Pirckheimer-Blog

Ralph Aepler

Di, 28.06.2022

Ausschnitt aus dem Büchergilde-Magazin 3/22 | © Büchergilde.de
Ausschnitt aus dem Büchergilde-Magazin 3/22 | © Büchergilde.de
vorn: Julia Penndorf, zweifarbiger Linolschnitt, gedruckt von Petra Schuppenhauer in ihrem Atelier PS in Leipzig

Das neue Magazin der Büchergilde

Das neue Magazin unserer Pirckheimer-Freunde der Büchergilde Gutenberg www.buechergilde-gutenberg.de lag jetzt im Briefkasten. Glückwunsch zu den vielen Neuerscheinungen. Zwei Bücher, die Pirckheimer-Freunden wichtig sein könnten, stellen wir – natürlich nur stellvertretend fürs breite Programm – kurz vor.
 

Mit Gunst und Verlaub

Unser Mitglied Jürgen Franssen und der Verein für die Schwarze Kunst wiesen schon darauf hin: Zum Thema ›Walz‹ hat die Büchergilde Gutenberg nun das bereits 1989 von Anne Bohnenkamp und Frank Möbus herausgegebene »Grundlagenwerk zur Walz« namens ›Mit Gunst und Verlaub‹ in einer überarbeiteten Auflage neu aufgelegt. Das Thema lebt immer noch. Auch der Verein bietet die Walz an – unter dem Motto »Handsatz und Buchdruck wandernd erlernen – Walz für Handsatz und Buchdruck«. Nach der Lektüre dieses Buches gelingt die Bewerbung unter www.verein-fuer-die-schwarzekunst.de vielleicht noch besser.
 

Und habt ihr denn etwa kein Träume

Unser Pirckheimer–Freund Ingo Schulze widmet sich Anna Seghers auf die ihm typische Art und Weise – fachlich fundiert, charmant und den Zugang zur Literatur eröffnend. Anna Seghers, eine der größten Erzählerinnen des 20. Jahrhunderts, sollten wir mal wieder lesen. Das Buch »Und habt ihr denn etwa kein Träume« ist pure haptische Kommunikation, nicht nur auf der literarischen Ebene.
 

Vorzugsausgabe

Ein Hinweis in eigener Sache sei noch gestattet. Unser Buch »KAKOJ KOSCHMAR OДER YOU ARE WELCOME« von Ingo Schulze ist noch in wenigen Exemplaren der limitierten Vorzugsausgabe mit einem zweifarbigen Linolschnitt von Julia Penndorf vorhanden. Natürlich von beiden Protagonisten des guten Buchs signiert. Einfach bei unserem Schatzmeister nachfragen.

(Ralph Aepler)

Mo, 27.06.2022

Susanne Theumer zu Gast bei der Pirckheimer Regionalgruppe Rhein-Main-Neckar. | © Ralph Aepler
Eine Grafik von Susanne Theumer

Auf den Stufen des Graus

Susanne Theumer zu Gast im Rhein-Main-Gebiet

Am Juni-Termin der Pirckheimer Regionalgruppe Rhein-Main-Neckar war die Pirckheimer-Freundin Susanne Theumer aus Höhnstedt bei Halle unser Gast. Viele Pirckheimer aus unserer Region und Gäste nutzen die Gelegenheit zum persönlichen Treffen mit der Künstlerin. Sie hatte mehrere Bücher und Mappen aus ihrem Werk mitgebracht. Die Anwesenden nahmen die Bücher und Grafiken in Augenschein, einige erstanden auch spontan Blätter.

Was Susanne Theumer erschafft, ist nichts Gefälliges, nein, die Werke erzählen Geschichten, oft solche, die man eigentlich nicht so gerne hört, weil sie uns unsere eigene Brutalität im Umgang mit Menschen zeigen. Die Schatten von Buna, Leuna, ehemaligen KZ-Aussenlagern oder gar medizinischen Experimentierkammern – all diese Orte beleuchtet die Künstlerin. Die Liebe zur Archäologie lässt sie immer wieder graben, aber die Grabungsergebnisse sind nicht bunt und schön.

