Pirckheimer-Blog

Messe

Sa, 02.03.2024

08. bis 10.03.2024: 12. Editionale in Köln. Das Event in der KMB findet seit 2000 aller zwei Jahre statt.

08. bis 10.03.: 12. Editionale in Köln

Vom 08. bis 10. März findet in der Kunst- und Museumsbibliothek der Stadt Köln (Heinrich-Böll-Platz/Bischofsgartenstr. 1, 50667 Köln, Eingang Filmforum) die 12. Editionale 2024 statt. Die Messe ist am Freitag von 18 bis 21 Uhr, am Samstag von 11 bis 19 und am Sonntag von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Die internationale Messe für Künstlerbücher, Editionen und Buchobjekte lädt alle zwei Jahre in die Metropole am Rhein ein. Alle anwesenden Ausstellenden „haben die Bücher selbst entworfen, gestaltet oder gedruckt bzw. bestehende Bücher künstlerisch entfremdet oder aus buchfremden Materialien Bücher gestaltet. Die präsentierten Künstlerbücher, Editionen und Buchobjekte entstanden in limitierten Auflagen oder als Unikat. Zusätzlich sind Originalgrafiken und Handpressendrucke kleinerer Editionen ausgestellt.“ Die Auswahl der Ausstellenden wird in Köln bewusst klein gehalten, um den Austausch intensiv gestalten zu können. Nichtsdestotrotz werden Exponate aus sechs Ländern gezeigt. Es nehmen unter anderem daran teil: Susanne Padberg (Galerie Druck & Buch, Wien), Anna Helm und Annegret Frauenlob, Constanze Kreiser, Bartleby & Co., Max Marek, Achim Richers und Horst Hahn. Die Editionale wurde 2000 von Elisabeth Broel und Gernot Cepl gegründet. Nach dem Tod von Broel übergab sie Cepl an die Kunst- und Museumsbibliothek (KMB). Unterstützt wird die KMB vom Verein der Freunde der Kunst- und Museumsbibliothek. Alle Infos zur Editionale finden sich auf der Webseite der Kölner Museen.

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Fr, 01.03.2024

36. Deutsch-Niederländische Grafikbörse in Borken.

Grafikbörse in Borken beginnt

Am heutigen Nachmittag um 16 Uhr beginnt die 36. Deutsch-Niederländische Grafikbörse in der Stadthalle Vennehof im westfälischen Borken (Am Vennehof 1, 46325 Borken). Die binationale und mittlerweile traditionsreiche Messe geht bis Sonntag, den 03. März und hat ihre Tore heute bis 20 Uhr, an den anderen beiden Tagen von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Die Veranstaltung wird von der Stadt wie vom Landkreis Borken unterstützt und ist bekannt für die hohe Qualität in der Auswahl ihrer Aussteller und dient dem kulturellen Austausch der direkten Nachbarländer Deutschland und Niederlande. Die insgesamt 70 Aussteller erwarten an diesem langen Wochenende mehrere tausend Besucher – von Druckgrafik über Künstlerbücher, Mixed-Media-Arbeiten bis hin zu fotografischer Kunst reicht das Spektrum der Messe. Neben Künstlerinnen und Künstlern, Vereinen, Editionen und Galerien präsentieren sich auch Studierende diverser Kunsthochschulen und -universitäten in Borken. Im Forum Altes Rathaus Borken (FARB) läuft synchron eine Ausstellung mit Radierungen von Claudia Berg, Susanne Theumer und Andrea Ackermann, Titel der Exposition: Die Tiefe des Grats. Das dreitägige Borkener Event dürfte nur ein Auftakt sein für einen Frühling und einen Sommer voller Veranstaltungen, Messen und Ausstellungen: Nicht die schlechteste Nachricht in solcher Zeit. Und – der Eintritt zur Deutsch-Niederländischen Grafikbörse ist an allen Tagen frei.

(André Schinkel)

Sa, 17.02.2024

Die Art Karlsruhe lädt nach Baden-Württemberg ein.

