Pirckheimer-Blog

Rainer Ehrt

Fr, 10.04.2026

Stand der Pirckheimer auf der 'BuchDruckKunst' – es sind zahlreiche weitere PG-Freunde in Hamburg, so neben den Genannten auch Henry Günther (mit der Edition 'BuchKunstBalance') sowie die Bücherkinder.

Viele Pirckheimer mit Ständen bei der BuchDruckKunst 2026 dabei

„Verrückt nach Buch & Grafik“ – dieser wunderbare Slogan der Pirckheimer-Gesellschaft trifft auf der diesjährigen BuchDruckKunst, die am anstehenden Wochenende im Museum der Arbeit in Hamburg-Barmbek (Wiesendamm 03, 22305 Hamburg) die Pforte öffnet, gleich in mehrerlei Weise zu: Neben Einzelausstellern wie Cornelius Brändle und Rainer Ehrt hat Rudolf Angeli bereits den Pirckheimer-Stand (Alte Fabrik, Stand 39) errichtet und wartet auf viele Interessenten. Auch die Bücherkinder Brandenburg samt ihrem Mentor, Pirckheimer Armin Schubert, sind mit eigenem Stand und Auftritt vor Ort (Neue Fabrik, EG). Unter den sechzig Ausstellenden finden sich auch die Meister der Einbandkunst und ein Teil der Crème der gegenwärtigen grafischen wie Buchkunst-Elite. Die Messe ist am 11. (10 bis 18) und 12. April (10 bis 17 Uhr) öffentlich zugänglich. Neben dem regulären Tages- wird auch ein Wochenendticket und ein günstiges Nachmittagsticket angeboten. Die Messe ist leicht via Auto, S- und U-Bahn (Haltestelle Barmbek) erreichbar. Alle Infos hier.

(André Schinkel)

Mi, 01.04.2026

Der neue, insgesamt achte Druck von Angeli & Engel erscheint im Mai und hat Wolfgang Borchert (1921–1947) zum Gegenstand: Subskription bis zum 15. Mai.

„Hamburger Bothe 33“ erschienen

Ganz ohne Spitzen geht es nicht in solcher Zeit – zumal, wenn man gewisse Kulturstaatsminister gegen sich und die papierene Welt ahnt: „... mit dieser Mail erreicht Sie unsere Nummer 33 – und wir gestehen offen: Wir hatten erwogen, Ihnen an diesem 01. April mitzuteilen, der Hamburger Bothe stelle sein Erscheinen ein, um fortan als KI-generierter Newsletter weiterzuleben. Doch dann besannen wir uns. Manche Dinge schreibt man lieber selbst. Im Anhang finden Sie das Gewohnte: sorgfältig Gesetztes, handverlesen Ausgewähltes – und keinen einzigen Algorithmus. Was darin wartet, verrät das Inhaltsverzeichnis; was darin verborgen liegt, entdecken Sie beim Lesen.“ Nun, da ist es gut, dass man sich noch einmal eines Besseren besann: Auch in Papierform ist der neue Bothe zu haben. Mit der Ankündigung der Auflösung der Maximilian-Gesellschaft setzt Abel Doering indes dem Heft zusätzlich ein reich bebommeltes Narrenkäpplein an die Adresse solcher politischer Kulturvergessenheit auf. Nun, Satire, wem Satire gebührt. Ansonsten geht’s natürlich höchlich seriös im Journal zu und gibt es gute News für die Bibliophilen im Norden wie in der übrigen Welt. Und so wird auf die BuchDruckKunst sich gefreut, das feine Buch von Wolfgang Neubert rezensiert und v. a. zur Subskription des neuen, des achten Drucks von Angeli & Engel eingeladen, das sich mit Wolfgang Borchert (1921–1947) als Maler und Zeichner befasst und bildnerische Arbeiten des berühmten Kahlschlag-Autors enthält. Das Buch, das in der Vorzugsausgabe ein radiertes Borchert-Porträt von Rainer Ehrt enthält, kann in zwei Formaten bis zum 15. Mai 2026 subskribiert werden. Interessenten wenden sich bitte an Rudolf_Angeli@web.de. Außerdem gibt es neben Fakten aus der Welt der Bibliophilie einen Hinweis auf den Serapion-Verlag, der E. T. A. Hoffmann edierte.

