Pirckheimer-Blog

Lesung

Fr, 24.05.2024

"Licht und Labyrinth": André Schinkel liest aus neuen Publikationen in der Alten Kanzlei in Bleicherode.

Schinkel: „Licht und Labyrinth“

André Schinkel, der in Halle an der Saale lebt und dem Verein „Dichterstätte Sarah Kirsch“ über Lesungen, Porträts und Ausstellungen sehr verbunden ist, wird am 25.05.2024, 14.30 Uhr zwei neue Projekte in der Alten Kanzlei in Bleicherode vorstellen: Saale-Licht, das beruhend auf einer Idee von und in enger Zusammenarbeit mit der Malerin und Grafikerin Andrea Ackermann über mehrere Jahre entstand, sieben Einblätter mit Radierungen und Texten enthält und 2023 als originalgrafische Mappe erschien, sowie seinen neuen Lyrikband Mondlabyrinth. Die Gedichtsammlung bildet den dritten Band seiner „Gestirn“-Tetralogie und wird im September 2024 im Mitteldeutschen Verlag erscheinen. Die Covergestaltung lag bei Susanne Theumer, die unlängst im Schloss Heringen ihre Arbeiten zu Gedichten Mascha Kalékos ausstellte. Schinkel liest und erzählt, beantwortet und stellt Fragen. Alle Interessierten sind zu diesem literarischen Nachmittag herzlichst eingeladen.

(Neue Nordhäuser Zeitung/Pressemitteilung)

So, 19.05.2024

Vortrag zu Dumas im Magdeburger Literaturhaus am 07.06.: Robert Grieger spricht über den Schöpfer der "Drei Musketiere" – der zugleich ein Lebemann war ...

Ein Hieb, ein Stich, Dumas. Vortrag in Magdeburg am 07. Juni 2024

Vor längerer Zeit durfte ich für die Berliner Pirckheimer einen Vortrag zu einem meiner großen Themen halten: Alexandre Dumas. Wer damals nicht dabei sein konnte und wen dies interessiert, hat in Magdeburg im Literaturhaus in der Thiemstraße 7, 39104 Magdeburg, am 07. Juni 2024 die Möglichkeit, mich bei unseren Freunden, den Magdeburger Pirckheimern, um 19 Uhr zu sehen. Alexandre Dumas der Ältere (1802–1870), Verfasser unter anderem der großen Bestseller Die drei Musketiere und Der Graf von Monte Christo, Schöpfer literarischer Mythen, war ein Lebemann und Geschäftsmann und der Prototyp des freien marktorientierten Schriftstellers – er ist bis heute der meistgelesene französische Autor in Deutschland. „Wer einen Einblick in das Leben und Werk dieses Literaten erhalten möchte, ist am Freitag, den 07. Juni, im Literaturhaus Magdeburg genau richtig. Dort wird der Berliner Dumas-Sammler Robert Grieger dieses Thema dem Publikum nahe bringen. Beginn ist um 19 Uhr. Der Vortrag ist öffentlich. Gäste sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei“, heißt es in der Einladung der Magdeburger Pirckheimer um Sigrid und Ralf Wege.

Vortrag zu Leben und Werk 
des Alexandre Dumas
mit Robert Grieger (Berlin)
Freitag, 07. Juni 2024, 19 Uhr
Literaturhaus Magdeburg
Thiemstraße 7, 39104 Magdeburg
Info: www.pirckheimer.de

(Robert Grieger)

Sa, 18.05.2024

Die Mitgliederausstellung der "Hellen Kammer" im Literaturhaus zu Halle ist ein großer Erfolg. Gezeigt werden die Positionen von 15 Fotografinnen und Fotografen, darunter Nicole Müller, Marcus-Andreas Mohr, Daniel K Schweizer, René Schäffer, Reimund Schmidt-de Caluwe. Die Schau ist bis zum 28.06. im Literaturhaus zu sehen, es erschien ein Katalog.

