Pirckheimer-Blog

Klaus Waschk

So, 03.08.2025

In der Rubrik "Meister der Illustration" des neuesten "Hamburger Bothen" vorgestellt: Susanne Theumer.

Hamburger Bothe 29 erschienen

Ganz frisch am 01. August erschien die Ausgabe der Hamburger Bothen, nun die Nummer 29 des Periodikums der Pirckheimer im Norden, initiiert und herausgegeben von Rudolf Angeli und Peter  Engel. Neben Neuigkeiten zur nächsten, der insgesamt siebten Buch-Veröffentlichung des Verlags Angeli & Engel wird mit Susanne Theumer eine Grafikerin vorgestellt, die auch umfangreich und illuster zu den Großen der Literatur: Goethe, Hesse, Rimbaud, Mann, Marlen Haushofer, Mascha Kaléko, Rajzel Zychlinski und Wulf Kirsten als Illustratorin arbeitete ... und noch zwei weitere Nobelpreisträger sind dabei. Die Redaktion kündigt nach dem Erfolg von Klaus Waschks Övelgönne-Buch Codex Delta von Gustav Kluge an, Abel Doering würdigt indes Die kleine Malik-Bücherei, Peter Engel widmet sich der Malschule von Lovis Corinth. Drei neueste Texte gibt es von Urs Heftrich. Und aus dem Wienerwald Bewegendes in Buch- und Briefform von Erich Fitzbauer. Informationen, ein ausführliches Geleit und ein Index zum Heft runden den Bothen ab. Wer die Nummer noch nicht hat, bekommt sie unter der folgenden Mailadresse: Rudolf_Angeli@web.de.

(Othmar Kasulke/Pressemitteilung)

Mo, 14.07.2025

Bibliophiles des Monats II: das neue Buch von Klaus Waschk, "Övelgönne" – verlegt bei Angeli & Engel.

„Zeichnungen gegen den Strich“ – Klaus Waschks ‚Övelgönne‘-Buch

Es ist die sechste Edition im kleinen, aber hochfeinen Programm von Angeli & Engel, dem Hamburger Verlag, den die im hanseatischen Norden beheimateten Pirckheimer-Freunde Rudolf Angeli und Peter Engel seit 2022 betreiben ... und nach Liebe, Lied & Untergang von 2024 schon das dritte Waschk-Buch in dessen Programm. In Övelgönne präsentiert Klaus Waschk, wie es im Untertitel heißt, Zeichnungen gegen den Strich, die den Stadtteil der Metropole am Elbstrand so einfangen, wie es dem Künstler ganz offenbar am liebsten ist: „Hinter Hecke und Rosen geschützt zu sitzen, zu betrachten, was so aufläuft, geschieht, vorbeizieht, das stelle ich mir als das Paradies des Zeichners vor: immer kritzeln zu können, wenn man mag, nicht bemerkt zu werden, wenn man es nicht will – und die Merkwürdigkeiten oder gar Absonderlichkeiten des menschlichen Verhaltens aus der Nahdistanz wahr- und ernstnehmen und aufzeichnen zu können.“ So beschreibt es Jürgen Bönig, viele Jahre Leiter der Abteilung Grafisches Gewerbe im Museum der Arbeit in Hamburg, der auch das Vorwort des Övelgönne-Buchs schrieb. Hört sich gut an, ist aber bei weitem nicht nur idyllisch: „Aber es darf daran gezweifelt werden, dass ihm immer alles so gefällt, was da vorbeizieht, so, wie er es zeichnet. Da geht es nicht andauernd gemütlich zu zwischen den Menschen, die er mit Bleistift umstrichelt, in Beziehung setzt zu anderen, bisweilen mit Farbstift überhöht, etwas merkwürdig bis grotesk verzogen … so wie er als Zeichner sich selbst oft mittenmang selbstironisch einbezieht.“ Waschk at it’s best. Die gesamte Auflage von 144 Stück ist signiert, 55 Exemplaren ist als Vorzugsausgabe eine originale Pastellzeichnung des Künstlers beigelegt. Die Standardausgabe schlägt mit 38, die exclusive mit 98 Euro zu Buche. Format: 21 x 29,7 cm. ISBN: 978-3-98249-803-4. Gestaltet wurde das Buch von Heiko Müller und Jürgen Meyer. Kaufinteresse? Man beeile sich.

(André Schinkel)

Mo, 26.05.2025

Der neue "Hamburger Bothe" ist da. Ausgabe 28 des Periodikums enthält wieder viel bibliophilen Stoff.

