Pirckheimer-Blog

Rudolf Angeli

Di, 02.06.2026

Eins der Themen im neuen "Bothen" ist die ikonische Verlegerin Katharina Kippenberg, im Heft von Sabine Knopf gewürdigt. Sie war eine enge Freundin Rilkes.

Hamburger Bothe 34 erschienen

Die jüngste Ausgabe, die Nummer 34 des Hamburger Bothen, des Periodikums der Pirckheimer im Norden, die aus der Freien und Hansestadt Hamburg regelmäßig bibliophile Neuigkeiten bringt und mittlerweile im gesamten deutschsprachigen Raum zur wichtigen Informationsquelle in Sachen Bibliophilie geworden ist, ist soeben erschienen. „Liebe Pirckheimer, liebe Freunde des schönen Buches, es hat etwas gedauert, aber jetzt liegt das achte Buch des Verlags Angeli & Engel gedruckt vor“, schreibt Peter Engel, einer der beiden Herausgeber des Bothen, im Geleit. Es ist dies „der Band Er wollte einmal Maler werden – Farbige Bilder und Zeichnungen von Wolfgang Borchert. In den nächsten Tagen erhalten die vielen Vorbesteller das reich bebilderte Buch, am 16. Juni wird es von den Herausgebern im Vortragsraum der Hamburger Staats- und Universitätsbibliothek offiziell vorgestellt, Gäste sind dabei herzlich willkommen.“ Fein! Ein weiteres Highlight in der Ausgabe ist die umfängliche Würdigung von Katharina Kippenberg (1876–1947) – legendäre Insel-Verlegerin und enge Freundin Rainer Maria Rilkes (1875–1926) – zum 150. Geburtstag. Neben Rilke förderte und unterstützte „Katharina die Große“ eine Reihe hochbedeutender Autorinnen und Autoren – so Hugo von Hofmannsthal, Ricarda Huch, Stefan Zweig und Hans Carossa, Johannes R. Becher oder Theodor Däubler. Im Zeitsprung gibt es Interessantes aus dem Wandsbecker Bothen von 1771 aus Otranto, Madrid und Regensburg zu berichten. Und Urs Heftrich widmet sich den 24 Frames von Abbas Kiarostami (1940–2016), einem hoch ambitionierten Filmprojekt, das dessen Sohn Ahmad zu Ende brachte. Dem Essays zum Film folgen zwei lyrische Adaptionen Heftrichs zum Thema als Originalbeiträge. Ninon Suckow schreibt über 550 Jahre Buchdruck in Rostock ... Peter Engel über Ludwig Hardt. Die Ausgabe ist unter der Emailadresse Rudolf_Angeli@web.de zu bekommen.

(André Schinkel)

Fr, 10.04.2026

Stand der Pirckheimer auf der 'BuchDruckKunst' – es sind zahlreiche weitere PG-Freunde in Hamburg, so neben den Genannten auch Henry Günther (mit der Edition 'BuchKunstBalance') sowie die Bücherkinder.

Viele Pirckheimer mit Ständen bei der BuchDruckKunst 2026 dabei

„Verrückt nach Buch & Grafik“ – dieser wunderbare Slogan der Pirckheimer-Gesellschaft trifft auf der diesjährigen BuchDruckKunst, die am anstehenden Wochenende im Museum der Arbeit in Hamburg-Barmbek (Wiesendamm 03, 22305 Hamburg) die Pforte öffnet, gleich in mehrerlei Weise zu: Neben Einzelausstellern wie Cornelius Brändle und Rainer Ehrt hat Rudolf Angeli bereits den Pirckheimer-Stand (Alte Fabrik, Stand 39) errichtet und wartet auf viele Interessenten. Auch die Bücherkinder Brandenburg samt ihrem Mentor, Pirckheimer Armin Schubert, sind mit eigenem Stand und Auftritt vor Ort (Neue Fabrik, EG). Unter den sechzig Ausstellenden finden sich auch die Meister der Einbandkunst und ein Teil der Crème der gegenwärtigen grafischen wie Buchkunst-Elite. Die Messe ist am 11. (10 bis 18) und 12. April (10 bis 17 Uhr) öffentlich zugänglich. Neben dem regulären Tages- wird auch ein Wochenendticket und ein günstiges Nachmittagsticket angeboten. Die Messe ist leicht via Auto, S- und U-Bahn (Haltestelle Barmbek) erreichbar. Alle Infos hier.

