnet, gemalt, Linien, die sich zwischen Zentren verweben, die Formen und Muster entstehen lassen. Traumfängerartig. Traumartig. Feine Netzwerke mit schöner Wirkung, erinnern sie doch an unser neuronales System, an organische Strukturen aller Lebensformen. Symbolhaft stehen sie für Energien, Lebensströme – und das Malen an diesen Bildern soll, so heißt es, sogar auf die inneren Vernetzungen wohltuend zurückwirken. Gut tut diese Art zu malen auf jeden Fall. Freude macht sie. Staunen löst sie aus. Und vor allem: Jeder kann sich darin versuchen, kann sich darin sammeln und finden. Bei der Vernissage in Werder, die am 16.08. von 17 bis 19 Uhr stattfindet, wird die vielseitige Frankfurter Künstlerin Monika Leonardt in einer Performance Arbeiten entstehen lassen zu Texten der Potsdamer Autorin Jana Weinert. Das Publikum kann sich inspirieren lassen und kann selbst zu Stift und Papier greifen. Oder einfach nur zuhören und zusehen. Und nach der Eröffnung mit NeuroArt-Performance, Handpan-Musik und Lesung ist die Ausstellung in Werder vom 17.08. an bis zum 26.10.2025 zu sehen. Alle Infos dazu gibt’s auf der Webseite der Gesellschaft. Was bewegt, verbindet: Bei der NeuroArt-Ausstellung im Hohen Weg in Werder kriegt man’s heraus.

(Ninon Suckow/Robert Grieger/Pressemitteilung)

Fr, 18.07.2025

In der KHB zuhause: Henri Matisses Blattfolge "Jazz". In den gebundenen Fassungen, verlegt von Tériade 1947, gehört es zu den wichtigsten Künstlerbüchern des letzten Jahrhunderts. Einige der insgesamt 20 Blätter sind in Bremen bei "Kunst fühlen" zu sehen.
Das berühmte Kupferstichkabinett der Kunsthalle in Bremen beherbergt über 220.000 grafische Objekte, Vorlagezeit: stets am Di 10–16 Uhr. | © Marcus Meyer

Sommertipp: Kunsthalle Bremen

Für Christian von Hoffen, in Dankbarkeit und Freundschaft.

Wen es im Sommer in den Norden zieht, der möge einen Stopp in Bremen erwägen. Die lebhafte Metropole an der Weser ist eine stolze, ausgewiesene Kunststadt mit einer Reihe beeindruckender Sammlungen rund um das Welterbe-Ensemble (Altes Rathaus und Roland) am Markt. Dort gibt es unterhalb des Markts auch gleich eine Kulturattraktion hohen Ranges zu sehen, die Böttchergasse, die 1926 u. a. von Bernhard Hoetger (1874–1949) errichtet wurde, mithin ein seltenes Beispiel für den Backsteinexpressionismus abgibt und Museen für Paula Modersohn-Becker (1876–1907) und die Sammlung Roselius beherbergt. Der Kulturtipp schlechthin aber soll für die Kunsthalle Bremen am Wall 207, inmitten eben der Kulturmeile der Weserstadt gelten. Das Haus dürfte eine der schönsten Kunsthallen Deutschlands sein und das einzige große Kunstgebäude daselbst, das über den Kunstverein Bremen e. V. in bürgerschaftlicher Trägerschaft ist. Es beherbergt in seiner fixen Sammlung Werke aus sieben Jahrhunderten Kunstgeschichte, darunter Großwerke von Vincent van Gogh, Pablo Picasso (das Café im Foyer der Kunsthalle heißt nach einem seiner ausgestellten Gemälde Sybille), Edvard Munch, Käthe Kollwitz oder der Worpsweder Künstler und Künstlerinnen. Neben der wachsenden Hauptsammlung (in der seit kurzem auch die Audvideo-Installation Pixelwald Wisera von Pippilotti Rist einen eigenen Bereich füllt) richtet die Kunsthalle immer wieder thematische und Sonderausstellungen aus, in diesem Sommer und Herbst sind das Kunst fühlen: Wir. Alle. Zusammen (bis 07.09.) und Mis(s)treated: Mehr als deine Muse! (bis 03.08.), die besonders berühren: Outsider Art und Kunst im Spiegel vom Leben mit Behinderung und Krankheit einerseits und: die künstlerischen Statements starker Frauen – Margit Manz, Yoko Ono oder Gabriele Stötzer, die sich aus dem patriarchalen Staubzopf der Szene kühn wie vehement befrei(t)en. Beide Ausstellungen sind interaktiv samt Schreib- und Bastelstraße sowie einer Schule der Empathie. Noch bis zum 27.07. gibt es französische Zeichnungen von Watteau bis Corot zu sehen; und ein Edeltipp für die Pirckheimer ist das Kupferstichkabinett der Kunsthalle, das 220.000 Grafiken beherbergt. Vorlagezeit für die zarten Objekte der Sehnsucht ist immer Dienstag von 10 bis 16 Uhr. Auch fein: das Weserburg-Museum. Und ... der Bus nach Worpswede fährt 52 Minuten!

