Pirckheimer-Blog

Armin Schubert

Di, 23.06.2026

Festliche Rückkehr des Einhorns

Die Rückkehr des 500 Jahre alten Einhornteppichs in die St.-Gotthardt-Kirche zu Brandenburg (Gotthardtkirchplatz 08, 14770 Brandenburg an der Havel, der Blog berichete im Vorfeld) wurde am Freitag, dem 19. Juni 2026, im Beisein von Daniel Keip, dem Oberbürgermeister der Stadt an der Havel, gefeiert. Nach der Restaurierung der textilen Preziose, die auch im Arte-Dokumentarfilm Das Einhorn. Kulturgeschichte einer Sehnsucht (Regie: Mathias Frick) zu sehen ist, bekam der Teppich nun eine Klimakammervitrine und kann in der Taufkapelle der Kirche wieder besichtigt werden. Die Bücherkinder Brandenburg konnten hier das erste Mal ihr gemeinsames Buch Vom Mehrwert des Einhorns in ihrer Heimatstadt vorstellen und einige Erzählungen und Gedichte lesen sowie Illustrationen von sich, von Angela Hampel (Dresden) und Pètrus Akkordéon (Berlin-Lichterfelde) zeigen. Mentor Armin Schubert dankte den Förderern einschließlich den Pirckheimern als Träger.

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Di, 16.06.2026

13.06.: 'Bücherkinder'-Lesung in Berlin-Marienfelde.

Zur Lesung in Berlin-Marienfelde

Am letzten Sonnabend, den 13. Juni 2026, kam es im Evangelischen Senioren-Stift in Berlin-Marienfelde zu einer besonderen Lesung. Unser Pirckheimer-Freund Armin Schubert, Mentor der Bücherkinder Brandenburg, war eingeladen, gemeinsam mit Helene, einem der Bücherkinder, für die Senioren aus dem gemeinsam realisierten Büchern der Gruppe zu lesen. Eine Einladung, die die beiden, von der Pastorin der Einrichtung wunderbar begleitet, natürlich gern annahmen. Zunächst gaben sie eine Reihe an Kostproben aus den Texten der Kinder zu Christa Wolf, Franz Fühmann und Anna Seghers. Im Anschluss dann Texte zu den Gemälden Edvard Munchs und natürlich der Beschäftigung der Kinder mit dem Einhorn-Thema, dem sie u. a. im Museum Barberini in Potsdam begegnet waren. Als Zugabe dann, so berichtet es Armin Schubert, war Postkartenpoesie zu Jurek Becker zu hören. Alle Zuhörenden waren tief begeistert und beeindruckt, nicht zuletzt auch vom Einsatz und Aufwand, der die Arbeit an den Projekten kostet. Ein rundum gelungener Nachmittag also. Die letzte Nachricht ist, wie die Pastorin mitteilte, dass am Sonntag drauf im Gottesdienst eine erkleckliche Summe als Kollekte zusammenkam, die den Kindern für ihre Arbeit zugute kommen soll. Tolle Sache und eine „große Freude, die ich gern mit allen teile“ – heißt es bei Armin Schubert.

(André Schinkel)

Sa, 13.06.2026

Heimkehr des restaurierten "Einhornteppichs" – am 19.06. mit einem Fest in Brandenburg an der Havel.

In Brandenburg an der Havel: Auf zum Einhornfest am 19. Juni 2026

Eine Stadt feiert das Einhorn, also vielmehr: ihr Einhorn. Ja, zur feierlichen Wiederankunft und glücklichen Heimkehr des restaurierten Einhornteppichs wird dem wohl zaubrigsten und edelsten aller Fabelwesen in Brandenburg an der Havel ein so würdiger wie berührender Empfang bereitet – mit einem eigens organisierten Einhornfest. Dieses findet statt am kommenden Freitag, den 19. Juni 2026, Beginn: 15 Uhr, in der Brandenburger St.-Gotthardt-Kirche (Gotthardtkirchplatz 08, 14770 Brandenburg an der Havel). Der berühmte Einhornteppich wurde im letzten Herbst nach 600 Jahren abgenommen und restauriert, im Anschluss wurde er in der Einhornausstellung im Barberini in Potsdam gezeigt. Für seine Rückkehr nach Brandenburg wurde eine Spezialvitrine gefertigt, in der er künftig gezeigt wird. Viele Jahre führte er ein eher stilles Dasein; seine Präsenz in Potsdam half, das gründlich zu ändern. Mittlerweile braucht das Exponat aus dem 15. Jahrhundert den Vergleich mit seinen thematischen Geschwistern nicht zu scheuen. Bei der Feier werden auch die von Mentor und Pirckheimer-Freund Armin Schubert angeleiteten Bücherkinder Brandenburg zwei große Parts mit Lesebeiträgen und einer Slideshow ihrer Bilder beisteuern. Im letzten Jahr arbeiteten sie, u. a. unterstützt darin von den Pirckheimern und der Galerie Sonnensegel vor Ort, an einem Buch zum im wahrsten Sinn des Wortes fabelhaften Thema. Auch der Film Das Einhorn. Kulturgeschichte einer Sehnsucht, an dem die Bücherkinder neben vielen anderen Instanzen aus Deutschland und Frankreich beteiligt sind, wird auf dem Fest gezeigt – sein Regisseur Mathias Frick erwartet. Auch Restauratorin Julia Zitzmann und Vertreter des Barberini und der Reemstma-Stiftung werden bei der Feier, die von Philipp Mosch von der Gemeinde sowie OB Daniel Keip geleitet wird, dabei sein.

