Pirckheimer-Blog

Neuhauser Kunstmühle

Mo, 12.02.2024

TdoT: Neuhauser Kunstmühle lädt (17./24.02.) ein.

Neuhaus: Tage der offenen Tür

Zu gleich zwei Tagen der offenen Tür laden die Betreiber der Neuhauser KunstmühleElisabeth und Nikolaus Topic-Matutin, in die Obere Hauptstraße 1 in A-3192 Hohenberg in ihre Art-&-Print-Mühle nach Niederösterreich ein. Diese finden am 17. und am 24. Februar 2024 – und jeweils von 11 bis 17 Uhr – statt. „Wir freuen uns auf Ihren Besuch“, schreiben die beiden in ihrer offiziellen Einladung zur Erinnerung an die beiden Termine in der Kunstmühle. Die Neuhauser Kunstmühle bietet seit Jahr und Tag künstlerische Druckgrafik und Künstlerbücher in kleinen Auflagen und authentischer Technik sowie „Kunstvermittlung als Vernetzung zwischen Zeigen und Sehen“ an. Auch ist sie, unter dem Slogan „Glas ist geformtes Licht“, ein vermittelnder Hort für die Glaskunst der Gegenwart. Stöbern lohnt sich immer und ist möglich unter dem Weblink der Kunstmühle. 

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Sa, 23.12.2023

Jahreswechselgrüße der Neuhauser Kunstmühle.

Grüße zum Jahreswechsel von der Neuhauser Kunstmühle

Ein Jahr, das man gern vergessen möchte und aber ob seiner Brisanz nicht in den Skat drücken kann, geht zu Ende. Mehr denn je sind nun wohl gute Wünsche und Aussichten wichtig. Aus Österreich grüßt die Neuhauser Kunstmühle alle Kunstfreunde und Sammler, wünscht Festtage in Ruhe sowie Hoffnung und eben einen guten und glücklichen Neustart in ein neues Jahr 2024. Auch im kommenden Jahr werden uns die Betreiber der Kunstmühle, Elisabeth und Nikolaus Topic-Matutin, mit ausgewählten Drucken und Angeboten die Augen schön machen. Das dürfte sicher sein. Nun muss es nur noch mit der Welt und zwischen den Menschen wieder klappen. Aber dazu sind eben gute Wünsche auch gemacht, einen Ausblick zu wagen. Fassen wir uns in Mut ...

(André Schinkel)

Sa, 18.11.2023

Christiane Pott-Schlager: "Betonierte Freiheit", 4-Platten-Farbradierung, 2016, 26 Stck., 44 x 94 cm.

Ein Neuhauser Weihnachtspaket

Einen kleinen Weihnachtskorb haben die Betreiber der Neuhauser Kunstmühle gepackt. Sie schreiben dazu: „Sehr geehrte Damen und Herren, die Weihnachtsangebote schieben sich überall mit Macht in die öffentliche Wahrnehmung, und unsere Welt ist das eigentlich nicht. Aber ohne immer von Neuem auf sich aufmerksam zu machen, verschwindet man schnell in der Flut der Sprüche und Bilder, und Druckgrafik, aber auch alle Kunst, ist nicht dazu da, in der Lade zu verschwinden und ungesehen zu verdämmern. Also haben wir einen Weihnachtskorb zusammen-gestellt, in dem (natürlich neben allen anderen Kunstwerken, die es bei uns gibt) 62 ausgesuchte Arbeiten zu einem attraktiven Preis darauf warten, zu Ihnen zu kommen, als Geschenk an Sie selbst oder als Gabe für Ihre Familie und Freunde. Viel Freude beim Gustieren!“ Alle Infos zu den Rabatt-Preisen der Arbeiten vieler Künstlerinnen und Künstler gibt es auf der Webseite der Kunstmühle.

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Mo, 23.10.2023

Eduardo Roca: "Sitzende", Lithografie, 2021, 54 x 75,5 cm, das Blatt ist in einer 20er Auflage verfügbar.

