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Neuerscheinung

Pirckheimer-Blog

Neuerscheinung

Mo, 28.11.2016

Kaleidoskop einer Leidenschaft

Harald Kugler, Kaleidoskop einer Leidenschaft
Hardcover, 195 Seiten, Preis 14 €
Gerade ausgeliefert und damit noch pünktlich, um bei Bücherfreunden unter dem Weihnachtsbaum zu liegen: Die Geschichten einer Liebe zu den Büchern von Harald Kugler. Diese Erzählungen rund um das Buch und die Bibliophilie, die bislang nur als Einzeldrucke erschienen, werden damit erstmals als Buch herausgegeben und können beim Autor bestellt werden - harald.kugler(at)web.de.

Sa, 26.11.2016

Zehnter und letzter Zwiedruck

Zum zehnten Mal haben sich Karl-Georg Hirsch und der Künstler und emeritierte Buchgestaltungs-Professor Matthias Gubig einen Lyriker gesucht, dessen Gedichte Hirsch originalgrafisch illustriert, während Gubig für aus-gesuchte Typografie, Satz und Gestaltung sorgt. Unter dem Titel TROTZ sind Gedichte von Adel Karasholi versammelt, einem kurdisch-syrischen Autor, welcher Ende der fünfziger Jahre nach Deutschland emigrierte und in Leipzig lebt. Heimat und Fremde sind seine Themen. Er schreibt in deutscher Sprache, die Überschriften der Gedichte erscheinen auch auf Arabisch. Mit diesem Bändchen findet die Reihe ihren Abschluss.
(Wolfgang Grätz)

Adel Karasholi/Karl-Georg Hirsch/Matthias Gubig – TROTZ
Zwiedruck 10
mit 4 Orig.-Holzschnitten, vom Holzstock im Museum für Druckkunst Leipzig gedruckt,
Auflage 99 Exemplare, im Impressum nummeriert und von allen drei Beteiligten signiert,
Broschur, 20 S., Format 24 x 13,5 cm

Mi, 23.11.2016

Beschreibung einer Liebe zu Büchern

Das „Kaleidoskop einer Leidenschaft" von Harald Kugler, mehrfach am letzten Wochenende auf der artbook.berlin nachgefragt und bisher nur in einer Kassette mit 12 Einbogendrucken erschienen, ist in Kürze nun auch als Buch erhältlich.
Die Einflüsterer“ erzählen von der Ruhe und Gelassenheit, die vom Besitz der Bücher ausgehen. Stolz präsentiert ein Wanderer in 3509 Meter Höhe auf dem „Hochfeiler“ seine Liebe zu den Büchern mit einem Vortrag von Friedrich Schillers Glocke. In „Der Bibliothaph“ wird erzählt, was der Besitz von Büchern über ihre Eigentümer verrät und „Was machen Bibliophile“ ist eine fachspezifische Ergänzung dazu, die zu ihrer Darstellung auch einen Essay von Karl Wolfskehl bemüht. Die Erzählung „Opa Erler“ ist die erlebte Bilanz eines Lebens inmitten und an der Seite von Pflanzen, die uns mit ihrer Vergänglichkeit Geduld lehren. Anders ist dagegen der besessene Sammler in „Glücksschmiede“ charakterisiert, dem der Zufall ein großes Glück beschert. Die Geschichte um „Die Versicherung“ zeigt in ihrem komödiantischen Verlauf die Schutzbedürftigkeit wertvoller Bücher, während „Das Bücherdreieck“ das Vermächtnis der Bücher umreißt. In „Was willst?“ wird das Schicksal einer außer Kontrolle geratenen Bücher-Sammlerfamilie aus dem Munde eines Kindes erzählt und „Gernot“, der eine strenge Kindheit erfahren hat, sucht auf eigene Faust Bestimmungen für sein Leben, was ihn am Schluss mit seinen Eltern versöhnt. In „Abschied“ wird das Unvermeidliche eines jeden Sammler- und Bücherliebhaberlebens dargestellt und zu einem schicksalhaften Abschluss gebracht, womit sich am Ende des Kaleidoskops auch die Erzählung „Von unsichtbarer Hand“ befasst, die aus der Benutzung von Büchern zu einer Lebensrückschau animiert.

