Pirckheimer-Blog

Do, 04.12.2025

In Marbach: Rilke zum doppelten Ehrentag 2025/26.

Rilkes Welten bis 2027 in Marbach

An seinem 150. Geburtstag, dem 04.12.2025, eröffnet im Literaturarchiv Marbach eine üppige, 200 Exponate umfassende Ausstellung zum Leben und Werk eines der größten Dichter deutscher Zunge: Rainer Maria Rilke (1875–1926), die bis zum Ende der Rilke-Ehrungen im Januar 2027 zu sehen sein wird. Unter dem Titel Und dann und wann ein weißer Elefant: Rilkes Welten wirft die Ausstellung Schlaglichter auf Rilke als Autor und Netzwerker im zeitgenössischen Literaturbetrieb, auf seine familiären, freundschaftlichen und amourösen Beziehungen, auf seine Ambitionen als Bürger und Künstler, auf Rilke als Reisenden, Lesenden, Schreibenden, Sammelnden und auf Rilke im Bild. In der Schau werden für zwölf Monate alle vorhandenen Materialarten und Objekttypen gezeigt: Manuskripte, Briefe, Notizbücher, Skizzen, Bücher, Bilder und Objekte. Die interaktive und multimediale Ausstellung dokumentiert zugleich die Sammelarbeit des DLA zu Rainer Maria Rilke seit seiner Gründung 1955, die gerade in den letzten Jahren um eine Reihe ganz erheblicher Dokumente erweitert werden konnte. Ort: DLA, Abt. Museum, Schillerhöhe 08–10, 71672 Marbach.

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Mi, 03.12.2025

Exlibris des Monats im Dezember

Das DEG-Exlibris des Monats Dezember stammt von Alberto Martini (1876–1954) und entstand für Gianni Mantero (1897–1985). In einer berührenden und eingehenden Besprechung des Blattes begründet die Rezensentin Ulrike Ladnar die Wahl des Kunstwerks für den Dezember, der an sich eine Zeit der Besinnung und der Einkehr sein möge. Handelt es sich doch um ein Kriegsblatt, das die beiden großen Weltkriege und deren mit ihnen in Verbindung stehende Verheerung aller Dinge zum Gegenstand hat. Und geht der Tod als Schnitter, nach allen Seiten „Guerra“ brüllend, durch die Verwüstung – und damit zipfelt das Blatt, das dem ehemaligen FISAE-Präsident Gianni Mantero zugeeignet ist, dunkel in die Gegenwart. Nichtsdestotrotz ist die Besprechung mit dem Wunsch Ulrike Ladnars verbunden, da möge eine Aussicht sein und sich die Taube mit dem Ölzweig wieder erheben können: „Allen Mitgliedern wünschen wir auch in diesen schwierigen Zeiten oder besser: trotz dieser schwierigen Zeiten ein schönes Weihnachtsfest mit Familie und oder Freunden und ein gutes und vor allem friedvolles Neues Jahr. Vielleicht kann das leider traurig stimmende Exlibris, das aber der Exlibriskultur künstlerisch und inhaltlich große Ehre macht, bei allen Betrachtern den Friedenswunsch verstärken.“ Und die Betrachterin verbindet das mit dem Wunsch, das Dezember-Exlibris für 2026 möge mit einem hellen, nach den Maßgaben der Aufklärung guten Engel versehen sein, einem Engel des Lichts, wie es die Zeit verdient. Und dass die im Fußteil abgebildete, gerupfte Taube wieder Mut und Federn fasst, um den Erdkreis zu fliegen ... Der ganze Text findet sich hier. Super diruta construere heißt übrigens frei übersetzt ... Auf dem Zerstörten neu erbauen. Wohl dem.

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Di, 02.12.2025

Mit Franz Fühmann 1976 in Schlagenthin (oben). Die Künstlerin Núria Quevedo und Pirckheimer Armin Schubert (unten) waren viele Jahre eng befreundet. Auch mit den "Bücherkindern" war Núria Quevedo verbunden, deren "Pax questuosa" ist ihr gewidmet.

