Pirckheimer-Blog

Till Schröder

Sa, 06.12.2025

Mit P. Breughel: "Der Leserschaft wünschen wir eine besinnliche Adventszeit, gesunde Weihnachten und einen hoffnungsvollen Start ins neue Jahr." So sei es.

In neuem Erscheinungsbild: Der 31. Hamburger Bothe erschien

Alles neu macht der Nikolaus? Nein, der neue Hamburger Bothe – die 31. Ausgabe des Periodikums der Pirckheimer aus dem Norden, herausgegeben von Rudolf Angeli und Peter Engel – ging natürlich pünktlich zum Monatsbeginn an seine Leserinnen und Leser hinaus – die übrigens das im PDF versandte Heft weit über die Grenzen der nördlichen Pirckheimer-Gruppe hinaus schätzen. Es ist allerdings doch etwas neu am frischen Bothen, nach fünf Jahrgängen erschien es den beiden Herausgebern angebracht, das Layout upzudaten. Nun, und das ist auch wohlgelungen und kommt zu Beginn der hoffentlich besinnlichen Zeit auch in festlichen Rot-Applikationen daher. Themen der neuen Ausgabe sind: Codex Delta, Willy Fleckhaus zum 100., Die Bleilaus, Schach und Literatur, das Theorienetzwerk Illustration, ein neues Buch von Peter Engel und ein Gruß zum Jahreswechsel. Der Hamburger Bothe kann per Mail bezogen werden über die Adresse Rudolf_Angeli@web.de

(André Schinkel)

Do, 27.11.2025

In Sachen „Pirckheimer-Archiv“

Aufruf in Sachen Pirckheimer-Archiv: Im nächsten Jahr feiert die Pirckheimer-Gesellschaft ihr 70. Jubiläum. In diesem Zuge wollen wir unser Archiv gern einer Institution übergeben, wie schon auf Mitgliederversammlungen sondiert und angeregt. Bevor wir aber solch ein Konvolut freigeben können, wollen wir das bestehende Archiv weiter strukturieren und wenn möglich ergänzen. Wir gehen auf Spurensuche nicht nur fürs Jubiläum, sondern auch für die Nachwelt. Denn nach verschiedenen Sichtungen des Bestands ist klar: Im Archiv sind über die Jahrzehnte Lücken entstanden vor allem durch die Umwälzungen nach 1989, den organisatorischen Abschied aus dem Kulturbund und durch Schäden an verschiedenen Lagerorten über die Jahre. Wir wenden uns dazu auch an unsere Mitglieder: Wer hat noch Informationen zu Schriftlichem oder Unterlagen, die er dem Archiv überlassen möchte? Das kann alles sein: Rundbriefe und Einladungen, Protokolle und Gaben, Grafiken und Korrespondenz, besondere Marginalien-Ausgaben und Ähnliches ... Die Vorstandsmitglieder Hans Rabenbauer (rabenbauer@pirckheimer-gesellschaft.org) sowie Till Schröder (schroeder@pirckheimer-gesellschaft.org) koordinieren das Archiv-Projekt im Hinblick auf das Jubiläum für die Pirckheimer-Gesellschaft und freuen sich über jeden Hinweis.

(Hans Rabenbauer/Till Schröder)

Do, 20.11.2025

Das Theorienetzwerk Illustration lädt zur Diskussion auf der artbook.berlin am 22.11.2025 um 16 Uhr ein.

