Pirckheimer-Blog

Gesellschaft der Bibliophilen

Mi, 22.10.2025

Die Herbstausgabe der "Wandelhalle" ist erschienen.

Neue „Wandelhalle“ erschienen

Die Wandelhalle (Ausgabe 2/2025), das Periodikum der Gesellschaft der Bibliophilen e. V., der ältesten Bibliophilen-Gesellschaft in Deutschland, ist unter der bewährten Redaktionsführung von Silvia Werfel erschienen. Das Heft, das zweimal jährlich (für Mitglieder der GdB kostenfrei und ansonsten für lässige 10 Euro pro Jahrgang zu haben) aufgelegt wird, versammelt wieder eine Reihe Neuigkeiten und Wissenswertes aus der Welt des schönen Buchs auf 48 Seiten. Im Editorial gibt die langjährige Vorsitzende der Gesellschaft, Frau Dr. Annette Ludwig unter dem Beititel Konstante mit Varianz einen Vorausblick auf die nächste Jahrestagung der GdB, die vom 07. bis 10. Mai 2026 in der documenta- und Grimm-Weltstadt Kassel stattfinden wird, und mit der anvisierten Tagung läuft zugleich eine Versuchsanordnung mit, das zweite Mai-Wochenende für die Bibliophilentage fest zu etablieren. Und im Anschluss gibt sich Silvia Werfel selbst die Ehre mit einem wunderbaren Rückblick auf das 2025er Jahrestreffen im Bamberg, das im Zeichen von E. T. A. Hoffmann und Paul Maar stand und flankiert von einem reichen Bilderbogen an Eindrücken keine Wünsche übrig lässt. Dem folgt in der Rubrik Aus anderen Gesellschaften der Rückblick auf die Jahrestagung der DEG in Memmingen. Auch wird das DEG-Jahrbuch 2025 vorgestellt, und im ersten Beitrag der Rubrik Bibliophile Notizen geht es gleich noch einmal um das Exlibris: eine Lithografie von Wilhelm Behrens für Ernst von Mirbach-Harff aus der Sammlung Dr. Blum ... Weiter widmet sich das Heft einer bis dato unbekannten Einbandkünstlerin: Marie J. S. Ostermann, ferner Lovis Corinth wie auch Otto Rohse – und Marc Strehler schreibt über das Glück des Sammelns. Die Ausgabe endet mit den Lesefrüchten, dem Nachruf auf Hansgeorg Schmidt-Bergmann sowie der Einladung, noch am Freundschaftsalbum für die Anna Amalia mitzuwirken. Ganz am Schluss gibt es Hoteltipps für Kassel (s. o.) und einige Personalia für die GdB. Wieder ein wunderbar gefülltes, üppiges Heft. 

(André Schinkel)

Fr, 23.05.2025

Vor kurzem erschienen: Heft 1/25 der "Wandelhalle".

Neue „Wandelhalle“ erschienen

Die neue Wandelhalle für Bücherfreunde, die Ausgabe 1/2025 des Magazins der Gesellschaft der Bibliophilen, ist erschienen. Unter der Ägide von Silvia Werfel bietet das Heft wieder eine feine Auswahl an Themen, Terminen, Mitteilungen und Stoffen aus der Bücher-Welt, die die Mitglieder der ältesten bibliophilen Gesellschaft im deutschsprachigen Raum bewegen. Das Heft ist reich gefüllt: Zunächst lädt die Erste Vorsitzende der GdB, Dr. Annette Ludwig, zur nächsten, der 124. Jahresversammlung ein. Diese findet vom 19. bis 22. Juni statt, nun, und der Ort ist mit Bamberg mehr als ehrwürdig gewählt. Mitglieder, Freunde, Interessierte werden dort unter anderem auf den Spuren von Hegel, E. T. A. Hoffmann und Hölderlin unterwegs sein. Für den Festvortrag am 22.06. konnte Paul Maar gewonnen werden. Desweiteren enthält die neue Wandelhalle einen Blickpunkt Tschechien, bei dem es um die schönsten Bücher des Nachbarlandes 2023 geht. In einem großen Beitrag wird Karel Klostermann gewürdigt, in den Berichten aus anderen Gesellschaften geht es um einen Papierworkshop in der Papiermühle Homburg (Maximilian-Gesellschaft) und zwei neue Kleine Drucke der Gutenberg-Gesellschaft. Die Bibliophilen Notizen widmen sich der Karikatur im Exlibris und porträtieren ein feines Einbandunikat für Le Miracle de Théophile von Jérome und Jean Tharaud. Eine Gerhard-Marcks-Sammlung aus Weimar ploppt in der Rubrik Privates Sammeln und Schenken auf, gefolgt von Silvia Werfels exclusiven Vorab-Tipps für Bamberg und der Anempfehlung einer handlichen Bibliothek der Romantik. Zudem wird das Buchdruck-Atelier Schwarze Kunst zum 40. gewürdigt, es finden sich umfängliche Buchtipps in der Wandelhalle ... und einige Interna am Heftende – darunter der Nachruf auf Manfred Niekisch, emeritierter Professor und Zoodirektor in Frankfurt a. D. Der passionierte Bücherfreund war seit 2014 Mitglied der GdB.