(Bert Blaubart/Pressemitteilung)

Mi, 04.02.2026

„Preußens Luise“ von Rainer Ehrt

Anlässlich des 250. Geburtstags der Königin Luise von Preußen hat Künstler und Pirckheimer-Freund Rainer Ehrt neben einer eigenständigen Würdigung in feiner Buchform auch eine Reihe Präsentationen anvisiert. Die sicherlich am berufensten Ort stattfindende wird vom 09.05. bis 21.06. im Pomonatempel auf dem Pfingstberg inmitten des Potsdamer Sanscoussi-Welterbes zu sehen sein: Zeichnungen, Illustrationen, Druckgrafik und besagtes Buch werden in Schinkels erstem Bauwerk präsentiert. Die Schau im Pomonatempel, der 1800 als Teepavillon errichtet wurde, ist sonnabends und sonntags sowie an Feiertagen von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Das Buch erschien bei Hendrik Bäßler.

(André Schinkel via Till Schröder)

Sa, 10.01.2026

Findet im Mai statt: Die 'artGrafik Ahrenshoop' 2026.

Vorblick auf Ahrenshoop – im Mai

Vom 14. bis zum 17. Mai 2026 ist es wieder soweit und findet die nächste artGrafik Ahrenshoop zwischen Meer, Sand, Wiese und Bodden auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst statt. Die Messe für zeitgenössische Druckgrafik, Fotografie, Zeichnung und Künstlerbücher lädt wieder ein in die Strandhalle Ahrenshoop (Dorfstraße 16b, 18347 Ahrenshoop). Die vom Pirckheimer-Freund aus dem benachbarten Ribnitz-Damgarten, Henry Günther, organisierte und kuratierte viertägige Begegnung öffnet von Donnerstag bis Sonnabend jeweils von 11 bis 18 und am Sonntag von 11 bis 17 Uhr ihre Pforten. Das Künstlerdorf Ahrenshoop ist seit langem berühmt und bekannt für eine Reihe Kunstschaffender, die mit ihm verbunden sind, Ausstellungen bestimmen das kulturelle Leben des mit einer langen kunsthistorischen Geschichte verbundenen Ostseebads. Und durch das im Orts-Inneren ansässige Künstlerhaus Lukas wird seit vielen Jahren auch die Entstehung von Werken aller künstlerischen Gattungen gefördert. Insgesamt sind zur artGrafik in diesem Jahr 16 Ausstellende eingeladen, ihre Arbeiten zu präsentieren. Dabei sind 2026 u. a. der Holzschneider Frank Eißner aus dem mainfränkischen Aschaffenburg, zudem die Pirckheimer-Freunde Klaus Raasch (von dem auch der Plakathintergrund stammt) und Rainer Ehrt sowie Henry Günther selbst, ferner die zwei Leipzigerinnen Susanne Hoch und Urte von Maltzahn-Lietz (die aus dem Norden stammt), Tina Flau aus Berlin und aus dem Großraum von Halle die Kaltnadelvirtuosin und Zeichnerin, die auch auf eine lange originalgrafische Bibliografie verweisen kann – Susanne Theumer ... Aus Elsterberg reist Peter Zaumseil an. Und schließlich: Lokalmatador wird sein Hans Götze, der im Ostseeort lebt.

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Mo, 22.12.2025

Luise, Fontane in Berlin, am 25.02. auch Rainer Ehrt.