Illustrieren in unsicheren Zeiten

Gesprächs- und Theoriezeit auf der artbook.berlin 2025: Illustrieren in unsicheren Zeiten. Wie reagiert die Lehre auf Herausforderungen des 21. Jahrhunderts? So heißt die Diskussionsrunde des Theorienetzwerks Illustration am Samstag auf der Buchkunst- und Grafikmesse, die am 21. 11. beginnt und – bis zum 23.11.2025 im Kunstquartier Bethanien (Mariannenplatz 02, in 10997 Berlin-Kreuzberg) in der Hauptstadt stattfindet. Andreas Rauth und Pirckheimer-Vizevorstand wie Chefredakteur der Marginalien Till Schröder diskutieren mit Irmela Schautz, Jakob Hinrichs und Christian Gralingen am 22.11. um 16 Uhr daselbst. Auch die Pirckheimer-Gesellschaft selbst wird die ganze Zeit auf der Messe vor Ort sein, für wenn es eine(r) nicht gewusst hat. Und die ganze Zeit auch ist der Eintritt frei. Viel mögliches Licht also in den unsicheren Zeiten, die uns anschaun, und in diesem lichtarmen November, gottlob und überdies. Und eine Messe voll Buch sowieso.

(André Schinkel/Pressemitteilung)

So, 12.10.2025

Der brandneue Newsletter der FISAE (518) würdigt u. a. die jüngste Ausgabe der "Marginalien" (Heft 258).

Marginalien im FISAE-Newsletter

In seinem soeben versandten FISAE-Newsletter 518 würdigt Klaus Rödel einmal mehr das neu erschienene Heft der Marginalien (Ausgabe 258, 2025/3) und bringt neben dem Inhaltsverzeichnis auch das Editorial von Redaktionsleiter Till Schröder in zehn Sprachen. Und neben einer reichen Auswahl Bilder aus der Nummer wird auch explizit die Originalgrafische Beilage mit vier teils fein kolorierten Holzschnitten Peter Zaumseils, gedruckt von Bettina Haller, gewürdigt, im Fall von Rödels Exemplar ist das das Blatt Baumgruppe (in der Abbildung der Druck oben rechts). Weiter berichtet der mit 32 Seiten diesmal recht umfängliche Newsletter von der 12. Welttriennale für Druckgrafik, die von September bis November in Chamalières und in 11 weiteren Partnerstädten stattfindet und in deren Zentrum die Exposition in der Städtischen Kunstgalerie, die dem gravierten Werk von Pierre Soulages gewidmet ist, steht. Und ein Porträt Olli Ylonens im Dschungel findet sich, während der Triennale in der Mittelalterburg Malbork samt Herzchen aufgenommen. Fein!

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Sa, 13.09.2025

Soeben erschienen: Das neue Heft der "Marginalien".

Marginalien: Heft 258 erschienen

Schon in Blickweite der Jahrestagung der Pirckheimer-Gesellschaft in Hannover, die am nächsten Wochenende stattfindet, wird soeben die neue Ausgabe der Marginalien, der Zeitschrift für Buchkunst und Bibliophilie der Gesellschaft ausgeliefert. Es handelt sich um das insgesamt 258. Heft (Ausgabe 2025/3) des Journals, das aufgrund seiner thematischen Wichtung ziemlich einzig in der deutschsprachigen Zeitschriftenlandschaft dasteht, das nun dritte Heft unter der gestalterischen Ägide von Pirckheimer-Freund Thomas Glöß. Ausgabe um Ausgabe erarbeitet das Redakteursteam unter Leitung von Chefredakteur und stellvertretendem PG-Vorstand Till Schröder samt Beistand und Zulieferung diverser Autorinnen und Autoren ein gut gefülltes Heft zu nahezu allen grafischen und bibliophilen Themen und Genres auf 128 Seiten. Für die Ausgabe 258 sind dies: Erich Mühsam und seine Verleger (Erik Glossmann), Sklaverei in den Bilderbüchern der Aufklärung (Jürgen Overhoff), Briefmarken aus Künstlerhand (Norbert Grewe) sowie außerdem die Zwölf Artikel aller Bauernschaft von 1525 (Wolfgang Schmitz), die illustren Ganymed-Jahrbücher (Jens-Fietje Dwars) und ferner Ein Morgenstern aus 120 Händen (Heike Schnotale). Bernhard Hampp schreibt über das in Büchern abgelegte Pflanzenwissen der Jahrhunderte, Katrin Nitzschke über Fritz Löffler und Till Schröder über die größte Bibelseite der Welt, Uwe Klos interviewt Peter Zaumseil, der für das Heft die originalgrafische Beilage in vier teils handkolorierten Holzschnitten fertigte. Beiden, die in Ostthüringen leben und wirken, ist da ein so berührendes wie aufschlussreiches Gespräch gelungen. Im Rezensionsteil geht es um Praxisbücher zur Illustration wie den dritten Band der Literarischen Wanderungen durch Mitteldeutschland – und Kenner Fritz Jüttner gibt einen so schnurrigen wie eigenwilligen Abriss zur Bücherfrucht des Klopstock-Jahres. Die Typografische Beilage widmet sich noch einmal dem Bauernkriegsjahr. Am Ende des Heftes stehen in gewohnter Weise die Rubriken Aus der Pirckheimer-Gesellschaft und Nachrichten für Bücher- und Grafikfreunde sowie sich den Themen der Gesellschaft widmende Ausstellungstipps für den gesamten deutschsprachigen Raum. 

