Pirckheimer-Blog

Peter Engel

Sa, 06.12.2025

Mit P. Breughel: "Der Leserschaft wünschen wir eine besinnliche Adventszeit, gesunde Weihnachten und einen hoffnungsvollen Start ins neue Jahr." So sei es.

In neuem Erscheinungsbild: Der 31. Hamburger Bothe erschien

Alles neu macht der Nikolaus? Nein, der neue Hamburger Bothe – die 31. Ausgabe des Periodikums der Pirckheimer aus dem Norden, herausgegeben von Rudolf Angeli und Peter Engel – ging natürlich pünktlich zum Monatsbeginn an seine Leserinnen und Leser hinaus – die übrigens das im PDF versandte Heft weit über die Grenzen der nördlichen Pirckheimer-Gruppe hinaus schätzen. Es ist allerdings doch etwas neu am frischen Bothen, nach fünf Jahrgängen erschien es den beiden Herausgebern angebracht, das Layout upzudaten. Nun, und das ist auch wohlgelungen und kommt zu Beginn der hoffentlich besinnlichen Zeit auch in festlichen Rot-Applikationen daher. Themen der neuen Ausgabe sind: Codex Delta, Willy Fleckhaus zum 100., Die Bleilaus, Schach und Literatur, das Theorienetzwerk Illustration, ein neues Buch von Peter Engel und ein Gruß zum Jahreswechsel. Der Hamburger Bothe kann per Mail bezogen werden über die Adresse Rudolf_Angeli@web.de

(André Schinkel)

Mi, 19.11.2025

Gustav Kluges "Disegno ≠ Disegno. Codex Delta", das soeben bei Angeli & Engel erschien, worauf wie auf die Exhibition in Hamburg ein Extra-Bothe hinweist.

Hamburger Bothe extra zu Gustav Kluges „Codex Delta“ erschienen

Gustav Kluges Ausstellung Codex Delta wird vom 21. November 2025 bis 31. Januar 2026 in der Produzentengalerie gezeigt, im Verlag Angeli & Engel erschien eigens ein neues Buch von Kluge, auch weist die neue November-Extraausgabe des Hamburger Bothen darauf hin. Die Eröffnung der Schau in der Admiralitätsstraße 71, 20459 Hamburg findet am 20.11. um 18 Uhr statt. Codex Delta bezieht sich ursprünglich auf einen Text, der aus 15 Paragrafen besteht. Ein Ziel dieses Textes ist es, 60 Jahre Zeichnen, Schreiben und Malen in Kluges Werk zu ordnen und verorten. Ausgangspunkt für diese Gedanken ist ein Satz aus der chinesischen Tradition: Zeichnen und Schreiben stammen aus einer Quelle. Diese Sichtweise motiviert den Maler, Tagebucheinträge und Briefe einzubeziehen und sie seinen Werken gleichzustellen. Für Kluge war diese Aussage ein Ausgangspunkt, die anders ausgerichtete europäische Denktradition neu zu überprüfen. Auszüge aus den 15 Paragrafen sind in einem Wandtext in der Ausstellung aufgelistet und chiffriert. Sie stehen für die Überzeugung des Autors, dass Konzepte, Begriffe und Gedanken in den Bildern eingeschrieben sind. Neuerscheinung: Gustav Kluge, Disegno ≠ Disegno. Codex Delta, soeben erschienen in limitierter Auflage bei Angeli & Engel, zu haben in Vorzugsausgabe (55 Exemplare, mit Original und Signatur vom Künstler) und regulärer Ausgabe (der Rest der 144er Auflage), diese ebenfalls ein Kleinod. Im Format 24 x 30 cm, bei einem Umfang von 140 Seiten durchgehend mit Bildern von Gustav Kluge, ISBN 978-3-9824980-4-1. Kontakt besteht bei Kauf-Interesse zu den Editeuren via Peter_Engel@gmx.de und Rudolf_Angeli@web.de. Wer eine Ausgabe von Codex Delta sein Eigen nennen will, beeile sich.