Dennoch schön auf eine ganz eigene Art, handwerklich perfekt und überragend, dazu aber geschichtsbeladen. Lässt man sich auf die in den Bildern erzählten Geschichten ein, und das konnte man hervorragend angesichts ihres lebendigen Vortrags an diesem Abend, so stellt man fest, Grau besitzt unendlich viele Stufungen. Ein faszinierender Abend, der große Lust bereitete.

(Ralph Aepler)

Im Heft 226 der Marginalien hat sich André Schinkel in seinem Beitrag "Die Träume, die Blicke" mit dem Werk Susanne Theumers auseinandergesetzt.

Do, 17.03.2022

Ingo Schulze (lks.) und Armin Schubert, Foto © Rüdiger Böhme

Pirckheimer trafen Ingo Schulze

Am 8. März fand in Gernsbach eine Lesung von Ingo Schulze mit dem »Kakoj Koschmar oдer You Are Welcome« statt. Dieser von der Pirckheimer-Gesellschaft in einer Vorzugsausgabe bei Matthes und Seitz Berlin herausgegebene Titel ist bei uns noch erhältlich. Im Anschluss an die Lesung überreichte Ralph Aepler dem Schriftsteller Werk der Bücherkinder Brandenburg "Bücher fallen nicht vom Himmel", einer Hommage an Egbert Herfurth und Franz Fühmann.

Zwei Tage später war Ingo Schulze dann auch beim Pirckheimer Armin Schubert. Dabei bekräftigte der Vater der Bücherkinder nicht nur die Einladung zu einer gemeinsamen Lesung in der Dom-Aula noch in diesem Jahr. Armin Schubert hatte für den Schriftsteller zwei colorierte Radierungen dabei, die sich auch in dem Buch wiederfinden. Diese Radierungen haben die beiden Bücherkinder Emma und Helene gemeinsam mit dem Brandenburger Künstler Dietmar Block geschaffen.

Do, 17.02.2022

Armin Schubert (lks.) und Ralph Aepler

Bücherkinder in der Staatsbibliothek zu Berlin

Im nächsten Monat sollten die „Bücherkinder Brandenburg“ eigentlich auf der Leipziger Buchmesse 2022 ihr neuestes Projekt, das von ihnen verfasste Hommage-Buch zum 100. Geburtstag des Dichters Franz Fühmann, vorstellen. Dieser Termin ist leider wegen der Absage der Messe nun hinfällig. Sozusagen als Ersatz, aber nicht weniger wertzuschätzen, hat sich kurzfristig der Rostocker Hinstorff Verlag dafür eingesetzt, dass das Buch der Bücherkinder im Berliner Zentrum für Kinder-und Jugendliteratur in der Weinmeisterstraße mit allen Texten und Grafiken der Kinder ausgestellt werden kann.

Zudem hat die Staatsbibliothek zu Berlin, Unter den Linden, nun alle der bisher von den Brandenburger Bücherkindern erschienenen Bücher in ihren Bestand aufgenommen. Das berichtete Armin Schubert, der Mentor der Bücherkinder. Beides ist ein enormer Erfolg für die Bücherkinder, für die Evangelische Grundschule am Dom und für die Pirckheimer-Gesellschaft. Es ist eine wichtige Anerkennung ihrer Arbeit der Kulturellen Bildung, die sie auch gemeinsam mit einem weiteren Buch fortsetzen werden.

Ihren ersten Ritterschlag haben die Bücherkinder auch schon bekommen, von keinem geringeren als Egbert Herfurth selbst. Er bedankte sich in einem Brief an Armin Schubert und die Bücherkinder mit sehr persönlichen und rührenden Worten. Außerdem dankte er allen weiteren Beteiligten, vom Grafiker über den Hinstorff-Verlag Rostock, die evangelische Grundschule, die Unterstützung durch die Pirckheimer-Gesellschaft bis hin zu den Eltern und Henry Günther von BuchKunstBalance.