Große Trauer um Núria Quevedo

Wie soeben unser Pirckheimer-Freund, der Mentor und Prinzipal der Bücherkinder Brandenburg, Armin Schubert, mitteilt und eben erst bekannt wurde, ist die große Künstlerin Núria Quevedo (1938–2025) in ihrer Wahlheimatstadt Berlin gestorben. Schubert, der mit Quevedo viele Jahre eng befreundet war, schreibt: „Mein Gott, nun auch noch Núria Quevedo; sie starb am 22. November des Jahres, und (das) erschüttert mich tief. Seit 1976 sind wir, begonnen mit Franz Fühmanns Roman für Kinder, Prometheus, miteinander verbunden. Das hat gehalten über all die Jahre. Zuletzt waren wir in Chemnitz dabei, als sie den Schmidt-Rottluff-Ehrenpreis bekam.“ Und weiter heißt es: „... durch sie haben wir auch Barcelona kennen und lieben gelernt. In meiner Sammlung sind viele gute Kunstwerke; erst jüngst haben wir die große Farblithografie Jeder, der seinen Weg geht ... zu einem Gedicht von Antonio Machado für die Eröffnung der Friedensdekade 2025 in der Petrikapelle beim Dom zu Brandenburg als Impuls verwendet.“ Núria Quevedo wurde am 18. März 1938 eben in Barcelona geboren, sie war die Tochter republikanischer Emigranten und lebte seit 1952 in Berlin, ab 1997 auch in Sant Feliu de Guíxols in der katalanischen Provinz Girona. Sie studierte von 1958 bis 1963 an der Weißenseer Kunsthochschule bei Arno Mohr, Klaus Wittkugel und Werner Klemke, war von 1968 bis 1971 Meisterschülerin bei Klemke. Ihr unverkennbares und umfängliches, zunächst grafisches, später auch malerisches Werk wurde vielfach geehrt und ausgezeichnet. Mit Brandenburg an der Havel war sie über Armin Schubert, Christa Wolf, die Galerie Sonnensegel, die Bücherkinder vielfältig verbunden, stellte in der Domstadt aus, arbeitete mit Schülerinnen und Schülern und war auch an den Buchprojekten der Bücherkinder beteiligt – eines der Bücher, Pax questuosa, ist ihr und Anna Seghers (1900–1983), deren Aufstand der Fischer von St. Barbara sie 1981 (wie auch die Erzählung Kassandra von Christa Wolf (1984)) illustrierte, als Hommage gewidmet. Sie arbeitete auch zu einigen Vertretern und Vertreterinnen der Sächsischen Dichterschule: Volker Braun, Karl Mickel, Kerstin Hensel. Núria Quevedo war mit dem Dokumentarfilmregisseur Karlheinz Mund verheiratet. Ihr Werk ist in zahlreichen großen Häusern wie der Neuen Nationalgalerie vertreten. Mit anderen Berliner Künstlerinnen gründete sie 1992 die Künstlerinnen-Initiative Xanthippe e. V. Zuletzt waren ihre Arbeiten 2023/24 in Chemnitz (Kunstsammlungen am Theaterplatz) zu sehen.

(André Schinkel via Armin Schubert)

Mo, 01.12.2025

Die Ein-Wunsch-Fee von Jens-Fietje Dwars erfüllt nur einen Wunsch statt den üblichen dreien, "um die Menschen zu lehren, dass sie auf ihre Wünsche acht geben." Das Buch erschien bei quartus in Bucha bei Jena und drei Ausstattungen zu 20, 60 und 90 Euro. Jens-Fietje Dwars hat in dem Haus, in dem auch die "Marginalien" erscheinen, mehrere Buchreihen, u. a. 'Edition Ornament' (nebst Weißer Reihe), begründet.

Buch des Monats Dezember – „Die Ein-Wunsch-Fee“ von J.-F. Dwars

Alles nur Märchen? Ein Maler, der nicht davon ab kann zu malen, getrieben vom Wunsch, das eine Bild zu schaffen, das jedem gefällt. Eine Schriftstellerin, die nicht aufhören kann zu schreiben, getrieben vom Wunsch, das eine Buch zu schreiben, das die Gesamtheit des Lebens abbildet. Ein Zehnkämpfer, der nicht aufhören kann zu siegen und darüber einsam wird, weil sich keine Gegner mehr finden. Ein Arzt, der jede Krankheit erkennt, sie aber nicht heilen kann und darüber sein Lächeln verliert. Die Kunstmärchen von Pirckheimer-Freund Jens-Fietje Dwars machen es einem nicht einfach, an Happy Ends zu glauben. Und doch tragen sie Lösungen in sich. Ähnlich den Brechtschen Geschichten vom Herrn Keuner, liegt die Didaktik in dem, was nicht ausgesprochen ist. Der Kniff: eine Ein-Wunsch-Fee, die von sich behauptet, „sie wolle nur einen Wunsch erfüllen“ statt den üblichen dreien, „um die Menschen zu lehren, dass sie auf ihre Wünsche acht geben.“ Das Märchenhafte der Dwarsschen Geschichten liegt in der Moral, nicht im fantastischen Funkeln seiner Ausschmückung. Das klingt nüchterner, als es ist: Es liegt ein großer Zauber in der Spannung, zu welch kurzsichtigen Wünschen sich die Personen hinreißen lassen: Was haben sie nun wieder nicht bedacht? Man ist schnell verleitet, auch sein eigenes Wunscharsenal zu überprüfen. Eingefasst in ganzseitigen Tuschezeichnungen des Autors und vielen Vignetten in Weinrot durchzieht den schmalen Band eine gelungene Leichtigkeit. Der Moment zählt, die Pointe, die Möglichkeit des Weiterdenkens durch Weglassen von überflüssigen Details. Das gilt für Bild wie Text gleichermaßen. Wer sich noch mehr ins Schauen vertiefen möchte, dem sei die Vorzugsausgabe empfohlen: In einen Schuber gehüllt liegt dem Band eine weitere Lithografie bei – treffend Garten der Träume betitelt, den ersten 15 Exemplaren auch noch eine Handzeichnung aus den Buchentwürfen. Traut man sich Wünsche ob der möglichen Konsequenzen überhaupt noch zu? Ein Buch der Anstöße. (Jens-Fietje Dwars: Die Ein-Wunsch-Fee und andere Märchen für Kinder von 9 bis 99. Bucha bei Jena: Edition Ornament im quartus-Verlag 2025. 72 Seiten, 13,5 × 21,5 cm, Fadenheftung, Festeinband, mit Tuschezeichungen des Autors in Weinrot. Vorzugsausgabe in 75 Exemplaren mit einem Handabzug der Steinzeichnung Garten der Träume, gedruckt von Christian Müller (Wurzbach) – geliefert in moosgrünem Buchschuber. Normalausgabe (20 Euro), Vorzugsausgabe Nummer 1–15 (90 Euro), Nummer 16–75 (60 Euro), ISBN 978-3-947646-67-8. Text erscheint auch in den Marginalien 259.)

