Pirckheimer-Blog

Franckesche Stiftungen

Do, 12.03.2026

Die Franckeschen Stiftungen zu Halle an der Saale – Haupthaus & Wiese. | © Uwe Gaasch (CC BY-SA 4.0)

Auftakt des „Wir“-Festivals 2026

Das überregional stark beachtete WIR-Festival in Halle an der Saale, das sich als Reaktion auf die rechte Buchmesse Seitenwechsel gegründet hat, ist zurück. Ermutigt durch den großen Zuspruch aus der Bevölkerung und ­angesichts der Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt will das WIR-Festival wachsen: Weitere Einzelpersonen, Netzwerke, Stiftungen und Institutionen möchten sich unserer Initiative ­anschließen. Sie hat das Potential, über Halle hinaus in die Region zu wirken und weitere Netzwerke zu ähnlichen Aktivitäten zu motivieren. Den symbolischen Auftakt gibt es heute um 15 Uhr auf der Wiese vor dem Haupthaus der Franckeschen Stiftungen: Zum Termin pflanzen Kinder und Erwachsene gemeinsam einen WIR-Schriftzug aus Horn-Veilchen, direkt vor dem Historischen Waisenhaus ... und Mitwirkende am WIR-Festival stehen vor Ort zum Gespräch zur Verfügung. 

(Bert Blaubart/Pressemitteilung)

Mo, 13.10.2025

Franckesche Stiftungen: erneuter 'Welterbe-Anlauf'.

Zweiter Anlauf für das Welterbe

Seit 1999 stehen sie auf der Tentativliste, ein erster Antrag wurde 2016 zur Prüfung und Bearbeitung noch einmal zurückgenommen; nun aber scheinen die Chancen nicht schlecht zu stehen, dass es in einem weiteren Anlauf klappt – der Welterbe-Titel für die Franckeschen Stiftungen zu Halle. So teilt es die neue Stiftungsdirektorin der ehrwürdigen Schulstadt, die mit ihrer Philosophie in die ganze Welt ausstrahlte und zu den bedeutenden Aushängeschildern der Kulturstadt an der Saale gehört, Frau Dr. Marianne Schröter, heute mit. Und auch wenn der Weg dahin sicher langwierig sein wird, so seien dem Bildungskosmos, den die Stiftungen, die Mitglied unserer Gesellschaft sind, darstellen, für einen guten Ausgang bei der UNESCO-Entscheidung einst alle Daumen gedrückt!

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Di, 09.09.2025

Die Handbibliothek der 'Wunderkammer' in Franckes Stiftungen zu Halle ist das Thema einer Ausstellung.

Halle: Kabinettschau bei Francke

Historische Schulbibliotheken im Dialog zwischen Bibliotheken, Schulen und Forschung heißt der Vortrag, mit dem Dr. Thomas Ruhland vom Interdisziplinären Zentrum für Pietismusforschung am heutigen Tag die Kabinettausstellung Die Handbibliothek der Kunst- und Naturalienkammer der Franckeschen Stiftungen zu Halle (Franckeplatz 01, Haus 22, 06110 Halle an der Saale) um 18 Uhr eröffnet. Die Rekonstruktion der einzigartigen Büchersammlung zeigt, wie sich die Ordnung des Wissens im 18. Jahrhundert entwickelte. Der Eintritt am Eröffnungstag ist frei, danach beträgt er 8 (ermäßigt 5) Euro, bis 18 Jahre bleibt er frei. Die Schau flankiert die Jahresausstellung 300 Jahre Neugier der Stiftungen. Die Einrichtung hat als Hort von Pietismus und Aufklärung Weltgeltung. 

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Do, 21.11.2024

"Archivophilie" in den Franckeschen Stiftungen. Die Ausstellung ist vom 21.11. bis zum 27.04.25 zu sehen.