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Mi, 03.06.2026

"Rare Books Berlin" samt "ILAB-Kongress" und Messe in Berlin. Auch die Pirckheimer und die "Bücherkinder Brandenburg" sind vor Ort und maßgeblich beteiligt.

September: „Rare Book Week“ vom 14. bis 20.09. im Herzen von Berlin

Die Rare Book Week Berlin findet vom 14. bis 20. September 2026 statt und bringt internationale Sammler, Händler und Bibliothekare zusammen. Auch die Pirckheimer sind an diesem Event für alle Freundinnen und Freunde des Buchs beteiligt. Der Höhepunkt der Woche ist die Antiquariatsmesse Rare Books Berlin, die vom 18. bis 20. September 2026 im historischen Kronprinzenpalais (Unter den Linden 03, 10117 Berlin) veranstaltet wird. Der ILAB-Kongress vom 14. bis 17.09. eröffnet die Woche: Der 46. Kongress der International League of Antiquarian Booksellers lockt internationale Fachleute mit Symposien, Führungen und Vorträgen in die Hauptstadt ... Die Rare-Books-Messe im Kronprinzenpalais präsentiert ab 18. erlesene Bücher, Grafiken und Drucke in hocheleganter Salon-Atmosphäre. Begleitende Events: Bibliotheken, Museen und Sammlungen in der Region um Berlin bieten spezielle Ausstellungen, Lesungen und Fachvorträge an. Die Infos zu Ausstellern, Preisen und dem vollständigen Rahmenprogramm gibt es auf der offiziellen Rare Book Week Berlin-Plattform. Für ILAB-Mitglieder ist die Registrierung für den Kongress in der ersten Wochenhälfte bereits über die 46th ILAB Congress 2026-Seite möglich. Für die Bücherkinder Brandenburg – die bereits an einem neuen Projekt arbeiten – ist im Rahmen der Buch-Woche eine Lesung vor internationalem Publikum vorgesehen. Ihr Mentor und Pirckheimer-Freund Armin Schubert verrät in Kürze noch mehr und weitere Details. Vorerst nur soviel: „Gezeigt werden rare/seltene/kostbare Bücher (...) aus der Sammlung von Marlene Dietrich. Aus Paris kamen nach ihrem Tod 1.800 Bücher mit nach Berlin. Welche Autoren das sind, werde ich noch ermitteln.“ Rare Books Week – es wird spannend ...

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Fr, 10.04.2026

Stand der Pirckheimer auf der 'BuchDruckKunst' – es sind zahlreiche weitere PG-Freunde in Hamburg, so neben den Genannten auch Henry Günther (mit der Edition 'BuchKunstBalance') sowie die Bücherkinder.

Viele Pirckheimer mit Ständen bei der BuchDruckKunst 2026 dabei

„Verrückt nach Buch & Grafik“ – dieser wunderbare Slogan der Pirckheimer-Gesellschaft trifft auf der diesjährigen BuchDruckKunst, die am anstehenden Wochenende im Museum der Arbeit in Hamburg-Barmbek (Wiesendamm 03, 22305 Hamburg) die Pforte öffnet, gleich in mehrerlei Weise zu: Neben Einzelausstellern wie Cornelius Brändle und Rainer Ehrt hat Rudolf Angeli bereits den Pirckheimer-Stand (Alte Fabrik, Stand 39) errichtet und wartet auf viele Interessenten. Auch die Bücherkinder Brandenburg samt ihrem Mentor, Pirckheimer Armin Schubert, sind mit eigenem Stand und Auftritt vor Ort (Neue Fabrik, EG). Unter den sechzig Ausstellenden finden sich auch die Meister der Einbandkunst und ein Teil der Crème der gegenwärtigen grafischen wie Buchkunst-Elite. Die Messe ist am 11. (10 bis 18) und 12. April (10 bis 17 Uhr) öffentlich zugänglich. Neben dem regulären Tages- wird auch ein Wochenendticket und ein günstiges Nachmittagsticket angeboten. Die Messe ist leicht via Auto, S- und U-Bahn (Haltestelle Barmbek) erreichbar. Alle Infos hier.