Ein besonderes Angebot der Neuhauser Kunstmühle

Eine ganz besondere Aktion hat sich die Neuhauser Kunstmühle ausgedacht – sie bietet feine Blätter zu moderaten Preisen auf ihrer Webseite an. Die Betreiber schreiben: „Sehr geehrte Damen und Herren, das positive Echo auf Christoph Wetzels Folge Modell hat uns veranlasst, unsere Editionen nach Aktdarstellungen durchzusehen. 21 ganz unterschiedliche Blätter, teils erstmals in die Website aufgenommen, haben wir zu einer Gruppe zusammengestellt. Sie finden Sie, mit speziellen Angebotspreisen bis 12. November 2023, hier.“ Die Gruppe umfasst ein- und zweifarbigen Lithografien von Eduardo Roca, Ferdinand Böhme, Josef Zenzmaier und Marika Voss, die in kleinen Auflagen von 20 bis 40 Stück (auch ein Unikat ist dabei) zu Preisen von 180 bis 410 Euro angeboten werden. Man beeile sich, einige der wunderschönen Blätter sind sicher sehr begehrt.

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Mi, 19.07.2023

Virtuell ausgestellt – Gottfried Salzmanns "NY III".

Gottfried Salzmann virtuell

Bis zum 16. Oktober des laufenden Jahres werden, kuratiert von der Neuhauser Kunstmühle, die druckgrafischen Arbeiten Gottfried Salzmanns (äquivalent zur Ausstellung Josef Zenzmaiers, der Pirckheimer-Blog berichtete) in einer virtuellen Ausstellung gezeigt. Diese digitale Schau flankiert dabei eine augenblickliche Vielzahl von „echten“ Ausstellungen des Künstlers in Österreich. Die Betreiber der Kunstmühle, Elisabeth und Nikolaus Topic-Matutin, arbeiten seit vielen Jahren mit Salzmann zusammen. Stellvertretend für die Vielzahl der Exponate und nicht zuletzt auch Techniken, in denen der Grafiker arbeitet, sei die Farblithografie NY III von 2012 gezeigt, die im Breite-Höhe-Format von 52 x 76 Zentimetern ganz typisch ist für die metropolitanischen Landschaften Gottfried Salzmanns. Aber auch noch einige stillere Motive sind auf der Seite der Kunstmühle verfügbar, die Farbradierungen See und Allee etwa. Ein virtueller Rundgang (wie auch im Angebot der Hohenberger Kunstinstanz im Neuhauser Schloss zu stöbern) lohnt sich.

(André Schinkel) 

Sa, 15.07.2023

Blick in die virtuelle Josef-Zenzmaier-Ausstellung.
Ein Blatt aus dem Buch "Der Weg zur Großmutter".

Josef Zenzmaiers Druckkunst

Bis zum 15. Oktober ist das druckgrafische Werk Josef Zenzmaiers (1933–2023), mit dem die Neuhauser Kunstmühle von 1997 bis zu seinem Tod zusammenarbeitete, in einer virtuellen Ausstellung zu sehen. Die Betreiber der Kunstmühle, Elisabeth und Nikolaus Topic-Matutin, schreiben dazu: „… durch viele Jahre durften wir das druckgrafische Schaffen von Josef Zenzmaier begleiten: die ersten Arbeiten entstanden 1997, und 2015 konnten wir das Künstlerbuch Der Weg zur Großmutter herausbringen. Danach begannen wir neue Projekte, die aber nicht mehr fertig geworden sind. Um diesen Weg nachvollziehbar zu machen, haben wir für die Lithografien des Künstlers eine virtuelle Ausstellung eingerichtet, zu der Sie mit einem Klick hier gelangen. Das Buch Der Weg zur Großmutter (in der virtuellen Ausstellung können wir es aus technischen Gründen nicht zeigen) ist eine verdichtete Reise in die Kindheit, auf der der Künstler in vollständiger Beherrschung seiner Mittel den Weg des Kindes, das er einmal war, noch einmal geht. Die Farblithografien des Buchs gibt es in geringer Zahl auch als Einzelblätter […]. Wir sind stolz auf diese lange Zusammenarbeit.“ Die einzelnen lithografischen Blätter (insgesamt 11 Motive v. a. aus der Weg-Serie) sind auf der Webseite der Kunstmühle einsehbar, vergleichbar und bestellbar. Josef Zenzmaier, der in Kuchl (Land Salzburg) lebte, war vor allem als Skulpteur und Bildhauer bekanntgeworden. Sein künstlerisches Gesamtwerk wurde wiederholt ausgezeichnet und geehrt. 1983 erhielt er den Wiener Festwochenpreis für Großplastik und 1999 den Karl-Weiser-Preis.

