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Neuerscheinung

Pirckheimer-Blog

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Di, 11.07.2017

Haikus und Zauselmusik

Eine Buchempfehlung von Diana Trojca

Der Künstler und Pädagoge Bernd Schirner, Jahrgang 1953, beschäftigt sich seit vielen Jahrzehnten mit Kunst, Literatur, Musik und Religion. Bernd Schirner aus Villach hat zum Beginn des Jahres 2017 zwei neue Bücher im Zausel-Verlag veröffentlicht. Ein fantasievolles Buch mit Titel „Zauselmusik“ zeichnet und beschreibt das Zausel-ABC-Wort. Es sind kleine Abhandlungen über Musik, Kunst und Welt. Sie beschreiben das Wirken der „Zauselvögel“, die sich als Fantasiegeister auf das Blatt gelegt haben.Mit seinen farbintensiven Bildern lotet er die heitere Welt der Vögel aus und beschreibt mit Witz und ernstem Hintergrund auf 32 Seiten. Das zweite Buch „Haikus“ vereint Bild und Text und kann als Wegbegleiter durch das Jahr gelesen werden. Quer durch die Jahreszeiten beschreibt er auf 30 Seiten mit Bild und Text Jahreszeiten und Stimmungen, die sich durch die Illustration sehr gut verstärken und immer wieder beeinflussen. Entstanden sind die Bücher im Atelier Zausevogel in Villach im Zausevogel-Verlag.

Atelier Zausevogel, Bernd Schirner
A 9524 Villach, Wernbergstrasse 8

Do, 29.06.2017

obertonorgien

Von Hartmut Andryczuk war heute zu erfahren, dass im Hybriden-Verlag unter dem Titel obertonorgien eine Edition mit 14 Audio-CDs und 14 Originalcollagen von Hartmut Geerken erschien.

"das verstehen-können der texte ist oft nebensache. für mich ist sprache eines der miserabelsten kommunikationsmittel, die dem menschen zur verfügung stehen. sowie ein wort den mund verlassen hat, ergeben sich missverständnisse, falsche hoffnungen, maskeraden..." (Hartmut Geerken)

Archiv- und Werkausgabe von Geerkens Sprechstücken in einem Zeitraum von 20 Jahren mit Klaus Ramm, Pierre Garnier, Robert Lax, Jochen Gerz, Herbert Achternbusch, Grace Yoon, Sainkho Namtchilak, Jörg Drews u.v.a.m.

Hybriden-Verlag
Series: Bookart
Edition: 25 copies
250 €

So, 11.06.2017

Mit Peter Zitzmann in Lauf vor dem geschlossenen Wappensaal
Erscheint demnächst: Die Kunst des Sammelns, Bd. 3, PETER ZITZMANNN

Peter Zitzmann (22.4.1943 - 8.6.2017)