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Mi, 02.07.2025

Überblick und Detail: Die "Marginalien 257" nebst der excl. originalgrafischen Beilage von Bernhard Jäger.

Marginalien: Heft 257 erschienen

Das jüngste Heft der Marginalien, der vierteljährlich erscheinenden Zeitschrift für Buchkunst & Bibliophilie der Pirckheimer-Gesellschaft (Ausgabe 257, Heft 2025/2) ist soeben erschienen und ausgeliefert worden. Es ist das zweite Heft im erneuerten Design, das von der Redaktion um Pirckheimer-Freund und stellvertretenden Vorstand der Pirckheimer-Gesellschaft, Till Schröder, seit 2017 verantwortet wird. Das Motto der neuen Ausgabe kann sich, wie man bereits im Editorial lesen kann, mit dem Aspekt des Spurenlesens im weitesten, im tragischen wie im schönen Sinne des Worts beschreiben lassen. So widmet sich Stefan Soltek dem Werk von Bernhard Jäger, seiner Buchkunst und Grafik, und flankiert auf diese Weise die originalgrafische Beilage der Ausgabe, die zweifarbige Offsetlithografie Schauspieler von 1976, gedruckt nach einem unveröffentlichten Motiv Bernhard Jägers von Stephan Rosentreter. In Auflage gibt es 650 signierte und nummerierte Exemplare, das Blatt liegt allen Heften für Mitglieder exclusiv bei. In der Rubrik Fundsache gibt es den faszinierenden Beitrag Leonhard Thurneyssers Bebaiōsis agōnismou von 1576 – ein Unikat in der Bayerischen Staatsbibliothek, der sich mit einer so schillernden Persönlichkeit wie auch einem solchen Thema befasst: den überaus ungewöhnlichen Forschungen Thurneysser zum Thurns und deren Nachwirkungen bis ins vorletzte Jahrhundert. Ekkehard Schulreich würdigt mit Kurt Wolff würde das gefallen Peter Hinkes 2025 seit nunmehr 35 Jahren bestehende Connewitzer Verlagsbuchhandlung in Leipzig, die der Verfasser in bester Tradition sieht, die an berufener Örtlichkeit fortgeführt wird: Bücher verkaufen und Bücher machen in Personal- und Haus-Union. In der Verlagsbuchhandlung erscheinen seit der Wendezeit Bücher in liebevoller Gestaltung und mit hohem Wiedererkennungswert, unter anderem auch eine Werkausgabe zu Andreas Reimann – ein gutes Beispiel, wie Bücher in regulärer Ausgabe schön sind und werthaltig bleiben bis in die Gegenwart. Einer weiteren berührenden Spurensuche widmet sich Till Schröder in seinem Text Aschepartikel als Symbol einer Katastrophe. Der Maler Hannes Möller im Interview über sein Bibliotheken-Projekt beschädigter und verbrannter Bücher. Der Maler stellt die in Mitleidenschaft, etwa beim großen Band der Anna Amalia 2004, gezogenen Exponate in den Mittelpunkt seiner Kunst, gibt ihnen so in drei Werk-Komplexen Würde und Anwesenheit – im Gespräch gibt Möller tiefgehend Auskunft über seine Motivation. Joachim Möller schreibt zu den Illustrationen zu Jonathan Swifts Gulliver’s Travels (1726), Peter Arlt zu den Lesezeichen in der Buchsammlung Otto Kaysers. Weitere Highlights sind die Aufsätze von Sebastian Fitzner zu einer lang vergessenen Sternenkarte und Jens-Fietje Dwars zu einem Theodor-Fontane-Unikatbuch von Moritz Götze, das sich, in Emaille, John Maynards annimmt. Es folgen Rezensionen sowie Nachrichten zur Arbeit der Pirckheimer im Speziellen, zur Bücherwelt im Allgemeinen und: Ausstellungshinweise am Ende.

