Pirckheimer-Blog

Mo, 07.09.2026

Mainzer Minipressen-Messe fällt 2027 aus, Preis nicht betroffen

Als wäre es an käsefußerregenden Nachrichten in dieser Zeit nicht genug, ging eben die Nachricht ein, dass die Mainzer Minipressen-Messe 2027 ausfällt. Herrjemine! Wie konnte das passieren?! Die offizielle Mitteilung dazu liest sich wie folgt: „Liebe Ausstellende und Interessierte der Mainzer Minipressen-Messe, aufgrund der derzeitigen Haushaltssituation der Stadt Mainz sind alle Bereiche der Stadtverwaltung mit Sparmaßnahmen konfrontiert, die jeweils große Herausforderungen mit sich bringen. Die Verhandlungen über die Maßnahmen zur Konsolidierung des Haushaltes haben im Zusammenspiel mit organisatorischen Gründen ergeben, dass die Mainzer Minipressen-Messe im kommenden Jahr pausieren muss.“ Auje. Und weiter heißt es: „Zu unserem Bedauern müssen wir entsprechend mitteilen, dass die 28. Mainzer Minipressen-Messe 2027 nicht stattfinden wird. Über die weiteren Entwicklungen werden Sie hier auf der Website informiert. – Die Ausschreibung des 24. V. O. Stomps-Preises 2027 ist hiervon ausdrücklich nicht betroffen. Der Bewerbungszeitraum wird wie gewohnt Anfang 2027 starten und wird hier auf der Website der Mainzer Minipressen-Messe und dem Newsletter bekanntgegeben.“ Schade, schade. Und möge alles nur verschoben sein – ein Verlust der international agierenden Messe wäre für viele Kunstfreunde nur hart verschmerzbar. Mit Verlaub, im Angesichts all dessen, was hier grad los ist, ist es da so falsch, auf Kultur zu setzen?

(André Schinkel/Pressemitteilung)

So, 06.09.2026

Druck & Buch: Photos tell Stories

Der Ausstellungs-Herbst hat kürzlich am 03.09. in der Galerie Druck & Buch (Berggasse 21/22, A-1090 Wien) in der österreichischen Hauptstadt begonnen. In der Schau zeigt Pirckheimer-Freundin Susanne Padberg Künstlerbücher von Marlene MacCallum, Clifton Meador, Laure Catugier, Karl-Friedrich Groß und der BLOW UP Press. Die Exhibition wird bis zum 30.09.2026 in der Galerie ganz in der Nähe des Freud-Hauses zu sehen sein, das Kunsthaus ist von Montag bis Freitag von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Alle ausgestellten Bücher sind seit Ausstellungsbeginn auch gefilmt auf der Website von Druck & Buch zu finden. Ein weiterer Termin der Betreiberin ist auch bekannt: Über Künstlerkochbücher und Daniel Spoerris Sammlung und Editionen spricht Susanne Padberg am 01. Oktober im Ausstellungshaus Spoerri in Hadersdorf. Viel Buchkunst los im Herbst, gottlob.

(André Schinkel)

Sa, 05.09.2026

Helga Gebert: Zwischen Gestalten

Zwischen Gestalten von Helga Gebert vereint, wie auch im Untertitel vermerkt, Erzählen in Bild und Wort in einem im renommierten Kerber-Verlag erschienenen Katalog. In der Ankündigung der Veröffentlichung, die die gleichnamige Schau in der GRIMMWELT in Kassel (Weinbergstraße 21, 34117 Kassel) begleitet, heißt es: „Das Erzählen von Geschichten ist ein lebendiger Austausch über Zeiten und Kulturen hinweg. Die fantastischen Welten von Helga Gebert regen dazu an, ihre narrativen wie ästhetischen Strategien im Kontext heutiger Diskurse zu befragen.“ Und weiter liest man: „Geberts humorvolle und immer wieder überraschende Arbeiten veranschaulichen die feinen Gratwanderungen zwischen vertrauten Traditionen und den Möglichkeiten ihrer Irritation – ob mit Illustrationen zu Grimmʼschen Märchen und Tausendundeiner Nacht oder eigenen Erzählungen. Die Publikation zur Ausstellung erschließt erstmalig das Werk der Illustratorin und Autorin, die zu einer der prägenden Figuren der Erneuerung des deutschen Kinder- und Jugendbuchs in den 1970er Jahren wurde. Zahlreiche Abbildungen treffen auf Textbeiträge aus unterschiedlichen Perspektiven“: Die Veröffentlichung wird mit Texten von Cornelia Funke, Jakob Gebert, Barbara Gelberg, Nazli Hodaie, Alexandra Karentzos, Hanna Krüger, Dennis Odukoya, Claudia Roßkopf, Jan Sauerwald, Iris Schäfer, Sven Schoeller, Andreas Wicke, Kirsten Winderlich flankiert. Die Gebert-Ausstellung in Kassel ist bis zum 24. Januar 2027 zu sehen. Die Informationen zur Publikation finden sich hier. 