Raum für Fotografie: Die „Helle Kammer“ im Literaturhaus

Hallescher Mai, Part III: Gute Nachricht aus der Nachbargattung – die zweite Ausstellung des noch jungen Vereins Helle Kammer – Raum für Fotografie, die seit 26. April und noch bis zum 28. Juni im Literaturhaus gezeigt wird, ist ein großer Erfolg. Allein die Vernissagefeier, bei der 400 Menschen Einlass begehrten, dürfte wohl in die Annalen des Kunstjahrs der Saalestadt eingehen. Gezeigt werden in der Mitgliederschau Positionen von 15 Mitgliedern des Vereins, darunter Knut Mueller, Mario Schneider, Juliane Fränkel, Anja Krämer und Norbert Kaltwaßer. Zudem erschien ein Katalog mit allen Beteiligten. Eine große Entdeckung dürften die Bilder von Thomas Plenert sein, der als Kameramann hohe Ehren erfuhr und im letzten Jahr leider verstarb. Die Schau kann immer in der Stunde vor den Veranstaltungen im Haus besichtigt werden. Zusätzlich öffnen Mitglieder der Hellen Kammer die heiligen Hallen in der Bernburger Straße 8, 06108 Halle, an den Sonnabenden: bis zur Finissage am 18., 25.05. sowie am 01.06., 08.06. und am 15.06. Der Eintritt in die Exhibition ist frei, ausstellungsbegleitend finden am 07. und 28.06. Lesungen statt. Hinjehn!

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Di, 14.05.2024

Soncino-Gesellschaft – vor 100 Jahren gegründet.
Das Jüdische Museum Berlin. | © Manfred Brückels

Ein Fest für das jüdische Buch – 100 Jahre Soncino-Gesellschaft

Im Mai 1924 gründete sich die Soncino-Gesell­schaft der Freunde des jüdischen Buches. Ihre Initiative für die jüdische Buch­kultur feiert das Jüdische Museum Berlin (JMB, Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin) anlässlich dieses Jubiläums mit einem Festakt: am Donnerstag, den, 23. Mai 2024, ab 18 Uhr, in der W.  Michael Blumenthal Akademie, die zum Jüdischen Museum gehört. Vor der Veranstaltung haben Interessierte Gelegenheit, Einblick in Originalpubli­kationen und Archivalien zu erhalten, darunter auch die selten gezeigte Bibel­-Ausgabe von 1933. Und um 19 Uhr beginnt der Festakt mit der Lesung einer Erzählung von S. J. Agnon (1887–1970). In einer Einführung stellt JMB-Bibliothekar Bernhard Jensen die Motive der Vereins­gründung vor. Julia Schneidawind, als Historikerin am Lehrstuhl für Jüdische Geschichte und Kultur der Ludwig-Maximilians-Universität München tätig, verortet im anschließenden Vortrag die Soncino-Gesell­schaft im Kontext jüdischer Sam­mlungen und moderner Buchkunst. In einem Podiums­gespräch diskutieren anschließend beide über den bibliophilen Impuls, für den Inhalt eines Buches die richtige Form zu finden. Mit dem Anspruch, das geistige Erbe des Judentums mit der modernen Buch­kunst zu verbinden, gehörte die Soncino-Gesell­schaft zu den großen bibliophilen Vereinen der Weimarer Repu­blik. Die JMB-Bibliothek besitzt mit 80 Titeln eine voll­ständige Sammlung ihrer Publi­kationen, die 2016 digitalisiert worden ist. Alle Informationen zu Ausstellung, Lesung, Festakt und Gesellschaft finden sich hier auf der Webseite des Jüdischen Museums in Berlin. Es besteht auch Kontaktmöglichkeit zum JMB per Mail: info@jmberlin.de, und Telefon: (­030) 259 93 300.

