Pirckheimer-Blog

Tagung/Treffen

Sa, 24.09.2022

Der erste Preis beim Keith-Wingrove-Memorial-Wettbewerb ging an Deborah Chapman aus Montreal für ihr Mezzotinto-Exlibris "Poseidon".

Keith Wingrove Memorial Prizes

Gruß aus Nordamerika II: Wie Klaus Rödel im FISAE-Newsletter berichtet, teilt James P. Keenan in seinem kurzen Bericht vom XXXIX. FISAE Exlibris Congress auch die Preisträger des Keith-Wingrove-Memorial-Wettbewerbs mit. Die Auszeichnungen gingen in diesem Jahr nach Kanada, in die USA, die Türkei, nach Polen und Frakreich. Im Einzelnen wurden mit den Keith Wingrove Memorial Trust Prizes des American Bookbinders Museums folgende Künstler geehrt: Der erste Preis geht an Deborah Chapman aus Montreal in Quebec (Kanada) für ihr Mezzotinto Poseidon (für George Steiner). Den zweiten Preis erhielt Marina Terauds aus Michigan (Vereinigte Staaten) – ihr Exlibris, eine Radierung, entstand für Claudia Smukler. Nurgul Arikan, Istanbul (Türkei) wird für sein computergeneriertes Exlibris für M. Omer Dedeoglu geehrt. Anerkennungen und ehrenvolle Erwähnungen gingen an die Exlibris mit dem synchronen Titel Jack London an Krzysztof Marek Bak aus Bielsko-Biala in Polen (Computer Generated Design – „for KHB”) und – auch er ein sehr bekannter Exlibris-Künstler in Europa wie Amerika – Oleg Dergachov. Der gebürtige Russe lebt im französischen Soyaux, er war lange Jahre als Kunst- und Hochschullehrer in Kanada tätig; seine Radierung schuf er für James P. Keenan. Ein herzlicher Glückwunsch an die internationale Riege an Preisträgerinnen und Preisträgern!

(André Schinkel)

Do, 22.09.2022

Exlibris: eine große Leidenschaft auch in Amerika.
James Keenan, Dan Mueller und Ann Pari-Mueller.
Der Book Club of California ǀ © James Keenan

Gruss aus Nordamerika

Über Klaus Rödel erreicht uns ein Gruß aus den Vereinigten Staaten: Im Nachgang des XXXIX. FISAE Exlibris Congress, der am 15. September in Oakland, Kalifornien, stattfand, berichtet FISAE-Vizepräsident James Keenan kurz vom Treffen der Exlibris-Freunde im Regatta Room des Oaklander Waterfront Hotels und gibt seiner Hoffnung Ausdruck, künftig auch mehr Sammler und Begeisterte aus Europa zu treffen, was, so der ehemalige FISAE-Präsident Rödel, „für die Belebung des Exlibris auf beiden Kontinenten von Vorteil“ wäre.

Keenan schreibt: „Der Kongress in San Francisco war mit 50 Teilnehmern bei jeder unserer Veranstaltungen ein Erfolg. Es war ein kleiner Kongress mit überwiegend nordamerikanischen Teilnehmern, die sich über das Sammeln von Exlibris informieren wollten. Es ist schade, dass die Europäer nicht teilnehmen konnten, da ihr Einfluss den Austausch in der Zukunft fördern würde. Im Mittelpunkt unseres Treffens stand passenderweise die bedeutende zeitgenössische Buchkunstbewegung, die heute in San Francisco im Gange ist. (...) Alle hatten viel Spaß, und die Ausstellungen, Vorträge und Empfänge waren außergewöhnlich. Auch das mehrgängige Abschlussbankett in Yoshi’s Jazz Club am Jack London Square war köstlich!“

Dazu gibt es eine Reihe beeindruckende Fotos und eine Auflistung der Ehrungen für besondere Leistungen (die Keith Wingrove Memorial Trust Prizes, die nach Kanada, in die USA, nach Polen und in die Türkei gehen); auch eine Teilnehmerliste wird in Aussicht gestellt. Bereits am 12. September wurde die Ausstellung The Tribute to George Steiner. An International Bookplate Competition exhibition, präsentiert vom Book Club of California, die in der 312 Sutter Street in San Francisco bis zum 12. Dezember zu sehen wird, eröffnet.