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Fr, 04.09.2026

14. bis 20.09.26: Die Rare Book Week Berlin – Pirckheimer mittendrin

Die Rare Book Week, das antiquarische Großereignis des Jahres in Deutschland, steht in den Startlöchern. Vom 14. bis zum 20. September 2026 steht Berlin ganz im Zeichen des Sammelns und Bewahrens, des Handelns und Entdeckens. Im Mittelpunkt steht der Kongress der Internationalen Vereinigung der Antiquare (ILAB), gefolgt von einem Fachsymposium an der Staatsbibliothek zu Berlin zu allen wichtigen, die Buchwelt bewegenden Themen. Schließlich mündet die Rare Book Week in einer Antiquariatsmesse im Kronprinzenpalais Unter den Linden: die Rare Books Berlin, mit über 100 Händlern aus der ganzen Welt.

Die Pirckheimer-Gesellschaft ist Medien- und Programmpartner der Rare Book Week und der Rare Book Berlin, veranstaltet vom Verband Deutscher Antiquare (VDA). Wir sind die gesamte Messe über mit einem Stand im Kronprinzenpalais vertreten, gleich im Erdgeschoss links neben dem Eingang. Hier geht es zum Messeplan. Die Rare Book  ist flankiert von einem reichhaltigen Veranstaltungsprogramm. Hier geht es zur Programm-Übersicht. Auch dort sind wir involviert.

Zusammen mit der Rare Book Week präsentieren wir zwei Filmvorführungen im Kino Filmkunst 66 in Berlin-Charlottenburg (Bleibtreustraße 12, 10623 Berlin). Am 17. September 2026, um 17 Uhr, zeigen wir The Booksellers – aus Liebe zum Buch, einem Dokumentarfilm über die amerikanische Antiquariatsszene in New York. Die Pirckheimer-Gesellschaft war Medienpartner des Films zur Deutschlandpremiere 2020. Leider verhinderte die Pandemie einige geplante Vorführungen und Gespräche. Nun holen wir es nach: Marginalien-Chefredakteur Till Schröder begrüßt die Händlerin Heather O’Donnell (Honey & Wax Booksellers) aus dem Film im Anschluss an die Vorführung zu einem Gespräch (auf Englisch). Am 18.09. präsentieren wir am gleichen Ort den Dokumentarfilm Umberto Eco – Eine Bibliothek der Welt. In den Marginalien hatten wir bereits im Jahr 2024 zur Deutschlandpremiere über den Film berichtet und ein Interview mit dem Regisseur Davide Ferrario geführt (Heft 253, 2024/2). Die Filme werden im Original mit Untertiteln gezeigt. Karten sind über das Kino erwerbbar. Wir freuen uns, viele bekannte Gesichter im Publikum wiederzusehen.

Auch während der Messe gibt es im Kronprinzenpalais eine Reihe von Talks Auf dem Roten Sofa, inmitten der Kabinettausstellung Ich hab noch einen Koffer in Berlin – Die Privatbibliothek von Marlene Dietrich. Deren Kuratorin Sibylle Kaldewey erzählt ausführlich von ihren Funden in der aktuellen Ausgabe der Marginalien (Heft 262, 2026/3). Zusätzlich unterhält sich Till Schröder am 20. September, 14 Uhr, auf dem Roten Sofa mit Werner Sudendorf, dem ehemaligen Leiter der Sammlungen der Deutschen Kinemathek, über den Nachlass der Dietrich und seine damaligen Erlebnisse, als die Sammlung 1993 aus New York nach Berlin kam. Am 19. September, 15.30 Uhr, präsentieren sich die Bücherkinder Brandenburg mit ihren neuesten Texten zum Thema An den Marken meiner Tage, mit Bezügen zu Mascha Kaléko, Marlene Dietrich, Margot Friedländer und Christa Wolf. Till Schröder führt kurz in die Arbeit der Bücherkinder und ihres Mentors Armin Schubert ein. Auch trifft der Schauspieler Leonard Lansink, ermittelnder Antiquar aus der ZDF-Krimiserie Wilsberg, auf den echten Antiquar und Motivgeber Michael Solder aus Münster (19.09., 17 Uhr) oder plaudert Weltkunst-Chefredakteurin Lisa Zeitz mit dem Vorsitzenden des Verbands Deutscher Antiquare, Markus Brandis, und dem Fotohistoriker Manfred Heiting über das Sammeln (19.09., um 14 Uhr). Außerdem verleiht der VDA am Sonntag den Jungen Sammlerpreis, Teil des Gewinns ist eine Jahresmitgliedschaft in unserer Gesellschaft. 

Wir laden alle Pirckheimer herzlich ein, die Rare Book Week zu besuchen. Berlin ist immer eine Reise wert, und die Chance auf so viel geballte bibliophile Internationalität bietet sich nicht so oft. Allen Mitgliedern können wir Freikarten für die Messe bereitstellen. Sie gehen den Pirckheimern per E-Mail zu. Der reguläre Eintrittspreis beträgt 5 Euro pro Person.

Rare Book Week vom 14. bis 20.09.2026,
inkl. Rare Books Berlin vom 18.09. bis 20.09.,
u. a. Unter den Linden 03, 10117 Berlin, mit
Präsentation der Bücherkinder Brandenburg
sowie zwei Filmen im Kino Filmkunst 66.