(Till Schröder)

So, 30.11.2025

Unter dem Titel "Der Kinderbuchsammler" gab es am 26.11. einen Beitrag zu Manfred Kujau im RBB – der in zwei Mediatheken der ARD abgerufen werden kann.

RBB: Porträt von Manfred Kujau

Am 26.11.25 gab es unter dem Titel Der Kinderbuchsammler einen Beitrag zu Pirckheimer-Freund Manfred Kujau in der Sendung Der Tag in Berlin & Brandenburg. Manfred Kujau arbeitete in der Glasindustrie und sammelte bereits als Lehrling Kinderbücher. Heute besitzt er mehrere hundert Exemplare und recherchiert die Lebenswege der meist unbekannten Autoren. So stieß er auf Emmy Landmann, eine jüdische Autorin, die während der Nazi-Zeit nach Holland emigrierte. Ihr 1920 erschienenes Bilderbuch Ein Starenheim ist eine Rarität. Kujau sammelt Bücher aus seiner eigenen Kindheit, die er damals nur ausleihen konnte, und liebt besonders die schönen Illustrationen alter Werke, die er in Antiquariaten oder online findet. Der Beitrag von Martina Hiller von Gaertringen ist hier und hier zu finden und anzuschauen. Ich habe den Bericht zu Manfred Kujau durch Zufall am besagten Sendetag gesehen. Musste mir diesen dann gleich in der Mediathek nochmal anschaun.

(Gesehen und gefunden von Robert Grieger)

Sa, 29.11.2025

Blatt 2 der Folge "Ein Handschuh" von Max Klinger – zu sehen in der Schau zur "Griffelkunst" in Bremen.

„Flirt und Fantasie“: Griffelkunst 100 Jahre in Bremer Kunsthalle

Die Ausstellung Flirt und Fantasie. Griffelkunst von Max Klinger bis Peter Doigin der famosen Bremer Kunsthalle (Am Wall 207, 28195 Bremen) – feiert das 100-jährige Jubilate dieses uniquen Kunstvereins mit Namen Griffelkunst. Nun: Die grafischen Künste eignen sich hervorragend, um Geschichten zu erzählen. Die Ausstellung zeigt frei fabulierende Bildsequenzen, die mit Radiernadel oder Lithografiekreide, mit Holz- oder Siebdruck oder auch fotographisch entstanden sind. Es geht um Erzählungen mit losen Enden, um Traum, Vision und Verwandlung, sämtlich um Bilder, die unsere Fantasie auf Reisen schicken. Die ausgewählten Zyklen aus der Sammlung der Kunsthalle wurden von der Hamburger Vereinigung aufgelegt. Der weltweit einzigartige Grafikkunstverein feiert 2025 sein 100-jähriges Jubiläum, gegründet von Johannes Böse, und der fand den Namen für den Verein in Max Klingers (1857–1920) 1891 verfasster kunsttheoretischer Schrift Malerei und Zeichnung (1891). In ihr formuliert der Maler, Bildhauer, Grafiker radikal neue Auffassungen vom künstlerischen Potential der Zeichnung und der druckgrafischen Serie. Befreit von ihrer Rolle als dienende oder reproduktive Medien sah er sie als eigenständige künstlerische Ausdrucksformen neben der Malerei. Aus dem feinen Bremer Max-Klinger-Bestand wird die Folge Ein Handschuh gezeigt. Zu sehen sind außerdem rund 65 Werke von Franz Burkhardt, Marcel van Eeden, Peter Doig, Asana Fujikawa, Wenzel Hablik, Anna Haifisch, Yves Netzhammer, Paul Nougé sowie Nedko Solakov, Emma Talbot und Heinrich Vogeler. Die Griffel-Schau ist bis zum 01. März 2026 zu sehn.

(André Schinkel via Christian von Hoffen)

Fr, 28.11.2025

Die Sammlung von Stefan Neuhaus gehört seit 2024 zum Bestand der Stabi. Vom 09.12. an wird sie Unter den Linden gezeigt. Die Eröffnung beginnt um 18.30 Uhr im Wilhelm-von-Humboldt-Saal der Bibliothek.

Stabi: Sammlung Stefan Neuhaus

2024 wurde die Sammlung Stefan Neuhaus in den Bestand der Staatsbibliothek zu Berlin übernommen. Seit den 1950ern baute der Berliner Comicenthusiast (1947–2022) diese systematisch auf, die Bandbreite des Comics, die Entwicklung des Genres bis in die Gegenwart dokumentierend. Die Sammlung enthält 4.400 Bücher und Hefte aus den Jahren 1951 bis 2022 ... die Hälfte davon aus den für den Comic-Markt bedeutenden Ländern USA, Frankreich und Belgien, weitere 1.000 Titel aus Deutschland – auch bedeutende Bestände aus Fernost. Kurator Christian Bachmann stellt herausragende Stücke der Sammlung vor. Anschließend diskutieren er, die Comic-Künstlerin Ulli Lust und der Journalist Andreas Platthaus über die Bedeutung der Gattung. Die Vernissage findet am 09. Dezember um 18.30 Uhr im Wilhelm-von-Humboldt-Saal (Unter den Linden 08, 10117 Berlin) der Stabi statt. Um Anmeldung zur Eröffnung wird gebeten. Die Stabi hat täglich geöffnet.