Zum Kongress erschienen insgesamt vier PublikationenTribute to George Steiner. An International Bookplate Competition (Cambridge Bookplate, 2022), Ex Libris: The Art of Contemporary World Bookplates (ebd., 2022), Illustrated Essays on Bookplate Collecting. Revised edition (ebd., 2022), Antioch Bookplate Company. Excerpts from the Autobiography of Ernest Morgan 1905–2000 (ebd., 2022); zusätzlich wurde auf William E. ButlerAmerican Bookplate (Primrose Hill Press, London 2000) ausdrücklich verwiesen. 

Auch standen wichtige Entscheidungen an. Der bisherige FISAE-Präsident James Keenan stand nicht mehr für die Wahl an die Spitze zur Verfügung. Zur neuen Präsidentin wurde gewählt Maria Casas Hierro, Keenan wurde erster, Anthony Pincott zweiter Vizepräsident. Da es für den Exekutivsekretär keine Kandidatur gab, führt Olli Ylönen das Amt bis 2024 fort. Dann findet der XL. Kongress statt, erwählter Ort für die Tagung ist mit großer Mehrheit Palma de Mallorca auf den Balearen geworden. 

(André Schinkel/Pressemitteilung)

So, 18.09.2022

Farbradierung und Linolschnitt von Anja Harms und Eberhard Müller-Fries: "Denn nirgend bleibt er" (Friedrich Hölderlin, Fragment 38). Künstlerin und Künstler führen am 23.09. nicht nur durch die Ausstellung, es gibt auch eine Lesung mit der Oldenburger Schauspielerin Elfi Hoppe.

Führung und Lesung bei der Jahrestagung in Oldenburg

Das Pirckheimer-Jahrestreffen in Oldenburg wird um einen Höhepunkt reicher. Am 23.09. werden Anja Harms und Eberhard Müller-Fries die Teilnehmer des diesjährigen Jahrestreffens persönlich durch die Ausstellung „Wie ist doch alles weit ins Bild gerückt“ führen. Es werden aber nicht nur die Künstler selbst im Landesmuseum Oldenburg ihre Arbeiten präsentieren. Die Kammerschauspielerin Elfi Hoppe wird zudem literarische Texte vortragen. Elfi Hoppe ist vielen Menschen in Oldenburg und darüber hinaus durch unzählige Theater-Rollen bekannt. 2020 wurde sie sogar zum Ehrenmitglied des Oldenburgischen Staatstheaters ernannt. Wir freuen uns nicht nur auf künstlerischer Ebene, sie für diesen Nachmittag  gewinnen zu können, sondern vor allem auch, unseren Mitgliedern und Oldenburger Gästen damit eine Freude bereiten zu können!

(Charlotte Aepler)

So, 11.09.2022

Gedichte Altenbourgs erschienen 2019 bei Wallstein.
Die Studie "Ein Engel im Atelier" erschien ebenfalls in Göttingen.

Altenbourg zu Gast bei Novalis

Altenbourg und Novalis, das ist aus Sicht des großen Altenburger Künstlers eine stimmige und triftige Kombination. So findet das nächste Treffen der Gerhard Altenbourg Gesellschaft am 24. September 2022 im Novalis-Museum auf Schloss Oberwiederstedt statt, dem Geburtsort des von Altenbourg verehrten Dichters und Naturforschers. Damit schließt sich im Jubiläumsjahr anlässlich des 250. Geburtstags Friedrich von Hardenbergs ein berührender Kreis. Im Vorfeld der Diskussion, wie wiederum der 100. Ehrentag von Gerhard Altenbourg, der auf das Jahr 2026 fällt, würdig zu feiern sei, sollte der kleine Ort an der Wipper im Mansfeldischen der ideale Platz sein.

Die Gerhard Altenbourg Gesellschaft gründete sich im November 2018 in Altenburg, dem Wirkort des Künstlers. Sie will beitragen, das künstlerische und dichterische Werk Gerhard Altenbourgs zu erhalten, wissenschaftlich zu erfassen und publizistisch zu verbreiten. Die Gesellschaft unterstützt darin – sowohl finanziell als auch durch eigene Projekte – die seit 2002 bestehende Stiftung Gerhard Altenbourg, die den umfangreichen Nachlass des Künstlers betreut – inklusive des Wohnhauses mit Bibliothek und Kunstsammlung sowie des Gartens.

