Pirckheimer-Blog

Klaus Raasch

Di, 06.10.2026

Reminiszenz an Rainer Maria Rilke – von Rainer Ehrt.

Hamburger Bothe 36 erschienen

Der neue Hamburger Bothe, die Ausgabe 36 des Pirckheimer-Periodikums aus dem Norden, ist zu Monatsbeginn erschienen. Die Zeitschrift, deren Herausgabe seit dieser Ausgabe in den Händen von Peter Engel (der den Bothen mit Rudolf Angeli begründete) und Jürgen Meyer liegt, hat ein paar Neuerungen neben seinem Inhalt zu bieten: So ist er digital und zum Stöbern und Blättern auf Yumpu eingestellt; der Klick auf den Namen der Seite führt zur Lektüre. Die Nummer enthält eine ausführliche Würdigung Klaus Raaschs, den wir in diesem Jahr verloren, sowie einen feinen Abriss von Sabine Knopf zur Kinderbuchstadt Hamburg in der Historie. Um Handpressen geht es und um den schwierigen Autor Wolfgang Koeppen (1906–1996), einen heute schon wieder zu wenig gelesenen Autor, dessen Romane, insbesondere Tauben im Gras (1951) und Der Tod in Rom (1954), Erzählungen und Reisetexte Marksteine der Nachkriegliteratur sind. Auch der finale Endspurt zum doppelten Rilke-Jahr (150. Geburtstag 2025, 100. Todestag 2026) bildet sich in der Ausgabe ab, etwa in der Hommage Rainer Ehrts (siehe Abbildung). Feedback, Ideen, Vorschläge und Zuarbeit zum Hamburger Bothen sind ausdrücklich erwünscht und über die Direkt-Mail Peter_Engel@gmx.de herzlich erbeten. Die Rilke-Bücher werden, damit schließt sich der Kreis, 2027 auf der BDK gezeigt.

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Mi, 10.06.2026

Große Trauer um Klaus Raasch II

Die Nachricht vom Tod des Hamburger Druckers, Künstlers und Büchermachers Klaus Raasch (1960–2026) – der Blog berichtete gestern – zieht weite Kreise in der bibliophilen Gemeinde des Landes. Soeben erschien der offizielle Nachruf von Annette Kölbel und Matthias Taube, die in seiner Nachfolge die Organisation der BuchDruckKunst übernahmen. In ihm würdigen sie Raasch als den Buchdrucker Deutschlands, bei dem Verlage und Handpressen die besonderen Drucke ihrer Autorinnen und Autoren in Auftrag gaben. „Seine Akribie, sein Farbempfinden, sein tiefes Wissen von dem Zusammenspiel von Papier, Druckstock, Farbe und Druckpresse hat einzigartige Bücher entstehen lassen.“ Und schließlich: „Wir sind sehr, sehr traurig.“ Klaus Raasch starb in der Nacht vom 07. auf dem 08. Juni in Hamburg-Altona. Er wurde 66 Jahre alt. Er hinterlässt Frau und Sohn. Die Trauer- und Gedenkfeier für ihn findet am 25. Juni 2026 um 13.30 Uhr in Hamburg statt.

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Di, 09.06.2026

Großer Verlust: Künstler, Drucker und Büchermacher Klaus Raasch ist in der Nacht zu Montag gestorben.

Große Trauer um Klaus Raasch

Wie eben aus verschiedenen Quellen, unter anderem von Matthias Taube und Henry Günther, zu erfahren ist, ist Klaus Raasch, hochgeschätzter Künstler und Büchermacher – mithin „Vater“ der BuchDruckKunst, nach langer, schwerer und tapfer ertragener Krankheit in der Nacht vom Sonntag auf den Montag gestorben. Der Hamburger war eine wichtige und weithin geachtete Persönlichkeit innerhalb der bibliophilen Gemeinde, sein Fehlen wird, auch wenn er viele seiner Angelegenheiten, so die Übergabe der Organisation der BuchDruckKunst und die Auflösung seines Druckateliers Schwarze Kunst, beherzt und umsichtig anging, lange nachhallen und deutlich bleiben. Der 1960 in Wanne-Eickel geborene Raasch lebte seit 1981 in der großen Hansestadt, er war viele Jahre Mitglied der Pirckheimer-Gesellschaft, von 1986 an arbeitete er freiberuflich. Bereits im Mai, zur artGrafik in Ahrenshoop, wo er zu den Ausstellern der ersten Stunde gehörte, konnte er nicht mehr anreisen. Ausführlichere Würdigungen zu Klaus Raasch, so durch Matthias Taube, werden sicher bald folgen. 