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Do, 31.10.2024

Der "Riesencodex" Hildegard von Bingens ist eines der Themen in der neuen Ausgabe der "Wandelhalle für Bücherfreunde" der GdB. | © by Ilona Buchecker (Landesbibliothek Wiesbaden und via CC BY-SA 3.0)

Neue „Wandelhalle“ erschienen

Die Herbstausgabe der Wandelhalle für Bücherfreunde, herausgegeben von Silvia Werfel für die Gesellschaft der Bibliophilen e. V., berichtet ausführlich vom Jubiläumstreffen der GdB vom 30. Mai bis 03. Juni des Jahres am Gründungsort Weimar, das unter anderem nach Großkochberg und Oßmannstedt sowie Dornburg führte. Weiterhin wird von dem großen Erfolg berichtet, mit dem die Kooperation dreier Institutionen in Weimar, Berlin und Dresden es vollbrachte, das Karlsruher Skizzenbuch Caspar David Friedrichs in Deutschland zu halten. Weiterhin wird die unerhörte Story des berühmten Riesencodex der Hildegard von Bingen erzählt; es gibt Büchertipps, Rezensionen und Informationen zum nächsten Treffen der GdB, die vom 19. bis 22.06.25 in Bamberg stattfindet. Zum Schluss gibt es eine Einladung für eine Liebeserklärung an die Anna Amalia Bibliothek und Personalien: So hat Silvia Werfel ihr Amt im GdB-Vorstand niedergelegt, bleibt der Wandelhalle als Editorin aber erhalten. Für sie rückt Alexander Moutchnik als Schriftführer im Vorstand nach. Ein wundervolles neues Heft dieses Periodikums für die älteste bibliophile Gesellschaft des Landes.

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Mo, 29.04.2024

Soeben erschienen: die neue "Wandelhalle" der GdB.

Neue „Wandelhalle“ erschienen

Die Frühjahrsausgabe 2024 der Wandelhalle für Bücherfreunde, den Nachrichten der Gesellschaft der Bibliophilen e. V. ist soeben erschienen. Unter der Ägide von Silvia Werfel, der Redaktions-Verantwortlichen, Autorin und Fachjournalistin aus Wiesbaden, ist wieder ein feines Heft zusammen gekommen. Das Journal erscheint als Periodikum der ältesten Bibliophilen-Gesellschaft im deutschen Sprachraum (gegründet 1899) zweimal im Jahr und informiert intern und extern über die Neuigkeiten in der Buch- und Buchgrafikwelt. So lädt gleich im Editorial der neuen Ausgabe die Vorstandsvorsitzende der Gesellschaft, Dr. Annette Ludwig, zur großen Jubiläums-Jahrestagung nach Weimar ein. Auch wenn es die 123. Tagung ist, feiert die GdB 2024 ihr 125-jähriges Bestehen. Unter den gleichgesinnten Vereinigungen, die sich mit Buchkunst und Bibliophilie befassen, gilt die GdB als die „Weimarer“ Gesellschaft: Da die Eintragung des Vereins dereinst in der Klassikerstadt erfolgte, ist treffen sich Ende Mai/Anfang Juni quasi „Weimarer in Weimar“ zur Jubiläumstagung. Und, das sei vorausgeschickt, das Programm der Bibliophilentage 2024 ist aufregend, illuster! Alle Informationen dazu gibt es unter diesem Link. Zurück zum Heft: In der Rubrik Blickpunkt gibt es aus der Feder der Chefredakteurin den eingehenden Text Bilderrausch, Augenschmaus. Comics als Sammelobjekte und Kulturgut. Silvia Werfel widmet sich darin der eigenen und doch im Metier noch recht jungen Begeisterung für die Gattung ... und es eröffnet sich letztlich nicht nur eine ganz eigene Welt, sondern auch ein faszinierendes, reich facettiertes Sammel- und Liebhabergebiet. In den Bibliophilen Notizen finden sich ein kleines Porträt von Max Liebermanns Frau ... und ein Hinweis auf den wunderbaren Film Umberto Eco. Eine Bibliothek der Welt, der sich der 32.000 Bände fassenden Sammlung des Ausnahmeautors wie -denkers widmet. Weitere Themen: Julius Nitsche, Artur Dieckhoff, Paul Maar, Print & Crime, Käthe Kollwitz und Núria Quevedo. Weiterhin Nachrichten, Ausstellungs- und Büchertipps sowie Rezensionen. Ein Heft – voller Buch!