Die Pirckheimer-Gesellschaft gehört zu den Gründungsmitgliedern der inzwischen auf knapp 100 Mitglieder angewachsenen Gerhard Altenbourg Gesellschaft. Die 2019 aufgenommenen Aktivitäten wurden durch Corona unterbrochen, doch konnte die Gesellschaft zwei Publikationen der Stiftung fördern: noch 2019 den im Wallstein Verlag erschienenen Band Wald minotaurisch mit Gedichten Altenbourgs in einer Auswahl des Dichters Wulf Kirsten, und 2021 Ein Engel im Atelier, die ebenfalls im Wallstein Verlag edierte kunst- und geistesgeschichtliche Studie des Kunsthistorikers Dieter Blume zu Altenbourgs künstlerischer Ausgestaltung des zentralen Raumes im Haus am Braugartenweg.

Gegenwärtig, so Vorsitzende Jutta Penndorf, baut die Gesellschaft eine eigene Website auf. 2021 gab sie mit Unterstützung des Förderkreises des Lindenau-Museums den Holzschnitt Erich dressiert seinen Vogel – einen Nachdruck vom originalen Druckstock der Stiftung durch Stefan Knechtel, heraus. Als jüngste Publikation legte sie 2022 eine Annäherung an Altenbourgs Garten mit Bildern und Texten von Zeitgenossen und mit finanzieller Unterstützung der Stadt Altenburg und der Thüringer Staatskanzlei vor. All diese Aktivitäten werden wie das Künftige Thema in Oberwiederstedt sein. Interessierte erhalten weitere Informationen und melden sich bitte unter der Mailadresse post@gerhard-altenbourg-gesellschaft.de für die Teilnahme an.

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Di, 06.09.2022

Der ikonische Herrscher Tutanchamun wird in Lissabon von der Exlibris-Akademie geehrt.

Exlibris und Ägyptomanie

Gute und ungewöhnliche Nachricht gibt es für alle Exlibris-Freunde aus Portugal. Am 24. September nimmt nach kurzer Sommerpause die Academia de Portuguesa de Ex-Libris ihre Ausstellungs- und Sitzungstätigkeit wieder auf. Aus Anlass des 100. Jahrestages der Entdeckung des Grabs von Tutanchamun im Tal der Könige in Luxor-Theben durch Howard Carter, die einen an sich wenig bedeutenden Pharao des Neuen Reichs zu einem Superstar der Moderne katapultierte und eine zweite Welle der Ägyptomanie auslöste, die letztlich bis heute anhält, widmet sich die Akademie, teilt Klaus Rödel von der FISAE mit, in der Ausstellung „Egyptomania, Sphinges and Pyramids“ des Architekten Segismundo Pinto dem Thema. Der Ausstellungseröffnung um 15 Uhr folgt die Konferenz „Tutanchamun in Portugal. Berichte in der portugiesischen Presse (1922–1939). Archäologie, Ägyptomanie, Ägyptologie“ unter der Ägide von Professor José das Candeias Sales und Dr. Susana Mota. Es laden ein die Präsidentin der Academia, Ana Cristina Martins, Vizepräsident José Estevéns Colaço und Generalsekretärin Madalena Ferreira Jordão. 

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Fr, 29.07.2022

Kongress-Logo: Holzstich von Richard Wagener

XXXIX. FISAE-Kongress in Oakland

Der XXXIX. Ex-Libris-Kongress der FISAE (International Federation of Ex-Libris Societies) findet vom 11. bis 18. September 2022 in Oakland (Kalifornien/USA) statt. Für die Versammlung der internationalen Ex-Libris-Freunde und -Gesellschaften entstand als Logo eigens ein Holzschnitt von Richard Wagener. Nach der Absage des Kongresses 2020 soll dieser wieder regulär alle zwei Jahre stattfinden und einberufen werden. Zur Plenarsitzung der Delegierten unter Leitung des Präsidenten der FISAE, James Keenan, wird für den 15. September ins Waterfront Hotel San Francisco Bay Area ab 10 Uhr Ortszeit eingeladen. In der Sitzung stehen die Wahlen des Präsidenten, der Vizepräsidenten an; auch muss – da der bisherige, Olli Ylönen, nicht weiter zur Verfügung steht – ein neuer Exekutivsekretär für eine Amtszeit von sechs Jahren per Wahl bestimmt werden. Weiterhin werden auch die Modalitäten der nächstanstehenden Kongresse (2024–2028) beraten. Da es sich abzeichnet, dass nicht jeder Delegierte persönlich teilnehmen kann, wird darum gebeten, dass die Gesellschaften ihre Delegierten wie auch deren Erreichbarkeit mitteilen. Den Delegierten, die nicht vor Ort sein können, wird in diesem Fall dann ein Videokonferenz-Link zugeteilt. Auch können bereits Vorschläge für Kandidaten und Einladungen für die nächsten Kongresse abgegeben werden. Kontakt für diese Informationen besteht zum amtierenden Exekutivsekretär Olli Ylönen: ylonenolli@gmail.com.