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Fr, 03.10.2025

Die 30. Ausgabe des "Hamburger Bothen" enthält neben Gedichten von Jan Wagner wieder diverse Infos und 'feineste Schmackazien' zur Bibliophilie.

Hamburger Bothe 30 erschienen

Die neue Ausgabe des Hamburger Bothen, die insgesamt 30. Nummer des Periodikums der Pirckheimer aus dem Norden, die soeben erschienen ist, hat es wieder informativ wie bibliophil in sich. „In der 30. Nummer unseres Mitteilungsorgans für bibliophil Interessierte wird der bedeutende Buchkünstler E. R. Weiß, der bis 1933 insbesondere das Erscheinungsbild des Berliner S. Fischer Verlags entscheidend geprägt hat, zu seinem 150. Geburtstag geehrt. Er wurde ebenso wie sein Verlag ein Opfer der Nazis, die nach ihrer ‚Machtergreifung‘ auch das Verlagswesen völlig umkrempelten und nicht nur die jüdischen Repräsentanten verfolgten, sondern auch aufrechte Künstler wie E. R. Weiß, die dem Regime nicht genehm waren“, heißt es u. a. im Editorial der von Rudolf Angeli und Peter Engel verantworteten Zeitschrift. Im Heft gibt es Informationen zum Jahrestreffen der Pirckheimer im September in Hannover wie auch zum Treffen der Stefan Zweig Gesellschaft in Paris, kurze Nachrichten aus der Bibliophilie und die obligatorische Bibliophile Empfehlung samt einem Nachtrag. In der neuen Rubrik Mitteilungen aus dem Sammlerleben stellt Abel Doering seine 10.000 Bände fassende Bibliothek vor. Auch der Zeitsprung mit einem Auszug aus dem großen Vorausgänger, dem Wandsbecker Bothen, findet sich wieder. Und in der primären Abteilung gibt es einen echten Leckerbissen: Drei neue Gedichte des gebürtigen Hamburgers und hochdotierten Dichters, Übersetzers und Essayisten Jan Wagner, der nicht nur mit dem Georg-Büchner-Preis, sondern auch (für einen Gedichtband eine Sensation) mit dem Preis der Leipziger Buchmesse geehrt wurde. Zu lesen gibt es: exclusive Doppelhaiku, eine Sestine und ein Sonett. Unter der Mail Rudolf_Angeli@web.de ist die Ausgabe erhältlich und kann man zudem auch das neueste Buch von Angeli & Engel (angekündigt ist Gustav Kluge) subskribieren bis zum 15.10.2025.

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Mo, 15.09.2025

Angeli & Engel: Neues Buch zur Subskription ausgeschrieben

In einer September-Extra-Ausgabe des Hamburger Bothen schreiben Rudolf Angeli und Peter Engel das neueste, insgesamt siebente Buch ihres eponymen Verlags zur Subskription aus. Und als Künstler für die brandneue Edition haben sie Gustav Kluge auf dem Tapet, der Disegno ≠ Disegno (Codex Delta) bei Angeli & Engel vorlegt, ein „konzeptuelles Buch, das die zeichnerische und aufschreibende Tätigkeit des Malers miteinander verbindet, was durch theorienahe Paragraphen strukturiert und begleitet wird“, und im Oktober dieses Jahres erscheinen soll. „Im Wissen um den kulturhistorisch bedeutsamen Codex Hammurapi, den Codex Manesse und den Codices von Leonardo da Vinci orientiert sich Codex Delta an den Zettelbündeln römischer Marktleute“, schreibt Hans-Werner Schmidt in den Denkbewegungen zu Codex Delta. Und weiter heißt es dort zum Buch: „Die Skizzenblöcke und Tagebücher, die Gustav Kluge seit 60 Jahren führt, sind solche Zettelbündel, in Buchform oder in Spiralform gebunden. Sie enthalten Aufzeichnungen zum Tage mit Zeichnungen, Skizzen, Naturstudien, Bildentwürfen und Improvisationen mit gelegentlichen Texten in den Skizzenblöcken ...“ – Für die Vorzugsausgabe schuf der Künstler einen Holzschnitt, der von vier verschiedenen Druckstöcken in unterschiedlichen Feuchtigkeitszuständen der Farbe übereinander gedruckt wurde. Alle Infos, Preise und Kontakte dazu finden sich hier.

