Pirckheimer-Blog

Tagung/Treffen

Di, 11.06.2024

Die "Bibliocon" fand vom 04. bis 07.06. im CCH statt.
Im Congress Centrum in Hamburg wurde dort auch zum Großthema der Herkunftsforschung referiert.

„Provenienz sichtbar machen“

Auf der jährlichen Bibliothekskonferenz Bibliocon, die dieses Mal vom 04. bis 07. Juni 2024 in Hamburg stattfand, war unter anderem der Themenkreis 6 für die Bibliophilie von besonderem Interesse: Sammlungen, Repositorien, Retrodigitalisierung sowie der Kulturgut(-schutz) mit der Bezeichnung „Provenienzen sichtbar machen“. Es wurden innerhalb des Komplexes insgesamt sechs Vorträge zum Thema auf der 112. Bibliocon gehalten. Zunächst: Vernetzte Objektgeschichten: Provenienzerschließung im orientalischen Handschriftenportal Qalamos. Es referierte Christoph Rauch (Staatsbibliothek zu Berlin, Orientabteilung, Berlin). Das Ziel des DFG-Projekts Qalamos besteht in der Zugänglichkeit der bereits jetzt ca. 150.000 Werkdatensätze, die einen Großteil der in deutschen Institutionen bewahrten unikalen Schriftzeugnisse aus Asien und Afrika darstellen. Dafür wurde ein Portal Handschriften aufgebaut, das es auch ermöglicht, erwerbungsgeschichtliche Bezüge zwischen Sammlungen und Objekten sichtbar zu machen. Zweiter Vortrag: Pilotprojekt in Detmold: NS-Raubgutverdacht in der Lippischen Landesbibliothek. Referentin dafür: Isabelle Christiani, Provenienzforscherin aus Münster. Der Bericht widmete sich der Herkunftsforschung im Rahmen des Projekts Ermittlung der Provenienz von 28 Handzeichnungen des 16. bis 18. Jahrhunderts unter Verdacht auf NS-verfolgungsbedingten Entzug in der Lippischen Landesbibliothek. Drittens: Dr. Wiebke von Deylens (Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg) Beitrag „Aber das haben wir doch gekauft!“ Provenienzforschung an der SUB Hamburg zu antiquarischen Ankäufen der NS-Zeit. Der Vortrag präsentierte die Ergebnisse eines Projekts zu NS-Raubgut in den Sondersammlungen der SUB. Dank einer Förderung des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste konnten hier in den letzten Jahren vor allem Erwerbungen in Auktionshäusern und Antiquariaten genauer untersucht werden. Das Hauptaugenmerk wurde Autographen, seltenen Büchern, Kupferstichen und Nachlässen geschenkt, die zwischen 1933 und 1945 im Handel erworben wurden ... Der vierte Themenvortrag widmete sich 20 Jahre(n) NS-Provenienzforschung an der Universitätsbibliothek Wien – Rückblick und Ausblick. Im Beitrag von Professor Markus Stumpf (Universität Wien) stand im Mittelpunkt die Entwicklung der Provenienzforschung in den letzten beiden Dekaden an der Universitätsbibliothek Wien. Im fünften Beitrag referierte Iris Schultz (Staatsbibliothek zu Berlin) zu Das Zentralantiquariat der DDR als staatlich gelenkter Lieferant für Bibliotheken in West und Ost. Der Vortrag befasste sich mit den Provenienzen der durch das Zentralantiquariat der DDR (ZA, 1959–1989) erworbenen Druckausgaben aus den Sammlungen der ehemaligen Deutschen Staatsbibliothek und des Deutschen Buch- und Schriftmuseums. Und schließlich als Nr. 6: Provenienzrecherche in den Sammlungen des Landesamts für Denkmalpflege Sachsen (LfDS), dies referiert durch Dr. Konstantin Hermann (Landesamt für Denkmalpflege Sachsen). Das LfDS unterhält Sammlungen der Fotos, Negative und Dias, Dokumentationen sowie die Topografische Registratur, Pläne, Karten und Zeichnungen und die Bibliothek. Die Bestände dieser Bibliotheken reichen bis in das 15. Jahrhundert zurück und umfassen neben Drucken auch wertvolle Manuskripte bis hin zu Musterbüchern. Das LfDS hat beim Deutschen Zentrum Kulturgutverluste einen Antrag auf Erstcheck für die beiden Sammlungen gestellt. Der Themenkomplex war am 07.06. in das Treffen im Congress Centrum in Hamburg eingebunden. Es moderierte Julia Knödler aus Halle.