(André Schinkel)

Mi, 13.05.2026

Ahrenshoop: ArtGrafik ab 14. Mai

Die Kunstmesse für zeitgenössische Druckgrafik, Fotografie, Zeichnung und Künstlerbücher im hohen Nordosten: Vom 14. bis zum 17. Mai 2026 ist es wieder soweit und findet die 05. artGrafik Ahrenshoop zwischen Meer, Sand, Wiese und Bodden – auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst – statt. Die Messe lädt auch in diesem Jahr ein in die Strandhalle Ahrenshoop (Dorfstraße 16b, 18347 Ahrenshoop). Die vom Pirckheimer-Freund aus dem benachbarten Ribnitz-Damgarten, Henry Günther, organisierte und kuratierte viertägige Begegnung öffnet von Donnerstag bis Sonnabend jeweils von 11 bis 18, am Sonntag von 11 bis 17 Uhr ihre Pforten. Insgesamt sind 16 Künstlerinnen und Künstler eingeladen: Gudrun Illert, Reiner Stec, Klaus Raasch, Rainer Ehrt, Susanne Hoch und Tina Flau ... Neu dabei sind in diesem Jahr Susanne Theumer und Frank Eißner. Auf nach A’hoop!

(André Schinkel)

Do, 26.03.2026

Am 11./12.04. findet wieder die "BuchDruckKunst" in Hamburg statt – 60 Ausstellende werden erwartet.

Im Vorblick: BuchDruckKunst 2026

Am Wochenende nach Ostern ist es soweit: Die neue BuchDruckKunst geht am 11. und 12. April 2026 in Hamburg-Barmbek im Museum der Arbeit (Wiesendamm 03, 22305 Hamburg) beherzt an den Start! Die drei Topics der Messe: Druckgrafik, Künstlerbücher, Druckhandwerk. Das Traditions-Event führt mit ihren über 60 Ausstellenden diese drei Topics zusammen. Ja – zudem zeigen sie die Aussteller und Ausstellerinnen mit ihren individuellen Schwerpunkten in ihren Werken und Editionen. Auch die Pirckheimerfreunde, vertreten durch Rudolf Angeli, sind bei der Messe dabei. Wie sich überhaupt das Tableau der Ausstellenden illuster liest. Eine der vielen Neuerungen auf der Messe: Das 5-Euro-Nachmittagsticket! Das neue BDK-Logo symbolisiert die Überschneidungen und das Zusammenwirken der Topic-Trias. Auch Klaus Raasch, viele Jahre für die Organisation der BDK zuständig und überaus erfolgreich, ist dabei. – Alle Infos zur Messe finden sich sich hier.

(André Schinkel/Pressemitteilung)

So, 08.02.2026

"BuchDruckKunst" – auch die Pirckheimer sind dabei.

10. bis 12. April: „BuchDruckKunst“

Die Hamburger BuchDruckKunst findet vom 10. bis 12. April 2026 traditionell im Museum der Arbeit (Wiesendamm 03, 22305 Hamburg) in der 21. Auflage statt. Eine Vielzahl an Künstlerinnen, Künstlern und Editionen zeigt ihre außergewöhnlichen Werke und Drucke auf der Messe, die im deutschsprachigen Raum die größte und bekannteste Verkaufsmesse für Buchkunst und Grafik ist. Von 2015 an stand die BuchDruckKunst unter der Ägide von Buchdrucker, Holzschneider sowie Pirckheimer-Freund Klaus Raasch; ab 2026 organisieren und leiten Diplom-Designerin Annette Kölbel und der Maler, Grafiker und Xylograf Matthias Taube die 21. BuchDruckKunst. Als Motto für die kommenden Messen haben sie den Slogan Tradition Meets Young and Fresh festgelegt – im Willen, in Hamburg Tradition und junge, frische Positionen zusammenzuführen. Die Stiftung der Hamburger historischen Museen, zu der das Museum der Arbeit gehört, war und ist Kooperations- und Vertragspartner der Messe. Insgesamt werden in der Alten Fabrik des Museums der Arbeit wieder 60 Ausstellerinnen und Aussteller erwartet. Alle Infos zur BuchDruckKunst finden sich hier.