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Do, 29.06.2023

Whalewatching und Hortensie

Die Neuhauser Kunstmühle im niederösterreichischen Hohenberg bietet zwei zum Teil recht rare Drucke von Günther Nussbaumer an. Die Betreiber Elisabeth und Nikolaus Topic-Matutin schreiben dazu: „… im Winter 1996/1997 besuchte unser Freund, der Maler Günther Nussbaumer, die Azoreninsel São Miguel. Er hatte damals mit dem Winterwetter wenig Glück, es regnete und stürmte. Aber selbst im Winter finden sich auf den Azoren einzelne Hortensienblüten, und so brachte Günther zwei Motive mit, zu denen er dann bei uns Lithografien schuf: Das Blatt Hortensie und, in zwei Farbvarianten, das Blatt Mare Atala. Von der Hortensie (Abb.) sind nur noch die allerletzten Exemplare verfügbar, sodass wir Bestellungen in der Reihenfolge des Einlangens berücksichtigen werden. (…) Mare Atala evoziert einen Besuch in einer verfallenen Walfangstation im Ort Capelas. Mit Booten, wie der Künstler eines darstellt, und die mit 12 Männern am Ruder besetzt waren, gingen die Azoreaner bis ins 20. Jahrhundert auf Walfang. Der gejagte Wal musste mindestens so groß sein wie das Boot, und er wurde vollständig verwertet: vom Schmierfett bis zu den Knochen, aus denen kleine Kunstwerke geschnitzt wurden. Heute hat sich diese Tradition als Whalewatching fortgesetzt ... Alle Informationen zu den Nussbaumer-Blättern und vielen weiteren Angeboten der Neuhauser Kunstmühle finden alle an Grafik Interessierten auf deren Webseite.

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Di, 30.05.2023

Wolfgang Marx: "Swimmingpool", Farblithografie, in vier Farbvarianten erhältlich, 49 x 65 cm, 2003.
Wolfgang Marx: "Unter der Zeltplane II", Farblithogr., 48 x 64 cm, teils als Hochformat signiert, 1999.