(Maria Bogdanovich)

Di, 14.05.2024

Soncino-Gesellschaft – vor 100 Jahren gegründet.
Das Jüdische Museum Berlin. | © Manfred Brückels

Ein Fest für das jüdische Buch – 100 Jahre Soncino-Gesellschaft

Im Mai 1924 gründete sich die Soncino-Gesell­schaft der Freunde des jüdischen Buches. Ihre Initiative für die jüdische Buch­kultur feiert das Jüdische Museum Berlin (JMB, Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin) anlässlich dieses Jubiläums mit einem Festakt: am Donnerstag, den, 23. Mai 2024, ab 18 Uhr, in der W.  Michael Blumenthal Akademie, die zum Jüdischen Museum gehört. Vor der Veranstaltung haben Interessierte Gelegenheit, Einblick in Originalpubli­kationen und Archivalien zu erhalten, darunter auch die selten gezeigte Bibel­-Ausgabe von 1933. Und um 19 Uhr beginnt der Festakt mit der Lesung einer Erzählung von S. J. Agnon (1887–1970). In einer Einführung stellt JMB-Bibliothekar Bernhard Jensen die Motive der Vereins­gründung vor. Julia Schneidawind, als Historikerin am Lehrstuhl für Jüdische Geschichte und Kultur der Ludwig-Maximilians-Universität München tätig, verortet im anschließenden Vortrag die Soncino-Gesell­schaft im Kontext jüdischer Sam­mlungen und moderner Buchkunst. In einem Podiums­gespräch diskutieren anschließend beide über den bibliophilen Impuls, für den Inhalt eines Buches die richtige Form zu finden. Mit dem Anspruch, das geistige Erbe des Judentums mit der modernen Buch­kunst zu verbinden, gehörte die Soncino-Gesell­schaft zu den großen bibliophilen Vereinen der Weimarer Repu­blik. Die JMB-Bibliothek besitzt mit 80 Titeln eine voll­ständige Sammlung ihrer Publi­kationen, die 2016 digitalisiert worden ist. Alle Informationen zu Ausstellung, Lesung, Festakt und Gesellschaft finden sich hier auf der Webseite des Jüdischen Museums in Berlin. Es besteht auch Kontaktmöglichkeit zum JMB per Mail: info@jmberlin.de, und Telefon: (­030) 259 93 300.

(Robert Grieger/Pressemitteilung)

Mi, 08.05.2024

Um "Karl Mays Traum" und sein Werk dreht sich von 10. bis 12. Mai alles im Lößnitzgrund in Radebeul.

31. Karl-May-Festtage in Radebeul

Karl Mays Traum – unter dem schönen Titel öffnet der Lößnitzgrund vom 10. bis 12. Mai 2024 wieder seine Schwingtüren und verwandelt sich für ein ganzes Wochenende in eine abenteuerliche Fantasiewelt, wie Karl May (1842–1912) sie sich in seinen berühmten Geschichten erträumte. Das Festwochenende eröffnen The Western Girls in der Westernstadt Little Tombstone zur Freiberger Countrynacht am Freitagabend. Der Santa-Fé-Express begibt sich für drei Tage auf seine abenteuerliche Fahrt. Die Westernvereine haben ihre Städte mit frischem Staub geputzt und die Bank für die Räuber gefüllt. Man begegnet raubeinigen Cowboys sowie den edelsten Damen in ausladenden Reifröcken, während Country-Bands mit Livemusik für Stimmung sorgen.

Auch kleine Halunken versinken begeistert im Westernfieber bei Goldwäschen, Ponyreiten und ausgiebigem Toben. Der Lößnitz-River an der Golden Nugget Ranch ist voller kleiner Kinderfüße im Goldrausch, die am Lagerfeuer schnell wieder trocknen. Als ganz besonderes Highlight bieten die Landesbühnen Sachsen exklusiv eine Kostprobe ihres neuen Abenteuerstücks Shatterhand von Holger Kahl! Winnetou bleibt für uns immer „Häuptling der Apachen“. In der „Kleinen Feder“ bietet sich jedoch die Chance, seinen realen Vorbildern vom White Mountain Apache Tribe aus Arizona zu begegnen und ihre Tänze zu erleben. Vom Stamm der Oglala Lakota freuen wir uns auf die beiden sympathischen Publikumslieblinge Delacina Chief Eagle und Nuvassie Blacksmith.

In diesem Jahr folgen wir auch wieder Karl Mays alter ego Kara Ben Nemsi in den faszinierenden Orient. Pferdefreunde finden ihr Paradies im Sternreitercamp Altwahnsdorf. Zum Höhepunkt der Festtage – der großen Sternreiterparade am Sonntag gehört die Meißner Straße den Sternreitern mit ihren herausgeputzten Rössern. Also die Cowboystiefel putzen und „Howdy!“ zu den 31. Karl-May-Festtagen! Zentraler Platz der Veranstaltung ist die Lößnitzgrundstraße in 01445 Radebeul.

(Robert Grieger/Pressemitteilung)

Mi, 01.05.2024

Cool: Am 11. Mai ist der "Gratis Kids Comic Tag 2024"!

Am 11. Mai ist Gratis Kids Comic Tag!