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Mi, 07.05.2025

"Marginalien" – in den 'Bibliophilen Notizen' der GdB.

„Marginalien“ in den Bibliophilen Notizen der GdB-Seite rezensiert

Eine sehr schöne Rezension der jüngsten Ausgabe der Marginalien (2025/1, Heft 256) erschien in den Bibliophilen Notizen auf der Webseite der Gesellschaft der Bibliophilen im April. Sie geht u. a. auf die Neugestaltung der Zeitschrift nach der Übergabe der Gestaltung von Matthias Gubig an Thomas Glöß ein und stellt zugleich die Kontinuität in der Qualität des viermal im Jahr edierten Periodikums der Pirckheimer, das die einzige Zeitschrift für Buchkunst & Bibliophilie in der Form im deutschsprachigen Raum darstellt, heraus. „Der Inhalt ist bewährt vielseitig“, schreibt Autorin und Rezensentin Silvia Werfel und konstatiert einen gelungenen, die Hochwertigkeit im Standard wahrenden und behutsam interpretierenden Wechsel in der Gestaltung. Und zieht insgesamt ein gutes, lobendes Fazit: „Auch im neuen Look bieten die Marginalien hohe Qualität, inhaltlich wie gestalterisch“, für das unter der Ägide von Chefredakteur Till Schröder erscheinende publikative Aushängeschild der Pirckheimer-Gesellschaft. Die ganze Besprechung der Ausgabe findet sich hier.

(André Schinkel)

So, 13.04.2025

Gewürdigt: Die "Marginalien" im FISAE-Newsletter.

Marginalien im FISAE-Newsletter

„Es ist unglaublich, wie die Pirckheimer-Gesellschaft es schafft, viermal jährlich eine Zeitschrift mit 128 Seiten zu veröffentlichen. Gewiss, es ist eine Gesellschaft für Buchkunst und Bibliophilie und somit mehr als nur für Exlibriskunst“, schreibt Klaus Rödel, „dennoch ist auch das Exlibris ein Thema in der Gesellschaft, und sie ist seit vielen Jahren Mitglied der FISAE.“ So würdigt der Newsletter 468 der FISAE die jüngste, die Ausgabe 256 der Marginalien (Heft 2025/1), der einzigen derartigen Zeitschrift für Buchkunst und Bibliophilie im deutschsprachigen Raum. Es folgen im Newsletter ein Überblick zum Inhalt samt dem Editorial von Redaktionsleiter Till Schröder in diversen Sprachen, in denen die FISAE mit der Welt kommuniziert, flankiert von einer reichen Auswahl an Bildern, die in dem Heft erschienen sind: Hermann Seewald, Werner Klemke und Johannes Gutenberg kommen so im Neuigkeitenbrief der internationalen Exlibris-Gesellschaft zu Ehren. Auch die Blätter von Gerhard Marcks, Karl-Georg Hirsch sowie einige Maro-Cover werden gezeigt ... Zudem stellt der Letter Werke polnischer und tschechischer Exlibriskünstler vor. Der FISAE-Newsletter bündelt und verbreitet regelmäßig Informationen zum Exlibris weltweit. 

