Pirckheimer-Blog

Mi, 17.12.2025

40. Antiquaria-Katalog ist online

Der neue Katalog für die 40. Antiquaria in Ludwigsburg ist online und über den vorderen Link abrufbar, eine gedruckte Version ist auch auf Anfrage erhältlich. Die traditionelle Antiquariatsmesse findet vom 22. bis 24. Januar 2026 zum 40. Mal in der Musikhalle Ludwigsburg (Bahnhofsstraße 19, 71638 Ludwigsburg) statt. Der Katalog ist ein zentrales Element der Antiquaria-Messe. Seit 1988 erscheint er jährlich zur Messe, ideenreich gestaltet, größtenteils von den ausstellenden Antiquaren und Ausstellern selbst. Er präsentiert ausgewählte Objekte und greift den jeweiligen thematischen Schwerpunkt (den es allerdings in diesem Jahr so nicht gibt, vielmehr wird auf dem Katalogcover die Vielfalt der bisherigen Kataloge gezeigt) auf. Gestartet als Loseblattsammlung, ist er heute sowohl gebunden als auch digital als PDF verfügbar. Insgesamt 235 Ausstellende kann die Antiquaria in den 40 Jahren zählen, etliche sind von Beginn dabei: alle Namen werden auf Tafeln in der Musikhalle aufgelistet sein. Und dazu gibt es natürlich wieder ein vielfältiges Angebot von seltenen, kuriosen und einzigartigen antiquarischen Büchern, Autographen, Ephemera und Graphiken vom 15. bis zum 21. Jahrhundert aus allen Gebieten.  Es reicht von der Gregor Gogs Streitschrift der Vagabunden Der Kunde von 1929 (500 Euro) bis zum „Buch für die Ewigkeit“ (um 1600): [Oertl, Hieronymus], Der christlich Glaube Mit Gottseligen christlichen und hoch tröstlichen Gebeten ... (für zarte 295.000 Euro). Zudem erfolgt die Verleihung des 31. Antiquaria-Preises am 22. Januar 2026 um 20.15 Uhr im Podium der Musikhalle an die berühmte Illustratorin, Buchgestalterin, Autorin Rotraut Susanne Berner. Die Laudatio für die Geehrte hält Martin Bauer von der Humboldt-Universität zu Berlin.

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Di, 16.12.2025

Tove Janssons „Welt der Mumins“

Vor 80 Jahren erfand die finnische Künstlerin Tove Jansson die Mumins, die kultigen rundlichen Trolle, die derzeit weltweit gefeiert werden. Ihre Geschichten sind ein Plädoyer für Toleranz, Empathie und Abenteuerlust. Das Literaturhaus München stellt sie erstmals in einer Ausstellung vor. Im Mumintal regieren Geborgenheit, Freundschaft und Humor, aber auch eine Prise Anarchie und Rebellion, dazu jener satirische Esprit, dem Tove Jansson in den 30er und 40er Jahren ihren Erfolg als politische Karikaturistin verdankte. Diese Mischung, fern jeder aufgesetzten Idylle, dabei voller Poesie und Eigensinn, bezaubert Erwachsene und Kinder gleichermaßen: Sie spricht das innere Kind im Erwachsenen an, freut Nostalgiker, die mit den Mumins aufgewachsen sind, und beflügelt bei Kindern ihre ureigene Vorstellungskraft. Das Finstere und das Helle, das Katastrophale und das Komische erscheinen hier in einem Gleichgewicht, das keinem Zeitgeist verhaftet ist, aber ganz besonders in unsere Epoche passt. In der Ausstellung können Mumin, Schnüferl, Schnupferich, die kleine Mü und viele andere Figuren mit ihren wundersamen Geschichten erlebt werden. Originalillustrationen, Animationen, Hörstationen und ein Pfad voller Überraschungen laden dazu ein, die Welt der Mumins zu entdecken. Für alle ab sechs Jahren! Eine Ausstellung des Literaturhauses München, mit freundlicher Unterstützung durch die Freunde und Förderer des Literaturhauses München und den Rotary Club München. Das Begleitprogramm wird unterstützt durch die Deutsch-Finnische Gesellschaft und Gesellschaft macht Schule (der Ort: Stiftung Buch-, Medien- und Literaturhaus München, Salvatorplatz 01, 80333 München). Die Ausstellung ist vom 18.12.2025 bis zum 12.04.2026 zu sehen. Alle Infos zu Tove Janssons Die Welt der Muminshier.