Kinder-Comics für den Lese-Nachwuchs: Am 11. Mai 2024 ist Gratis Kids Comic Tag, und über 900 Comic- und Buchhandlungen, Bibliotheken und Büchereien in Deutschland, Österreich und der Schweiz sind dabei. Zehn Verlage mit Fokus auf Kinder- und Jugendcomics haben sich dafür zusammengetan und 21 Kinder-Comic-Hefte ausgewählt, die an eben dem Samstag, den 11. Mai, in Buchhandlungen, Comicshops und Bibliotheken kostenlos verteilt werden. Die beteiligten Verlage produzieren eigens für diesen Tag Comic-Hefte, die dann dort gratis erhältlich sind. Von Superhelden über bekannte Figuren aus den unendlichen Weiten des Disney-Universums bis hin zu den neuen Independent Comic-Figuren – in dem kunterbunten Portfolio an Angeboten ist für jeden Geschmack ist etwas dabei. Alle Informationen zu den teilnehmenden Verlagen, zu den 21 kostenlosen Kinder-Comics und darüber, wo es diese geben wird, über zusätzliche Aktionen wie Signierstunden mit Comic-Künstlern und -Künstlerinnen, Ausstellungen, Wettbewerbe und Zeichenkurse gibt es auf der Website zum großen Comic-Gratistag – www.gratiscomictag.de.

(Robert Grieger/Pressemitteilung)

Mo, 15.04.2024

"How to co-create with nature" im Mai in München.

„Munich Creative Business Week“

Für eine Woche stellt die kreative Szene wieder alles in ihr Schaufenster, was sie hat: Vom 11. bis 19. Mai finden in München an mehr als 100 Orten Events, Workshops, Diskussionen, Vorträge, Filme, Podien, TypeWalks u. v. m. im Rahmen der 13. mcbw statt. Dieses Jahr unter dem Titel How to co-create with nature. Auch die Typographische Gesellschaft München e. V.  bietet drei Veranstaltungen an. Als einer der größten Vereine für Typografie und Gestaltung in Europa sowie Veranstalter für Fort- und Weiterbildung in der Kreativbranche bietet sie einen Workshop, Expertenvortrag und Typewalk an. Zunächst: Unsere Handschrift – unser Ausdruck am 14. Mai von 15 bis 17 Uhr in der Designschule München. Dann: Typewalk – ein typografischer Spaziergang durch München am 15. Mai von 16.30 bis 18 Uhr. Und schließlich der Expertenvortrag: Custom Type am 16. Mai von 18.30 bis 20 Uhr in der Designschule München. Anmeldungen sind unter der Webseite der tgm möglich.

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Fr, 12.04.2024

3. "artGrafik" in Ahrenshoop vom 09. bis 12.05.2024.

Mai 2024: ArtGrafik Ahrenshoop

Vom 09. bis 12. Mai 2024 findet in Ahrenshoop die artGrafik 2024 des mondänen Ostsee-Ortes in der Strandhalle (Dorfstraße 16b, 18346 Ahrenshoop) statt. Die dritte Messe dieser Art am Schmal-Übergang des Fischlands in den Darß öffnet ihre Pforten Donnerstag bis Sonnabend von 11 bis 18 und am Sonntag des Wochenendes von 11 bis 17 Uhr. Organisiert und realisiert wird die artGrafik wie auch in den Jahren zuvor von Pirckheimer-Freund Henry Günther aus Ribnitz-Damgarten – neben ihm stellen in der Strandhalle direkt hinter den seeseitigen Dünen des Kultbades eine kleine und feine Auswahl Buchkünstlerinnen und Buchkünstler, Grafikerinnen und Grafiker aus: Susann Hoch, Urte von Maltzahn-Lietz und Hans Bote aus Leipzig sind dabei, Linde Kauert und Tina Flau aus Potsdam, Pirckheimer-Freund Rainer Ehrt aus Kleinmachnow, Ute Hausfeld und Katja Lang aus Berlin, Gudrun Illert aus Weimar, Katrin Magens aus Dannenberg im Wendländischen, Britta Matthies aus Hohen Viecheln und Klaus Raasch aus Hamburg. Aus Münster (Westfalen) kommt Josef Kleinheinrich, und den jeweils kürzesten und weitesten Weg haben Hans Götze (Ahrenshoop) und Antje Wichtrey (Granada in Spanien). Das Ostseebad Ahrenshoop, auf einer Landenge zwischen offenem Meer und Bodden gelegen, ist seit jeher ein Ort der Kunst, hier haben bereits im vergangenen Jahrhundert zahlreiche Künstler Station gemacht oder sind geblieben und haben den Platz mir ihrer Arbeit geprägt und ihm ein Denkmal gesetzt. Das Künstlerhaus Lukas in der Nähe des zentralen Strandübergangs beherbergt Monat für Monat Stipendiaten aus allen künstlerischen Sparten aus diversen Ostseeanrainerstaaten. Und mit der artGrafik dürften Henry Günther und das Organisationsbüro eine neue und segensreiche Tradition in der an künstlerischen Traditionen reichen Gemeinde mit ihrem typischen, mondänen Gepräge begründet haben. Willkommen zur 3. Messe für zeitgenössische Druckgrafik, Fotografie, Zeichnung & Künstlerbücher in Ahrenshoop!

(André Schinkel)

Mo, 08.04.2024

Die "Meister der Einbandkunst" (hier ein Einblick ins MDE-Archiv Münster) tagen Anfang Mai in Weimar.