(André Schinkel/Pressemitteilung) 

Do, 27.11.2025

In Sachen „Pirckheimer-Archiv“

Aufruf in Sachen Pirckheimer-Archiv: Im nächsten Jahr feiert die Pirckheimer-Gesellschaft ihr 70. Jubiläum. In diesem Zuge wollen wir unser Archiv gern einer Institution übergeben, wie schon auf Mitgliederversammlungen sondiert und angeregt. Bevor wir aber solch ein Konvolut freigeben können, wollen wir das bestehende Archiv weiter strukturieren und wenn möglich ergänzen. Wir gehen auf Spurensuche nicht nur fürs Jubiläum, sondern auch für die Nachwelt. Denn nach verschiedenen Sichtungen des Bestands ist klar: Im Archiv sind über die Jahrzehnte Lücken entstanden vor allem durch die Umwälzungen nach 1989, den organisatorischen Abschied aus dem Kulturbund und durch Schäden an verschiedenen Lagerorten über die Jahre. Wir wenden uns dazu auch an unsere Mitglieder: Wer hat noch Informationen zu Schriftlichem oder Unterlagen, die er dem Archiv überlassen möchte? Das kann alles sein: Rundbriefe und Einladungen, Protokolle und Gaben, Grafiken und Korrespondenz, besondere Marginalien-Ausgaben und Ähnliches ... Die Vorstandsmitglieder Hans Rabenbauer (rabenbauer@pirckheimer-gesellschaft.org) sowie Till Schröder (schroeder@pirckheimer-gesellschaft.org) koordinieren das Archiv-Projekt im Hinblick auf das Jubiläum für die Pirckheimer-Gesellschaft und freuen sich über jeden Hinweis.

(Hans Rabenbauer/Till Schröder)

Mi, 26.11.2025

Exlibris: Open Call für Varna 2026

Im Vorfeld des 41. Internationalen FISEA-Exlibris-Kongresses in Varna (Bulgarien) 2026 ist wieder ein Exlibris-Wettbewerb für Künstlerinnen und Künstler ausgeschrieben. Beiträge dafür können bis zum 01. Juli 2026 bei den zuständigen Stellen eingereicht werden. Der Wettbewerb steht Künstlerinnen und Künstlern ab einem Alter von 16 Jahren weltweit offen. Der Bewerb wird von der Jordan Petkov Art Foundation mit Sitz in Varna am Schwarzen Meer organisiert. Teilnehmer und Teilnehmerinnen dürfen maximal 5 verschiedene Exlibris einreichen, jeweils in 3 signierten Exemplaren. Die eingereichten Kunstwerke müssen im Zeitraum 2024 bis 2026 entstanden sein – jedoch nicht vor August 2024. Es ist kein Thema vorgegeben. Alle grafischen Techniken, die mehrere Bilder erzeugen können, einschließlich digitaler Techniken, sind zulässig. Fotokopien, Zeichnungen oder Skizzen werden nicht akzeptiert. Es werden gestaffelt Preisgelder in Höhe von 1.000, 600, 2 x 500 und 400 Euro vergeben. Alle Informationen zur Competition finden sich auf dieser Website.

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Di, 25.11.2025

Der Hirsch Heinrich ist wieder da!

Der Hirsch Heinrich ist wieder da! Zu sehen ist er während der Ausstellung in der Wolfdietrich-Schnurre-Bibliothek in Berlin-Weißensee (Bizetstraße 41, 13088 Berlin) – vom 27. November bis zum 18. Dezember 2025, die Vernissage der Exposition findet am 27.11., 16.30 Uhr, statt. Ja, Hirsch Heinrich, das 2024 im Atelier Klemke erfundene Maskottchen des Weißenseer Kultursommers, ist einen Monat am Antonplatz zu Gast. Die Kinder aus dem Atelier Klemke zeigen ihre selbstgemalten und -gezeichneten Bilder. Hirsch Heinrich ist eine der bekanntesten Figuren Werner Klemkes (1917–1994), höchst renommierter Künstler in der DDR und weit darüber hinaus, das gleichnamige Buch mit dem Text von Fred Rodrian (1926–1985) erschien erstmals 1960. Die Bibliothek dazu wie folgt: „Hirsch Heinrich zieht in die Wolfdietrich-Schnurre-Bibliothek ein. Desweiteren werden von Kindern gezeichnete Bilder zu Hirsch Heinrich im Bereich der Kinderbibliothek präsentiert, ein Buch, wie die Zeichnungen entstanden sind, wird vorgestellt.“ Die nach dem renommierten, so u. a. 1983 mit dem Georg-Büchner-Preis geehrten Mitgründer (1920–1989) der Gruppe 47 benannte Wolfdietrich-Schnurre-Bibliothek befindet sich seit 2005 in der Nähe des Antonplatzes in Berlin-Weißensee. Sie ist Zentrum für Leseförderung und Medienkompetenz der Stadtbibliothek Pankow, zudem deren Sitz der Ausbildungsabteilung und zusammen mit der Volkshochschule Pankow und der Musikschule Béla Bartók ein Teil des Kooperationsstandortes Bildungszentrum am Antonplatz. Zur feierlichen Eröffnung wird es eine Darbietung mit dem Kinderchor der Musikschule geben.