Hamburger Bothe 28 erschienen

Der neue Hamburger Bothe, die Ausgabe 28 für den Juni 2025, ist schon da. Zugleich reiht er sich, den ereignisreichen Mai lind mit einem etwas größeren Hopser überspringend, in die korrekte laufende Zählung ein: Das von den beiden hanseatischen Pirckheimer-Freunden Rudolf Angeli und Peter Engel verantwortete und herausgegebene Organ der Mitglieder der Gesellschaft in der Nordregion, das aber mittlerweile in den gesamten deutschsprachigen Raum ausstrahlt und quasi als Sidekick der Marginalien wie als Imprint des Verlags Angeli & Engel Infos in Sachen Bibliophilie bietet. Die Ausgabe huldigt vor allem Klaus Waschk, dessen brandneues Buch sich dem Heimat-Stadtteil des Meisters widmet: Övelgönne – Zeichnungen gegen den Strich, das soeben bei Angeli & Engel erschien und er in der Rubrik Aktuelles wie auch als Nummer 4 der Reihe Meister der Illustration in der Ausgabe unter dem Titel Mit Elbgrüßen gewürdigt wird ... Weiterhin enthält der neue Bothe zwei Auszüge aus Wolfgang Denkels neuem Roman Das Hindernis als Vorabdruck und Hinweis auf die Lesung Denkels in der Patriotischen Gesellschaft im Rahmen der Reihe Neue Literatur im alten Rathaus am 11. Juni. Es gibt den Zeitsprung in den Wandsbecker Bothen vom 02. Juni 1775. Und in der Bibliophilen Empfehlung den Hinweis auf einen raren gedruckten Vortrag Rudolf Alexander Schröders, Wege und Ziele der Bücherpflege, durch Abel Doering. Am Ende des Hefts stellt Mit-Pirckheimer-Freund Ralf Plenz mit S. – Das Schiff des Theseus eines der wohl interessantesten und vielgestaltigsten Bücher der jüngsten Vergangenheit vor, das in seiner Adaption wie das Handexemplar eines Buches aus der Zeit wirkt, da Zauber und Abenteuer noch wirksame Argumente waren, sich in dieselben & ihre Welten zu stürzen. Wieder ein wunderbarer neuer Bothe.

(André Schinkel)

Sa, 05.04.2025

Die PG ist auch 2025 bei der "BDK" in Hamburg dabei.

Pirckheimer und Angeli & Engel auf der BuchDruckKunst 2025

Auch auf der BuchDruckKunst-Ausgabe 2025, die unter dem Signet Herzblut & Werkschwarz noch bis zum Sonntag läuft, weiß man, dass die mehr als 600 Protagonistinnen und Protagonisten der Pirckheimer-Gesellschaft verrückt nach Buch & Graphik sind. Auf der Messe im Hamburger Museum der Arbeit (Wiesendamm 3, 22305 Hamburg-Barmbek)wird die Gesellschaft durch die hanseatischen Pirckheimer-Freunde Rudolf Angeli und Peter Engel vertreten, die einen Stand im Museum betreuen, das für das lange Wochenende etwa 60 Ausstellende beherbergt. Am Stand Nr. 13 können Interessierte die Arbeit der Gesellschaft in Augenschein nehmen, in den Publikationen (darunter die neuesten Ausgaben der Marginalien) blättern und sich zum Leben und Wirken der Pirckheimer-Gesellschaft  informieren. Zugleich werden die Bände des Verlags Angeli & Engel am Stand präsentiert, die sechste Publikation mit den Övelgönne-Arbeiten von Klaus Waschk steht gegenwärtig zur Subskription. Und drittens sind auch die Bände der Bücherkinder Brandenburg ausgestellt, unter der Mentorschaft Armin Schuberts ein weiteres Herzensprojekt, an dem sich die Gesellschaft fördernd seit Jahren beteiligt. Die BuchDruckKunst ist heute noch bis 18 Uhr sowie morgen von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Die von Klaus Raasch begründete und bis heute organisierte Dreitageschau gehört zu den renommiertesten Buchkunstmessen in Deutschland ... Zahlreiche der Editionen, Gesellschaften sowie einzeln Ausstellenden, die zur Creme der gegenwärtigen Buchkunst-Szene gehören, präsentieren ihre Arbeiten. Der Eintritt für die Wochenendtage beträgt je 12 (ermäßigt 9) Euro. Alle Informationen zur aktuellen BuchDruckKunst gibt es unter diesem Link.

(André Schinkel/Fotografien: Christian von Hoffen)

Mi, 02.04.2025

Der "Hamburger Bothe" Nr. 27 ist soeben erschienen.