(Klaus Rödel/André Schinkel)

Sa, 03.08.2019

wiedergelesen: Gutenberg

In einem Monat trifft sich die Pirckheimer-Gesellschaft zum Jahrestreffen in der Gutenberg-Stadt Mainz, dem Sitz des Gutenberg-Museums, bekannt als Weinhauptstdt, als Ort der Minipressen-Messe und seit 2011 Träger des Titels "Stadt der Wissenschaft" .

Grund genug, sich zur Einstimmung auf den Besuch von Mainz wieder einmal mit Henne Gensfleisch zum Gutenberg, genannt Johannes Gutenberg, zu beschäftigen und so besann ich mich auf einen Titel von Klaus-Rüdiger Mai, der bei Propyläen aus Anlass des Gutenbergjahrs 2018 Ende 2016 erschien und der, wie viele Bücher, nicht allein wegen des Inhalts, sondern auch aufgrund seiner Gestaltung (Manja Hellpapp, Berlin) und seiner gediegenen Ausstattung den Weg in meine Bibliothek fand. Gesetzt aus Quaadrat, Neutraface und Lapture enthält das Buch neben Illustrationen nach zeitgenössischen Abbildungen eingebundene, im Format abweichende Bildbeigaben auf Pergament, so den Brief des heiligen Hieronymus, den Typenapparat Johannes Gutenbergs und Spielkartenmotive, sowie den Anfang der Genesis der Berliner Pergamentbibel. Der zweifarbig gedruckte Text wird ergänzt durch eine 20seitige Auswahlbibliografie und ein Zensus aller 47 erhaltenen Exemplare der 42zeiligen Gutenbergbibel.

Klaus-Rüdiger Mai: Gutenberg. Der Mann, der die Welt veränderte
Ullstein Buchverlag (Propyläen) Berlin 2016
ISBN: 978-3-549-97467-1
28 € (Preisbindung aufgehoben: 9,99 €)

Jahrestreffen: 6. - 8. September 2019

Mo, 28.01.2019

Neuer Termin! Jahrestreffen und Mitgliederversammlung 2019

Das Jahrestreffen der Pirckheimer-Gesellschaft findet Anfang September 2019 in Mainz statt. Der ursprünglich beschlossene Zeitpunkt parallel zur Mainzer Minipressen-Messe Ende Mai ließ sich nicht realisieren.

Es wird kein zentrales Tagungshotel geben, aber für 90 Teilnehmer werden im Hotel Mainzer Hof  Zimmer zur Verfügung stehen (EZ 72 €, DZ 94 € pro Nacht).
Die Anmeldung und Ausgabe der Unterlagen zum Jahrestreffen, sowie die Veranstaltungen am Sonntag werden im Gutenberg-Museum stattfinden, die Festveranstaltung am Sonnabend mit dem Literaturkritiker Denis Scheck und der Verlegerin Karin Schmidt-Friderichs im Kurfürstlichen Schloss.

Im Rahmen des Jahrestreffens tagt im Gutenberg-Museum die Mitgliederversammlung. Die vorläufige Tagesordnung wird in den kommenden Marginalien 232 vorgestellt. Weitere Vorschläge können bis 15. Mai 2019 eingereicht werden, die endgültige Tagesordnung wird in Heft 233 der Marginalien veröffentlicht.

Anmeldung: bis 15. Mai 2019
Jahrestreffen: 6. - 8. September 2019 (Tagungsbeitrag: 85 Euro)
Mitgliederversammlung: 8. September 2019, 10 Uhr

Mi, 09.01.2019

Ein Rückblick: Mainz 1995

Das Jahrestreffen 2019 der Pirckheimer-Gesellschaft wird vom 6. bis 8. September in Mainz stattfinden, 24 Jahre nach ihrem letzten Treffen in dieser Stadt. Seinerzeit wurde auf das Jahrestreffen wie folgt in der Zeitung der Mainzer Minipressen-Messe hingewiesen. 2019 werden die Pirckheimer 4 Monate vor ihrem Jahrestreffen auf der Mainzer Minipressen-Messe mit einem Stand vertreten sein.