"Ich hasse weiße Handschuhe"
Kein Nachruf

Bei manchen Menschen ist es nicht vorstellbar, dass sie sterben. David Bowie war so eine Persönlichkeit; Peter Zitzmann ist eine andere. Ersterer starb im letzten Jahr, letzterer am Donnerstag, den 8. Juni 2017. Damit hören die Gemeinsamkeiten aber schon auf.
Peter war davon überzeugt, mindestens 90 Jahre alt zu werden. Das war aber vor der Diagnose einer unheilbaren Krankheit, deren Lebenserwartung nach gegenwärtigem medizinischem Stand 2 bis 5 Jahre beträgt. Ein Thema war das kaum zwischen uns. Über Krankheiten und Ängste zu sprechen, bedeutet Krankheiten und Ängsten Raum zu bieten.
Früher besuchte ich ihn häufiger in Nürnberg: Besichtigung des Reichsparteitagsgeländes und dem Dokumentationszentrum im Schneesturm. Ausflüge ins Nürnberger Umland. Fränkische Grillteller und Brotzeiten. Manchmal war er bei mir in Berlin. Und vor dem Poetenfest Erlangen fand die von ihm initiierte Triennale "Druck & Buch" im Germanischen Nationalmuseum statt. Damals war dort noch Dr. Isphording für den Erwerb der Künstlerbücher zuständig. Sein Nachfolger hat weder die Leidenschaft und Energie, die Sammlung weiter zu führen – was wieder einmal beweist, dass die Qualität einer Sammlung von demjenigen abhängt, der sie betreut.
Natürlich kannte auch Peter Zitzmann einige dieser indifferenten und gesichtslosen Bibliotheks- und Museumsleiter – Menschen machen Sammlungen und nicht der Etat. Seine Sammlung ist mittlerweile so angewachsen, dass sie sich locker mit denen bekannter Museen oder Bibliotheken messen kann. Dabei war er immer offen, unprätentiös, nicht repräsentativ, warmherzig. Im besten Sinne heimatverbunden, ein fränkischer Patriot und anarchistischer Sammler, der sich für seine Erwerbungen begeistern konnte. Einfach auch ein großartiger Mensch.
Vor fast genau einem Jahr war ich bei ihm, um mit ihm über seine Sammler-Leidenschaft zu sprechen. Wir sassen entspannt auf dem Sofa, das Aufnahmegerät zwischen uns – und :unterhielten uns etwa eineinhalb Stunden. Das Ergebnis unseres Gesprächs transkribierte ich vor einigen Wochen, schickte ihm den Text, den er korrigierte. Dann ging das Manuskript zur letzten Überprüfung noch einmal zu ihm und er schickte mir die finale Fassung zurück. Der dritte Band „Die Kunst des Sammelns – Peter Zitzmann“ kann also erscheinen und gegenwärtig zeichne ich zu seinen Aussagen in dem Gespräch und kommentiere sie mit eigenen Worten. „ich hasse weiße Handschuhe“ ist so ein Satz oder auch „Das könnte jetzt zu tagelangen Diskussionen führen, was Originalgrafik ist und was nicht“. Dazu notiere ich: „Siebdruck ist doch irgendwie Scheisse“.
Juni 2016. Ausflug mit Peter in die Ortschaft Lauf. Er will mir dort in einer Burg einen aussergewöhnlichen Wappensaal zeigen, aber der Wappensaal hat geschlossen. Also fahren wir weiter nach Hersbruck, wo wir das Hirtenmuseum mit einer Ausstellung von Reiner Zitta besuchen. Die Werke des Künstlers gefallen mir. An diesem Ort hätte ich das nicht erwartet. Überhaupt hat Peter ein großartiges Gespür für gute Kunst. Während unseres Gesprächs über derzeit bekannte Nürnberger Künstler nennt er den Namen Harri Schemm. Ich recherchiere ein wenig, finde ein Buch mit dem Titel „Radikaler Provenzialismus“ und schaue nach dem Werk. Ja, Harri Schemm ist ziemlich gut.
Nach dem Besuch im Hirtenmuseum schauen wir uns das sogenannte „memorum“ an, also den Gerichtssaal, wo die Nürnberger Kriegsverbrecherprozesse stattfanden. Das Museum ist eine Konserve; ziemlich langweilig. Danach trennen wir uns. Am Abend schauen wir gemeinsam WM-Fußball. Peter sagt nichts, sitzt still da, wirkt irgendwie genervt. Bin ich der Grund? Eher nicht. Ich glaube, es geht ihm gesundheitlich nicht gut. 
Das folgende Jahr ist so wie immer: einmal im Monat telefonieren wir eine Stunde, ab und zu kauft er etwas, zwei- bis dreimal im Jahr sehen wir uns.
Vor vier Wochen telefonieren wir noch einmal, sprechen über den Sammlerband und die bevorstehende "Druck & Buch" auf dem Poetenfest in Erlangen. 
(Hartmut Andryczuk, Der Daten-Messie)