Hamburger Bothe 27 erschienen

Frisch zum Monatsbeginn ist die neueste Ausgabe des Hamburger Bothen, des Periodikums der nördlichen Pirckheimer, Heft 27, erschienen. „Liebe Pirckheimer, liebe Freunde des schönen Buches, unsere Serie mit Meistern der Illustration, die wir mit Svato Zapletal und Pétrus Akkordéon gestartet haben, ist jetzt bei dem Künstler Moritz Götze angelangt, den uns in dieser Ausgabe Jens-Fietje Dwars sehr intensiv vorstellt, die beigegebenen farbigen Werkbeispiele des Künstlers verstärken noch den Eindruck“, schreiben die beiden Hamburger Herausgeber Rudolf Angeli und Peter Engel. Und: „Wir werden diese Serie fortsetzen.“ Die schöne neue Welt schockgefroren heißt die Würdigung von Dwars, der den halleschen Künstler und seine weithin gerühmte Arbeit auch als Illustrator porträtiert. Neben Hinweisen zur BuchDruckKunst am kommenden Wochenende, zum Nord-Treffen der Pirckheimer am 01.05.2025 in der Schnittke-Akademie gibt es Beiträge von Engel selbst (Melchior Vischer und Reiseeindrücke aus Südosteuropa), den Zeitsprung in den Wandsbecker Bothen zum 01. April 1775 sowie jüngste primäre Texte: Mit seinen Drei Ansichten von Wallace Stevens tritt Urs Heftrich, der 2023 mit seinem mehrsprachigen Band Gehäuseschutt im Verlag Angeli & Engel reüssierte, samt einer längeren Erläuterung zu den Gedichten. Apropos Verlag: Natürlich soll nicht der neueste Angeli-&-Engel-Band vergessen werden, der eben in Berlin im Druck ist und für den im Heft zur Subskription eingeladen wird: Mit Övelgönne – Zeichnungen gegen den Strich steht von Klaus Waschk bereits das dritte Werk an, das in dem kleinen, feinen Verlagshaus erscheint. Der Hamburger Bothe ist unter Rudolf_Angeli@web.de für alle erhältlich.

(André Schinkel)

Sa, 01.02.2025

Pünktlich zum Monatsbeginn: der neue "Hamburger Bothe", Ausgabe 26(a), mit einer Fülle feiner Themen.

„Hamburger Bothe 26“ erschienen

Soeben ist pünktlich zum Monatswechsel die neue, die 26. Ausgabe des Hamburger Bothen erschienen. Genauer gesagt läuft die Ausgabe unter der Sigle 26(a), was eine weitere Teilnummer in Aussicht setzt; angesichts der vielen Dinge, die momentan aus dem mit Messen, Ausstellungen und neuen Veröffentlichungen sich füllenden Leben der Bibliophilen zu berichten sind, ist das wohl kein Wunder. Auch für das Februarheft haben die Herausgeber Rudolf Angeli und Peter Engel ein gutes Paket in PDF-Form geschnürt. So gibt es bereits im Editorial einen Ausblick auf die 2025 geplanten Bücher des Verlags Angeli & Engel, den neuen Band von Klaus Waschk, Codex Delta von Gustav Kluge sowie die Monografie zum bildkünstlerischen Werk von Wolfgang Borchert (1921–1947) – gerade Letzteres sollte eine kleine editorische Sensation werden. Desweiteren wird auf zwei wichtige Termine im Norden verwiesen: die BuchDruckKunst Anfang April und das von Ralf Plenz organisierte Pirckheimer-Treffen in Hamburg am 01.05. (der Blog berichtet in Kürze). Gleich drei Beiträge stammen von Abel Doering: Er porträtiert Petrus Akkordeon, empfiehlt Balzac, und er verweist auf das 120. Stiftungsfest des Berliner Bibliophilen-Abends (BBA). Dem Zeitsprung folgt Die Verteidigung des Kirschlorbeers im primärtextlichen Beitrag durch Susanne Neuffer: Es ist auch zugleich ein Ausblick auf ihre Lesung in Hamburg am 12. März. Im Anschluss sprechen die Herausgeber über Pseudonyme und zu Charles Nodier (1780–1844) und dessen Räuberroman Jean Sbogar (1818). Auch wenn Nodier nicht zu den ganz Großen seiner Zunft gehört, so war er doch ein wichtiger Impulsgeber für die europäische Romantik. Das Heft endet mit einem Gruß an die Leser und im Anschreiben mit dem Verweis auf die bleibende Notwendigkeit von Zuversicht. Nun ja, die Zeit kann es brauchen, und die Konzentration auf Kultur und Kunst hilft sicher ein. Feines Heft.

(André Schinkel)

Sa, 30.03.2024

Beim Vortrag – Organisator und Verleger Ralf Plenz.
Podium mit Maren Schönfeld und den Verlegern und Pirckheimern Ralf Plenz sowie Rudolf Angeli (v. l.).
Die "Perlen der Literatur", Band 1 bis 25, verlegt bei Ralf Plenz. Jedes der Bücher in der Reihe hat eine besondere Entdeckungs-Geschichte und erschien im Offset im schönen, gestalteten, edlen Gewand.
Pirckheimer-Freund Rudolf Angeli bei dem Treffen.
Publikationen des Verlages Angeli & Engel am Stand. Bisher erschienen vier Bücher in dem Hamburger Verlag, u. a. von Rainer Ehrt und Klaus Waschk. Die Verleger Rudolf Angeli und Peter Engel zeichnen zudem für den "Hamburger Bothen" verantwortlich. | © für alle Fotografien bei Ralf Plenz bzw. bei DAP

Berührt von schönen Büchern

Am 25. Februar des Jahres veranstaltete der Büchermacher (und Pirckheimer-Freund) Ralf Plenz in Kooperation mit der Hamburger Autorenvereinigung ein Treffen der Pirckheimer-Gesellschaft in Hamburg-Altona. In der Alfred-Schnittke-Akademie (Max-Brauer-Allee 24, 22765 Hamburg) konnten Interessierte sich über die Institutionen informieren, bibliophile Buchausgaben bewundern und erstehen. Dabei ging es auch um die Frage, was der Begriff „bibliophil“ denn eigentlich umfasst.

