Pirckheimer-Blog

Exlibris

Mi, 10.12.2025

"P. F. – Pro felicitas – Viel Glück" heißt’s in Meschede.

„P. F. – Pro felicitas – Viel Glück!“

In der Abtei Königsmünster in Meschede im Sauerland wird seit dem 07. Dezember 2025 und bis zum 01. Januar 2026 eine Ausstellung mit Neujahrs-Grafiken aus den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts gezeigt. In der Einladung heißt es: „Nur noch wenige Wochen sind es, bis das neue Jahr beginnt. Grund für uns, über das vergangene Jahr nachzudenken und auch über all das, was das neue Jahr wohl bringen wird. Es ist guter Brauch, dass wir die Zukunft in den Blick nehmen und uns Glück wünschen.“ Die gezeigten Objekte stammen aus der Exlibris- und Kleingrafik-Sammlung der Abtei (Klosterberg 11, 59872 Meschede). Die Schau ist wie folgt zu sehen: Mo bis Sa 09–12 und 14–17.30 Uhr, So 11–12 und 15–17.30, an den Feiertagen 15–17.30 Uhr. Pro felicitas – viel Glück: Wir werden es auch und gerade 2026 gut brauchen können. Die Mönche freuen sich auf einen Besuch.

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Mi, 26.11.2025

Exlibris: Open Call für Varna 2026

Im Vorfeld des 41. Internationalen FISEA-Exlibris-Kongresses in Varna (Bulgarien) 2026 ist wieder ein Exlibris-Wettbewerb für Künstlerinnen und Künstler ausgeschrieben. Beiträge dafür können bis zum 01. Juli 2026 bei den zuständigen Stellen eingereicht werden. Der Wettbewerb steht Künstlerinnen und Künstlern ab einem Alter von 16 Jahren weltweit offen. Der Bewerb wird von der Jordan Petkov Art Foundation mit Sitz in Varna am Schwarzen Meer organisiert. Teilnehmer und Teilnehmerinnen dürfen maximal 5 verschiedene Exlibris einreichen, jeweils in 3 signierten Exemplaren. Die eingereichten Kunstwerke müssen im Zeitraum 2024 bis 2026 entstanden sein – jedoch nicht vor August 2024. Es ist kein Thema vorgegeben. Alle grafischen Techniken, die mehrere Bilder erzeugen können, einschließlich digitaler Techniken, sind zulässig. Fotokopien, Zeichnungen oder Skizzen werden nicht akzeptiert. Es werden gestaffelt Preisgelder in Höhe von 1.000, 600, 2 x 500 und 400 Euro vergeben. Alle Informationen zur Competition finden sich auf dieser Website.

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Mo, 03.11.2025

Wolfgang Fiedler organisierte auch 2025 das 'BET' ...

Das 36. Berliner Exlibris-Treffen

An jedem ersten November-Wochenende treffen sich Exlibris-Freunde in Berlin-Friedrichshain – so auch in diesem Jahr am 01. November; wieder organisiert von Wolfgang Fiedler, der in diesem Jahr die bemerkenswerte Ausstellung Don Quijote im Exlibris – Im Gedenken an Paul G. Becker zusammenstellte. 463 Exlibris von 380 Künstlern und Künstlerinnen. Zum Thema trug der DEG-Ehrenpräsident Paul G. Becker (1931–2024) sage und schreibe 1.300 Exlibris zusammen. Das Gros der ausgestellten Stücke aus der Sammlung Becker stellte Joachim Schlosser zur Verfügung. Zu Gast waren der neue DEG-Präsident Utz Benkel, Künstler und Schatzmeister Andreas Raub, die Künstler Norbert Salzwedel, Erhardt Beitz und Falk Geißler und aus Wittenberg die Elena Kiseleva. Der am weitesten angereiste Gast war das finnische DEG-Mitglied Olli Ylönen. „Unser ehemaliger Präsident Henry Tauber, der eng mit Paul G. Becker befreundet war, führte kenntnisreich in die Ausstellung und das Thema ein. Wolfgang Fiedler ist zu danken, dass er jedes Jahr die Arbeit auf sich nimmt dieses Treffen samt Ausstellung vorzubereiten und durchzuführen“, heißt es auf der Webseite der Deutschen Exlibris-Gesellschaft e. V. Der ganze Text ist nachlesbar unter diesem Link.

