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Katalog

Pirckheimer-Blog

Katalog

Do, 02.06.2016

7. Gemeinschaftskatalog der Antiquare

Nachdem im letzten Jahr kein Katalog erschien, wurde jetzt von der Genossenschaft der Internet-Antiquare der 7. Gemeinschaftskatalog vorgelegt.
Von den 64 Teilnehmern des siebten Durchgangs kommen 58 aus Deutschland, vier aus Österreich und zwei aus der britischen Hauptstadt. Vertreten sind Antiquariate von Kiel bis Konstanz und von Aachen bis Berlin – aus Berlin stammen 16 Katalogteilnehmer (das Rote Antiquariat, das hier mit seiner Wiener Dependance auftritt, nicht mitgezählt), aus Hamburg vier, aus Frankfurt am Main drei, aus Heidelberg und Lübeck jeweils zwei. Aus München kommt 2016 kein einziger Teilnehmer, das war beim sechsten Gemeinschaftskatalog 2014 noch anders. Auch die Schweiz ist diesmal nicht vertreten. Insgesamt ist 2016 gegenüber 2014 (69 Teilnehmer) ein Rückgang um fünf Teilnehmer zu konstatieren [...]. 2013 waren es 62 Teilnehmer, man pendelt sich also vielleicht auf eine Teilnehmerzahl zwischen 60 und 70 ein.

(boersenblatt.net)
Der Gemeinschaftskatalog 2016 kann bei der Geschäftsstelle der GIAQ bestellt werden (Luxemburger Straße 31, 13353 Berlin, Tel. 030/46604908 oder per E-Mail).
Eine ausführliche Katalogbesprechung erscheint am 20. Juni in Heft 2/2016 der Zeitschrift "Aus dem Antiquariat".

neue Antiquariatsliste

Das Team des Roten Antiquariats und Galerie Wien Berlin präsentiert eine neue, beinahe 40 Titel umfassende Liste aus dem Bereich JUDAICA und EXIL bzw. SOCIALISTICA. Zusammengefasst sind sehr schön erhaltene, und auch teilweise extrem seltene Publikationen.
Die Liste Interesse kann mit einer formlosen E-Mail
hier bestellt werden.

Rotes Antiquariat und Galerie Wien-Berlin
Florianigasse 36, 1080 Wien

Mo, 25.04.2016

Antiquariatsliste April 2016

Nicht nur die Titelabbildung der neuesten Antiquariatsliste Kunst und Literatur des Roten Antiquariats Berlin und Wien ist ein erster Hinweis auf das 2019 bevorstehende Jubiläum 100 Jahre Bauhaus - dieser Katalog wird gemeinsam mit einem 22 Positionen umfassenden Katalog exklusiver "Designerobjekte der 20er und 30er Jahre" versandt.

è Rotes Antiquariat und Galerie
Knesebeckstr. 13/14
10623 Berlin

Di, 19.04.2016

50 online

Der erste Gemeinschaftskatalog von Antiquaren, der nur im Internet veröffentlicht wird.
Der Katalog wird am 5.5.2016 um 15:00 Uhr hier freigeschaltet. 50 Kollegen werden ihr reich bebildertes Angebot auf ca. 300 Seiten veröffentlichen.
beteiligte Antiquariate durch Klick auf die Abb.

Sa, 30.01.2016

Nachlasss von Albert Soergel

Mit diesem Katalog (bietet das Rote Antiquariat) den wesentlichen Teil der Bibliothek des bedeutenden Literaturwissenschaftlers Albert Soergel (1880 -1958) an. [...] In der Bibliothek (befinden sich) neben zahlreichen, die Provenienz unterstreichenden Widmungsexemplaren [...] auch noch die schriftliche Korrespondenz von fast 150 Schriftstellerinnen und Schriftstellern sowie Manuskripte [...]. 
Albert Soergel gab mit seinem 1911 erschienenen illustrierten Werk "Dichtung und Dichter der Zeit" erstmals einen viel beachteten Überblick über die damalige zeitgenössische Literatur. Sein zweiter Band "Im Banne des Expressionismus" war lange Zeit das Standard- und Referenzwerk für die expressionistische Literatur vor den umfangreichen bibliographischen Veröffentlichungen v.a. von Paul Raabe seit den 1960er Jahren. [...] Sein Anspruch einer weitgehend wertungsfreien, lediglich ordnenden Literaturgeschichte, in welcher die Aussagen der Schriftstellerjnnen selbst im Mittelpunkt stehen, wurde damals breit gewürdigt. [...] In seinem Chemnitzer Bücherregal (überrstanden) auch die Werke von Johannes R. Becher über Else Lasker-Schüler bis Stefan Zweig den Nationalsozialismus.
(Christian Bartsch und die Kolleg_innen vom Roten Antiquariat)