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Sa, 10.01.2026

Findet im Mai statt: Die 'artGrafik Ahrenshoop' 2026.

Vorblick auf Ahrenshoop – im Mai

Vom 14. bis zum 17. Mai 2026 ist es wieder soweit und findet die nächste artGrafik Ahrenshoop zwischen Meer, Sand, Wiese und Bodden auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst statt. Die Messe für zeitgenössische Druckgrafik, Fotografie, Zeichnung und Künstlerbücher lädt wieder ein in die Strandhalle Ahrenshoop (Dorfstraße 16b, 18347 Ahrenshoop). Die vom Pirckheimer-Freund aus dem benachbarten Ribnitz-Damgarten, Henry Günther, organisierte und kuratierte viertägige Begegnung öffnet von Donnerstag bis Sonnabend jeweils von 11 bis 18 und am Sonntag von 11 bis 17 Uhr ihre Pforten. Das Künstlerdorf Ahrenshoop ist seit langem berühmt und bekannt für eine Reihe Kunstschaffender, die mit ihm verbunden sind, Ausstellungen bestimmen das kulturelle Leben des mit einer langen kunsthistorischen Geschichte verbundenen Ostseebads. Und durch das im Orts-Inneren ansässige Künstlerhaus Lukas wird seit vielen Jahren auch die Entstehung von Werken aller künstlerischen Gattungen gefördert. Insgesamt sind zur artGrafik in diesem Jahr 16 Ausstellende eingeladen, ihre Arbeiten zu präsentieren. Dabei sind 2026 u. a. der Holzschneider Frank Eißner aus dem mainfränkischen Aschaffenburg, zudem die Pirckheimer-Freunde Klaus Raasch (von dem auch der Plakathintergrund stammt) und Rainer Ehrt sowie Henry Günther selbst, ferner die zwei Leipzigerinnen Susanne Hoch und Urte von Maltzahn-Lietz (die aus dem Norden stammt), Tina Flau aus Berlin und aus dem Großraum von Halle die Kaltnadelvirtuosin und Zeichnerin, die auch auf eine lange originalgrafische Bibliografie verweisen kann – Susanne Theumer ... Aus Elsterberg reist Peter Zaumseil an. Und schließlich: Lokalmatador wird sein Hans Götze, der im Ostseeort lebt.

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Di, 30.12.2025

Löwe, Einhorn, neues Bücherkinder-Buch – in "Vom Mehrwert des Einhorns" geht's mythisch zur Sache. Darin werden Bilder, Fotos, Recherchen, ja, und vor allem Texte zu einem superben Thema geboten. Der Kultursender Arte drehte einen Film zu dem Projekt, der Anfang 2026 in Potsdam und Paris gezeigt wird.

Das Bibliophile zum Jahresende: „Vom Mehrwert des Einhorns“

Inner sanctum bibliorum: Das Bibliophile des Monats kommt dieses Mal aus dem inneren Kreis, den eigenen Reihen, und es würdigt explizit die Arbeit der Bücherkinder Brandenburg, ihre jüngste Publikation und ihren unermüdlichen Mentor, Pirckheimer-Freund Armin Schubert. Und es heißt ja auch, das Schönste hebt man sich bis zum Schluss auf. So auch 2025: Mithin handelt es sich bei den Bücherkindern um ein überaus ambitioniertes Projekt, das von Armin Schubert in Variationen seit vielen Jahren angeboten und durchgespielt wird: die Begegnung junger Menschen mit Literatur und Kunst, die Anregung, selbst schaffend tätig zu werden ... und mit den Musen, Autorinnen, Autoren, Künstlerinnen und Künstlern in den Austausch zu treten, Freude und Bleibendes im Blick.