(André Schinkel)

Mi, 01.04.2026

Der neue, insgesamt achte Druck von Angeli & Engel erscheint im Mai und hat Wolfgang Borchert (1921–1947) zum Gegenstand: Subskription bis zum 15. Mai.

„Hamburger Bothe 33“ erschienen

Ganz ohne Spitzen geht es nicht in solcher Zeit – zumal, wenn man gewisse Kulturstaatsminister gegen sich und die papierene Welt ahnt: „... mit dieser Mail erreicht Sie unsere Nummer 33 – und wir gestehen offen: Wir hatten erwogen, Ihnen an diesem 01. April mitzuteilen, der Hamburger Bothe stelle sein Erscheinen ein, um fortan als KI-generierter Newsletter weiterzuleben. Doch dann besannen wir uns. Manche Dinge schreibt man lieber selbst. Im Anhang finden Sie das Gewohnte: sorgfältig Gesetztes, handverlesen Ausgewähltes – und keinen einzigen Algorithmus. Was darin wartet, verrät das Inhaltsverzeichnis; was darin verborgen liegt, entdecken Sie beim Lesen.“ Nun, da ist es gut, dass man sich noch einmal eines Besseren besann: Auch in Papierform ist der neue Bothe zu haben. Mit der Ankündigung der Auflösung der Maximilian-Gesellschaft setzt Abel Doering indes dem Heft zusätzlich ein reich bebommeltes Narrenkäpplein an die Adresse solcher politischer Kulturvergessenheit auf. Nun, Satire, wem Satire gebührt. Ansonsten geht’s natürlich höchlich seriös im Journal zu und gibt es gute News für die Bibliophilen im Norden wie in der übrigen Welt. Und so wird auf die BuchDruckKunst sich gefreut, das feine Buch von Wolfgang Neubert rezensiert und v. a. zur Subskription des neuen, des achten Drucks von Angeli & Engel eingeladen, das sich mit Wolfgang Borchert (1921–1947) als Maler und Zeichner befasst und bildnerische Arbeiten des berühmten Kahlschlag-Autors enthält. Das Buch, das in der Vorzugsausgabe ein radiertes Borchert-Porträt von Rainer Ehrt enthält, kann in zwei Formaten bis zum 15. Mai 2026 subskribiert werden. Interessenten wenden sich bitte an Rudolf_Angeli@web.de. Außerdem gibt es neben Fakten aus der Welt der Bibliophilie einen Hinweis auf den Serapion-Verlag, der E. T. A. Hoffmann edierte.

(Bert Blaubart/Pressemitteilung)

Do, 26.03.2026

Am 11./12.04. findet wieder die "BuchDruckKunst" in Hamburg statt – 60 Ausstellende werden erwartet.

Im Vorblick: BuchDruckKunst 2026

Am Wochenende nach Ostern ist es soweit: Die neue BuchDruckKunst geht am 11. und 12. April 2026 in Hamburg-Barmbek im Museum der Arbeit (Wiesendamm 03, 22305 Hamburg) beherzt an den Start! Die drei Topics der Messe: Druckgrafik, Künstlerbücher, Druckhandwerk. Das Traditions-Event führt mit ihren über 60 Ausstellenden diese drei Topics zusammen. Ja – zudem zeigen sie die Aussteller und Ausstellerinnen mit ihren individuellen Schwerpunkten in ihren Werken und Editionen. Auch die Pirckheimerfreunde, vertreten durch Rudolf Angeli, sind bei der Messe dabei. Wie sich überhaupt das Tableau der Ausstellenden illuster liest. Eine der vielen Neuerungen auf der Messe: Das 5-Euro-Nachmittagsticket! Das neue BDK-Logo symbolisiert die Überschneidungen und das Zusammenwirken der Topic-Trias. Auch Klaus Raasch, viele Jahre für die Organisation der BDK zuständig und überaus erfolgreich, ist dabei. – Alle Infos zur Messe finden sich sich hier.