14 € | Hardcover | 195 Seiten
Bestellung: harald-kugler.de.

Common Sense 2016

Ulrich Tarlatt, Holzschnitt - “all right, we go outside where God can see us better“ (alexis zorba)

COMMON SENSE
2016

Almanach für Kunst & Literatur
herausgegeben von Ulrich Tarlatt

Peter Angermann
Christian Ludwig Attersee
Michael Augustin
Jean Pierre Bourquin
Jürgen Brodwolf
Joachim Brohm
Felix Droese
Elke Erb
Moritz Götze
Peter Härtling
Ottmar Hörl
Uwe Kolbe
Angela Krauß
Christian Lehnert
Volker Lehnert
Michael Lentz
Friederike Mayröcker
Christoph Meckel
Klaus Merz
Massimo Nota
Marion Poschmann
Kevin A. Rausch
Eun Nim Ro
Hans Scheib
Julia Schmidt
Lutz Seiler
Ulrich Tarlatt
Timm Ulrichs
Thomas Virnich
Jerry Zeniuk
Bernd Zimmer
Ulrich Tarlatt
edition augenweide
Dürerring 12
06406 Bernburg

Mo, 21.11.2016

Trude Royal

Zeichnung von Andryczuk & Sauter
TRUDE ROYAL: DIE VERSCHWÖRUNG DER PFANNKUCHEN
Abbildungen, Berichte, Briefe, Dialoge, Dokumente, Dramen, Fund-Poesie, Gedichte, Interviews, Korrespondenzen, Kurzstücke, Listen, Märchen, Monologe, Notizen, Originalarbeiten, Prosa, Protokolle, Radioarbeiten, Spam, Zitate.
Fritz Sauter: Notiz
Fritz Sauter & Hartmut Andryczuk - TRUDE ROYAL
72 Seiten einer Korrespondenz, unterteilt in 5 Kapiteln mit zusätzlichen 20 Originalarbeiten.
Hybriden-Verlag 2016
Reihe: Bookart
Auflage: 30 Exemplare
750 €

Ulrich Woelk - Eliza

Eliza ist gewissermaßen die Mutter aller Chatbots. Erschaffen hat sie vor 50 Jahren der deutsch-amerikanische Informatiker Joseph Weizenbaum – ein Pionier auf dem Gebiet der Erforschung künstlicher Intelligenz. Weizenbaum wollte mit Eliza zeigen, wie sich menschliche Sprache formalisieren und digital verarbeiten lässt, allerdings war ihm die Wirkung seiner eigenen Schöpfung schnell suspekt. Nicht wenige ahnungslose Testpersonen waren am Ende ihrer »Therapeu-tengespräche« nämlich fest davon überzeugt, sich per Tastatur tatsächlich mit einem sensiblen und verständnisvollen Doktor ausgetauscht zu haben: Sie fühlten sich verstanden und offenbarten dem vermeintlichen Arzt intimste Details ihres Seelenlebens.“ 
(Ulrich Woelk)
Erstveröffentlichter Text von Woelk über Sprachassistenten und Sprachroboter mit Zeichnungen und Handschriften von Hartmut Andryczuk. Textheft von Woelk separat.
Beidseitig gestaltetes Leporello mit Coverbemalung. Buch im Schuber.
Reihe: Bookart
Auflage: 7 Exemplare
650 €

Do, 10.11.2016

Lust, Instinkt und Spürsinn

In der »Weltbühne« eine Instanz: Lothar Langs Kunstkritiken in einem Buch
zum Lesen der Rezension von Klaus Bellin im ND vom 9.11.2016 bitte anklicken
Lothar Lang: Begegnung und Reflexion. Kunstkritik in der Weltbühne.
Hg. von Elke Lang,
Quintus Verlag, 246 S., geb., 20 €