Mi, 07.06.2017

Ebbe / Flut

Das nächste Buch der edition wasser im turm.berlin von corn.elius wird mit einer Lesung und einem Künstlergespräch, welches durch die Autorin und Journalistin Katharina Döbler moderiert wird, im Bilderkarusell der Sammlung Hegenbarth der Öffentlichkeit präsentiert.
licht. fundstücke. versuche. inzwischen zeichnet man mit laserlichtstäben dreidimensionale figuren in den raum. vor zehn jahren ahnten oder kannten nur spezialisten solche möglichkeiten. damals ging christiane keppler den umgekehrten weg, bewegte eine kamera vor der lichtscheibe des mondes und produzierte auf diese weise zeichen. ein experiment aus einer laune heraus, dessen ergebnisse - abgelegt in ihren elektronischen archiven und zufällig wiederentdeckt - zur grundlage des künstlerbuchs EBBE / FLUT wurden. lichtzeichen, von corn.elius brändle als basis für experimentelle siebdrucke genutzt. irgendwann fragten die bilder nach texten.
„ziemlich blind begab ich mich auf die suche nach wörtern, die den bildern zur seite stehen könnten. man darf beim schreiben nie vom ende her denken, sagte ich mir. und: der mond ist eine blindenschrift, doch dann war es der satz: den mond kann man nicht fotografieren, der einen ersten fiktiven dialog auslöste, sich auf die fährte von identitätsnotizen und lebensthemen setzte, surreale kompilationen, erinnerungen, vergessene geschmäcker aus mir herausgrub, fundstücke abgelebter religiosität oder kinderreime, auch das bild von hänsel im dunklen wald, der sich die rettung durch mondbeschienene kieselsteine erhofft.“ (christiane keppler)
so entstand eine perlenkette von assoziativen texten, biographischen einsprengseln, literarischen erinnerungen, wissenschaftlichen und historischen details zum mond, die sich mit den siebdrucken von cornelius brändle zu einem künstlerbuch zusammentaten. irgendwann war dann auch der titel da: EBBE / FLUT: für die künstlerin die „ebben“ und „fluten“ des lebens.

15. Juni 2017, 19:00

Hegenbarth Sammlung Berlin
Nürnberger Straße 49
10789 Berlin

Di, 16.05.2017

Hartmut Andryczuk

Ottfried Zielke – Beerdigung fällt aus

Im Hybriden-Verlag erschien im März eine Hommage an Ottfried Zielke mit Originalzeichnungen von Hartmut Andryczuk und einem Gespräch aus dem Totenreich.

"Ottfried, wie ist es, tot zu sein?
Nicht anders als am Leben zu sein. Vom Tod wird allgemein zu viel erwartet. Es soll alles besser werden. Manche erwarten ja, den ganzen Tag Beethoven zu hören und dabei von Jungfrauen gebadet zu werden. Ich habe hier noch keine Jungfrau getroffen, trinke weiterhin Fassbrause, rauche jetzt aber Zigarren. Allerdings bin ich noch nicht lange genug tot, um zu beurteilen, wie es ist, tot zu sein.
Produzierst du noch Unikat-Malerbücher?
Ja, gelegentlich. Manchmal dauert ein Buch nur zwei Sekunden lang.
Sind das große Bücher?
Ja, 2 x 4 km groß würde ich sagen – mit über 100 Originalzeichnungen.
Sind das Bücher ohne Titel?
Nein, ein Buch mit dem Titel „o.T“ ist ein Werk aus Verlegenheit. Ich habe jetzt eine Biographie Franz von Assisis gemalt. Danach folgen einige Sequenzen zur Kindheit und Jugend von Edward Teller."