22. bis 25.02.2024: Art Karlsruhe

Vom 22. bis zum 25. Februar ist es wieder soweit: Die art Karlsruhe lädt nach Baden-Württemberg ein. Die große Kunstschau findet wieder auf der Messe Karlsruhe (Karlsruher Messe- und Kongress GmbH, Festplatz 9, 76137 Karlsruhe) statt und bietet im Rahmen der dortigen Gegebenheit wieder Feinstes in Sachen Kunst und Kunsthandel, was sich allein aus der illustren Liste der ausstellenden Galerien, Künstlerinnen und Künstler erlesen lässt, die sich im Verzeichnis der Art Karlsruhe finden (alle Informationen dazu auf der Webseite der Kunstmesse). „Schwebende Decken, Weite, wohin das Auge reicht – und überall ist Kunst. Die art Karlsruhe gibt der Kunstszene vier Tage im Jahr live die Chance, sich einem breiten Publikum zu präsentieren. Vier Hallen, ein großes Entree und ein begrünter Innenhof geben Raum für kleinste Grafiken bis hin zu raumgreifenden Skulpturen. Von der Klassischen Moderne bis zur Gegenwartskunst. Treten Sie näher“ – so laden die Veranstalter in die ehemalige badische Residenzstadt ein. Baden-Württemberg kann wohl als das Kunstland per se in der Bundesrepublik gelten: Wie wohl in keinem weiteren Gliedstaat Deutschlands scheint hier die notwendige Mischkalkulation aus Wirtschaftlichkeit, Förderung, Laissez faire und Liebeswillen zur Kunst selbstverständlich ausgeprägt, was sich in dieser großen Exposition, Messe und Schau zugleich, ausdrückt. Natürlich sind es die sogenannten großen Artikulierungen von Kunst, die die meiste Aufmerksamkeit erzeugen dürften, aber auch die grafischen Künste haben ihren Auftritt. Aus der Vielzahl der Ausstellenden seien die Galerie Schwind aus Frankfurt und Leipzig, die sich den Leipziger Schulen widmet, oder die Galerie Bausmann aus Halle, die einige Weltgrößen zeigt und unter anderem die bedeutende Radiererin und neuerdings Malerin Claudia Berg vertritt, genannt.

(André Schinkel)

So, 28.01.2024

Leipziger Buchmesse – vom 21. bis zum 24.03.2024.

März 2024: Leipziger Buchmesse

Vier Tage lang, vom 21. März bis zum 24. März, präsentieren sich in den Messehallen Autoren mit ihren Novitäten, Verlage und Dienstleister und die ganze Welt der Bücher. Diese Welt wäre aber unvollständig, wenn nicht auch die Buchkünstler, Illustratoren, Sammler all dieser schönen Dinge in Leipzig dabei sind. Traditionell sind dabei auch die Pirckheimer mit einem eigenen Stand vertreten. In diesem Jahr ist es der Stand E 505 in Halle 2 unter dem Dach von Buchkunst und Grafik. Bei den Pirckheimern ist die Vorfreude groß, da einzutauchen und den Blick der Besucher speziell auf Buchkunst und Bibliophilie zu lenken. Infos unter www.leipziger-buchmesse.de.

(Robert Grieger/Pressemitteilung)

Di, 09.01.2024

26.01.–28.01.: die 61. Antiquariatsmesse in Stuttgart.

Antiquariatsmesse in Stuttgart

Die 61. Antiquariatsmesse Stuttgart findet vom 26. bis 28. Januar als größtes Schaufenster für wertvolle Objekte des Antiquariats- und Graphikhandels in Deutschland statt – und in diesem Jahr wieder am alten Standort, dem Württembergischen Kunstverein im Zentrum von Stuttgart. 57 Aussteller aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, den Niederlanden, Dänemark, Italien und Großbritannien präsentieren ein hochklassiges Angebot bibliophiler Kostbarkeiten: Erstausgaben und Manuskripte, Inkunabeln und prachtvoll illuminierte Handschriften, Originalgraphik alter Meister, Künstlerbücher, Pressendrucke, bedeutende Werke aus Geistes- und Naturwissenschaft, Reiseberichte, Stadtansichten, Fotografien und Kinderbücher. Weitere Informationen auf der Site der Messe, dort kann auch der Katalog, den es auch in Druckform geben wird, abgerufen werden.

(Antiquariatsmesse Stuttgart/Pressemitteilung)

Sa, 30.12.2023

Barbara Beisinghoff: "Flügelschlag". Die Künstlerin stellt ab 14.01. im Stadtmuseum in Offenbach aus.