(Till Schröder)

Do, 03.09.2026

„Kolportage­literatur“ in der LBO

In Oldenburg wird es haarsträubend bis finster: Grausame Verbrechen, schreckliche Katastrophen oder tragische Liebesgeschichten heißt die neueste Ausstellung in der LBO (Pferdemarkt 15, 26121 Oldenburg), ja, und nichts weniger als die Unterhaltungsliteratur des 19. Jahrhunderts wird in ihr wieder lebendig. Die Ausstellung Kolportage­literatur vom 11. September bis 24. Oktober 2026 in der Landesbibliothek Oldenburg zeigt Jahr­marktdrucke des 19. Jahrhunderts, in denen von grausamen Verbrechen, schrecklichen Katastrophen oder tragischen Liebesgeschichten erzählt wurde. Bei der Eröffnung am 10. September, um 19 Uhr, führt Kurator PD Dr. Christian Schmitt in das Thema ein, und Kammerschauspieler Thomas Lichtenstein liest aus den Drucken vor. Von ‚merkwürdigen‘ Begebenheiten erzählen die Texte, die im 19. Jahrhundert massenhaft verbreitet waren. Heute ist diese Literatur kaum noch bekannt. Verkauft wurden die Texte in Form preiswerter Kleindru­cke auf Jahrmärkten und Volksfesten, so erreichten sie die Menschen, die sich keine Bücher leisten konnten. Der Verkauf wurde mit Vortrag, Gesang, Musik und visuellen Hilfsmitteln begleitet. In der Schau sind Jahrmarktdrucke aus der umfangreichen Sammlung der Landesbibliothek Oldenburg zu sehen, ergänzt um weitere Exponate. Sinnlich erfahrbar wird diese Literatur mit großformatigen Bildern, Aufnahmen von Deutschlands ‚letztem Bänkelsänger‘, einer Druckstation, an der sich Kleindrucke herstellen lassen. Die Ausstellung beschließt ein von Niedersachsen gefördertes Forschungsprojekt. Im Zuge dessen wurde die komplette Oldenburger Sammlung in der LBO digitalisiert und mit Metadaten erschlossen. Zur Ausstellungseröffnung werden alle 886 digitalisierten Drucke in den Sammlungen der Landesbibliothek Oldenburg freigeschaltet. Es erscheint ein Katalog bei Isensee.

(André Schinkel/LBO/Pressemitteilung)

Mi, 02.09.2026

DEG: Wettbewerb zur Tagung 2027

Parallel zur DEG-Jahrestagung, die vom 06. bis 08.05.2027 noch einmal in Paderborn stattfindet, wird es wieder einen Wettbewerb geben, zu dem Exlibris und Kleingrafiken eingereicht werden können. Vielleicht kann das Thema des Stadtjubiläums 1.250 Jahre Paderborn ja eine Anregung für eine Grafik sein. Es wird ein Sonderpreis für Blätter mit Bezug zur Stadt Paderborn ausgelobt. Alle Einsendungen dafür sind bis zum 13.03.2027 bei Joachim Schlosser, Viersener Straße 123, 41063 Mönchengladbach, Telefon: (02161) 46 88 77, E-Mail: joachim47@t-online.de, einzureichen. Die Exlibris und die Kleingrafiken bitte – ohne Trägerpapier – auf der Rückseite mit Bleistift beschriften wie folgt: Name – Land – Titel – Technik und Jahr. Die DEG schreibt zum 2027 bevorstehenden Treffen: „Viele Exlibris-Sammler und -Künstler erinnern sich noch gerne an die Jahrestagungen in den Jahren 2017 und 2023 in Paderborn. Aufgrund der positiven Rückmeldungen zu den Treffen laden wir alle noch einmal in die kleine Bischofsstadt mit dem mehr als 1.200-jährigen Dom und der übersichtlichen Altstadt mit den zahlreichen Quellen der Pader ein. Das Stadtbild von Paderborn wird geprägt durch zahlreiche Kirchen, die Kaiserpfalz und viele alte Stadthäuser.“ Die Anmeldung zur Teilnahme an der Jahrestagung ist ebenfalls schon möglich, alle Informationen dazu gibt es hier.

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Di, 01.09.2026

Gerenot Richter wird zum 100. in Meiningen geehrt.

Meiningen, Elisabethenburg: 100. Geburtstag von Gerenot Richter

Eine Einladung, die aus der Südthüringer Musenstadt natürlich auch nach Franken geht, mit der Thüringer Pirckheimer-Gruppe am Sonnabend, 24. Oktober, um 11 Uhr, im Schloss Meiningen (Elisabethenburg), Schlossplatz 01, 98617 Meiningen, zum 100. Geburtstag des Grafikers Gerenot Richter eine Auswahl seiner Radierungen und Aquatintaradierungen, die den Meininger Museen als Schenkung von der Witwe des Künstlers, Ingeborg Richter, übereignet wurden, zu bewundern.