Subskriptionsangebot Leipziger Bibliophilen-Abend

Der langjährige Verleger unserer Drucke Herbert Kästner hat seine erfolgreiche Tätigkeit für den Leipziger Bibliophilen-Abend beendet. Für die künftige Publikationstätigkeit konnten wir als neuen Herausgeber den ehemaligen Literaturredakteur des MDR, Michael Hametner gewinnen. Mit seinem hohen literarischen Anspruch und seinen Kontakten zu Schriftstellern und Künstlern ist er prädestiniert, das Niveau bibliophiler Editionen des LBA fortzuführen. Die einmalige limitierte Auflage von 120 Exemplaren (davon 30 als Vorzugsausgabe) wird beibehalten, sämtliche Drucke werden weiterhin nur mit signierten Originalgrafiken ausgestattet und nummeriert. Selbstverständlich werden auch in Zukunft alle Drucke sorgfältig gestaltet und mit hochwertigen Materialien hergestellt.
Zur Leipziger Buchmesse 2017 beginnt die neue Reihe unter dem Titel »Paradiesische Dialoge«. Im Band 1 erscheinen unveröffentlichte Lyrik und Liedtexte von Hans-Eckhard Wenzel mit Grafiken von Johannes Heisig. Beiliegen wird eine CD mit neuen Liedern von Wenzel.
 
unter Verwendung eines Fotos © Gaby Waldek
Im Herbst 2017 erscheinen als Band 2 Lyrik und Prosatexte von Anja Kampmann mit Grafiken des Leipziger Künstlers Frank Berendt. Die weiteren Drucke sind in der konkreten Planung, die Ankündigungen für Band 3 und Band 4 (Erscheinungsjahr 2018) erfolgen Anfang 2017.
Bezüglich der Preise für die kommenden Ausgaben werden Sie davon profitieren, dass ein Großteil der Kosten durch ehrenamtliche Tätigkeit abgedeckt wird. Der Preis setzt sich aus den reinen Herstellungskosten zusammen und wird sich auch in Zukunft auf dem gleichen vergleichsweise niedrigen Stand bewegen wie bei den bisherigen Ausgaben. Für die Vorzugsausgabe gibt es leider keine freien Subskriptionsplätze mehr, für die Normalausgabe sind altersbedingt einige Plätze frei geworden.
Bei Interesse schreiben Sie an den LBA, Haus des Buches, Gerichtsweg 28, 04103 Leipzig oder schicken eine E-Mail.
(Thomas Glöß)

Di, 08.11.2016

Artur Henne – Exlibris und Gebrauchsgrafik in Dresden

Artur Henne, 1887 in Dresden geboren, absolvierte 1902 die Kunstgewerbevorschule in Dresden, betätigte sich zwei Jahre im Kunstgewerbe, besuchte 1905 bis 1908 die Kunstgewerbeschule Dresden, wo er Theater-Malerei bei Prof. Donadini studierte, sowie 1908  bis  1912 die Kunstakademie Dresden als Meisterschüler Eugen Brachts, die er 1912 mit der silbernen Medaille abschloß.
Sein Atelier wurde am 13. Februar 1945 total ausgebombt und er lebte seitdem in Liebstadt, wo er 1963 verstarb.  Sein Exlibris-Schaffen zwischen 1913 und 1945 ist geprägt von seiner Heimatstadt Dresden und spiegelt den bürgerlichen Querschnitt der städtischen Gesellschaft wider.
Das nun vorliegende Werkverzeichnis der Exlibris und Gebrauchsgrafik zeigt das in besonders konzentrierter Form.

ARTUR HENNE – Exlibris und Gebrauchsgrafik in Dresden
Herausgeber: Alexander Atanassow
Einleitung: Dr. Wolfgang Hönle
308 Seiten, 266 Abbildungen, 13 x 21 cm
Festeinband mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-9815797-1-0
24,95 €

Di, 01.11.2016

Einladung zur Subskription: Monografie über Kurt Magritz

Ein Doppelleben zwischen Pflicht und Neigung
Der Architekt, Künstler und Kulturpolitiker Kurt Magritz
1909 bis 1992