(André Schinkel/Pressemitteilung)

So, 03.08.2025

In der Rubrik "Meister der Illustration" des neuesten "Hamburger Bothen" vorgestellt: Susanne Theumer.

Hamburger Bothe 29 erschienen

Ganz frisch am 01. August erschien die Ausgabe der Hamburger Bothen, nun die Nummer 29 des Periodikums der Pirckheimer im Norden, initiiert und herausgegeben von Rudolf Angeli und Peter  Engel. Neben Neuigkeiten zur nächsten, der insgesamt siebten Buch-Veröffentlichung des Verlags Angeli & Engel wird mit Susanne Theumer eine Grafikerin vorgestellt, die auch umfangreich und illuster zu den Großen der Literatur: Goethe, Hesse, Rimbaud, Mann, Marlen Haushofer, Mascha Kaléko, Rajzel Zychlinski und Wulf Kirsten als Illustratorin arbeitete ... und noch zwei weitere Nobelpreisträger sind dabei. Die Redaktion kündigt nach dem Erfolg von Klaus Waschks Övelgönne-Buch Codex Delta von Gustav Kluge an, Abel Doering würdigt indes Die kleine Malik-Bücherei, Peter Engel widmet sich der Malschule von Lovis Corinth. Drei neueste Texte gibt es von Urs Heftrich. Und aus dem Wienerwald Bewegendes in Buch- und Briefform von Erich Fitzbauer. Informationen, ein ausführliches Geleit und ein Index zum Heft runden den Bothen ab. Wer die Nummer noch nicht hat, bekommt sie unter der folgenden Mailadresse: Rudolf_Angeli@web.de.

(Othmar Kasulke/Pressemitteilung)

Mo, 14.07.2025

Bibliophiles des Monats II: das neue Buch von Klaus Waschk, "Övelgönne" – verlegt bei Angeli & Engel.

„Zeichnungen gegen den Strich“ – Klaus Waschks ‚Övelgönne‘-Buch

Es ist die sechste Edition im kleinen, aber hochfeinen Programm von Angeli & Engel, dem Hamburger Verlag, den die im hanseatischen Norden beheimateten Pirckheimer-Freunde Rudolf Angeli und Peter Engel seit 2022 betreiben ... und nach Liebe, Lied & Untergang von 2024 schon das dritte Waschk-Buch in dessen Programm. In Övelgönne präsentiert Klaus Waschk, wie es im Untertitel heißt, Zeichnungen gegen den Strich, die den Stadtteil der Metropole am Elbstrand so einfangen, wie es dem Künstler ganz offenbar am liebsten ist: „Hinter Hecke und Rosen geschützt zu sitzen, zu betrachten, was so aufläuft, geschieht, vorbeizieht, das stelle ich mir als das Paradies des Zeichners vor: immer kritzeln zu können, wenn man mag, nicht bemerkt zu werden, wenn man es nicht will – und die Merkwürdigkeiten oder gar Absonderlichkeiten des menschlichen Verhaltens aus der Nahdistanz wahr- und ernstnehmen und aufzeichnen zu können.“ So beschreibt es Jürgen Bönig, viele Jahre Leiter der Abteilung Grafisches Gewerbe im Museum der Arbeit in Hamburg, der auch das Vorwort des Övelgönne-Buchs schrieb. Hört sich gut an, ist aber bei weitem nicht nur idyllisch: „Aber es darf daran gezweifelt werden, dass ihm immer alles so gefällt, was da vorbeizieht, so, wie er es zeichnet. Da geht es nicht andauernd gemütlich zu zwischen den Menschen, die er mit Bleistift umstrichelt, in Beziehung setzt zu anderen, bisweilen mit Farbstift überhöht, etwas merkwürdig bis grotesk verzogen … so wie er als Zeichner sich selbst oft mittenmang selbstironisch einbezieht.“ Waschk at it’s best. Die gesamte Auflage von 144 Stück ist signiert, 55 Exemplaren ist als Vorzugsausgabe eine originale Pastellzeichnung des Künstlers beigelegt. Die Standardausgabe schlägt mit 38, die exclusive mit 98 Euro zu Buche. Format: 21 x 29,7 cm. ISBN: 978-3-98249-803-4. Gestaltet wurde das Buch von Heiko Müller und Jürgen Meyer. Kaufinteresse? Man beeile sich.