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Do, 20.03.2025

Eben erschienen: das neue "Marginalien"-Heft. Das Layout ab Ausgabe 256 übernimmt Thomas Glöß.

Marginalien: Heft 256 erschienen

Pünktlich vor der Leipziger Buchmesse, an der auch die Pirckheimer-Gesellschaft mit einem Stand in Halle 5 beteiligt sein wird, ist es da, das neue Heft der Marginalien. Neben einigem Neuen setzt Ausgabe 256 auf Bewährtes: beste Information, Recherche und Rezension zu allen Belangen um das schöne Buch, die gute Grafik nebst Typografischer wie Originalgrafischer Beilage, natürlich samt komprimierten Mitteilungen aus der Bücherwelt wie aus der Gesellschaft selbst. Neu ist mit dem jungen Jahrgang das Design des Heftes, dessen Gestaltung mit dem Jahreswechsel quasi von Freundeshand zu Freundeshand ging: Ende 2024 übergab Matthias Gubig nach zehn Jahrgängen das Layout an Thomas Glöß, der zuvor bereits Mitglied der Redaktion war – Pirckheimer wie sein Vorgänger, zugleich Vorstand des Leipziger Bibliophilen-Abends. Großer Dank gilt Matthias, ein herzliches Willkommen Thomas in der neuen Funktion! Auch im neuen Layout, das im neuen Gepräge zugleich die bewährten Komponenten der Zeitschrift für Buchkunst und Bibliophilie kenntlich hält, erwarten die Bücherfreundin, den Bücherfreund wichtige und gewichtige Themen: Roland Jaeger schreibt zu Hermann Seewald, Matthias Haberzettl zu einer Beinahe-Ehrung Werner Klemkes, Rainer Schmidt über Johannes Gutenberg. Im ABC der Druckkunst gibt Uwe Klos eine Einführung zur Kunst des Fotogramms, während es in Maria Bogdanovichs Text um Elsevier auf Abwegen geht, Gisela Teistler zur Kunst im Lehrbuch parliert, Gerhard Rechlin Hirsch und Marcks vergleicht, Helmut Garritzmann Christian Ewald ehrt und Marginalien-Chefredakteur Till Schröder, der alles zum gutem Ende zusammenhält, zu den MaroHeften schreibt, gefolgt von den Rezensions- und Mitteilungs-Rubriken. Auch im neuen Gewand eine Augen- und Gehirnweide, diese Zeitschrift, die mit dem ersten Heft 2025 in ihren 69. Jahrgang eintritt. Ja, und zu sammeln gibt es auch wieder was: Für sämtliche Mitglieder der Pirckheimer-Gesellschaft liegt dem Heft die in der Werkstatt für Satz und Druck in Augsburg gedruckte und dreifarbige, nummerierte und in einer Auflage von 650 Stücken signierte Offsetlithographie Glücksbringer von Ulrike Steinke bei.

Kleine Anmerkung: Bei einem geringen Teil der Auflage liegt ein Produktionsfehler im Beschnitt der Typografischen Beilage vor. Bitte beim Vorstand melden, falls Ersatz gewünscht wird in diesem Fall.

(André Schinkel)

So, 26.01.2025

In guter Gesellschaft: Die "Marginalien", das jüngste Heft 255, werden im 477. FISAE-Newsletter gelobt.

Marginalien im FISAE-Newsletter

In memoriam Front 242: Never Stop!