(André Schinkel)

Mi, 16.07.2025

Berlin: African Book Festival 2025

In Other Worlds heißt das das Motto des diesjährigen African Book Festivals, das vom 18. bis 20. Juli in der Alten Münze zu Berlin (Molkenmarkt 02, 10179 Berlin) in der Nähe des und via S-Bahn gut über den Bahnhof Alexanderplatz erreichbar stattfindet. Kuratorin des ABF des Jahres 2025 ist Ivana Akotowaa Ofori, eine ghanaische Geschichtenerzählerin. Über sie heißt es: „Sie webt Worte in vielen Formen, darunter Belletristik, Sachbücher und Spoken-Word-Poesie. Als Absolventin des Clarion-West-Schreibworkshops wurde Akotowaa für verschiedene Preise nominiert, darunter das Miles Morland Writing Fellowship und die Nommo Awards. Ihre Arbeiten sind in Anthologien wie Africa Risen von Tor.com, Daring Shifts von Clinamen Editions und African Ghost Short Stories von Flame Tree Publishing erschienen. Ihre Arbeiten erscheinen auch in Online-Magazinen wie Jalada Africa und AFREADA. Ihre Debütnovelle The Year of Return wurde 2024 von Android Press (USA) und Smartline Publishers (Ghana) veröffentlicht.“ Und zum Festival selbst: „Vom 18.–20. Juli feiert das African Book Festival alle Arten von Speculative Fiction aus Ghana und darüber hinaus und nimmt euch mit in andere Welten. Folgt @akotowaa und @abfberlin auf Instagram, um keine Neuigkeiten zu verpassen. Es bleibt spannend!“ Bücherstände, Lesungen, Gespräche, Musik – Einblick in die Buchwelt Afrikas. Das ganze Programm des African Book Festivals findet sich hier. 

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Mi, 25.06.2025

'Berliner Bücherfest': findet am 28. und 29. Juni rund um den Bebelplatz in der Mitte der Hauptstadt statt.

28. & 29.06.: Berliner Bücherfest

Am 28. und 29. Juni 2025 findet an beiden Tagen von 11–19 Uhr auf dem Bebelplatz in Berlin-Mitte das diesjährige Berliner Bücherfest statt. Mit mehr als 100 Ständen für Buchhandlungen und Verlage sowie einem abwechslungsreichen Veranstaltungsprogramm lädt das Fest Menschen aller Generationen, Vielleserinnen und -leser, auch Lesefaule, Neugierige, Touristinnen und Touristen dazu ein, die Vielfalt der Berliner Buchbranche zu feiern ... Der diesjährige thematische Schwerpunkt Wie wollen wir leben? rückt die Demokratie, Meinungsfreiheit, den Austausch und die Zukunftsperspektiven in den Fokus. Auf drei Bühnen stellen Autorinnen und Autoren ihre Bücher vor; Podiumsdiskussionen bieten die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen. Für die junge Leserschaft gibt es ein vielfältiges Kinder- und Jugendprogramm mit Lesungen, Workshops und Mitmach-Aktionen. Zudem stellen zahlreiche Verlegerinnen und Verleger vor Ort ihre Bücher persönlich vor und gewähren spannende Einblicke in den Verlagsalltag. Auch Berliner Buchhandlungen präsentieren sich auf dem Bebelplatz – mit ihrem ausgewählten Sortiment und ausgesuchten Programmen von nicht in Berlin ansässigen Verlagen machen sie den Platz zur Top-Freiluftbuchhandlung! Das Programm findet sich hier. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Sa, 14.06.2025