Den ersten Programmpunkt der Tagung bildete jedoch ein Vortrag von Ralf Plenz über die Umwälzung der Druckbranche, verknüpft mit seinem Werdegang. In den 1960er und 1970er Jahren fand der Wechsel vom Bleisatz zum Offsetdruck statt. Als Gründungsmitglied der Druckwerkstatt Ottensen bot Plenz gemeinsam mit seinen Mitstreitern eine Spezialität an: Zum Gestalten der Druckvorlagen für die Kunden verwendeten sie altes Werkzeug wie zum Beispiel Federn und stellten die Vorlagen handschriftlich her. So hatten sie viele Autoren und Künstler unter ihrer Kundschaft, unter anderem den Lyriker Peter Rühmkorf und den Künstler Albert „Ali“ Schindehütte, der durch die Rixdorfer Drucke berühmt wurde. Die Druckwerkstatt, die heute noch existiert, war ein Erfolgskonzept aus hochwertigen Druckerzeugnissen in Zusammenarbeit mit Kleinstverlagen, dem Verkauf einer Auswahl besonderer Bücher, Umweltschutzpapiererzeugnissen und einem Copyshop.

Plenz berichtete über Details des Druckwesens, zu denen Laien kaum Zugang haben. So erfuhr manch erstaunter Gast, dass digital gedruckte Bücher für Bibliothekare nicht archivfest seien, weil diese keine hundert Jahre hielten. Denn Digitaldruck ist technisch fast immer eine Fotokopie – sie blättert ab, wenn sie beispielsweise geknickt wird. Zudem sind die Buchrücken nicht gerade für die Ewigkeit gemacht und brechen meist, wenn man das Buch weit aufzuklappen versucht. Aus diesem Grund ist die mehr als 25-bändige Reihe Perlen der Literatur von Ralf Plenz (von ihm herausgegeben in seinem Input Verlag) im Offsetverfahren gedruckt und hochwertig ausgestattet.

Für den Nachdruck der historischen Titel fahndet Plenz in Antiquariaten nach sehr alten Ausgaben und stößt manches Mal auf Kuriositäten. Eine ganz besondere ist ein Gedichtband von Christian Morgenstern (1871–1914), datiert auf den Zeitraum 1915–1920, mit gerissenem statt geschnittenem Papier. Die Nachforschungen des Büchermachers ergaben, dass es sich um einen Raubdruck handeln muss, denn in keinem autorisierten Buch (Vorlage: Palma Kunkel, Berlin: Cassirer 1916?) gibt es diese Zusammenstellung aus drei Bänden Morgensterns, zudem noch in einer Ausgabe.

Pirckheimer-Freund Rudolf Angeli vom Angeli & Engel-Verlag bestritt den zweiten Vortrag im Programm. Der Verlag „widmet sich Publikationen zur Kunst mit bibliophilem Anspruch“. Angelis Leidenschaft für das Schachspiel und für Stefan Zweigs Schachnovelle motivierte ihn schließlich, ins Verlagswesen einzusteigen. Eigentlich aus dem Management kommend, gründete er gemeinsam mit dem Autor Peter Engel den „Verlag für paradiesische Bücher“ in Hamburg und eignete sich autodidaktisch das entsprechende Wissen an. Neben den obengenannten Publikationen betreibt er ein Antiquariat. Er ist von Worten fasziniert und bezeichnet seine verlegerische Berufung als „Serendipity“, also eine „zufällige Beobachtung von etwas ursprünglich nicht Gesuchtem, das sich als neue und überraschende Entdeckung erweist“ (... vergleiche dazu den Eintrag bei Wikipedia). Ein Blick auf den liebevoll präsentierten Büchertisch beglaubigt seine Leidenschaft, und man möchte die hochwertigen, großformatigen Bücher gern berühren und aufschlagen. Aktuell erschien die vierte Edition, das Balladenbuch Liebe, Leid & Untergang von Klaus Waschk, das als Buchhandelsausgabe und als Vorzugsausgabe mit einer Original-Grafik des Künstlers erhältlich ist.

