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Wolfgang Grätz

Pirckheimer-Blog

Wolfgang Grätz

Sa, 12.08.2017

Arno Waldschmidt: K. Mühlenhaupt, aus einem Buch der Corvinus Presse, gedruckt von Hendrik Liersch

Aus dem 212. Frankfurter Grafikbrief

EINE ÄRA DER WESTBERLINER KUNST GEHT ZU ENDE

DER RIXDORFER ARNO WALDSCHMIDT IST TOT

Die 1960er und 1970er-Jahre waren in Westberlin eine Blütezeit für eine Melange aus Holzschnitt, Bier, Anarchie, Buchgrafik, Sex, anzügliche Lyrik, Druck, Trödel und Aktion. V.O. Stomps war 1967 nach Westberlin zurückgekehrt, leider nur noch drei Lebensjahre waren ihm und seiner Neuen Rabenpresse vergönnt. Auch der spirituelle Kopf dieser politischen und poetischen Holzschnitt-Massenbewegung, der Dichter und Grafiker Günther Bruno Fuchs, wurde nicht alt, 1977 starb der nur knapp 49 Jahre alte Gründungsanreger und spritus rector der Werkstatt Rixdorfer Drucke, so nannte sich das Künstlerkollektiv, dem neben Fuchs (bis 1969) Uwe Bremer, Albert Schindehütte, Johannes Vennekamp und Arno Waldschmidt angehörten, die ab 1963 neben den individuellen Arbeiten zahlreiche gemeinsame Publikationen erstellten. 

Am 2. März dieses Jahres ist Arno Waldschmidt, der 1936 in Kassel geboren wurde und nach einer Schaufenstergestalterlehre bei Karstadt an der Kasseler Werkkunstschule studierte, im Alter von 80 Jahren in Berlin gestorben. Sein letztes originalgrafisches Buch „Behauptungen“ erschien 2008 bei der Büchergilde – und Hugo Hoffmans Atelier Handpresse.

HUGO HOFFMANN HAT DIE ATELIER-HANDPRESSE GESCHLOSSEN

Hugo Hoffmann wurde 1947 in Berlin geboren. Schon im Internat Insel Scharfenberg leitete er die Internatsdruckerei. Das 1968 begonnene Studium der Politologie und Publizistik gab er schnell auf – zugunsten einer Stelle als Mädchen für alles beim Kreuzberger Leierkastenmann, Trödelhändler und Kunstakademieabsolventen Kurt Mühlenhaupt, dem er als Drucker, Setzer, Lektor und Adlatus diente. 1972 gründete er seine eigene Edition „Atelier-Handpresse“, die zu einer Kreuzberger Institution wurde. Unzählige originalgrafische Bücher und Holzschnitte hat Hoffmann gedruckt, vor allem lebenslang für Mühlenhaupt, aber auch zahlreiche andere Künstler, so eben auch Arno Waldschmidts letztes Buch. Nun hat Hoffmann seine Druckpressen ins Museum gebracht und die Werkstatt ausgekehrt. Es bleiben – die von ihm verlegten und gedruckten Bücher.

(Wolfgang Grätz)

Frankfurter Grafikbrief

Do, 27.07.2017

Dagmar Zemke, "Eva und Lilith". Holzschnitt auf Japanpapier, Unikat. 228,- Euro

Fünf bedeutene Klemke-Schüler/innen

Am 15. August beginnt in der Büchergilde Buchhandlung Ffm die Ausstellung "Werner Klemke zum 100. Geburtstag: Fünf bedeutende Klemke-SchülerInnen"
Werner Klemke war der wohl wichtigste Buchillustrator der DDR, aber auch Professor an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Gezeigt werden Arbeiten von Inge Jastram (*1934), Wolfgang Würfel (*1932), Hans-Joachim Behrendt (*1937), Dietrich Lusici (*1942) und Dagmar Zemke (*1958), die bei Klemke studiert haben.
Matthias Haberzettl (Klemke-Sammler und bester Kenner des Künstlers) führt am Dienstag, den 15.8.2017 um 19.30 Uhr in das Werk von Klemke ein.