„Fontane beim Friseur“ – in Berlin

Das Museum Ephraim-Palais (Poststraße 16, 10178 Berlin) hat mit der Zeichnung Fontane beim Friseur ein Blatt von Künstler und Pirckheimer-Freund Rainer Ehrt erworben. Es zeigt eine fiktive Begegnung zwischen dem Schriftsteller und dem legendären Berliner Hof-Friseur François Haby. Interessenten können es im Neuen Jahr in Augenschein nehmen, wenn Ehrt dort aus sein neuestes Werk, das Buch Preußens Luise zum 250. Geburtstag der Gattin Wilhelm III., vorstellt. Das Buch ist im Berliner Bäßler-Verlag angekündigt. Die Präsentation findet am 25.02.26 um 18 Uhr im Salon des Museums statt. Der Platz ist begrenzt, Tickets können jetzt schon via Link geordert werden. 

(André Schinkel)

So, 28.09.2025

03.10. – Pirckheimer Rainer Ehrt liest in Ahrenshoop.

Rainer Ehrt liest in Ahrenshoop

„Wenn goldenes Herbstlicht allmählich die Landschaft auf Fischland und Darß flutet, ist die Zeit gekommen, es sich bei einem guten Buch im Strandkorb oder zu Hause so richtig gemütlich zu machen. Angeregt wird die Leselust bei den Literaturtagen im Ostseebad Ahrenshoop.“ So die Einladung für den 03. bis 05.10. ans Meer (Dorfstraße 16b, 18347 Ahrenshoop). Und mittendrin und dabei: Künstler und Pirckheimer Rainer Ehrt, der am 03.10. um 17 Uhr in die Strandhalle in A’hoop zur Lesung einlädt. Ehrt liest unter dem Titel Zerstreute Sammlung Geschichten. Die Messe im Ostseebad Ahrenshoop ist alle drei Tage jeweils ab 11 Uhr geöffnet. Und das Meer liegt vor der Tür.

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Do, 15.05.2025

Rainer Ehrt – in Frankfurt (O.), Ahrenshoop, Halle (S.)!

Frankfurt, Ahrenshoop, Halle: Rainer Ehrt in Messe und Schau

Große Ausstellungs-Hausse bei Pirckheimer-Freund Rainer Ehrt aus Kleinmachnow im Mai und Juni: Umfängliche Kostproben seiner Arbeit sind gleich auf vier Exhibitionen bzw. Events zu sehen: in Frankfurt an der Oder, zweimal in Halle und bei der artGrafik in Ahrenshoop. Am 17. Mai eröffnet die Schau Glücksgötter und Traumtänzer in Frankfurt seine Pforten – bis zum 15. Juni sind dort Malerei, Grafik, Zeichnungen und Skulpturen Ehrts zu sehen, die Vernissage am 17.05. beginnt um 15 Uhr. Ort der Ausstellung: Spectrum Galerie Kunigam, Baumschulenweg 48, 15236 Frankfurt (Oder). Die Exposition ist Montag bis Freitag von 10 bis 15 Uhr zu sehen. Vom 29.05. bis 01.06. ist der Künstler dann in der Strandhalle von Ahrenshoop vor Ort (der Blog berichtete): Dorfstraße 16b, 18437 Ahrenshoop, die Messe ist Do bis Sa 11 bis 18, So 11 bis 17 Uhr geöffnet. Ja, und gleich an zwei Orten ist Rainer Ehrt in Halle an der Saale zu bewundern: Vom 17. Juni bis zum 24. Juli in der Schau Vorsicht Ehrtarbeiten! im halleschen Stadtarchiv (Rathausstraße 01, 06108 Halle), die Cartoons und satirische Grafik zeigt. Die Ausstellung, die am 17.06. um 18 Uhr eröffnet wird, kann zu den Öffnungszeiten des Archivs und nach Vereinbarung besichtigt werden. Und vom 21.06. bis 19.07. stellt Ehrt an der Seite der Keramikerin Gudrun Gaube seine Bilder in der ZeitKunstGalerie in der Kleinen Marktstraße 04 aus. Die Vernissage dort findet am 21. Juni 2025 um 11 Uhr statt. Die ZeitKunstGalerie ist Mo bis Fr von 11 bis 13.30 und 14 bis 18 Uhr, am Sa von 11 bis 15 Uhr geöffnet.