Bei so vielen spannenden Vortragsthemen konnte man fast das Anschauen ebenjener Büchertische vergessen. Dabei gab es unter den ausgelegten Leseschätzen viel Schönes zu bewundern, so zum Beispiel der Nachdruck der sehr kurzen Erzählung Die Insel von Stefan Zweig, hochwertig gebunden als schmales Heft mit einer nachgedruckten Grafik von Markus Behmer sowie ergänzt durch das Faksimile des handschriftlichen Manuskripts als Beigabe. Als weitere Besonderheit hat der Verlag Angeli & Engel 2020 den Hamburger Bothen herausgebracht, einen Rundbrief, der mindestens sechsmal im Jahr erscheint, um über einschlägige Veranstaltungen zu informieren und die Kontakte innerhalb der Regionalgruppe Nord der Pirckheimer Gesellschaft zu unterstützen.

In der Alfred-Schnittke-Akademie ging es nach der Mittagspause mit einem Podiumsgespräch weiter. Zunächst sprachen Ralf Plenz und die Verfasserin dieses Artikels über die in Hamburg-Ottensen spielende Trilogie Großstadt-Oasen, zu denen auch zwei Podcast-Folgen kostenlos zu hören sind. Im weiteren Gespräch zu dritt mit Rudolf Angeli ging es zunächst um die Situation der Antiquariate in Deutschland und die Vor- und Nachteile der Online-Portale, mithilfe derer sich Bücherfreunde zwar einfach sowohl seltene Ausgaben beschaffen als auch durch Verkauf gebrauchter Exemplare ihr Bücherregal aufräumen können, die jedoch für die stationären Antiquare eine Existenzbedrohung darstellen. Denn wegen sofortigen Vergleichbarkeit aller Anbieter des gleichen Produkts fallen die Preise. Ehemals kostspielige Raritäten sind heutzutage für wenige Euro erhältlich. Zudem wird die Anzahl der Leser insgesamt drastisch weniger und teilt sich überdies auf in solche, die noch Papierbücher lesen und andere, die digitale Medien wie E-Books bevorzugen. Das sind im Hinblick auf die Gesamtleserschaft immerhin konstant sechs Prozent.

Aus diesem Thema folgte die Frage, was denn eigentlich bibliophil sei. Wikipedia offenbart dazu: „Als Bibliophilie bezeichnet man allgemein das Sammeln von schönen, seltenen oder historisch wertvollen Büchern, meist durch Privatpersonen zum Aufbau einer Privatbibliothek nach bestimmten Sammelkriterien.“ Die drei Diskutanten einigten sich zusätzlich auf die Ausstattung (Haptik, Papierqualität, Bindung, Veredlung, Beigaben wie zum Beispiel Künstlergrafiken und natürlich die besondere Typografie etc.), den Geruch und die persönliche Bedeutung von Büchern für die Leser. Rudolf Angeli empfindet Bücher wie Freunde, was eine berührende Umschreibung und überaus nachvollziehbar für Menschen ist, die sich einmal mit dem Lesen infiziert haben.

Die Pirckheimer-Gesellschaft, die nach dem eigenen Bekunden „Sammler und andere Verrückte“ beheimatet, betreibt auf ihrer Website auch einen umfangreichen, vielfältigen Blog. Zudem wird sie am 05. bis 07. April 2024 im Museum der Arbeit in Hamburg-Barmbek bei der BuchDruckKunst, „unterwegs im Büchermeer“, vertreten sein. Vielleicht kann man dort auch die weiteren Aussteller, die krankheitsbedingt nicht in Altona sein konnten, antreffen und ihre Schätze bewundern.

(Maren Schönfeld, dieser Artikel erschien zuerst am 26.02. im Online-Magazin von „Die Auswärtige Presse e. V.“ und wird hier mit freundlicher Genehmigung der Verfasserin veröffentlicht.)

Fr, 02.02.2024

Eines der Themen im neuen "Hamburger Bothen": das "Fünfzig-Balladen"-Buch von Klaus Waschk.

Hamburger Bothe 20 erschienen

Ganz frisch mit Monatsbeginn auf den Displays bzw. auf dem Lesepult ist der Hamburger Bothe in seiner 20., der Februar-Ausgabe. Darin findet sich unter anderem der Hinweis auf das in Kürze anstehende Pirckheimer-Treffen in der Schnittke-Akademie in Hamburg-Altona am 25.02. (der Blog berichtete mehrfach) sowie auf das neueste Buch des Verlags Angeli & Engel, in dem Klaus Waschk fünfzig Balladen der deutschsprachigen Literatur von den Anfängen der Gattung bis in die Gegenwart bildnerisch begleitet und adaptiert. Weitere Themen der Ausgabe sind: Fritz Jüttner, Meine bibliophile Empfehlung zum Klopstock-Jahr, Alex Rübel, Die Schweizerische Bibliophilen-Gesellschaft, Jonis Hartmanns Fortsetzung von Serendipity – Magie, Wirkung und Bedeutung eines eigenartigen Wortes und die Würdigung zu 75 Jahre Fränkische Bibliophilengesellschaft durch Klaus Staffel. Die Ausgabe endet mit einem Offenen Brief eines der Herausgeber an Giovanni di Lorenzo. Der Hamburger Bothe ist über die Mailadresse Rudolf_Angeli@web.de bestellbar und erhältlich. Nach zwanzig Ausgaben, kann man sagen, hat sich das in der Corona-Zeit letztlich aus der Not der Vereinzelung begründete Informationsblatt der nördlichen Pirckheimer, zumal es nunmehr in den gesamten Wirkraum der Pirckheimer-Gesellschaft hineinstrahlt, mehr als etabliert.