(André Schinkel)

Do, 08.02.2024

Der LBA wird 120: Drei Beispiele für Exlibris für den Leipziger Bibliophilen-Abend seit 1904. | © LBA

120 Jahre: Leipziger Bibliophilen-Abend besteht seit Februar 1904

Vor 120 Jahren in Leipzig gegründet: Der erste deutsche bibliophile Ortsverein

Der LBA wurde 120: Am 04. Februar 1904 gründen achtzehn Leipziger Mitglieder der Weimarer Gesellschaft der Bibliophilen (GdB), die am 25. Januar eine Einladung wie alle 72 in Leipzig wohnhaften Mitglieder der Gesellschaft dazu erhalten haben, die erste Ortsvereinigung der Bibliophilen in Deutschland in Baarmann’s Lokal (Markt 6/Katharinenstraße 3) und vereinbaren, sich künftig in den Monaten Oktober bis Mai regelmäßig am ersten Dienstag des Monats zu treffen. Im Mai zählt der Verein bereits 50 ständige Mitglieder, und es treten noch mehr Interessenten ein. Die drei Leipziger weiblichen Mitglieder der Weimarer Gesellschaft, Frau Konsul Marie Nachod (Mitglied seit 1899), Frau Tanna Meyer (Mitglied seit 1902) und Fräulein Marianne Brockhaus (Mitglied seit 1903) treten in der Leipziger Ortsvereinigung allerdings nicht mehr in Erscheinung.

Im ersten Jahr lässt sich der Verein als „Leipziger Bibliophilen-Abend“ (LBA) mit den Rechten einer juristischen Person ins Vereinsregister eintragen. Ein Satzungsentwurf steht dann auf der Tagesordnung der Generalversammlung der GdB im Herbst 1905 in Leipzig. Die Begrenzung der Mitgliederanzahl ab 1905 hat dem LBA auch den Namen „Leipziger 99“ eingebracht. 

Zu den Höhepunkten des Vereinslebens gehören „Jahresessen“ und bibliophile Jahresgaben. Die erste Jahresgabe des LBA ist anlässlich des ersten Jahresessens am 25. Februar 1905 an die Vereinsmitglieder verteilt worden, eine Nachbildung der Singenden Muse an der Pleiße von Sperontes, Leipzig 1736. Zwar betrug die Anzahl der gleichzeitig zum Verein gehörenden Mitglieder stets 99, aber durch oftmaligen Wechsel im Laufe der Jahre und Nachrücken aus der langen Liste der „Vorgemerkten“ zählte der Verein von Anbeginn bis zu seinem letzten Tag 237 Mitglieder.

1933: Der vorerst letzte Tag

Dieser letzte Tag ist der 29. April 1933 – der Tag der Inthronisation der Nazi-Sieger im Leipziger Rathaus. Unter dem Druck der Ereignisse, gerade eben an diesem Tag, sieht sich der allseits beliebte jüdische Vorsitzende des LBA Gustav Kirstein zu einem Rundbrief an alle Vereinsmitglieder veranlasst, das vorgesehene Jahresessen auf den „Beginn des Wintersemesters“ zu verschieben. Es bleibt das letzte Dokument, man trifft sich offiziell nicht mehr, es ist für lange das Ende des LBA.