Sa, 24.10.2015

Buch Wien 2015

Der Pirckheimer Christian Bartsch (Rotes Antiquariat und Galerie Berlin - Wien) ist einer der Beteiligten am ersten Gemeinschaftskatalog des Verbands der Antiquare Österreichs, an dem sich 16 Antiquariate beteiligten. Auf besonderes Interesse aus diesem Katalog wird unter anderem ein aus über 1.100 handschriftlichen Seiten bestehender Teilnachlass von Ingeborg Bachmann stoßen, den der Wiener Antiquar Andreas Moser anbietet. Obwohl der Katalog, der durch Klick auf die Abbildung aufgerufen werden kann, anlässlich der Buch Wien erscheint, die Mitte November stattfindet und an dem alle beteiligten Antiquariate erstmals mit einem Gemeinschaftsstand vertreten sind, können die gelisteten Titel bereits jetzt erworben werden.
Am Gemeinschaftsstand der Antiquare wird Isabelle Russo von der Restaurierwerkstatt Irenental verschiedene Buchbindetechniken demonstrieren und Tipps zur Instandhaltung und Pflege von Büchern anbieten. 

Auf der Messe wird in 2. erweiterter Auflage eine Bibliographie der expressionistischen Schriftreihe "Der jüngste Tag" von Josef Smolen vorgestellt.

Messe: 12. -15. November 2015

Messe Wien
Halle D

So, 06.09.2015

Antiquariatsliste Sept. 2015 des Roten Antiquariats

Liebe Bücherfreundinnen und Bücherfreunde,
auch wenn der Sommer noch in voller Pracht steht, beginnen wir mit dieser Liste unsere vielfältigen antiquarischen Aktivitäten in diesem Herbst. Am 17. Oktober nehmen wir zum zweiten Mal an der Antwerp Academy Art Book Fair in der Royal Academy of Fine Arts teil. Auf der Cologne Fine Art, die vom 18. - 22. November in der Messe Köln stattfindet, präsentieren wir zum ersten Mal Kunstdokumentationen, Fotobücher, Grafiken und Designobjekte der klassischen Moderne. Dazu erscheint Anfang November unser illustrierter Herbstkatalog „Kunst und Literatur". Mit unserem Wiener Geschäft nehmen wir vom 12. bis 15. November zusammen mit 14 österreichischen Antiquariaten an der BuchWien teil. Kurz vor der Messe wird es einen Gemeinschaftskatalog der ausstellenden Antiquariate geben, den wir Ihnen bei Interesse gerne zusenden. Die vorliegende Antiquariatsliste enthält neben Neueingängen aus unseren bekannten Rubriken eine Auswahl seltener Judaica sowie von Büchern vor 1900 aus einem aktuellen Ankauf. Wir wünschen viel Freude beim Lesen und Entdecken in dieser neuen Antiquariatsliste.
Christian Bartsch und die Kolleg(inn)en vom Roten Antiquariat

Do, 06.08.2015

seltene Porträts

Das Angebot des Antiquariats für Medizin und Geschichte des Griesheimers Michael Eschmann im August 2015 beinhaltet einundzwanzig seltene und wertvolle Porträts. Jedes Blatt wurde ausführlich beschrieben und ist abgebildet. An dieser Stelle besonders hervorzuheben ist das Porträt des französischen Buchdruckers, Verlegers und Lexikographen Robert Estienne (Pos. 2). Über sein Wirken für die Buchkunst siehe die entsprechende Beschreibung bzw. Kommentierung.
Die Liste kann durch Klick auf die nebenstehende Abbildung aufgerufen werden.