(André Schinkel)

So, 29.03.2026

Arte: „Ein Tier für alle Wünsche“

Wenn eine Sache ins Laufen kommt und scheinbar nicht mehr zu stoppen ist, nennt man das einen Lauf. So ist das im Moment mit den Brandenburger Bücherkindern ... Mit ihren Arbeiten zum Thema Einhorn haben die – seit vielen Jahren auch von der Pirckheimer-Gesellschaft unterstützten – kreativen Kinder und Jugendlichen aus der Havelstadt unter der Ägide ihres rührigen Mentors, Pirckheimer-Freund Armin Schubert, ganz offenbar nicht nur einen Nerv getroffen. In glücklicher Fügung mit den Tatsachen, dass die Stadt an der Havel einen Einhornteppich besitzt und zudem im Potsdamer Museum Barberini eine umfassende Ausstellung zum Thema, die sich soeben auf den Weg ins Einhorn-Mekka, das Musée de Cluny in Paris aufmacht, stattfand, hat die Kreativgang um Schubert in der Reihe ihrer Bücher eines über den Mehrwert des Einhorns verfasst und gezeichnet und weithin, bis ins Nachbarland Frankreich eben, Aufmerksamkeit erfahren. Auch Arte war da und ließ die Brandenburger Bücherkinder auch Teil seiner Dokumentation über das wohl alleredelste aller Fabelwesen werden, das zugleich ambivalente und zaubrige Aspekte vereint ... Nach seiner Vor-Premiere im Museum in Potsdam gibt es, wie auch das Programm-Magazin des Senders für April ankündigt, nun den Termin der Erstausstrahlung: Am 19.04.2026 um 16.45 Uhr wird der Film bei Arte gezeigt. Später wird er auch im Musée de Cluny in der Schau zu sehen sein. Im Anschluss lesen die Kinder anlässlich des Welttages des Buches am 24.04.2026 in Potsdam (der Blog berichtete). Davor werden sie bzw. ihre Arbeit auf der BuchDruckKunst in Hamburg und – zum Familientag im Pariser Museum präsent sein. Fabelhafte Tage (sic!) für das Buch und die Kreativität: Wohl dem.

(André Schinkel)

Mo, 23.03.2026

Zum Erfolg der Pirckheimer auf der Buchmesse 2026 trugen auch die "Bücherkinder" mit ihrer Lesung bei.

Großer Erfolg der Bücherkinder auf der Leipziger Buchmesse 2026

Der Auftritt der Bücherkinder Brandenburg am vergangenen Samstag, 21.03., auf der Leipziger Buchmesse war wieder ein feiner Erfolg. Um 15 Uhr traten die jungen Schreiberinnen und Schreiber sowie Künstlerinnen und Künstler in Begleitung ihres Mentors und Begründers der Bücherkinder-Gruppe, Pirckheimerfreund Armin Schubert, in Halle 5 der großen Frühjahrsmesse in Sachen Buch und Literatur in Leipzigs Nordosten zur Präsentation ihres neuesten Buchs Vom Mehrwert des Einhorns, das Ende letzten Jahres (unter anderem begleitet von einer Arbeit Angela Hampels) erschien, vor gut gefülltem Auditorium an. „(D)ie Lesung der Bücherkinder Brandenburg auf der Leipziger Buchmesse ist außerordentlich gelungen und von einem großen Publikum mit viel Beifall bedacht worden“, so beschreibt Armin Schubert die Messe-Veranstaltung. „Am Ende der Lesung bekamen die Kinder Buchgeschenke der Pirckheimer-Gesellschaft, und es wurde in Vorfreude darauf hingewiesen, dass der arte-Dokfilm zum Einhornprojekt am 19. April 2026 um 16.45 Uhr über den Sender arte-TV laufen wird.“ Durch den Film wird die kreative Arbeit der Bücherkinder auch im Nachbarland, im Musée de Cluny in Paris, wo sich der berühmte Einhornsaal befindet, zu Ehren kommen (der Blog berichtete). Und vielleicht wird es möglich sein, in der Gotthardtgemeinde in Brandenburg an der Havel, wo sich der Brandenburger Einhornteppich befindet, der die Kinder bei ihrer Arbeit inspirierte, so eine Art Public Viewing zu organisieren, wenn der Film zum Mythos des Fabelwesens ausgestrahlt wird. Das jedenfalls würde den Bücherkindern der Stadt und natürlich auch Armin Schubert, der im letzten Jahr für seine Arbeit ausgezeichnet wurde, gefallen. Gleichsam am Buchmessesamstag hatte zudem Antiquar Wolfgang Neubert aus seinen Memoiren gelesen. Diese waren als exklusive Jahresgabe der Pirckheimer-Gesellschaft für das Jahr 2025 erschienen.

