Pirckheimer-Blog

Ausstellung

Do, 15.10.2026

Fortschritt & Widerrede: Susann Hoch und Hans Bote in Leipzig

Noch bis zum 14.11.2026 ist die Ausstellung Fortschritt & Widerrede mit Hochdrucken von Hans Bote und Susann Hoch in der Galerie und Werkstatt von hochdruckpartner in Leipzig zu sehen. – Hans Bote präsentiert unter anderem seine Verdienstvolle Sammleredition Seltsame Vögel in Wort und Bild – allesamt satirische Typografiken. Ein umfangreiches Buch zur Kunst Hans Botes (auch mit seiner Malerei, die aktuell in der akanthus-Galerie im Westwerk (Karl-Heine-Straße 29, 04229 Leipzig) gezeigt wird) wird bei hochdruckpartner (in der Lützner Straße 85, 04177 Leipzig) am 14. November zur Finissage präsentiert. Susann Hoch zeigt in der Expostion unter anderem ihre nunmehr vollständige neunteilige Reihe Seltene Kinder – mit Holz- und Linolschnitt überdruckte Lithografien in der gemeinsamen Ausstellung bei hochdruckpartner. Zudem: Ein originalgrafisches Plakat zur Ausstellung (siehe Abbildung) ist für 15 Euro in der Galerie erhältlich. Weitere Info hier.
 
HDP-Ausstellung Fortschritt & Widerrede
Hochdrucke von Hans Bote und Susann Hoch.
hochdruckpartner Galerie+Werkstatt,
Lützner Straße 85, 04177 Leipzig,
Mi–Fr 14–18 Uhr, Sa 12–17 Uhr, bis 14.11.
 
(André Schinkel/hochdruckpartner/Pressemitteilung)

Mi, 14.10.2026

Das "Gleimhaus" ehrt Chodowiecki zum Geburtstag.

Chodowiecki-Schau im Gleimhaus

Anlässlich des 300. Geburtstags von Daniel Nikolaus Chodowiecki (1726–1801) lädt das Verbundprojekt Chodowiecki 300 dazu ein, den erfolgreichsten Grafiker des 18. Jahrhunderts und seine Zeit aus verschiedenen Perspektiven neu zu entdecken. Unter dem Jubiläumsmotto Happy Birthday Chodowiecki! haben sich 28 Einrichtungen in zwei Ländern zusammengeschlossen, den Meister zu feiern. Auch das ehrwürdige Gleimhaus, Pirckheimer-Mitglied aus Halberstadt, ist dabei. – Bis zum 15. November 2026 ist die Chodowiecki-Ausstellung des Museums der deutschen Aufklärung am Domplatz 31, 38820 Halberstadt, am Harz noch zu sehen. Sitten, Satire, Aufklärung. Kalenderkupfer von Daniel Chodowiecki heißt die Ausstellung der kleinen Kupfer in den Räumen des Gleimhauses, deren prägnanter Meister der Künstler war. Ein umfängliches Beiprogramm begleitet die Exposition, im Wallstein Verlag in Göttingen erschien ein Katalog. Die Jubiläumsinfos zu allen Orten und Aktionen anlässlich des 300. Ehrentags des großen Grafikers finden sich hier.

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Di, 13.10.2026

Gut: Auch für 2027 gibt es den bibliophilen b.a.c.H.-Kalender aus Halle an der Saale – für faire 29 Euro.

book art center Halle: Kalender

Auch für 2027 legt das book art center Halle (b.a.c.H.), bestehend aus den Buchkünstlerinnen und Grafikerinnen Annegret Frauenlob, Friederike von Hellermann, Magda Klemp, Rita Lass, Petra Reichenbach und Claudia Richter, einen traditionellen bibliophilen Taschenkalender vor. Nebst dem großzügigen Raum für Termine und Notizen sind in ihm die Arbeiten von zwölf Grafikerinnen präsentiert, das Buch ist feinst gearbeitet mit ockerfarbenem Cover ... und enthält auf der U3 zudem ein Geheimfach für ein kleines Schnerzchen. Und mit Claudia Richter und Rita Lass hat das book art center Halle auch zwei Meisterinnen der Einbandkunst (MDE) in ihren Reihen. Für 29 Euro ist die Preziose für jeden Tag zu haben. Zudem sind die sechs Künstlerinnen derzeit in einer Folge Events · Expositionen zu bewundern. Kontakt zu b.a.c.H. – post@bookartcenterhalle.de.