Die Vorlage der Grafiken bestreitet in einem schönen Bibliotheksraum Frau Dr. Almut Pollmer-Schmidt, die eine kleine Einführung zum Haus und zu den beiden Sonderausstellungen zu Herzog Georg II. geben wird. Zum Künstler und zu seiner Kunst ergänzt die Einführung unser Pirckheimer-Freund, Kunsthistoriker, Kenner der Künstler Professor Dr. Peter Arlt (Gotha), dessen Artikel Nike für totale Abrüstung! über Gerenot Richter in der 263. Marginalien-Ausgabe erscheinen wird.

Also, schon mal den Termin im Herbst vormerken! Der Geburtstag Gerenot Richters jährt sich am 05. Dezember zum 100. Mal. Wer sich den Thüringer Pirckheimern anschließt, kann mit ihnen am 24.10.2026 im Anschluss im Turmcafé gemeinsam noch Kaffee trinken. Jeder Teilnehmer zahlt entsprechend dem moderaten Gruppen-Eintritt je 5 Euro. Die Aufwandsgebühr für die Einführung in Höhe von 25 Euro übernimmt die Pirckheimer-Gesellschaft. Rund um die Museen im Meininger Zentrum sind einige Parkplätze zu finden, die (begrenzt auf zwei Stunden) nutzbar sind. Alternativ wird empfohlen, den nahegelegenen, fußläufigen Parkplatz Zentrum-West zu benutzen.

(André Schinkel via Peter Arlt/Pressemitteilung)

Heute 90 – Herbert Kästner! | © Matthias Haberzettl

Alles Gute zum Ehrentag: Herbert Kästner feiert heute Geburtstag!

Der Mann, der heute einen großen Ehrentag begeht, ist eine Instanz: ob als Pirckheimer-Freund, als langjähriger Prinzipal des Leipziger Bibliophilen-Abends, als Gralshüter des Wissens um die ganz sicher schönste Buchreihe der Welt, die Insel-Bücherei – ja, Herbert Kästner wird heute 90 Jahre alt! Der gebürtige Leipziger, auch in seiner Profession als Mathematiker eine hochachtbare Persönlichkeit (für die Kleine Enzyklopädie Mathematik gab es 1966 den Nationalpreis der DDR), ist den Bibliophilen durch sein umfängliches wie unermüdliches Wirken im Dienst des schönen Buches wie dessen glücklicher Kollaboration mit guter Grafik vertraut: Ab 1980 war Herbert Kästner im Vorstand der Pirckheimer-Gesellschaft, 1988 übernahm er die Leipziger Gruppe. Mehr noch, ihm ist es zu verdanken, dass seine Heimatstadt auch den Namen Buchstadt nach wie vor verdient, für den LBA hat er sich bleibende Verdienste erworben, etwa die Herausgabe der Reihen Totentänze (auch bei Insel erschienen) und Stichwort ist neben vielem anderen mit ihm verbunden. Koryphäe ist auch das richtige Wort, sein Wissen zur Insel-Bücherei betreffend: Seine Bibliographie zur Reihe (Hauptband 2012, Supplement 2024) ist gleichsam Legende wie nautischer Kompass. Ja, zärtlicher Neid ist auch damit verbunden für den Sammler, dürfte doch seine IB-Sammlung vollständig sein. Bis heute steht Herbert Kästner u. a. auch der Redaktion der Marginalien beratend zur Verfügung ... Der 01. September ist Herbert-Kästner-Tag, und alle Büchernärrinnen und -narren, alle Freundinnen und Freunde der schönen Seiten danken ihm, gratulieren von Herzen: Chapeau, auf noch viele Jahre!

(André Schinkel, im Namen der bibliophilen Gemeinde)

Mo, 31.08.2026

Zum 120. – Heinz Buchholz wird in Berlin ausgestellt.

Zum 120.: Heinz Buchholz in Berlin

Heinz Buchholz (1906–1984) wurde in Berlin-Schöneberg geboren. In den Zwanzigern gehörte er zum Kreis des legendären Romanischen Cafés – studierte Malerei, arbeitete für Theater und UFA und stellte u. a. 1932 in Barcelona aus. Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten endete diese Karriere abrupt, bald wurde ihm als „Nichtarier“ das Berufsausübungsverbot erteilt. 1935 floh er mit seiner späteren Frau in einem Faltboot von Spandau über die Ostsee nach Schweden. Zum 120. Geburtstag widmet ihm als Angehörigen der Verlorenen Generation seine Heimatstadt endlich unter dem Titel Heinz Buchholz – ein jüdischer Maler aus Berlin eine Retrospektive. Gezeigt wird sie ab 04.09.2026 im Mehrgenerationenhaus KREATIVHAUS (Fischerinsel 03, 10179 Berlin, im Projektraum 03), jeweils Mo bis Fr 12 bis 15 Uhr, der Eintritt ist frei, die drei Begleitveranstaltungen (Vernissage am 04.09., Workshop am 15.09. und Gespräch mit dem Freundeskreis Heinz Buchholz am 17.09.) beginnen jeweils 15 Uhr. Alle Informationen auf der dem Künstler gewidmeten Website.