Kurt Magritz (1909 – 1992), der Künstler, der in Dresden, Leipzig und Berlin gelebt hatte, stand lange Zeit im Schatten seiner kulturpolitischen Tätigkeit als Chefredakteur der Illustrierten Rundschau von 1950 bis 1954, bei der er mit Texten und Vorträgen die von der Sowjetunion angeordnete Kampagne gegen den Formalismus maßgeblich unterstützt hatte. Obwohl sich diese viele Künstler und Kunsthistoriker verletzenden Äußerungen auf knapp fünf Jahre seines Lebens beschränkten, galt er bis zum Ende der DDR und darüber hinaus neben Alfred Kurella – welcher allerdings von Walter Ulbricht mit den Machtbefugnissen eines Leiters der Kulturkommission ausgestattet war – als der am meisten verhasste Kulturfunktionär.
Kaum jemand wusste damals in der DDR und weiß auch heute noch nicht, dass sich hinter der Fassade des linientreuen Parteigängers der Sowjetunion ein höchst sensibler Dichter und vor allem ein Maler und Zeichner verbarg, der zwischen 1927 und 1979 ein Werk von annähernd 450 Gemälden, Pastellen, Aquarellen, Feder- und Tuschzeichnungen, Holz- und Linolschnitten hinterlassen hat. Seine Werke befinden sich in so bedeutenden Museen wie dem Deutschen Historischen Museum in Berlin, dem Museum der bildenden Künste Leipzig, dem Militärhistorischen Museum Dresden, dem Museum Junge Kunst Frankfurt (Oder), der Universität in Tallin und der Eremitage St. Petersburg.
Nach einer ersten monografischen Ausstellung 1946 in der Wandelhalle des Leipziger Rathauses erhielt Magritz erst 1967 wieder eine Ausstellung in einem öffentlichen Museum, im Albertinum Dresden. Der Verband Bildender Künstler weigerte sich bis 1978, ihn als Mitglied aufzunehmen und ihn als Kollegen zu akzeptieren.
Mit dieser Publikation soll der ‚Formalist’ Kurt Magritz, der vor und nach seinem Kampf gegen den sogenannten Formalismus zwischen 1951 und 1955 in Leipzig und Ost-Berlin seine künstlerische Arbeit sehr produktiv betrieben hatte, neu entdeckt werden.
Sein Leben und Wirken in zwei Diktaturen war immer auch ein Doppelleben zwischen Pflicht und Neigung, künstlerischer Überzeugung und politischer Anpassung. Dennoch gibt es zwei Konstanten, die sein Leben und Werk auszeichnen: Die Geradlinigkeit, mit der er bis zu seinem Lebensende politisch zu seinen Überzeugungen als Kommunist und künstlerisch zu den Formen der Moderne stand. Magritz sah, wie viele seiner Generation, in der „gestrengen Erzieherin“ (Uwe Johnson) DDR eine Diktatur gegen die Leute, die sein Leben beschädigt hatten.
(Eckhart J. Gillen, aus dem Text der Monografie)

Die Monografie erscheint Anfang 2017 in einer voraussichtlichen Auflage von 500 Exemplaren.
  • Format 24 x 27 cm; Fadenheftung; Festeinband
  • 180 Seiten, ca. 155 farbige und einfarbige Abbildungen ausgewählter Werke des Künstlers
Subskriptionspreis: 26,95 €, nach Ablauf des Subskriptionsfrist am 31. Dezember 2016: 29,95 €.
Subskribenten werden auf Wunsch im Impressum benannt. Weitere Informationen durch Klick auf die Abb.

Kunstblatt-Verlag (Dresden)
ISBN 978-3-9815797-5-8

Felix Scheinberger – Hedo Berlin

In der Büchergilde Buchhandlung am Wittenbergplatz des Pirckheimer-Mitglieds Johanna Binger wird die Neuerscheinung von Felix Scheinberger mit Skizzen aus dem Berliner Nachtleben vorgestellt. 1969 in Frankfurt am Main geboren, arbeitet er als Illustrator in Berlin und als Professor in Münster und ist zudem Mitglied des Kuratoriums der »Belletristik. Zeitschrift für Literatur und Illustration«.
Der renommierte Illustrator hat seine Nächte zeichnend in einschlägigen Berliner Clubs wie dem KITKAT Club und dem BERGHAIN verbracht. Wo Fotografieren nicht erlaubt ist, damit die Partygesellschaft ungehemmt freizügig sein kann und nichts ans Tageslicht dringt, zückte der Zeichner Stift und Papier und fing intime Momente der hedonistischen Szene ein.
Das Buch kostet 28,00 €. Daneben erschien in einem pinken Schuber eine Vorzugsausgaben mit einer Radierung im Format 15 x 21 cm, handsigniert von Felix Scheinberger. Es gibt eine weibliche und eine männliche Version, jeweils limitiert auf 100 Exemplare, je 126,00 €.