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Sa, 21.03.2026

Bücherkinder: Einhorn-Film seit dem 20.03. in der Arte-Mediathek

Große Reminiszenz für eine Legende: Die Dokumentation Das Einhorn. Kulturgeschichte einer Sehnsucht ist seit gestern, 20.03.2026, in der Mediathek von arte abrufbar. Ihr Regisseur Mathias Frick geht in der Reportage der Symbolhistorie des wohl berühmtesten aller Fabelwesen auf eine bestechende Weise nach: Seinem Wurzeln im Glauben (dem es, zumindest in der Bibel, wohl einer Fehlübersetzung entspringt) wie im Träumen der Menschen, seinen natürlichen Vorbildern, seiner Ambivalenz, Würde und seinem Eingang in die Alltagskultur. Stars des Films, neben der Kreatur der Erwägung selbst: u. a. die Tapisserie, der Einhornteppich aus St. Gotthardt in Brandenburg, die Ausstellung zum Thema im Museum Barberini in Potsdam, der weltberühmte Einhornsaal in Cluny. Und natürlich die Brandenburger Bücherkinder samt ihrem langjährigen Mentor, Pirckheimer-Freund Armin Schubert, die dem Tier ein ganzes Buch widmeten: Vom Mehrwert des Einhorns, und heute auf der Leipziger Buchmesse eben dieses präsentieren: um 15 Uhr in Halle 5, Bühne E604. Wunderbare Sache. Toller Film. Unbedingt anschaun. Und weitersagen! Und zur Lesung hingehn!

(André Schinkel)

Fr, 13.03.2026

Das neue Heft der "Marginalien" ist eben erschienen.

Marginalien: Heft 260 erschienen

Pünktlich im Vorfeld der Leipziger Buchmesse, die vom 19. bis 22. März in die Stadt an Pleiße, Parthe und Weißer Elster einlädt, ist die neue Ausgabe der Marginalien, Ausgabe 2026/1 (Heft 260) der Zeitschrift für Buchkunst & Bibliophilie der Pirckheimer-Gesellschaft bei quartus erschienen. Die Nummer ist auf verschiedene Weise eine Ausgabe der Würdigungen und Rückblicke geworden, wie Chefredakteur und stellvertretender Vorstand der Gesellschaft, Till Schröder, gleich im Vorab-Editorial vermerkt: Zum Einen ist das genauso geplant und komponiert; zum anderen gebieten das die Geschehnisse in der Zeit. So ist das Heft auch eines des Gedenkens, Erinnerns und Nachrufens geworden: Gleich viermal wird die große Malerin und Grafikerin Núria Quevedo in der Ausgabe gewürdigt – die Spanierin, die viele Jahrzehnte in Berlin lebte, war verehrt und bewundert und auch einigen Protagonisten der Pirckheimer-Gesellschaft, Armin Schubert etwa, sehr nah und vertraut, eins der Bücher der Bücherkinder ist u. a. ihr als Hommage gewidmet. Der Verleger und Pirckheimer Michael Faber erinnert an Maler, Zeichner, Bildhauer und Grafiker Hermann Naumann, ja, und auch der Autor, Sammler, Herausgeber und Bibliophile Manfred Jendryschik, der 2025 in seiner Wahlheimatstadt Leipzig starb, wird gewürdigt. Der gebürtige Dessauer war der mitteldeutschen Künstlerszene eng verbunden. Ferner gibt es einen Text zu einem leicht übersehenen Jubiläum der Messe in Leipzig, zwei Beiträge zur Satirezeitschrift pardon, die dank Till Kaposty-Bliss wieder auflebt: eine Liebeserklärung von Norbert Grewe und das Interview mit dem Neu-Initiator. Das Verschwinden der Buchhandlungen beleuchtet Ralf Plenz, und Peter Arlt verweist auf Amboß & Hämmer von Baldwin Zettl. Um Spiralbindung geht es, und in der Originalgrafischen Beilage samt Begleittext um die Kunst der Schweizerin Olga Prader. Dem gut gefüllten Rezensions-Teil folgen Nachrichten für Bibliophile, das Geburtstagstableau und Ausstellungs-Infos. Auch Archiv-Splitter gibt es, eine neue Rubrik, die Wissenswertes und Skurriles aus 70 Jahren Pirckheimer-Gesellschaft berichtet. Ein rundum gut gefülltes Marginalien-Heft also: Das bibliophile Frühjahr kann kommen.

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Di, 03.03.2026

Eine Crowdfunding-Aktion für das neue Projekt der "Bücherkinder" läuft vom 03.03. bis 02.04. Mit dem Erlös soll das Buch-/Jahresprojekt "An den Marken meiner Tage" – Realisierung – mitfinanziert werden.