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Sa, 10.05.2025

Die "artGrafik", hier im Programm der Kurverwaltung beworben, findet im Mai/Juni in Ahrenshoop statt.

04. „artGrafik“ in Ahrenshoop

„... die artGRAFIK will sich als neues Kunstereignis im Ostseebad Ahrenshoop etablieren ...“, so endete der Beitrag im Nordmagazin des NDR im vergangenen Jahr. Die vierte Ausgabe der Messe zwischen Ostsee und Bodden findet vom 29. Mai bis 01. Juni 2025 in der Strandhalle (Dorfstraße 16b, 18346 Ahrenshoop) des berühmten Ortes statt. Die Halle ist von Donnerstag bis Samstag von 11 bis 18 Uhr und am Sonntag von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Neben dem Organisator und Initiator der Sache, dem Pirckheimer-Freund Henry Günther wird es wieder eine Reihe illustre Gäste geben – mit ihren Arbeiten in allen grafischen Techniken sind dieses Jahr 16 zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler aus dem gesamten Bundesgebiet an der artGrafik beteiligt. Susann Hoch, Urte von Maltzahn-Lietz und Hans Bote aus Leipzig sind dabei, Tina Flau aus Potsdam, Rainer Ehrt aus Kleinmachnow, Ute Hausfeld und Peter Rensch aus Berlin, Martin Max aus Weimar, Christina Sauer aus Ibbenbühren. Und „Peter Zaumseil kommt von Elsterberg, Britta Matthies aus Hohen Viecheln, Lousie Heymans, Klaus Raasch sowie Tita do Régio Siva aus Hamburg ...“, so Henry Günther in seiner Einladung, „... aus Gotha reist wieder Thomas Offhaus an mit Radierungen, und den kürzesten Weg hat Hans Götze aus Ahrenshoop. Feine Sache, so eine artGrafik – nix wie hin!

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Do, 03.04.2025

BuchDruckkunst startet morgen im Hamburger Museum der Arbeit

Aller guten Buchkunst- und Grafikmessen sind drei: Nach Borken und Leipzig startet morgen die BuchDruckKunst im Hamburger Museum der Arbeit (Stiftung Historische Museen Hamburg, MdA, Wiesendamm 3, 22305 Hamburg-Barmbek) mit ca. 60 Ausstellerinnen und Ausstellern sowie Schriftgießern, Setzern und Buchbindern, die ihre Gewerke vorführen. Die Messe, die das Team um Klaus Raasch organisiert, öffnet am Freitag von 17 bis 21, am Samstag von 10 bis 18 und am Sonntag von 10 bis 17 Uhr, der Eintritt beträgt 9 (Freitag) bzw. 12 (ermäßigt 9) Euro, im Eintritt inbegriffen ist wieder ein Ausstellerverzeichnis. Und während in Leipzig die Pirckheimer durch den Vorstand der Gesellschaft samt Katrin Aepler, Sigrid und Ralf Wege vertreten waren, übernimmt das in Hamburg der Verlag Angeli & Engel der beiden Pirckheimer-Freunde Rudolf Angeli und Peter Engel. Auch sonst ist die Liste der Ausstellenden illuster: Andrea Ackermann, Anja Harms, Claudia Berg, die augen:falter, edition sonblom, Frank Eißner, der MDE, Rainer Ehrt, Svato Verlag und Susanne Theumer sind nur einige der leuchtenden Namen, die das buchkunst- und sammelwütige Volk erwarten. Auch Anna Helm und Tina Flau werden vertreten sein und viele andere noch. Auf die Verklärte Nacht Henry Günthers (Abbildung) wurde bereits in einem vorausgehenden Blog-Text verwiesen. Bis zum 06. April steht die BDK im MdA unter dem Thema Herzblut & Werkschwarz