(Robert Grieger/Pressemitteilung)

Mo, 13.05.2024

Danilo Pockrandt lädt zu Ausstellung und Lesung in Halle-Neustadt ein. Mit dabei: das "Lepomu" & Co.

Das Lepomu in Ha-Neu: Lesung und Vernissage mit Danilo Pockrandt

Zu einer Ausstellung samt Buchpräsentation in Halle-Neustadt lädt der Grafiker, Illustrator und Autor Danilo Pockrandt am 15. Mai, 17 Uhr, in die Stadtteilbibliothek Halle-West (Zur Saaleaue 25a, 06122 Halle an der Saale) ein. Der gebürtige Merseburger, der an der Burg Giebichenstein Buchkunst studierte und seit langem ein feines, staunendes und weitgehend autarkes Werk in der nördlichen Innenstadt des Saalemetropölchens schafft, stellt sein fantastisches Bestimmungsbuch Das Lepomu und andere Wunderwesen, das im letzten Jahr im gleichsam halleschen, dereinst von Moritz Götze begründeten Hasenverlag erschien, in Bild, Text und Gespräch vor. Es wird zudem, wie man aus gut informierten Kreisen weiß, sicherlich auch das eine oder andere neue Lepomu das Licht der Welt in der Aue am Zusammenfluss von Saale und Weißer Elster erblicken. In Pockrandts Büchern kann man die Dreieinigkeit der Genres bewundern: Alle Komponenten – Zeichnung, Text, Gestaltung – stammen vom Künstler selbst, gehen eine schöne Synthese ein. Die skurrilen Wesen und die Microrelatos, die durch seine Bücher geistern, sind stets auch einen zweiten und dritten Hinblick wert. In der Schau ist die Idee zu diesem Band wird anhand ausgewählter Arbeiten, von Bleistiftzeichnungen über Tusche bis Radierung, aufgefächert. Daneben finden sich seine kolorierten Zeichnungen zu Flora und Fauna, die durch heitere Verse ergänzt werden. Neu ist die Hinwendung zur Druckgrafik. In der Serie Traum als Echoraum werden neun Radierungen zu sehen sein, die intuitiv dem Unbewussten nachspüren. Zur Vernissage wird Danilo Pockrandt Auszüge aus Das Lepomu und andere Wunderwesen lesen und über die Arbeit an seinen Büchern sprechen. Danach ist man eingeladen, mit dem Künstler ins Gespräch zu kommen. Die Exposition ist bis zum 26.06. zu sehen, die Bibliothek hat Mo und Do von 11–18, Mi von 14–18 und Fr 11–16 Uhr geöffnet.

(André Schinkel)

Mo, 06.05.2024

10. bis 12. Mai: Fanzineist Vienna Art Book & Zine Fair.

Fanzineist Vienna Art Book & Zine Fair vom 10. bis zum 12. Mai 2024

Sie ist wieder da: Die Fanzineist Vienna Art Book & Zine Fair findet vom 10. bis 12. Mai 2024 im Atelierhaus Akademie der bildenden Künste Wien (Lehárgasse 6–8, A-1060 Wien, der Ausstellungs- und Messeort firmiert unter: Semperdepot) statt. Die Besuchszeiten am kommenden Wochenende fallen wie folgt: Freitag 16 bis 21 (Party bis 23.30 Uhr), Samstag 13 bis 20 (Party bis 23 Uhr) und am Sonntag 12 bis 19 Uhr. Der Eintritt zum Event ist frei. Am Samstag gibt es zudem die Fanzineist Vienna Party im Celeste (Hamburgerstraße 18, A- 1050 Wien), sie geht von 22 bis 5.30 Uhr. An den drei Tagen trifft sich das Who’s Who der Fanzine-Szene in der österreichischen Hauptstadt, insgesamt sind 128 Aussteller vor Ort und 26 Online-Aussteller gemeldet. Neben den Präsentationen gibt es Workshops, Performances, Konzerte, DJ-Sets, Videopräsis, Screenings. Alles dreht sich ums Zine, es gibt Fanzines, Künstlerbücher, Comics, Graphic Novels und vieles mehr zu bestaunen. Zur Zine Fair gehört auch ein Queer Quarter. Es kann an allen Veranstaltungen physisch und online teilgenommen werden. Organisator der Non-Profit-Messe ist Deniz Beser. Alle Informationen zu ihr finden sich auf der Website der Zine Fair und bei Facebook (Main Event und Party Event).