(André Schinkel)

So, 11.10.2026

„Hoch Tief Flach“ – Ausstellung des Radiervereins in Ismaning

Vom 11. Oktober 2026 bis zum 17. Januar 2027 zeigt der Verein für Original-Radierung München e. V. seine Ausstellung Hoch Tief Flach in der Galerie im Schlosspavillon in Ismaning (Kallmann-Museum, Schlossstraße 3b, 85737 Ismaning). Zu sehen sind in ihr Arbeiten von: Thomas Bechinger, Philipp Hennevogl, Aron Herdrich, Franz Hoke, Gesa Puell, Michael Runschke, Thomas Sebening, Johannes Steubl sowie Bernd Zimmer. Der 1891 gegründete Verein für Original-Radierung München ist die älteste noch bestehende Vereinigung seiner Art. Die Ausstellung gibt einen Überblick über die Bandbreite ihrer aktuellen Arbeiten. Zu sehen sind Radierungen und Holzschnitte, aber auch Installationen, die mit Druck-/Abdruckverfahren arbeiten – Pflanzen und Landschaften, Figuren und abstrakte Formen zeigen, wie unterschiedlich diese Verfahren genutzt werden, auf Papier ebenso wie im Raum. Das Kallmann-Museum und die Galerie sind von Dienstag bis Sonntag – von 13 bis 17 Uhr geöffnet. Alle Informationen zur Ausstellung und zum Museum in Ismaning finden sich hier.

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Mo, 05.10.2026

Bis zum 15.11. in Stendal: Xagos "Apollon"-Bilder. Die Schau ist von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Ihre Vernissage findet am 07. Oktober 2026, au point 17.30 Uhr statt.

Xago-Schau in Stendal ab dem 07. Oktober: „Apoll erfindet sich“

Der Berliner Künstler Xago – alias Rolf Xago Schröder – widmet sich in der Ausstellung dem Gott Apollon. Der Sohn des Zeus ist bekannt als Gott des Lichts, der Künste und der Weissagung. Seine Erscheinung ist von absoluter Schönheit. Zugleich konnte er grausam und mitleidlos sein. Xago lässt seinen Apoll in den verschiedensten Begebenheiten des Mythos agieren und setzt ihn so auf oft ungewöhnliche Weise in Szene. Ausgehend von berühmten Apollon-Skulpturen der griechischen Antike überstrahlt der Gott mit seiner Macht und Schönheit die anderen mythischen Protagonisten und lässt sie im Vergleich zu ihm unvollkommenen, verzerrt, fragil, fast wie Karikaturen erscheinen. Ergänzt werden die als Collage, in Mischtechnik geschaffenen Bilder durch Künstlerbücher. Xago im Winckelmann-Museum (Winckelmannstraße 36–38, 39576 Stendal) ist ab dem 07.10. zu sehn.

(Robert Grieger/Pressemitteilung)

Do, 01.10.2026

Fred Rodrian (1926–1985) bei der Lektüre im Grünen.

In der SBB: 100 Jahre Fred Rodrian

Reden über Rodrian. Zum 100. Geburtstag des Autors und Verlegers heißt die Veranstaltung, die am 14. Oktober 2026 um 18 Uhr in der Staatsbibliothek zu Berlin (Wilhelm-von-Humboldt-Saal, Unter den Linden 08, 10117 Berlin) zu Ehren Rodrians stattfindet. Als Cheflektor und schließlich Direktor des Kinderbuchverlags Berlin gestaltete er die Kinderbuchszene der DDR maßgeblich mit, seine Bücher wie Hirsch Heinrich oder Das Wolkenschaf sind, illustriert von Werner Klemke, bis heute legendär. Die Veranstaltung beginnt mit einer Lesung von Fred Rodrians Texten, musikalisch begleitet von vertonten Gedichten seines Freunds Peter Hacks. Im Anschluss spricht Frau Prof. Dr. Eva Maria Kohl, verdienstvolle Emerita der halleschen Universität, zum Thema – 2022 erschien ihr Band Kindheitsgeschichten zur Kinder-/Jugendliteratur der DDR. Eine kleine Vitrinen-Ausstellung mit Werken und privaten Rodrian-Zeugnissen begleitet den Abend. Um Anmeldung wird gebeten. 