(André Schinkel)

Mo, 26.05.2025

Der neue "Hamburger Bothe" ist da. Ausgabe 28 des Periodikums enthält wieder viel bibliophilen Stoff.

Hamburger Bothe 28 erschienen

Der neue Hamburger Bothe, die Ausgabe 28 für den Juni 2025, ist schon da. Zugleich reiht er sich, den ereignisreichen Mai lind mit einem etwas größeren Hopser überspringend, in die korrekte laufende Zählung ein: Das von den beiden hanseatischen Pirckheimer-Freunden Rudolf Angeli und Peter Engel verantwortete und herausgegebene Organ der Mitglieder der Gesellschaft in der Nordregion, das aber mittlerweile in den gesamten deutschsprachigen Raum ausstrahlt und quasi als Sidekick der Marginalien wie als Imprint des Verlags Angeli & Engel Infos in Sachen Bibliophilie bietet. Die Ausgabe huldigt vor allem Klaus Waschk, dessen brandneues Buch sich dem Heimat-Stadtteil des Meisters widmet: Övelgönne – Zeichnungen gegen den Strich, das soeben bei Angeli & Engel erschien und er in der Rubrik Aktuelles wie auch als Nummer 4 der Reihe Meister der Illustration in der Ausgabe unter dem Titel Mit Elbgrüßen gewürdigt wird ... Weiterhin enthält der neue Bothe zwei Auszüge aus Wolfgang Denkels neuem Roman Das Hindernis als Vorabdruck und Hinweis auf die Lesung Denkels in der Patriotischen Gesellschaft im Rahmen der Reihe Neue Literatur im alten Rathaus am 11. Juni. Es gibt den Zeitsprung in den Wandsbecker Bothen vom 02. Juni 1775. Und in der Bibliophilen Empfehlung den Hinweis auf einen raren gedruckten Vortrag Rudolf Alexander Schröders, Wege und Ziele der Bücherpflege, durch Abel Doering. Am Ende des Hefts stellt Mit-Pirckheimer-Freund Ralf Plenz mit S. – Das Schiff des Theseus eines der wohl interessantesten und vielgestaltigsten Bücher der jüngsten Vergangenheit vor, das in seiner Adaption wie das Handexemplar eines Buches aus der Zeit wirkt, da Zauber und Abenteuer noch wirksame Argumente waren, sich in dieselben & ihre Welten zu stürzen. Wieder ein wunderbarer neuer Bothe.

(André Schinkel)

Sa, 05.04.2025

Die PG ist auch 2025 bei der "BDK" in Hamburg dabei.

Pirckheimer und Angeli & Engel auf der BuchDruckKunst 2025

Auch auf der BuchDruckKunst-Ausgabe 2025, die unter dem Signet Herzblut & Werkschwarz noch bis zum Sonntag läuft, weiß man, dass die mehr als 600 Protagonistinnen und Protagonisten der Pirckheimer-Gesellschaft verrückt nach Buch & Graphik sind. Auf der Messe im Hamburger Museum der Arbeit (Wiesendamm 3, 22305 Hamburg-Barmbek)wird die Gesellschaft durch die hanseatischen Pirckheimer-Freunde Rudolf Angeli und Peter Engel vertreten, die einen Stand im Museum betreuen, das für das lange Wochenende etwa 60 Ausstellende beherbergt. Am Stand Nr. 13 können Interessierte die Arbeit der Gesellschaft in Augenschein nehmen, in den Publikationen (darunter die neuesten Ausgaben der Marginalien) blättern und sich zum Leben und Wirken der Pirckheimer-Gesellschaft  informieren. Zugleich werden die Bände des Verlags Angeli & Engel am Stand präsentiert, die sechste Publikation mit den Övelgönne-Arbeiten von Klaus Waschk steht gegenwärtig zur Subskription. Und drittens sind auch die Bände der Bücherkinder Brandenburg ausgestellt, unter der Mentorschaft Armin Schuberts ein weiteres Herzensprojekt, an dem sich die Gesellschaft fördernd seit Jahren beteiligt. Die BuchDruckKunst ist heute noch bis 18 Uhr sowie morgen von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Die von Klaus Raasch begründete und bis heute organisierte Dreitageschau gehört zu den renommiertesten Buchkunstmessen in Deutschland ... Zahlreiche der Editionen, Gesellschaften sowie einzeln Ausstellenden, die zur Creme der gegenwärtigen Buchkunst-Szene gehören, präsentieren ihre Arbeiten. Der Eintritt für die Wochenendtage beträgt je 12 (ermäßigt 9) Euro. Alle Informationen zur aktuellen BuchDruckKunst gibt es unter diesem Link.