Ab 21.11.: „Archivophilie“ in Halle

Das Archiv der Franckeschen Stiftungen beherbergt eine Fülle an historischen Schätzen, die nicht nur einen kulturellen und historischen, sondern auch einen ästhetischen Wert besitzen. So entführen orientalische und mittelalterliche Handschriften mit ihren kunstvollen Kalligraphien und filigranen Illustrationen den Betrachter in eine andere Welt. Urkunden stellen mit ihren feinen Schriftzügen auf wertvollem Pergamentpapier Meisterwerke der Schreibkunst dar. Einbände aus Buntpapier machen aus Akten wahre Kunstwerke. Planzeichnungen dokumentieren nicht nur die Bautätigkeit an den Franckeschen Stiftungen, sondern vermitteln mit ihren präzisen Linien und ihrer Farbigkeit einen Eindruck vergangener Handwerksmeisterschaft. Die Ausstellung über die Archivophilie, also die Liebe zum Archiv, bietet die Möglichkeit, die Schönheit und Bedeutung dieser Schätze zu entdecken. Die Kabinettausstellung in Haus 22 ist bis zum 27.04.25 geöffnet. 

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Do, 16.05.2024

"Belles Lettres" – Schöne Bücher zeigt die aktuelle Kabinettexhibition in den Franckeschen Stiftungen. Gezeigt werden zahlreiche Preziosen aus eigenen Beständen. Die 325 Jahre alte Schulstadt gehört zu den bedeutendsten Kultureinrichtungen aus der Epoche des lutherischen Pietismus in Deutschland.

Schönes in Franckes Bibliothek

Die Historische Bibliothek der Franckeschen Stiftungen in Halle schmückt sich in diesem Jahr mit den Belles Lettres – gezeigt werden dabei besonders sehenswerte Bücher aus dem Bestand der Einrichtung: Ritterromane, Trauerspiele, berühmte Gedichte, Novellen und Märchen. In der Schau reicht die Bandbreite der Exponate von einer mittelalterlichen Handschrift über prachtvoll illustrierte Drucke der Frühen Neuzeit bis hin zu Erstausgaben der Klassik und Romantik. Zugleich versteht sich die Kabinettausstellung als Beitrag zum Klopstock-Jahr 2024. Die Eröffnung der Exposition am 25. April wurde mit einem Vortrag von Dr. Christiane Holm, Germanistin an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, über die besonderen Herausforderungen beim Ausstellen von Büchern eingeleitet. Die Schau ist bis zum 03. November 2024 zu sehen. Eintritt in die Stiftungen: 8 (ermäßigt 5) Euro. Die Museen und Bibliotheken am Rand des Glaucha-Viertels sind Di bis So von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Zum Internationalen Museumstag am 19. Mai ist der Zutritt in allen Einrichtungen der Schulstadt im Übrigen frei ... Weitere Infos unter diesem Link.

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Fr, 05.01.2024

Schloss Lichtenburg hat eine vielgestaltige Historie: ehemaliges Kloster, Witwensitz, Gefängnis – und in der NS-Zeit war es ein berüchtigtes KZ. Heute ist es Museum und eine Gedenkstätte. | © Norbert Kaiser
Die Herausgabe und Gestaltung des Buches "Starke Frauen in der Lichtenburg" oblag Petra Reichenbach, deren Arbeit in der jüngsten "Marginalien"-Ausgabe (Heft 251, in Text und Grafikbeilage) gewürdigt wird.