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Do, 09.10.2025

Die DEG schreibt Wettbewerb für Jahrestagung aus. Eingereicht werden können Exlibris & Kleingrafiken.

DEG schreibt zur Jahrestagung in Wetzlar 2026 einen Wettbewerb für Exlibris und Kleingrafik aus

Zur Jahrestagung der Deutschen Exlibris-Gesellschaft e. V. 2026 in Wetzlar schreibt die DEG einen Exlibris- und Kleingrafik-Wettbewerb aus. Die Grafiken sollen bis zum 27.03.2026 eingesendet werden an: Joachim Schlosser, Viersener Straße 123, in 41063 Mönchengladbach, joachim47@t-online.de. Es können maximal sechs Exlibris oder andere Kleingrafiken eingereicht werden, die zwischen dem 01.01.2025 und dem Einsendeschluss entstanden sind, gegebenenfalls in Absprache zwischen Künstler und Eigner. Die Blätter (alle Drucktechniken sind erlaubt, Maße maximal bis zur Papiergröße DIN A4) bitte – ohne Trägerpapier – auf der Rückseite mit Bleistift beschriften (Name, Land, Titel, Technik und Jahr). Sämtliche Informationen zum Procedere finden sich hier.

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Do, 25.09.2025

DEG-Jahrestagung 2026: Wetzlar

Die 77. Jahrestagung der Deutschen Exlibris-Gesellschaft e. V. lädt vom 07.05. bis 09.05.2026 in die Goethe- und Optik-Stadt Wetzlar ein. Auf der Seite der DEG heißt es dazu: „Nach 2019 findet zum zweiten Mal unsere Jahrestagung in der Optik- und Goethestadt statt. Wetzlar liegt sozusagen in der Mitte Deutschlands, etwa 90 Kilometer nördlich von Frankfurt. Vom Tagungsort, den großen Räumen im Michel Hotel, sind es nur wenige Meter ins Zentrum mit der schönen Altstadt.“ Alle Teilnehmenden erwartet ein umfangreiches Programm. Anmeldungen sind erbeten bis zum 31. März 2026 unter der Mail matthiaswenger1960@gmail.com bzw. per Post unter Matthias Wenger, Am Hainberg 13, 35585 Wetzlar. Beiträge für den DEG-Wettbewerb sind bis 27.03.2026 einzureichen unter: Joachim Schlosser, Viersener Straße 124, 41063 Mönchengladbach, via Mail: joachim47@t-online.de ... Auf der Webseite der DEG finden sich alle Informationen zu Tagung und Procedere.

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Di, 22.07.2025

Auf der DEG-Seite besprochen: "Dies ist mein Buch!"

DEG/Kerrutt: „Dies ist mein Buch!“

Dies ist mein Buch! heißt die sehenswerte Exlibris-Doppelausstellung, die aus der Sammlung Alexander Kerrutts zusammengestellt im Wetzlarer Stadtmuseum (Ort: Lottestraße 08–10, 35578 Wetzlar) und im Waldmuseum Braunfels (Hecksbergstraße 21, 35619 Braunfels) zu sehen ist. Zu den Expositionen erschien ein gleichnamiger Katalog, der alle Blätter des Doubles zeigt. DEG-Vize und Presseattaché der Exlibris-Gesellschaft Siegfried Bresler hat die Publikation auf der Webseite der DEG ausführlich gewürdigt und besprochen, unter anderem wird da die Übersichtlichkeit (je ein Exlibris pro Seite) und die gute Druckqualität des Bandes gelobt. Die Kerrutt-Sammlung wird thematisch geordnet mit einem erheblichen Fokus auf den Jugendstil und die Lebensreformanfänge, die das Exlibris zu einer hohen Blüte brachten, vorgestellt. Und auch wenn Bresler etwas Provenienz am Ende des Buches vermisst, die Auskunft zu den einzelnen Blättern gäbe, zieht er eine positive Bilanz für diesen schönen Katalog. Die ganze Besprechung findet sich hier. Der Katalog ist für 20 Euro zu haben. Das Stadtmuseum in Wetzlar ist Di bis So von 10 bis 17 Uhr geöffnet, die Exhibition bis zum 12. Oktober 2025 zu sehen. Am 03. August gibt es im Museum zudem einen Tauschtag.