(rb, meetingpoint-brandenburg.de)

Di, 18.01.2022

Bibliophilie und die Facetten einer Sammlung

Nachdem 2021 insbesondere die Antiquarinnen und Antiquare zu Wort kamen, sind im Zusammenhang mit der Stuttgarter Antiquariatsmesse, die vom 18. bis 22. Februar 2022 leider wieder nur online stattfinden wird, mehrere Veranstaltungen geplant, auf denen Sammler berichten und begeistern werden. Wir schauen auf Sammler und Sammlungen in der Geschichte, aber auch auf das literarische und bibliophile Leben im heutigen Deutschland.

Im Vorfeld der Messe wird ein u.a. ein interessantes online-Gespräch mit Mitgliedern der Pirckheimer-Gesellschaft angeboten: Was bedeutet heute noch der Aufbau einer Sammlung? Was verbirgt sich hinter den Sammlungen, denen wir begegnen? Was ist ihre Geschichte, wer sind die Menschen, die sie zusammengetragen haben? Wie werden Sammlungen gefördert, präsentiert, und wie zeigt sich die bibliophile Welt in der heutigen Öffentlichkeit?

Am Gespräch nehmen teil: Ralph Aepler, Vorsitzender der „Pirckheimer Gesellschaft“, Dr. Ursula Kampmann, Redakteurin „Bookophile“ und der Antiquar und Pirckheimer Michael Solder aus Münster. Moderation: Elvira Tasbach, Berliner Antiquarin und Mitglied im Vorstand des Verbandes Deutscher Antiquare.

9. Februar 2022 19 Uhr
Webinar-ID 813 4842 8483
Registration hier.

So, 26.09.2021

v.l.n.r.: Ralf Wege, Till Schröder, Ralph Aepler (hält den Rechenschaftsbericht), Armin Schubert, Foto: ad

Mitgliederversammlung 2021

Den Abschluss des 48. Jahrestreffens der Pirckheimer-Gesellschaft bildete die Mitgliederversammlung, eingeleitet durch einen aufschlussreichen Vortrag unseres Mitglieds Armin Schubert über die Herausforderungen der digitalen Welt für Leser und Freunde des gedruckten Wortes und Hürden und Erfolge der Arbeit mit den Bücherkindern Brandenburg. Der Vortrag ist hier nachzulesen.
Rechenschaftsberichte und Informationen aus den Regionalgesellschaften gaben einen Überblick über die stetig erfolgreiche Entwicklung der Pirckheimer-Gesellschaft.

Für das nächsten Jahrestreffen wurde Oldenburg (Oldb) vom 23. bis 25. September 2022 vorgesehen.

Sa, 25.09.2021

Officina Ludi
Christian Ewald
Eckehart SchumacherGebler
Herbert Kästner im Gespräch mit Rainer Ehrt
Ralph Aepler (mitte) bei Uwe Warnke (lks.), Fotos: ad

Pirckheimer auf der BuchDruckKunst

Am Nachmittag dann der Rundgang durch die BuchDruckKunst. Die Auflagen infolge Pandemie waren hart für die Gäste, Aussteller und Veranstalter, so durften auf der Messe die 60 Aussteller nur gleichzeitig von 40 Interessenten besucht werden. Da die Besucher sich naturgemäß in der Regel Stunden auf der Messe aufhielten, standen viele teilweise stundenlang Schlange am Eingang und eine Führung der Pirckheimer über das Messegelände durch Klaus Raasch war nicht möglich. Eine ausführliche Einführung im Freien musste ausreichen, dem folgte ein individueller Besuch der Tagungsteilnehmer bei den Ausstellern.