(André Schinkel/Fotografien: Christian von Hoffen)

Do, 03.04.2025

BuchDruckkunst startet morgen im Hamburger Museum der Arbeit

Aller guten Buchkunst- und Grafikmessen sind drei: Nach Borken und Leipzig startet morgen die BuchDruckKunst im Hamburger Museum der Arbeit (Stiftung Historische Museen Hamburg, MdA, Wiesendamm 3, 22305 Hamburg-Barmbek) mit ca. 60 Ausstellerinnen und Ausstellern sowie Schriftgießern, Setzern und Buchbindern, die ihre Gewerke vorführen. Die Messe, die das Team um Klaus Raasch organisiert, öffnet am Freitag von 17 bis 21, am Samstag von 10 bis 18 und am Sonntag von 10 bis 17 Uhr, der Eintritt beträgt 9 (Freitag) bzw. 12 (ermäßigt 9) Euro, im Eintritt inbegriffen ist wieder ein Ausstellerverzeichnis. Und während in Leipzig die Pirckheimer durch den Vorstand der Gesellschaft samt Katrin Aepler, Sigrid und Ralf Wege vertreten waren, übernimmt das in Hamburg der Verlag Angeli & Engel der beiden Pirckheimer-Freunde Rudolf Angeli und Peter Engel. Auch sonst ist die Liste der Ausstellenden illuster: Andrea Ackermann, Anja Harms, Claudia Berg, die augen:falter, edition sonblom, Frank Eißner, der MDE, Rainer Ehrt, Svato Verlag und Susanne Theumer sind nur einige der leuchtenden Namen, die das buchkunst- und sammelwütige Volk erwarten. Auch Anna Helm und Tina Flau werden vertreten sein und viele andere noch. Auf die Verklärte Nacht Henry Günthers (Abbildung) wurde bereits in einem vorausgehenden Blog-Text verwiesen. Bis zum 06. April steht die BDK im MdA unter dem Thema Herzblut & Werkschwarz

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Mi, 02.04.2025

Der "Hamburger Bothe" Nr. 27 ist soeben erschienen.

