Jeden Sommer verwandelt sich Berlin in eine Hochburg der Poesie. Mehr als 150 Dichter und Künstler aus aller Welt kommen zum Poesiefestival Berlin und präsentieren aktuellste Tendenzen in der zeitgenössischen Dichtkunst. Neben dem Buch hat sich die Poesie längst auch andere Präsentationsformen gesucht und experimentiert mit Theater, Performance, Musik, Tanz, Film und digitalen Medien. Das Festival macht Poesie erlebbar, in ihrer ganzen Formenvielfalt. Und es zeigt, welche Kraft und Inspirationsquelle die Poesie besitzt, verschafft der Sprachkunst Aufmerksamkeit, beschreitet neue Wege der Präsentation, Publikation, Distribution, erreicht weltweite Ausstrahlung. Hier treffen sich auch Direktoren von Poesiefestivals aus aller Welt. Das Poesiefestival setzt 2026 drei Schwerpunkte: Es geht um Mythen, Trauer und eine kritische Neubewertung der europäischen Literatur. Dazu gibt es Themenabende, internationale Lesungen und dezentrale Formate in der ganzen Stadt. Ein besonderer Höhepunkt ist die Lesung der kanadischen Dichterin Anne Carson in der AdK (24. Mai) und die Berliner Rede zur Poesie von Valzhyna Mort im silent green am 02. Juni. Bei Lesungen, Gesprächen und anderen Aktionen werden alte Erzählungen neu geschrieben, Machtverhältnisse gezeigt und neue Arten, sich auszudrücken, ausprobiert. Das Poesiefestival Berlin 2026 beginnt am 15. Mai, es endet am 14. Juni 2026. Der Eintritt für die Veranstaltungen variiert, viele Events sind kostenlos. Alle Informationen zum Festival gibt es auf der Website des Lyrikfests.
(Robert Grieger/Pressemitteilung)