Büchergilde Buchhandlung & Galerie Frankfurt | An der Staufenmauer 9 | 60311 Frankfurt/M

Mi, 28.06.2017

Svato Zapletal, Stomps-Preisträger 2017

Bis Anfang August findet in der Büchergilde-Buchhandlung in Frankfurt/M unseres Mitglieds Wolfgang Grätz eine Ausstellung des diesjährigen V.O. Stomp-Preisträgers Svato Zapletal statt, wie dem aktuellen Grafikbrief zu entnehmen ist.

1946 in Prag geboren, legte Zapletal 1964 das Fachabitur ab, um dann als Maschinenbautechniker, Beifahrer und beim Zirkus zu arbeiten. Seine Flexibilität kam ihm nach seiner Übersiedlung in die BRD 1969 sehr zupass, und sie zeichnet auch sein buchkünstlerisches Werk aus: Im Studium belegte er nicht nur die Kurse in freier Malerei bei dem Bauhaus-Schüler Hans Thiemann, sondern auch Typografie und Schriftgrafik bei Gerhard Rühm und Werner Bunz. So verschieden seine Lehrer waren, so variantenreich sind nun seine künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten als Büchermacher und freischaffender Künstler.
Während sein Studium erst 1977 endete, erschien bereits 1975 sein erstes originalgrafisches Buch, ein Jahr später, noch als Student, gab er seiner künstlerischen Zukunft die organisatorische Form des Svato Verlags.
Svato gestaltet seine Bücher von A bis Z selbst: Angefangen von der Auswahl der Texte, schafft er, meist in der Technik des Original-Farblinolschnittes und von 6 oder 7 Platten gedruckt, auch die Illustrationen. Die typografische Gestaltung im Bleisatz übernimmt er ebenso (das Setzen selbst nicht unbedingt) wie den Druck der Grafiken von Hand auf einer Andruckpresse. Es entstehen Bücher von klassischer Schönheit und Lesehunger erzeugender Bildpracht.

Ausstellung: 27. Juni - 3. August 2017

Büchergilde Buchhandlung & Galerie Frankfurt
An der Staufenmauer 9
60311 Frankfurt/M

Sa, 29.04.2017

Margit Grüger

DAS UNDINE-PROJEKT. FARBHOLZSCHNITTE

Undine ist der Sage nach ein weiblicher Wassergeist, eine Nymphe, die erst dann eine Seele bekommt, wenn sie sich mit einem Menschen vermählt. Einem untreuen Gatten bringt die Undine jedoch den Tod. Die Figur der Undine stammt aus der Stauffenberger-Sage, der Stoff ist wohl um das Jahr 1320 entstanden.
Margit Grüger, Auf Seerosen, Farbholzschnitt,
Unikat Auf Plakat gedruckt
Margit Grüger, deren Undinen-Zyklus unsere Ausstellung zeigt, wurde zur Auseinandersetzung mit dem Thema durch Ingeborg Bachmanns Erzählung „Undine geht“ aus dem Jahr 1961 angeregt. Die Wasserfrau Undine ist bei Ingeborg Bachmann eine geistig unabhängige, selbständige Muse, die die Männer versteht, und zu der diese sich hingezogen fühlen.
Bachmann verleiht Undine allerdings nicht nur die Stärke und die Selbständigkeit, die sonst nur Männern zugesprochen werden, sondern unterwirft sie auch dem Zwang, die Männer zu lieben. Sie muss aus dem Meer auftauchen, „Hans“ (ihr Synonym für den Mann schlechthin) rufen, die Männer locken und besitzen. Bachmann nutzte den Undine-Mythos, um ein damals neues Bild von der Beziehung zwischen Mann und Frau zu beschreiben, das von gegenseitiger Anziehung, aber auch vom Kampf bis aufs Messer berichtet.
Margit Grüger setzt die Akzente anders: Sie besetzt die Männerrolle mit einem Seehund, also einem Wesen, das mit der Nymphe in deren Element leben kann und sich durch Neugierde und die Lust am Spielen auszeichnet. Nixe und Tier gehen mit unverhohlener Sympathie miteinander um. Man könnte (hier schreibt ein Hans!) die Bilder lesen als Reverenz an den modernen Mann, der gelernt hat, in ebenbürtiger Partnerschaft zu leben, die Daseinsbedingungen seiner Partnerin zu teilen, der neugierig, offen und beweglich ist.
(Wolfgang Grätz im 210. Frankfurter Grafikbrief)