„An den Marken meiner Tage“: Eine Crowdfunding-Aktion – für die Bücherkinder aus Brandenburg

Mit dem heutigen Tag um 10 Uhr startete eine Crowdfunding-Aktion für das nächste Projekt der Bücherkinder Brandenburg unter der Mentorschaft von Pirckheimer-Freund Armin Schubert. Das segensreiche kreative Unterfangen, in dem Schülerinnen und Schüler Schreibern und Künstlern begegnen und selbst schreiberisch und gestalterisch aktiv werden, zeitigte bereits mehrere Bücher und fand zwischen Berlin, Potsdam und Paris weithin Beachtung. Auch im Arte-Film zur Einhorn-Ausstellung im Potsdamer Barberini-Museum spielen die Bücherkinder eine elementare Rolle. Die Pirckheimer unterstützen die Kinder seit vielen Jahren, der Mentor der Gruppe wurde für seine Arbeit mit einer Verdienstmedaille des Landes Brandenburg geehrt. Für das jüngste Vorhaben, An den Marken meiner Tage, bitten die Gesellschaft und die Akteure um Unterstützung. Ja, für die physische Umsetzung (Material-/Druckkosten) brauchen die Bücherkinder dieses Mal finanzielle Unterstützung, um in diesem Jahr gemeinsam ein Texte-Bilder-Buch schaffen zu können. Ein Jahr erforschen die Kinder und Jugendlichen u. a. das Leben und Werk von Margot Friedländer und Marlene Dietrich, schreiben und illustrieren selbst ein eigenes Buch, das nach seiner Realisierung präsentiert wird. Ein mehr als edles Unterfangen! Für jede Spende ab oder über 30 Euro geben die Stadtwerke Brandenburg, die in diesem Jahr 30. Geburtstag feiern, 30 Euro dazu. Ziel ist: 2.000 Euro. Geld also für einen guten Zweck: Das sollte doch zu schaffen sein. Die ersten Spenden für das Projekt sind bereits eingegangen. Auch Prämienkäufe sind möglich. Werden die 2.000 Euro nicht erreicht, gehen alle Gelder zurück. Spenden kann man bis zum 02.04. (20 Uhr) unter diesem Link.

(André Schinkel im Namen der Pirckheimer-Gesellschaft)

Sa, 31.01.2026

Jubiläum: Pirckheimer auf Touren

Pirckheimer auf Touren: Im Jubiläumsjahr unserer Gesellschaft ruhen wir uns nur ein klein wenig aus mit Rückblicken und Festivitäten. Wir werden auch dies tun – vor allem in Nürnberg beim Jubiläumstreffen –, aber 70 Jahre Pirckheimer sind für uns Anlass, wie gewohnt aktiv in die Öffentlichkeit zu gehen. Wir werden in Kooperationen Präsenz zeigen und bei verschiedenen Veranstaltungen und Messen auftreten. Den Auftakt macht unser Mitglied Marie-Pierre Bonniol im Februar (06.–22.02.) mit einer Ausstellung in Bielefeld (Viktoriastraße 24, 33602 Bielefeld) in den Räumen des Kunsthauses Artists Unlimited. Die Pirckheimer sind Medienpartner. Die Schau kreist um eine Idee des Schriftstellers Richard Brautigan aus seinem Roman Die Abtreibung (1971): als eine Sammlung unveröffentlichter Manuskripte. In den 1990ern erweckte Todd R. Lockwood diese fiktive Bibliothek als The Brautigan Library in den USA zum Leben mit nun beinahe 400 Bänden. Bonniol kuratiert Werke der Sammlung und lud ihre Mutter, die naive Malerin Danielle Bonniol-Ferrus, ein, die besondere Bücherei Brautigans/Lockwoods in Bildern zu kommentieren. 

Außerdem stellte Bonniol anlässlich unseres Jubiläums eine Filmreihe für Kinder mit Kurzfilmen über Bücher zusammen, die 2026/2027 in deutschen Städten gezeigt werden soll. Näheres zu den Terminen folgt online und in den Marginalien.  – Im März beginnt für die Pirckheimer die Messe-Saison. Wir sind wieder präsent auf der Leipziger Buchmesse (19.–22.), der BuchDruckKunst in Hamburg (am 11. und 12. April) – sowie bei der artbook in Berlin im November. In Leipzig bieten wir dem neuen Buch der Bücherkinder über Einhörner eine Bühne – und ein Dokumentarfilm zur Kulturgeschichte des Einhorns wird im Juni auf Arte laufen, der in Zusammenarbeit mit dem Museum Barberini in Potsdam auch die Bücherkinder in ihrem Tun filmte. In der Woche gleich nach unserem Jahrestreffen in Nürnberg im September sind wir Medien- und Programmpartner der Rare Book Week in Berlin, veranstaltet vom Verband Deutscher Antiquare und anlässlich der Tagung der Internationalen Vereinigung der Antiquare (ILAB) vom 14. bis 20. September in Berlin. Die Rare Book Week bietet Veranstaltungen an verschiedenen Orten Berlins und eine dreitägige Buchmesse im Kronprinzenpalais. Neben der Einbindung ins Programm werden wir auch als Pirckheimer-Gesellschaft mit einem Stand vor Ort sein, der auch das Jubiläum der PG abbildet. 