Jaja Verlag 2016
21,5 x 15,5 cm
136 Seiten in Farbe
ISBN 978-3-943417-99-9

Lesung: 24. November 2016, 20 Uhr

:Büchergilde Buchhandlung am Wittenbergplatz
Johanna Binger GmbH
Kleiststr. 19 - 21 10787 Berlin

1 Kommentar:

Peter Verheyen hat gesagt...
Ich freue mich immer über Empfehlungen zu Büchern von den Pirckheimern, und so war es mal wieder mit Hedo Berlin. Letze Woche angekommen und heute mit Groszs Ecce Homo und Masereels Bilder der Großstadt eingereiht. Paßt bestens dazu. Danke!

Sa, 29.10.2016

Leibnix –Das Universalgenie im Mosaik

Anlässlich des 300. Todestages von Gottfried Wilhelm Leibniz zeigt das Deutsche Buch- und Schriftmuseum zu diesem Universalgenie eine Kabinett-Ausstellung.
Der Mathematiker, Philosoph und Historiker Gottfried Wilhelm Leibniz (1646–1716) war in allen Wissenschaften seiner Zeit bewandert, sein Motto war „theoria cum praxi“ – die Wissenschaft müsse angewendet werden. Lebenslang beschäftigte er sich mit dem Bau von Rechenmaschinen und legte mit seiner „Dyadik“, dem Binärcode, den Grundstein für die rechnergestützte Informationstechnologie des 20. Jahrhunderts.
Leibniz und die Abrafaxe © MOSAIK – Die Abrafaxe 2016
Im Mittelpunkt der Schau steht das älteste und auflagenstärkste deutsche Comic-Magazin „mosaik“. Von 2009 bis 2011 hatte Leibniz darin als Comic-Figur eine Fülle von Abenteuern im barocken Europa zu bestehen – begleitet von den Abrafaxen Abrax, Brabax und Califax, jugendlichen Fantasiegestalten aus der Gegenwart. Anhand von 40 Originalzeichnungen zu den „mosaik“-Comics aus dem Archiv des Verlags Mosaik – Steinchen für Steinchen (Berlin) wird nicht nur das Wirken des Gelehrten anschaulich nacherzählt, sondern zudem der Entstehungsprozess eines Comic-Heftes erfahrbar gemacht – vom Manuskript über erste Skizzen bis zur fertigen Zeichnung.
In der Ausstellung sind repräsentative Beispiele für die Bedeutung von Leibniz im heutigen Alltag zu sehen, z. B. Ausdrucke digitaler Comics, Leibniz-Alltagsgegenstände und Leibniz-Merchandisingartikel sowie die Zeitschrift „Leibniz-Feldpost“ aus dem Ersten Weltkrieg. Nicht fehlen darf das legendäre Fußball-Länderspiel der Philosophen zwischen Deutschland und Griechenland der Gruppe Monty Python, bei dem Leibniz im deutschen Tor steht.
Kuratiert wird die Ausstellung von Dr. Georg Ruppelt, Autor, Herausgeber und ehemaliger Direktor der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek.
Zur Ausstellung erscheint das Begleitbuch „Abenteuer Wissenschaft – Die Abrafaxe unterwegs mit Gottfried Wilhelm Leibniz“ mit einem Essay von Georg Ruppelt, 176 Seiten mit zahlreichen Abbildungen, 9,95 €, ISBN 978-3-86462-143-7.