Hirsch Heinrich ist wieder da!
Ausstellung 27.11.–17.12.2025
Wolfdietrich-Schnurre-Bibliothek
Bizetstraße 41, 13088 Berlin

(Robert Grieger/Pressemitteilung)

Mo, 24.11.2025

Oldenburg: „Unter soviel Lidern“

Ab dem 28. November 2025 zeigt die Landesbibliothek Oldenburg am Pferdemarkt 15, 26121 Oldenburg die neue Ausstellung Unter soviel Lidern. Fotografien von Jan Jindra zu Lebensorten von Rainer Maria Rilke, die bis zum 07. Februar 2026 zu sehen sein wird. Rainer Maria Rilke (1875–1926), durch seine Zeit in Worpswede auch dem Norden verbunden und einer der größten Dichter deutscher Sprache der letzten anderthalb Jahrhunderte, wird 2025 (150. Geburtstag) wie 2026 (100. Todestag) gleichermaßen geehrt, seine Kraft als so gewaltiger wie empfindsamer Wortschöpfer wirkt bis heute nach. Eben erst erwiesen ihm 75 Lyrikerinnen und Lyriker der Gegenwart die Reverenz, in dem sie ihn in ihre Diktion transformierten und de facto nachdichteten, erschienen unter dem Titel Tanzt die Orange. 100 Antworten auf Rilke bei Hanser. Nun: Bei der Vernissage der Ausstellung Unter soviel Lidern wird in Oldenburg am Donnerstag, den 27.11.25, um 19 Uhr der Künstler Jan Jindra anwesend sein. Nach der Begrüßung durch Dr. Gerald Volkmer wird Dr. Silke Pasewalck (beide Bundesinstitut für Kultur und Geschichte des östlichen Europa) den einführenden Vortrag halten. Anlässlich von Rainer Maria Rilkes 150. Geburtstag am 04.12.2025 hat sich der tschechische Künstler Jan Jindra auf eine fotografische Spurensuche zu Rilkes Orten in seiner Geburtsstadt Prag, in St. Pölten, Worpswede, Arles, Berg am Irchel, Duino, Paris, Saint Maries-de-la-Mer, Venedig und in der Schweiz begeben. Die Fotoausstellung zeigt zentrale Orte eines unsteten Dichterlebens, das durch ganz Europa führte. Sie sind entscheidende, heißt es, Bezugspunkte des poetischen Schaffensprozesses, daher begleiten auch Zitate oder Auszüge aus dem literarischen Werk, zudem der Korrespondenz R. M. Rilkes Jan Jindras Fotografien ... – diese beschränken sich nicht allein auf topografische Beschreibungen, sondern blicken in das Innere der Dinge. Diese Räumlichkeit der Bilder, die Wechselwirkung von Details und Großaufnahmen reflektieren dabei die poetischen Bewegungen in Rilkes Werk. Die Begleittexte stammen von Alena Bláhová. Die Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 10 bis 19 Uhr, Samstag 09 bis 12 Uhr; der Eintritt in die LBO ist frei. Alle Infos zu Ausstellung, Vernissage und zum Begleitprogramm gibt es hier. Rilke in Oldenburg: Gute Sache!

(André Schinkel/Pressemitteilung)

So, 23.11.2025

Logo der Leibniz-Sozietät von Gabriele Mucchi und Ort der Bibliothek seit 2012: Rittergut Staucha. | © Logo: bei LS, Fotografie: Jörg Blobelt (CC BY-SA 4.0)

Peter-Sodann-Bibliothek Staucha wird durch Leibniz-Sozietät über Kooperationsvertrag gestützt