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Mi, 30.09.2026

StabiLiebling: K. Hokusais „Welle“

Es ist der wohl berühmteste Farbholzschnitt der Welt – die Große Welle von Katsushika Hokusai (1760–1849). Am 14. und 15. Oktober ist das Spitzenstück zusammen mit zwei weiteren Großwerken: Südwind, klares Wetter sowie Sommergewitter am Fuße des Berges, aus Hokusais Sechsunddreißig Ansichten des Berges Fuji in der Bayerischen Staatsbibliothek zu sehen. Zu sehen sind die drei je von 10 bis 19 Uhr, der Eintritt für die Schatzkammer ist frei, und im Fürstensaal gibt es je um 11, 13 und 17 Uhr dazu kleine Vorträge. Die BSB befindet sich in der Ludwigstraße 16, 80539 München.

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Mo, 28.09.2026

Made in Vienna – but not about it!

Es geht rund in Wien: Bis zum 30.09.26 ist in der Galerie Druck & Buch (Berggasse 21/2, A-1090 Wien) noch die Ausstellung Photos Tell Stories zu sehen – vom 06.10. bis zum 30.10.2026 gibt es die neue Schau: Gezeigt werden unter dem Titel Made in Vienna – but not about Vienna! die indirekt wienaffinen, also in der ehemals habsburgischen Metropole entstandenen Künstlerbücher. Susanne Padberg – die Betreiberin der Galerie – schreibt dazu: „Die Bandbreite der Buchkunst in Wien ist groß, wir zeigen eine Auswahl in Wien entstandener Künstlerbücher ...“ Zu sehen sind u. a. Arbeiten von Wolfgang Buchta, Katya Dimova, Josef Schwaiger, Natalia Weiss, Anna Wolf, außerdem von Jan Svenungsson und Desislava Unger. Geöffnet ist die Ausstellung Montag bis Freitag 11 bis 18 Uhr und außerhalb der Galeriezeiten nach Vereinbarung. Überdies stehen weitere interessante Aktionen der Galerie an – in Hadersdorf und Miami, auch davon wird zu gegebener Zeit hier zu berichten sein.

(André Schinkel)

Mi, 23.09.2026

In Elbingerode: „Feuer für Farbe“

Die Ausstellung Feuer für Farbe zeigt Werke der Künstlergruppe malwerk. Dazu fand am 10.09.26 die feierliche Eröffnung in Elbingerode (Galerie des Diakonissen-Mutterhauses, Café Miteinander, Haus Tanne, Unter den Birken 01, 38875 Elbingerode) statt. Das malwerk in Wernigerode ist ein Inklusionsprojekt der Evangelischen Stiftung Neinstedt, in dem Menschen zusammenkommen, um gemeinsam etwas zu tun, kreativ zu sein, sich zu begegnen. Es bringt Menschen unterschiedlichster Bezüge und Lebenswirklichkeiten zusammen. Verbindendes Element dabei ist die gemeinsame künstlerische Betätigung. Menschen mit und ohne Behinderung erschaffen gemeinsam Werke im Bereich Malerei und Zeichnung unter der künstlerischen Leitung von Korvin Reich. Korvin Reich hat sich als freischaffender Maler, Zeichner und Lyriker weit über die Grenzen Wernigerodes hinaus einen Namen gemacht. Die Teilnehmenden lernen sich als Persönlichkeiten mit eigenen Wünschen, Träumen und Hoffnungen kennen. Beeinträchtigungen treten in den Hintergrund, die persönliche künstlerische Eigenart tritt in den Vordergrund. Ein besonderer Dank gilt hierbei der Zjadacz-Stiftung, die die Arbeit von malwerk großzügig unterstützt hat. Als Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner stehen die Teilnehmenden von malwerk gern den Vertreterinnen und Vertretern der Presse zur Verfügung. Anfragen sind unter der Adresse andreas.damm@neinstedt.de möglich. Die Ausstellung Feuer für Farbe ist bis zum 22.11.26 im Diakonissen-Haus Elbingerode zu sehn und von Dienstag bis Sonntag von 9.30 bis 17.15 Uhr im Café Miteinander geöffnet, der Eintritt ist frei.

(André Schinkel/ESN/Pressemitteilung)

Di, 22.09.2026

Berlin, 07.11.: 37. Exlibris-Treffen

Das diesjährige Berliner Exlibris-Treffen findet am 07. November statt. Zum 37. Mal laden die Organisatoren in das RUDI-Nachbarschaftszentrum Berlin (Modersohnstraße 55, 10245 Berlin, Tel. (030) 29 29 603) ein. Von 12 bis 19 Uhr wird im RUDI getauscht – und es wird eine Ausstellung mit Exlibris und Kleingrafik ukrainischer Künstlerinnen und Künstler eröffnet, die bis zum 18.12.2026  zu sehen ist. Das teilt die DEG auf ihrer Website mit, wo sich auch alle weiteren Infos dazu finden.