Hybriden-Verlag
Buch im Schuber.
Series: Bookart
Edition: 30 copies
550 €

So, 02.04.2017

Die Büchermacher

Von Verlegern und ihren Verlagen

Mit Beginn des 20. Jahrhunderts „produzierte“ der Buchmarkt einen neuen Typ des Verlegers, den des Kultur- oder Individualverlegers. Zwar gab es schon im 19. Jahrhundert Verleger-Autoren-Beziehungen, die weit über die Vermarktung des geschriebenen Wortes hinausreichten. Doch erst als mit dem Strukturwandel der Öffentlichkeit und mit neuen Druckverfahren das Buch zur Massenware und zugleich zu wertgeschätztem Kulturgut wurde, konnte sich eine Vielzahl von Verlagen etablieren, die für einige Zeit oder jahrzehntelang Autoren groß machten und Debatten bestimmten. Berühmte Namen, große Verlage. Unter ihnen Samuel Fischer, Albert Langen, Peter Suhrkamp, Ernst Rowohlt, Elmar Faber. Sie scheinen mehr und mehr vergessen, aber ihre Namen finden sich auf den Titelseiten unvergessener Bücher. Von ihren Lebenswegen, ihrem Büchermachen erzählt Klaus Walther.

Walther, Klaus - Die Büchermacher, Von Verlegern und ihren Verlagen
Quintus Verlag, Berlin 2017
160 Seiten, 61 Abbildungen
Hardcover mit Schutzumschlag,
Fadenheftung, Format: 12,5 x 20,5 cm ISBN: 978-3-945256-89-3 € 20

Do, 16.03.2017

Cover mit der Zeichnung von Horst Hussel

Palmbaum # 64

Zur Leipziger Buchmesse wird das neue Heft Palmbaum, Literarisches Journal aus Thüringen erschienen.
"Eigentlich wollten wir ein Heft über den Spracherneuerer Luther machen. Aber die Lutherei allerorten nervt, da bringen wir lieber ein Heft zum Lachen - oder vielmehr zum Thema "Lachen", d.h. zum Komischen vom Humor über Satire, Parodie und Groteske bis zum Absurden. Warum und worüber lachen wir? Was ist romantische Ironie? War Goethe, der Kleists Kömödie "Der zerbrochene Krug" auf der Weimarer Bühne ruiniert hat, ein Spielverderber? Was kann, was darf Satire? Um solche Fragen kreisen die Beiträge des Heftes, für das Horst Hussel den Einband schuf."

So, 12.03.2017

Letzte Dienstfahrt eines Rollkoffers

Zeichnung von Thomas Glatz
Das MMM-DIARIUM 3/2016 mit künstlerische Arbeiten von Thomas Glatz, Freddy Flores Knistoff, Thomas Kutschker, An Paenhuysen und Hartmut Andryczuk ist im Hybriden-Verlag erschienen.
Diarium von Hartmut Andryczuk vom 1. August bis zum 31. Oktober 2016. Titelblatt: Dr. Seb. Eisenbart. Heilanstalt zur Entwöhnung von Morphium, Alkohol, Kunstmalerei und gewohnheitsmässiger Lyrik. Eigene Abteilung für Damen. Weitere Themen: Susanne Nickel tot, Alte Eichen und gebügelte Smartphones. Dr. Ae und sein Flugzeug nach Mannheim. Erlangen, Rokokohaus und hundert Fliegen auf der Pizza Fruiti di Mare, Ottfried Zielke (auch) tot, TRUDE ROYAL (Vorarbeiten), Frankfurter Buchmesse.

Edition: 30 copies
300 €

Do, 09.03.2017

Werner Klemke ill. Hans Christian Andersen

Anna Thalbach liest »Märchen von Hans Christian Andersen«
Mit einer Ausstellung ausgewählter Originalzeichnungen von Werner Klemke