(André Schinkel)

Mo, 21.07.2025

Wird im FISAE-Newsletter in Deutsch und Englisch gewürdigt: das aktuelle Heft 257 der "Marginalien".

Marginalien im FISAE-Newsletter

Im neuesten Newsletter der FISAE (Ausgabe 494) ist die aktuelle Ausgabe der Marginalien, der Zeitschrift für Buchkunst und Bibliophilie (257. Heft, Jahrgang 2025/2) unserer Gesellschaft vom Herausgeber Klaus Rödel wieder mit Lob und viel Platz im Periodikum der FISAE-Neuigkeiten bedacht worden. Neben dem Vorder- und Rückencover des neuerdings auch dort bebilderten Hefts bringt Rödel das Editorial und den Inhalt in deutscher und englischer Sprache sowie eine reiche Auswahl des Bildbestands der Nummer von Bernhard Jäger über Thurneysser, Hirsch, Hegenbarth bis Wolfgang Würfel und Moritz Götze. Auch die Würdigung von Peter Hinke, der in Leipzig die Connewitzer Verlagsbuchhandlung betreibt, ist dort zu finden ... Und außerdem ist in der Ausgabe eine gute Auswahl der wundervollen Exlibris-Stiche von Jürgen Czaschka (1943–2018) zu sehen – und werden die Beiträge zur International Exlibris Competition in Ostrów Wielkopolski benannt. 

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Do, 19.06.2025

Das neueste Jahrbuch der DEG ist eben erschienen. Es befasst sich mit dem Thema "Innenräume" und wurde von Ulrike Ladnar und Henry Tauber betreut.

Rezension zum DEG-Jahrbuch 2025

Auf der Webseite der Deutschen Exlibris-Gesellschaft e. V. (Forum für Kleingrafik) ist heute eine Rezension zum Jahrbuch für 2025 der DEG erschienen. Es ist das letzte gemeinsam redigierte Jahrbuch, das Ulrike Ladnar und Henry Tauber betreuen und für die DEG edieren, erfährt man im Vorwort des Periodikums, eine Arbeit, die künftig sicher von den diversen neuen Mitgliedern des Vorstands koordiniert werden wird. Es handelt sich bei diesem Jahrbuch um einen Themenband, der sich mit Exlibris und Grafik im Hinblick auf Innenräume beschäftigt. Rezensent A. Aeberhard ist in seinem Ausführungen, die zugleich ein Fahrplan durch die Vielzahl der Facetten und Nischen des Themas sind, den einzelnen Beiträgen der Edition auf der Spur und lässt so ein Bild von der überaus akribischen Sammel- und Publikationstätigkeit des Herausgeberteams, das schließlich auch in einen Dank für die geleistete Arbeit mündet, entstehen. Ein Auszug: „Hans-Joachim Genge beginnt mit den auf Exlibris sehr vertrauten Darstellungen von öffentlichen wie auch privaten Bibliotheken. Darunter sind Arbeiten für Kloster- und Hofbibliotheken, für die pädagogische Stiftung Cassinaeum Donauwörth, für die alte Wiener Stadtbibliothek sowie einige für private Büchersammlungen. Eine feine Zusammenstellung repräsentativer Beispiele, die das breite Themenfeld treffend abdeckt.“ Weiter geht es mit den Sujets einer Buchhandlung, Wohn(t)räumen zum so gut wie im Vergessen verschollenen Herrenzimmer, Orten der Musik wie Kirchen und Musikzimmer, Ateliers und Blicke aus den Fenstern, von Gasträumen, ja, und schließlich Leibeshöhlen und Interieurs der Antike. Am Ende landen wir in einer Schachtel, die Exlibris für Henny Weil enthielt, die in der NS-Zeit ein tragisches Schicksal erlitt. Die Blätter liegen dem Jahrbuch als Zugabe bei. Und am Ende heißt es: „Ein schönes Abschiedsgeschenk von Ulrike Ladnar und Henry Tauber, in dem man gerne öfters lesen und stöbern wird. Herzlichen Dank!“ Die komplette Rezension des Jahrbuchs findet sich hier.