(Robert Grieger/Pressemitteilung)

Mo, 15.12.2025

Ausstellung "Die Tage waren gezählt" in Cottbus. Es werden Bibliophilia der späten DDR und der frühen Nachwende (Zeitraum: etwa 1980 bis 1995) gezeigt.

Cottbus: „Die Tage waren gezählt“

Das Brandenburgische Landesmuseum für moderne Kunst (BLMK) präsentiert im Dieselkraftwerk Cottbus (Am Amtsteich 15, 03046 Cottbus) seit dem 29.11.25 und bis zum 15.02.26 die Ausstellung Die Tage waren gezählt. Künstlerbücher und -zeitschriften mit Originalgrafik und Fotografie aus der späten DDR und Ostdeutschland, die rund 300 Künstlerbücher und -zeitschriften aus dem Zeitraum von etwa 1980 bis 1995 vereint. Die Schau, die sich über sämtliche Ausstellungsräume des Dieselkraftwerks erstreckt, eröffnet einen eindrucksvollen Einblick in ein künstlerisches Feld, das im Spannungsraum zwischen individueller Ausdruckskraft und kollektiver Praxis der späten DDR und den Nachwendejahren entstand. Ergänzt wird die BLMK-Präsentation durch Fotografien, Zeichnungen und Malereien, die als Vorarbeiten oder Nachwirkungen der Publikationen entstanden sind. Die Ausstellung, die das Who-is-who der (alternativen) Kunst-Szene in der DDR zeigt, ist eine Kooperation mit dem Getty Research Institut in Los Angeles sowie dem Poesie schmeckt gut e. V. mit Sitz in Jena. Und – unter dem Webseiten-Link des BLMK gibt es alle wichtigen Infos dazu.
 
(André Schinkel/Pressemitteilung)

So, 14.12.2025

Der komplette "Grimmschrat", die Bände 1 bis 5. Der himmelblaue ist der neue, der Gretel-Band des hoch ambitionierten Unterfangens, das nun – zum "guten Ende" – auch noch einen Schuber bekam. Top-Tipp!

Schrat in Höchstform: Band 5 der Grimmschen Märchen erschienen

„Und das haben wir jetzt davon: Ein Jahrhundertwerk in fünf Bänden.“ So beschreibt es Felicitas Hoppe in ihrem euphorischen Geleit für den letzten, den fünften, den Gretel-Band des in Sachen Märchen wohl ambitioniertesten Projekts der letzten Jahre: den jetzt schon ikonisch zu nennenden Grimmschrat, der vollständig neu illustrierten und edierten Henrik-Schrat-Ausgabe der Kinder- und Hausmärchen der Gebrüder Grimm, erschienen bei Textem in Hamburg. Und natürlich ist der letzte Band des Werks, das Henrik Schrat Jahre beschäftigte, wunderschön – quietschhimmelblau mit einem edlen silbernen Buchschnitt (Hardcover, Leinen, 288 Seiten, etwa 350 Abbildungen, 34 Euro), weswegen er auch – der Glitzernde heißt in der feinen Reihe, die alle Märchentexte der Grimms versammelt, gestaltet von Interkool/Christoph Steinegger. Nun, und vor allem: komplett durchillustriert vom Schrat, seines Zeichen auch Mitglied unserer Gesellschaft, samt Cameos aus der Jetztzeit, Herzschmerz und Gruselbusel, Lititi und Märchenwucht auf höchstem Niveau. Jawohl, das muss die Welt in ihrer bibliophilen Ausformung bewegen. Wer also für Weihnachten noch nach Schönblättrigem Ausschau hält, die Suche ist hiermit beendet. Es kann noch beim Schrat geordert und auch abgeholt werden bis zum 24.12. – es gibt auch Schenkrikel und für die Komplettisten einen feinen Schuber (für 20 Euro). Und wer wollte das nicht sein unter den einschlägigen Büchernarrn: ein Komplettist. Man eile sich. Der Direktkontakt zum Schrat hier, Kontakt zum Verlag hierüber. 

(André Schinkel, in seiner Erscheinungsform als Märchen-Elf)

Sa, 13.12.2025

Karl Holtz: "Acht bunte Blätter" (1971, Titel der Serie).