MDE-Jahrestagung in Weimar

Die internationale Vereinigung Meister der Einbandkunst e. V. (MDE), die Anfang 2023 ihr 100-jähriges Bestehen mit einer Reihe Ausstellungen in Leipzig, Oldenburg und Hamburg (der Blog berichtete jeweils) feierte, hält 2024 ihre Jahrestagung vom 03. bis zum 05. Mai in Weimar ab. Im Rahmen des Programms der Tagung wird es u. a. am Sonnabend von 10 bis 13 Uhr eine Führung in der Anna Amalia Bibliothek und abends eine Reihe Fachvorträge (Matthias Hageböck, Marcus Janssens) geben. Am Sonntag steht ein Besuch im Buchwerk (Otto Dorfner Besucherwerkstatt) im Museum Neues Weimar, wiederum begleitet von Vorträgen (Jacek Tylkowski, Benjamin Eibel) an. Mitglieder der MDE (Tagungsgebühr Mitglied und je eine Begleitung: je 100 Euro) sind bei der Tagung willkommen wie auch am Genre interessierte Gäste (130 Euro). Eine Anmeldung ist noch heute möglich, bitte melden unter: nicole.remarque@kh-aachen.de oder (0241) 9 49 82 28.

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Sa, 30.03.2024

Beim Vortrag – Organisator und Verleger Ralf Plenz.
Podium mit Maren Schönfeld und den Verlegern und Pirckheimern Ralf Plenz sowie Rudolf Angeli (v. l.).
Die "Perlen der Literatur", Band 1 bis 25, verlegt bei Ralf Plenz. Jedes der Bücher in der Reihe hat eine besondere Entdeckungs-Geschichte und erschien im Offset im schönen, gestalteten, edlen Gewand.
Pirckheimer-Freund Rudolf Angeli bei dem Treffen.
Publikationen des Verlages Angeli & Engel am Stand. Bisher erschienen vier Bücher in dem Hamburger Verlag, u. a. von Rainer Ehrt und Klaus Waschk. Die Verleger Rudolf Angeli und Peter Engel zeichnen zudem für den "Hamburger Bothen" verantwortlich. | © für alle Fotografien bei Ralf Plenz bzw. bei DAP

Berührt von schönen Büchern

Am 25. Februar des Jahres veranstaltete der Büchermacher (und Pirckheimer-Freund) Ralf Plenz in Kooperation mit der Hamburger Autorenvereinigung ein Treffen der Pirckheimer-Gesellschaft in Hamburg-Altona. In der Alfred-Schnittke-Akademie (Max-Brauer-Allee 24, 22765 Hamburg) konnten Interessierte sich über die Institutionen informieren, bibliophile Buchausgaben bewundern und erstehen. Dabei ging es auch um die Frage, was der Begriff „bibliophil“ denn eigentlich umfasst.

Den ersten Programmpunkt der Tagung bildete jedoch ein Vortrag von Ralf Plenz über die Umwälzung der Druckbranche, verknüpft mit seinem Werdegang. In den 1960er und 1970er Jahren fand der Wechsel vom Bleisatz zum Offsetdruck statt. Als Gründungsmitglied der Druckwerkstatt Ottensen bot Plenz gemeinsam mit seinen Mitstreitern eine Spezialität an: Zum Gestalten der Druckvorlagen für die Kunden verwendeten sie altes Werkzeug wie zum Beispiel Federn und stellten die Vorlagen handschriftlich her. So hatten sie viele Autoren und Künstler unter ihrer Kundschaft, unter anderem den Lyriker Peter Rühmkorf und den Künstler Albert „Ali“ Schindehütte, der durch die Rixdorfer Drucke berühmt wurde. Die Druckwerkstatt, die heute noch existiert, war ein Erfolgskonzept aus hochwertigen Druckerzeugnissen in Zusammenarbeit mit Kleinstverlagen, dem Verkauf einer Auswahl besonderer Bücher, Umweltschutzpapiererzeugnissen und einem Copyshop.

Plenz berichtete über Details des Druckwesens, zu denen Laien kaum Zugang haben. So erfuhr manch erstaunter Gast, dass digital gedruckte Bücher für Bibliothekare nicht archivfest seien, weil diese keine hundert Jahre hielten. Denn Digitaldruck ist technisch fast immer eine Fotokopie – sie blättert ab, wenn sie beispielsweise geknickt wird. Zudem sind die Buchrücken nicht gerade für die Ewigkeit gemacht und brechen meist, wenn man das Buch weit aufzuklappen versucht. Aus diesem Grund ist die mehr als 25-bändige Reihe Perlen der Literatur von Ralf Plenz (von ihm herausgegeben in seinem Input Verlag) im Offsetverfahren gedruckt und hochwertig ausgestattet.