So auch in diesem, dem (sic!) brandneuen Buch der Bücherkinder, die seit Jahren von verschiedenen Institutionen, so auch der Pirckheimer-Gesellschaft gefördert und unterstützt werden. Es heißt: Vom Mehrwert des Einhorns. Einhorn, das mythische Wesen in der Kunst. Das Kunstwerk entstand, jene umspielend und begleitend, zur Einhorn-Ausstellung im Potsdamer Museum Barberini – die ab März im Musée des Cluny in Paris gezeigt wird. Illustre Künstlerinnen und Künstler wie Angela Hampel (unter anderem für den Titel) und Pètrus Akkordéon (wundervoll, der mit dem Einhorn kuschelnde Löwe, der den jungen Schöpferinnen und Schöpfern gewidmet ist!) waren dabei den Bücherkindern und ihrem Mentor zur Seite, das Einhorn-Projekt zu einem guten und runden Ende zu führen. Nun liegt es vor, reist bald mit der Schau nach Frankreich und sorgt für weitere Weihen.

Auch zu Filmehren gerieten so die Akteurinnen und Akteure aus Brandenburg an der Havel, ihre Arbeit, ihren Aufenthalt im Museum begleitend. Armin Schubert schreibt unter anderem dazu: „... zum Schließtag des Museums Barberini am Dienstag, dem 04. November 2025, wurden die Bücherkinder Brandenburg zu Drehaufnahmen mit Lesung aus ihrem Buch Vom Mehrwert des Einhorns eingeladen. Dazu hier einige Aufnahmen von der Filmarbeit an diesem Nachmittag in Potsdam. [Bericht im Pirckheimer-Blog folgt gesondert anlässlich der Premiere.] Die Filmpremiere wird im Januar 2026 im Auditorium des Museums [Humboldtstraße 05/06 (Alter Markt), 14467 Potsdam, geöffnet Mo und Mi bis So 10 bis 19 Uhr] stattfinden. Danach läuft der Filmbeitrag zum Einhorn in der Kunst im Januar/Februar 2026 auf dem Kultursender Arte.“ Und weiter heißt es: 

„Im März 2026 wird dann diese Ausstellung im Musée de Cluny in Paris gezeigt. Dazu läuft dann auch dort der Film. Einige Eltern möchten mit mir diese Ausstellungseröffnung ebenfalls besuchen. Damit hat unsere Bemühung, die der Pirckheimer-Gesellschaft e. V., zum Umgang von Kindern mit Büchern und Kunst, mit dem Lesen und Schreiben, eine weitere vorzeigbare Qualität erreicht.“ So ist es. Und: Die langjährige Arbeit im Dienst der Vermittlung von Kultur hat Armin Schubert vor kurzem die Verdienstmedaille des Landes Brandenburg eingebracht. Das Buch selbst bietet auf 72 Seiten in Farbe sorgsam ediert die Texte, Fotos, Flyer, Recherchen und Dokumente sowie die Zeichnungen der Bücherkinder, zu einem Thema, das ein ewiges und in der Zeit stehendes zugleich ist und viele Vorbilder aus der Kunst und Religion kennt. Auch Gedichte (darunter Rilke), weitere Tiere, ein signiertes Blatt Angela Hampels, eine herrliche Folge Akkordéon-Bilderspäße sind dabei. 

An der Realisierung waren neben Schubert zudem Sven Märkisch, Dietmar Block, Klaus Raasch und Henry Günther beteiligt. Nun: Würdiger kann man die Rubrik Bibliophiles des Monats für das scheidende Jahr kaum beenden. Die Bücherkinder (und Pirckheimer) sind halt ne tolle Truppe. 

(André Schinkel)

Mo, 12.05.2025

War auch bei der 'BDK' im April dabei – Rudolf Angeli.