Im Jubiläumsjahr schenkt unser Mitglied Nikolaus Topic-Matutin von der Neuhauser Kunstmühle ein bei ihm erschienenes Künstlerbuch der Malerin Marika Voß der Staatsbibliothek zu Berlin. Die Übergabe am 19. März 2026 samt Podiumsgespräch mit der Künstlerin wird organisiert von der Regionalgruppe Berlin-Brandenburg. Im Juni liest Pirckheimer-Freund Christoph Links in der Landesbibliothek Mecklenburg-Vorpommern Günther Uecker (Johannes-Stelling-Straße 29, 19053 Schwerin) in Kooperation mit unserer Gesellschaft aus seinem neuen Buch Verschwundene Verlage. Ein unbekanntes Kapitel ostdeutscher Kulturgeschichte und unterhält sich auch mit Till Schröder über die Geschichte der Pirckheimer und ihre Rolle im Buchland DDR. Der Link zum Buch findet sich hier. Dies ist ein erster Ausblick ins Jubiläumsjahr unserer Gesellschaft, weitere Vorhaben und Veranstaltungen sind in Planung. Alle Mitglieder sind eingeladen, das Jubiläum ebenfalls als Anlass für eigene Veranstaltungen zu nehmen, Kooperationen anzuregen. Der Vorstand unterstützt gern. 

Auf geht’s in weitere 70 Jahre.

(Till Schröder)

Mi, 28.01.2026

In Potsdam: Bücherkinder on Film

Bücherkinder on film! Am 25. Januar war es soweit: Premiere des Arte/ZDF-Films Das Einhorn. Kulturgeschichte einer Sehnsucht von Mathias Frick (2025, 52 Minuten) im Museum Barberini. Der Veranstaltungssaal im dritten Stock proppevoll, aufgeregte Kinder in der ersten Reihe. Denn auch die Bücherkinder Brandenburg spielten eine gewichtige Rolle im Film, der anlässlich der großen Potsdamer Ausstellung Einhorn. Das Fabeltier in der Kunst entstand. Nach kurzen Worten der Produzentin Eva Rink und Museumsleiterin Ortrud Westheider ging es los. Der Bogen im Film spann sich von der Bibel und Heraldik über Kirchenkunst und Moderne bis ins Jetzt, zu einem schwarzen Einhorn von Carsten Nicolai und den Rainbow-Unicorns der LBGTB+-Community. Eindrückliche Bilder, interessante Einsichten der Kuratoren, Kamerafahrten entlang der Objekte – auch vielen illuminierten Büchern und naturkundlichen Berichten: Der Film erzählte umfassend aber nicht langatmig von christlicher Bedeutung und weltlicher Ermächtigung. Genau richtig. Neben Kuratoren aus Edinburgh, aus New York, Paris oder Potsdam, einer Restauratorin aus Brandenburg oder dem Archivleiter in Schwäbisch-Gmünd, das sich ältestes Stadtwappen mit Einhorn in Deutschland auf die Fahnen schreiben kann, kamen auch die Bücherkinder zu Wort und ins Bild, die ihre ganz eigene Herangehensweise ans Ergründen des Fabeltiers aufzeigten: schreibend und zeichnend. Die Bücherkinder waren dabei, als ein mittelalterlicher Wandteppich mit aufsehenerregender Stilistik in einer Kirche in Brandenburg für die Ausstellung entdeckt und abgenommen wurde. Sie lesen aus ihren Geschichten im Ausstellungsraum im Barberini, sie diskutieren in ihrem AG-Raum in der Schule. Mit viel Beifall setzte der Abspann ein. Im Publikum nicht nur Eltern, auch Möglichmacher wie Museums- und Archivleiter, Kuratoren, Restauratoren, Filmproduzenten, Fernsehredakteure. Sie alle holt Mathias Frick sich bedankend nach vorn, auch die Bücherkinder. Was auch beeindruckte: die immense Wuselei im gesamten Museum. Viele, viele Besucher stürmten das Barberini anlässlich des Tags der Offenen Tür. Die Warteschlange vor dem Haus reichte beinahe hinüber bis zur Kirche. Da ahnt man vielleicht, was auf Paris zukommt: Denn ins Museé de Cluny mit seinem berühmten Einhornsaal aus Wandteppichen wandert die Schau demnächst weiter. Ab 09. März gastiert sie an der Seine. Ein toller Tag für die Brandenburger Bücherkinder und ihren Mentor Armin Schubert, im Pirckheimer-Kosmos aktiv seit über fünfzig Jahren. Sobald die Sendetermine feststehen, geben wir hier im Blog Laut. Unbedingt ansehen!

(Till Schröder)

Di, 13.01.2026

Filmaufnahmen – Mentor Armin Schubert und seine Bücherkinder vor dem 'Einhorn-Teppich' in Potsdam.