Für den Nachdruck der historischen Titel fahndet Plenz in Antiquariaten nach sehr alten Ausgaben und stößt manches Mal auf Kuriositäten. Eine ganz besondere ist ein Gedichtband von Christian Morgenstern (1871–1914), datiert auf den Zeitraum 1915–1920, mit gerissenem statt geschnittenem Papier. Die Nachforschungen des Büchermachers ergaben, dass es sich um einen Raubdruck handeln muss, denn in keinem autorisierten Buch (Vorlage: Palma Kunkel, Berlin: Cassirer 1916?) gibt es diese Zusammenstellung aus drei Bänden Morgensterns, zudem noch in einer Ausgabe.

Pirckheimer-Freund Rudolf Angeli vom Angeli & Engel-Verlag bestritt den zweiten Vortrag im Programm. Der Verlag „widmet sich Publikationen zur Kunst mit bibliophilem Anspruch“. Angelis Leidenschaft für das Schachspiel und für Stefan Zweigs Schachnovelle motivierte ihn schließlich, ins Verlagswesen einzusteigen. Eigentlich aus dem Management kommend, gründete er gemeinsam mit dem Autor Peter Engel den „Verlag für paradiesische Bücher“ in Hamburg und eignete sich autodidaktisch das entsprechende Wissen an. Neben den obengenannten Publikationen betreibt er ein Antiquariat. Er ist von Worten fasziniert und bezeichnet seine verlegerische Berufung als „Serendipity“, also eine „zufällige Beobachtung von etwas ursprünglich nicht Gesuchtem, das sich als neue und überraschende Entdeckung erweist“ (... vergleiche dazu den Eintrag bei Wikipedia). Ein Blick auf den liebevoll präsentierten Büchertisch beglaubigt seine Leidenschaft, und man möchte die hochwertigen, großformatigen Bücher gern berühren und aufschlagen. Aktuell erschien die vierte Edition, das Balladenbuch Liebe, Leid & Untergang von Klaus Waschk, das als Buchhandelsausgabe und als Vorzugsausgabe mit einer Original-Grafik des Künstlers erhältlich ist.

Bei so vielen spannenden Vortragsthemen konnte man fast das Anschauen ebenjener Büchertische vergessen. Dabei gab es unter den ausgelegten Leseschätzen viel Schönes zu bewundern, so zum Beispiel der Nachdruck der sehr kurzen Erzählung Die Insel von Stefan Zweig, hochwertig gebunden als schmales Heft mit einer nachgedruckten Grafik von Markus Behmer sowie ergänzt durch das Faksimile des handschriftlichen Manuskripts als Beigabe. Als weitere Besonderheit hat der Verlag Angeli & Engel 2020 den Hamburger Bothen herausgebracht, einen Rundbrief, der mindestens sechsmal im Jahr erscheint, um über einschlägige Veranstaltungen zu informieren und die Kontakte innerhalb der Regionalgruppe Nord der Pirckheimer Gesellschaft zu unterstützen.

In der Alfred-Schnittke-Akademie ging es nach der Mittagspause mit einem Podiumsgespräch weiter. Zunächst sprachen Ralf Plenz und die Verfasserin dieses Artikels über die in Hamburg-Ottensen spielende Trilogie Großstadt-Oasen, zu denen auch zwei Podcast-Folgen kostenlos zu hören sind. Im weiteren Gespräch zu dritt mit Rudolf Angeli ging es zunächst um die Situation der Antiquariate in Deutschland und die Vor- und Nachteile der Online-Portale, mithilfe derer sich Bücherfreunde zwar einfach sowohl seltene Ausgaben beschaffen als auch durch Verkauf gebrauchter Exemplare ihr Bücherregal aufräumen können, die jedoch für die stationären Antiquare eine Existenzbedrohung darstellen. Denn wegen sofortigen Vergleichbarkeit aller Anbieter des gleichen Produkts fallen die Preise. Ehemals kostspielige Raritäten sind heutzutage für wenige Euro erhältlich. Zudem wird die Anzahl der Leser insgesamt drastisch weniger und teilt sich überdies auf in solche, die noch Papierbücher lesen und andere, die digitale Medien wie E-Books bevorzugen. Das sind im Hinblick auf die Gesamtleserschaft immerhin konstant sechs Prozent.

Aus diesem Thema folgte die Frage, was denn eigentlich bibliophil sei. Wikipedia offenbart dazu: „Als Bibliophilie bezeichnet man allgemein das Sammeln von schönen, seltenen oder historisch wertvollen Büchern, meist durch Privatpersonen zum Aufbau einer Privatbibliothek nach bestimmten Sammelkriterien.“ Die drei Diskutanten einigten sich zusätzlich auf die Ausstattung (Haptik, Papierqualität, Bindung, Veredlung, Beigaben wie zum Beispiel Künstlergrafiken und natürlich die besondere Typografie etc.), den Geruch und die persönliche Bedeutung von Büchern für die Leser. Rudolf Angeli empfindet Bücher wie Freunde, was eine berührende Umschreibung und überaus nachvollziehbar für Menschen ist, die sich einmal mit dem Lesen infiziert haben.