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Di, 03.02.2026

Die Ausgabe 32: Der neue "Hamburger Bothe" ist da.

„Hamburger Bothe 32“ erschienen

Pünktlich zum 01. Februar erschien die neue, die insgesamt 32. Ausgabe des Hamburger Bothen, herausgegeben von den Pirckheimern im Norden wie gewohnt, namentlich von Rudolf Angeli und Peter Engel. Das Magazin, in der Corona-Zeit zur Verständigung über die Lockdown-Grenzen hinaus aus der Taufe gehoben, ist mittlerweile für viele Bibliophile im deutschsprachigen Raum zum Infopoint geworden und wird auch in den großen Bibliotheken online vorrätig gehalten. Das neue Heft rekursiert auf die Veranstaltungen rund um das neue Buch von Gustav Kluge, dessen Band Disegno ≠ Disegno im Verlag Angeli & Engel erschien; auch lädt Pirckheimer-Freund Ralf Plenz zum Pirckheimer-Treffen in der Elbmetropole am 09.05. ein. Peter Engel berichtet eindrücklich vom Wachsen und Entstehen seiner Selbstbildnis-Sammlung in der noch neuen Rubrik Mitteilungen aus dem Sammlerleben ... und dem Gruselbusel à la 1772 im Zeitsprung folgt de facto die Todesanzeige für das Graphische Viertel in Leipzig: Mit der Schließung der letzten Druckerei, der von Thomas Böhlau in der Ranftschen Gasse 14 Ende 2025 und dem anvisierten Exitus des Literaturhauses wird es langsam dunkler in der Buchstadt. – Urs Heftrich parliert aus dem Reimversteck über das Bauen von Sonetten nebst drei eigenen Bausätzen, und Abel Doering würdigt Mary W. Shelley zum 175. Todestag. Dieser fiel bzw. fällt, wie auch der 225. von Daniel Chodowiecki, der im aktuellen Bothen gleichsam die allfällige Würdigung erfährt, auf Anfang Februar. Hoffnung und Gedenken also, und in den Themen Licht und Schatten in der neuen Nummer des Hamburger Bothen, der so, als kleines wie digitales Geschwisterchen der Marginalien, in seinem sechsten Jahrgang eine gute Figur macht: Wer ihn nicht hat, kann ihn über die E-Mail Rudolf_Angeli@web.de ganz problemlos anfordern.

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Sa, 06.12.2025

Mit P. Breughel: "Der Leserschaft wünschen wir eine besinnliche Adventszeit, gesunde Weihnachten und einen hoffnungsvollen Start ins neue Jahr." So sei es.

In neuem Erscheinungsbild: Der 31. Hamburger Bothe erschien

Alles neu macht der Nikolaus? Nein, der neue Hamburger Bothe – die 31. Ausgabe des Periodikums der Pirckheimer aus dem Norden, herausgegeben von Rudolf Angeli und Peter Engel – ging natürlich pünktlich zum Monatsbeginn an seine Leserinnen und Leser hinaus – die übrigens das im PDF versandte Heft weit über die Grenzen der nördlichen Pirckheimer-Gruppe hinaus schätzen. Es ist allerdings doch etwas neu am frischen Bothen, nach fünf Jahrgängen erschien es den beiden Herausgebern angebracht, das Layout upzudaten. Nun, und das ist auch wohlgelungen und kommt zu Beginn der hoffentlich besinnlichen Zeit auch in festlichen Rot-Applikationen daher. Themen der neuen Ausgabe sind: Codex Delta, Willy Fleckhaus zum 100., Die Bleilaus, Schach und Literatur, das Theorienetzwerk Illustration, ein neues Buch von Peter Engel und ein Gruß zum Jahreswechsel. Der Hamburger Bothe kann per Mail bezogen werden über die Adresse Rudolf_Angeli@web.de

(André Schinkel)

Mi, 19.11.2025

Gustav Kluges "Disegno ≠ Disegno. Codex Delta", das soeben bei Angeli & Engel erschien, worauf wie auf die Exhibition in Hamburg ein Extra-Bothe hinweist.