(André Schinkel/Pressemitteilung)

So, 05.05.2024

Die "Bücherkinder" Malte und Alma beim Schreiben. Ganze sieben Bücher haben die Kinder geschrieben.
Auf diese Publikationen sind die "Bücherkinder" stolz – und am 17.06.24 stellen sie drei davon in Berlin vor.

Juni: Die „Bücherkinder“ in Berlin

Das dicht besetzte Leben und – der Aufstand der „Schwachen“ heißt die besondere Veranstaltung, eine gemeinsame Lesung der Bücherkinder aus Brandenburg an der Havel mit der Christa Wolf Gesellschaft, der Anna-Seghers-Gesellschaft und der Pirckheimer-Gesellschaft, die am Montag, den 17. Juni 2024, um 17 Uhr in der Vertretung des Landes Brandenburg beim Bund (Referat 55: Bildung und Wissenschaft, FB Veranstaltungen, In den Ministergärten 3, 10117 Berlin) stattfindet. 

Dazu schreiben die zum Lese-Event Einladenden: „Der Titel zu unserer Lesung Das dicht besetzte Leben bezieht sich auf Essays, Briefwechsel und Gespräche zwischen Anna Seghers und Christa Wolf (erschienen beim Berliner Aufbau-Taschenbuch Verlag 2003). Anna Seghers hat immer wieder über die ‚Kraft der Schwachen‘ geschrieben. Mit Bezug zur Lage vor den Wahlen in Brandenburg, zur Lage in Europa und der Welt ist heute ein Aufstand der ‚Schwachen‘ notwendig. Eine Nummer zu groß? Schwach und kleinlaut dürfen wir bei der Lage nicht bleiben.“ Und weiter heißt es da: 

„Immer wieder haben wir gerade mit Kunst und Kultur, mit zivilgesellschaftlichem Engagement und Mut bewiesen, dass wir Menschen in der Lage sind, Verhältnisse zu ändern. (…) Inbegriffen ist das Problem der ‚Über-Individualisierung‘ unter den Menschen, die uns vom Gemeinwesen wegdriften. Genau das alles hat uns heftig erreicht und schafft Populisten Zulauf. Das aktuelle Interview mit Lars Eidinger zu seinem Familiendrama Sterben hat uns ein weiteres Mal bestärkt, dass unsere kulturelle Bildungsarbeit mit Kindern wichtig ist. Sie schult deren eigenes Denken und Urteilen an Beispielen unserer Kultur als Gleichnis und im Verhältnis zu Fragen unserer Zeit.“

Die Bücherkinder und die Vertreter der fördernden Gesellschaften laden mit der Staatskanzlei des Landes Brandenburg zu einer Präsentation der jüngsten Bücher ein, die die Bücherkinder Brandenburg zu anstehenden gesellschaftlichen Fragen geschrieben und publiziert haben . Mit dabei sind Pax questuosa – ein Friedensbuch und Die Farben der Kindheit mit Texten zur Kindheit von Jurek Becker, Franz Fühmann, Günter Grass, Christa Wolf – sowie Du liebe Hühnerkastanie und manche Zugabe. Eine wichtige, famose Sache: Hingehn! Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. 

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Do, 25.04.2024

Initiator Jürgen Jankofsky am 23.04. vor der DNB.
"Logbuch" und "Verse von einer Universität" – am 23.04. ehrten Christoph Liedtke, Thomas Kunst, Jürgen Jankofsky, Adina Heidenreich und André Schinkel Walter Bauer (1904–1976) in der DNB.