(André Schinkel via Christian von Hoffen)

So, 30.08.2026

"Samizdat" – im Museum für Kommunikation in FaM.

FAM: Samizdat, Worte der Freiheit

Im Vorfeld der Frankfurter Buchmesse im Herbst wurde in der Mainstadt ein Kulturprogramm zum Messe-Ehrengast Tschechien aufgelegt. So ist seit dem 20. August bis zum 24. Januar 2027 im Museum für Kommunikation die Ausstellung Samizdat: Worte der Freiheit in der Tschechoslowakei 1939–1989 zu sehen. Samisdat ist russisch: самиздат, von сам – „selbst“ und издат – Kurzform von издательство, „Verlag“ und beschreibt vor allem die harte Zensur, die in Diktaturen dazu führt, dass Texte im Untergrund vervielfältigt und verbreitet werden. Für Tschechien betrifft das die Zeit der nationalsozialistischen Besetzung und die sozialistische Zeit bis zur politischen Wende. Das Haus ist am Frankfurter Museumsufer zu finden (Schaumainkai 53, 60596 Frankfurt (M.)) und geöffnet wie folgt: Di/Do 09–17, Mi 10–20, Fr/Sa/So 10–18hr. Eintritt: 9 (ermäßigt 5), Kinder/Jugendliche 3 Euro. Das Museum für Kommunikation ist barrierefrei zugänglich. Alle Informationen gibt es hier.

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Sa, 29.08.2026

Berlin: 19. Lange Nacht der Bilder

Kunst genießen, wo sie gemacht wird. Lange Nacht der Bilder in Berlin-Lichtenberg – an 47 Orten öffnen sich die Türen zu Lichtenbergs Kultur- und Kreativszene. Im Gespräch, auf geführten Touren oder beim entspannten Schlendern werfen Sie einen Blick in die Ateliers und Werkstätten, genießen Ausstellungen und Kulturangebote oder werden selbst kreativ. Die Angebote sind kostenfrei und finden am Freitag, den 04. September 2026, 18 bis 24 Uhr statt. In geführten Touren begleiten Guides aus Kunst und Kultur durch das Angebot und erzählen von Orten und Menschen. Kunst ist für uns mehr als ein Programm, sie ist Ausdruck, Begegnung, Teil unseres Zusammenlebens. Darum veranstaltet der Fachbereich Kunst und Kultur im Bezirksamt Lichtenberg gemeinsam mit dem Kulturring in Berlin e. V. die Lange Nacht der Bilder ... Seit 2007 stehen Künstlerinnen und Künstler im Mittelpunkt – und öffnen Orte, die sonst oft verborgen bleiben. So wird erlebbar, welche künstlerische Vielfalt – und welches Potenzial im Bezirk Lichtenberg steckt. In Gesprächen, Workshops und persönlichen Einblicken kann Kunst berühren, inspirieren und Verbindungen schaffen. So wird aus einem Besuch vielleicht mehr: ein neuer Blick, ein neues Verständnis, vielleicht sogar die Freude, selbst Teil von Kultur zu werden. Mit jedem Jahr wächst dieses Netzwerk: Neue künstlerische Stimmen kommen hinzu – neue Begegnungen entstehen. Alle Infos dazu gibt es hier.

(Robert Grieger/Pressemitteilung)

Fr, 28.08.2026

'Auf dem Schlachtberg' ab 29.08.: Frank Hauptvogel.

In den Gärten II: F. Hauptvogel im Panorama Museum ab 29.08.2026

Die Ausstellung In den Gärten gab es schon einmal in Bad Frankenhausen – dank der kulturtrüben Corona-Knalltüte war sie 2021 nur ganze sechs Tage geöffnet. Auch schon damals bot die Rotunde des Panorama Museums (Schlachtberg 09, 06567 Bad Frankenhausen) eine feine Retrospektive des Malers und Grafikers, der in Leipzig studierte, in Dresden lehrte und heute in Merseburg an der Saale lebt und den Museumsleiter Gerd Lindner mit hohem Recht zu den bedeutendsten Vertretern der Neuen Leipziger Schule zählt: Frank Hauptvogel. Seine Exposition In den Gärten II erweitert nun, fünf Jahre später, auf dem Schlachtberg den Blick um die neuesten Bilder des Künstlers, auch eine Auswahl Grafik, Zeichnungen und Skulpturen Hauptvogels ist wieder zu sehen. Unikal auch der Ort: Beherbergt er doch mit Werner Tübkes (1929–2004) Großwerk zum Bauernkrieg eines der wuchtigsten Gemälde der Welt. Und ordnet sich der Rink-Schüler Hauptvogel auf ganz logische und zugleich eigene Weise in eine Tradition, die vom Spiel mit Realismus, Hyper- und Surrealismus, von Narration und Transformation (dies bei Hauptvogel ganz elementar), oft auf berückende Weise altmeisterlich und doch im Spiegel der Zeit und zugleich über ihr lebt. Die Sonderausstellung, die am morgigen 29. August um 16 Uhr vom Hausherrn Gerd Lindner eröffnet wird, ist dann bis zum 17. Januar 2027 auf dem Schlachtberg zu sehen. Zum Event erscheint ein Katalog, der alle gezeigten Objekte abbildet, flankiert von Texten Lindners wie der Tübke-Spezialistin Annika Michalski sowie Pirckheimer-Freund André Schinkel. Das Museum ist Di bis So 10 bis 17 Uhr geöffnet, der Eintritt beträgt 9,50 (ermäßigt 8,50) Euro, für Kinder/Jugendliche zwischen 6 und 16 Jahren lässige 4 – die ganz kleinen gar keinen Euro. Das Museum bietet zudem ein sehr umfangreiches Beiprogramm an.