Die Pirckheimer-Gesellschaft, die nach dem eigenen Bekunden „Sammler und andere Verrückte“ beheimatet, betreibt auf ihrer Website auch einen umfangreichen, vielfältigen Blog. Zudem wird sie am 05. bis 07. April 2024 im Museum der Arbeit in Hamburg-Barmbek bei der BuchDruckKunst, „unterwegs im Büchermeer“, vertreten sein. Vielleicht kann man dort auch die weiteren Aussteller, die krankheitsbedingt nicht in Altona sein konnten, antreffen und ihre Schätze bewundern.

(Maren Schönfeld, dieser Artikel erschien zuerst am 26.02. im Online-Magazin von „Die Auswärtige Presse e. V.“ und wird hier mit freundlicher Genehmigung der Verfasserin veröffentlicht.)

So, 17.03.2024

"Alle Landschaften haben sich mit Blau erfüllt ..." – Ernst Ludwig Kirchner zu Georg Heyms zweiter Gedichtsammlung "Umbra Vitae" (1922/24, Detail). | © by Staatliche Museen zu Berlin / CC-NC-BY-SA)

„Nah dran! Alle Landschaften haben sich mit Blau erfüllt!“

Die Schenkung von Ernst Ludwig Kirchner an die Kunstbibliothek im Jahr 1924 ist das Thema der Veranstaltung, die am Mittwoch direkt nach Ostern, den 03.04.2024 von 18 bis 19.30 Uhr in der Kunstbibliothek am Kulturforum am Matthäikirchplatz 6 in 10785 Berlin stattfindet. Sie bietet einen exklusiven Einblick in die umfangreiche und einzigartige Schenkung von Kirchner an die Einrichtung 1924. Ernst Ludwig Kirchner hatte bereits einige illustrierte Bücher entworfen, die heute zu den Ikonen der expressionistischen Buchkunst zählen, als er die 58 Entwürfe, Probedrucke und Druckvarianten auswählte. Damit hat er eine einmalige Möglichkeit eröffnet, ihm in seine Gedankenwelt und den Spuren seiner künstlerischen Arbeit mit dem Buch zu folgen. Der Eintritt und die Teilnahme an der Veranstaltung sind kostenfrei, und es ist keine Anmeldung erforderlich. Interessierte treffen sich am 03.04. im Seminarraum der Kunstbibliothek im ersten Obergeschoss.

(Robert Grieger)

Sa, 16.03.2024

Adam Zagajewskis Band "Das wahre Leben" (2024).

„Das Lyrische Quartett“: Gedichte im Gespräch auf der Schillerhöhe

Wieder wird auf der Marbacher Schillerhöhe (Literaturmuseum der Moderne, im Leibinger-Auditorium) über Gedichte debattiert und von ihnen geschwärmt – schließlich geht es um eine der wichtigsten Kunstformen der Welt. Am Dienstag, den 19. März 2024, um 19.30 Uhr, diskutieren dabei die vielfach ausgezeichnete Lyrikerin und Philosophin Mara-Daria Cojocaru, die Kritikerin, Literaturwissenschaftlerin und Autorin Daniela Strigl (Universität Wien) und der Kritiker Gregor Dotzauer vom Tagesspiegel über neue Gedichte. Barbara Wahlster moderiert, Birgitta Assheuer rezitiert aus den besprochenen Büchern, es begrüßt Jan Bürger vom Deutschen Literaturarchiv.

Diesmal geht es um die Gedichtbände Das wahre Leben des 2021 verstorbenen polnischen Autors Adam Zagajewski, Polle und Fu der Münchner Dichterin Karin Fellner, Sag mir, was hast Du vor mit deinem wilden, kostbaren Leben? der 2019 verstorbenen US-amerikanischen Dichterin und Pulitzer-Preisträgerin Mary Oliver sowie um die erste kommentierte und durch neue Nachlass-Materialien ergänzte Edition von Ingeborg Bachmanns legendärem Band Die gestundete Zeit.

In der Reihe Das Lyrische Quartett – Gedichte im Gespräch setzen sich Experten und Expertinnen mit vier Bänden jüngst erschienener Gedichte auseinander, live vor Publikum und als Sendung auf Deutschlandfunk Kultur. Vier auf ihren Gebieten führende Institutionen geben damit der Lyrik eine Bühne: das Deutsche Literaturarchiv Marbach, das Lyrik Kabinett München, Deutschlandfunk Kultur und die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung mit Sitz in Darmstadt.

Die Veranstaltung findet im Leibinger-Auditorium im Literaturmuseum der Moderne (Adresse: Schillerhöhe 8, 71672 Marbach am Neckar) in der Geburtsstadt eines der sicherlich größten Dichter deutscher Sprache statt, der Eintritt ist frei. Museum und das Deutsche Literaturarchiv gehören zu den größten und bedeutendsten Einrichtungen in Deutschland, die das literarische Leben im Land dokumentieren, in einzigartigen Sammlungen für die Gegenwart wie die Nachwelt bewahren. Deutschlandfunk Kultur sendet die Aufzeichnung der Veranstaltung am Sonntag, 31. März 2024, um 22.03 Uhr. Weitere Informationen zu Das Lyrische Quartett finden sich im Pressebereich wie im Kalender des Deutschen Literaturarchivs – ein Besuch der Einrichtung lohnt sich überdies immer.