(André Schinkel/DEG/Pressemitteilung)

So, 15.06.2025

Professor Dr. Hasip Pektas lädt nach Istanbul ein. Es findet da der Internationale Exlibris-Kongress statt.

Int. Exlibris-Kongress in Istanbul

Zum 02. Internationalen Exlibris-Kongress lädt Professor Dr. Hasip Pektas, der Präsident des Kongressorganisations-Komitees und der Istanbuler Ex-libris Society vom 20. bis zum 24. August 2025 in die Metropole am Bosporus ein. Die Teilnahme am Kongress kostet 180 (Begleitpersonen: 160) Euro und umfasst neben den direkten Veranstaltungen auch einige touristische Termine in der Weltstadt und ein großes Festbankett am letzten Tag des Kongresses. Die Anmeldung ist über das Anmeldeformular auf der Webseite der Society und via hasipp@gmail.com erbeten. Die Tagung findet an der Istinye-Universität auf dem Campus Vadi H statt; der liegt zentrumsnah und ist unter anderem mit der U-Bahn gut erreichbar. Das Organisationskomitee freut sich auf die Anmeldungen!

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Mo, 02.06.2025

Exlibris des Monats Juni bei der DEG: ein Kupferstich Norbert Salzwedels für Dr. Joachim Werner (2025).

„Exlibris des Monats“ im Juni 2025

Siegfried Bresler von der Deutschen Exlibris Gesellschaft e. V. hat in der Exlibris-des-Monats-Rubrik der DEG eingehend über das abgebildete Blatt Norbert Salzwedel für Dr. Joachim Werner geschrieben und befunden: Das Exlibris des Monats kommt in seiner Exegese als raffiniertes Spiel mit Metaphern einerseits und Lebenswirklichkeiten des Sammlers und Auftragsgebers andererseits daher. „Das hier vorgestellte Exlibris des Berliner Künstlers Norbert Salzwedel“, heißt es auf der Webseite der DEG, „wurde beim DEG-Wettbewerb 2025 in der Kategorie Bester Künstler von einer Jury prämiert. Das Blatt ist als Kupferstich für den Eigner Dr. Joachim Werner gestaltet worden, der passionierter Sammler von Stühlen aus allen Epochen ist. Somit erklärt sich die Fülle von unterschiedlichen Stühlen in dieser Grafik, die ungeordnet durch das Bild fliegen.“ Und weiter: „Zentral ist die Figur eines Kardinals, der auf einem schräg gestellten Stuhl sitzt. Gezeigt ist der spanische Großinquisitor Fernando Niño de Guevara – geboren 1541 in Toledo, gestorben 1609 in Sevilla – so wie ihn der Maler El Greco um 1600 porträtiert hat. Das Gemälde, das für diese Abbildung als Vorlage diente, befindet sich heute im Metropolitan Museum of Art in New York.“ In seiner Auslegung führt Bresler sehr fein aus, wie sich das Alltägliche eines wackligen Stuhls mit dem Nimbus eines Inquisitors, dessen Hände mit Blut beträuft und sein Bestehen vor Gott deshalb auch fraglich ist, verbinden. Und führt dies beherzt ins Allgemeine zurück: „Beim nächsten Setzen auf einen Stuhl, welcher Art auch immer, sollte man prüfen, wie sicher der Sitzplatz ist.“ Wohl dem. Der ganze Text, der sich dem Exlibris des Monats widmet, findet sich auf der Webseite der DEG.

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Mo, 19.05.2025

Spenden für Sonderpublikation „Berlin und die Exlibriskunst“

Utz Benkel, Präsident der Deutschen Exlibris-Gesellschaft e. V. bittet für die Realisierung der geplanten Sonderpublikation Berlin und die Exlibriskunst der DEG um Spenden-Unterstützung. Er schreibt dazu: „Liebe DEG-Mitglieder und Freunde des Exlibris, die DEG möchte gern die von Wolfgang Fiedler und Erhard Beitz verfasste Publikation als Jahresgabe für alle DEG-Mitglieder (mit dem DEG-Magazin am Jahresende versendet) produzieren. Damit nicht die Gesamtkosten zu Lasten der DEG-Kasse gehen, würden wir uns freuen, wenn diese auch durch Spenden möglich werden könnte. Wenn Sie zur Finanzierung dieser Sonderpublikation beitragen möchten, freuen wir uns auf eine Spende unter dem Stichwort Sonderpublikation auf das Konto: Utz Benkel, IBAN: DE10 7416 0025 0100 0860 70, BIC: GENODEF1DEG. Alle Spenderinnen und Spender werden in der Broschüre namentlich aufgeführt – wenn sie dies möchten. Beste Grüße: Utz Benkel.“ Alles, was im Moment zum Druck kommt, tut gut. In diesem aufklärerischen Sinn: Wohlan für die Kunst!