Hamburger Bothe extra zu Gustav Kluges „Codex Delta“ erschienen

Gustav Kluges Ausstellung Codex Delta wird vom 21. November 2025 bis 31. Januar 2026 in der Produzentengalerie gezeigt, im Verlag Angeli & Engel erschien eigens ein neues Buch von Kluge, auch weist die neue November-Extraausgabe des Hamburger Bothen darauf hin. Die Eröffnung der Schau in der Admiralitätsstraße 71, 20459 Hamburg findet am 20.11. um 18 Uhr statt. Codex Delta bezieht sich ursprünglich auf einen Text, der aus 15 Paragrafen besteht. Ein Ziel dieses Textes ist es, 60 Jahre Zeichnen, Schreiben und Malen in Kluges Werk zu ordnen und verorten. Ausgangspunkt für diese Gedanken ist ein Satz aus der chinesischen Tradition: Zeichnen und Schreiben stammen aus einer Quelle. Diese Sichtweise motiviert den Maler, Tagebucheinträge und Briefe einzubeziehen und sie seinen Werken gleichzustellen. Für Kluge war diese Aussage ein Ausgangspunkt, die anders ausgerichtete europäische Denktradition neu zu überprüfen. Auszüge aus den 15 Paragrafen sind in einem Wandtext in der Ausstellung aufgelistet und chiffriert. Sie stehen für die Überzeugung des Autors, dass Konzepte, Begriffe und Gedanken in den Bildern eingeschrieben sind. Neuerscheinung: Gustav Kluge, Disegno ≠ Disegno. Codex Delta, soeben erschienen in limitierter Auflage bei Angeli & Engel, zu haben in Vorzugsausgabe (55 Exemplare, mit Original und Signatur vom Künstler) und regulärer Ausgabe (der Rest der 144er Auflage), diese ebenfalls ein Kleinod. Im Format 24 x 30 cm, bei einem Umfang von 140 Seiten durchgehend mit Bildern von Gustav Kluge, ISBN 978-3-9824980-4-1. Kontakt besteht bei Kauf-Interesse zu den Editeuren via Peter_Engel@gmx.de und Rudolf_Angeli@web.de. Wer eine Ausgabe von Codex Delta sein Eigen nennen will, beeile sich.

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Fr, 03.10.2025

Die 30. Ausgabe des "Hamburger Bothen" enthält neben Gedichten von Jan Wagner wieder diverse Infos und 'feineste Schmackazien' zur Bibliophilie.