Kunstmühle: Pool, Zelt, Schatten

Der Sommer wirft auch in der Grafikszene seine farbreichen Schatten voraus. So bietet auch die Neuhauser Kunstmühle im österreichischen Hohenberg einige Blätter von Wolfgang Marx zum immerwährenden Thema an. Die Betreiber im niederösterreichischen Mostviertel, Elisabeth und Nikolaus Topic-Matutin, schreiben dazu: „… um einen Pool muss man sich immer wieder kümmern, alles Mögliche fällt hinein, muss mit dem Kescher herausgeholt werden, und wenn das Wasser klar ist und die Sonne scheint, werfen Mensch, Kescher und Welle Schatten: diese Situation hat Wolfgang Marx in seiner 2003 entstandenen Lithografie Swimmingpool eingefangen.“ Von dem Blatt gibt es bei einer Gesamtauflage von 94 Exemplaren vier Farbvarianten, jede ist für 360 Euro zu haben. Auch auf zwei weitere Blätter sei verwiesen: Unter der Zeltplane I und II, 1999 entstanden, zum gleichen Preis erhältlich. Dazu heißt es wiederum: „Nicht weit entfernt hat der Künstler sein Zelt aufgeschlagen. Wir sind im Süden, und es steht unter einer schattenspendenden Pinie. Wir wissen ja schon, dass die Sonne scheint, und einige Nadeln des Baumes sind auf die Zeltplane gefallen: Sie werfen dort einen kalligrafischen Schatten …“ Und weiter steht da im Angebot: „Bilder des Sommers – vor allem eine Essenz, eine Verdichtung. Diese Alchemie leitet Künstler und Drucker auf dem Weg vom ersten Strich auf dem Lithostein zur Signatur der Auflage: so entsteht DruckKunst.“ So ist es, fürwahr. Diese und alle weiteren Angebote sind wie gewohnt auf der Webseite der Neuhauser Kunstmühle zu finden. Und so kann man nur hoffen, Künstler wie Sammler trifft ein großer Sommer in dieser wackligen Zeit, samt Licht und Einkehr, wunderbarem Haupt- und Beifang, sei es im Pool ... oder in der Kunstmühle in Hohenberg ...

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Mi, 01.03.2023

"Der Weg zur Großmutter": Drei Impressionen.

Der Weg zur Grossmutter

An sich war es eine recht erfreuliche Angelegenheit, als die Neuhauser Kunstmühle ein neues originalgrafisches Buch ankündigte und bewarb, und zwar Der Weg zur Großmutter von keinem Geringeren als dem Bildhauer Josef Zenzmaier (1933–2023), dem aufgrund seiner Bedeutung als österreichischer Künstler eine weitaus größere Strahlung über den ‚inneren Wirkkreis‘ hinaus zu wünschen wäre. Die Ankündigung des mit neun farbigen Lithografien des Meisters bestückten, in 35 Exemplaren von Joe Holzner gedruckten querschmalen Büchleins überschnitt sich dabei mit der Todesnachricht zum Zeit seines Lebens in seinem Geburtsort Kuchl ansässigen Zenzmaier. Am 29. Januar des Jahres starb der mit dem Wiener Festwochenpreis und Karl-Weiser-Preis Geehrte.

Im Nachruf der Neuhauser Kunstmühle heißt es: „Von seiner Herkunft her in seinem Heimatort stark verankert, haben vor allem auch italienische Traditionen seine Kunst durchaus geprägt. Seine Arbeitsweise war von steter Suche nach Vollendung gekennzeichnet und hatte nie den schnellen Effekt im Blick. Von entschiedener Spiritualität geleitet, wurde er im volatilen Kunstmarkt kaum wahrgenommen. Wer den Weg in sein Haus fand, wurde mit wunderbaren Einblicken in seinen Schaffensprozess und weisen Gesprächen belohnt. Der Künstler hat uns verlassen. Seine Gestalten werden uns hell begleiten.“ Ein Ort dieser Gestalten ist dieses Buch. 

Das vom Künstler selbst, Holzner und Kunstmühlen-Mitbetreiber Nikolaus Topic-Matutin gestaltete Werk, das bei Gleichweit-Strasser gebunden wurde, ist nun zum Preis von 1.600 Euro in Neuhaus zu erwerben. Es enthält einen „Weg in Bildern“ – farbige Reminiszenzen Zenzmaiers an seine Kindheit und seine Großmutter. Auf den neun Blättern stellt er in vielfarbigen Szenen dar, was ihm auf dem Gang eben zur letzteren in den Blick gerät. Der Weg zur Großmutter wird so zum ersten Baustein des Zensmaier’schen Vermächtnisses. Informationen zum Werk und Kontakt zu den Betreibern bei Interesse am Buch gibt es über die Webseite des Kunstmühle in Neuhaus.

Josef Zenzmaier: Der Weg
zur Großmutter. Ein Weg in Bildern,
9 Lithografien, von Joe Holzner in 
35 Exemplaren auf BFK Rives 250 g 
gedruckt. Gestaltung: Josef Zenzmaier, 
Joe Holzner, Nikolaus Topic-Matutin,
Bindung: Buchbinderei Gleichweit-Strasser.