„Alabasterspur“ in Offenbach

Barbara Beisinghoff stellt in Offenbach aus. Sie schreibt in ihrer Einladung: „Vom 14. Januar bis 2. Juni 2024 ist meine Ausstellung Alabasterspur im Museum der Stadtgeschichte Offenbach zu sehen, Eröffnung am 14.01. mit Dr. Stefan Soltek, Führung und Gespräch im Mai im Erich Martin Raum/Graphische Sammlung und mit zwei Workshops in der Druckwerkstatt des Bernhardbaus. Alabasterspur bezeichnet den oft langwierigen Prozess der Veränderung und Klärung meiner Radierungen.“ Die Vernissage findet um 11 Uhr statt. Auch sonst ist die Künstlerin im beginnenden Jahr überaus aktiv: So wird ihr Künstlerbuch The Angel is my Watermark Ende des kommenden Monats im Rahmen der Wanderausstellung A Radical Alteration: Women’s Studio Workshop as a Sustainable Model for Art Making in San Francisco im Center for the Book gezeigt. Die Schau, die bis 2025 durch die USA reist, wurde kuratiert von Maymanah Farhat. Der Katalog dafür ist in Vorbereitung. Auch die Leipziger Buchmesse im März, die BuchDruckKunst in Hamburg und die Buchkunst Trier im April stehen auf dem Plan. Alle Infos dazu auf der Webseite der Künstlerin.

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Di, 26.12.2023

Grafikbörse in Borken vom 01. bis zum 03.03.2024.

36. Grafikbörse in Borken im März

Die Deutsch-Niederländische Grafikbörse in der Stadthalle Vennehof von Borken (Am Vennehof 1, 46325 Borken) findet im kommenden Jahr vom 01. bis zum 03. März statt. Die binationale Messe zeigt wieder ausgewählte Grafikerinnen und Grafiker auf höchstem Niveau. Die 36. Börse ist am Freitag von 16 bis 20 und an den Wochenendtagen jeweils von 11 bis 17 Uhr geöffnet, der Eintritt ist an allen Tagen frei. Alle weiterführenden Informationen hierzu finden sich auf der Webseite der Grafikbörse. Zeitgleich findet eine Ausstellung mit Radierungen der renommierten Grafikerinnen Susanne Theumer, Claudia Berg und Andrea Ackermann statt, deren Werke immer wieder mit der benachbarten literarischen Kunst kommunizieren. Dazu wird noch einmal gesondert informiert.

(André Schinkel)

Di, 19.12.2023

Die "Antiquaria" (hier ein Eindruck von diesem Jahr) findet 2024 wieder im Winter statt: vom 25. bis 27. Januar empfängt sie in der Musikhalle Ludwigsburg.

38. Antiquaria vom 25.–27. Januar

Nach einem sommerlichen Intermezzo in diesem Juni kehrt die 38. Antiquaria wieder zu ihrem bewährten Winter-Termin am Jahresanfang zurück. „Vom 25. bis 27. Januar 2024 freuen wir uns auf Sie in der Ludwigsburger Musikhalle!“, schreibt Initiatorin Petra Bewer. Und auch wenn der Antiquaria-Preis erst wieder 2025 vergeben wird, dürfte die Antiquariats-Messe wieder ein voller Erfolg werden. Der 2024er Katalog für die Messe ist auch bereits über die Webseite der Antiquaria abrufbar. Die Musikhalle befindet sich in der Bahnhofsstraße 19 in 71638 Ludwigsburg und ist am 25. von 15 bis 20, am 26. von 11 bis 19 und am 27. Januar von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Rahmenthema ist: Goldene 20er Jahre?, wobei sicher einige Parallelen zur Gegenwart auffallen dürften. „Wie immer erwartet Sie ein spannendes und umfangreiches Angebot an Büchern, Autographen, Ephemera und Graphiken aus verschiedenen Gebieten.“ Der Katalog der 38. Antiquaria kann zudem als Print bei der Veranstalterin bestellt werden. Der Eintritt für alle Interessenten unter 38 Jahren ist frei.