Hamburger Bothe 30 erschienen

Die neue Ausgabe des Hamburger Bothen, die insgesamt 30. Nummer des Periodikums der Pirckheimer aus dem Norden, die soeben erschienen ist, hat es wieder informativ wie bibliophil in sich. „In der 30. Nummer unseres Mitteilungsorgans für bibliophil Interessierte wird der bedeutende Buchkünstler E. R. Weiß, der bis 1933 insbesondere das Erscheinungsbild des Berliner S. Fischer Verlags entscheidend geprägt hat, zu seinem 150. Geburtstag geehrt. Er wurde ebenso wie sein Verlag ein Opfer der Nazis, die nach ihrer ‚Machtergreifung‘ auch das Verlagswesen völlig umkrempelten und nicht nur die jüdischen Repräsentanten verfolgten, sondern auch aufrechte Künstler wie E. R. Weiß, die dem Regime nicht genehm waren“, heißt es u. a. im Editorial der von Rudolf Angeli und Peter Engel verantworteten Zeitschrift. Im Heft gibt es Informationen zum Jahrestreffen der Pirckheimer im September in Hannover wie auch zum Treffen der Stefan Zweig Gesellschaft in Paris, kurze Nachrichten aus der Bibliophilie und die obligatorische Bibliophile Empfehlung samt einem Nachtrag. In der neuen Rubrik Mitteilungen aus dem Sammlerleben stellt Abel Doering seine 10.000 Bände fassende Bibliothek vor. Auch der Zeitsprung mit einem Auszug aus dem großen Vorausgänger, dem Wandsbecker Bothen, findet sich wieder. Und in der primären Abteilung gibt es einen echten Leckerbissen: Drei neue Gedichte des gebürtigen Hamburgers und hochdotierten Dichters, Übersetzers und Essayisten Jan Wagner, der nicht nur mit dem Georg-Büchner-Preis, sondern auch (für einen Gedichtband eine Sensation) mit dem Preis der Leipziger Buchmesse geehrt wurde. Zu lesen gibt es: exclusive Doppelhaiku, eine Sestine und ein Sonett. Unter der Mail Rudolf_Angeli@web.de ist die Ausgabe erhältlich und kann man zudem auch das neueste Buch von Angeli & Engel (angekündigt ist Gustav Kluge) subskribieren bis zum 15.10.2025.

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Mo, 15.09.2025

Angeli & Engel: Neues Buch zur Subskription ausgeschrieben

In einer September-Extra-Ausgabe des Hamburger Bothen schreiben Rudolf Angeli und Peter Engel das neueste, insgesamt siebente Buch ihres eponymen Verlags zur Subskription aus. Und als Künstler für die brandneue Edition haben sie Gustav Kluge auf dem Tapet, der Disegno ≠ Disegno (Codex Delta) bei Angeli & Engel vorlegt, ein „konzeptuelles Buch, das die zeichnerische und aufschreibende Tätigkeit des Malers miteinander verbindet, was durch theorienahe Paragraphen strukturiert und begleitet wird“, und im Oktober dieses Jahres erscheinen soll. „Im Wissen um den kulturhistorisch bedeutsamen Codex Hammurapi, den Codex Manesse und den Codices von Leonardo da Vinci orientiert sich Codex Delta an den Zettelbündeln römischer Marktleute“, schreibt Hans-Werner Schmidt in den Denkbewegungen zu Codex Delta. Und weiter heißt es dort zum Buch: „Die Skizzenblöcke und Tagebücher, die Gustav Kluge seit 60 Jahren führt, sind solche Zettelbündel, in Buchform oder in Spiralform gebunden. Sie enthalten Aufzeichnungen zum Tage mit Zeichnungen, Skizzen, Naturstudien, Bildentwürfen und Improvisationen mit gelegentlichen Texten in den Skizzenblöcken ...“ – Für die Vorzugsausgabe schuf der Künstler einen Holzschnitt, der von vier verschiedenen Druckstöcken in unterschiedlichen Feuchtigkeitszuständen der Farbe übereinander gedruckt wurde. Alle Infos, Preise und Kontakte dazu finden sich hier.