Die verlangte NS-Gleichschaltung stößt auf Ablehnung bei den Mitgliedern, man geht still auseinander, ohne sich juristisch aufzulösen. So bedurfte es auch 1991 nur einer Wiederbegründung des LBA mit den schon im einstigen Kulturbund der DDR wirkenden Leipziger Bibliophilen ... Dem damaligen Vorsitzenden des LBA – Herbert Kästner – ist es zu danken, dass es unter seiner langjährigen Leitung gelungen ist, alle bibliophilen Jahresgaben und Gaben der Mitglieder, die sie sich untereinander verehrt haben, zusammenzutragen. Sie haben inzwischen allesamt ihren Platz in der Deutschen Nationalbibliothek (Standort: Deutscher Platz 1 in 04103 Leipzig) gefunden.

Aus den in den einzelnen Gaben enthaltenen Empfängerlisten konnten die Namen der Mitglieder und deren Verweildauer im historischen Verein rekonstruiert werden. Die Mitglieder gehörten in der Reihenfolge ihrer Anzahl folgenden Berufsgruppen an: 38 Verleger und Verlagsbuchhändler, 33 Wissenschaftler, 19 Buchhändler und Antiquare, 18 Rechtsanwälte und Juristen, 17 Bibliothekare, 15 Mediziner, 12 Lehrer an der Akademie für Graphische Künste und Buchgewerbe, 12 Prokuristen, 11 Druckereibetreiber, 9 Kaufleute, 8 Pädagogen, 7 Redakteure, Publizisten, 5 Rauchwarenvermarkter, 4 Komponisten und Musiker, 4 Kunsthändler und Kunstsammler, 4 Musikalienverleger bzw. -händler, 3 Militärs, 2 Buchbindereibetreiber, 2 Maler, Grafiker, 2 Regisseure, Dramaturgen, 2 Schriftsteller, 2 Geologen, 2 Oberbürgermeister, 2 Fabrikanten, 1 Bankier, 1 Buchhalter, 1 Finanzbeamter, 1 Gastwirt.

Die Liste der Mitglieder, für die ab 1933 eine Zeit begann, die sich mit dem Titel Gemaßregelt, verjagt, in den Tod getrieben fassen lässt, ist erschütternd lang, es finden sich eine Reihe großer Namen darunter, die aufs Engste mit der Geschichte der Stadt Leipzig verbunden sind: Adolf Aber, Moritz Wilhelm Breslauer,  Ernst Theodor von Brücke und Carl Goerdeler, Max Goldschmidt-Goepel, Henri Hinrichsen, Erwin Jacobi, Leo Jolowicz, Gustav Kirstein, Alwin Kronacher, Erich Anselm Marx, Hermann Michel, Rudolf Schick, Levin Ludwig Schücking, Georg Steindorff, Fritz Weigert, Martin Winkler, Georg Witkowski, Kurt August Paul Wolff und viele, viele andere.

(Peter Uhrbach/Leipziger Internet-Zeitung)

Fr, 08.12.2023

Soeben erschienen: die neue "Wandelhalle" der GdB.

Neue „Wandelhalle“ erschienen

Unter der Federführung ihrer leitenden Redakteurin Silvia Werfel ist sie eben erschienen, die neue Ausgabe der Wandelhalle für Bücherfreunde, die Nachrichten der Gesellschaft der Bibliophilen e. V. für den Herbst 2023, ihres Zeichens der ältesten Gesellung und Interessengemeinschaft in Sachen Buchkunst und Bibliophile im deutschsprachigen Raum. Und auch wenn der Winter schon mit Frost und Schneematsch hantiert und seit dem Novemberende rumbaldowert, ist auch dieses Herbstheft der Wandelhalle bestechend gefüllt mit faszinierenden Berichten und Informationen. So wirft bereits das Jubiläumstreffen der GdB in Weimar seine tunlichen Schatten voraus: Vom 30. Mai bis zum 03. Juni 2024 feiert die Gesellschaft der Bibliophilen auf ihrem Treffen in der ehr- und staunenswürdigen Klassikerstadt 125 Jahre des Bestehens! Versteht sich, dass das von langer Hand vorbereitet gehört und Durchschlag sowohl im Editorial wie auch in der Interna-Rubrik findet. Auch aus den anderen Gesellschaften wird berichtet: vom 75. Jahrestag der Fränkischen Bibliophilen und vom 50. Jahrestreffen der Pirckheimer-Gesellschaft in Gotha im September 2023. Und das Exlibris-Porträt widmet sich Arthur Nelson Mcdonald; ferner wird dem Büchermacher Juergen Seuss gedacht und Klaus Detjen zum 80. Geburtstag gratuliert. Ausstellungshinweise und Buch-Tipps runden das Heft ab. Die Wandelhalle erscheint zweimal jährlich und ist für Mitglieder der Gesellschaft kostenlos, für Nichtmitglieder für 10 Euro im Abo zu haben. Zu beziehen ist sie über die Geschäftsstelle der Gesellschaft der Bibliophilen (Rindermarkt 17, 80331 München) und über die Webseite der GdB, via Anruf: (089) 54 50 42 10, oder aber per Mail: info@bibliophilie.de