Walter-Bauer-Ehrung in Leipzig

Er dürfte zu den zu Unrecht lange vergessenen mitteldeutschen Autoren des letzten Jahrhunderts zählen: Walter Bauer (1904–1976). Geboren als Arbeiterkind in Merseburg, wurde Walter Bauer Lehrer – es war aber vor allem sein zweites Buch, das ihn 1930 schlagartig berühmt machte: Stimme aus dem Leunawerk. Die Größen der Epoche: Walther Victor, Kurt Tucholsky, Stefan Zweig, Max Tau und Hermann Hesse, lobten diesen Band, der Lyrik und lyrische Prosa enthielt und auf eine neuartige Weise in Tradition von Expressionismus und Neuer Sachlichkeit eine Literatur der Arbeitswelt schuf, die ihresgleichen suchte. Der Beginn eines Werks, das sich weit öffnen sollte und zu Lebzeiten neunzig Bücher zeitigen: Romane, Erzählungen, Essays, Stücke, Hörspiele und immer wieder Gedichte. 1952 wanderte Bauer, von den restaurativen Entwicklungen in der jungen Bundesrepublik und nicht zuletzt durch das Scheitern einer Liebe enttäuscht, nach Kanada aus. Es folgten schwere Jahre als Tellerwäscher und Hilfsarbeiter, danach studierte Walter Bauer in Toronto Sprache und Literatur und brachte es zum Lecturer und schließlich zum Associate Professor. Sein Werk wuchs und wuchs – ein Dilemma seiner Diaspora aber war, dass Bauer weitgehend sein Publikum verlor. Sein Kollege und Bruder im Geiste Jürgen Jankofsky, Merseburger wie er und in Leuna lebend, war maßgeblich an der Wiederentdeckung Bauers in seiner Heimat beteiligt, er vertritt mittlerweile die weltweiten Rechte an dessen Werk. Seit 1980 gibt es eine Reclam-Ausgabe der Stimme aus dem Leunawerk, sie wurde initiiert durch Hans-Martin Pleßke (1928–2010), der mehr als vier Jahrzehnte an der DNB wirkte und einer der ersten Walter-Bauer-Preisträger war. So ehrte die Buchpremiere am 23.04. auch ihn. Gegenstand war der neue Band der Bauer-Reihe im Mitteldeutschen Verlag, der zwei Gedichtbände aus dem Nachlass vereint. Herausgeber Jankofsky hatte dafür mit Thomas Kunst und Pirckheimer-Freund André Schinkel zwei Preisträger und Adina Heidenreich und Christoph Liedtke zwei Bauer-Stipendiaten geladen. Er selbst, Bauer-Preisträger 1996, moderierte den Abend, zeigte die Bücher des Autors und präsentierte seltene Aufnahmen des Dichters. Die Eingeladenen lasen dazu Texte des zu Ehrenden. In der Buchreihe erscheinen neben Sammelbänden und Monografien des Dichters auch die Funde aus dem Nachlass, nebst den Gedichten auch Artikel, Essays und Kindertexte Walter Bauers. Den Abschluss soll eine Auswahl aus den Tagebüchern bilden. In den letzten Jahren ist eine kleine Bauer-Renaissance zu verzeichnen, so fußt das Drehbuch des Hollywood-Films Grey Owl auf einem Band des Autors, werden immer wieder Einzeltitel nachverlegt und sind die Hörspiele Bauers nach wie vor im ÖRR zu konsumieren. Gute Aussicht also zum 120. Geburtstag des Dichters, der seine Herkunft nie vergessen konnte, am 04.11.24, dem Tag, an dem auch ein neuer Walter-Bauer-Preis vergeben wird.

(André Schinkel/DNB/Pressemitteilung)

Di, 23.04.2024

Am 23. April jedes Jahres ist Welttag des Buches.