15. Kunstwoche in Kleinmachnow

Sie findet in diesem Jahr zum 15. Mal statt, die Kleinmachnower Kunstwoche. Vom 16. bis zum 20. Juni kann man da vier Künstlerinnen und Künstlern bei ihrer Arbeit über die Schultern schauen. Die Vernissage mit den Werken der Eingeladenen findet am Sonnabend, den 14. Juni um 17 Uhr, in der kunst- und kulturaffinen Gemeinde am Rand von Berlin statt. Im Anschluss findet an dem Tag ein Sommerfest mit dem KultRaum e. V. mit einem pickepacke vollen Programm bis in die Nacht statt. Eingeladen sind dazu Anna Mars (Keramik), Tina Flau (Grafik und Künstlerbuch), Katrin Magens (Grafik) und der Bildhauer Ernst J. Petras (Metallskulptur). Im direkten Zeitraum der Kunstwoche arbeiten die Künstlerinnen öffentlich und sind jeden Tag von 11 bis 18 Uhr besuch- und ansprechbar. Die Ausstellung ihrer Arbeiten ist vom 15. Juni an bis zum 20. Juli 2025 zu sehen und an den Wochenenden sowie zu den Veranstaltungen im Programm des KultRaum e. V. und nach telefonischer Vereinbarung von 14 bis 18 Uhr zu sehen. Ort des Geschehens in Sachen Kunst und Künstler-Erlebnis ist das Landarbeiterhaus, Zehlendorfer Damm 200, 14532 Kleinmachnow. Der Kunstverein Die Brücke Kleinmachnow e. V. lädt herzlich zur 15. Kleinmachnower Kunstwoche ein!

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Sa, 17.05.2025

Die Tagung der DEG in Memmingen war ein großer Erfolg. Es wurde geschaut und gedruckt, gestaunt und gepriesen. Auch wurde in der Freiheits- und Maustadt die Vorstandsriege der DEG neu gewählt.

DEG-Jahrestagung in Memmingen im Rückblick: Ein großer Erfolg

Wer wissen möchte was ein Exlibris ist, konnte dies auf der Jahrestagung der Deutschen Exlibris-Gesellschaft e. V. in Memmingen vom 8. bis 10. Mai zu erfahren und erleben. Nach 2004 organisiert der Künstler Utz Benkel zum zweiten Mal die Jahrestagung der DEG in der Maustadt. Utz Benkel ist seit 40 Jahren Mitglied der DEG, der ältesten noch existierenden kulturellen Gesellschaft in Deutschland und seit Samstag ihr Präsident. An jedem der drei Tage konnten Kunstinteressierte aus Memmingen und Umgebung die Jahrestagung besuchen und vieles zum Thema erfahren; zu seiner Entstehung, seiner Geschichte, künstlerischen Bedeutung und Vielfalt, sowie Sammlerinnen, Sammler, Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt kennenlernen. Die Besucherschhaft konnte das Tauschtreiben erleben und im Foyer eine Exlibris-Ausstellung besichtigen. Ein besonderer Punkt im Programm war eine Druckvorführung in der Allgäuer Druckwerkstatt von Rainer Stec mit Utz Benkel und Norbert Salzwedel. Die Künstlerin Mariana Myroshnychenko hatte dafür eigens ein Exlibris zum Thema 500 Jahre Freiheitsrechte Stadt Memmingen in Linol geschnitten. Man konnte während der Druckvorführung seinen Namen setzen (oder setzen lassen) und vor Ort in das fertige Exlibris als Erinnerungsstück eindrucken lassen ... Der Berliner Kupferstecher Norbert Salzwedel führte überdies in die Kunst des Kupferstichs ein. Auch das Präsidium wurde auf der Tagung neu gewählt. Präsident wurde Utz Benkel, Vizepräsident Siegfried Bresler, Schatzmeister Andreas Raub; für die Geschäftsstelle zuständig: Lydia Willemsen, für die Jahrbuch-Redaktion Professor Dr. Hans-Walter Stork, und für das Archiv wurde gewählt: Jürgen Klimpke. Auch die Preisträger im DEG-Wettbewerb wurden bekanntgegeben: Norbert Salzwedel & Shigeki Tomura.