Do, 25.06.2015

Antiquariatsliste Sommer 2015

Das Rote Antiquariat legt für den Sommer 2015 eine aktualisierte Auswahl von Neueingängen vor, die neben den gewohnten Kategorien Kunst (71 Positionen), Grafik (11 Positionen), Literatur (182 Titel) und Exil (45 Titel) diesmal auch Verlagswerbung (89 Positionen) und 3 Positionen Bauhausbücher enthält.
Der Antiquariatsliste sind wie gewohnt kleine s/w-Abb. beigegeben. Neu ist die Gestaltung des Innentitels, diesmal mit einer Fotomontage von Warwara F. Stepanowa zu einem Gedicht von Wladimir Majakowski.


è Rotes Antiquariat und Galerie C. Bartsch
Knesebeckstr. 13/14
10623 Berlin

So, 22.02.2015

Antiquariatsliste Februar 2015

In der ersten Antiquariatsliste des neuen Jahres präsentiert das Rote Antiquariat eine Auswahl von Neueingängen aus den Bereichen Kunst und Literatur. Ihr liegt ein aktueller Ausstellungs-Folder bei: Vom 10. März bis 30. April würdigt das Rote Antiquariat die Berliner Künstlerin Hannah Höch (1889 - 1978) mit einer kleinen Ausstellung in den Galerie-Räumen in Berlin-Charlottenburg.
Gemeinsdam mit dem Katalog kommt auch eine Auftaktverkaufsliste für das Jahr 2015 mit den Schwerpunkten Socialica, Exil und APO/Neue Linke. Die erste Rubrik wurde um einige sozialgeschichtliche Titel ergänzt bzw. aufgestockt. Hinzuweisen ist vor allem auf die Exil-Ausgaben der Arbeiter-lllustrierten-Zeitung (AIZ) bzw. des Nachfolgeblatts Volks-Illustrierte (VI) aus dem Verlagshaus von Willi Münzenberg. Geradezu sprichwörtich bilden sich in den AIZ-/VI-Ausgaben die Frontverschiebungen und antifaschistischen Mobilisierungen während des Spanischen Bürgerkriegs ab. Gleichfalls vermitteln die Fotoreportagen aus dem antikolonialen Befreiungskampf gegen die japanischen Okkupanten in China einen lebendigen Eindruck der damaligen Konfliktsituation.
Das Rote Antiquriat wird übrigens vom 27. Februar bis 1. März an der Züricher Antiquariatsmesse teilnehmen, die wieder im Vortragssaal des Kunsthauses Zürich stattfindet. Auch auf der Leipziger Antiquariatsmesse, die vom 12. bis 16. März in Halle 3 der Leipziger Buchmesse stattfindet, ist das Antiquariat wieder dabei.

Di, 09.12.2014

2 Verkaufslisten zum Jahresende

Das Rote Antiquariat Berlin/Wien platziert zielsicher vor den Festtagen zwei Antiquariatslisten mit einem spannenden und abwechslungsreichhen Angebot aus den von dort bekannten Rubriken Socialistica, Exil und APO/Neue Linke, sowie "Kunst und Literatur". Ein besonderes Augenmerk richtet der Herausgeber auf die äußerst seltenen KPD-Volkskalender, die Exil-Titel von und u Clara Zetkin und die Titel aus dem militanten Zweig der breiten linken Bewegungen nach 1968.