23. April: Welttag des Buches 2024

Am 23. April ist es wieder so weit: Deutschlandweit feiern Buchhandlungen, Verlage, Bibliotheken, Schulen und alle Lesebegeisterten am UNESCO-Welttag des Buches ein großes Lesefest. Eine regionale Tradition ist zu einem internationalen Ereignis geworden: 1995 erklärte die UNESCO den 23. April zum Welttag des Buches, dem weltweiten Feiertag für das Lesen, für Bücher und nicht zuletzt die Rechte der Autoren. Die UN-Organisation für Kultur und Bildung hat sich dabei von dem katalanischen Brauch inspirieren lassen, zum Namenstag des Volksheiligen St. Georg Rosen und Bücher zu verschenken. Und über diesen Brauch hinaus hat der 23. April auch aus einem weiteren Grund besondere Bedeutung: Er ist der Todestag von William Shakespeare (1564–1616) und Miguel de Cervantes (1564–1616), zwei der größten Autoren in der zweiten Hälfte des letzten Jahrtausends. Auf der Welttag-Webseite können sich alle Interessierten und Lesebegeisterten über die umfangreichen Aktionen der Welttag-des-Buches-Partner: Stiftung Buchkultur & Leseförderung des Börsenvereins, Stiftung Lesen, cbj-Verlag, Deutsche Post DHL, ZDF und die avj, informieren.

(Robert Grieger/Pressemitteilung)

Mo, 01.04.2024

Leipziger Buchmesse 2024 & 2025

Nach der Messe ist vor der Messe: Vor etwas mehr als einer Woche ging die Leipziger Buchmesse 2024 erfolgreich zu Ende. Wir als Pirckheimer-Gesellschaft waren natürlich dabei und haben uns über eine gute Resonanz gefreut. Erfahrungen konnten wir sammeln, die Messe genießen und Kommunikationsarbeit betreiben. Ein großes Dankeschön an alle Organisatoren, Standbetreuer, Helfer, Unterstützer etc.! Einige neue Mitglieder konnten wir gewinnen und wieder das Projekt der Bücherkinder Brandenburg unterstützen, und Pirckheimer-Freund Armin Schubert hat sein aktuelles Werk (mit einigen Kindern und Eltern) präsentiert und arbeitet bereits am nächsten Buch. Jetzt steht bereits der Termin für die Leipziger Buchmesse 2025 fest, sie findet statt vom 27.03. bis 30.03.2025), und im Sommer beginnt die Planungsphase. Also heißt es jetzt schon sich Gedanken machen, wie wir uns aufstellen werden. Man kann aber sagen: Vorfreude ist die schönste Freude ...

(Robert Grieger)

So, 24.03.2024

Lesung der Bücherkinder auf der Buchmesse – das Buch "Pax questuosa" zu Ehren von Anna Seghers (in der Präsentation) und Núria Quevedo vorstellend.

Bücherkinder auf der Buchmesse

Bis heute Abend noch sind die Pirckheimer auf der Leipziger Buchmesse zu finden (Halle 2, Stand 505). Ein ganz besonderes Ereignis dürfte die Präsentation des neuesten Bücherkinder-Buchs aus Brandenburg a. H. mit zahlreichen Gästen, flankiert von ihrem Mentor, Pirckheimer-Freund Armin Schubert, gewesen sein. Er schreibt: „Liebe Pirckheimer-Vorständler und Blogger, anbei Fotos von meiner Tochter Katja. (…) Dank auch an Matthias für die Geschenke an die Bücherkinder und an Katrin Aepler und Töchter, die mit einer Spendenbüchse für uns sammeln gegangen sind. Toll. Es waren 40 Gäste bei der Lesung, darunter unser Ehrenvorsitzender (…), eine Vertreterin der Christa-Wolf-Gesellschaft, die Mitglieder unserer PG und andere mehr … Herzlichen Dank euch allen und einen guten Messeabschluss von Armin und Team!“ Eine ausführliche Würdigung der Bücherkinder in diesem Blog und im Begleitbuch (respektive Ausstellerverzeichnis) der BuchDruckKunst in Hamburg – die in zwei Wochen stattfindet – erfolgt in Kürze durch den Prinzipal der Marginalien-Redaktion sowie stellvertretenden Vorstand der Pirckheimer-Gesellschaft zugleich, Till Schröder.