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Do, 11.09.2025

YouTube: Rudolf Angeli zu Gast beim Büchermacher Ralf Plenz

Zwei Pirckheimer bei YouTube: Schon eine Weile ist der Mitschnitt eines Gesprächs in der Reihe Der Büchermacher auf der Video- und Audio-Plattform online, die (also: die Büchermacher-Reihe) Pirckheimer-Freund und zugleich der Verleger des InputVerlags Ralf Plenz aus Hamburg betreibt. Er interviewt in der Folge seinen Mit-Hamburger und -Pirckheimer, der selbst als Verleger und Herausgeber tätig ist und zusammen mit Peter Engel den Hamburger Bothen herausgibt: Rudolf Angeli. In den etwa zwanzigminütigen Gespräch spricht Angeli von seiner Herkunft und seinem Weg zu den Pirckheimern, berichtet unter anderem von seinen schönen Erfahrungen auf den Jahrestreffen der Gesellschaft, von der Entstehung des Hamburger Bothen in der Corona-Zeit – als ein Verständigungsorgan in unsicherer Ära. Auch lobt Angeli ausdrücklich die Marginalien und ihre Sonderstellung im deutschsprachigen Zeitschriftenwesen. Und schließlich finden auch die beiden Blogs, die sich mit der Pirckheimerei befassen, als Verbreitungs- und Verständigungsorgane der Gesellschaft lobende Erwähnung. Das ganze Gespräch der beiden Pirckheimer findet sich hier.

(André Schinkel via Till Schröder)

So, 03.08.2025

In der Rubrik "Meister der Illustration" des neuesten "Hamburger Bothen" vorgestellt: Susanne Theumer.

Hamburger Bothe 29 erschienen

Ganz frisch am 01. August erschien die Ausgabe der Hamburger Bothen, nun die Nummer 29 des Periodikums der Pirckheimer im Norden, initiiert und herausgegeben von Rudolf Angeli und Peter  Engel. Neben Neuigkeiten zur nächsten, der insgesamt siebten Buch-Veröffentlichung des Verlags Angeli & Engel wird mit Susanne Theumer eine Grafikerin vorgestellt, die auch umfangreich und illuster zu den Großen der Literatur: Goethe, Hesse, Rimbaud, Mann, Marlen Haushofer, Mascha Kaléko, Rajzel Zychlinski und Wulf Kirsten als Illustratorin arbeitete ... und noch zwei weitere Nobelpreisträger sind dabei. Die Redaktion kündigt nach dem Erfolg von Klaus Waschks Övelgönne-Buch Codex Delta von Gustav Kluge an, Abel Doering würdigt indes Die kleine Malik-Bücherei, Peter Engel widmet sich der Malschule von Lovis Corinth. Drei neueste Texte gibt es von Urs Heftrich. Und aus dem Wienerwald Bewegendes in Buch- und Briefform von Erich Fitzbauer. Informationen, ein ausführliches Geleit und ein Index zum Heft runden den Bothen ab. Wer die Nummer noch nicht hat, bekommt sie unter der folgenden Mailadresse: Rudolf_Angeli@web.de.

(Othmar Kasulke/Pressemitteilung)

Mo, 14.07.2025

Bibliophiles des Monats II: das neue Buch von Klaus Waschk, "Övelgönne" – verlegt bei Angeli & Engel.

„Zeichnungen gegen den Strich“ – Klaus Waschks ‚Övelgönne‘-Buch

Es ist die sechste Edition im kleinen, aber hochfeinen Programm von Angeli & Engel, dem Hamburger Verlag, den die im hanseatischen Norden beheimateten Pirckheimer-Freunde Rudolf Angeli und Peter Engel seit 2022 betreiben ... und nach Liebe, Lied & Untergang von 2024 schon das dritte Waschk-Buch in dessen Programm. In Övelgönne präsentiert Klaus Waschk, wie es im Untertitel heißt, Zeichnungen gegen den Strich, die den Stadtteil der Metropole am Elbstrand so einfangen, wie es dem Künstler ganz offenbar am liebsten ist: „Hinter Hecke und Rosen geschützt zu sitzen, zu betrachten, was so aufläuft, geschieht, vorbeizieht, das stelle ich mir als das Paradies des Zeichners vor: immer kritzeln zu können, wenn man mag, nicht bemerkt zu werden, wenn man es nicht will – und die Merkwürdigkeiten oder gar Absonderlichkeiten des menschlichen Verhaltens aus der Nahdistanz wahr- und ernstnehmen und aufzeichnen zu können.“ So beschreibt es Jürgen Bönig, viele Jahre Leiter der Abteilung Grafisches Gewerbe im Museum der Arbeit in Hamburg, der auch das Vorwort des Övelgönne-Buchs schrieb. Hört sich gut an, ist aber bei weitem nicht nur idyllisch: „Aber es darf daran gezweifelt werden, dass ihm immer alles so gefällt, was da vorbeizieht, so, wie er es zeichnet. Da geht es nicht andauernd gemütlich zu zwischen den Menschen, die er mit Bleistift umstrichelt, in Beziehung setzt zu anderen, bisweilen mit Farbstift überhöht, etwas merkwürdig bis grotesk verzogen … so wie er als Zeichner sich selbst oft mittenmang selbstironisch einbezieht.“ Waschk at it’s best. Die gesamte Auflage von 144 Stück ist signiert, 55 Exemplaren ist als Vorzugsausgabe eine originale Pastellzeichnung des Künstlers beigelegt. Die Standardausgabe schlägt mit 38, die exclusive mit 98 Euro zu Buche. Format: 21 x 29,7 cm. ISBN: 978-3-98249-803-4. Gestaltet wurde das Buch von Heiko Müller und Jürgen Meyer. Kaufinteresse? Man beeile sich.