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Mo, 04.09.2023

Auf zur "Bücherlust" 2023! | © Ursula Saile-Haedicke

2. „Bücherlust“-Messe in Berlin

Die Antiquariatsmesse Bücherlust in Berlin-Karlshorst geht auf die Zielgerade. Zum zweiten Mal nach 2022 ist es gelungen, ein Bücherfest in Berlin mit mehr als 50 Ständen auf die Beine zu stellen. Christoph Neumann, Inhaber des gleichnamigen Antiquariats und Organisator der Messe, lädt für den 09. und 10. September in die Tribünenhalle der Rennbahn Karlshorst (Treskowallee 159, 10318 Berlin) ein. Die Veranstaltung ist an beiden Tagen von 10 bis 17 Uhr geöffnet. An diesem „schönen Fest für das Buch“ nimmt auch die Pirckheimer-Gesellschaft mit einem Stand teil.

Auch für das Jahr 2024 ist bereits eine weitere, die dritte Auflage der Bücherlust anvisiert, auch sie wird wieder am zweiten Septemberwochenende in Berlin stattfinden. Da der Anmeldeschluss für 2023 auf den 30. August fiel und knapp vorbei ist, kann man sich nunmehr schon für das nächste Jahr anmelden in der schönen Voraussicht, dass auch dann die Antiquariatsmesse ein Erfolg wird. Für die aktuelle Ausgabe am 09. und 10. September ist ein umfangreiches Begleitprogramm vorgesehen – dieses kann wie die Aussteller-Liste auf der Webseite der Messe abgerufen werden.

Die Vorbereitungen der Neuausgabe der Bücherlust laufen auf Hochtouren und versprechen am nächsten Wochenende eine Schau für den Bibliophilen, das schöne wie seltene Buch. Es gibt auch wieder die Möglichkeit für die Pirckheimer, Freikarten zu bekommen. Neumann dazu: „Wir haben als eine Neuerung in diesem Jahr eine Online-Anmeldung im Verbund mit Oldthing.de eingerichtet, so dass sich Besucher bei freiem Eintritt über einen QR-Code vorab registrieren können und ihr Ticket/QR-Code vor Ort eingescannt werden kann.“ Die Karten für einen freien Eintritt können unter diesem Link angemeldet und abgerufen werden. Also – auf zur Bücherlust!

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Mo, 15.05.2023

"Wandelhalle für Bücherfreunde", die Ausgabe für das Frühjahr erschien kürzlich bei der Gesellschaft der Bibliophilen, herausgegeben von Silvia Werfel.

Neue „Wandelhalle“ erschienen

Die neue, die Frühjahrsausgabe 2023 der Wandelhalle für Bücherfreunde der Gesellschaft der Bibliophilen e. V.  ist kürzlich erschienen. Unter der Ägide der leitenden Redakteurin Silvia Werfel wirft das Organ der ältesten bibliophilen Vereinigung (gegr. 1899) Deutschlands einen kleinen, allerdings hochfeinen Blick auf das buchkünstlerische wie -sammlerische Wesen. Annette Ludwig, Vorstandsvorsitzende der Gesellschaft, freut sich im Voraus und lädt ein zur Jahrestagung nach Wiesbaden, die in der hessischen Landeshauptstadt vom 08. bis 12. Juni stattfinden wird. 