Ralf Plenz: Rückblick auf die BDK

„Als Sammler bibliophiler Bücher und ehemalige(n) Druckerei-Inhaber“ war es für Pirckheimer-Freund Ralf Plenz aus Hamburg „wieder einmal ein Genuss ohne Ende, durch die beiden Etagen einer alten Fabrik in Hamburg-Barmbek, die seit vielen Jahren als Museum fungiert, zu schlendern.“ So euphorisch beginnt der Bericht und Rückblick des Hanseaten auf die BuchDruckKunst 2025 im Museum der Arbeit, die im April stattfand. Erschienen ist der Text am 09. Mai auf der Webseite der Auswärtigen Presse e. V., die als Online-Magazin der Internationalen Journalisten-Vereinigung Hamburg seit Jahren von der Ottenser Pirckheimer-Freundin Maren Schönfeld betrieben wird. Weiter heißt es in dem umfangreichen, mit zahlreichen Fotos bestückten Beitrag von Plenz: „Es ist eine wahre Freude, zu sehen, wie Buchbindermeister hervorragende Ideen mit technisch perfektem Material so umsetzen, dass nicht nur höchste Handwerkskunst, sondern auch Buchkunst dabei herauskommt. Mit den Kollegen zu fachsimpeln und gelegentlich nicht aus dem Staunen herauszukommen, ist für den Fachbesucher jedes Jahr erneut faszinierend.“ Ausdrücklich würdigt Ralf Plenz die Arbeit der Gesellschaft vor Ort, die auch auf der BDK mit Stand im Verbund mit dem Verlag Angeli & Engel (im Bild: Pirckheimer-Freund Rudolf Angeli) vertreten war. Und schaut auch bei den vielen anderen Ausstellerinnen und Ausstellern vorbei, dass es eine Freude ist. Und am Ende dankt Ralf Plenz dem Team um Organisator Klaus Raasch und freut sich auf die nächste BuchDruckKunst in Hamburg. Der vollständige Rückblick zur BDK findet sich unter diesem Link.

(André Schinkel)

Sa, 10.05.2025

Die "artGrafik", hier im Programm der Kurverwaltung beworben, findet im Mai/Juni in Ahrenshoop statt.

04. „artGrafik“ in Ahrenshoop

„... die artGRAFIK will sich als neues Kunstereignis im Ostseebad Ahrenshoop etablieren ...“, so endete der Beitrag im Nordmagazin des NDR im vergangenen Jahr. Die vierte Ausgabe der Messe zwischen Ostsee und Bodden findet vom 29. Mai bis 01. Juni 2025 in der Strandhalle (Dorfstraße 16b, 18346 Ahrenshoop) des berühmten Ortes statt. Die Halle ist von Donnerstag bis Samstag von 11 bis 18 Uhr und am Sonntag von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Neben dem Organisator und Initiator der Sache, dem Pirckheimer-Freund Henry Günther wird es wieder eine Reihe illustre Gäste geben – mit ihren Arbeiten in allen grafischen Techniken sind dieses Jahr 16 zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler aus dem gesamten Bundesgebiet an der artGrafik beteiligt. Susann Hoch, Urte von Maltzahn-Lietz und Hans Bote aus Leipzig sind dabei, Tina Flau aus Potsdam, Rainer Ehrt aus Kleinmachnow, Ute Hausfeld und Peter Rensch aus Berlin, Martin Max aus Weimar, Christina Sauer aus Ibbenbühren. Und „Peter Zaumseil kommt von Elsterberg, Britta Matthies aus Hohen Viecheln, Lousie Heymans, Klaus Raasch sowie Tita do Régio Siva aus Hamburg ...“, so Henry Günther in seiner Einladung, „... aus Gotha reist wieder Thomas Offhaus an mit Radierungen, und den kürzesten Weg hat Hans Götze aus Ahrenshoop. Feine Sache, so eine artGrafik – nix wie hin!

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Sa, 05.04.2025

Die PG ist auch 2025 bei der "BDK" in Hamburg dabei.