(André Schinkel)

Sa, 31.12.2022

Constanze Kreiser grüßt zum Jahresende/-anfang.
Auch aus Neuhaus/Österreich kommen gute Grüße.
Matthias Frohl grüßt aus Brandenburg (Havel) ...
... und Matthias Gubig aus der Hauptstadt Berlin.

Grüsse zum Jahreswechsel

Nun ist das Licht im Steigen,
Es geht ins neue Jahr.
Lass deinen Mut nicht neigen,
Es bleibt nicht, wie es war.
So schwer zu sein, ist eigen
Im Anfang immerdar,
Am Ende wird sich’s zeigen,
Wozu das Ganze war.
Nicht zage gleich dem Feigen
Und klag’ in der Gefahr!
Schwing auf zum Sonnenreigen
Dich schweigend wie der Aar!
Und wenn du kannst nicht schweigen,
So klage schön und klar!

Friedrich Rückert (1788–1866)

Am Ende eines solchen Jahres tun die Grüße der Kunst- und Gleichgesinnten gut. Mögen sie doch eine Ermutigung und ein Ansporn sein, sich wieder und wieder in Hoffnung und Weitblick zu fassen, in der leisen Aussicht, 2023 möge ein friedlicheres und ein gutes Jahr für die Kunst und die fortgesetzte Freude am Buch sein. Bekanntlich blüht das Wachsende und Beschauliche im Frieden am besten. Schon die großen Dichter von F. G. Klopstock über Hölderlin bis hin zu Karl Mickel sangen so eine jeweilige Friedens-(oder Frühlings-)feier. Und nicht zuletzt sind die Hingabe selbst und auch die Leidenschaft so paradiesische wie irdische Künste zugleich.

Und ist es nicht so, wie es einstmal Friedrich Rückert, einer der wohl meistunterschätzten Dichter deutscher Sprache, in seinem aus lediglich zwei Reimen bestehenden, wunderbar ghaselenartigen Neujahrs-Text beschreibt: „Nun ist das Licht im Steigen, / Es geht ins neue Jahr. / Lass deinen Mut nicht neigen, / Es bleibt nicht, wie es war.“ Das hat viel Wahrheit in sich, auch Ermutigung und Ermahnung zum Bei-Sinnen-Sein und -Bleiben. Und ist vielleicht ein Ausblick in eine Zeit, in der die Maßgaben der im besten Sinne Aufklärung wieder ihre Bedeutung erlangen: als Teil der Conditio humana. Und die Klage der Künstler nicht auch ein Weg, die Welt auszubessern?

Was bleibt also zu wünschen im Verstreichen eines Jahrs, das nicht als Sternstunde der Aufklärung und Nähe zwischen den Menschen in die Annalen eingehen wird? Viele Zumutungen der Jetzt-Zeit sind neu und zugleich uralt ... sie entspringen dem Gegenspiel dessen, woher Menschenliebe und Kunst stammen. Ein neues Jahr trägt zugleich die Hoffnung in sich, dass im Beginnen ein Aufbruch möglich ist. Das ist auch der Tenor der Grüße und guten Wünsche, die die Pirckheimer-Gesellschaft erreichen: eine lichtvolle Ambivalenz, die sich in neue Aussicht und eben Hoffnung fasst. 