Die erstmals 1962 im Berliner Kinderbuchverlag erschienene Ausgabe der »Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm«, illustriert von Werner Klemke, wird seither von Generationen von Kindern geliebt. 1963 als »Schönstes Buch des Jahres« ausgewählt, sollte sie Klemkes erfolgreichstes Werk werden. Weniger bekannt war bisher, dass er, einer der vielseitigsten und versiertesten Buchkünstler der DDR, sich in den 1970er Jahren auch mit der Bilderwelt Hans Christian Andersens auseinandersetzte. Ob »Das Feuerzeug«, »Des Kaisers neue Kleider«, »Der Schweinehirt« oder »Der Schatten« - Klemke erschuf dazu Illustrationen in Pastelltönen, mit Tusche, in schwarz-weiß, mal filigran-detailliert, mal romantisch, mal mit frechen Anspielungen auf seine Zeit, doppelbödig und charmant. Der Beltz Kinderbuch Verlag fördert diesen Schatz nun wieder zutage und legt zum 100. Geburtstag des Altmeisters Werner Klemke die von ihm illustrierten Märchen in einer Übersetzung von Albrecht Leonhardt vor. Das Vorwort schrieb Matthias Haberzettl.

Lesung: 25. März 2017, 16 Uhr

Haus des Buches
Literaturhaus Leipzig

Sa, 04.03.2017

AdA 1/2017

Am Montag erscheint das Heft 1/2017 von „Aus dem Antiquariat“. Der Pirckheimer Mark Lehmstedt berichtet über den verlegerischer Alltag im 17. Jahrhundert anhand der Korrespondenz des Leipziger Verlegers Georg Heinrich Frommann mit Christian Daum in Zwickau. und Hermann Staub beschreibt mittels der Nürnberger Antiquariat GmbH, 1923 bis 1926, Handexemplare von Auktions-katalogen als Forschungsgegenstand. Wie gewohnt gibt es Berichte über Ausstellungen, Katalogbesprechungen und Rezensionen. Für Antiquare dürfte nicht zuletzt das Interview von Björn Biester mit einem der beiden Booklooker-Geschäftsführer interessant sein; Daniel Conrad bietet den Antiquare eine Kooperation an.
NB: Ein recht unkompliziertes Kennenlernen der Zeitschrift ermöglicht das Probe-Abo „2 für 1“.

Fr, 03.03.2017

Wie Gras im Wind

Jens Pfuhler, Steindruck,  gedruckt auf der Steindruckschnellpresse von Christian Müller
Unter diesem Titel steht die erste Ausstellung in diesem Jahr des Museums für Steindruck im Kunsthaus Müller mit Steindrucke von Altenbourg bis Zimmermann aus dem Museumsarchiv, dem Verlag und aus dem Archiv des Steindruckers. Ein interessanter Querschnitt über die Vielfalt dieser Drucktechnik.
Das Kunsthaus lädt ein zu einem Museumsgespräch mit Hanns-Peter Schöbel, dem Autor des soeben erschienen Buches „Alois Senefelder - Der Steindrucker".
Zur Ausstellung erscheint eine Vorzugsgraphik, ein Steindruck des Leipziger Künstlers Jens Pfuhler. Auflage 30 Exemplare, Motivformat 40 x 30 cm, Papierformat 53 x 39 cm, Vorzugspreis 60 Euro, nach der Ausstellung 180 Euro.

Ausstellung: 1. Februar - 23. April 2017
Museumsgespräch: 12. März 2017 um 14 Uhr


è Kunsthaus Müller & Galerie für zeitgenössische Kunst
Markt 6, 07343 Wurzbach/Thüringen
*
Verlag Bärbel Müller

Mi, 01.03.2017

Gottfried Wilhelm Leibniz: Bibliographie | Schachspiel und Wissenschaft

Von Elke Rehder, Pirckheimer, Graphikerin, Schachspielerin, Antiquarin, Bildhauerin, Verlegerin ..., sind im März 2017 zwei weitere interessante Buchtitel erschienen, die wieder wissenschaftliche Bibliophilie und Schachspiel, eine eher ungewöhnliche Kombination, miteinander verbinden und die zeigen, wie vielseitig das Wirken von Mitgliedern der Pirckheimer-Gesellschaft sein kann, diesmal über den Universalgelehrten Gottfried Wilhelm Leibniz.

Gottfried Wilhelm Leibniz. Band 1. Bibliographie seiner zu Lebzeiten veröffentlichten Druckschriften und Chronologie seines Lebens. 197 Seiten mit 54 Abbildungen.