Nachdem man 2022 im „Ilm-Athen“, in Weimar, getagt hat, finden die Bibliophilentage 2023 im „Nizza des Nordens“ statt. Wiesbaden ist seit jeher eine Stadt des Worts, der Literatur. So große Geister wie Goethe, Freytag, Turgenjew, Dostojewski oder Wilhelm Klemm hatten hier Heimat oder Domizil, auch eine Reihe bedeutender Verlage siedelte sich hier an. Der Versandauflage der Ausgabe liegt das Programmheft der Bibliophilentage bei, die PDF-Version steht unter der Webseitenadresse der Gesellschaft der Bibliophilen e. V.  bereit und kann abgerufen werden.

Weiterhin dokumentiert die Ausgabe die Rettung zweier Bücher der Doves Press, Milton: Von einer jahrelangen Suche nach einem geeigneten Restaurator für zwei Bände der legendären Presse durch Bernd Gerlach. Silvia Werfel stellt Siegfried Höllrigl und seine Edition S. vor, vom Tribun Homer bis zu den eigenen Bänden reicht die weitgefasste Spanne des Autors und Setzers in einem. Pirckheimer-Freund und -Vorstand Ralf Wege berichtet von der Pirckheimer-Jahrestagung 2022 in Oldenburg, Wulf Segebrecht für die Fränkischen Bibliophilen von zwei neuen Ausgaben von und zum Goldnen Topf von E. T. A. Hoffmann, die vom „Wetterleuchten der Fiktionen“ erhellt sind

Außerdem gibt es das Exlibris im Porträt (Alice Wanke für Erna Sack) und einen Nachruf auf Eckehart SchumacherGebler. In der Rubrik Aus der Bücherwelt finden sich diverse Hinweise auf Ausstellungen und Fundstücke sowie Büchertipps zu Publikationen von, zu und um Armin Müller, Fritz Balthaus und Gerhard Seibold, zu Publikationen zur Buch-, Druck-, Typographie-Geschichte sowie zur Exlibris-Sammlung des Gutenberg-Museums in Mainz sowie zwei neuen Reiseführern für Bibliophile (für die Bundesländer Hessen und Berlin) von Bernhard Hampp

(André Schinkel)

Fr, 11.11.2022

Heft 2022/2 der "Wandelhalle für Bücherfreunde" ist im Oktober erschienen.

Wandelhalle für Bücherfreunde

Auf den Punkt, kurz vor der Frankfurter Buchmesse, erschien das Herbstheft der Wandelhalle für Bücherfreunde der Gesellschaft der Bibliophilen e. V., der ältesten (gegründet 1899) Gesellung von Bücherfreunden und -sammlern in Deutschland. Das Heft, verantwortet von Silvia Werfel, gestaltet von Michael Hempel, verweist bereits im Editorial auf einen elementaren Termin im europäischen Geistesleben: den Eintritt Christoph Martin Wielands als Prinzenerzieher in den Weimarer Hof vor 250 Jahren. Damit, so Vereinsvorsitzende Annette Ludwig, tritt das seinerzeit „kleine Mokchen“ Weimar in den Vorabend der nach ihm benannten Klassik und damit in die Weltliteratur ein. Dazu passend folgt im Heft ein so ausführlicher wie einnehmender Bericht über das Jahrestreffen der GdB im mittelthüringischen Musentempel und lässt das bibliophile Herze angesichts der Ereignisse und vielen Weimarer Sichtungen und Besichtigungen höher schlagen, gefolgt von einem Rückblick auf die Frühjahrexkursion der Fränkischen Bibliophilen. Es gibt weiterhin bibliophile Notizen zu Maximilian Liebenwein, zur Sammlung Onno Feenders in der Landesbibliothek Oldenburg, Meldungen zum Mainzer Gutenberg- wie zum Breslauer Preis für Bibliografie sowie einen kleinen Strauß Rezensionen und Personalia, Meldungen aus der Bücherwelt, eine Betrachtung der Geschichte des Lesens und schließlich die Ankündigung der nächsten Jahrestagung, die im Juni 2023 in Wiesbaden stattfinden wird. Ein rundes und vom ersten bis zum letzten Wort lesenswertes Kompendium zum Stand der bibliophilen Dinge, handlich und im Jahresabo für 10 Euro zu haben. Auch der abschließende Bücher-Tipp ist abgestimmt und aufregend: Im empfohlenen Werk geht es um Goethe und die Geschichte seiner Bibliothek. Ein kleines und doch prallvolles Heft, das man immer wieder gern zur Hand nimmt.