(Robert Grieger/Pressemitteilung)

Do, 14.03.2024

"erLesen!", die Literaturtage im Saarland, finden vom 12. bis 24. April im Südwesten der Republik statt.

„erLesen!“ – die Literaturtage im Saarland: 12. bis 24. April 2024

erLesen! Literaturtage im Saarland, das sind 14 Tage rund um das Buch und die Literatur in den saarländischen Buchhandlungen, gemeinsam mit den Verlagen und anderen Kulturinstitutionen. Die saarländischen Buchhandlungen und Verlage haben gemeinsam mit dem Landesverband Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels ein vielfältiges und abwechslungsreiches Programm erstellt. Quer durch das ganze Land treffen sich Autorinnen und Autoren mit ihren Leserinnen und Lesern ... Belletristik und Sachbuch, Bestseller und solche, die es noch werden wollen, bekommen eine Bühne. Das Lese- und Literaturland Saarland erlebt mit seinen Literaturtagen einen literarischen Höhepunkt! Lassen Sie sich von der bunten Vielfalt des literarischen Programms überraschen. Alle Infos unter: www.erlesen-saarland.de.

(Robert Grieger)

So, 10.03.2024

In Dresden haben Vorbereitungen und Planungen für ein großes Festprogramm zu Ehren des großen Sohns der Stadt begonnen, das das ganze Jahr an Einrichtungen und Institutionen, auf Straßen und Plätzen der Elbestadt verschiedenste Formate zum Erich-Kästner-Jubiläum in diesem Jahr präsentiert.

Alles Kästner – Veranstaltungen zum Geburtstag Erich Kästners

Alles Kästner in Dresden: Das Jahr 2024 bedeutet für einen berühmten Sohn der Metropole ein herausgehobenes Jubiläum. Erich Kästner wurde am 23. Februar 1899 hier geboren und starb am 29. Juli 1974 in München – hochgeachtet und vielfach geehrt als Schriftsteller, Dichter, Satiriker und Dramatiker. Bis heute ist er ein im In- und Ausland bekannter und gelesener Autor. Sein Werk wurde in über 70 Sprachen übersetzt und vielfach verfilmt. 2024 jähren sich sein Geburtstag zum 125. und sein Todestag zum 50. Mal. In seiner Heimatstadt sind Kästners Werk, sein persönliches Wirken bis heute lebendig. Zahlreiche Kultureinrichtungen, Künstlerinnen und Künstler beschäftigen sich immer wieder mit seiner Person, seinem Werk, seiner Wirkung. Das zeigt sich nicht zuletzt in einem überregional beachteten Erich-Kästner-Museum und Literaturhaus. Aus einer Initiative von Kulturschaffenden heraus haben die Vorbereitungen und Planungen für ein Jubiläumsprogramm begonnen, das über das ganze Jahr hinweg an städtischen Einrichtungen und freien Institutionen, auf Straßen und Plätzen verschiedene Formate, Aktivitäten und Vorstellungen zum Kästner-Jubiläum präsentiert. Bleibt neugierig! Alle Informationen, Termine unter: www.dresden-kulturstadt.de.

(Robert Grieger)

Fr, 08.03.2024

Pirckheimer-Freund Uwe Klos ist beim 3. Photobook Festival in Leipzig mit seinem neuesten Buch dabei.

Photobook Festival in Leipzig

Am kommenden Wochenende, vom 08. bis 10. März 2024 findet in Leipzig wieder das Photobook Festival statt, an dem viele internationale Künstlerinnen und Künstler, Sammler, Kunstinstanzen und -hochschulen (die Hochschule für Grafik und Buchkunst ist dabei, die Kunsthochschule Burg Giebichenstein ...) teilnehmen. Organisiert von dienacht e. V. und dem Grassimuseum für angewandte Kunst (wo es auch stattfindet), gibt es ein umfangreiches Programm mit Workshops und Veranstaltung, einem Fotobuchmarkt und der Ausstellung für den Dummy Award für das schönste unveröffentlichte Fotobuch. „Das dritte Leipzig Photobook Festival widmet sich dem Thema ‚Protest‘“, schreiben die Direktorinnen des Festivals, Calin Kruse und Silvia Gaetti. Im Rahmen von Ausstellungen mit historischen und zeitgenössischen Bücher, einer Panel-Diskussion und Kurzpräsentationen wird das Thema aus verschiedenen Perspektiven betrachtet. Außerdem werden wir wieder ­Podiumsdiskussionen, Präsentationen, Ausstellungen, Filmvorführungen, Buchpräsentationen, Portfolio-Reviews, einen Speed-Dating und einen Fotobuchclub veranstalten. Der Eintritt ist frei.Zur Spezialausstellung heißt es weiter: „Seit mehreren Jahren interessiert sich Luciano Zuccaccia als Sammler und Forscher für Fotobücher und hat die spezialisierte Sammlung Protest in Photobook aufgebaut. (…) Wir stellen eine Auswahl von 25 (...) Fotobüchern aus der Sammlung aus, die Protestbewegungen im Iran zeigen: Von seltenen Pamphleten und Flugblättern über Propagandamaterial bis hin zu künstlerischen und einzigartigen Fotobüchern. Luciano Zuccaccia wird anwesend sein und für Fragen und Gespräche zur Verfügung stehen.“ Und auch der Fotobus, vom Fotobus-Verein unterstützt, reist an und wird vor dem Museum die Arbeiten von Studierenden präsentieren. Und auch ein Pirckheimer-Freund wird in Leipzig dabei sein: Uwe Klos aus Cossengrün bei Greiz. Er schreibt: Gerade rechtzeitig sind die ersten Exemplare meines neuen Künstlerbuches fertiggeworden: Alant, Mahonie, Zaunrübe. Es vereint 50 meiner botanischen Fotogramme als Reproduktionen, gedruckt auf einem überaus exquisiten Papier, welches die Farbigkeiten (...) adäquat wiedergibt. Dazu gesellen sich im Buchblock drei Monotypien, und für den Einband sind auch Monotypien verwendet. Alles zu sehen im Foyer des Grassimuseums. Dem Abendprogramm am Freitag folgt an den beiden Wochenendtagen von 10 bis 22 Uhr am Sonnabend und von 10 bis 16 Uhr am Sonntag das Hauptprogramm. Alle Informationen zu diesem regional wie auch international unterstützten Photobook Festival finden sich auf der Webseite der Veranstalter.