Vernissage: 13.11.2016 11:00 Uhr
Ausstellung: 14. November 2016 - 2. April 2017

Tresor des Deutschen Buch- und Schriftmuseums der DNB
Museumsfoyer

Mi, 26.10.2016

Arno Schmidt - Die Bildbiographie

Die Arno Schmidt Stiftung präsentiert in Berlin die neu erschienene und in diesem Blog bereits angekündigte Bildbiographie.
Mein Leben ? ! : ein Tablett voll glitzernder snapshots“, heißt es in Arno Schmidts Roman Aus dem Leben eines Fauns. Was liegt näher, als das Leben dieses eigenwilligen Schriftstellers anhand von Bildern und weiterem Material nachzuzeichnen? Worauf die Schmidt-Welt seit langem wartet, ist nun endlich da. Die Herausgeberin der Bildbiographie Fanny Esterházy hat in Archiven viel Unbekanntes und Verblüffendes zutage gefördert: Fotos, Zeichnungen, Notizen, Briefe, Alltägliches und Kurioses. Sie stellt das Buch mit Jan Philipp Reemtsma, Joachim Kersten und Bernd Rauschenbach vor.

9. November 2016, 20 Uhr

Akademie der Künste
Pariser Platz 4, 10117 Berlin

Sa, 22.10.2016

Schachnovelle in Kunst und Kultur

Die Graphikerin Elke Rehder, Pirckheimer-Mitglied und Schachspielerin, legte jetzt in der Elke Rehder Presse Barsbüttel mit "25 Jahre Schachnovelle in Kunst und Kultur" eine Retrospektive ihrer künstlerischen Beschäftigung mit diesem Thema vor, die über Holzschnitt auch Schriftsatz und Druck umfasst. Damit werden in der 24seitigen, reich illustrierten Schrift neben einer Vielzahl von ihr gestalteten und illustrierten Ausgaben, Pressendrucken und Mappenwerken zur Schachnovelle auch ein brasilianischer Kurzfilm mit Holzschnitten der Künstlerin, sowie diverse Einblattdrucke vorgestellt und die Graphikerin gibt einen Einblick in ihre Druckwerkstatt und zur Technik des Holzschnitts.
Die Ausgabe, die als unsignierter Vorabdruck in 11 Exemplaren im August den Teilnehmern des SVDB IM-Normenturniers in Eupen (Belgien) ausgehändigt wurde, erschien jetzt in einer Auflage von 50 nummerierten und signierten Exemplaren. Die Druckschrift wird hier als PDF zur Verfügung gestellt.
Ich danke Elke Rehder nicht nur für die Übersendung dieser Retrospektive, sondern natürlich auch für die Widmung mit einer wunderbaren Einzeichnung!
(ad)

Fr, 21.10.2016

Annäherungen

Im neuen Buch des Pirckheimers Wolfram Benda (The Bear Press) lässt Ernst Jünger den Leser an Rauscherfahrungen teilnehmen. Grandios illustriert vom Salzburger Hubert Sommerauer mit 20 Originalradierungen, von Hand gesetzt und gedruckt in einer exklusiven Auflage von 120 Exemplaren.
Professor Albert Hofmann, der Erfinder des LSD, kam als wissenschaftlicher Pionier im “Weltraum der Seele” mit vielen Künstlern und Kreativen in Kontakt. Auch mit dem Schriftsteller Ernst Jünger verband ihn eine über 50-jährige Freundschaft. Ihre gemeinsamen LSD-Experimente beschrieb Jünger in seinem, jetzt als Pressendruck mit einem Nachwort von Hofmann erschienenen Buch “Annäherungen – Drogen und Rausch”. Der Titel wird derzeit am Stand der Bear Press auf der Frankfurter Buchmesse präsentiert.
  • Goudy Oldstyle, 80 S., 19 x 28 cm, Edition de Tête: 83 Exemplare, dunkelgraues Oasenziegenhalbleder.
  • Vorzugsausgabe: 25 Exemplare, eine zusätzliche Radierung, kobaltblaues Oasenziegenleder mit im Vorderdeckel eingelegter Kupferplatte.
  • Luxusausgabe: 12 Exemplare, 21 Radierungen und eine Zeichnung, bemalter Pergamentband. Preise nach Anfrage.