(DEG/André Schinkel/Pressemitteilung)

Sa, 17.05.2025

Die Tagung der DEG in Memmingen war ein großer Erfolg. Es wurde geschaut und gedruckt, gestaunt und gepriesen. Auch wurde in der Freiheits- und Maustadt die Vorstandsriege der DEG neu gewählt.

DEG-Jahrestagung in Memmingen im Rückblick: Ein großer Erfolg

Wer wissen möchte was ein Exlibris ist, konnte dies auf der Jahrestagung der Deutschen Exlibris-Gesellschaft e. V. in Memmingen vom 8. bis 10. Mai zu erfahren und erleben. Nach 2004 organisiert der Künstler Utz Benkel zum zweiten Mal die Jahrestagung der DEG in der Maustadt. Utz Benkel ist seit 40 Jahren Mitglied der DEG, der ältesten noch existierenden kulturellen Gesellschaft in Deutschland und seit Samstag ihr Präsident. An jedem der drei Tage konnten Kunstinteressierte aus Memmingen und Umgebung die Jahrestagung besuchen und vieles zum Thema erfahren; zu seiner Entstehung, seiner Geschichte, künstlerischen Bedeutung und Vielfalt, sowie Sammlerinnen, Sammler, Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt kennenlernen. Die Besucherschhaft konnte das Tauschtreiben erleben und im Foyer eine Exlibris-Ausstellung besichtigen. Ein besonderer Punkt im Programm war eine Druckvorführung in der Allgäuer Druckwerkstatt von Rainer Stec mit Utz Benkel und Norbert Salzwedel. Die Künstlerin Mariana Myroshnychenko hatte dafür eigens ein Exlibris zum Thema 500 Jahre Freiheitsrechte Stadt Memmingen in Linol geschnitten. Man konnte während der Druckvorführung seinen Namen setzen (oder setzen lassen) und vor Ort in das fertige Exlibris als Erinnerungsstück eindrucken lassen ... Der Berliner Kupferstecher Norbert Salzwedel führte überdies in die Kunst des Kupferstichs ein. Auch das Präsidium wurde auf der Tagung neu gewählt. Präsident wurde Utz Benkel, Vizepräsident Siegfried Bresler, Schatzmeister Andreas Raub; für die Geschäftsstelle zuständig: Lydia Willemsen, für die Jahrbuch-Redaktion Professor Dr. Hans-Walter Stork, und für das Archiv wurde gewählt: Jürgen Klimpke. Auch die Preisträger im DEG-Wettbewerb wurden bekanntgegeben: Norbert Salzwedel & Shigeki Tomura.

(DEG/André Schinkel/Pressemitteilung)

So, 13.04.2025

Gewürdigt: Die "Marginalien" im FISAE-Newsletter.

Marginalien im FISAE-Newsletter

„Es ist unglaublich, wie die Pirckheimer-Gesellschaft es schafft, viermal jährlich eine Zeitschrift mit 128 Seiten zu veröffentlichen. Gewiss, es ist eine Gesellschaft für Buchkunst und Bibliophilie und somit mehr als nur für Exlibriskunst“, schreibt Klaus Rödel, „dennoch ist auch das Exlibris ein Thema in der Gesellschaft, und sie ist seit vielen Jahren Mitglied der FISAE.“ So würdigt der Newsletter 468 der FISAE die jüngste, die Ausgabe 256 der Marginalien (Heft 2025/1), der einzigen derartigen Zeitschrift für Buchkunst und Bibliophilie im deutschsprachigen Raum. Es folgen im Newsletter ein Überblick zum Inhalt samt dem Editorial von Redaktionsleiter Till Schröder in diversen Sprachen, in denen die FISAE mit der Welt kommuniziert, flankiert von einer reichen Auswahl an Bildern, die in dem Heft erschienen sind: Hermann Seewald, Werner Klemke und Johannes Gutenberg kommen so im Neuigkeitenbrief der internationalen Exlibris-Gesellschaft zu Ehren. Auch die Blätter von Gerhard Marcks, Karl-Georg Hirsch sowie einige Maro-Cover werden gezeigt ... Zudem stellt der Letter Werke polnischer und tschechischer Exlibriskünstler vor. Der FISAE-Newsletter bündelt und verbreitet regelmäßig Informationen zum Exlibris weltweit. 