Starke Frauen in der Lichtenburg

Die Franckeschen Stiftungen laden zur Eröffnung einer neuen Lese- und Vortragsreihe in die hallesche Waisenbuchhandlung am Franckeplatz ein. Der Auftakt der vier Veranstaltungen der Stiftungen, die Mitglied der Pirckheimer-Gesellschaft sind, findet am 15. Januar um 19 Uhr in der von Nils Wagner geleiteten Buchhandlung statt. In der Ankündigung heißt es: „Die historischen Sammlungen der Franckeschen Stiftungen in Archiv, Kunst- und Naturalienkammer und Bibliothek bergen wertvolle Dokumente mit vielen, nicht selten überraschenden Geschichten, die letztlich große historische Zusammenhänge illustrieren. In der Reihe Neu entdeckt. Neu erworben. Neu erschienen wird zu vier ganz unterschiedlichen Themenabenden mit namhaften Wissenschaftler- und Autor:innen der Bogen gespannt von frommen Kurfürstinnen (...), der Unterzeichnung der Bill of Rights in Nordamerika bis zur Erstentdeckung von Tieren (…). Wissenschafter:innen und Autor:innen laden Sie zu Lesungen, Gesprächen und Führungen in die Buchhandlung und die Kunst- und Naturalienkammer und die Ausstellung im Waisenhaus ein.“ Zuerst geht es nach Prettin. Dort liegt Schloss Lichtenburg, das seinerzeit als eines der schönsten Schlösser Sachsens galt und auf eine überaus bewegte Geschichte blickt, die auch mit dem Begründer der Stiftungen, August Hermann Francke (1663–1727), in Berührung steht. Auf den Resten eines Klosters errichtet, war die Anlage um 1770 Witwensitz der sächsischen Kurfürstinnen. Hier residierten zeitweise die aus dem dänischen Herrscherhaus stammenden Kurfürstinnen Anna Sophia von Sachsen (1647–1717) und ihre Schwester Wilhelmine Ernestine von der Pfalz (1650–1706). Anna Sophia förderte von Beginn an den Aufbau des Waisenhauses in Halle und stand mit dem Gründer in engem Kontakt. Den ersten Teil des Abends wird dahingehend mit einem Impulsvortrag Hofkulturspezialistin Silke Herz bestreiten. Der zweite Teil des Abends widmet sich der anderen Seite der Lichtenburg: Erst Schloss, dann Konzentrationslager – die wechselhafte Nutzung der weitläufigen Anlage in Prettin könnte gegensätzlicher nicht sein. In dem Gespräch zwischen Melanie Engler, Leiterin der KZ-Gedenkstätte Lichtenburg, und Petra Reichenbach, Künstlerin und Herausgeberin des Buchs Starke Frauen in der Lichtenburg (mdv 2023), moderiert von Nils Wagner, wird die Geschichte und Spannung des Ortes zur Sprache kommen. Die Arbeit Petra Reichenbachs, Mitstreiterin des book art centers Halle, wurde im Übrigen in der aktuellen Ausgabe der Marginalien gewürdigt, und die Hallenserin steuerte eine der originalen Grafikbeilagen zum Heft bei ... Alle weiteren Infos hier.

(André Schinkel/Franckesche Stiftungen/Pressemitteilung)

Sa, 21.09.2013

Gewissheit, Vision: Francke von heute aus gesehen

Internationale Kunstausstellung
bei unserem Mitglied Franckesche Stiftungen zu Halle

August Hermann Francke schuf ein Reformwerk, das mit seiner internationalen Ausstrahlung, Vernetzung und seiner Wirkung einmalig ist. Wie kann man heute damit umgehen und wo liegt die Bedeutung des Werkes in unserer Gegenwart? Nach dem Zusammenbruch der sozialistischen Systeme und in einer globalen Strukturkrise des kapitalistischen Wirtschaftssystems stellen sich grundsätzliche Fragen, was heute Begriffe wie Gewissheit und Vision für eine Weiterentwicklung der Zivilisation bedeuten oder überhaupt sein können. In Zeiten großer gesellschaftlicher Umbrüche und Fragestellungen, die ganze Nationen und Kulturen betreffen, und die Millionen Menschen in Unsicherheit über ihre Zukunft setzen, nimmt das Ausstellungsprojekt den historische Anlass als Ausgangspunkt für ein künstlerisches Experiment. Gewissheit und Vision sind dabei Basisbegriffe für eine Recherche in der Geschichte und eine Herausforderung, deren Bedeutung heute zu reflektieren.
Serkan Özkaya: Proletarier aller Länder …
2001 – 2013, Foto: Serkan Ozkaya.
Historisch und gesellschaftskritisch arbeitende Künstler wie Sergey Bratkow, Marc Bijl, William Basinski, Esther Ernst, Christian Jankowski, Via Lewandowski, Christian Niccoli, Serkan Özkaya und el Seed sind von den Kuratoren Moritz Götze und Peter Lang eingeladen worden, sich mit den Begriffen "Gewissheit" und "Vision" auseinanderzusetzen. Medial präsentierte Interviews mit Philosophen, Kunsttheoretikern, Sozialpsychologen, Medien- und Religionswissenschaftlern sowie Journalisten ergänzen die künstlerischen Positionen um grundsätzliche Aspekte.