Hamburger Bothe 27 erschienen

Frisch zum Monatsbeginn ist die neueste Ausgabe des Hamburger Bothen, des Periodikums der nördlichen Pirckheimer, Heft 27, erschienen. „Liebe Pirckheimer, liebe Freunde des schönen Buches, unsere Serie mit Meistern der Illustration, die wir mit Svato Zapletal und Pétrus Akkordéon gestartet haben, ist jetzt bei dem Künstler Moritz Götze angelangt, den uns in dieser Ausgabe Jens-Fietje Dwars sehr intensiv vorstellt, die beigegebenen farbigen Werkbeispiele des Künstlers verstärken noch den Eindruck“, schreiben die beiden Hamburger Herausgeber Rudolf Angeli und Peter Engel. Und: „Wir werden diese Serie fortsetzen.“ Die schöne neue Welt schockgefroren heißt die Würdigung von Dwars, der den halleschen Künstler und seine weithin gerühmte Arbeit auch als Illustrator porträtiert. Neben Hinweisen zur BuchDruckKunst am kommenden Wochenende, zum Nord-Treffen der Pirckheimer am 01.05.2025 in der Schnittke-Akademie gibt es Beiträge von Engel selbst (Melchior Vischer und Reiseeindrücke aus Südosteuropa), den Zeitsprung in den Wandsbecker Bothen zum 01. April 1775 sowie jüngste primäre Texte: Mit seinen Drei Ansichten von Wallace Stevens tritt Urs Heftrich, der 2023 mit seinem mehrsprachigen Band Gehäuseschutt im Verlag Angeli & Engel reüssierte, samt einer längeren Erläuterung zu den Gedichten. Apropos Verlag: Natürlich soll nicht der neueste Angeli-&-Engel-Band vergessen werden, der eben in Berlin im Druck ist und für den im Heft zur Subskription eingeladen wird: Mit Övelgönne – Zeichnungen gegen den Strich steht von Klaus Waschk bereits das dritte Werk an, das in dem kleinen, feinen Verlagshaus erscheint. Der Hamburger Bothe ist unter Rudolf_Angeli@web.de für alle erhältlich.

(André Schinkel)

Sa, 01.02.2025

Pünktlich zum Monatsbeginn: der neue "Hamburger Bothe", Ausgabe 26(a), mit einer Fülle feiner Themen.

„Hamburger Bothe 26“ erschienen

Soeben ist pünktlich zum Monatswechsel die neue, die 26. Ausgabe des Hamburger Bothen erschienen. Genauer gesagt läuft die Ausgabe unter der Sigle 26(a), was eine weitere Teilnummer in Aussicht setzt; angesichts der vielen Dinge, die momentan aus dem mit Messen, Ausstellungen und neuen Veröffentlichungen sich füllenden Leben der Bibliophilen zu berichten sind, ist das wohl kein Wunder. Auch für das Februarheft haben die Herausgeber Rudolf Angeli und Peter Engel ein gutes Paket in PDF-Form geschnürt. So gibt es bereits im Editorial einen Ausblick auf die 2025 geplanten Bücher des Verlags Angeli & Engel, den neuen Band von Klaus Waschk, Codex Delta von Gustav Kluge sowie die Monografie zum bildkünstlerischen Werk von Wolfgang Borchert (1921–1947) – gerade Letzteres sollte eine kleine editorische Sensation werden. Desweiteren wird auf zwei wichtige Termine im Norden verwiesen: die BuchDruckKunst Anfang April und das von Ralf Plenz organisierte Pirckheimer-Treffen in Hamburg am 01.05. (der Blog berichtet in Kürze). Gleich drei Beiträge stammen von Abel Doering: Er porträtiert Petrus Akkordeon, empfiehlt Balzac, und er verweist auf das 120. Stiftungsfest des Berliner Bibliophilen-Abends (BBA). Dem Zeitsprung folgt Die Verteidigung des Kirschlorbeers im primärtextlichen Beitrag durch Susanne Neuffer: Es ist auch zugleich ein Ausblick auf ihre Lesung in Hamburg am 12. März. Im Anschluss sprechen die Herausgeber über Pseudonyme und zu Charles Nodier (1780–1844) und dessen Räuberroman Jean Sbogar (1818). Auch wenn Nodier nicht zu den ganz Großen seiner Zunft gehört, so war er doch ein wichtiger Impulsgeber für die europäische Romantik. Das Heft endet mit einem Gruß an die Leser und im Anschreiben mit dem Verweis auf die bleibende Notwendigkeit von Zuversicht. Nun ja, die Zeit kann es brauchen, und die Konzentration auf Kultur und Kunst hilft sicher ein. Feines Heft.

(André Schinkel)

Fr, 24.01.2025

"Angrasen": Mit dem Vortrag zur Corvinus Presse am 19.02.25 startet die Vortragsreihe der Magdeburger Pirckheimer: im Literaturhaus in der Thiemstraße 07.