(André Schinkel)

Sa, 19.09.2026

Frauen sind! Neue Ausstellung in Quedlinburg bis zum 11.01.2027

Eigentlich ist die Eigenschreibung der neuen Schau, die das Lyonel-Feininger-Museum in der alten Welterbestadt Quedlinburg seit dem 20. August zeigt, Frauen sind!, so liest man es wenigstens auf dem Plakat. Zu sehen sind die Arbeiten von Grita Götze, Kerstin Grimm, Kat Menschik, Luise Neupert und Tanja Pohl in dem Haus, das sich an ehrwürdiger Stätte (Ort: Schlossberg 11, 06484 Quedlinburg) dem reichen kulturellen Erbe der Stifts- und Fachwerkstadt, ihrem Einfluss auf die Moderne – Feininger war als Bauhaus-Künstler Mittel- und Norddeutschland vielfältig verbunden – befindet, bis zum 11. Januar 2027. Was sind Frauen? Schön, bunt, mysteriös, fesselnd, schnittig? Sind sie Körper und Blick, Erinnerung und Haltung, Rolle und Gegenentwurf? Oder liegt ihre Kraft gerade darin, dass sie sich jeder endgültigen Beschreibung entziehen? Die Ausstellung Frauen sind! stellt diese Frage mit großer Leichtigkeit und zugleich mit Nachdruck. Sie zeigt ausschließlich Werke von Künstlerinnen, die Frauen darstellen: Frauenfiguren, Frauenkörper, Frauenbilder, innere Zustände und äußere Rollen. So entsteht ein lebendiger Dialog darüber, wie Frauen gesehen werden – und wie Künstlerinnen Frauen sehen, deuten, erfinden und behaupten. Alle fünf Künstlerinnen verbindet ihre Herkunft aus der ehemaligen DDR beziehungsweise ihre ostdeutsche Prägung. Diese gemeinsame Erfahrung bildet einen stillen, wichtigen Resonanzraum der Ausstellung. Sie ist nicht die einzige Lesart, aber sie öffnet den Blick für Lebenswege, Bildsprachen und Haltungen, die lange zu wenig beachtet wurden. Alle Informationen finden sich hier. Zur Schau erschien ein Katalog.

(Robert Grieger/Pressemitteilung)

Do, 17.09.2026

In Gotha: 'Rembrandt 1632. Entstehung einer Marke'.

Sonderschau Gotha: „Rembrandt 1632. Entstehung einer Marke“

Die große Sonderausstellung Rembrandt 1632. Entstehung einer Marke, die seit 05. September bis zum 06. Dezember 2026 im Herzoglichen Museum (Schlossplatz 02, 99867 Gotha) in Gotha zu sehen ist, befasst sich mit dem wohl prägendsten Jahr im Leben des berühmten holländischen Künstlers. Obwohl Rembrandt zu den meisterforschten Künstlern des 17. Jahrhunderts zählt, bleiben manche Aspekte seines Schaffens im Dunkeln. Das betrifft auch die Zeit um 1632, die sowohl stilistisch als auch biografisch durch große Umbrüche geprägt ist. Es ist die erste monographische Rembrandt-Ausstellung in Thüringen: 25 Leihgeber aus sieben Ländern stellten für die Schau 44 Leihgaben zur Verfügung. Zwölf Arbeiten werden aus der Gemäldesammlung und 30 Radierungen aus dem Grafischen Kabinett der Friedenstein Stiftung Gotha selbst zu sehen sein. Wichtige Arbeiten sind erstmalig gemeinsam in der Ausstellung im Gothaer Schlossenemble zu sehen und werden einander gegenübergestellt. Ziel der Ausstellung ist es, zentrale Werke dieses Jahres in ihren künstlerischen und historischen Kontext zu stellen. Varianten, Kopien und Werkstattarbeiten werden im direkten Vergleich gezeigt, um stilistische Entwicklungen und Produktionsweisen sichtbar zu machen. Kunsttechnologische Analysen eröffnen neue Einblicke und laden zur vertieften wissenschaftlichen Auseinandersetzung ein. Infos gibt es auf der Website von Schloss Friedenstein.

(Robert Grieger/Pressemitteilung)

Sa, 12.09.2026

StabiLiebling. Ein Spitzenstück. Zwei Tage. Ganz nah.