Das 42. Jahrestreffen der Pirckheimer Gesellschaft 2015 in Meißen und in Staucha in der Peter-Sodann-Bibliothek (am Thomas-Müntzer-Platz 06 in 01594 Stauchitz) erhält neues Gewicht durch einen eben abgeschlossenen Vertrag. Die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e. V., eine nach dem klassischen Prinzip der europäischen Akademien wirkende Vereinigung von hervorragenden Natur-, Geistes-, Sozial- und Technikwissenschaftlern, hat am 15. November 2025 mit der Peter-Sodann-Bibliothek eG einen Kooperationsvertrag unterzeichnet. In den Mitteilungen der Sozietät heißt es dazu: „Der Gegenstand des Kooperationsvertrags zwischen der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e. V. und der Peter-Sodann-Bibliothek (PSB) erstreckt sich einerseits auf die wissenschaftliche Nutzung des von der PSB gesammelten Schriftguts aus der Zeit der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR (1945 bis 1990) und andererseits auf die Nutzung des interdisziplinären Potentials der in der Leibniz-Sozietät versammelten Natur-, Technik-, Geistes- und SozialwissenschaftlerInnen für die Profilierung der gemeinnützigen Arbeit der PSB. In der PSB werden nicht nur die Erstauflagen der Bücher gesammelt werden, sondern auch Exemplare aller nachfolgenden Auflagen, jeweils mit ihren Schutzumschlägen, was von Relevanz für das Erkennen von wissenssoziologischen, wissenschafts- und literaturgeschichtlichen Zusammenhängen und nicht zuletzt von buchästhetischen Gestaltungspraktiken ist.“ Weiter heißt es: „Der größte Teil des Gesamtbestands ist nach Verlagen – und innerhalb der Verlage nach Reihen – geordnet, was ermöglicht, den editorischen und den kultur- und verlagspolitischen Wandel zu rekonstruieren und auf diese Weise bislang kaum erforschte Wege zum Verständnis der Literaturlandschaft im Osten Deutschlands zu gehen. Außerdem wird auch ‚graue Literatur‘, d. h. nicht abgabepflichtige Literatur, gesammelt, was für jede Form sozial- und kulturgeschichtlicher Forschung von hoher Relevanz ist.“ Und: „Der Bestand ist frei zugänglich ist, was das Entdecken von Einzeltiteln innerhalb einer Verlagsproduktion sowie das – auch haptische und direkte – Begreifen von Literatur ermöglicht.“ Peter Sodann, weithin bekannter Schauspieler, langjähriger Prinzipal des neuen theaters in Halle: Er rettete hunderttausende Bücher und war bis zu seinem Tod im April 2024 Pirckheimer-Mitglied. 

(Peter Arlt, Mitglied der Leibniz- und der Pirckheimer-Gesellschaft)

Sa, 22.11.2025

Helme Heine ist in seiner Wahlheimat in Neuseeland mit 84 gestorben. | © HelmeHeineArt (CC BY-SA 4.0)

„Freunde“: Trauer um Helme Heine

Seine Bücher und Figuren, aus Freunde, Mullewapp oder auch der durch Peter Maffay in Klang und Bild gesetzten Drachensaga Tabaluga, sind legendär – mit Fug und Recht kann man Helme Heine als einen der bekanntesten und erfolgreichsten Kinderbuchautoren und -illustratoren der Gegenwart bezeichnen. Der 1941 in Berlin geborene Künstler, der auch Drehbücher, Hörspiele und satirische Texte verfasste, lebte zeitweise auch in Südafrika, etwa seit 1990 nannte er down under sein Zuhause, nahm zuvor noch Zwischenstation in Irland. 1976 debütierte Heine mit dem Elefanteneinmaleins bei Middelhauve. Aber am bekanntesten sind sicherlich die drei Freunde aus dem Mullewapp-Kosmos geblieben, denen 2009 auch Filmehren angediehen: Johnny Mauser, Franz von Hahn sowie der dicke Waldemar. Helme Heine wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Troisdorfer Bilderbuchpreis, einem Premio Grafico wie dem Oldenburger Bilderbuchpreis ... Helme Heine starb am 20. November in seiner Wahlheimat Russell, Northland (Neuseeland) – er wurde 84 Jahre alt. 

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Das Grafikmuseum Stiftung Schreiner in Bad Steben lädt zur Ausstellungseröffnung am 23.11.2025 ein.

Bad Steben, 23.11.: „Spiegelungen“

Das Grafikmuseum Stiftung Schreiner (Badstraße 30/31, 95138 Bad Steben) lädt zur Vernissage der neuen Ausstellung am 23.11.2025 um 11 Uhr nach Bad Steben ein. Gezeigt werden Arbeiten von Reiner Schwarz unter dem Titel Spiegelungen. Lithografien (1962–2015). Die Grafiken des 1940 in Hirschberg in Niederschlesien (heute Polen) geborenen Künstlers werden bis zum 22.02.2026 zu sehen sein. Schwarz gilt als wichtiger Vertreter des Kritischen Realismus in Deutschland. Über sechs Jahrzehnte hat der seit dem Kunst-Studium bei Mac Zimmermann (1912–1995) in Berlin wirkende Zeichner und Grafiker ein beeindruckend konsequentes und im Kunstbetrieb selten wahrhaftiges Œuvre geschaffen. „Bemerkenswert ist die hohe künstlerische Qualität, die aus der Präzision einer in zeichnerischer Akribie und inhaltlicher Dichte subtil erfassten Wirklichkeit und der handwerklichen Perfektion im technisch aufwändigen vielfarbigen Eigendruck spricht. Motivisch konzentriert er sich hierbei auf die bei ihm stets Existentielles berührende Figur wie auch die eher unscheinbaren, rasch übersehenen Objekte der materiellen Kultur. Indem er diese surreal anmutenden Welten in der Spiegelung ihrer Essenz einem neuen Sinn öffnet, wobei er nicht selten mit Albrecht Dürer, Rembrandt van Rijn, Caspar David Friedrich, Pablo Picasso oder Andy Warhol die Kunstgeschichte zitiert, schärft er nachhaltig unser Bewusstsein und Auge für das leise Dazwischen.“ Es gibt im Rahmen der Ausstellung auch immer wieder Führungen – diese finden jeweils am Mittwoch um 15 Uhr statt: am 26. November und 10. Dezember 2025 sowie am 21. Januar 2026, 04. und 18. Februar 2026. Treffpunkt für die Führungen ist das Foyer des Kurhauses. Zur Eröffnung spricht Dr. Tobias Ertel. Das Museum ist geöffnet jeweils von 09 bis 18 Uhr. Eintritt: frei. Telefon: (0160) 91 97 93 68.

