Der Deutsche Buchpreis dürfte längst zu den prestigeträchtigsten Auszeichnungen vor allem für die neuesten Romane des anstehenden Buch-Halbjahres zählen – die zwanzig Kandidatinnen und Kandidaten auf der Longlist wurden heute in den allgemeinen wie den einschlägigen Printmedien, so etwa im Börsenblatt des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels verkündet. Mit dabei ist, neben drei weiteren Nominierungen aus Sachsen, das neue, noch gar nicht erschienene Buch Das Wasser im August von Ingo Schulze, den man getrost als Freund der Pirckheimer bezeichnen darf: Seine Erzählung Kakoj Koschmar oder You are welcome erschien mit Arbeiten von Julia Penndorf 2021 als Jahresgabe in der Friedenauer Presse. „Vielleicht ist die Liebesgeschichte in Das Wasser im August auch eine Schule des Sehens, des Erkennens und Schreibens, und der Versuch, sich der Welt, der Menschen und der eigenen Geschichte so genau und so lebendig wie möglich zu versichern“, schreibt sein Verlag zum neuen Opus, das am 28.08., an Goethes Geburtstag, erscheint. Ja, man darf und sollte sehr gespannt sein, zumal das Buch im Vorfeld auch mit dem Uwe-Johnson-Preis geehrt wurde. Die weiteren Nominierten für den Buchpreis 2026 sind: Shida Bazyar und Helene Bukowski, Miriam Carbe, Muri Darida, Alisha Gamisch, Franziska Gänsler, Tomer Gardi, Valeria Gordeev, Elias Hirsch, Svenja Leiber, Leh-Wei Liao, Peggy Mädler, Giuliano Musio, Yade Yasemin Önder, Lukas Rietzschel, Heinz Strunk, Karosh Taha, Lilli Tollkien sowie Dana Vowinckel. Die Vergabe findet im Herbst auf der Frankfurter Messe statt – vorher wird am 08.09. die Shortlist verkündet.
(André Schinkel/Pressemitteilung)