Im aktuellen Newsletter der FISAE, die weltweit die Freunde des Exlibris zusammenhält, gibt es erfreulicherweise wieder einen Hinweis und eine Würdigung auf und für die jüngste Ausgabe der Marginalien, der Zeitschrift für Buchkunst und Bibliophilie der Pirckheimer-Gesellschaft. Der von Klaus Rödel betreute Nachrichtenbrief der FISAE lobt in seiner 477. Ausführung ausdrücklich die publizistische Aktivität der Pirckheimer und hebt die Besonderheit hervor, dass die Gesellschaft sich eine hochkarätige Zeitschrift hält. Eine Besonderheit des Newsletters, der aus Frederikshavn in Dänemark in die Welt geht, ist wiederum, dass er in zehn Sprachen gehalten ist und so de facto auch weltweit lesbar. So ist, neben einem reichen Bilderreigen aus eben dem Heft 255, das Editorial des Redaktionsleiters Till Schröder sowie eine vollständige Inhaltsangabe global verfügbar. Und es ist doch einfach eine gute Nachricht, wenn Kunst und Kultur im Fokus bleiben in diesen Tagen ...

(André Schinkel)

Mo, 30.12.2024

Heft 2024/4 (255) der "Marginalien", der Zeitschrift für Bibliophilie und Buchkunst der Pirckheimer, ist soeben erschienen und beendet den Jahrgang. Die Ausgabe ist wieder mit Informationen, Aufsätzen und Porträts zu vielen bibliophilen Themen reich gefüllt. Unter anderen wird noch einmal das sehr erfolgreiche Jahrestreffen der Pirckheimer in der Ottostadt Magdeburg im frühen Herbst gewürdigt.

Marginalien: Heft 255 erschienen

Zum Jahresabschluss gibt es nochmal ein üppig gefülltes Heft der Marginalien zu vermelden, der Zeitschrift für Bibliophilie und Buchkunst der Pirckheimer-Gesellschaft, das soeben als Ausgabe 2024/4 mit der laufenden Nummer 255 erschien und den Jahrgang beschließt und wohl bei den meisten Pirckheimer-Freundinnen und -Freunden schon, wie auch der festliche Gruß des Vorstands der Gesellschaft evoziert, unterm Weihnachtsbaum lag. Die 128 Seiten, die der leitende Redakteur und stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Pirckheimer, Till Schröder, im Verbund mit seiner deutschlandweit arbeitenden Redaktion der Marginalien vorlegt, bieten jede Menge Lesestoff und gutes Anschauungsmaterial für die Rauhnächte: Zum Auftakt schreibt Peter Engel über Die Graphischen Bücher Kurt Wolffs und zeigt, dass dessen Verlag seit jeher auch ein bibliophiler war ... Und Matthias Wehry führt mit Teil vier von Lug und Betrug im Buch das Alphabet der Hinterlist fort. Redaktionsmitglied Jens-Fietje Dwars porträtiert in der immer wiederkehrenden Rubrik Zu Besuch im Atelier den renommierten Weimarer Künstler Walter Sachs, der zugleich die grafische Beilage für das Heft, den Holzschnitt Karnickel und Schlange, beitrug, und rezensiert tiefer im Heft den neuen Gedichtband von Lutz Rathenow, der im Verbund mit Katja Zwirnmann entstand und mit zehn originalen Blättern preiswert im Verlag Ralf Liebe zu haben ist (der Blog berichtete). Es gibt Porträts zu Wilhelm Niemeyer und Armin Abmeier, jawohl, und mit Peter Hoffmann wird ein Pirckheimer-Freund interviewt, der seinen 100. Geburtstag (!) feierte. Das ABC der Druckkunst zieht eine kleine Zwischenbilanz, Robert Grieger und Till Schröder lassen das feine Jahrestreffen in Magdeburg Revue passieren, und letzterer schaut sich zudem in Straßburg, 2024 die UNESCO-Welthauptstadt des Buches, um. Reimar Riese erinnert schließlich an Rudolf Marx, den Verleger der Sammlung Dieterich. Auch in der Typografischen Beilage gibt es mit einer Causerie von Michael Kleeberg Hochkarätiges. Weitere Rezensionen, so die von Wolfgang Schlott und Ernst Braun, eine abschließende Würdigung des Klopstock-Jahrs sowie die Nachrichten aus der Gesellschaft und Informationen für Bücher- und Grafikfreunde im Anhang beschließen in gewohnter Manier die Ausgabe. Die Redaktion, wissen informierte Quellen, sichtet bereits Themen fürs nächste Heft ...