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Fr, 21.11.2025

06.12.: 70. 'Kinderbuchausstellung' in Offenbach. | © Illustration: Tatjana Prenzel. Gestaltung: turbo type

Kinderbuchausstellung ab 06.12.

Vom 06.12.25 bis zum 15.03.26 ist die 70. Internationale Kinderbuchausstellung in Offenbach zu sehen. Ja, die Traditionsausstellung bei Klingspor (Herrnstraße 80, Südflügel Büsingpalais, 63065 Offenbach am Main) wird 70, und die Kids sind herzlich eingeladen zur Party! Ein Geburtstag ist in vielen Teilen der Welt ein Grund zu feiern, aber auch Anlass, über Vergangenheit und Zukunft nachzudenken. Drei Monate lang feiert die Kinderbuchausstellung Geburtstag und schaut zurück auf viele Jahrzehnte Bilderbuch. Was ist alles auf dem Buchmarkt los gewesen, welche Ausgaben sind heute Kult, und was würde heute nicht mehr so im Regal landen? Was erwartet das Kinderbuch in der Zukunft? Daneben zeigt die Ausstellung wie in jedem Jahr zahlreiche Neuerscheinungen aus vielen Ländern, die besonders schön gestaltet oder erzählt sind. „Kommt also vorbei, feiert mit uns zum 70. Mal die Kinderbuchausstellung, stanzt Konfetti und stempelt Geschenkpapier, entdeckt neue und alte Bilderbücher, bastelt Girlanden und freut euch mit uns!“ Alle Info dazu hier!

(Robert Grieger/Pressemitteilung)

Do, 20.11.2025

Das Theorienetzwerk Illustration lädt zur Diskussion auf der artbook.berlin am 22.11.2025 um 16 Uhr ein.

Illustrieren in unsicheren Zeiten

Gesprächs- und Theoriezeit auf der artbook.berlin 2025: Illustrieren in unsicheren Zeiten. Wie reagiert die Lehre auf Herausforderungen des 21. Jahrhunderts? So heißt die Diskussionsrunde des Theorienetzwerks Illustration am Samstag auf der Buchkunst- und Grafikmesse, die am 21. 11. beginnt und – bis zum 23.11.2025 im Kunstquartier Bethanien (Mariannenplatz 02, in 10997 Berlin-Kreuzberg) in der Hauptstadt stattfindet. Andreas Rauth und Pirckheimer-Vizevorstand wie Chefredakteur der Marginalien Till Schröder diskutieren mit Irmela Schautz, Jakob Hinrichs und Christian Gralingen am 22.11. um 16 Uhr daselbst. Auch die Pirckheimer-Gesellschaft selbst wird die ganze Zeit auf der Messe vor Ort sein, für wenn es eine(r) nicht gewusst hat. Und die ganze Zeit auch ist der Eintritt frei. Viel mögliches Licht also in den unsicheren Zeiten, die uns anschaun, und in diesem lichtarmen November, gottlob und überdies. Und eine Messe voll Buch sowieso.

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Mi, 19.11.2025

Gustav Kluges "Disegno ≠ Disegno. Codex Delta", das soeben bei Angeli & Engel erschien, worauf wie auf die Exhibition in Hamburg ein Extra-Bothe hinweist.

Hamburger Bothe extra zu Gustav Kluges „Codex Delta“ erschienen

Gustav Kluges Ausstellung Codex Delta wird vom 21. November 2025 bis 31. Januar 2026 in der Produzentengalerie gezeigt, im Verlag Angeli & Engel erschien eigens ein neues Buch von Kluge, auch weist die neue November-Extraausgabe des Hamburger Bothen darauf hin. Die Eröffnung der Schau in der Admiralitätsstraße 71, 20459 Hamburg findet am 20.11. um 18 Uhr statt. Codex Delta bezieht sich ursprünglich auf einen Text, der aus 15 Paragrafen besteht. Ein Ziel dieses Textes ist es, 60 Jahre Zeichnen, Schreiben und Malen in Kluges Werk zu ordnen und verorten. Ausgangspunkt für diese Gedanken ist ein Satz aus der chinesischen Tradition: Zeichnen und Schreiben stammen aus einer Quelle. Diese Sichtweise motiviert den Maler, Tagebucheinträge und Briefe einzubeziehen und sie seinen Werken gleichzustellen. Für Kluge war diese Aussage ein Ausgangspunkt, die anders ausgerichtete europäische Denktradition neu zu überprüfen. Auszüge aus den 15 Paragrafen sind in einem Wandtext in der Ausstellung aufgelistet und chiffriert. Sie stehen für die Überzeugung des Autors, dass Konzepte, Begriffe und Gedanken in den Bildern eingeschrieben sind. Neuerscheinung: Gustav Kluge, Disegno ≠ Disegno. Codex Delta, soeben erschienen in limitierter Auflage bei Angeli & Engel, zu haben in Vorzugsausgabe (55 Exemplare, mit Original und Signatur vom Künstler) und regulärer Ausgabe (der Rest der 144er Auflage), diese ebenfalls ein Kleinod. Im Format 24 x 30 cm, bei einem Umfang von 140 Seiten durchgehend mit Bildern von Gustav Kluge, ISBN 978-3-9824980-4-1. Kontakt besteht bei Kauf-Interesse zu den Editeuren via Peter_Engel@gmx.de und Rudolf_Angeli@web.de. Wer eine Ausgabe von Codex Delta sein Eigen nennen will, beeile sich.