(André Schinkel)

Mo, 26.05.2025

Der neue "Hamburger Bothe" ist da. Ausgabe 28 des Periodikums enthält wieder viel bibliophilen Stoff.

Hamburger Bothe 28 erschienen

Der neue Hamburger Bothe, die Ausgabe 28 für den Juni 2025, ist schon da. Zugleich reiht er sich, den ereignisreichen Mai lind mit einem etwas größeren Hopser überspringend, in die korrekte laufende Zählung ein: Das von den beiden hanseatischen Pirckheimer-Freunden Rudolf Angeli und Peter Engel verantwortete und herausgegebene Organ der Mitglieder der Gesellschaft in der Nordregion, das aber mittlerweile in den gesamten deutschsprachigen Raum ausstrahlt und quasi als Sidekick der Marginalien wie als Imprint des Verlags Angeli & Engel Infos in Sachen Bibliophilie bietet. Die Ausgabe huldigt vor allem Klaus Waschk, dessen brandneues Buch sich dem Heimat-Stadtteil des Meisters widmet: Övelgönne – Zeichnungen gegen den Strich, das soeben bei Angeli & Engel erschien und er in der Rubrik Aktuelles wie auch als Nummer 4 der Reihe Meister der Illustration in der Ausgabe unter dem Titel Mit Elbgrüßen gewürdigt wird ... Weiterhin enthält der neue Bothe zwei Auszüge aus Wolfgang Denkels neuem Roman Das Hindernis als Vorabdruck und Hinweis auf die Lesung Denkels in der Patriotischen Gesellschaft im Rahmen der Reihe Neue Literatur im alten Rathaus am 11. Juni. Es gibt den Zeitsprung in den Wandsbecker Bothen vom 02. Juni 1775. Und in der Bibliophilen Empfehlung den Hinweis auf einen raren gedruckten Vortrag Rudolf Alexander Schröders, Wege und Ziele der Bücherpflege, durch Abel Doering. Am Ende des Hefts stellt Mit-Pirckheimer-Freund Ralf Plenz mit S. – Das Schiff des Theseus eines der wohl interessantesten und vielgestaltigsten Bücher der jüngsten Vergangenheit vor, das in seiner Adaption wie das Handexemplar eines Buches aus der Zeit wirkt, da Zauber und Abenteuer noch wirksame Argumente waren, sich in dieselben & ihre Welten zu stürzen. Wieder ein wunderbarer neuer Bothe.

(André Schinkel)

Mo, 12.05.2025

War auch bei der 'BDK' im April dabei – Rudolf Angeli.