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Di, 21.11.2023

Die "BuchDruckKunst" im Hamburger Museum für Arbeit findet 2024 vom 05. bis 07. April statt.

Hamburg: „BuchDruckKunst 2024“

Die nächste BuchDruckKunst findet, wie Organisator, Künstler- und Pirckheimer-Freund Klaus Raasch mitteilt, vom 05. bis 07. April 2024, traditionell im Museum der Arbeit (Wiesendamm 3, 22305 Hamburg), statt, die Flyer und Einladungskarten sind soeben erschienen. Wieder wird die Verkaufsmesse für Buchkunst, Grafik, Objekte und die Präsentation der damit verbundenen Gewerke mit 60 Ausstellerinnen und Ausstellern von Anja Harms über Frank Eißner, b.a.c.H. bis zu Susanne Theumer und Tina Flau die Crème de la Crème der Szene bieten. Und auch die Pirckheimer werden wieder mit einem Stand dabei sein. Die Messe wird am Freitag von 17 bis 21, am Samstag von 10 bis 18 und am Sonntag von 10 bis 17 Uhr geöffnet sein. Der Eintritt beträgt 9 (Fr) bzw. 12 (Sa/So) Euro. Weitere Informationen folgen im direkten Vorfeld der BuchDruckKunst.

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Di, 14.11.2023

Die Bücherkinder begeisterten auch in Potsdam. Ihr Buch "Die neue Arche Noah" soll 2024 erscheinen. Und der Bildungsminister des Landes Brandenburg, Steffen Freiberg, will sich auch für die Förderung der geplanten Veröffentlichung wieder einsetzen.

Die Bücherkinder in Potsdam

Die Erfolgsgeschichte der Brandenburger Bücherkinder geht ganz offenbar weiter. Im Oktober erst aus dem nordwestlichen Polen zurückgekehrt, präsentierte sich die aus der Domstadt an der Havel stammende und von Pirckheimer-Freund Armin Schubert seit vielen Jahren als Mentor und Betreuer geleitete Gruppe aus Schülerinnen und Schülern am vergangenen Wochenende bei der Landesgeschichtsmesse im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte zu Potsdam. Nach der Eröffnung hatten sich zwei Bücherkinder auf dem Weg gemacht, den Bildungsminister des Landes Brandenburg, Steffen Freiberg, an den Messestand zu holen. „Er war sehr lange da, hörte und sah, was wir zu den beiden Büchern Die Farben der Kindheit und zum neuen Pax questuosa – ein Friedensbuch zu berichten haben. Darin eingeschlossen auch unsere Lesereise nach Gdańsk und Sopot …“, erzählt Armin Schubert. Der Minister war begeistert und nannte das Unternehmen „eine Perle unter der Jugendarbeit“. Neben dem Dank für die Förderung des letzten Buchs übergab ihm die Gruppe die schriftliche Bitte, die Schirmherrschaft für das 2024 geplante Buch Die neue Arche Noah zu übernehmen. Sofort notierte sich Freiberg die nötige Fördersumme und sagte zu, sich dafür einzusetzen. Ein gutes Zusammentreffen und eine Aussicht für das Künftige, wohl dem.

(Armin Schubert/André Schinkel)

So, 05.11.2023

Die "Mosaik"-Sammler-Börse findet am 11.11.23 im Städtischen Kulturhaus Bitterfeld-Wolfen statt. Seit 2005 ist die traditionelle Veranstaltung in Wolfen zu Gast. Gezeigt und gehandelt werden seltene Hefte genauso wie die neuesten Produkte um den Kosmos der Reihe. Es besteht die Möglichkeit zum Verkauf wie zum Erwerb von Heften und Sammlungen. Die legendäre Comic-Edition verfügt seit 2008 auch über einen Ableger mit einem Mädchen-Terzett. Die Namen der Heldinnen – Anna, Bella und Caramella.