(DEG/André Schinkel/Pressemitteilung)

Fr, 28.03.2025

Schöne Bücher im Kloster Chorin. | © Papierwerken

Buchkunst im Kloster Chorin

Das Jahr 2025 steht im ehemaligen Zisterzienserkloster Chorin im Zeichen des Handwerks. Ließe sich ein Handwerk finden, das der mittelalterlichen Klosterkultur näher stünde, als das des – Bücher-Machens? Mönche prägten mit dem Verfassen, Gestalten, Vervielfältigen und Herstellen von Büchern unsere Kultur in einer Weise, die bis in die Gegenwart wirkt. Bücher haben in Europa ihren Ursprung in Klöstern. Die Verwaltung des Klosters Chorin hat dazu eingeladen, Bücher in die 750-jährige Anlage zurückzuholen, und Verlage, Autorinnen und Autoren, Buchkünstlerinnen und -künstler greifen das Jahresthema des Klosters gern auf. Von April bis Oktober bietet das Kloster ein außergewöhnliches Programm aus Ausstellung, Messe, Lesungen, Präsentationen, Workshops und Mitmachaktionen für Kinder. Wie schon seit 2018 mehrfach in der Stadt- und Landesbibliothek Potsdam, im Kleist Museum Frankfurt (Oder), im Brandenburgischen Museum für moderne Kunst Cottbus werden Büchermacherinnen/Büchermacher im Rahmen einer Landesbuchkunstausstellung in Chorin besondere Unikat-, Kleinserien- und Auflagenbücher ausstellen. Die Ausstellung möchte unterschiedliche Auffassungen vom Buch an sich bildhaft machen, damit die aus Klöstern kommende Geschichte von Büchern fortschreiben. Die Vernissage der Ausstellung wird am 05.04. um 14 Uhr in Anwesenheit von Ausstellerinnen und Ausstellern stattfinden. Die Mehrzahl der ausgestellten Bücher kann käuflich erworben werden. Musikalisch wird die Eröffnung begleitet von Heide Neddens auf der Flöte. Es werden Arbeiten u. a. von Tina Flau, Constanze Kreiser und Rainer Ehrt zu sehen sein. Begleitet wird die Ausstellung, die am 06./07.09. mit einem Bücherfest endet, von einem umfänglichen Programm aus Führungen, Lesungen, Workshops sowie Buch- und Verlagspräsentationen. Alle Informationen zur Exposition hier, zum Kloster hier. Auf nach Chorin!

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Fr, 07.03.2025

Die Borkener 'Grafikbörse' öffnet heute ihre Pforten.

37. Grafikbörse in Borken öffnet

Seit 1988 gibt es sie schon: Heute von 16 bis 20 Uhr öffnet die 37. Deutsch-Niederländische Grafikbörse in der Stadthalle Vennehof (Am Vennehof 1, 46325 Borken) ihre Pforten. Insgesamt stellen 70 Künstlerinnen (im Bild: Susanne Theumer) und Künstler, Vereine und Editionen ihre Arbeiten aus und bieten sie an. Am Samstag und Sonntag ist die Börse jeweils von 11 bis 17 Uhr geöffnet, der Eintritt ist an allen Tagen frei. Daneben bietet die Stadt im Münsterland im FARB am Markt eine Ausstellung zu Julia Schily-Koppers und in der Brinkstraße eine Druckwerkstatt an. 