Auf der BuchDruckKunst fanden dann die Teilnehmer des Jahrestreffens Pirckheimer, die nicht zum Jahrestreffen, sondern als Aussteller gekommen waren, wie Hanif Lehmann, Eckehart SchumacherGebler, Rainer Ehrt, Christian Ewald,  Uta Schneider und Ulrike Stoltz ...
Pirckheimer konnten damit neben Pirckheimern Illustratoren, Drucker, Buchkünstler und Verleger treffen, mit denen sie seit Jahren bekannt und häufig freundschaftlich verbunden sind, mit denen sie jedoch zwangsläufig seit Pandemiebeginn keinen persönlichen Kontakt hatten hatten.

So wurde dieser Nachmittag wie angestrebt zu dem Höhepunkt des Jahrestreffens und die BuchDruckKunst gab Hoffnung.

(ad)

So, 14.02.2021

Hinweis zum Jahrestreffen 2021

Die Messe ›BuchDruckKunst‹ in Hamburg wurde vom März in den September verschoben und damit auch unser Jahrestreffen, denn die Pirckheimer bleiben an der Seite der ›BuchDruckKunst‹. Die geplanten Programmpunkte werden unverändert zum neuen Termin stattfinden.
Die Deadline zur Anmeldung, wie gehabt bei Ralph Aepler, wurde auf den 30. Juni verschoben, die Anmeldung wird gültig mit Überweisung des Teilnehmerbetrags von 97 € je Person (inkl. 7 € Reiserücktrittsversicherung) auf das Pirckheimer-Konto. Wer sich bereits angemeldet hat, muss nichts unternehmen. Allerdings werden die Teilnehmer gebeten, ihre Zimmerreservierungen auf den neuen Termin umzubuchen. Bei Stornierung der Teilnahme aufgrund der Terminverschiebung wird der bereits gezahlte Beitrag selbstverständlich zurücküberwiesen.

Deadline zur Anmeldung: 30. Juni 2021
Jahresreffen: 24. - 26. September 2021

Tagungshotel: IntercityHotel Hamburg-Barmbek
Fuhlsbüttler Str. 101, 22305 Hamburg

Do, 12.11.2020

Pirckheimer-Jahrestreffen im Qurier

Auch das Amtsblatt der Welterbestadt Quedlinburg Qurier (lautschriftlich "Kurier"?) berichtete über das 47. Jahrestreffen der Pirckheimer-Gesellschaft:

"Rund 60 Liebhaber des schönen Buchs aus ganz Deutschland trafen sich vom 18. bis 20. September 2020 zu ihrer Jahrestagung in Halberstadt, Aschersleben und Quedlinburg.
„Die Region ist eine Perle und stand schon lange auf der Wunschliste unserer Jahrestreffen. Als Welterbestadt Deutschlands bietet sie jede Menge kulturhistorisch aber auch aktuell bedeutender Schätze wie den Halberstädter Dom, das Klopstock-Haus oder die Lyonel-Feininger-Galerie“, so
Ralph Aepler, Vorstandsvorsitzender der Gesellschaft.
Zudem spiegeln die verschiedenen Stationen des Jahrestreffens die Vielfalt der Pirckheimer-Gesellschaft wider: Mit
Johann Wilhelm Ludwig Gleim als Mäzen und Sammler das Engagement der Pirckheimer für das „alte Buch“, mit Neo Rauch einen Gegenwarts-Künstler von internationalem Rang und mit seinem Schüler Sven Großkreutz einen Vertreter der nächsten Generation, der für Kontinuität und moderne Buchkunst" steht.

(Hervorhebungen: ad)

Di, 04.08.2020

Sisyphos des schönen Buches: Jens-Fietje Dwars zum 60. Geburtstag - Hrg. Jens Kirsten/Ulrich Kaufmann

Jens-Fietje Dwars zum 60.