(Othmar Kasulke/Pressemitteilung)

Do, 27.08.2026

Thomas Franke: "Im leeren Haus", Bleistiftzeichnung, 1982 – von ihm selbst und mit Copyright by himself.

Bonn-Tour, Pt. II: „Im leeren Haus“

Nach dem Gig ist vor dem Gig, pünktlich zur heute statthabenden Veranstaltung im Rahmen seiner neuerlichen Bonn-Tournee kündigt der Pirckheimer-Freund, Schauspieler, Autor, Herausgeber und Künstler Thomas Franke seinen nächsten Coup in seiner elfischen Erscheinungsform als Rezitator an wie folgt: „Also, liebe Interessentinnen und Interessenten meiner Veranstaltungen [ja, und:] liebe von diesen Informationen Genervtinnen und Genervte [...] schlichtweg alle Menschen, wo diese E-Mail lesen werden, wieder einmal mische ich mich ins Kulturleben der Metropole Bonn und bereite meinen zweiten Beitrag zur 20. Lesereise durch die Bonner Altstadt vor, den ich anhand meines hiermittigen Schreibschriebs bewerbe: Am Sonntag, den 06. September 2026, ab 19 Uhr, zelebriere ich, der unübertreffliche Schauspieler Thomas Franke mit einem szenischen Vortrag in der Zone Bluesbar Bonn (Maxstraße 02a, 53111 Bonn, Telefon: 0228 69 57 57) als Fortsetzung des am 17. Mai 2026 dortselbst vorgetragenen Berichts von Dr. Watson über den Tod des Sherlock Holmes stimmspielend die überaus spannende, von Arthur Conan Doyle über die ‚Wiederauferstehung‘ des Sherlock Homes genial geschriebene Kriminalerzählung Im leeren Haus.“ Um sich selbst und seine schriftstellerischen Intentionen zu retten, hatte Conan Doyle mit dem in der Erzählung Das letzte Problem erzählten Tod des Sherlock Holmes diesen Zyklus 1893 an ein Ende bringen wollen, was ihm jedoch aufgrund der Proteste und Anfeindungen seiner Leserschaft misslang. Und in der Folge entstand Doyles Großwerk Der Hund von Baskerville (1901), ein Roman, der vor dem Tod des Detektivs spielt, und schließlich, als wunderbare Rückkehr von Sherlock Holmes: Im leeren Haus (1903). Eintritt: 10 Euro. Zentraler Vorverkauf 1. über die Zone Bluesbar Bonn (s. o.) ... 2. via die Altstadtbuchhandlung & Büchergilde (Breite Straße 47, 53111 Bonn, T.: 0228 63 67 50). Feine Sache.

(André Schinkel/Pressemitteilung)

26.08.2026: Trauer um Péter Nádas

Wieder ein Großer, dem man letztlich den Nobelpreis verweigert hat: Am gestrigen 26. August starb der ungarische Weltliterat Péter Nádas (1942–2026). Ein Versäumnis, das er mit: Philip Roth, Les Murray und – bis auf Weiteres – mit Margaret Atwood teilt ... Thomas Reche, der in seinem Verlag einige seiner schönsten Bücher in bibliophilen Ausgaben publizierte, stellte auf seiner Website einen ergreifenden Nachruf ein, der auf die enge Zusammenarbeit, die überlegene Freundlichkeit des gewaltigen Erzählers und Fotografen, die kongeniale Kombination überdies mit den Grafiken von Susanne Theumer etwa, rekurriert. Es wird langsam dünne mit den Ernstzunehmenden heute, nun ja – wen wundert’s, in einer idiotischen, zutiefst reaktionären Zeit. Menschenfreunde trauern. 

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Mi, 26.08.2026

Han Kang: als Gästin in Berlin dabei. | © CC BY-SA 3.0

26. Int. Literaturfestival in Berlin

Das 26. internationale Literaturfestival Berlin im September: ab dem 03. und bis zum 16.09.2026

Das Internationale Literaturfestival Berlin, kurz ILB, ist eines der wichtigsten Literaturfestivals der Welt. Jedes Jahr im September bringt das Festival in Berlin über 100 internationale Autorinnen und Autoren für Buchpremieren, Lesungen und Paneldiskussionen zusammen. Auf dem ILB haben Literaturbegeisterte die außergewöhnliche Möglichkeit, kuratierte Einblicke in das faszinierende weltweite Literaturgeschehen zu gewinnen – und das seit über 25 Jahren. 