BSB in München: StabiLiebling. Ein Spitzenstück. Zwei Tage. Ganz nah

Die Reihe StabiLiebling mit Schatzkammer-Stücken der Bayerischen Staatsbibliothek in der Landeshauptstadt des südlichen Bundeslandes (Ludwigstraße 16, 80539 München), die sich einiger Beliebtheit erfreut, wird auch im Frühherbst fortgesetzt. Gezeigt wird am nächsten Mittwoch und Donnerstag eben in der Schatzkammer die Tegernseer Haggada. Die Bayerische Staatsbibliothek, Mitglied der Pirckheimer-Gesellschaft, kündigt das Ereignis wie folgt an: „Am 16. und 17. September setzen wir unsere Reihe StabiLiebling. Ein Spitzenstück. Zwei Tage. Ganz nah mit einem ganz besonderen Stück fort: der Tegernseer Haggada, einer hebräischen Handschrift aus dem fünfzehnten Jahrhundert. (...) Die Haggada ist eine Sammlung von Liedern, Gebeten und Erzählungen für das jüdische Pessachfest. Besonders ungewöhnlich: Die Handschrift wurde christlich uminterpretiert und das Bildprogramm entsprechend gestaltet.“ Kostenfreie Einführungsvorträge finden an den Tagen je um 11, 13 und 17 Uhr im Fürstensaal, 1. Obergeschoss, statt. Alle Informationen gibt es hier.

StabiLiebling: die Tegernseer Haggada,
am 16. und 17. September, 10 bis 19 Uhr
Bayerische Staatsbibliothek München,
Ludwigstraße 16, 80539 München.

(Robert Grieger/Pressemitteilung)

Do, 10.09.2026

Moritzburg: Die aktuelle "Halle"-Ausstellung mit den Fotografien von Helga Paris ist sehr erfolgreich – am 18. und 19.09. öffnet die Schau verlängert bis 20 Uhr.

Helga Paris in Halle: Verlängerte Öffnungszeiten am 18. und 19.09.

Am letzten Tag wird die aktuelle Ausstellung der ikonischen Halle-Fotografien von Helga Paris (1938–2024), die mit dem vielfach neu aufgelegten Text-Bild-Band Diva in Grau verbunden sind, im Kunstmuseum Moritzburg wohl mehr Besucher gehabt haben als die erste Präsentation der Bilder 1990: Damals kamen 16.000 Interessenten – die Zahl dürfte getoppt werden. Aufgrund des Erfolgs werden die Arbeiten am 18. und 19. September verlängert zu sehen sein: Das Museum (Friedemann-Bach-Platz 05, 06108 Halle) wird an den Tagen bis 20 Uhr geöffnet. Die Originalabzüge der Bilder zeigen Halle Mitte der 1980er Jahre, die Ausstellung zeigt auch die Transformation der Stadt zur heutigen Diva in Grün, ein Umstand, der bis dato, jenseits der Stadtgrenzen, nur wenig bekannt ist. Bis zum Ausstellungsende am 20.09. ist der Katalog zur Schau zum internen Preis von 48 Euro zu haben, sonst kostet er 58 Euro. Am 19.09. gibt es zur Finissage um 19 Uhr eine Diva-in-Grau-Lesung samt Gespräch mit Christa Moog, Jörg Kowalski und Bremer Literaturpreisträger Wilhelm Bartsch. 

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Di, 08.09.2026

Madeleine Heublein im Radierverein in München e. V.

Ausstellung Madeleine Heublein, Radierverein München ab 09.09.

Gast-Ausstellung vom 09. bis zum 13.09.: Der Verein für Original-Radierung (Ludwigstraße 07, 80593 München) zeigt Madeleine Heubleins Schau Spuren. „Räume entstehen durch Bewegung. Erhellende Präsenz durch Ausloten, durch Sich-Hineinbegeben. Aber da ist kein Streben, das frei wäre von Zurückweichen, Aussetzen, Ermatten, von Brüchen und Verwerfungen. Nichts davon erlischt, alles bleibt. Jegliches Bewegen hinterlässt Spuren. Kein Tun, das verschwindet. Bei den Arbeiten handelt es sich um Monotypien. Tiefdruckfarbe wird auf eine Kupferplatte aufgebracht, mit Werkzeugen bearbeitet und auf Bütten gedruckt. Es braucht der Kontrolle von Atmung, innerer Erregung und Eingebung. Höchste Konzentration für das Fixieren unbekannter Zeichen.“ Die Vernissage der Heublein-Ausstellung findet am 09. September um 19 Uhr statt. Alle Infos dazu hier.

(André Schinkel/Pressemitteilung)