So, 27.07.2014

Aus dem Nachlass Arthur Lehning

Der Sommerkatalog des Roten Antiquariats widmet sich dem Nachlass einer Teilbibliothek von Paul Arthur (Müller) Lehning (1899 - 2000), der sich als Sozial-Historiker, Essayist und Herausgeber der Interationalen Revue i10 an der Schnittstelle zwischen künstlerischer Avantgarde, institutioneller Forschung und sozialer Bewegung einen Namen machte. Als anarchosyndikalistischer und antimilitaristischer Aktivist wie auch als wissenschaftlicher Forscher und Sammler war Lehning ein Kosmopolit.
In seinem jahrzehntelangen politischen und künstlerischen Engagement hat Lehning ein umfangreiches publizistisches Werk geschaffen, das (tages-)politische und wissenschaftliche Beiträge umfasst. Ende der 1970er Jahre verzeichnet die Bibliographie von Lehnings Schriften bereits über 600 Titel. Davon erschienen allerdings lediglich etwa 40 in deutscher Sprache (in den 1920er Jahren zumeist in den anarchosyndikalistischen Zeitschriften Der Syndikalist und Die Internationale).
Als Anarchismusforscher hinterließ Lehning eine umfangreiche Sammlung zur historischen Arbeiterbewegung, die über das klassische Spektrum der libertären und verwandten Bewegungen hinaus, auch andere Themenbereiche abdeckt: die revolutionären Geheimgesellschaften seit der späten Aufklärung, die radikal-liberalen Denkschulen Englands, den Frühsozialismus und den Vormärz in England, Frankreich und den deutschen Landen, die Genese und Konstituierung der Sozialdemokratie in Deutschland, die internationalen politischen und gewerkschaftlichen Assoziationen der Arbeiterbewegung, den Marxismus in Gestalt der historischen, ökonomischen und philosophischen Grundlagenwerke. Im Bereich des revolutionären Syndikalismus pflegte Arthur Lehning eine wohl einzigartige Kollektion, die nahezu sämtliche Länder umfasst, in denen in diesem Bereich organisatorische Aktivitäten registriert werden können.
Vorangestellt ist dem Katalog ein lebensgeschichtlicher Beitrag über Arthur Lehning von seinem Sohn Percy B. Lehning. Der Katalog enthält 1047 gut kommentierte und teilweise mit Abb. versehene Positionen.
 
è Rotes Antiquariat und Galerie C. Bartsch
Knesebeckstr. 13/14
10623 Berlin

Do, 03.07.2014

alte Antiquariatskataloge?

Im Netz fanden sich gestern zwei Meinungen zum Sammeln alter Antiquariatskataloge, die hier einfach einmal parallel wiedergegeben werden. Hierbei wird vorausgesetzt, dass auch private Bibliotheken nicht allein dem individuellen Vergnügen am interessanten, seltenden oder künstlerrich herausragenden Buch dienen, somndern immer auch wissenschaftrelevante Hintergründe haben.
Rainer Fridrich Meyer, Antiquar aus Berlin, fragte: "Sollten nun alte Kataloge als Relikte einer vergangenen Zeit gesammelt werden?" Und er antwortete: "Wem es gefällt, bitte; ein jeder mag sich seine Räume vollstellen, wie es ihm beliebt, doch als Tapete geben sie wenig her im Vergleich zu einem angemessen vergoldeten Lederrücken.
Auch bereitet es mir z.B. wenig Vergnügen, in längst dahingegangenen Angeboten zu schmökern ohne die Möglichkeit, die offerierten Stücke auch erwerben zu können: jene Kataloge sind wie Grabsteine — die auf den Inschriften Erwähnten, liegen tot darnieder im Staub, niemand kann mehr mit ihnen reden, sie bewundern, sie ergreifen. Und falls man den auf langsam vergilbendes Papier gedruckten Beschreibungen trauen darf, waren sie damals schöneren Büchern gewidmet als heute, und das hinterläßt den Leser melancholisch, und er mag darüber sinnieren, wo all diese Werke wohl geblieben sein könnten — und wo der Geschmack heutiger Kunden.
" (gesamter Beitrag im Blog 
meyerbuch)

Eine andere Position findet sich bei Dr. Björn Biester, u.a. verantwortlicher Redakteur des Zeitschrift Aus dem Antiquariat, im Vorabdruck auf boersenblatt.net: "Verkaufskataloge werden in naher Zukunft eine wichtige Materialbasis für eine quellengestützte Geschichte des Antiquariatsbuchhandels sein... Ansätze von privater Seite hierzu sind zumindest den Eingeweihten bekannt. Die Deutsche Nationalbibliothek dagegen ordnet das komplette Gebiet der Antiquariats- und Auktionskataloge in ihren aktuellen "Sammelrichtlinien" unter die von ihr ausdrücklich nicht zu sammelnden Akzidenzen" Und er überlegt weiter: "Müsste man Antiquariatskataloge nicht gerade deshalb möglichst umfassend aufbewahren? Eben weil sie Zeugnisse der geschäftlichen Betätigung eines Branchenzweigs sind, der ansonsten kaum bleibende Spuren hinterlässt, aber für das kulturelle Gesamtgefüge der Gesellschaft eine noch kaum angemessen wahrgenommene Rolle spielt...?" Biester wird in der kommenden Ausgabe AdA näher auf diese Problematik eingehen und freut sich über Antworten.