Das ILB spricht seit jeher ein sehr breites Publikum an, schafft Räume für neue Verbindungen und möchte Horizonte erweitern. Das Programm richtet sich an erwachsene Literaturinteressierte und das Junge Programm an Kinder und Jugendliche. Das Festival begrüßt jährlich rund 20.000 Besucherinnen und Besucher. Das stilistische und thematische Spektrum des Internationalen Literaturfestivals Berlin ist einzigartig – ob Prosa, ob Lyrik, Nonfiction, Graphic Novel oder Kinder- und Jugendliteratur. Dazu kommen hochaktuelle wissenschaftliche und gesellschaftspolitische Panels und Angebote zur Leseförderung und Literaturvermittlung.

Highlights werden sicher sein die Begegnung mit Ben Lerner und Christian Kracht, vor allem aber mit der Nobelpreisträgerin Han Kang, die mit ihrem aus drei (im Ursprung vier) konzipierten Novellen entstandenen Roman Die Vegetarierin reüssierte und über den Umweg des Booker-Preises in Großbritannien weltberühmt wurde und und so dem Begriff des Kafkaesken eine neue, wenn man so will, feministische Komponente beifügte. Das Hauptprogramm läuft dabei vor allem vom 03. bis 12. September, das Junge Programm vom 06. bis 16. September. Herz des Festivals ist das Haus der Berliner Festspiele (Schaperstraße 24, 10179 Berlin). 

Am 13. September findet dort auch im Übrigen ein Graphic Novel Day statt, da kann in der Zeit von 14 bis 19 Uhr gestaunt und geblättert werden. Am Familientag wird Cornelia Funke erwartet zu einer Wimmelbuchpremiere, und auch sonst hat das Programm für junge Lesende viel zu bieten; das Programm des Internationalen Literaturfestivals Berlin und die weiteren Infos – unter diesem Link.

(Robert Grieger/Pressemitteilung)

Di, 25.08.2026

Das 02. Bücherfest in Kloster Chorin: am 12.09.2026.
Klosterkirchenblick. | © JohnausBerlin (CC BY-SA 4.0)

02. Bücherfest im Kloster Chorin

30 Verlage und Buchhandlungen, hochkarätige Lesungen, Workshops, Hörspiele und Literatur für die ganze Familie: Am 12. September 2026 wird das Kloster Chorin (Amt Chorin 11a, 16230 Chorin) zum Treffpunkt für alle, die Bücher lieben. Ab 10 Uhr präsentieren 30 unabhängige und renommierte Verlage sowie der Buchhandel aus Berlin, Brandenburg und der Region ihre aktuellen Programme, Neuerscheinungen und literarischen Entdeckungen im historischen Refektorium. Besucher können den ganzen Tag über stöbern, neue Bücher entdecken und direkt mit Verlegern, Buchhändlern, Autoren und Künstlern ins Gespräch kommen. Auf den Bühnen des Klosters erwartet das Publikum ein vielseitiges Programm mit Lesungen, Gesprächen und Präsentationen. – Mit dabei sind unter anderem Anne Rabe, Laura Wagner, Carsten Gansel und Pirckheimer-Freund Christoph Links, Johannes Groschupf, Almuth Nitsch, Simone Veenstra sowie Marion Goedelt. Auch die Uckermärkische Literaturgesellschaft präsentiert sich mit einem eigenen Beitrag. Die Moderation übernimmt Marie Kaiser. Neben den Bühnenveranstaltungen gibt es Workshops rund um das Buch, seine Gestaltung und traditionelle Herstellung. Interaktive Lesungen und Mitmach-Formate laden Kinder und Erwachsene dazu ein, Geschichten gemeinsam zu entdecken. Und in der Hörspiel-Lounge können Besucher in liebevoll gestaltete Geschichten eintauchen, zur Ruhe kommen und Literatur mal ganz anders erleben. Das Bücherfest richtet sich an Literaturbegeisterte ebenso wie an Familien, Ausflügler und alle, die einen besonderen Kulturtag in der eindrucksvollen Atmosphäre des Klosters Chorin verbringen möchten. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt: Das Klostercafé ist ganztägig geöffnet und bietet Speisen, Kuchen, Kaffee, Wein und erfrischende Getränke an. Und unter diesem Link finden sich alle Informationen zum 02. Bücherfest im Kloster. 

(Robert Grieger/Pressemitteilung)

Mo, 24.08.2026

Heartfield: Mein Herz ist ein Feld

Einladung nach Waldsieversdorf: „Liebe Heartfield-Freunde, zu unserer Veranstaltung Mein Herz ist ein Feld, auf dem wachsen viele Blumen am Samstag, den 29. August 2026, um 15 Uhr im John-Heartfield-Haus, Schwarzer Weg 12, 15377 Waldsieversdorf, möchten wir Sie ganz herzlich einladen. (...)  Unsere Veranstaltungen finden im Garten vom John-Heartfield-Haus statt. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.“ Nach Heartfields Rückkehr nach Berlin bezog er 1957 das Waldsieversdorfer Anwesen als Sommerhaus. Es ist im Sommer an den Wochenenden geöffnet – die Infos dazu hier.