(André Schinkel)

Mo, 18.03.2024

"Minieme Gebaren · Minimale Gesten" – die neue Ausstellung bei Hochdruckpartner ab 22.03.24.

Hochdruck: „Minieme Gebaren“

Langsam wirft die buchmessigste Buchmesse auf dieser Halbseite des Jahres ihre Schatten voraus: Vom Donnerstag an geht es im ehrwürdigen Leipzig in Sachen Literatur und auch Kunst vier Tage rund. Auch unsere geschätzten Freunde von Hochdruckpartner sind dabei: auf der Messe wie auch mit der Eröffnung ihrer neuen Ausstellung am 22. März in ihren eigenen Hallen (Lützner Straße 85, 04177 Leipzig). Unter dem Titel Minieme Gebaren · Minimale Gesten zeigen Freunde und Partner aus den Niederlanden und Deutschland ihre Arbeiten. Mit dabei sind unter anderem: Hanneke van der Hoeven, Jacomijn den Engelen, Andrea Lange und Susann Hoch. Die Eröffnung erfolgt um 19 Uhr, die Schau ist bis zum 25.05. zu sehen. Zum Opening liest Peter van Lier, und ein von Cees Hiep eigens komponiertes Musikstück kommt um 19.45 Uhr in der HDP-Galerie zur Aufführung. Die Exposition kann Mittwoch bis Freitag 14 bis 18 Uhr ... samstags 12 bis 17 Uhr besichtigt werden.

(André Schinkel)

Sa, 16.03.2024

Adam Zagajewskis Band "Das wahre Leben" (2024).

„Das Lyrische Quartett“: Gedichte im Gespräch auf der Schillerhöhe

Wieder wird auf der Marbacher Schillerhöhe (Literaturmuseum der Moderne, im Leibinger-Auditorium) über Gedichte debattiert und von ihnen geschwärmt – schließlich geht es um eine der wichtigsten Kunstformen der Welt. Am Dienstag, den 19. März 2024, um 19.30 Uhr, diskutieren dabei die vielfach ausgezeichnete Lyrikerin und Philosophin Mara-Daria Cojocaru, die Kritikerin, Literaturwissenschaftlerin und Autorin Daniela Strigl (Universität Wien) und der Kritiker Gregor Dotzauer vom Tagesspiegel über neue Gedichte. Barbara Wahlster moderiert, Birgitta Assheuer rezitiert aus den besprochenen Büchern, es begrüßt Jan Bürger vom Deutschen Literaturarchiv.

Diesmal geht es um die Gedichtbände Das wahre Leben des 2021 verstorbenen polnischen Autors Adam Zagajewski, Polle und Fu der Münchner Dichterin Karin Fellner, Sag mir, was hast Du vor mit deinem wilden, kostbaren Leben? der 2019 verstorbenen US-amerikanischen Dichterin und Pulitzer-Preisträgerin Mary Oliver sowie um die erste kommentierte und durch neue Nachlass-Materialien ergänzte Edition von Ingeborg Bachmanns legendärem Band Die gestundete Zeit.

In der Reihe Das Lyrische Quartett – Gedichte im Gespräch setzen sich Experten und Expertinnen mit vier Bänden jüngst erschienener Gedichte auseinander, live vor Publikum und als Sendung auf Deutschlandfunk Kultur. Vier auf ihren Gebieten führende Institutionen geben damit der Lyrik eine Bühne: das Deutsche Literaturarchiv Marbach, das Lyrik Kabinett München, Deutschlandfunk Kultur und die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung mit Sitz in Darmstadt.