Thüringen feierte am 2. August in Jena den 60. Geburtstag Geburtstag des Pirckheimers Jens Fietje Dwars, Mitglied der Redaktionskommission der Marginalien.

Matthias Biskupek schreibt über ihn: "Weil ... gern alle Werke aufgezählt werden: bei Dwars müssen wir summarisch bleiben: eigene Bücher und Filme: zwei Dutzend. Herausgaben von Anthologien von und für Kollegen: drei Dutzend. Verlegte Bücher: vier Dutzend in seiner „Weißen Reihe“ und der „Edition Ornament“. Für das Literaturjournal PALMBAUM mit jeweils individueller grafischer Titelgestaltung ist er seit 2005 Chefredakteur. Rezensionen, Wortmeldungen, polemische Beiträge, Glossen, Ausstellungstexte – vermutlich mehrere hundert."
Und Biskupek notiert in seinem Tagebuch: "Die Gäste für Jens-Fietje Dwars zum 60. treffen ab 15:00 langsam im Schillerhof ein. Der Jenaer Buchhändler, die Ahrenshooper Urlaubs-Gastgeber, Quartus-Verleger Ignasiak, der eine PALMBAUM-Broschüre verteilt: "Sisyphos des schönen Buches: Jens-Fietje Dwars zum 60. Geburtstag" (Hg. Jens Kirsten/Ulrich Kaufmann). 30 Bildende Künstler und Schriftsteller. Der Jubilar selbst verteilt ein eigens produziertes Doppelblatt „VERBORGEN Dreifach“, jeder Geburtstagsgastfamilie gewidmet. Dwars erzählt einen Film, den er zur Feier einer Niederlage (Frankreich/Preußen 1806) produzierte.
Da sitzen der [Vorstands-Chef ...] der Pirckheimer-Gesellschaft
Aepler, der Meistergrafiker Kay Voigtmann, Dichter Peter Gosse und Frau. Man plaudert über Jens Henkels burgart-presse. Etwas später kommen die Scherzers, noch später Kati Zorn und Mario. Horst-Peter Meyer, Kaffee, Kuchen, kleine und große Gerichte a la cart."

Für alle die nicht da waren, das Buch zum Nachmittag "Sisyphos des schönen Buches: Jens-Fietje Dwars zum 60. Geburtstag" (12 € plus Versand - Bestellung bitte an quartus-Verlag).

Do, 02.07.2020

KLAUS ENSIKAT UNTER DER LUPE - II

Die Bücherkinder Brandenburg stellen ihr neuestes Projekt "Klaus Ensikat unter der Lupe" vor - in heutigen schwierigen Zeiten nicht wie geplant auf der Leipziger Buchmesse oder direkt vor den Pirckheimern, sondern virtuell.
Der Film der Bücherkinder existiert in zwei Fassungen - einem kürzlich hier eingestelltem 5-minütigen Kurzporträt und einer fast 10-minütigen Langfassung mit dem Gespräch zwischen Denis Scheck und Klaus Ensikat, das hiermit veröffentlicht wird.

Mo, 22.06.2020

"Klaus Ensikat unter der Lupe"

Die Bücherkinder Brandenburg stellen ihr neuestes Projekt "Klaus Ensikat unter der Lupe" vor - in heutigen schwierigen Zeiten nicht wie geplant auf der Leipziger Buchmesse oder direkt vor den Pirckheimern, sondern virtuell.
Der Film der Bücherkinder existiert in zwei Fassungen: einem 5-minütigen Kurzporträt, welches hier angezeigt wird und einer gut halbstündigen Langfassung des Gesprächs zwischen Denis Scheck und Klaus Ensikat, das zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht wird.

Mi, 19.06.2019

Karin Schmidt-Friderichs, Foto © Tobias Bohm

Karin Schmidt-Friderichs wird Börsenvereinsvorsteherin

Nach einem spannenden Wahlkampf steht nun fest, wer den Börsenverein in den nächsten drei Jahren führen wird: Gewonnen hat die Mainzer Verlegerin Karin Schmidt-Friderichs, mit 500 von 943 abgegebenen Stimmen. Sie wird am 21. Oktober 2019 ihr Amt antreten.