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Fr, 28.03.2025

Schöne Bücher im Kloster Chorin. | © Papierwerken

Buchkunst im Kloster Chorin

Das Jahr 2025 steht im ehemaligen Zisterzienserkloster Chorin im Zeichen des Handwerks. Ließe sich ein Handwerk finden, das der mittelalterlichen Klosterkultur näher stünde, als das des – Bücher-Machens? Mönche prägten mit dem Verfassen, Gestalten, Vervielfältigen und Herstellen von Büchern unsere Kultur in einer Weise, die bis in die Gegenwart wirkt. Bücher haben in Europa ihren Ursprung in Klöstern. Die Verwaltung des Klosters Chorin hat dazu eingeladen, Bücher in die 750-jährige Anlage zurückzuholen, und Verlage, Autorinnen und Autoren, Buchkünstlerinnen und -künstler greifen das Jahresthema des Klosters gern auf. Von April bis Oktober bietet das Kloster ein außergewöhnliches Programm aus Ausstellung, Messe, Lesungen, Präsentationen, Workshops und Mitmachaktionen für Kinder. Wie schon seit 2018 mehrfach in der Stadt- und Landesbibliothek Potsdam, im Kleist Museum Frankfurt (Oder), im Brandenburgischen Museum für moderne Kunst Cottbus werden Büchermacherinnen/Büchermacher im Rahmen einer Landesbuchkunstausstellung in Chorin besondere Unikat-, Kleinserien- und Auflagenbücher ausstellen. Die Ausstellung möchte unterschiedliche Auffassungen vom Buch an sich bildhaft machen, damit die aus Klöstern kommende Geschichte von Büchern fortschreiben. Die Vernissage der Ausstellung wird am 05.04. um 14 Uhr in Anwesenheit von Ausstellerinnen und Ausstellern stattfinden. Die Mehrzahl der ausgestellten Bücher kann käuflich erworben werden. Musikalisch wird die Eröffnung begleitet von Heide Neddens auf der Flöte. Es werden Arbeiten u. a. von Tina Flau, Constanze Kreiser und Rainer Ehrt zu sehen sein. Begleitet wird die Ausstellung, die am 06./07.09. mit einem Bücherfest endet, von einem umfänglichen Programm aus Führungen, Lesungen, Workshops sowie Buch- und Verlagspräsentationen. Alle Informationen zur Exposition hier, zum Kloster hier. Auf nach Chorin!

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Mi, 13.11.2024

Die 'Buchkunst Weimar' lädt am 07. und 08.12.24 ein.

Buchkunst Weimar 2024: 07./08.12.

Die von Gudrun Illert initiierte 9. Biennale Buchkunst Weimar findet am 07. und 08. Dezember 2024 im congress centrum weimarhalle (Unescoplatz 1, 99423 Weimar) der Klassikerstadt statt. Es bieten 46 renommierte Künstlerinnen und Künstler, darunter Andrea Ackermann, Frank Eißner, Katja Zwirnmann oder die Grafikerinnen der Sonnenberg-Presse ihre Arbeiten und Produkte an. Es sind auch John Gerard, Anja Harms, Rita Lass und Pirckheimer-Freund Rainer Ehrt dabei. Die Biennale ist samtags 10 bis 18 und sonntags 10 bis 17 Uhr geöffnet. Die Tageskarte kostet 6 Euro, die Zweitageskarte 10 Euro. Kinder/Jugendliche bis 16 Jahre haben freien Eintritt. Auf nach Weimar!

(André Schinkel)

Di, 16.07.2024

"Kafkas Hut" – Rainer Ehrt stellt in Magdeburg aus.