Die Veranstaltung findet im Leibinger-Auditorium im Literaturmuseum der Moderne (Adresse: Schillerhöhe 8, 71672 Marbach am Neckar) in der Geburtsstadt eines der sicherlich größten Dichter deutscher Sprache statt, der Eintritt ist frei. Museum und das Deutsche Literaturarchiv gehören zu den größten und bedeutendsten Einrichtungen in Deutschland, die das literarische Leben im Land dokumentieren, in einzigartigen Sammlungen für die Gegenwart wie die Nachwelt bewahren. Deutschlandfunk Kultur sendet die Aufzeichnung der Veranstaltung am Sonntag, 31. März 2024, um 22.03 Uhr. Weitere Informationen zu Das Lyrische Quartett finden sich im Pressebereich wie im Kalender des Deutschen Literaturarchivs – ein Besuch der Einrichtung lohnt sich überdies immer.

(Robert Grieger/Pressemitteilung)

Do, 14.03.2024

"erLesen!", die Literaturtage im Saarland, finden vom 12. bis 24. April im Südwesten der Republik statt.

„erLesen!“ – die Literaturtage im Saarland: 12. bis 24. April 2024

erLesen! Literaturtage im Saarland, das sind 14 Tage rund um das Buch und die Literatur in den saarländischen Buchhandlungen, gemeinsam mit den Verlagen und anderen Kulturinstitutionen. Die saarländischen Buchhandlungen und Verlage haben gemeinsam mit dem Landesverband Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels ein vielfältiges und abwechslungsreiches Programm erstellt. Quer durch das ganze Land treffen sich Autorinnen und Autoren mit ihren Leserinnen und Lesern ... Belletristik und Sachbuch, Bestseller und solche, die es noch werden wollen, bekommen eine Bühne. Das Lese- und Literaturland Saarland erlebt mit seinen Literaturtagen einen literarischen Höhepunkt! Lassen Sie sich von der bunten Vielfalt des literarischen Programms überraschen. Alle Infos unter: www.erlesen-saarland.de.

(Robert Grieger)

Mi, 24.01.2024

Andreas Kühne und Christoph Sorger lesen am 25. Januar aus "Strandgut am Acheron", das Gedichte und Geschichten, flankiert von Arbeiten u. a. Moritz Götzes – von Ekkeland Götze, Ulla Walter, Helge Leiberg, Thomas Helmbold und Werner Rataiczyk.

25.01.: „Strandgut am Acheron“

Einladung an einen Ort, dessen Besuch sich sowieso lohnt – seit Jahren ist die KunstHALLE des Kunstvereins Talstrasse eine edle Adresse für Ausstellungen, Konzerte, Vorträge und Lesungen. Am 25. Januar nun lesen Andreas Kühne und Christoph Sorger aus ihrem gemeinsamen Buch Strandgut am Acheron, das, im Heidelberger Morio-Verlag (einem Imprint des mdv) erschienen, fantastische und realistische Geschichten und Gedichte, flankiert von den künstlerischen Arbeiten Moritz Götzes etwa, weiterhin Ekkeland Götze, Ulla Walter, Helge Leiberg, Thomas Helmbold und Werner Rataiczyk, enthält. Die Autoren sind zugleich ausgewiesene Kenner und Förderer der Kunst: Der Abend lohnt sich für die Freunde des Buches wie der bildenden Künste. Beginn ist 19 Uhr. Und wenn man einmal da ist, unbedingt die aktuelle Ausstellung Die Kraft der Melancholie. Alexander Camaro und Seelenverwandte ansehn! Die Galerie findet sich am Kröllwitzer Ufer der Saalestadt: Talstraße 23, 06120 Halle (S.), in der Nähe des berühmten Krugs zum Grünen Kranze.

(André Schinkel)