Pirckheimer und Angeli & Engel auf der BuchDruckKunst 2025

Auch auf der BuchDruckKunst-Ausgabe 2025, die unter dem Signet Herzblut & Werkschwarz noch bis zum Sonntag läuft, weiß man, dass die mehr als 600 Protagonistinnen und Protagonisten der Pirckheimer-Gesellschaft verrückt nach Buch & Graphik sind. Auf der Messe im Hamburger Museum der Arbeit (Wiesendamm 3, 22305 Hamburg-Barmbek)wird die Gesellschaft durch die hanseatischen Pirckheimer-Freunde Rudolf Angeli und Peter Engel vertreten, die einen Stand im Museum betreuen, das für das lange Wochenende etwa 60 Ausstellende beherbergt. Am Stand Nr. 13 können Interessierte die Arbeit der Gesellschaft in Augenschein nehmen, in den Publikationen (darunter die neuesten Ausgaben der Marginalien) blättern und sich zum Leben und Wirken der Pirckheimer-Gesellschaft  informieren. Zugleich werden die Bände des Verlags Angeli & Engel am Stand präsentiert, die sechste Publikation mit den Övelgönne-Arbeiten von Klaus Waschk steht gegenwärtig zur Subskription. Und drittens sind auch die Bände der Bücherkinder Brandenburg ausgestellt, unter der Mentorschaft Armin Schuberts ein weiteres Herzensprojekt, an dem sich die Gesellschaft fördernd seit Jahren beteiligt. Die BuchDruckKunst ist heute noch bis 18 Uhr sowie morgen von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Die von Klaus Raasch begründete und bis heute organisierte Dreitageschau gehört zu den renommiertesten Buchkunstmessen in Deutschland ... Zahlreiche der Editionen, Gesellschaften sowie einzeln Ausstellenden, die zur Creme der gegenwärtigen Buchkunst-Szene gehören, präsentieren ihre Arbeiten. Der Eintritt für die Wochenendtage beträgt je 12 (ermäßigt 9) Euro. Alle Informationen zur aktuellen BuchDruckKunst gibt es unter diesem Link.

(André Schinkel/Fotografien: Christian von Hoffen)

Do, 03.04.2025

BuchDruckkunst startet morgen im Hamburger Museum der Arbeit

Aller guten Buchkunst- und Grafikmessen sind drei: Nach Borken und Leipzig startet morgen die BuchDruckKunst im Hamburger Museum der Arbeit (Stiftung Historische Museen Hamburg, MdA, Wiesendamm 3, 22305 Hamburg-Barmbek) mit ca. 60 Ausstellerinnen und Ausstellern sowie Schriftgießern, Setzern und Buchbindern, die ihre Gewerke vorführen. Die Messe, die das Team um Klaus Raasch organisiert, öffnet am Freitag von 17 bis 21, am Samstag von 10 bis 18 und am Sonntag von 10 bis 17 Uhr, der Eintritt beträgt 9 (Freitag) bzw. 12 (ermäßigt 9) Euro, im Eintritt inbegriffen ist wieder ein Ausstellerverzeichnis. Und während in Leipzig die Pirckheimer durch den Vorstand der Gesellschaft samt Katrin Aepler, Sigrid und Ralf Wege vertreten waren, übernimmt das in Hamburg der Verlag Angeli & Engel der beiden Pirckheimer-Freunde Rudolf Angeli und Peter Engel. Auch sonst ist die Liste der Ausstellenden illuster: Andrea Ackermann, Anja Harms, Claudia Berg, die augen:falter, edition sonblom, Frank Eißner, der MDE, Rainer Ehrt, Svato Verlag und Susanne Theumer sind nur einige der leuchtenden Namen, die das buchkunst- und sammelwütige Volk erwarten. Auch Anna Helm und Tina Flau werden vertreten sein und viele andere noch. Auf die Verklärte Nacht Henry Günthers (Abbildung) wurde bereits in einem vorausgehenden Blog-Text verwiesen. Bis zum 06. April steht die BDK im MdA unter dem Thema Herzblut & Werkschwarz. 

(André Schinkel/Pressemitteilung)

So, 15.12.2024

Tolle Sache: Das neueste 'Bücherkinder'-Buch ist da!