Ausstelung: 22. September bis 23. März 2014

Franckesche Stiftungen
Historisches Waisenhaus

So, 26.09.2010

Xylothek

Marion Gülzow

„Bibliotheken sind die Musentempel…, in denen der unsterbliche  Nachlass der edelsten Seelen… beysammen ruht, die angenehmsten Lustgärten, in welchen auf jeden Schritt neue Blumen emporsprossen, und Vergnügen um sich duften…“ (Michael Denis, 1777)
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ngeregt durch die Xylothek Schildbachs und fünfzig leere Zigarrenkisten aus einer Umzugshinterlassenschaft schuf die Hannoveraner Künstlerin Marion Gülzow eine bisher ca 300-bändige Künstlerbibliothek in Zigarrenkistenformaten, die als Installation ausgestellt wird.

Carl Schildbach (1730-1817) fertigte zwischen 1771 und 1799 mit seiner Sammlung von Hölzern und Pflanzenteilen den Prototyp einer so genannten Xylothek (altgriechisch für einen Aufbewahrungsort für Holz). Seine Holzbibliothek umfasst 530 einzelne „Bücher“, die heute im Naturkundemuseum des Ottoneums in Kassel aufbewahrt werden. Schildbach ordnete sämtliche Holzgewächse Hessens enzyklopädisch und bereitete sie für eine anschauliche Betrachtung auf.
Die einzelnen Exemplare dieser Scheinbibliothekoder Xylothek "benehmen" sich wie richtige Bücher: Sie haben einen Rücken und einen Deckel, worauf sie manchmal sogar einen Titel tragen. Und klappt man sie auf, entdeckt man innen eine Geschichte. Die bearbeiteten Zigarrenkisten bewahren und präsentieren gleichermaßen: Schätze und Früchte künstlerischer Auseinandersetzung mit Alltagsmaterialien aller Art. Bürolandschaften und „Querschiffe“ - am Horizont neuer Aufenthaltsmöglichkeiten - ankern jenseits von Steuermarken und Todeswarnungen. Mit ca. 300 bis 500 Exemplaren wird die Bibliothek komplett sein.
Marion Gülzow sieht ihre Künstlerbibliothek allerdings nicht der Bibliothek eines leidenschaftlichen Buchbinders verpflichtet, wie sie von Wolfgang Hildesheimer in seinem Roman „Masante“ beschrieben wird: „Sie war voller Schätze, Bücher aus herrlichen handgeschöpften Papieren, Pergamente wie geschaffen für Apokryphes oder Palimpseste, zartfarbene Vorsatzpapiere in alten Mustern, Bücher seltsamer Formen, oval und sechseckig, Arbeiten eines Lebens, und die Seiten alle leer. In seiner gesamten Bibliothek stand nicht ein einziges Wort.“
Vielmehr knüpft sie mit ihrer Arbeit an die Kuriositätenkabinette des Barock an. Denn diese intendieren eine enzyklopädische Darstellung der Welt, die uns heute wunderbar und unverständlich zugleich erscheint. Marion Gülzows Künstlerbibliothek lädt den Betrachter ein, sich in ihr anschauliches Bücheruniversum zu vertiefen.