(Robert Grieger via Ninon Suckow/Pressemitteilung)

So, 23.08.2026

Wieder in Erlangen dabei: Die Messe "Druck & Buch", kuratiert sowie organisiert von Johannes Häfner. – Die Messe lädt am 29. (13 bis 19) und 30.08. (11 bis 18 Uhr) ins Kollegienhaus in der Universitätsstraße 15.

46. Erlanger Poet*innenfest – mit den Pirckheimern mittendrin

Das 46. Erlanger Poetenfest (seit einigen Jahren als Poet*innenfest) findet in diesem Jahr vom 28. bis 30. August 2026 statt. Es gehört zu den großen Literaturfestivals im deutschsprachigen Raum – an drei Tagen Ende August lesen rund 80 Autorinnen, Autoren, Kritikerinnen, Kritiker und Journalisten ihre aktuellen Texte im barocken Schlossgarten der Universitätsstadt, insgesamt mehr als 100 Veranstaltungen, freier Open-Air-Zugang im Park, Autorenporträts jeweils an den Abenden im Markgrafentheater. Dieses Jahr sind auch die Pirckheimer vor Ort dabei ... der Pirckheimerfreund und Organisator der integrierten Messe Druck & Buch – Johannes Häfner aus Nürnberg vertritt uns vor Ort mit allen Ehren und Aufgaben. Ein ganz großes Dankeschön an ihn! Auf der Messe, die das Fest am 29. und 30.08 begleitet, sind diverse weitere Protagonistinnen und Protagonisten der buchkünstlerischen Zunft in Erlangen dabei: Die Pirckheimer Uwe Klos und Cornelius Brändle, weiterhin die edition teichblatt, Gerard Paperworks, Inka Grebner, Mühleisen-Presse, Neue Cranach Presse, officin albis, The Bear Press, widukind-presse, Zeitklang Archiv und zwei weitere Pressen. Ort: Kollegienhaus, Universitätsstraße 15, 91054 Erlangen. Alle Infos zu Festival/Messe gibt es hier.

(Robert Grieger und André Schinkel/Pressemitteilung)

Sa, 22.08.2026

Alljährlich dringend erwartet: die größte Buchmesse im deutschsprachigen Raum – in Frankfurt am Main. In diesem Jahr findet sie vom 07. bis 11.10. statt. Und als Ehrengast-Land ist 2026 Tschechien eingeladen.

Die Frankfurter Buchmesse 2026

Vom 07. bis 11.10.2026 öffnet die Frankfurter Buchmesse erneut ihre Türen und freut sich auf den Ehrengast Tschechien. Die Messe ist alljährlich der wichtigste Handelsplatz für gedruckte und digitale Inhalte und ein fest etabliertes gesellschaftliches und kulturelles Ereignis. Jedes Jahr im Oktober kommen in Frankfurt Publishing-Expertinnen und- Experten, Vertreterinnen, Vertreter der Kreativindustrie, Autorinnen, Autoren, Stars, Journalistinnen, Journalisten, Kulturbegeisterte aus aller Welt zusammen – zum Netzwerken und Diskutieren, zum Verhandeln und Entscheiden, zum Staunen und Feiern. Eingang von Cityseite: Friedrich-Ebert-Anlage 45, 60327 Frankfurt (Main). Alle Informationen zur größten Buchmesse im gesamten deutschsprachigen Raum finden sich hier.

(Robert Grieger/Pressemitteilung)

Fr, 21.08.2026

Vom 20. bis zum 23.08. in Berlin-Neukölln: "Flyleaf".

Das „Flyleaf“-Festival: vom 20. bis zum 23. August in Berlin-Neukölln

Seit gestern und noch bis zum Sonntag, den 23. August, läuft es, das Flyleaf-Festival in Berlin-Neukölln, organisiert und getragen von drei Instanzen des Kiezes: dem Apartment Studio, gelegen in der Hertzbergstraße 13, 12055 Berlin, dem Falschrum (Braunschweiger Straße 16, 12055 Berlin) – und dem WIRWIR (Stuttgarter Straße 56, 12059 Berlin). Nach dem Entrée gestern am Donnerstag ist die Book & Zine Exhibition im südlichen Herzen der Hauptstadt wie folgt geöffnet: am heutigen Freitag von 16 bis 20 Uhr, am Wochenende jeweils von 13 bis 19 Uhr. Dabei dreht sich alles darum, Verlage, Künstler, Autoren und Leser, Zine- und Buch-Narren zu vernetzen. Insgesamt werden 90 internationale Kleinverlage, Buch- und Zine-Künstler an der Ausgabe 2026 teilnehmen, die zudem ein reiches Programm an Workshops, Spaziergängen, Diskussionsrunden, Lesungen, Aufführungen, Kamingesprächen umfasst. „Wir heißen Sie willkommen zu einem Wochenende voller inspirierender Entdeckungen und analoger Kreativität, einer Feier gedruckter, gefalteter, getackerter und genähter bürgerschaftlicher Magie!“ Zu erreichen mit dem Bus M41 und S-Bahn bis Sonnenallee. Infos: hier.

(André Schinkel via Till Schröder/Pressemitteilung)