„Kafkas Hut“ in Magdeburg: Schau mit den Arbeiten von Rainer Ehrt

Es ist ein guter Ort, Rainer Ehrt auszustellen, das Fabularium in Magdeburg (Breiter Weg 10a, 39104 Magdeburg). Das Fachgeschäft für wohltemperierte Buchstaben (so der eloquent-schöne Seitentitel der Einrichtung) im Herzen der ehrwürdigen Ottostadt, die im September auch das 51. Jahrestreffen der Pirckheimer-Gesellschaft beheimaten wird, zeigt unter der Sigle Kafkas Hut neue Arbeiten von Künstler und Pirckheimer-Freund Rainer Ehrt: Zeichnungen, Grafiken und Künstlerbücher. Die Titelei flankiert den Umstand, dass 2024 ein Franz-Kafka-Jahr ist, des großen Prager Erzählers (1883–1924), ohne den die Weltliteratur des zwanzigsten Jahrhunderts anders aussähe, Todestag jährt sich zum 100. Mal ... Die Ausstellungseröffnung im Geschäft in der Grünen Zitadelle zu Magdeburg findet am Freitag, 19. Juli 2024 um 19 Uhr statt, es spricht dazu Pirckheimer-Freundin Sigrid Wege, die zugleich der Schwestergesellschaft vor Ort, dem Verein der Bibliophilen und Grafikfreunde »W. Pirckheimer« e. V., vorsteht. Musikalisch begleitet wird die Vernissage von Carola Perlich am Akkordeon. Rainer Ehrt, der 1960 in Elbingerode im Oberharz geboren wurde und von 1981 bis 1988 an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein in Halle (Saale) studierte, ist in zweifacher Hinsicht ein Landeskind Sachsen-Anhalts; er lebt und arbeitet heute in Kleinmachnow südwestlich von Berlin, sein Werk wurde vielfach beachtet und geehrt, so mit dem Brandenburgischen und dem Kunstpreis der Stadt Wernigerode. Die Ausstellung im Fabularium ist von Montag bis Freitag 10 bis 18 Uhr und am Sonnabend von 10 bis 16 Uhr bis zum 18.09. zu sehn.

(André Schinkel) 

Mi, 10.07.2024

Die Trauerfeier für Harald Kretzschmar findet am 02.08. auf dem Südwestkirchhof Stahnsdorf statt.

Am 02.08. Trauerfeier und letztes Geleit für Harald Kretzschmar

Mit dem Tod von Harald Kretzschmar (1931–2024) am 28.06.2024 (der Blog berichtete) ging ein großer Karikaturist, Grafiker und Feuilletonist von uns. Der gebürtige Berliner, der knapp siebzig Jahre in seiner Wahlheimat Kleinmachnow lebte und dort auch in seinem Haus starb, gehörte zu den aktivsten Künstlern in seinen Metiers, er wurde für seine Porträtkarikaturen beim Eulenspiegel wie auch die Begründung des Satiricum Greiz weithin bekannt. Seine engsten Angehörigen sowie Pirckheimer- und Künstlerfreund Rainer Ehrt und Frau haben nun die Traueranzeige veröffentlicht. Die Trauerfeier und das letzte Geleit für Harald Kretzschmar finden am 02. August 2024 um 13 Uhr auf dem Südwestkirchhof in Stahnsdorf (Bahnhofsstraße 2, 14532 Stahnsdorf) statt. Allen, die an dem Tag nicht dabei sein können, bleibt, ihn im Anblick seiner Kunst, seiner Bücher zu ehren. 

(André Schinkel)

Sa, 01.06.2024

Matthias Claudius, Porträt von Friederike Leisching.