Nach dem Buch ist vor dem Buch

Anlässlich des neuen Bücherkinder-Buchs „Vom Aufstehen mit Eva, mit Abel, mit Noah und mir“

Ein Jahr Arbeit hat sich gelohnt. Am 12. Dezember 2024, wurden in einer feierlichen Stunde im Musikraum der Evangelischen Grundschule am Dom zu Bandenburg an der Havel im Beisein der Bücherkinder, ihrer Eltern und ihrem Büchervater, Pirckheimer-Freund Armin Schubert, das neu entstandene Buch Vom Aufstehen mit Eva, mit Abel, mit Noah und mir übergeben.

Die Kinder im Alter zwischen neun und dreizehn Jahren haben sich unter anderem intensiv mit Texten zur Arche Noah, mit dem Ansatz zu Eva als Aufklärerin von Dorothee Steffensky-Sölle (1929–2003) und Friedrich von Schiller (1759–1805) beschäftigt. Bei einem Besuch im Museum Barberini in der brandenburgischen Landeshauptstadt wurden zudem die Werke von Edward Munch (1863–1944) betrachtet, und es wurden Texte aus der Genesis zur Vertreibung aus dem Paradies gelesen. Es befassten sich alle mit Themen wie Emanzipation, Politikverdrossenheit und der möglichen Beteiligung an der Gestaltung der Demokratie. Zusätzlich gab es Texte aus der autonomen Grundschule aus Sopot bei Gdańsk, die wir 2022 besucht hatten. So entsteht ein Dialog in Zeiten des Umbruchs und ein europäischer Gemeinschaftssinn zwischen Kindern.

Entstanden ist dabei mit Vom Aufstehen mit Eva ... ein Buch, das selbstgeschriebene Texte und Gedichte mit Tiefgang beinhaltet. Zusätzlich haben die Kinder Grafiken zu den Themen per Linolschnitt entstehen lassen. Die farbigen Drucke wurden mit Hilfe der Galerie Sonnensegel gefertigt, die als Orginale in die Bücher gebunden wurden. Zwei externe Künstler haben dieses Buch mit je einer originalen Grafik begleitet, dies waren Helge Leiberg aus Berlin und Klaus Raasch aus Hamburg. Jedes Bücherkind kann nun so ein hochwertiges Exemplar sein Eigen nennen.

Im neuen Jahr 2025 startet nun das elfte Buchprojekt. Ein großes Thema ist die Bedeutung des Einhorns. Das Fabeltier ist in Kunst und Kultur weit verbreitet. Dieses Projekt wird zur Freude aller vom Fernsehsender Arte/ZDF als Jahresfilmprojekt begleitet. Dieser Film mit den Bücherkindern wird dann zusammen mit der internationalen Ausstellung im Museum Barberini in Potsdam und danach in Paris im Museé de Cluny gezeigt. Diese intensive Schreibarbeit mit den Kindern, die Museumsbesuche, Recherchen etc. kosten Geld, welches immer mit viel Herzblut und Initiative vom Mentor der Bücherkinder, Herrn Armin Schubert, erkämpft wurde. Und an diesem Nachmittag des 12.12. sorgte dann Andreas Kutsche (MdL, BSW des Landes Brandenburg) für einen Gänsehautmoment. Er überreichte eine Jahresspende im Wert von 12 x 500 Euro. Die Dankbarkeit aller Beteiligter ist enorm. So kann die Arbeit der Bücherkinder im Januar starten.

Weitere Spender für dieses Buchprojekt, das sich auch mit dem 500 Jahre alten Einhorn-Teppich aus der Gotthardtkirche zu Brandenburg befasst, werden dringend gesucht. Unsere Stadt Brandenburg wird durch eine solche Arbeit von Kindern europaweit geehrt. Die Pirckheimer-Gesellschaft ist Träger diese Arbeit an der Domgrundschule zu Brandenburg mit vielen Kindern.

(Maria Kunz/Armin Schubert)

Fr, 06.12.2024

Brandenburg – die "Bücherkinder" haben ein neues Buch gemacht. Das wird am 12. Dezember gefeiert.