„Angrasen etc.“: Jahresprogramm der Magdeburger Pirckheimer

Der Verein der Bibliophilen und Graphikfreunde Magdeburg und Sachsen-Anhalt e. V. „Willibald Pirckheimer“, der Schwesterverein der Pirckheimer-Gesellschaft in der Elbmetropole unter Leitung von Pirckheimer-Freundin Sigrid Wege, hat sein Jahresprogramm veröffentlicht. Neben der am 17.01. eröffneten Schau Komplett Kafka mit Arbeiten von Nicolas Mahler gibt es im Herbst (22.11., 15 Uhr) eine zweite Schau mit Künstlerbüchern und Grafik von Horst Dieter Gölzenleuchter. Ja, und ein feines Vortragsprogramm mit Hendrik Liersch als dem Nachfolger von V. O. Stomps in der Corvinus Presse (19.02.), mit Tina Flau zu ihrer Arbeit (16.04.) und zur Schriftkultur in Asien und Afrika (17.09., Beginn jeweils 19 Uhr). Und am 28.06. nach der Jahreshauptversammlung stellt sich der Verlag Angeli & Engel vor. Alle Infos zu den Magdeburger Pirckheimern finden sich hier.

(André Schinkel)

Mo, 30.12.2024

Heft 2024/4 (255) der "Marginalien", der Zeitschrift für Bibliophilie und Buchkunst der Pirckheimer, ist soeben erschienen und beendet den Jahrgang. Die Ausgabe ist wieder mit Informationen, Aufsätzen und Porträts zu vielen bibliophilen Themen reich gefüllt. Unter anderen wird noch einmal das sehr erfolgreiche Jahrestreffen der Pirckheimer in der Ottostadt Magdeburg im frühen Herbst gewürdigt.

Marginalien: Heft 255 erschienen

Zum Jahresabschluss gibt es nochmal ein üppig gefülltes Heft der Marginalien zu vermelden, der Zeitschrift für Bibliophilie und Buchkunst der Pirckheimer-Gesellschaft, das soeben als Ausgabe 2024/4 mit der laufenden Nummer 255 erschien und den Jahrgang beschließt und wohl bei den meisten Pirckheimer-Freundinnen und -Freunden schon, wie auch der festliche Gruß des Vorstands der Gesellschaft evoziert, unterm Weihnachtsbaum lag. Die 128 Seiten, die der leitende Redakteur und stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Pirckheimer, Till Schröder, im Verbund mit seiner deutschlandweit arbeitenden Redaktion der Marginalien vorlegt, bieten jede Menge Lesestoff und gutes Anschauungsmaterial für die Rauhnächte: Zum Auftakt schreibt Peter Engel über Die Graphischen Bücher Kurt Wolffs und zeigt, dass dessen Verlag seit jeher auch ein bibliophiler war ... Und Matthias Wehry führt mit Teil vier von Lug und Betrug im Buch das Alphabet der Hinterlist fort. Redaktionsmitglied Jens-Fietje Dwars porträtiert in der immer wiederkehrenden Rubrik Zu Besuch im Atelier den renommierten Weimarer Künstler Walter Sachs, der zugleich die grafische Beilage für das Heft, den Holzschnitt Karnickel und Schlange, beitrug, und rezensiert tiefer im Heft den neuen Gedichtband von Lutz Rathenow, der im Verbund mit Katja Zwirnmann entstand und mit zehn originalen Blättern preiswert im Verlag Ralf Liebe zu haben ist (der Blog berichtete). Es gibt Porträts zu Wilhelm Niemeyer und Armin Abmeier, jawohl, und mit Peter Hoffmann wird ein Pirckheimer-Freund interviewt, der seinen 100. Geburtstag (!) feierte. Das ABC der Druckkunst zieht eine kleine Zwischenbilanz, Robert Grieger und Till Schröder lassen das feine Jahrestreffen in Magdeburg Revue passieren, und letzterer schaut sich zudem in Straßburg, 2024 die UNESCO-Welthauptstadt des Buches, um. Reimar Riese erinnert schließlich an Rudolf Marx, den Verleger der Sammlung Dieterich. Auch in der Typografischen Beilage gibt es mit einer Causerie von Michael Kleeberg Hochkarätiges. Weitere Rezensionen, so die von Wolfgang Schlott und Ernst Braun, eine abschließende Würdigung des Klopstock-Jahrs sowie die Nachrichten aus der Gesellschaft und Informationen für Bücher- und Grafikfreunde im Anhang beschließen in gewohnter Manier die Ausgabe. Die Redaktion, wissen informierte Quellen, sichtet bereits Themen fürs nächste Heft ...