"Die Pirckheimer-Gesellschaft e. V. wurde 1956 in Berlin gegründet. In ihr sind mehr als 500 Bibliophile, Graphik- und Exlibrissammler über den deutschen Sprachraum hin vereint. 

Die diesjährige Jahresversammlung der Pirckheimer findet, auch anläßlich der 13. Minipressen-Messe, am 27./28. Mai 1995 in Mainz statt. Im Rahmen dieses Treffen werden 2 Veranstaltungen stattfinden: 

Den Festvortrag wird Prof. Dr. Dr. h.c Hans Mayer (Tübingen) am Samstag, dem 27.5.1995, um 14 Uhr 30 im Gutenberg-Museum halten. Er wird zum Thema "Humamismus heute" sprechen. 
Mayer, 1907 in Köln geboren, Polyhistor, studierte Jura, Geschichte und Philosophie. 1935 bis 1945 war er im Exil in Frankreich und in der Schweiz, 1946 bis 1947 Chefredakur bei Radio Frankfurt/Main. 1948 bis 1963 hatte er eine Professur für Literaturgeschichte in Leipzig inne, seit 1965 eine Professur für deutsche Sprache und Literatur in Hannover. 
Außerdem übernahm
[er] zahlreiche Gastprofessuren in vielen Ländern der Welt. Er ist als Autor u.a. zum Werk Georg Büchners, Thomas Manns, Richard Wagners und Bert Brechts hervorgetreten. Verdienste erwarb er sich auch als Literaturkritiker und Übersetzer. Sein schriftstellerisches Werk wurde 1995 von der Berlin/Brandenburgischen Akademie der Künste mit der Verleihung des Heinrich-Mann-Preises gewürdigt. 

Eine Kabinettausstellung und ein Werkstattgespräch mit dem Maler und Buchkünstler Hans Ticha (geboren 1940) finden am Sonntag, dem 28. Mai 1995 um 10 Uhr im Gutenberg-Museum statt. Ticha, ursprünglich Kunsterzieher, studierte 1965- 70 an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee u.a. bei Kurt Robbel, Werner Klemke, Klaus Wittkugel und Arno Mohr. Seit 1970 war er in Berlin als Maler und Graphiker tätig und war u.a. erfolgreich in den Wettbewerben „Schönste Bücher des Jahres". Auf der Internationalen Buchkunst Ausstellung 1982 in Leipzig erhielt er eine Silbermedaille. Nach der Wende trat er mit kritischen „DDR-Bildern 1979- 1989" an die Öffentlichkeit. Er illustrierte mehr als 50 Bücher. Die Kabinettausstellung umfaßt vor allem Arbeiten aus den letzten 5 Jahren. Der Künstler lebt heute in Maintal."

25. Internationale Buchmesse der Kleinverlage und Handpressen: 30. Mai - 2. Juni 2019

Rheingoldhalle Mainz
Rheinstraße 66, 55116 Mainz

Sa, 25.08.2018

Ralf Parkner hat sich die richtige Bank für eine Verschnaufpause ausgesucht. Sie steht vor der Bibliothek vis-á-vis vom Rathaus. Fotos: Jörg Kottorba

Pirckheimer im "Märkischen Markt"

Annähernd 70 Büchersammler aus ganz Deutschland, die Mitglied der Pirckheimer-Gesellschaft sind, kommen vom 31. August bis zum 2. September zum Jahrestreffen nach Frankfurt. Den Aufenthalt vorbereitet hat der Frankfurter Ralf Parkner, tatkräfig unterstützt von Elke Lang aus Storkow. ...
Der heute 65-jährige Parkner sammelt unter anderem Exlibris, Handzeichnungen und Grafiken - so von Günter Kunert, Peter Sottmeier, Manfred Bofinger und Ulrich Karlkurt. Parkner, der mit seiner Vielzahl von Schallplatten, Filmprogrammen, Autogrammen und einer kompletten Sammlung zum Thema Jazz längst Einzug in ein Rekordbuch halten könnte, besitzt auch eine umfangreiche Büchersammlung. ...
Seit 36 Jahen hat Parkner seine geistige Heimstatt in der Pirckhelmer-Gesellschaft. Zumindest, was das Sammeln von Büchern, Grafiken und Exlibris betrifft. "Die Pirckbeimer Gesellschaft wurde mein zweites Zuhause", erzählt er und zeigt stolz einige seiner Veröffentlichungen ...