„Wer war Karl Holtz?“ Ein Aufruf

Über Karl Holtz, begnadeten Karikaturisten und Zeichner, finden sich bereits einige Beiträge in den Marginalien. Geschätzt von viele Künstlern, ist er ein Name, der in Kennerkreisen hohes Ansehen besitzt. Bekannt wurde er auch durch die farbintensiven Coverbilder für den Ulenspiegel nach 1945, dem nach einigen Jahren erst von den westlichen dann den sowjetischen Alliierten die Lizenz entzogen wurde. Seine bissigen Bilder in linken Blättern der Weimarer Republik hatten ihm schon damals und erst Recht in den Zeiten des Nationalsozialismus Ärger eingebracht, in DDR-Zeiten dann antistalinistische Karikaturen, erschienen in Schweizer Zeitschriften. Trotz Berufsverbot bei den Nazis und Haft in der DDR blieb er ein geschätzter Künstler in Ostdeutschland, arbeitete für den Eulenspiegel und erfand den Comicstrip Möchtelmanns Abenteuer. Völlig rehabilitiert wurde er erst nach der Wende, lange nach seinem Tod 1978. Ein Künstler zwischen den Stühlen und in den Ritzen der Brüche europäischer Geschichte. Zunehmend droht er vergessen zu werden. Darum: Angesichts seines bevorstehenden 50. Todestages 2028 versucht eine kleine Gruppe von Pirckheimern um Martin Jehle (Sammler, Berlin), Till Schröder (Journalist, Berlin) und Bert Zoller (Antiquariat Johann Nadelmann, Berlin) dem entgegenzuwirken. Zwar existieren einige kleine Monografien über den Künstler, und eine durch jahrelange Forschung gewachsene Website zum Künstler (karl-holtz-archiv.de) mit einem umfangreichen Werkverzeichnis – ein definitives WV steht aber noch aus. Auch möchte die Gruppe Möglichkeiten für Publikationen und Ausstellungen ausloten. Wir freuen uns über Gleichgesinnte, die mithelfen wollen, den Künstler extensiver zu erforschen und wieder in die Öffentlichkeit zu bringen. Gern können Sie uns dazu kontaktieren über die E-Mails post@johann-nadelmann.de oder schroeder@pirckheimer-gesellschaft.org.

(Till Schröder) 

Fr, 12.12.2025

Judith Schalansky, 2012 im Kartenlesesaal im Haus Potsdamer Straße. Am 21.01.26 stellt sie den MÄRZ-Reader in der 'Stabi' Berlin vor. | © Foto: Stabi Berlin

Das Buch als Gedächtnis der Welt

2024 fand in Paris eine internationale Konferenz zum Werk der vielfach ausgezeichneten Autorin und Buchgestalterin Judith Schalansky statt. Die Bedeutung des Buchs als materiales Objekt für ihr Schaffen zu erkunden, war Ziel dieser von Mandana Covindassamy, Agathe Mareuge und Bénédicte Terrisse organisierten Veranstaltung. Denn Judith Schalanskys zügelloses, ja, und ganz überwiegend in der Staatsbibliothek zu Berlin ausgelebtes Interesse an der Buchgeschichte ist konstitutiv für ihr Werk: Was bisher nicht als Literatur galt, wird von ihr in einen ausgeweiteten Literaturbegriff aufgenommen, vom Insularium der Renaissance bis hin zum Schulbuch des 20. Jahrhunderts. Der nun vorzustellende Tagungsband – als Reader Ende 2025 im Berliner Verlag MÄRZ erschienen und von Judith Schalansky selbst gestaltet – denkt Inhalt und Form daher auch zusammen. Der Reader versammelt nicht allein die wissenschaftlichen Konferenzbeiträge von 13 Forschenden, sondern zudem Proben jenes Materials, das diese überhaupt erst ermöglichte. Der Band wird am 21.01.26, 18 Uhr, im Dietrich-Bonhoeffer-Saal (Potsdamer Straße 33, 10785 Berlin) der Stabi vorgestellt. Um Anmeldung wird gebeten. Autorin und Initiatorinnen werden anwesend sein.

(André Schinkel/Staatsbibliothek zu Berlin/Pressemitteilung)

Do, 11.12.2025

Das Literaturhaus Leipzig ist in Finanzierungsgefahr.