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Fr, 22.12.2023

Weihnachtsgrüße aus Hamburg. | © Niklas Ohlrogge

Extra-Bothen zum Jahresschluss

Die Initiatoren und Herausgeber des Hamburger Bothen grüßen zum Jahresende mit gleich zwei Extra-Ausgaben. So schreiben die Pirckheimer-Freunde Rudolf Angeli und Peter Engel aus der Freien und Hansestadt: „Liebe Pirckheimer im Norden, liebe Bothen-Leser in Deutschland und der Welt – Weihnachtszeit = Lektürezeit. Und ist: „Mehr Lesestoff für die Weihnachtstage und die anschließenden Rauhnächte: unser Weihnachtsbothe und ein Extra-Bothe zum Balladenbuch von Klaus WaschkMit bibliophilen Grüßen und viel Vergnügen bei der Lektüre!“ Das Waschk-Buch ist die vierte Publikation des Verlags Angeli & Engel. Beide Bothen sind, sofern sie nicht bereits im Mailpost-Briefkasten gelandet sind, unter der Emailadresse Rudolf_Angeli@web.de anforderbar und erhältlich. Ausgabe 1 enthält eine eigens geschriebene Festgeschichte, Ausgabe 2 verlinkt zudem zu wunderbaren Fotografien von Niklas Ohlrogge. Gute Aussicht für stille Tage.

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Mi, 06.12.2023

Die neueste Ausgabe des "Hamburger Bothen" (Nummer 19) ist ein umfangreicheres Heft und eröffnet den vierten Jahrgang des Periodikums.

Hamburger Bothe 19 erschienen

In memoriam Hadžem Hajdarević

Zum Monatsbeginn ist mit dem neuen Hamburger Bothen (Ausgabe 19) zum Abschluss des dritten und in Aussicht des vierten Jahrgangs des Periodikums, das die nördlichen Pirckheimer von der Freien und Hansestadt Hamburg aus in die bibliophile Welt verschicken, eine ganz besondere Kompilation erschienen. Neben den gewohnten Beiträgen zu den neuesten Ereignissen, Trends in Sachen Bibliophilie sowie Artikeln, Porträts und Textauszügen im primären wie sekundären Metier sind alle vorhergehenden Ausgaben digital im Netz nachlesbar. Die Herausgeber Rudolf Angeli und Peter Engel schreiben dazu: „Mit Freude gehen wir mit dem beiliegenden Hamburger Bothen Nr. 19 ins vierte Jahr. Diese Jubiläumsausgabe ist auch etwas umfangreicher geraten. Viel Lesestoff für die Adventsstunden am Kamin und die kommenden Rauhnächte. Lassen Sie sich entführen zur Gesellschaft der Bibliophilen, stöbern Sie in der Brecht-Buchhandlung in Augsburg, amüsieren Sie sich beim Dialog von Rudolf Angeli mit einer Künstlichen Intelligenz oder lassen Sie sich verzaubern von Bruno Teunis November-Poesie.“ Weiter heißt es dort: „Und es gibt noch mehr zu lesen: Drei Jahre Hamburger Bothe haben uns veranlasst, einen Sammelband aller Ausgaben (Nr. 1 bis 18) zusammenzustellen. Wir halten ihn hier zum Komfort-Lesen und Blättern bereit: Kopieren Sie einfach diese verkürzte Adresse https://bit.ly/46ETYdm in das Adressfeld Ihres Browsers und lesen Sie sich bequem durch die letzen drei Jahre.“ Und, auch das ist neu, auch die jüngste Ausgabe kann man direkt digital lesen, sie ist unter diesem Link einsehbar. Sowohl dem neuesten, mit zwanzig Seiten recht umfänglichen Heft wie auch dem Sammelband ist ein Index zur besseren Orientierung beigegeben. Damit alles in guter Verbindung bleibt, denn so soll es ja sein.

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Do, 16.11.2023

Angeli & Engel: ein neues Buch von Klaus Waschk.