Potsdam: „Open House“ & Premiere

Das Museum Barberini in der brandenburgischen Landeshauptstadt (Humboldtstraße 5–6, 14467 Potsdam) lädt zum Open-House-Termin am 25. Januar 2026 in die Kapitale an der Havel ein. Von 10 bis 19 Uhr (letzter Einlass: 18 Uhr) gibt es freien Eintritt ins Museum und jeweils 12.30 und 15.30 Uhr Einführungen zur aktuellen Ausstellung Einhorn. Das Fabeltier in der Kunst im Museum sowie von 14 bis 16 Uhr freie Atelierzeit für alle. Und – dabei findet aber auch und vor allem die Premiere des Arte/ZDF-Films Das Einhorn. Kulturgeschichte einer Sehnsucht von Mathias Frick (2025, 52 Minuten) statt, in dem die Brandenburger Bücherkinder, die sich eingehend mit der Materie der Schau befassten und unter Mentorschaft von Pirckheimer-Freund Armin Schubert ein Einhorn-Buch veröffentlichten, eine bedeutende Rolle spielen. Die Bücherkinder werden seit Jahren auch von der Pirckheimer-Gesellschaft unterstützt und gefördert. Der Film wird jeweils um 11 (Screening, auf Einladung des Hauses) und um 14 Uhr (öffentlich) gezeigt. Was für tolle Nachrichten: Chapeau!

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Di, 30.12.2025

Löwe, Einhorn, neues Bücherkinder-Buch – in "Vom Mehrwert des Einhorns" geht's mythisch zur Sache. Darin werden Bilder, Fotos, Recherchen, ja, und vor allem Texte zu einem superben Thema geboten. Der Kultursender Arte drehte einen Film zu dem Projekt, der Anfang 2026 in Potsdam und Paris gezeigt wird.

Das Bibliophile zum Jahresende: „Vom Mehrwert des Einhorns“

Inner sanctum bibliorum: Das Bibliophile des Monats kommt dieses Mal aus dem inneren Kreis, den eigenen Reihen, und es würdigt explizit die Arbeit der Bücherkinder Brandenburg, ihre jüngste Publikation und ihren unermüdlichen Mentor, Pirckheimer-Freund Armin Schubert. Und es heißt ja auch, das Schönste hebt man sich bis zum Schluss auf. So auch 2025: Mithin handelt es sich bei den Bücherkindern um ein überaus ambitioniertes Projekt, das von Armin Schubert in Variationen seit vielen Jahren angeboten und durchgespielt wird: die Begegnung junger Menschen mit Literatur und Kunst, die Anregung, selbst schaffend tätig zu werden ... und mit den Musen, Autorinnen, Autoren, Künstlerinnen und Künstlern in den Austausch zu treten, Freude und Bleibendes im Blick.

So auch in diesem, dem (sic!) brandneuen Buch der Bücherkinder, die seit Jahren von verschiedenen Institutionen, so auch der Pirckheimer-Gesellschaft gefördert und unterstützt werden. Es heißt: Vom Mehrwert des Einhorns. Einhorn, das mythische Wesen in der Kunst. Das Kunstwerk entstand, jene umspielend und begleitend, zur Einhorn-Ausstellung im Potsdamer Museum Barberini – die ab März im Musée des Cluny in Paris gezeigt wird. Illustre Künstlerinnen und Künstler wie Angela Hampel (unter anderem für den Titel) und Pètrus Akkordéon (wundervoll, der mit dem Einhorn kuschelnde Löwe, der den jungen Schöpferinnen und Schöpfern gewidmet ist!) waren dabei den Bücherkindern und ihrem Mentor zur Seite, das Einhorn-Projekt zu einem guten und runden Ende zu führen. Nun liegt es vor, reist bald mit der Schau nach Frankreich und sorgt für weitere Weihen.

Auch zu Filmehren gerieten so die Akteurinnen und Akteure aus Brandenburg an der Havel, ihre Arbeit, ihren Aufenthalt im Museum begleitend. Armin Schubert schreibt unter anderem dazu: „... zum Schließtag des Museums Barberini am Dienstag, dem 04. November 2025, wurden die Bücherkinder Brandenburg zu Drehaufnahmen mit Lesung aus ihrem Buch Vom Mehrwert des Einhorns eingeladen. Dazu hier einige Aufnahmen von der Filmarbeit an diesem Nachmittag in Potsdam. [Bericht im Pirckheimer-Blog folgt gesondert anlässlich der Premiere.] Die Filmpremiere wird im Januar 2026 im Auditorium des Museums [Humboldtstraße 05/06 (Alter Markt), 14467 Potsdam, geöffnet Mo und Mi bis So 10 bis 19 Uhr] stattfinden. Danach läuft der Filmbeitrag zum Einhorn in der Kunst im Januar/Februar 2026 auf dem Kultursender Arte. Und weiter heißt es: 