Die 28. „Mosaik“-Börse in Wolfen

Die Mosaik-Sammler treffen sich zum alljährlichen Event: Die Sammler-Börse im Städtischen Kulturhaus Bitterfeld-Wolfen (Puschkinplatz 3, 06766 Bitterfeld-Wolfen, OT Wolfen) ist für alle Freunde des Comics Mosaik ein mittlerweile unverzichtbares und längst traditionelles Ereignis. In diesem Jahr findet es am 11. November 2023 von 10 bis 16 Uhr statt. Das Mosaik existiert nun seit 68 Jahren. Begründet wurde es 1955 von Johannes Hegenbarth (alias Hannes Hegen, 1925–2014). 20 Jahre lang waren die Digedags die Protagonisten der Comic-Hefte. 1976 wurden sie von den Abrafaxen abgelöst, die bis zum heutigen Tage monatlich ein neues Abenteuer erleben. Seit 2008 gibt es auch ein Mosaik für Mädchen mit Anna, Bella und Caramella, das vierteljährlich erscheint. 

Die 28. Auflage der Mosaik-Sammler-Börse wird erwartungsgemäß erneut einen Höhepunkt für die Freunde der gezeichneten Geschichten um die Digedags und die Abrafaxe bilden. Von 1992 bis 2002 wurde das Treffen in Apolda, seit 2005 jährlich in Wolfen durchgeführt, mit einer durch die Covid-19-Pandemie bedingten Unterbrechung 2020 und 2021. Die Veranstaltung bietet durch Vorträge, Lesungen und persönliche Gespräche viel Gelegenheit zum Informationsaustausch zwischen den aus allen Landesteilen angereisten Freunden der Mosaik-Comics und ist damit weit mehr als eine reine Comic-Verkaufs-und-Tausch-Veranstaltung. Interessierte Besucher können den zahlreichen Experten Fragen zum Comic und zu seltenen Sammelobjekten stellen, zu denen auch das legendäre erste Heft von 1955, Dig, Dag, Digedag auf der Jagd nach dem Golde gehört, das in gutem Zustand für einen vierstelligen Betrag gehandelt wird. Natürlich werden ebenso Mosaik-Hefte oder -Sammlungen aus allen Epochen der nach wie vor legendären Heft-Reihe angekauft.

Von 10 bis 16 Uhr können die Fans an den zahlreichen Tischen in den Schätzen der Aussteller und Comic-Händler wühlen. Der Mosaik Steinchen für Steinchen Verlag Berlin, Herausgeber der monatlich erscheinenden Zeitschrift mit den Abrafaxen, ist mit den neuesten Produkten vor Ort. Mosaik-Zeichner stehen zum Signieren bereit, Verlagsmitarbeiter beantworten Fragen der Fans. Die Mosaik-Fanclubs sind wie immer an mehreren Ständen präsent und stellen ihre neuesten Fanzines, Informationsmagazine über alles Wissenswerte zum Lieblings-Comic vor. Mitglieder des MosaPedia e. V., die das Mosaik-Online-Lexikon MosaPedia.de betreuen, beantworten Fragen zur Nutzung und zur Mitarbeit an der ständig wachsenden Wissensbasis für alle Mosaik-Fans. 

Ab 15.15 Uhr wird im Kleinen Saal (1. Stock) ein Vortrag mit anschließender Diskussion zum Thema Die unglaubliche Reise der Abrafaxe und ihrer Macher nach Bautzen stattfinden, Referent ist Jörg Reuter, der künstlerische Leiter des Mosaik. Im Califax-Kochstudio wird nach diversen Originalrezepten der Abrafaxe gekocht, die Ergebnisse können von den Besuchern probiert werden.

(Robert Grieger)

So, 29.10.2023

Der neue Pressesprecher der PG, Robert Grieger, am Pirckheimer-Stand auf der "ArtBook.Berlin 2023".
Susanne Theumer lud mit einem eigens gefertigten Kunstwerk zum Salon ein. | © Andrea Ackermann.

Zwei erfolgreiche Wochenenden!

Eigentlich ist es ganz einfach: Gute Orte braucht die Kunst. Und nicht nur die 75. Frankfurter Buchmesse ging mit der überaus würdevollen und auf der Höhe der Zeit wie des Worts gehaltenen Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels, den der Börsenverein des Deutschen Buchhandels jährlich vergibt, an Salman Rushdie in der Paulskirche zu Ende; auch zwei Messen bzw. Salons, die die Herzen der Büchernarren und -sammler höher schlagen ließen, fanden an dem denkwürdigen Wochenende vom 20. bis 22. Oktober statt: die ArtBook in Berlin-Kreuzberg und der 4. Buchkunstsalon Aschaffenburg. An der von Cornelius Brändle und Hanneke van der Hoeven organisierten ArtBook.Berlin nahm auch die Pirckheimer-Gesellschaft mit einem eigenen Stand teil, an dem die neuesten Infos und Produkte rund um unseren agilen Verein in Erfahrung gebracht bzw. betrachtet werden konnten. Mit dabei: die neue, die 250. Ausgabe der Marginalien