Waschk: „Liebe, Leid & Untergang“

Es ist eine Extra-Ausgabe des Hamburger Bothen wert: Die zwei in der freien Hansestadt ansässigen Pirckheimer-Freunde Rudolf Angeli und Peter Engel kündigen als vierte Edition ihres eponymen kleinen Verlags unter dem furiosen Titel Liebe, Leid & Untergang ein neues Buch von und mit dem gleichsam Hamburger Künstler und Kunstprofessor Klaus Waschk an. Das genau hundert Seiten fassende Buch enthält 49 Balladen der deutschsprachigen Literatur von der staufischen Klassik bis in die Gegenwart, von Friedrich von Hausen bis Peter Rühmkorf. Viele große Namen sind dort dabei: Walther von der Vogelweide mit Unter der linden, Friedrich Rückert, Heine mit Marie Antoinette und den Nixen, Meister Goethe natürlich und Schiller, deren Balladen zum Inbegriff der Gattung wurden. Aber gleichsam die teils tragischen Dichter der klassischen Moderne sind mit Namen wie Trakl, Heym, Morgenstern, Britting oder Tucholsky vertreten. Neben den in die Gegenwart mündenden Brecht, Grass und Kunert ist mit Helga M. Novak nach der Günderode und der Droste noch eine Dichterin in den Beispielen der Gegenwart vertreten. Alle Balladen sind von Bilderbögen Waschks begleitet, Zeit-Autor Peter Kümmel steuert ein einstimmendes Vorwort bei. Das Buch erscheint in einer Auflage von 144 Exemplaren, davon 55 als bibliophile Vorzugsausgabe, vom Künstler signiert und mit einer eigens für den Band geschaffenen Originalgrafik versehen. Die reguläre Ausgabe (ISBN 978-3-98249-801-0) kostet 38 Euro, die mit dem Original versehene 98 Euro. Es besteht Subskriptionsmöglichkeit bis zum 15.12.2023, bis dahin sind die Ausgaben für 30 bzw. 75 Euro zu haben. Interessenten wenden sich an den Verlag (angeliundengel@web.de), Rudolf Angeli (Rudolf_Angeli@web.de) oder direkt an den Künstler (klaus@waschk.de). Im frischen gedruckten Flyer, der mit der nächsten Ausgabe der Marginalien an die Pirckheimer verteilt wird, wie im Hamburger Bothen (Bezug über die Herausgeber) finden sich weitere Informationen.

(André Schinkel)

Mo, 06.11.2023

Volker Braun: "Luf-Passion", bei Faber & Faber 2022.

Leipzig: Faber & Faber insolvent

Es ist eine Hiobsbotschaft, die vor wenigen Tagen, nachdem das Gerücht eine Weile intern kreiste, große Verbände und Medien wie das Börsenblatt des Deutschen Buchhandels oder die Frankfurter Allgemeine Zeitung vermeldeten: Der renommierte, auch und vor allem im bibliophilen Segment so aktive wie hochgeschätzte Leipziger Verlag Faber & Faber ist insolvent. Es komme nun auf die Verständigung mit dem Insolvenzverwalter an, so Verlagsleiter Michael Faber, der das Haus 1990 mit seinem berühmten Vater Elmar Faber begründete. Denn gerade für die bibliophilen Reihen Die graphischen Bücher und Edition de Bagatelle bestünden durchaus Ideen und Möglichkeiten ihres Fortbestands. So steht für letztere ein Förderangebot der Hans-Meid-Stiftung für mehrere Jahre im Raum. Faber & Faber machte sich im buchkünstlerischen wie auch im regulären Segment einen Namen für ausnahmslos schöne Bücher. Zu seinen Autoren zählen Größen wie Roswitha Quadflieg, Christoph Hein oder Clemens Meyer; die Zahl der bedeutenden Künstlerinnen und Künstler ist Klang und Legion: Karl-Georg Hirsch, Klaus Waschk, Hubertus Giebe, Egbert Herfurth, Sighard Gille. Gerade war mit Frédéric Brun ein hierzulande zu Unrecht unbekannter französischer Autor entdeckt worden. Angesichts der momentanen Lage und Situation ... ob in den Äthern oder den Buchhandlungen, bleibt zu fürchten, dass das nur der Anfang ist. Und es stellt sich die Frage: Wie kann der Buchfreund helfen? Vielleicht, wenn er es vermag, dass er im schönen Angebot des Verlags etwas Feinzartrobustes für seine Sammlung entdeckt. Denn es kann doch nicht sein. Und soll es auch nicht. Und kann ja das Herze des Bibliophilen nicht unberührt lassen.

(André Schinkel)

Mi, 02.08.2023

Soeben erschienen: Der "Hamburger Bothe" Nr. 17.