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Do, 19.12.2024

Cover des neuen Jäger-Buchs bei Angeli & Engel. Die Verleger und Herausgeber des "Hamburger Bothen" schicken gute Grüße und Wünsche zum Jahresende.

Festliche Grüße aus Hamburg

Weihnachtsgrüße und gute Wünsche für den Jahreswechsel kommt von den beiden Herausgebern des Hamburger Bothen, Rudolf Angeli und Peter Engel, die auch den eponymen kleinen und zugleich hochfeinen Verlag Angeli & Engel in der Freien und Hansestadt betreiben. Mit der soeben erschienenen 25. Ausgabe des Bothen wie auch die erfolgreiche fünfte Publikation: Buchkunst, Flachware und Autobiografisches des Malers Bernhard Jäger sind die Bücherhungrigen übers Jahr versorgt; es kündigen sich aber bereits die bibliophilen Verlags-Iden für 2025 an: So wird der sechste Druck des Verlag ein neues Buch von Klaus Waschk, seinem Heimatstadtteil Övelgönne gewidmet, sein, gefolgt von Nr. 7: Gustav Kluges (Hamburg/Starnberg) Codex Delta ... Gute Aussichten!

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Mo, 02.12.2024

Die 25. Ausgabe des "Hamburger Bothen" ist soeben erschienen. Das Heft enthält wieder eine große Zahl bibliophiler Informationen und Bücher-Neuigkeiten.

„Hamburger Bothe 25“ erschienen

Pünktlich mit Beginn der Adventszeit ist ein prall gefüllter Hamburger Bothe erschienen, die Ausgabe 25 des Periodikums der Pirckheimer-Freunde aus dem Norden. Herausgegeben von Rudolf Angeli und Peter Engel, bietet die digitale Zeitschrift, die mittlerweile in den fünften Jahrgang mündet und im ganzen deutschsprachigen Raum gelesen wird, ein kräftiges bibliophiles Lese-Paket für die kommenden stilleren Tage und die Rauhnächte. Und auch wenn das klassische Vorbild, der Wandsbecker Bothe (1770–1775) von Matthias Claudius (1740–1815), diese Jahrgangszahl nicht überschritt, kann man getroster Hoffnung sein, dass es mit dem Hamburger Bothen noch ein gutes Weilchen so schön weitergehe, was die Herausgeber ausdrücklich bekräftigen. Im neuen Heft gibt es wieder Würdigung, Information und auch so manche tiefe Einblicke in das Leben einiger erklärter Büchernarren. So wohnen wir dem Tag eines solchen im Stundenbuch von Reinhard Pabst bei, der sich eher als „Literaturdetektiv“ denn als Sammler bezeichnet und einen wirbligen Tag, der noch gar nicht zu Ende erzählt ist („Fortsetzung folgt“), vor den Augen der Leserschaft ausbreitet. Und, von der anderen Seite geblickt, liest man in der neuen Rubrik Meister der Illustration ein herrliches Porträt von Svato Zapletal, dessen Editionen allen Freunden der Buchkunst auf höchstem Niveau vertraut ist. Marc Berger stellt seine ureigene Edition Schwarzdruck vor; Abel Doering weist in der Bibliophilen Empfehlung auf ein Buch zum seinerzeit 90. Geburtstag des BBA (der im Januar 120 wird) hin; und Rudolf Angeli lässt die Reise auf den Spuren Stefan Zweigs nach Salzburg und Wien Revue passieren. Primäre Texte gibt es von Hendrik Rost – auch die aktuellen Informationen überraschen. Ein feines Jubiläumsheft, unter der Mailadresse Rudolf_Angeli@web.de bestellbar.

(André Schinkel/Pressemitteilung)