1 Kommentar:

 mw203 hat gesagt…
Interessante Fragestellung, die sich, glaube ich, nur pragmatisch (und von Fall zu Fall verschieden) lösen läßt. Es erscheint mir unbezweifelbar, dass es, vor allem aus der Blütezeit der Versandantiquariate in den 80ern & 90ern, interessante Kataloge gibt, die aufzubewahren lohnend ist, auch wenn die Preise überholt, die Bücher verkauft und die eigenen Regale voll sind. Ich nenne aus meinem Sammelgebiet nur die wunderbaren Kataloge des Antiquariates "Die Silbergäule" oder die von Georg Fritsch. Nachhaltig interessant bleibt es immer dann, wenn, in welcher Form auch immer, Informationen zu Unikaten (Widmungsexemplare, Schriftproben, Autographen) oder geschlossenen Sammlungen (z.B. Autoren, Illustratoren, Einbände, Verlage, Themen) dokumentiert sind und/oder der Antiquar seine Stücke individuell, originell & eigenständig beschrieben hat.
6. Juli 2014

Do, 22.05.2014

Antiquariatsliste Mai 2014

In einer neuen Liste präsentiert das Rote Antiquariat wieder eine Auswahl von Neueingängen aus den Bereichen Kunst und Literatur. Anstelle des gewohnten Frühjahrskataloges erscheint diesen Sommer ein umfangreicher Verkaufskatalog zu John Heartfield, der eine bedeutende Privatsammlung präsentieren wird. Der Katalog wird als Buchpublikation erscheinen und kann im Roten Antiquariat bestellt werden. Informationen zur Subskription werden im Juni mitgeteilt. Dieser Antiquariatsliste liegt der Ausstellungsfolder zur aktuellen George Grosz-Ausstellung im Wiener Geschäft des Roten Antiquariats bei. Diese Ausstellung geht noch bis zum 7. Juni und wird danach in etwas modifizierter Form in den Berliner Galerie-Räumen gezeigt.

è
Rotes Antiquariat
und Galerie C. Bartsch
Knesebeckstr. 13/14
10623 Berlin

So, 09.02.2014

Neues aus dem Roten Antiquariat

In der ersten Antiquariatsliste des neuen Jahres präsentiert das Rote Antiquariat wieder eine Auswahl von interessanten Neueingängen. Besonders sei auf eine umfangreiche Sammlung seltener antifaschistischer Tarnschriften hingewiesen, die im diesmal etwas umfangreicheren Kapitel Exil vorgestellt werden. Der Katalog listet aber wie gewohnt auch wieder internationale Avantgardepublikationen, seltene literarische (Erst-)Ausgaben und Widmungsexemplare.
Dem Katalog lag ein Faltblatt mit der Ankündigung einer Ausstellung mit Werken des weitgehend vergessenen Wiener Künstlers Otto S. Grewe (1917-1965) in dem im Dezember eröfneten Ladengeschäfts in Wien bei. Die Ausstellung wird 50 Jahre nach seiner ersten Einzelausstellung in der Wiener Galerie Peithner-Lichtenfels gezeigt.
In Niedersachsen als Otto Schepelmann geboren, lebte er ab 1938 in Wien und studierte hier an der Akademie der bildenden Künste. 1947 wurde er von Albert Paris Gütersloh, dem Präsidenten des „Art-Club", in die „Wiener Secession" eingeführt. Dort beteiligte er sich an den jeweiligen Aussteilungen, bis er 1955 in die „Gesellschaft bildender Künstler Wiens, Künstlerhaus" wechselte. 1959 nahm er auf Grund einer Adoption den Namen Grewe an. Künstlerisch vielseitig, mit eindeutiger Prägung durch den Surrealismus, schuf Grewe in Wien die Werke seiner phantastischen Malerei.

Ausstellung: 6. Februar bis 20. März 2014

Rotes Antiquariat und Galerie
Florianigasse 36
1080 Wien