(André Schinkel)

Di, 18.02.2025

Franziska Wührls Farbholzschnitt "Junger Mann am Tisch" (Detail, 2024) in Bremen. | © Franziska Wührl

KHB: „Schnittmenge(n)“ in Bremen

Schnittmenge. Holzschnitte von Studierenden der Hochschule für Künste Bremen – so farbstark, so humorvoll wie radikal gegenwärtig: So kann das uralte Medium Holzschnitt sein. Begleitend zur Ausstellung Kirchner: Holzschnitte (bis 09.03.) setzen sich Studierende der Bremer Hochschule für Künste unter der künstlerischen Leitung von Gabriela Jolowicz mit dem Holzschnitt auseinander – und mit Ernst Ludwig Kirchner (1880–1938), dem gefeierten Star des Expressionismus. Im Neuen Studiensaal des Kupferstichkabinetts (Kunsthalle Bremen, Am Wall 207, 28195 Bremen) ist eine Auswahl ihrer experimentellen Ansätze zu sehen. Die Arbeiten holen Kirchners Bildwelt ins Hier und Jetzt, deuten sie neu, vermischen sie mit der Alltagswelt einer jungen Generation. Und von der „Schnittmenge“ ist es auch zur „Schnittstelle“ nicht weit, dem Mitmachraum in der großen Kirchner-Ausstellung: Im offenen Atelier Schnittstelle können Besuchende bis zum Ende der Schau zweiwöchentlich dienstags und samstags Studierenden beim Holzschneiden – über die Schulter schauen. Und auch selbst den Holzschnitt ausprobieren ... Alle Infos dazu finden sich hier.

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Fr, 20.12.2024

'Kaiserring'-Ehrung 2024: Miriam Cahn stellt bis zum 27. Januar 2025 im Mönchehaus Museum Goslar aus.

Kaiserring: Miriam Cahn in Goslar

Diverse Arbeiten der Trägerin des Kaiserrings der Stadt Goslar 2024, der Schweizer Malerin, Zeichnerin, Performerin Miriam Cahn, werden noch bis zum 27. Januar 2025 im Mönchehaus Museum Goslar (Mönchestraße 1, 38640 Goslar) gezeigt. Die gebürtige Baslerin, die in Stampa lebt, wurde vor allem durch ihre experimentelle und innovative Herangehensweise an die Kunst bekannt. Ihre figurativen Gemälde und Zeichnungen tragen nicht selten Elemente des Hyper- und Surrealistischen in sich, Objekte können sich vermischen und verschiedene Bedeutung in sich tragen. Das Museum ist von Dienstag bis Sonntag 11 bis 17 Uhr geöffnet. Am 27. Dezember findet im Rahmen der Exposition ein Workshop zum Thema Das emotionale Gesicht statt. Führungen zu Miriam Cahn werden für die gesamte Ausstellungszeit angeboten. Ein Katalog ist in Vorbereitung. 

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Sa, 30.11.2024

Die Lyrik-Matinee "Wir bauen eine Stadt" findet am Sonntag, den 01. Dezember, um 11 Uhr online statt.