Hamburger Bothe 22 erschienen

Ganz frisch ist der neue Hamburger Bothe, die Ausgabe 22 der nördlichen Pirckheimer-Freunde, die aber mittlerweile weit über den Erscheinungsort Hamburg hinaus wirkt, am heutigen 01. Juni erschienen. Die Zeitschrift, die in der Corona-Zeit als Verständigungsorgan in schweigsamer, in treffarmer Zeit gegründet wurde, bildet mittlerweile neben den Marginalien ein zweites Periodikum der Gesellschaft. Wie immer haben die Herausgeber Rudolf Angeli und Peter Engel eine feine Auswahl an Themen und Informationen für die Bibliophilen und Bücherverrückten getroffen und kompiliert. So kommen Paul Hennig, Abel Doering und Rainer Ehrt zu Wort, es wird über den Stand der Subskription für das neueste Werk des Verlags Angeli & Engel informiert (man beeile sich bereits bei den regulären Exemplaren!); primäre Texte gibt es von Arne Rautenberg: zwei visuelle Gedichte. Doering schreibt über den Engel der Geschichte von HAP Grieshaber und Henning über seine Sammlung ostdeutscher Kunst vor und nach der Wende, hier mit besonderem Fokus auf die anerkannt Großen einerseits wie gleichsam die Außenseiter des Sammelgebiets, hier v. a. mit den ausgedehnten Sammlungen zu Wolfgang Henne und Ulrich Tarlatt. Es gibt da ein Porträt der Pegasus-Presse und den vierten Teil von Serenpendity. Ein besonderes Highlights des Heftes ist die Vorstellung einer antiquarischen Neuerwerbung des Reprints des vollständigen Wandsbecker Bothen von Matthias Claudius (1740–1815), die Ausgabe der Zeitschrift, die Claudius von 1771 bis 1775 herausgab und redigierte, beschließt den Reigen dieser wieder gut gefüllten Nummer des (sic:) Hamburger Bothen Nr. 22. Die Online-Ausgabe bekommt man hier: Rudolf_Angeli@web.de.

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Fr, 12.04.2024

3. "artGrafik" in Ahrenshoop vom 09. bis 12.05.2024.

Mai 2024: ArtGrafik Ahrenshoop

Vom 09. bis 12. Mai 2024 findet in Ahrenshoop die artGrafik 2024 des mondänen Ostsee-Ortes in der Strandhalle (Dorfstraße 16b, 18346 Ahrenshoop) statt. Die dritte Messe dieser Art am Schmal-Übergang des Fischlands in den Darß öffnet ihre Pforten Donnerstag bis Sonnabend von 11 bis 18 und am Sonntag des Wochenendes von 11 bis 17 Uhr. Organisiert und realisiert wird die artGrafik wie auch in den Jahren zuvor von Pirckheimer-Freund Henry Günther aus Ribnitz-Damgarten – neben ihm stellen in der Strandhalle direkt hinter den seeseitigen Dünen des Kultbades eine kleine und feine Auswahl Buchkünstlerinnen und Buchkünstler, Grafikerinnen und Grafiker aus: Susann Hoch, Urte von Maltzahn-Lietz und Hans Bote aus Leipzig sind dabei, Linde Kauert und Tina Flau aus Potsdam, Pirckheimer-Freund Rainer Ehrt aus Kleinmachnow, Ute Hausfeld und Katja Lang aus Berlin, Gudrun Illert aus Weimar, Katrin Magens aus Dannenberg im Wendländischen, Britta Matthies aus Hohen Viecheln und Klaus Raasch aus Hamburg. Aus Münster (Westfalen) kommt Josef Kleinheinrich, und den jeweils kürzesten und weitesten Weg haben Hans Götze (Ahrenshoop) und Antje Wichtrey (Granada in Spanien). Das Ostseebad Ahrenshoop, auf einer Landenge zwischen offenem Meer und Bodden gelegen, ist seit jeher ein Ort der Kunst, hier haben bereits im vergangenen Jahrhundert zahlreiche Künstler Station gemacht oder sind geblieben und haben den Platz mir ihrer Arbeit geprägt und ihm ein Denkmal gesetzt. Das Künstlerhaus Lukas in der Nähe des zentralen Strandübergangs beherbergt Monat für Monat Stipendiaten aus allen künstlerischen Sparten aus diversen Ostseeanrainerstaaten. Und mit der artGrafik dürften Henry Günther und das Organisationsbüro eine neue und segensreiche Tradition in der an künstlerischen Traditionen reichen Gemeinde mit ihrem typischen, mondänen Gepräge begründet haben. Willkommen zur 3. Messe für zeitgenössische Druckgrafik, Fotografie, Zeichnung & Künstlerbücher in Ahrenshoop!

(André Schinkel)