(Jörg Kotterba, Märkischer Markt, 22./23. August 2018)

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Mi, 08.08.2018

Speisekarte zum Jahrestreffen 2018

Traditionell wird zu den Festessen, die einen der Höhepunkte eines jeden Jahrestreffens der Pirckheimer-Gesellschaft bilden, eine Speisekarte für die Teilnehmer gestaltet.
Für das Treffen in diesem Jahr lag die Gestaltung dieser Speisekarte in den Händen von Hanif Lehmann (widukind-presse) aus Dresden, der auch die Grafik zum Jahrestreffen schafft, die jeder Teilnehmer der jährlichen Zusammenkunft der Pirckheimer-Gesellschaft erhält.

Jahrestreffen: 31. August - 2. September 2018

Frankfurt/O

Di, 10.07.2018

MDE-Mitgliederversammlung 2018

Der Vorstand der "Meister der Einbandkunst – Internationale Vereinigung e.V." (MDE) lädt herzlich zu einer Exkursion in die Herzog August Bibliothek nach Wolfenbüttel ein. Die Exkursion wird mit unserer Jahresmitgliederversammlung, Vorträgen und Workshops verbunden sein. Dazu steht in direkter Nähe zur Bibliothek das Jugendgästehaus zur Verfügung. Nähere Informationen bei Ireen Kranz, Sonja Poll oder Esther Everding.

Die Exkursion führt in die Herzog August Bibliothek, 1572 gegründet. Sie war im 17. Jahrhundert die größte Bibliothek nördlich der Alpen. Heute beherbergt sie mehr als eine Million Objekte, allein 11 800 handgeschriebene Schriften sind darunter, von denen mehr als 400 000 vor 1830 verfasst wurden – darunter das Evangeliar Heinrichs des Löwen, entstanden zwischen 1174 und 1188. Außerdem beherbergt sie umfangreiche Kunstbestände, wie die Malerbuchsammlung, historische Karten und Globen. Zu den vielen Berühmtheiten, die hier arbeiteten, gehören Leibniz und Lessing.
Am Samstagabend wird Hans-Peter Preiss, MDE-MItglied, einen Vortrag mit Präsentation von Originalen zum Thema Sonderarbeiten „Was der Buchbinder sonst noch machte …“ vorstellen. Außerdem präsentieren die Mitglieder, die im April bei Auguste Blaizot in Paris ausgestellt haben, ihre Bucheinbände.

Jahrestreffen:  15. bis 16. September 2018

Jugendgästehaus | Herzog August Bibliothek
Wolfenbüttel

Fr, 17.11.2017

Klaus Völker, Foto Ralf Parkner

Johannes Bobrowski

Wie jedes Jahr im November trafen sich die Berlin/Brandenburger Pirckheimer im Antiquariat Brandel in Berlin Friedrichshagen.
Prof. Dr. Klaus Völker, Vorsitzender der Bobrowski-Gesellschaft, hielt seinen Vortrag "Niemand ist sofort aus sich selbst da" - Johannes Bobrowski und seine Dichtungen im Jahr seines 100.Geburtstags.
(Ralf Parkner)

Fr, 13.10.2017

Leipogramme und Lautgedichte

Der Berliner Bibliophilen Abend war am Donnerstag zu Gast bei Ulrich Goerdten, der in die Oulipo (L' Ouvroir de Littérature Potentielle - franz.: „Werkstatt für Potentielle Literatur“) einführte und dabei auch eigenen Gedichte vortrug, wobei er diese künstlerische Technik auch am Beispiel einer Bachschen Fuge demonstrierte. Auch diejenigen, die ähnliche Lesungen von Ulrich Goerdten bereits erleben durften, erfuhren Interessantes zu dieser Lyrik und sogar neue Nuancen seiner Rezitation.

Ein wahrlich bibliophiler Abend in kleiner Runde bei Poesie, Wein und Gebäck, an dem auch Pirckheimer teilnahmen, die nicht im BBA Mitglied sind, für dessen Gelingen neben Ulrich Goerdten natürlich auch Dr. Susanne Rothe herzlich zu danken war.
(ad)

Fr, 25.08.2017

Pirckheimer-Jahrestreffen im Focus

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