Ausstellung: 28. April - 10. Juni 2017

è Büchergilde Buchhandlung & Galerie Frankfurt
An der Staufenmauer 9
60311 Frankfurt/M

Fr, 31.03.2017

Auch Hanif Lehmann ist seit Leipzig Pirckheimer

Die Pirckheimer-Gesellschaft bekam zur Leipziger Buchmesse ein neues Mitglied: Hanif Lehmann. Grund genug, nach der Rückkehr aus Leipzig seine Graphiken wieder einmal ans Licht zu holen. Insbesondere zwei haben es mir angetan, zum einen der Holzschnitt "Entwässerungsgraben", der den Marginalien #203 für Mitglieder als Graphik beilag und der hier abgebildete Holzschnitt "Landschaft mit Büchern", den mir der Künstler anlässlich der artbook.berlin 2016, wo er seinen Stand neben den Pirckheimern hatte, überreichte. Dieser Holzschnitt zierte auch ein Ausstellungsplakat Ende 2006 aus Anlass des 10jährigen Bestehens der widukind presse Dresden bei Wolfgang Grätz in der Büchergilde Buchhandlung und Galerie Frankfurt/M.

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Mo, 16.01.2017

Nur Verrückte ...

... machen Bücher von Hand!
Wozu eigentlich Pressendrucke?

Als ich vor zwei Jahren von dem Buchkunstverleger Dr. Thomas Müth gebeten wurde, in Leipzig eine Rede auf seine gerade erschienenen Pressendrucke mit dem Andersen-Märchen Die Nachtigall zu halten, bereitete ich mich auf eine Ansprache an Insider vor – bis ich am Abend vorher erfuhr, dass die Buchvorstellung im Rahmen einer gänzlich andersthematischen Lesung stattfinden würde. Mir wurde schlagartig klar, dass mich dieser Teil des Publikums für komplett verrückt erklären müsste, wenn ich ohne Weiteres über ein Märchenbuch sprechen würde, das in nur 15 Exemplaren existiert und 590 Euro kostet. So entwarf ich eine kurze Geschichte des Buches, [...]
Ende des 19. Jahrhunderts war das Buch industrielles Massenprodukt geworden, einerseits eine Demokratisierung, weil zumindest für bürgerliche Kreise erschwinglich, die andererseits mit einem Verlust an Buchästhetik und -qualität teuer erkauft wurde. In dieser Situation entstand zwischen 1890 und 1930 die Buchkunstbewegung, deren Ziel die künstlerische Gesamtgestaltung des Buches war, das Streben nach perfekter Harmonie von Text, Schriftart, Illustration, Papier, Druck und Bucheinband. Es entstanden private Druckpressen, um eine hohe Buchkultur zu bewahren. Gründer waren oft Drucker oder Künstler, aber auch so illustre Leute wie der Großherzog von Hessen, Ernst Ludwig, oder Harry Graf Kessler, dessen Cranach Presse die wohl bis heute werthaltigsten Bücher hervorbrachte. [...]
(Wolfgang Grätz, 208. Grafikbrief)
... gesamten Beitrag lesen.

In einer Kabinettausstellung der Büchergilde-Buchhandlung Frankfurt/Main wird es eine größeren Überblick zeitgenössischer Pressendrucke geben – von den Drucken des Leipziger Bibliophilen- Abend, die an sich dessen Mitgliedern vorbehalten sind, über die der Gutenberg Presse, die bereits eingestellten Eremiten-, Sisyphos-, Mariannen- und Pfaffenweiler Presse sowie die Zikaden Presse, burgart presse, Sonnenberg Presse, Donkey Press und Andante Handpresse.