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Mo, 19.02.2024

Die Büchergilde Gutenberg in Berlin feierte ihren 25.

Jubiläum am Wittenbergplatz: Büchergilde Buchhandlung in Berlin feierte ihr 25-Jähriges

Nein, in diesem Jahr feiert nicht nur die Frankfurter Büchergilde Gutenberg am Main ihren 100. Geburtstag, am 17.02.2024 fand auch in Berlin ein Büchergilde-Jubiläum statt. Die Büchergilde Buchhandlung am Wittenbergplatz GmbH feierte an dem Samstag ihr 25-jähriges Bestehen. Es war dafür festlich dekoriert, und die Gratulanten kamen aus den unterschiedlichsten Bereichen: Kunden, Kollegen, Freunde und Mitarbeiter der Büchergilde gehörten zu den Gästen. Und als Moderatorin der Festlichkeit wurde die Schriftstellerin Shelley Kupferberg (vgl. die Abbildung 2, rechts) gewonnen. Diese führte mit kleinen Interviews mit den Gästen durch den entspannten Nachmittag. Es gab nicht nur Rückblicke zu den Anfängen der Buchhandlung, sondern zugleich auch Gespräche mit den Kunden und Informationen über die Büchergilde durch den Vertriebsleiter derselben. Leider musste auch ein etwas wehmütiger Ausblick getan werden: Ende März 2024 geht Johanna Binger (vgl. Abbildung 2, links) in ihren wohlverdienten Ruhestand. Nun, aber vielleicht findet sie dann ab und zu etwas mehr Zeit für einige Veranstaltungen der Pirckheimer-Gesellschaft.

Büchergilde Buchhandlung
am Wittenbergplatz
Welserstraße 28
10777 Berlin
Tel.: (030) 2 18 17 50
Fax: (030) 2 11 17 93
Öffnungszeiten:
Mo–Fr 10–19 Uhr
Samstag 10–18 Uhr


Im Netz unter: www.buchhandlung-binger.de

 

(Robert Grieger)

Mi, 17.01.2024

Ein von Ralf Plenz und der Regionalgruppe Hamburg organisiertes Pirckheimer-Treffen findet am 25.02. in der Schnittke-Akademie in Altona statt. Wer sich für einen Repräsentations-Tisch interessiert, kann diesen noch bis zum 31.01.24 bei Ralf Plenz ordern.

Bücherliebhaber und -sammler in Hamburg: Pirckheimer-Treffen

Bücherliebhaber und -sammler sind, wir weisen gern noch einmal darauf hin, am 25.02.2024 nach Hamburg eingeladen. Dort findet ab 11 Uhr in der Schnittke-Akademie (Max-Brauer-Allee 24, 22765 Hamburg-Altona) ein Pirckheimer-Treffen mit Vorträgen, Ausstellung sowie mit Gästen der Hamburger Autorenvereinigung (HAV) und anderen Buchliebhabern statt. Veranstaltet wird das Treffen von Pirckheimer-Freund Ralf Plenz, dem Betreiber des Input-Verlags. Die Buchung von Tischen für Ausstellende (je Meter 15 Euro) ist noch bis 31.01. möglich. Interessenten wenden sich bitte an Ralf Plenz per Mail: plenz@input-verlag.de, oder Telefon: (040) 60 92 26 04. Eine Veranstaltung der Regionalgruppe Hamburg. Die Schnittke-Akademie ist nur knapp 400 Meter vom Bahnhof Altona (Fernbahn und S-Bahn) entfernt und leicht zu erreichen. Es sei auch auf das ausgesprochen bibliophile Programm von Ralf Plenz (Link über den Verlagsnamen) verwiesen.

(Robert Grieger/Pressemitteilung)