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Di, 18.11.2025

Die artbook.berlin 2025: vom 21. bis zum 23.11.2025.

artbook.berlin vom 21. bis 23.11.25

Vom kommenden Freitag, 21.11.2025, bis zum Sonntag, den 23.11.2025, lädt wieder die renommierte artbook.berlin ins Kunstquartier Bethanien, Mariannenplatz 02, in 10997 Berlin-Kreuzberg, ein. Eine große Zahl an Künstlerinnen und Künstlern (darunter: Andrea Ackermann, Tina Flau und Pirckheimer-Freund Rainer Ehrt), Editionen und Verlage bieten wieder originalgrafische Bücher und Grafik an. Die von Corn.elius und Hanneke van der Hoeven organisierte Messe ist freitags von 18 bis 21, samstags von 14 bis 20 und am Sonntag von 11 bis 17 Uhr geöffnet. „Die Schichtung von Strukuren lässt den Druck schwingen“, so wirbt einBUCH.haus für die Freude an guter Book Art. Davon überzeugen kann man sich am kommenden Wochenende. Alle Infos zum Event gibt es hier.

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Mo, 17.11.2025

21.11.25: Bundesweiter Vorlesetag. | © Gert Albrecht

21.11.25: Bundesweiter Vorlesetag

Das größte Vorlesefest Deutschlands findet am 21.11.2025 statt. Zum Bundesweiten Vorlesetag erzählen tausende Kapitel gemeinsam eine große Geschichte: Wie wichtig Vorlesen für die Entwicklung von Kindern ist. Seit 20 Jahren machen die Initiatorinnen Die Zeit, Stiftung Lesen und die Deutsche Bahn Stiftung auf die Bedeutung des Vorlesens aufmerksam. Denn genau das ist der erste Schritt zum Lesenlernen – eine zentrale Fähigkeit, die das gesamte Leben beeinflusst. Der Aktionstag dient vielen als Einstieg in ein freiwilliges Engagement für die Leseförderung: Unter den Teilnehmenden sind viele Menschen bereits zum zweiten Mal dabei. Der Bundesweite Vorlesetag erschafft so seine große und eigene Vorlese-Community und wirkt dadurch nachhaltig – auf freiwilliges Engagement und auf zukünftige Generationen. Dazu passt das Motto, unter dem in diesem Jahr vorgelesen wird: „Vorlesen schafft Zukunft.“ Alle Infos zum Thema finden sich hier.

(Robert Grieger/Pressemitteilung)

So, 16.11.2025

book art center Halle und Dichterkreis Halle: 2 x 17 Arbeiten in Text und Bild finden sich im ganz neuen b.a.c.H.-Taschenkalender 2026. Es ist dies die erste Zusammenarbeit beider Künstler:innen-Kollektive. Der Kalender wurde 500-mal gedruckt und kostet 29 Euro. Er wurde am 03.11.25 erstmals präsentiert.

book art center Halle: Kalender

1991 gründeten Studierende der Germanistik den dritten Halleschen Dichterkreis, eine offene Runde von Autor:innen, die sich regelmäßig trifft, um ihre jeweils aktuellen, noch unfertigen Texte zur Diskussion zu stellen. Dank der Arbeit in dieser Runde ist schon eine beachtliche Zahl an Gedichtbänden, Erzählbänden und Romanen auf den Weg gebracht worden ... Seit 2014 gibt es das Künstler:innenkollektiv book art center Halle, kurz b.a.c.H. Es veröffentlicht unter anderem seit 2015 einen Taschenkalender, der jedes Jahr aufs Neue unter einem bestimmten Motto 12 bis 14 Künstler:innen mit ihren Arbeiten vereint. Die Künstlerinnen des b.a.c.H. haben überwiegend an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein in Halle studiert. Neben den eingestreuten Illustrationen bietet der Kalender im Taschenbuchformat in der Wochenübersicht reichlich Platz für Notizen, eine Sammeltasche bewahrt wichtiges Kleinod. Nun – für das Jahr 2026 – haben sich das book art center Halle und der Hallesche Dichterkreis zusammengefunden, um den Kalender für das kommende Jahr gemeinsam zu gestalten. Diese Kooperation symbolisiert das große &-Zeichen als leuchtenden Iris-Siebdruck auf dem blau melierten Leinenumschlag. So feiern wir auch 2026 als Jahr der fruchtbaren Zusammen­arbeit – denn ein bisschen mehr Wir ist für alle gut, oder? Der b.a.c.H.-Taschenkalender 2026, der am 03.11. im Rahmen des Wir-Festivals seine Premiere feierte, kostet 29 Euro, die Auflage ist limitiert auf 500 Exemplare. Er kann via Mail: post@bookartcenterhalle.de, bestellt werden.

(Petra Reichenbach/Pressemitteilung)