(André Schinkel)

Mi, 27.04.2022

Wandelhalle Frühjahr 2022

Die von Silvia Werfel im Auftrag der Gesellschaft der Bibliophilen herausgegebene Wandelhalle für Bücherfreunde, welche bereits vor Ostern an deren Mitglieder verschickt wurde, enthält u.a. auch einen Bericht von Ralf Wege über das Jahrestreffen der Pirckheimer-Gesellschaft 2021 in Hamburg.
Der Bericht kann hier nachgelesen werden.

Außerdem enthält dieses Heft Beiträge zur Forschungsbibliothek von Günter Gerhard Lange, zur Jahresgabe der Fränkischen Bibliophilen, ein Exlibris-Porträt: Mathilde Ade für Otto Julius und Gemma Bierbaum, einen Bericht über den Preis für junge Sammlerinnen und Sammler an Elisabeth Wittkowski, unter dem Titel «Mich schaudert dieses Krieges» zu Graphische Zyklen zum Ersten Weltkrieg und über den vor 100 Jahren geboren Celestino Piatti.

Sa, 04.12.2021

Dr. Annette Ludwig wechselt in die Klassik Stiftung Weimar

Im Frühjahr wird die bisherige Direktorin des Gutenberg-Museums Dr. Annette Ludwig diese Funktion abgeben und den Museen der Klassik Stiftung Weimar vorstehen. Für dieses Engagement um das Erbe Gutenbergs in den letzten 12 Jahren ist der Vorsitzenden der Gesellschaft der Bibliophilen zu danken.

Vor einem Jahr hob das Gutenberg-Museum den von ihr initiierten "Mainzer Impuls'' aus der Taufe. Der Appell, der Aufmerksamkeit für den Erhalt der Gutenbergschen Technologie schaffen und das technische Know-How für zukünftige Generationen sichern will, findet nach wie vor eindrucksvolle Resonanz.
Über einen elektronischer Newsletter kann man sich weiterhin allmonatlich über aktuelle Ausstellungen, Veranstaltungen und Aktivitäten des Gutenberg-Museums aufmerksam machen lassen und über Neuigkeiten aus dem Museum auf dem laufenden halten.

Fr, 05.11.2021

Abb.: Detail aus dem Buchcover "Alles! 100 Jahre Jawlensky in Wiesbaden"

Wandelhalle 2021-2

Das zweite Jahresheft der Wandelhalle für Bücherfreunde, Nachrichten der Gesellschaft der Bibliophilen, ist erschienen.

Schwerpunkt ist ein Interview mit Theresa Wedemeyer zur Einbandkunst, daneben gibt es einen Bericht über die Jahrestagung der fränkischen Bibliophilen und zum Jahrbuch 2021 der Deutschen Exlibris-Gesellschaft.

Als Bibliophile Notizen enthält das Heft das Exlibris-Porträt No.9 Erich Büttner für Georg Hermann Borchardt und die Vorstellung der aus 12 Plakaten bestehenden Serie "Frauen im Graphischen Gewerbe", welche von Stipendiatinnen der Manufaktur Willi Beck geschaffen wurden.

Unter Interna noch folgende Information:
"Weimar - dritter Versuch ... Der Vorstand geht davon aus, dass das mehrfach verschobene Jahrestreffen [der Gesellschaft der Bibliophilen vom 16. bis 20. Juni] 2022 stattfindet und freut sich darauf. Dr. Annette Ludwig hatte bereits 2020 und 2021 in Absprache mit den beteiligten Institutionen ein abwechslungsreiches Programm ausgearbeitet. Bleibt zu hoffen, dass es, wie ursprünglich geplant, durchgeführt werden kann. Konkrete Informationen werden ab Februar 2022 auf der Webseite veröffentlicht sowie in der Frühjahrsausgabe der Wandelhalle."