Gottfried Wilhelm Leibniz. Band 2. Das Schachspiel und die Wissenschaft. 72 Seiten mit 27 Abbildungen.

Beide Bände im Format: 30,5 x 21,5 cm. Einband: Hardcover (Leinenstruktur) mit Deckel- und Rückentitel. (Weitere Hinweise zu Namens- und Inhaltsverzeichnis finden Sie hier, Leseproben können auch durch Klick auf die Buchtitel aufgerufen werden.)
Barsbüttel, Elke Rehder Presse, 2017
Band 1: 48,00 €
Band 2: 29,00 €
Band 1/2: 68,00 €

Mi, 25.01.2017

Body & Soul, Berlin Artist Magazine Nr. 27

durch Klick erhält man auf Facebook einen flüchtigen Einblick

Mo, 23.01.2017

Ein Buch, das nicht nur im Dunkeln leuchtet

Buchpremiere mit Kat Menschik zur Neuerscheinung: »Die Bergwerke zu Falun« von E.T.A. Hoffmann
Der alte Bergmann verheißt nicht nur dem jungen Matrosen Elis Fröbom eine glänzende Zukunft in den Bergwerken zu Falun, sondern zieht auch den Leser in seinen Bann und hinein in dieses Buch, in dem der Klassiker auf jeder Seite in neuen Facetten funkelt. Kat Menschik greift in ihren Illustrationen der Erzählung von E.T. A. Hoffmann die bildgewaltige Sprache des Dichters auf und entfaltet in märchenhaft schönen und zugleich schauerlichen Bildern eine ganz eigene Vorstellung von den Bergwerken zu Falun. Ihr Blick auf Details setzt neue Akzente in der bekannten Geschichte.
Ihre Interpretation der Bergwerke zu Falun ist nach Shakespeares Romeo und Julia (2016) und Kafkas Ein Landarzt (2016) der dritte Teil einer Reihe, in der sie Werke der Weltliteratur und persönliche Lieblingstexte in Szene setzt.
Zahlreiche Bücher von Kat Menschik bekamen Auszeichnungen als schönste Bücher des Jahres.

Buchpremiere: 16. Februar 2017, 20 Uhr

Buchlokal
Ossietzkystraße 10, 13187 Berlin

Do, 19.01.2017

Rote Nelken. Erinnerungsbilder / Red Carnations. Memories

Unter diesem Titel erschien ein zweisprachiger Band in Englisch und Deutsch bei der Edition Ornament von Susanne Hess.
Wieder einmal arbeiten Klaus Süß und Jens-Fietje Dwars meisterhaft zusammen. Die zwei Sprachen sind jeweils entgegengesetzt angeordnet.
Für beide Frontispize schuf Klaus Süß einen roten und einen schwarzen Holzschnitt, die als Originalabzüge vom Stock in das Buch eingebunden wurden und sich beide zu einem zweifarbigen signierten Holzschnitt vereinen, der in der Mitte lose beiliegt. Eine überraschende Vereinigung!
Wie immer bei der Edition Ornament ist das Buch in einem unverwechselbaren schwarzem Karton von Silke Steinhagen handgeheftet. Die Etiketten werden hier noch von Hand montiert! Kirschrote Vor- und Nachsatzpapiere lassen den 64 Seiten umfassenden Band förmlich strahlen.
Zum Inhalt, nur soviel sei verraten es geht um ein Patenkind Hemingways der täglich eine frische Nelke am Revers trug. Selber Lesen!
Das Buch erscheint in einer einmaligen Auflage von 100 Exemplaren, die von der Autorin vertrieben werden. 70 davon mit dem zweifarbigen Holzschnitt als Reproduktion und nur 30 mit dem Originalabzug.
Neun römisch nummerierte Künstlerexemplare und fünf e.a.-Drucke können für 90 EUR über die Edition Ornament erworben werden:

Camsdorfer Str. 10, D-07749 Jena 03641-82 02 39