Erzeuge mit Gedankenblitzen
– zu Ost und West in Symmetrie –
und ohne Dich zu überhitzen
erneuerbare Energie

So kommt es als geschnittener Gruß/Wunsch von Matthias Gubig aus Berlin. Und Constanze Kreiser gibt ihrem Blatt aus einem Gewirr aus Linien und Lücken Folgendes mit: „2022 als ein verwirrendes Netz aus Linien, Höhen und Tiefen, die sich als plötzliche Löcher entpuppten: möge 2023 für alle mehr Klarheit und Übersicht bringen!“ Aus Brandenburg (Havel) schreibt Matthias Frohl: „Lieber André Schinkel, Jahreswechsel – Zeit zum Orakeln – noch ist das neue Jahr ein fernes Rauschen. Wie sind die Zeichen zu deuten? In der Hoffnung, dass die ankündigenden Signale auf ein friedvolles 2023 verweisen, wünsche ich Ihnen und allen Pirckheimern alles Gute für die kommenden Monate.“ Allen Grüßen sei mit Altmeister Goethe geantwortet und gedankt: 

Zwischen dem Alten,
Zwischen dem Neuen
Hier uns zu freuen,
Schenkt uns das Glück,
Und das Vergangne
Heißt mit Vertrauen
Vorwärts zu schauen,
Schauen zurück.

Am Ende von Zum neuen Jahr heißt es:

So wie im Tanze
Bald sich verschwindet,
Wieder sich findet
Liebendes Paar;
So durch des Lebens
Wirrende Beugung
Führe die Neigung
Uns in das Jahr.

So sei es. Zum Schluss in eigener Sache: Großen Dank an meine Redaktionskolleginnen für den Blog, die Mitglieder von Vorstand und Gesellschaft, die mir seit der Übernahme der Blogleitung im Juli zuarbeiteten und so die anstehenden Aufgaben auch zum Vergnügen werden ließen. Sich mit Buchkunst, Bibliophilie und Grafik zu befassen ist die Passion, die uns alle verbindet. Dafür soll auch 2023 das Glück und die Freude nicht nachlassen, sind sie doch auch Ausdruck des Humanen und des Willens zum Austausch. Mit den besten Wünschen für alle: Auf ein Neues!

(André Schinkel)

Sa, 06.08.2022

Hans Weyringers "Visionenengel" von 2009.

Hans Weyringer: Visionenengel

Was bräuchte es in dieser Zeiten dringender als einen Visionenengel, der schwungvoll und mit unwiderstehlicher Geste den Weg weist? Das fragen Elisabeth und Nikolaus Topic-Matutin von der Neuhauser Kunstmühle im niederösterreichischen Hohenberg, verbunden mit guten Sommer-Wünschen trotz allem, mit jedem Recht. Der Visionenengel Hans Weyringer hat ihn 2009 vorausschauend auf den Stein gezeichnet. Die Betreiber der Kunstmühle haben dieses außergewöhnliche Blatt wieder hervorgeholt und bieten es zu einem Vorzugspreis an. Den Sommerblättern in ihrer digitalen Galerie haben sie noch die Van-Dael-Folge von Marc Frising hinzugefügt: Blumen – gezeichnet als Gruß an eine altmeisterliche Geste, aber mit moderner Hand. Möge die Kunst so ihren stillen und aber unbeugsamen Beitrag leisten für etwas Licht und Hoffnung in dissonanter Epoche. Das ganze Angebot wie auch eine Bildfolge von der Erschaffung des Visionenengels Hans Weyringers sind auf der Seite der Neuhauser Kunstmühle einzusehen: www.neuhauser-kunstmuehle.at.

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Di, 05.07.2022

Lithografie „Danae" von Eduardo Roca | © Neuhauser Kunstmühle
Radierung von Paul Ching Bor „Der blaue Baum" | © Neuhauser Kunstmühle

Neue Blätter bei der Neuhauser Kunstmühle

Mitten in den Sommer hinein kommen neue Blätter ins Angebot unseres Pirckheimer-Mitglieds Nikolaus Topic-Matutin von der Neuhauser Kunstmühle in Österreich. Zum einen die Lithografie „Danae“ von Eduardo Roca, mit Goldfarbe gedruckt und in einer Auflage von 20 Exemplaren. Zum anderen gibt es eine  neue große Radierung von Paul Ching Bor: „Der blaue Baum“.

Vorbeischauen lohnt sich.