Ralf Plenz: Rückblick auf die BDK

„Als Sammler bibliophiler Bücher und ehemalige(n) Druckerei-Inhaber“ war es für Pirckheimer-Freund Ralf Plenz aus Hamburg „wieder einmal ein Genuss ohne Ende, durch die beiden Etagen einer alten Fabrik in Hamburg-Barmbek, die seit vielen Jahren als Museum fungiert, zu schlendern.“ So euphorisch beginnt der Bericht und Rückblick des Hanseaten auf die BuchDruckKunst 2025 im Museum der Arbeit, die im April stattfand. Erschienen ist der Text am 09. Mai auf der Webseite der Auswärtigen Presse e. V., die als Online-Magazin der Internationalen Journalisten-Vereinigung Hamburg seit Jahren von der Ottenser Pirckheimer-Freundin Maren Schönfeld betrieben wird. Weiter heißt es in dem umfangreichen, mit zahlreichen Fotos bestückten Beitrag von Plenz: „Es ist eine wahre Freude, zu sehen, wie Buchbindermeister hervorragende Ideen mit technisch perfektem Material so umsetzen, dass nicht nur höchste Handwerkskunst, sondern auch Buchkunst dabei herauskommt. Mit den Kollegen zu fachsimpeln und gelegentlich nicht aus dem Staunen herauszukommen, ist für den Fachbesucher jedes Jahr erneut faszinierend.“ Ausdrücklich würdigt Ralf Plenz die Arbeit der Gesellschaft vor Ort, die auch auf der BDK mit Stand im Verbund mit dem Verlag Angeli & Engel (im Bild: Pirckheimer-Freund Rudolf Angeli) vertreten war. Und schaut auch bei den vielen anderen Ausstellerinnen und Ausstellern vorbei, dass es eine Freude ist. Und am Ende dankt Ralf Plenz dem Team um Organisator Klaus Raasch und freut sich auf die nächste BuchDruckKunst in Hamburg. Der vollständige Rückblick zur BDK findet sich unter diesem Link.

(André Schinkel)

Sa, 05.04.2025

Die PG ist auch 2025 bei der "BDK" in Hamburg dabei.

Pirckheimer und Angeli & Engel auf der BuchDruckKunst 2025

Auch auf der BuchDruckKunst-Ausgabe 2025, die unter dem Signet Herzblut & Werkschwarz noch bis zum Sonntag läuft, weiß man, dass die mehr als 600 Protagonistinnen und Protagonisten der Pirckheimer-Gesellschaft verrückt nach Buch & Graphik sind. Auf der Messe im Hamburger Museum der Arbeit (Wiesendamm 3, 22305 Hamburg-Barmbek)wird die Gesellschaft durch die hanseatischen Pirckheimer-Freunde Rudolf Angeli und Peter Engel vertreten, die einen Stand im Museum betreuen, das für das lange Wochenende etwa 60 Ausstellende beherbergt. Am Stand Nr. 13 können Interessierte die Arbeit der Gesellschaft in Augenschein nehmen, in den Publikationen (darunter die neuesten Ausgaben der Marginalien) blättern und sich zum Leben und Wirken der Pirckheimer-Gesellschaft  informieren. Zugleich werden die Bände des Verlags Angeli & Engel am Stand präsentiert, die sechste Publikation mit den Övelgönne-Arbeiten von Klaus Waschk steht gegenwärtig zur Subskription. Und drittens sind auch die Bände der Bücherkinder Brandenburg ausgestellt, unter der Mentorschaft Armin Schuberts ein weiteres Herzensprojekt, an dem sich die Gesellschaft fördernd seit Jahren beteiligt. Die BuchDruckKunst ist heute noch bis 18 Uhr sowie morgen von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Die von Klaus Raasch begründete und bis heute organisierte Dreitageschau gehört zu den renommiertesten Buchkunstmessen in Deutschland ... Zahlreiche der Editionen, Gesellschaften sowie einzeln Ausstellenden, die zur Creme der gegenwärtigen Buchkunst-Szene gehören, präsentieren ihre Arbeiten. Der Eintritt für die Wochenendtage beträgt je 12 (ermäßigt 9) Euro. Alle Informationen zur aktuellen BuchDruckKunst gibt es unter diesem Link.

(André Schinkel/Fotografien: Christian von Hoffen)