Ausstellung: 20. Januar - 25. Februar 2017

è Büchergilde Buchhandlung & Galerie Frankfurt
An der Staufenmauer 9
60311 Frankfurt/M

Sa, 26.11.2016

Kunstszene Friedrichshagen

In der Büchergilde Buchhandlung & Galerie Frankfurt/Main ist zur Zeit die Ausstellung "Peter Rensch, die Andante-Handpresse und die Künstler-Szene Berlin-Friedrichshagen" zu sehen.
Andante Handpresse: Peter Rensch, Holzschnitt, 4 Platten
Peter Rensch schreibt: „Nachdem ich 1987 von Ost- nach West-Berlin übergesiedelt war, bin ich 2000 durch eine neue Liebe wieder im Osten Berlins, in Friedrichshagen angekommen. Ich kenne dort befreundete Künstler seit über 30 Jahren. Mit einigen habe ich zusammen studiert. Wir hatten uns dort oft getroffen, uns gegenseitig unsere Bilder gezeigt, viel diskutiert über das ganze DDR-Dilemma und versucht, mit viel Bier die Welt zu verbessern.
Mit Eröffnung meiner Werkstatt 2007 in Friedrichshagen kam mir die Idee zu den Künstlerheften Kapitälchen. Ich lud meine Künstlerfreunde ein, selbst Texte auszusuchen und diesen eigene Grafiken zur Seite zu stellen, nicht unbedingt illustrativ, sondern eher als Dialog zwischen Text und Bild. Fast alle diese Künstler sind starke Zeichner. So bot sich die Drucktechnik des Nylo-Print-Klischeedrucks an. Limitierte Auflage von 100 Exemplaren, davon 35 Vorzugsexemplare…“ Wir bieten die Kapitälchen (siehe bei "Druckpressen und Verlage" im Künstlerverzeichnis) schon seit vielen Jahren an, aber erst jetzt ist mir klar geworden, dass es sich eigentlich, was die Bildenden Künstler betrifft, um eine Friedrichshagensie handelt – Ausnahmen wie Katrin Stangl bestätigen die Regel. Und da ich z.B. durch ein Kapitälchen erst die wunderbar spröden Radierungen von Jutta Schölzel kennengelernt hatte ebenso wie deren eindrucksvolle Terrakotta-Plastiken, andererseits in Friedrichshagen zufällig auf der Straße die Pin-Up-Kalen-der-Künstlerin Katja Spitzer traf („Ich ziehe gerade hierher“) und die beim Radier-Drucker Fritz Margull entdeckte Ulrike Zimmer ebenso in der Friedrichshagener „Rue“ Bölschestraße residiert wie Christian Ewalds (Katzengraben Presse) „Handlung besonderer Bücher“, fand ich, das seien zu viele der Zufälle, als dass ich über den genius loci dieses Ortes hinweggehen könnte.
Diese Ausstellung ist sehr sinnlich und macht auch deswegen so viel Spaß, weil so viele neue Handschriften zu sehen sind. Das ist so beglückend wie wenn man in einer fremden Stadt in ein Museum kommt und vieles entdeckt, was man noch nie gesehen hat, weil dieses Museum darauf verzichtet, die allüberall gleichen Großkünstler auszustellen, zugunsten von erstklassigen Unbekannten, denen nichts fehlt außer dem überregionale Marketing-Transmissionsriemen.(Wolfgang Grätz, 207. Frankfurter Grafikbrief)

Ausstellung: 19. November 2016 bis 18. Januar 2017

è Büchergilde Buchhandlung & Galerie Frankfurt
An der Staufenmauer 9
60311 Frankfurt/M

Zehnter und letzter Zwiedruck

Zum zehnten Mal haben sich Karl-Georg Hirsch und der Künstler und emeritierte Buchgestaltungs-Professor Matthias Gubig einen Lyriker gesucht, dessen Gedichte Hirsch originalgrafisch illustriert, während Gubig für aus-gesuchte Typografie, Satz und Gestaltung sorgt. Unter dem Titel TROTZ sind Gedichte von Adel Karasholi versammelt, einem kurdisch-syrischen Autor, welcher Ende der fünfziger Jahre nach Deutschland emigrierte und in Leipzig lebt. Heimat und Fremde sind seine Themen. Er schreibt in deutscher Sprache, die Überschriften der Gedichte erscheinen auch auf Arabisch. Mit diesem Bändchen findet die Reihe ihren Abschluss.
(Wolfgang Grätz)

