Veranstaltungen
Das Typenrepertorium für Drucke des 15. Jahrhunderts
TW - Typenrepertorium der Wiegendrucke ist die durch das Inkunabelreferat der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz erarbeitete Datenbank der im Buchdruck des 15. Jahrhunderts verwendeten Drucktypen.
Die Basis der Datenbank bildet das von Konrad Haebler herausgegebene "Typenrepertorium der Wiegendrucke", das zwischen 1905 und 1924 in fünf Bänden publiziert wurde. Haebler verzeichnete und beschrieb alle damals bekannten Drucktypen. Die methodische Neuerung Haeblers war eine Klassifizierung der Typen nach der Form der Majuskel M, für die er während seiner Arbeiten für das Typenrepertorium eine Übersichtstafel mit 101 verschiedenen Formen zusammenstellen konnte (vgl. die Tafel der M-Formen). Das zweite Klassifizierungsmerkmal war die auf die englischen Bibliographen Henry Bradshaw und Robert Proctor zurückgehende Bestimmung der Kegelhöhe der Typen, gemessen jeweils auf 20 Zeilen. Die Angabe von M-Form und Kegelhöhe ist bis heute das am weitesten verbreitete und bewährteste Klassifizierungsschema für Drucktypen der Inkunabelzeit. Durch die Typenbestimmung nach der Proctor-Haeblerschen Methode ist es möglich, auch für Inkunabeln ohne Impressum den Druckort, ihren Drucker oder das ungefähre Erscheinungsdatum zu bestimmen, indem die Typen mit jenen in lokalisierten bzw. firmierten und datierten Drucken verglichen werden.
Staatsbibliothek zu Berlin
Unter den Linden 8
Treffpunk bis 18.50 am Diensteingang links in der Säulenvorhalle vor dem Brunnenhof
Die Veranstaltung findet im Konferenzraum 4 statt.
10117 Berlin
Deutschland
Bitte beachten Sie den geänderten Termin im Vergleich zum ursprünglich verteilten Programm.
Jahrestreffen der Pirckheimer-Gesellschaft 11.-13.09.2026 in Nürnberg
In der Mitgliederversammlung 2025 in Hannover wurden zwar einige Orte als Wunsch in die Diskussion geworfen, es fanden sich aber keine Organisatoren. Somit wurde die Entscheidung in die Hände des Vorstands gegeben – der legte zeitnah los und kann nun seine Wahl für 2026 verkünden.
Nach einigen Sondierungen und Rücksprachen hat sich Hans Rabenbauer (der Schatzmeister und damit Mitglied des Vorstands unserer Gesellschaft) dazu bereit erklärt, diese überaus anspruchsvolle Aufgabe zu übernehmen – gerade für 2026, in dem die Pirckheimer das 70-jährige Jubiläum der Gründung als Gesellschaft feiern, eine besonders spezielle Aufgabe. Dementsprechend ist der nun gewählte Ort ein ganz besonderer: Nürnberg – die Heimat Willibald Pirckheimers (1470–1530), und ein frühes Zentrum von Renaissance, Humanismus, der Druck- wie Bildenden Künste zumal.
Vielen Dank an Hans Rabenbauer für die bevorstehende Arbeit im Namen der ganzen Gesellschaft!
Jahrestagung der Pirckheimer-
Gesellschaft 2026 in Nürnberg:
Vom 11. bis 13. September 2026
in W. Pirckheimers Heimatstadt.
(Vorstand der Pirckheimer-Gesellschaft)
Nürnberg
Deutschland
Die Mendelssohns und noch mehr
Mit der Musikabteilung können nun die Pirckheimer die letzte der Sonderabteilungen der Staatsbibliothek kennenlernen. Die weltweit einzigartige Mendelssohn-Sammlung verdankt ihre Existenz ganz wesentlich zwei großzügigen Schenkungen aus der Familie Mendelssohn. Roland Schmidt-Hensel ist stellvertretender Abteilungsleiter der Musikabteilung der Staatsbibliothek und Leiter des der Abteilung angeschlossenen Mendelssohn-Archivs.
Staatsbibliothek zu Berlin
Unter den Linden 8
Treffpunk bis 18.55 am Diensteingang links in der Säulenvorhalle vor dem Brunnenhof
Musikabteilung
10117 Berlin
Deutschland
Roland Schmidt-Hensel führt in die Bestände der Musikabteilung ein - im Fokus steht vor allem die Mendelssohn-Familie
Drucker-Witwen des 16. und 17. Jahrhunderts
Obwohl die „Schwarze Kunst“ seit Johannes Gutenberg fest in männlicher Hand lag, sind doch immer wieder weibliche Namen im Impressum zu lesen. Tatsächlich traten Frauen ganz offiziell bereits im 16. Jahrhundert als Druckerinnen auf. Sie wirkten als Ehefrauen im Handwerksbetrieb ihres Mannes mit, führten aber auch als Witwen die Offizin selbständig weiter.
An diesem Abend werden wir einige der Druckerinnen kennenlernen und auch einige Produkte ihrer Fähigkeit bewundern können.
Staatsbibliothek zu Berlin
Unter den Linden 8
Treffpunk bis 18.55 am Diensteingang links in der Säulenvorhalle vor dem Brunnenhof
10117 Berlin
Deutschland
Artbook 2026
Die Daten für die artbook.Berlin (artist books and small publishers) in diesem Jahr stehn fest, sie findet vom 20. bis zum 22. November 2026 an der angestammten Location: Kunstquartier Bethanien, Mariannenplatz 02, 10997 Berlin-Kreuzberg, statt. Auf der Blogspot-Seite der Kunstbuch-Messe, die wie in den anderen Jahren auch von Cornelius Brändle aka corn.elius und Hanneke van der Hoeven organisiert wird, findet sich die Ausschreibung, die sicher wieder zu einer illustren Liste an Ausstellenden führt. Die artbook.Berlin ist am Freitag von 18 bis 21 Uhr, am Sonnabend von 14 bis 20 Uhr, am Sonntag von 11 bis 17 Uhr geöffnet.
Kunstquartier Bethanien
Mariannenplatz 2
10997 Berlin
Deutschland
Rückblick - Ausblick - Erwerbungen 2026
Wie immer im Dezember treffen sich die Mitglieder der Berlin-Brandenburger Gruppe zum Rückblick auf das Jahr 2026 und zum Ausblick auf 2027. Nach einem kurzen Rückblick auf das vergangene Jahr wird Marina Fritzsche das Jahresprogramm für das nächste Jahr vorstellen. Danach ist für alle Gelegenheit, die Lieblingserwerbung des zu Ende gehenden Jahres zu präsentieren.
Carl Wegner Antiquariat und Buchhandlung
Martin-Luther-Straße 113
10825 Berlin
Deutschland