Matinee: „Wir bauen eine Stadt“

Das Gedicht gehört an jede Litfasssäule und an jede Tankstelle, auf die Friedhöfe und auf die Scheunentore, in jedes Café, in jedes Krankenhaus! Gesprochen, geschrieben, gesungen, gedruckt; zu jeder denkbaren Tages- und Nachtzeit! Wenn in heutiger Zeit eines wichtig erscheint, dann das Sprechen in Zwischentönen, das Misstrauen an die alltägliche Kommunikationssprache, das Zuhören und nicht immer nur Selbstsprechenwollen. Unter dem Namen Wir bauen eine Stadt (ein Vers, den wir uns von der Lyrikerin Kinga Tóth geliehen haben) sind an diesem Wochenende Lyrikerveranstalter:innen aus Deutschland und aus Österreich zusammengekommen, um zu überlegen, was sie als Veranstalter:innen in gerade kleinsten, kleineren und mittelgroßen Dörfern und Städten eint und wo sie Gemeinsamkeiten überregional stärken können, um dem Publikum die Form und die Vielfältigkeit des Gedichts nahezubringen. In dieser Online-Veranstaltung hören wir Lyrik, von gestern bis heute, und machen konkrete Vorschläge, was mit diesen einzelnen Texten vor Ort alles geschehen kann. Ein Basar der guten Lyrikideen, die nie ausgehen und die als Inspirationsquelle für alle da draußen dienen dürfen. Denn wir bauen uns gemeinsam eine lyrische Stadt. Es wirken mit: Daniela Daub, Tim Holland, Krystyna Kuhn, André Schinkel, Siljarosa Schletterer, Kinga Tóth, Hans Thill, Ulrike Wörner und einige mehr. Wir bauen eine Stadt – Lyrik-Matinee am Sonntag, 01. Dezember 2024, 11 Uhr online. Eine Werkstatt im Rahmen des Projektes Poesie & Praxis, gefördert von der Thüringer Staatskanzlei, organisiert und moderiert von Carolin Callies, Romina Nikolić und Simone Scharbert. Nach PN kommt der Zoom-Link direkt zu Euch!

(Simone Scharbert/Pressemitteilung)

So, 13.10.2024

Die "Fröbel-Buchwerkstatt" samt angeschlossenem Familienzentrum bietet ein buntes Buch-Programm.

Hamburg: Fröbel-Buchwerkstatt

Auf Geschichtenreise gehen, bekannte Autorinnen und Autoren treffen, eigene Bücher gestalten, illustrieren und Papiere schöpfen: All dies können in Hamburg Kinder und ihre Familien in der Fröbel-Buchwerkstatt (Osdorfer Landstraße 137, 22609 Hamburg). Die Einrichtung im Bezirk Altona, die zugleich als Familienzentrum fungiert, befindet sich im zweiten Obergeschoss im Elbe-Einkaufszentrum von Osdorf. Die Fröbel-Buchwerkstatt ist ein Ort der Begegnung für alle Kinder und ihre Familien, die Freude an Büchern, Sprache, Sprachen haben. Tür an Tür mit dem Fröbel-Kindergarten Elbwichtel werden hier regelmäßig Projekte mit Kindertagesstätten realisiert, vor allem aber auch öffentliche Veranstaltungen für alle interessierten Kleinen und Großen angeboten. Ein buntes Programm, viel Raum für Kreativität erwartet die Besucherinnen und Besucher:

  • Lesungen bekannter Kinderbuchautorinnen und -autoren
  • über 1.000 mehrsprachige Bücher zum Schmökern und Entdecken
  • gemütliche Leseecken zum Entspannen
  • regelmäßige Workshops rund ums Buch und das Material Papier.

Unter dem wunderbaren Motto „zusammen lesen“ ist die Fröbel-Buchwerkstatt immer am Montag und am Mittwoch, jeweils von 12 bis 18 Uhr, geöffnet und lädt zum selbständigen Schmökern ein. Ja, und mindestens einmal im Monat ist mit Kinderbuchautorinnen und -autoren eine Lesung, die öffentlich angeboten wird, geplant. Einmal monatlich wird es zudem samstags offene kreative Angebote geben. Alle Veranstaltungen der Buchwerkstatt sind kostenfrei. Alle weiteren Infos hier.

Die Fröbel-Buchwerkstatt
inkl. Familienzentrum
Elbe-Einkaufszentrum (2. OG)
Osdorfer Landstraße 137
in 22609 Hamburg-Osdorf

(Robert Grieger/Pressemitteilung)