Und während auf der Messe am Kreuzberger Mariannenplatz neben Künstlerinnen wie Claudia Berg und Andrea Lange der zweite Vorstand der Pirckheimer, Marginalien-Chefredakteur Till Schröder, und der neue Pressesprecher der Gesellschaft, Robert Grieger, anzutreffen waren, war die neue Auflage des Salons in Aschaffenburg gleich von mehreren Genres umlagert, dort gab es zu Buchkunst und Grafik auch Musik und Theater, Essen mit Künstlern und Sammlern, dass es gleichsam eine Freude war. Und an Künstlern und Editionen waren neben dem Salon-Begründertrio Susanne Theumer, Frank Eißner und Bernhard Hench u. a. Andrea Ackermann, der Büchergilde artclub, Desirée Wickler, die Edition sonblom und Zvato Zapletal zu Gast. Sechs Künstlerinnen der augen:falter aus Leipzig waren je zu drei gleichgroßen Abordnungen in Berlin, Frankfurt und Aschaffenburg vor Ort. Für die Intensivierung der Werbung fertigte Susanne Theumer eigens ein Schriftkunstbild auf dem Pflaster der Innenstadt der mainfränkischen Kunststadt, das unweigerlich die Füße in die Räume des Salons führte: Da gab es für das kunstsinnige Herz kein Entrinnen.

Drittens richtete der Friedrich-Bödecker-Kreis des Landes Sachsen-Anhalt e. V. seine traditionelle Autorenbegegnung wieder in der Akademie Haus Sonneck in Fühl-Weite des Klingerhauses (dessen Besuch auch am Sonnabend auf dem Plan stand) aus. Thema in diesem Jahr war: Die Kunst der Gestaltung. Die Tagung in Sachsen-Anhalts schönster Gegend oberhalb von Naumburg (Saale) beinhaltete neben Werkstätten zu neuen Texten auch einen Vortrag von Karoline Schliemann vom Grassi-Museum Leipzig, die von der Sammlung Wieland Schütz berichtete, aus deren Beständen es in diesem Jahr die Ausstellung Von Bonnard bis Klemke gab. Aron Boks sprach über seinen Ur-Großonkel Willi Sitte und dessen Freundschaft zu Christa Wolf; seinen formidablen Vortrag untermalte er noch auf der Lesung des Treffens im Besucherzentrum der Landesschule Pforta, die er gemeinsam mit Juliane Blech, der aus der Bretagne angereisten Franziska Beyer-Lallauret und Christian Kreis bestritt und die zum Highlight der Tagung wurde. Abends gab es dann noch lange Gespräche beim Wein. Wie dem auch sei: Gute Orte braucht die Kunst. Das ist (beinahe) alles.

(André Schinkel)

Fr, 20.10.2023

Ein erster Eindruck von der ArtBook. | © Till Schröder

Ein Wochenende der Buchkunst

Abgesehen von der 75. Buchmesse in Frankfurt lädt das eben beginnende Wochenende zu einem Fest für die Buchkunst ein: In Berlin eröffnet in Kürze die neueste Ausgabe der ArtBook ihre Türen am Kreuzberger Mariannenplatz, in Aschaffenburg ist der 4. BuchKunstSalon in der Riesengasse und der Herstallstraße seit 16 Uhr geöffnet. Bis zum frühen Sonntagabend können sich Bibliophile und Grafikfreunde über die neuesten und schönsten Bücher und Drucke informieren; zum Kaufen und Sammeln wird ausdrücklich eingeladen. Die ArtBook hatte ihre Termine in diesem Jahr aus dem November auf das gegenwärtige Wochenende vorverlegt. In Berlin sind auch die Pirckheimer mit einem Stand dabei. Man hat die Qual der Wahl, jedoch: Bibliophiles Herze, was begehrst du mehr?!