Neues Buch: „Vom Aufstehen mit Eva, mit Abel, mit Noah und mir“

Vom Aufstehen mit Eva, mit Abel, mit Noah und mir, das neue, in ein lindgrünes Cover gewandete Buch der Bücherkinder Brandenburg, die unter der langjährigen Ägide und Mentorschaft (es ist, wenn die Zählung richtig ist, das achte gemeinsame Bücherprojekt) von Pirckheimer-Freund Armin Schubert seit Jahren eine wunderbare Arbeit leisten und berührend schöne, ambitioniert bibliophile Publikationen hervorbringt, die weithin Beachtung fanden und finden, steht in der Startlöchern für die Übergabe an die Öffentlichkeit. Diese soll am 12. Dezember in der Havelstadt erfolgen. „Liebe Eltern der Bücherkinder, liebe Bücherkinder“, schreibt Armin Schubert, „ein Jahr Arbeit am Buch Vom Aufstehen mit Eva, mit Abel, mit Noah und mir ist geschafft – es wurde durch die Bücherkinder gesehen, gedacht, gelesen, geredet, geschrieben, illustriert, durch mich lektoriert, korrigiert, layoutet, gedruckt, gefalzt, in Ribnitz-Damgarten gebunden, dann nummeriert und signiert. Von zwei Künstlern sind Grafiken eingebunden, so von Klaus Raasch aus Hamburg das Ginkgoblatt und das signierte und nummerierte Blatt mit der Arche und dem Regenborgen von Helge Leiberg. Dazu habe ich allen Kindern auch je eine originale Grafik in das Buch eingelegt. So entstand eine sehr (…) kostbare Ausgabe unseres Buches.“ Die Premiere wird in diesem Jahr als Buch-Weihnachtsfeier im Musikraum in der Ritterakademie mit Keksen und Getränken durchgeführt. Die denkmalgeschützte Ritterakademie befindet sich auf dem Domhof des Doms der Havelstadt und beherbergt bis heute eine Schule. Die Veranstaltung am nächsten Donnerstag beginnt ab 14.30 Uhr. Alle Interessierten sind dazu herzlich eingeladen. Das neue Buch ist von einer großen Themenvielfalt: von biblischen Geschichten (Eva als mutige Frau, Kain und Abel) bis zu dringenden Fragen der Gegenwart. Auch das Gespräch mit Texten von Hilde Domin und Tschingis Aitmatow wird gesucht. Ein Kreativ-Projekt, dem man wünscht, dass es bundesweit Schule macht!

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Mo, 21.10.2024

"Nacht am Gebirgssee" (Lyrische Blätter X), Text von Stefan Zweig, Grafik: Klaus Raasch, Umschlag: Gerit Depping, edition sonblom 2024, Auflage: 30 numm. Exemplare: Das "Bibliophile des Monats" im Oktober.

Zweigs „Nacht am Gebirgssee“

Leise zieht mein Boot in blassen Wellen,

Die den Sternenreigen funkelnd spiegeln, 

Breite, duftumhüllte Silberquellen 

Rinnen von den mondbeglänzten Hügeln. 

 

Und der Nebel sinkt in faltenschweren 

Lichtgewanden müde um die Bäume, 

Dunkeltrotzig starren rings die Föhren 

Wie versteinte, sorgendüstre Träume. 

 

Und von wildzerzackten Felsenwänden 

Schwebt die Nacht behutsam durch die Stille 

Und sät Frieden aus mit leisen Händen … 

Lautlos zieht die blanke, schwanke Zille. 

 

Lautlos schmiegen sich die weichen, feuchten 

Bergseefluten an die helle Planke … 

Tiefe Ruh … Nur fern ein Wetterleuchten 

Wie ein wachgewordener Gedanke …

 

Stefan Zweigs (1881–1942) Gedicht erschien soeben als zehnte Ausgabe der Lyrischen Blätter in der Münsteraner edition sonblom mit einem Farbholzschnitt von Klaus Raasch. Das Kleinod, das die Herzen der Lyrik- wie auch der bibliophilen Freunde gleichermaßen höherschlagen lässt, ist in einer Zahl von 30 Exemplaren aufgelegt worden. Zu haben ist es für 130 (im Abo 110) Euro.

 

(André Schinkel)