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Mo, 18.11.2024

Das "Theorienetzwerk Illustration" trifft sich am 23.11. auf der artbook.berlin. Es finden ein Vortrag und eine Diskussion (u. a. mit Till Schröder) statt.

„Theorienetzwerk Illustration“: Treffen auf der artbook (23.11.)

Das Theorienetzwerk Illustration hat zu seinem zehnten Treffen, das am Samstag, den 23.11. von 15 bis 17 Uhr auf der artbook.berlin stattfinden wird herzlich eingeladen. Die artbook.berlin findet am 22., 23.11. und 24.11. im Kunstquartier Bethanien (Mariannenplatz 2, 10997 Berlin-Kreuzberg) in der Kapitale des Landes statt. Am Samstag ist die Messe geöffnet von 14 Uhr bis 20 Uhr, die beiden Veranstaltungen des Netzwerks finden wie folgt statt: 15 Uhr bis 15.30 Uhr: Von der superILLU zum Theorienetzwerk Illustration. Eine kurze Genese des Netzwerks mit Katja Schöppe-Carstensen. Von 15.30 Uhr bis 17.00 Uhr: Über Grenzen und Grenzgänger der Illustration – Andreas Rauth und Till Schröder vom Theorienetzwerk diskutieren mit dem Professor an der halleschen Burg Georg Barber (ATAK, Illustrator), Mina Braun (Illustratorin), Nina Pagalies (Spring-Kollektiv), Professor Volker Schlecht (Illustrator, Drushba Pankow). Auch einen Dank hängen die drei Organisatoren des Treffens Johannes Rößler, Katja Schöppe-Carstensen und Juliane Wenzl ihrer Einladung an: „An dieser Stelle danken wir vorab corn.elius brändle und Hanneke van der Hoeven sehr herzlich, dass sie uns auf der artbook.berlin die Gelegenheit geben, über aktuelle Fragen zur Illustration zu diskutieren.“ Angehängt sind weiterhin Infos zur artbook sowie eine frisch gedruckte Werbekarte für das Theorienetzwerk Illustration (Layout und Text: Andreas Rauth und Till Schröder) – jene wird sicher am nämlichen Wochenende auch vor Ort erhältlich sein. Und schließlich: „Wir freuen uns auf ein Kennenlernen und Wiedersehen sowie eine rege Diskussionsbeteiligung.“ Der direkte Kontakt zum Netzwerk besteht über die folgende Adresse: theorienetzwerk-illustration@outlook.de.

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Mo, 28.10.2024

November ist Buchkunstmessezeit – in München, in Frauenfeld und in Berlin. An der "artbook.berlin" ist auch 2024 die Pirckheimer-Gesellschaft beteiligt.

November = Buchkunstmessezeit!

Novemberzeit ist Buchmessenzeit – und so soll hier auf drei Buch- und Buchkunstpräsentationen in Deutschland und der Schweiz verwiesen sein: auf die superBOOKS 5, am 02. und 03.11. im Haus der Kunst in München (Prinzregentenstraße 1, 80538 München) stattfindet, die HPM Buch- und Druckkunstmesse im Eisenwerk im Schweizer Frauenfeld vom 15. bis 17.11. (Industriestrasse 23, CH-8500 Frauenfeld) und natürlich die 2024er Ausgabe der artbook.berlin, die vom 22. bis 24.11. ins Kunstquartier Bethanien (am Mariannenplatz 2, 10997 Berlin) einlädt. An letzterer wird sich auch die Pirckheimer-Gesellschaft mit einem Stand beteiligen. Alle Informationen dazu in Kürze.