Adel Karasholi/Karl-Georg Hirsch/Matthias Gubig – TROTZ
Zwiedruck 10
mit 4 Orig.-Holzschnitten, vom Holzstock im Museum für Druckkunst Leipzig gedruckt,
Auflage 99 Exemplare, im Impressum nummeriert und von allen drei Beteiligten signiert,
Broschur, 20 S., Format 24 x 13,5 cm

Mo, 21.11.2016

das war die artbook.berlin 2016

Ein halbes Jahrzehnt artbook.berlin! Es haben sich Traditionen herausgeschält, Fehler der Anfangszeit wurden beseitigt und die künstlerische Qualität der gesamten Ausstellung befindet sich auf hohem Niveau.
Sicher gilt es für die Veranstalter noch immer Dinge zu verbessern, was aber am derzeitigen Ausstellungsort, dem Bethanien in Kreuzberg, ein Ort, der ansonsten sehr geeignet erscheint für die Messe, kaum zu lösen ist. Es fehlen Öffentlichkeit, Übersichtlichkeit, Möglichkeit der Zahlung mit Plastikgeld ...
Wenn auch leider zu wenig besucht, ist auf jeden Fall das erweiterte Rahmenprogramm hervorzuheben, zu nennen sind beispielhaft die Lesungen und Auftritte von Petrus Akkordeon, Sabine Theumer mit André Schinkel, Uwe Warnke zu Ottfried Zielke, ‹usus›, Matthias Gubig und natürlich die Mazzoka Show, illustrierte Musik von Osteuropa nach Westamerika. Nicht zu vergessen, die zwar auch kaum besuchte, aber stark beachteten Brandenburger Bücherkinder mit einer Kunstaktion gemeinsam mit Klaus Ensikat.
Das Gezeigte war durchweg interessant und sehenswert - hier stellte sich hochwertige Buchkunst, Illustration, Text und Arbeit mit dem Papier von seiner besten Seite vor. Lobend zu erwähnen, dass es dem Veranstalter wieder gelang, eine anspruchsvolle künstlerische Auswahl an Teilnehmern zusammen zu bringen und auf rein handwerkliches ohne künstlerischen Belang zu verzichten. So fiel es kaum auf, dass von wichtigen Buchkünstlern, auf der letzten Messe noch zu finden, der einen oder die andere fehlte - das Angebot war auch so kaum überschaubar. Unter den Ausstellern fanden sich auch Pirckheimer und viele Freunde dieser Gesellschaft und so konnte man vieles erfahren, was an künftigen Projekten im Raum steht, so von Marc Berger, Hanfried Wendland, Wolfgang Grätz und P.J. Moosbrugger, von Rainer Ehrt, augen:falter, der Tabor-Presse, Christian Ewald, Barbara Beisinghoff oder Henry Günther: ein unmögliches Unterfangen, alle zu nennen. Unter den Besuchern u.a. Xago, Richard Pietraß, Felix M. Furtwängler, die Pirckheimer Gerhard Rechlin, miley, Albrecht v. Bodecker, Helmut Mayer, Konrad Hawlitzki, Ulrich Goerdten und und und, einen kleinen Eindruck erhält man in der Fotostrecke auf Facebook, zu erreichen durch Klick auf eine der Abbildungen.
Der BBA und die Pirckheimer waren wieder mit einem eigenen Stand vertreten, letzteren betreute Till Schröder, Abel Doering, Ralph Aepler und Jutta Osterhof, immer auch im Kontakt nicht nur zu den Besuchern, sondern auch zu anderen Ausstellern, um die Attraktivität und die Öffentlichkeit der Pirckheimer-Gesellschaft zu fördern, Interesse an den Pirckheimern und ihrer Arbeit / ihrem Hobby zu wecken und es konnten, vor allem durch Ralph Aepler, auch ganz konkret Wege für eine, für alle lohnende, Zusammenarbeit abgesteckt werden.
Drei Tage und trotzdem zu wenig Zeit für Gespräche, trotzdem zu wenig Zeit, sich mit allen Exponaten gründlich zu beschäftigen. Aber die 6. artbook.berlin wird kommen!
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