Sa, 08.05.2021

Treffen der Bibliophilen auf 2022 verschoben

Die Wandelhalle für Bücherfreunde Frühjahr 2021 der Gesellschaft der Bibliophilen ist erschienen und mit ihr leider auch diese Nachricht:

... "nachdem das Jahr 2020 zu einem langen «annus horribilis coronalis» geriet, das Vieles und vermeintlich Selbstverständliches in Frage stellte oder unmöglich machte - darunter auch unsere Jahrestagung in Weimar - hofften wir für das Folgejahr auf eine Rückkehr in die Normalität [...] Trotz des nicht hoch genug einzuschätzenden Entgegenkommens unserer Partnerinnen und Partner in Weimar und Gotha, die - wie wir selbst - trotz fehlender Öffnungs- und Planungsperspektiven unter Beweis stellen wollten, dass ein physisches Bibliophilen-Treffen auch unter erschwerten Bedingungen möglich sein kann, mussten wir angesichts der pandemischen Entwicklung erneut die Notbremse ziehen [...].
Wir begegnen der globalen Krise dennoch hoffnungsfroh nach dem Motto: «Aller guten Dinge sind drei!» und laden schon heute für den 16. bis 20. Juni 2022 nach Weimar ein. Zu einer etwaigen Mitgliederversammlung erhalten Sie gesonderte Nachricht. Bis dahin reisen wir erinnernd, lesend und sammelnd mit Goethe an den Sehnsuchtsort Italien um uns gesund (und geimpft) im hoffentlich postcoronalen Jahr 2022 in der Stadt der blühenden Zitronen wiederzusehen: Dahin! Dahin möchten wir mit Ihnen ziehn!"

(Dr. Annette Ludwig, erste Vorsitzende)

Fr, 22.05.2020

Wandelhalle für Bücherfreunde

Anfang Mai erschien, leider in der Ausliefreung etwas verzögert, die Wandelhalle für Bücherfreunde der Gesellschaft der Bibliophilen, Bücherfreunde.

Brigitte Klosterberg, Leiterin des Studienzentrums der Franckeschen Sti!ungen, schreibt im zentralen Artikel zum Tema "Fast 200 Jahre eingemauert – Drucke Martin Luthers in der Bibliothek der Franckeschen Stiftungen". Weiterhin wird vom Jahrestreffen 2019 der Deutschen Exlibris-Gesellschaft berichtet und es gibt unter Bibliophile Notizen das Exlibris-Porträt: Albert Robida für F. Uvae sowie einen Beitrag zum Thema Unsichtbare Bücher? Erstes Buch der Edition Thomas Seng. In der Rubrik Aus der Bücherwelt wird die Werkstatt Otto Dorfner vorgestellt, weiterhin enthält das Heft Hinweise auf Ausstellungen und Büchertipps.

Leider findet sich in diesem Heft auch die Absage des Jahrestreffens 2020, das nächste Treffen wird vom 3. bis 7. Juni 2021 in Weimar statfinden.

Fr, 31.05.2019

Relaunch: bibliophilie.de

Am 3. Mai wurde es hier angekündigt, zur Mainzer Minipressen-Messe konnte sie vorgestellt werden: die neue Internetpräsenz der Gesellschaft der Bibliophilen.
Damit ist jetzt auch die älteste Deutsche Bibliophilenvereinigung (gegründet 1899) mit einem zeitgemäßen Auftritt in der digitalen Welt angekommen, gestaltet vom Mainzer Büro für Gestaltung und Mitglied der Pirckheimer-Gesellschaft bureau23. Hier kann der Interessierte sich nicht nur über die Gesellschaft informieren, sondern sich auch über den Inhalt früherer Ausgaben des Jahrbuchs für Bücherfreunde Imprimatur und die Themen des aktuellen Nachrichtenblattes der Gesellschaft, die Wandelhalle informieren, sowie Notizen zum bibliophilen Geschehen, ähnlich dem Pirckheimer-Blog, nachlesen. Wie von Silvia Werfel, Schriftführerin der Gesellschaft und Redaktion der Wandelhalle zu erfahren war, ist beabsichtigt, aus dem Nachrichtenblatt, woraus z.Zt. nur ausgewählte Beiträgen, wie "Termine für Bibliophile" nachzulesen sind, auch den Tagungsbericht aus der Herbst-Ausgabe sowie ab 2020 aus der Frühjahrsausgabe den Hauptbeitrag zu veröffentlichen.
Ein guter Grund für jeden bibliophil Interessierten, den Griff zum Buch mit dem Blick ins Internet zu ergänzen, sind die im Archiv bereitgestellten Texte zur Bibliophilie, die vermutlich nur die wenigsten griffbereit im Bücherschrank zu stehen haben werden.

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