(André Schinkel)

Di, 17.10.2023

Slowenien: Gastland der 75. Frankfurter Buchmesse.

75. Buchmesse in Frankfurt (Main)

Sie ist größenmäßig und wirtschaftlich der Gigantopithecus unter den Buchmessen, allenfalls die Leipziger Buchmesse kann sich mit der großen Bücherschau in der hessischen Metropole Frankfurt messen. Vom 18. bis zum 22. Oktober lädt die Frankfurter Buchmesse zu einem großen Fest des Buches und der Medien ein. In Frankfurt wird auch wieder traditionell der Deutsche Buchpreis vergeben, den in diesem Jahr wieder die Großkopferten im Verlagswesen unter sich ausmachen. Aber auch eine Vielzahl mittlerer und kleiner Verlage wird auf dem Buchmarathon mitlaufen und zu Gast sein; und auch wenn die Zahl der Buchkünstlerinnen und -künstler in den letzten Jahren in Frankfurt stetig leise zurückging aufgrund zunehmend unbequemer Bedingungen, ist das auch den Pirckheimer um- und antreibende Segment noch nicht ganz aus den Hallen verschwunden. Es ist die 75. Buchmesse seit 1949, und zum Jubiläum wird es eine Reihe Aktionen geben, die der 75 Stühle etwa, von denen jeder eine eigene Buchmesse-Story verkörpert. Messe-Ehrengast ist in diesem Jahr Slowenien, die kleine Balkanrepublik, die sich als das Land mit der größten Lyrikerdichte sieht. Gottlob, wenn dem so ist, verkörpert doch Südosteuropa eine Großlandschaft, in dem die Dichter als bedrohte Spezies gerüchtehalber noch in Herden vorkommen. Wohlan, möge die Frankfurter Buchmesse auch in diesem Jahr ein Ort der Begegnung und Aufklärung sein ... in dieser an ihrer zunehmenden Dunkelheit und, ja, Wurstförmigkeit darbenden Zeit zumal. Alle Informationen zum Bücherfest in Hessens größter Stadt finden sich auf der Webseite der Messe. Auf nach Frankfurt!

(André Schinkel)

Di, 10.10.2023

Initiatoren des Buchkunstsalons: Bernhard Hench, Susanne Theumer, Frank Eißner. | © Frank Eißner

20. bis 22.10: 4. Buchkunstsalon im Künstlertreff Aschaffenburg

Das übernächste Wochenende ist ganz augenscheinlich ein begehrter Termin für das Buch und die Buchkunst: Nicht nur die Frankfurter Buchmesse hakt in den Wochenausklang, nein, neben der artbook.berlin (der Pirckheimer-Blog berichtete von der Verlegung der Messe am Kreuzberger Mariannenplatz) findet auch der nunmehr 4. Buchkunstsalon in der Riesengasse 10 (sowie in der fünften Etage der Herstallstraße 20/22) im Künstlertreff des Café Krèm in Aschaffenburg statt. Zunächst erfunden im Jahr 2020, als die allgemeine und grassierende Corona-Wurst große Hallen unbetretbar und Buchmessen absagenotwendig machte, hat sich das kleine, feine, vom Gründungs-Triumvirat Susanne Theumer, Frank Eißner und vom Künstlertreff-Prinzipal Bernhard Hench erfundene Buchkunst-Festival, das sicher die jüngste Mini-Buchmesse in diesen Breiten ist, längst etabliert. Auch in diesem Jahr werden in den Räumen des Cafés und eines großen Etablissements über den Dächern Aschaffenburgs illustre Kunstschaffende erwartet: Andrea Ackermann ist neben den Erfindern des Salons unter anderem dabei, Urte von Maltzahn-Lietz von den augen:faltern, Svato Zapletal, Martin Lang, Tanja Leonhard, Christiane Kleinhempel, Désirée Wickler, die Mitstreiterschaft der edition sonblom und von hochdruckpartner, John Gerard. Musik, Theater gibt es im Beiprogramm: Das Puppenschiff aus Mainaschaff legt an, Dirk und Silke Kilian spielen. Der Salon ist freitags von 16 bis 20, am Samstag von 11 bis 19, am Sonntag von 11 bis 17 Uhr geöffnet.

(André Schinkel)