Ausstellung im Historischen Waisenhaus
1. Oktober 2010 bis 16. Januar 2011

Kunst- und Naturalienkamer
è Franckeschen Stiftungen zu Halle

siehe auch è Das Projekt Xylothek
siehe auch è Von den Holzbibliotheken

Di, 11.05.2010

Xylothek

Die Künstlerbibliothek in Zigarrenkistenformaten
Carl Schildbach schaffte ab 1780 mit seiner Holzbibliothek den Prototyp einer sogenannten Xylothek.
(Xylon, gr. = Holz/Theke, gr. = Aufbewahrungsort.)530 „Scheinbände“ kann man bis heute im Naturkundemuseum in Kassel besichtigen. „Nach selbstgewähltem Plan“ ordnete Schildbach sämtliche Holzgewächse der Gegend enzyclopädisch und bereitete sie auf „für eine anschauliche Betrachtung“.

Aus der Museumsbroschüre 2001: „Dabei wird aus jeder einzelnen Baum- oder Strauchart eine Art Scheinbuch gebildet, dessen Äußeres aus Holz und Rinde besteht, während im Innern die jeweiligen Blätter, Blüten und Früchte dreidimensional vorgestellt sind. Eingeklebte Legenden enthalten das damalige forstbotanische Wissen zur jeweiligen Art.“

(Marion Gültzow)

Mit diesem Bild/Wissen vor Augen kehrten fünfzig leere Zigarrenkisten aus einer Umzugshinterlassenschaft einer stillen Betrachterin auf einmal ihren Rücken zu und entfalteten mit dieser neuen Aufstellung sogleich ihre Bibliothekstauglichkeit. Das Hölzerne war naturgemäß äußere Erscheinung. Bunte Banderolen und Steuermarken bebilderten die Wirklichkeit des längst verrauchten Inhalts, und die Todeswarnungen waren ein beharrlicher Hinweis auf die Möglichkeit gelebten Lebens.

Kinder und Freizeit-Insektenforscher benutzen sie gerne, die Zigarrenkisten als Aufbewahrungsort für ihre Schätze: Flüchtiges der Tagesjagden, Erlebtes und Geträumtes mit dem Schmetterlingsnetz der Seele gefangen. Die Einen jagen aus Lust an der Bewegung und der Selbstentdeckung, die Anderen aus Lust am Festhalten und Systematisieren. Beide der Verlockung gehorchend, durch Besitz ein Stückchen Weltbeherrschung zu erlangen.

Die bearbeiteten Zigarrenkisten der Xylothek bewahren und bringen an das Licht der Tage gleichermaßen: Schätze/Früchte künstlerischer Auseinandersetzung mit Alltagsmaterialien aller Art. Bürolandschaften und Querschiffe am Horizont neuer Aufenthaltsmöglichkeiten, ankern jenseits von Steuermarken und Todeswarnungen. Allerdings nicht der Bibliothek eines leidenschaftlichen Buchbinders verpflichtet, wie von Wolfgang Hildesheimer sie in seinem Roman „Masante“ beschrieben: „Sie war voller Schätze, Bücher aus herrlichen handgeschöpften Papieren, Pergamente wie geschaffen für Apokryphes oder Palimpseste, zartfarbene Vorsatzpapiere in alten Mustern, Bücher seltsamer Formen, oval und sechseckig, Arbeiten eines Lebens, und die Seiten alle leer. In seiner gesamten Bibliothek stand nicht ein einziges Wort.“
Ausstellung als Bibliotheksinstallation 2010
im Foyer der Wunderkammer in den
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Franckeschen Stiftungen zu Halle
Eröffnung: Donnerstag, 30. September 2010, 19.00 Uhr
Ausstellung 1. Oktober 2010 bis 23. Januar 2011
Öffnungszeiten: Di - So 10 - 17

siehe auch è Das Projekt Xylothek
siehe auch è
Von den Holzbibliotheken