(Till Schröder/Pressemitteilung)

Di, 21.09.2021

Remigio

In den Marginalien, der Zeitschrift für Buchkunst und Bibliophilie, ist eine Rezension von Till Schröder zum Projekt „Remigio“ erschienen, einem Graphic-Novel-Projekt von Eduardo Roca (Grafik) und Nikolaus Topic-Matutin (Plot und Texte). Erzählt werden die Abenteuer des papiergeborenen Remigio, der außergewöhnliche Eigenschaften besitzt und sich mit seiner Vertrauten, Dora, der Kubistin, zwischen Bild und Welt hin und her bewegt.
Vor einem Jahr wurde hier über eine Crowdfunding-Aktion für dieses Projekt berichtet. Die Blätter 1-11 erschienen in einer Auflage von 250 + 50 Bonusexemplaren, 12 und 13  mit einer Auflage von 60 zuzüglich EA. Das Format ist 86 x 61 cm.
Die Folge wird fortgesetzt.

Die Rezension ist hier nachzulesen.

(Elisabeth und Nikolaus Topic-Matutin)

Fr, 26.03.2021

MARIKA VOSS, Jahreszeiten, 3 Faltbücher mit je 3 Lithografien, Bleisatz, auf Karton kaschiert, Einband: schwarzes Leinen auf Pappelsperrholz kaschiert; 40 x 30 cm; Bronzemedaillon 9,5 cm, Aufl. 21 Expl.

Ein Künstlerbuch für die Staatsbibliothek zu Berlin

Mit der Berliner Künstlerin Marika Voss verbindet unser Mitglied Neuhauser Kunstmühle eine langjährige Zusammenarbeit. Die Neuhauser Kunstmühle hat im Jahr 2009 mit ihr ein Künstlerbuch editiert, das eigentlich das zentrale Stück Ihrer grafischen Arbeit ist.

Ein solches Buch sollte wohl in zentralen Bibliotheken vertreten sein. Die Staatsbibliothek zu Berlin hat auch großes Interesse am Erwerb eines Exemplars, verfügt aber über kein oder nur ein so minimales Budget, dass ihr ein Ankauf nicht möglich ist.

Um die Übergabe eines Exemplars des Buches an die Bibliothek zu ermöglichen, wurde ein Crowdfunding-Projekt ins Leben gerufen. Die Neuhauser Kunstmühle wendet sich nun hiermit an die Mitglieder der Pirckheimer-Gesellschaft und bittet, dieses Projekt durch einen frei gewählten Beitrag zu unterstützen. Unterstützer können unter vielen Druckgrafiken von Marika Voss als „Dankeschön“ wählen. Diese Blätter wurden aus den Beständen der Neuhauser Kunstmühle in das Projekt eingebracht. Nur wenn die gewünschte Finanzierungssumme von 3.150 € erreicht ist, werden die Beträge abgebucht.

Finanzierungszeitraum: 26. März - 25. April 2021

Unterstützen

Mo, 08.02.2021

Martin Stommel - Odysseus und die Sirenen, Lithografie von  6 Metallplatten, 140 x 200 cm, 3 Expl., © beim Künstler

Virtuelle Ausstellung: Körper

In diesem Monat hat die Neuhauser Kunstmühle des Pirckheimers Nikolaus Topic-Matutin aus ihrer Druckgrafik 25 Arbeiten zusammengestellt, deren Thema der menschliche Körper ist. Es sind sehr unterschiedliche Blickwinkel und künstlerische Ansätze, in einer virtuellen Galerie hier zu sehen.

"Als diese Bilder entstanden, wussten wir noch nichts von FFP2-Masken, und auf dem Boot des Odysseus (Martin Stommel) oder beim Tanz (Marika Voss) ist von Abstand keine Rede. Und wenn uns nächstes Jahr jemand ein Gesicht mit Maske malt - was werden wir dann empfinden?"

(Elisabeth und Nikolaus Topic-Matutin)

Virtuelle Ausstellung: 6. Februar - 7. März 2021