Im März 2026 wird dann diese Ausstellung im Musée de Cluny in Paris gezeigt. Dazu läuft dann auch dort der Film. Einige Eltern möchten mit mir diese Ausstellungseröffnung ebenfalls besuchen. Damit hat unsere Bemühung, die der Pirckheimer-Gesellschaft e. V., zum Umgang von Kindern mit Büchern und Kunst, mit dem Lesen und Schreiben, eine weitere vorzeigbare Qualität erreicht.“ So ist es. Und: Die langjährige Arbeit im Dienst der Vermittlung von Kultur hat Armin Schubert vor kurzem die Verdienstmedaille des Landes Brandenburg eingebracht. Das Buch selbst bietet auf 72 Seiten in Farbe sorgsam ediert die Texte, Fotos, Flyer, Recherchen und Dokumente sowie die Zeichnungen der Bücherkinder, zu einem Thema, das ein ewiges und in der Zeit stehendes zugleich ist und viele Vorbilder aus der Kunst und Religion kennt. Auch Gedichte (darunter Rilke), weitere Tiere, ein signiertes Blatt Angela Hampels, eine herrliche Folge Akkordéon-Bilderspäße sind dabei. 

An der Realisierung waren neben Schubert zudem Sven Märkisch, Dietmar Block, Klaus Raasch und Henry Günther beteiligt. Nun: Würdiger kann man die Rubrik Bibliophiles des Monats für das scheidende Jahr kaum beenden. Die Bücherkinder (und Pirckheimer) sind halt ne tolle Truppe. 

(André Schinkel)

Di, 02.12.2025

Mit Franz Fühmann 1976 in Schlagenthin (oben). Die Künstlerin Núria Quevedo und Pirckheimer Armin Schubert (unten) waren viele Jahre eng befreundet. Auch mit den "Bücherkindern" war Núria Quevedo verbunden, deren "Pax questuosa" ist ihr gewidmet.

Große Trauer um Núria Quevedo

Wie soeben unser Pirckheimer-Freund, der Mentor und Prinzipal der Bücherkinder Brandenburg, Armin Schubert, mitteilt und eben erst bekannt wurde, ist die große Künstlerin Núria Quevedo (1938–2025) in ihrer Wahlheimatstadt Berlin gestorben. Schubert, der mit Quevedo viele Jahre eng befreundet war, schreibt: „Mein Gott, nun auch noch Núria Quevedo; sie starb am 22. November des Jahres, und (das) erschüttert mich tief. Seit 1976 sind wir, begonnen mit Franz Fühmanns Roman für Kinder, Prometheus, miteinander verbunden. Das hat gehalten über all die Jahre. Zuletzt waren wir in Chemnitz dabei, als sie den Schmidt-Rottluff-Ehrenpreis bekam.“ Und weiter heißt es: „... durch sie haben wir auch Barcelona kennen und lieben gelernt. In meiner Sammlung sind viele gute Kunstwerke; erst jüngst haben wir die große Farblithografie Jeder, der seinen Weg geht ... zu einem Gedicht von Antonio Machado für die Eröffnung der Friedensdekade 2025 in der Petrikapelle beim Dom zu Brandenburg als Impuls verwendet.“ Núria Quevedo wurde am 18. März 1938 eben in Barcelona geboren, sie war die Tochter republikanischer Emigranten und lebte seit 1952 in Berlin, ab 1997 auch in Sant Feliu de Guíxols in der katalanischen Provinz Girona. Sie studierte von 1958 bis 1963 an der Weißenseer Kunsthochschule bei Arno Mohr, Klaus Wittkugel und Werner Klemke, war von 1968 bis 1971 Meisterschülerin bei Klemke. Ihr unverkennbares und umfängliches, zunächst grafisches, später auch malerisches Werk wurde vielfach geehrt und ausgezeichnet. Mit Brandenburg an der Havel war sie über Armin Schubert, Christa Wolf, die Galerie Sonnensegel, die Bücherkinder vielfältig verbunden, stellte in der Domstadt aus, arbeitete mit Schülerinnen und Schülern und war auch an den Buchprojekten der Bücherkinder beteiligt – eines der Bücher, Pax questuosa, ist ihr und Anna Seghers (1900–1983), deren Aufstand der Fischer von St. Barbara sie 1981 (wie auch die Erzählung Kassandra von Christa Wolf (1984)) illustrierte, als Hommage gewidmet. Sie arbeitete auch zu einigen Vertretern und Vertreterinnen der Sächsischen Dichterschule: Volker Braun, Karl Mickel, Kerstin Hensel. Núria Quevedo war mit dem Dokumentarfilmregisseur Karlheinz Mund verheiratet. Ihr Werk ist in zahlreichen großen Häusern wie der Neuen Nationalgalerie vertreten. Mit anderen Berliner Künstlerinnen gründete sie 1992 die Künstlerinnen-Initiative Xanthippe e. V. Zuletzt waren ihre Arbeiten 2023/24 in Chemnitz (Kunstsammlungen am Theaterplatz) zu sehen.

(André Schinkel via Armin Schubert)