(André Schinkel/Pressemitteilung)

So, 16.03.2025

DEG: Einladung zur Jahrestagung

Nach 2004 findet zum zweiten Mal die Jahrestagung der Deutschen Exlibris-Gesellschaft für das Jahr 2025 in der „Stadt der Freiheitsrechte“ in Memmingen im Allgäu statt. Memmingen lag bereits im Mittelalter sehr verkehrsgünstig im Schnittpunkt der alten Fernhandelsstraßen. Der Ort war vom 13. bis ins frühe 19. Jahrhundert zudem Freie Reichsstadt. So kam es auch, dass sich hier im 14. Jahrhundert die „Zunftverfassung“ mit einer nahezu demokratischen Stadtregierung ergab. 1525 wurden in Memmingen erstmals auf europäischem Boden die ersten Menschen- oder Grundrechte in Form der berühmten 12 Artikel niedergeschrieben. Diese Forderungen nach Freiheit und Gerechtigkeit lassen die Stadt im Jahr 2025, also 500 Jahre später, nochmals in die Zeit eintauchen und mit einer Vielzahl von Veranstaltungen gebührlich feiern. Ins Herz der Stadt lädt auch die DEG ein: Vom 08. bis 10. Mai 2025. Neben dem Hauptprogramm gibt es am Freitag und Sonnabend zwei thematische Stadtführungen, der Eintritt in Kirchen und Museen der Stadt ist für die Teilnehmenden frei. Die Tagung selbst findet in Memminger Stadthalle statt. Der DEG-Vorstand Utz Benkel lädt zur Anmeldung ein. Die Info zur 75. DEG-Jahrestagung findet sich hier.

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Fr, 17.01.2025

Einladung zur DEG-Jahrestagung vom 08. bis 10. Mai in Memmingen

Die Deutsche Exlibris-Gesellschaft (DEG) lädt zu ihrer Jahrestagung in Memmingen vom 8. bis 10. Mai 2025 herzlich ein. Vorstandsvorsitzender und Organisator Utz Benkel schreibt: „ Nach 2004 findet zum zweiten Mal unsere Jahrestagung in der ‚Stadt der Freiheitsrechte‘ in Memmingen im Allgäu statt. (...) Memmingen lag bereits im Mittelalter sehr verkehrsgünstig im Schnittpunkt der alten Fernhandelsstraßen. Es waren dies die schon immer viel befahrene Nord-Süd-Achse zum Fernpass und weiter nach Italien sowie die berühmte Salzstraße für das bayerische Salz aus der Salzburger Gegend. Heute lässt das nahe Autobahnkreuz der A7 und A96 die Reisenden häufig an dieser wunderschönen, mittelalterlich erhaltenen Stadt vorbeibrausen. Dabei lohnt es sich, über die großzügigen Plätze und durch die idyllischen Gassen und Straßen zu schlendern und Geschichte buchstäblich zu spüren.“ Nachgerade der ideale Ort für Exlibris-Enthusiasten, sich noch einmal, im Verbund mit einem reichen und tollen Programm samt Ständen und Tauschbörse sowie Führungen, in der ehrwürdigen Stadt zu versammeln. Es wird um Anmeldung bis zum 31. März 2025 unter folgendem Kontakt: Utz Benkel, Dorfstraße 26, 17375 Hintersee, E-Mail: grafik-benkel@t-online.de, gebeten. Dort gibt es auch Info zu Kosten sowie Modalitäten für Mitglieder und Gäste.

(André Schinkel/Pressemitteilung)