"Wir haben damit zum zweiten Mal [in seiner 194-jährigen Geschichte] eine Frau an der Spitze des Börsenvereins", so Franziska Bickel vom Wahlausschuss bei der Verkündung des Ergebnisses in der Hauptversammlung.
Und für die Pirckheimer-Gesellschaft ergänzt Ralph Aepler: "Wir sagen Herzlichen Glückwunsch und verschweigen nicht, dass wir hohe Erwartungen haben und zu deren Umsetzung jederzeit parat stehen. Die Freude ist riesig, dass -auch unsere- Kandidatin so ein tolles Ergebnis erzielt, wichtig für sie und für uns alle!"

 

Do, 13.06.2019

Barbara Kindermann, Ralph Aepler, Klaus Ensikat
Armin Schubert
Fotos: Abel Doering

Culture for Future

In der Ev. Schule beim Dom zu Brandenburg fand gestern eine außergewöhnliche Lesung statt. Die Bücherkinder Brandenburg würdigten gemeinsam mit ihrem "Vater", dem Pirckheimer Armin Schubert, einen der Großen unter den gegenwärtigen Kinderbuchillustratoren, Klaus Ensikat, in einer Präsentation die Ergebnisse eines Jahres ihres aktuellen Projekts  "Ensikat unter der Lupe".

Die Pirckheimer-Gesellschaft unterstützt dieses Prejekt, wie schon die vorangegangenen zu Werner Klemke und Arno Mohr und ließ es sich nicht nehmen, gemeinsam mit Barbara Kindermann, die in ihrem Verlag die wunderbar von Ensikat illustrierten Bücher verlegt, an der Lesung mit den Vorstandsmitgliedern Jutta Osterhof, Ralph Aepler und Ralf Wege teilzunehmen. Die Präsentation wurde zwar stark beachtet, so durch den regionalen Fersehkanal SKB, der Märkischen Allgemeinen und von Buch Contact, eine Agentur, die sich der Öffentlichkeitsarbeit für das Buch verschrieben hat, leider findet jedoch die verdienstvolle Arbeit der Bücherkinder Brandenburg im Sinne ihres Mottos "Culture for Future" nicht die notwendige Beachtung und Unterstützung durch das Kulturminmisterium des Landes Brandenburg.

(ad)

Sa, 08.06.2019

Foto: Armin Schubert

zu Besuch bei den Bücherkindern Brandenburg

Die „Bücherkinder Brandenburg“ stecken zusammen mit ihrem „Vater“ Armin Schubert mitten in der Arbeit zu ihrem aktuellen Buchprojekt „Ensikat unter der Lupe“. Darin beschäftigen sie sich mit Texten der Weltliteratur und deren Illustrationen von Klaus Ensikat, einem der bedeutendsten gegenwärtigen Kinder- und Jugendbuch-Illustratoren Deutschlands. Inzwischen ist das Buchprojekt so weit gediehen, dass die Kinder einige ihre Partner zu einer Lesung und zum gemeinsamen Arbeiten an dem Buch eingeladen haben.  
 
Die Kinder werden aus ihrem Buch lesen und mit Klaus Ensikat an den Illustrationen arbeiten. Mit dem Illustrator, der Verlegerin Dr. Barbara Kindermann und dem Vorsitzenden der Pirckheimer-Gesellschaft Dr. Ralph Aepler werden die Bücherkinder auch besprechen, wie sie künftig ihre Projekte in der Öffentlichkeit, beispielsweise auf der kommenden Leipziger Buchmesse, vortsellen werden.

Lesung: 12. Juni 2019, 13 Uhr

Grundschule am Dom zu Brandenburg / Kunstraum
Brandenburg an der Havel