Der neue Hamburger Bothe, die Ausgabe 36 des Pirckheimer-Periodikums aus dem Norden, ist zu Monatsbeginn erschienen. Die Zeitschrift, deren Herausgabe seit dieser Ausgabe in den Händen von Peter Engel (der den Bothen mit Rudolf Angeli begründete) und Jürgen Meyer liegt, hat ein paar Neuerungen neben seinem Inhalt zu bieten: So ist er digital und zum Stöbern und Blättern auf Yumpu eingestellt; der Klick auf den Namen der Seite führt zur Lektüre. Die Nummer enthält eine ausführliche Würdigung Klaus Raaschs, den wir in diesem Jahr verloren, sowie einen feinen Abriss von Sabine Knopf zur Kinderbuchstadt Hamburg in der Historie. Um Handpressen geht es und um den schwierigen Autor Wolfgang Koeppen (1906–1996), einen heute schon wieder zu wenig gelesenen Autor, dessen Romane, insbesondere Tauben im Gras (1951) und Der Tod in Rom (1954), Erzählungen und Reisetexte Marksteine der Nachkriegliteratur sind. Auch der finale Endspurt zum doppelten Rilke-Jahr (150. Geburtstag 2025, 100. Todestag 2026) bildet sich in der Ausgabe ab, etwa in der Hommage Rainer Ehrts (siehe Abbildung). Feedback, Ideen, Vorschläge und Zuarbeit zum Hamburger Bothen sind ausdrücklich erwünscht und über die Direkt-Mail Peter_Engel@gmx.de herzlich erbeten. Die Rilke-Bücher werden, damit schließt sich der Kreis, 2027 auf der BDK gezeigt.
(André Schinkel/Pressemitteilung)