Hamburger Bothe 17 erschienen

Die neueste Ausgabe des Hamburger Bothen, der Post für bibliophile Leser und Sammler, die seit 2020 von Rudolf Angeli und Peter Engel in der Metropole an der Elbe herausgegeben wird und mittlerweile im gesamten deutschsprachigen Raum Interessierte mit bibliophilen Einblicken und Berichten sowie in jeder Nummer auch mit neuesten literarischen Texten versorgt, ist soeben für den August erschienen. Peter Engel zeigt in seinem Editorial auch zugleich eine neue Rubrik an: den Werkstattbericht, den für das aktuelle Heft Klaus Waschk, dem Verlag Angeli & Engel, in dem in Kürze ein zweites Buch von ihm erscheint, eng verbunden, beisteuert. Weiterhin berichtet Abel Doering, seit kurzem neuer Vorsitzender des Berliner Bibliophilen Abends, von der überaus wechselhaften Geschichte der Berliner Bibliophilen und gibt im Heft auch gleich die Bibliophile Empfehlung. Und Peter Arlt schreibt in seinem Flugbericht des Ikaros vom Weiterleben der Mythen in der Kunst der DDR und der Fortsetzung dieser künstlerischen, motivischen Tradition bis in die Gegenwart. In der Autorenrubrik stellt sich Herbert Hindringer, Träger des Hamburger Literaturpreises für 2022, mit drei Texten (Erstes Gedicht nach dem Tod meines Vaters, _lückselig und Grüß Göttin) sowie einem kleinen Selbstporträt vor. Seine beiden bekanntesten Bücher sind: Distanzschule (2007 bei yedermann) und quasi sympatrisch Nähekurs (2012 bei Fixpoetry erschienen). Der gebürtige Passauer, heute Hamburger Autor liest im Übrigen am 11. Oktober um 19 Uhr im Säulenkeller der Patriotischen Gesellschaft (Trostbrücke 4, 20457 Hamburg), der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Der Hamburger Bothe erscheint monatlich digital und kann auf besondere Anfrage auch postalisch versandt werden, die vorliegende ist bereits die 17. Ausgabe; Kontakt zu den Herausgebern und zur Anforderung besteht über die Mailadresse Rudolf_Angeli@web.de

(André Schinkel)

So, 07.08.2022

Die neueste Ausgabe des "Hamburger Bothen" ist kürzlich erschienen.

Neuer Hamburger Bothe erschienen

Im Frühsommer 2020 hoben Peter Engel und Rudolf Angeli eine Pirckheimer-Regionalgruppe für den Norden aus der Taufe. Leider kam es damals wegen Corona zu keinem Treffen. Engel und Angeli beschlossen die regelmäßige Herausgabe eines Rundbriefs, Der Hamburger Bothe genannt, der die Regionalgruppe zusammenführen soll. Der Verteilerkreis wächst von Bothe zu Bothe, auch da die beiden entschieden, ihn an jeden interessierten Gastleser kostenfrei zu versenden und so alle bibliophilen Leseratten, Kunstbegeisterten, Sammler jeder Couleur zu einen. In der neuen Ausgabe geht es nun um „Goethes Papagei“, Jens-Fietje Dwars berichtet vom thüringischen Palmbaum, dessen verdienstvoller Chefredakteur er seit einer Reihe von Jahren ist; und ein gewisser, noch nicht lange im Dienst befindlicher Blog-Administrator macht ein paar katzbuckelnde Erklärbewegungen um zwei seiner Gedichte. Außerdem gibt es Informationen zu den Veröffentlichungen des Verlags Angeli & Engel, in dem mit großem Erfolg ein Band von Klaus Waschk erschien, dem in Kürze ein Buch von Rainer Ehrt folgt. Der Bothe wird per Mail als PDF versandt, auf Nachfrage bekommt man auch eine Printausgabe, Kontakt besteht über: Rudolf_Angeli@web.de.

(André Schinkel)

So, 03.04.2022

Hamburger Bothe 9

"[...] der Zeichner Klaus Waschk [kommt] zu Wort, der als Beilage zu seinem bei Angeli & Engel erschienenen Buch „Vor&NachBilder – Zeichnungen zur Literatur 1971-2021“ einen Linolschnitt zum berühmten „Kriegslied“ von Claudius gestaltet hat. Angesichts der fürchterlichen Bilder von Zerstörung und Elend aus der Ukraine erinnert sich der aus dem damaligen Insterburg in Ostpreußen stammende Künstler an seine Flucht vor der Roten Armee. Einen Hauptbeitrag dieser Ausgabe hat uns Wolfram Benda gestiftet, eine Darstellung seiner bedeutenden Bear Press, die Maßstäbe in der deutschsprachigen Bibliophilie gesetzt hat. Hervorgehoben seien auch die Gedichte von Steffen Brück, mit denen wir unsere Reihe mit Präsentationen von Gegenwartsautoren fortsetzen. Und auch ein Wort über das nächste Buch des Verlags Angeli & Engel darf in dieser Ausgabe nicht fehlen: Wir bringen bis zur Jahresmitte das Buch „Figur&Kontext“ des Künstlers und Autors Rainer Ehrt heraus, der in dem Band nachdrücklich darauf aufmerksam macht, dass er ebenso gewandt die Zeichen- wie die Schreibfeder zu führen versteht. Wir laden zur Vorbestellung des Buches ein, dem für die Vorzugsausgabe ein extra aus diesem Anlass geschaffenes Selbstbildnis beigegeben wird."

(Peter Engel, aus dem Editorial)

Hamburger Bothe Nr. 9 (pdf)
Post für bibliophile Leser und Sammler