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Mo, 09.09.2024

"Dreibart anfassen" heißt der zweifarbige Stempel- und Körperdruck, den Hendrik Schrat für die Beilage der neuen "Marginalien" schuf. Die zwei Figuren des Künstlers waren auch im thüringischen Wahlkampf unterwegs und liegen nun 650-mal der Ausgabe bei.

Marginalien: Heft 254 erschienen

Soeben und pünktlich zur in Kürze anstehenden Jahrestagung der Pirckheimer-Gesellschaft ist es erschienen: das neue Heft der Zeitschrift für Buchkunst und Bibliophilie der Gesellschaft, mit dem schönen Titel Marginalien. Insgesamt ist es seit Anbeginn der Herausgabe das 254. Heft, das seit einigen Jahren in Bucha bei Jena im quartus-Verlag seine editorische Heimat hat. Und wie immer hat Chefredakteur Till Schröder mit seiner Crew eine feine und ausgewogene Auswahl aus dem, was das Herze der/des Büchersinnigen bewegt, zusammengebaut. So wird der mit Leaves of Grass und Song of Myself unsterblich gewordene Walt Whitman (1819–1892) in gleich zwei Beiträgen geehrt und gewürdigt: Volker Probst geht der Historie seiner Whitman-Sammlung nach, Moritz Lampe untersucht das Nachleben der Texte Walt Whitmans am Weimarer Bauhaus. Unter dem Titel Geist und Gestaltung schreibt Ernst Falk zur Geschichte der ehrwürdigen und eben stolze hundert Jahre alt gewordenen Büchergilde Gutenberg in den Jahren der Gründung, von 1924 bis 1933. Und Jens-Fietje Dwars porträtiert Oskar Wolff (1799–1851), dessen Gedicht Die nobeln Passionen (1842) in der Kürzfassung von Dwars die typografische Beilage des Heftes stellt. Apropos, Beilage ist auch das Stichwort für den Fortgang des Heftes: Die originalgrafische selbige für die Mitgliederhefte der Marginalien kommt dieses Mal von Henrik Schrat, der in seinem Atelier in Berlin besucht wurde. Für sie ließ er Dreibart und Trude, die auch in Greiz zu Wahlkampfehren kamen, wiederauferstehen. Matthias Wehry führt das Alphabet der Hinterlist fort, Peter Arlt würdigt Werner Oechslin; der Verlag Das Kulturelle Gedächtnis wird zudem von Lektorenlegende Thorsten Ahrend vorgestellt. Zwei Beiträge bekunden die Trauer um Harald Kretzschmar, der im Sommer starb. Das Heft wird beschlossen von einem Teil Rezensionen sowie Nachrichten und Mitteilungen für die Gesellschaft. 

(André Schinkel)

So, 08.09.2024

Eine 'Rosa Novalis' für Till Schröder, der heute seinen 50. Geburtstag feiert, mit Chapeau und Dankeschön.

Für Till Schröder zum Geburtstag

Einer der treibenden Motoren der Pirckheimer, stellvertretender Vorstandsvorsitzender und zugleich Chefredakteur des Zeitschriften-Aushängeschilds der Gesellschaft, der Marginalien, seit 2017 bzw. 2018, feiert heute einen besonderen Geburtstag: Till Schröder wird heute jugendliche 50. Es ist so: Büchernarretei und professioneller Journalismus gehen in seiner Arbeit eine glückliche Verbindung ein, die dem Wirken von Gesellschaft und Zeitschrift in vielfacher Weise zugutekommen. And by the way: Wir teilen nicht nur die Liebe zur Literatur und zu den schönen Büchern, nein, auch für die manchem Ohr kristallin und abstrus erscheinenden Klänge repetitiver elektronischer Musik ... – vor allem aber, lieber Till, will ich Dir von Herzen Glücke wünschen und danke sagen für die schöne Zusammenarbeit und nicht zuletzt auch daran die Aussicht binden, dass wir noch ein Stück Weg im Licht der flatternden Buchseiten und scheppernden Boxen gehen. Ich weiß, das ist im Sinne aller.

(André Schinkel)