Literaturhaus Leipzig in Gefahr

Das Haus des Buches (Literaturhaus Leipzig) ist nach vielfältiger Meldung in den Printmedien in Gefahr. Das 1996 eröffnete Haus beherbergt neben diversen Sälen für Veranstaltungen und vielen literarischen Vereinen (darunter der Leipziger Bibliophilen-Abend, der Sächsische Literaturrat und die Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik) Büros für zahlreiche Unternehmen, die in der Buch-Stadt ansässig sind, und befindet sich im ehemaligen Graphischen Viertel der Messemetropole. Nun soll die Finanzierung für das Haus, das auf Initiative des Börsenvereins entstand und Mitglied des renommierten Netzwerks deutschsprachiger Literaturhäuser in drei Ländern ist, nicht mehr realisierbar sein. Ebenjenes Netzwerk hat eine Petition gestartet unter dem Titel Es muss doch eine Lösung geben! – und auch der Literaturrat appelliert an die Verantwortlichen, die Einrichtung sei unbedingt zu erhalten. Der Imageverlust für Leipzig bei Schließung, zumal vergleichbare Häuser in Berlin, Rostock, Halle, Stuttgart erfolgreich arbeiten, wäre nicht abzusehen. Das sei allen erspart.

(André Schinkel)

Mi, 10.12.2025

"P. F. – Pro felicitas – Viel Glück" heißt’s in Meschede.

„P. F. – Pro felicitas – Viel Glück!“

In der Abtei Königsmünster in Meschede im Sauerland wird seit dem 07. Dezember 2025 und bis zum 01. Januar 2026 eine Ausstellung mit Neujahrs-Grafiken aus den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts gezeigt. In der Einladung heißt es: „Nur noch wenige Wochen sind es, bis das neue Jahr beginnt. Grund für uns, über das vergangene Jahr nachzudenken und auch über all das, was das neue Jahr wohl bringen wird. Es ist guter Brauch, dass wir die Zukunft in den Blick nehmen und uns Glück wünschen.“ Die gezeigten Objekte stammen aus der Exlibris- und Kleingrafik-Sammlung der Abtei (Klosterberg 11, 59872 Meschede). Die Schau ist wie folgt zu sehen: Mo bis Sa 09–12 und 14–17.30 Uhr, So 11–12 und 15–17.30, an den Feiertagen 15–17.30 Uhr. Pro felicitas – viel Glück: Wir werden es auch und gerade 2026 gut brauchen können. Die Mönche freuen sich auf einen Besuch.

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Di, 09.12.2025

Augsburger Videoporträt: Pirckheimer Kurt Idrizović.

Augsburg: Porträt Kurt Idrizović

In der Videoporträtserie Augsburger, deine Menschen der Augsburger Allgemeinen gibt es ein schönes Porträt des Pirckheimers Kurt Idrizović – seines Zeichens Buchhändler, Bibliophiler und in der Wolle gewaschener Bürger der Stadt – zu sehen und zu bewundern. „Seit 1984 steht Kurt Idrizović in seiner Buchhandlung am Obstmarkt. Der gebürtige Lechhauser ist Kulturaktivist“, so heißt es, „und unbeirrbarer Augsburger. Ein Porträt über einen, der seine Stadt liebt – und sie trotzdem ständig herausfordert.“ Das Porträt des umtriebigen Bücherkundigen und nach seinen ihm eigenen Worten „aufgräumten“ 73-Jährigen findet sich hier – in Bild, Ton und Schrift – miterlebbar.

(André Schinkel via Matthias Haberzettl)

Mo, 08.12.2025

Gottfried Salzmanns "Weg" (Kreidelithografie, 2016), Auflage: 30, 63 x 91 cm, im Angebot der Kunstmühle.

Angebote Neuhauser Kunstmühle

Unter dem Motto Sterne und Saiten offeriert die Neuhauser Kunstmühle der zwei Pirckheimer-Freunde Elisabeth und Nikolaus Topic-Matutin (Obere Hauptstraße 01, A-3192 Hohenberg) im niederösterreichischen Hohenberg die Angebote der zweiten Adventswoche. Angeboten werden dort Drucke von unter anderen von – Gottfried Salzmann (Kreidelithografien), Erika Landertinger (Der Nussknacker, Farblithografien) und Eduardo Roca (Erotica in mehrfarbigen Lithografien) ... Ekaterina Smirnowa (Cosmos), auch einige andere Techniken wie etwa von Ben Leenen (Acryl auf Leinwand), Inkjets und Arbeiten von Marika Voss, Josef Zenzmaier oder Renate Ennsmann und Martin Stommel (reiche Auswahl an Aktlithografien), teils im Angebotsressort, teils im regulären Segment. Insgesamt befinden sich sechzig Kunstwerke im Angebot der Neuhauser Kunstmühle, darunter auch Glaskunst, Algrafien und bibliophile Bücher und Mappen. Und auch eine Kassette mit sechs Radierungen von Andreas Legath ist zu haben. Und alle Info dazu hier. Happy Advent!

(André Schinkel/Pressemitteilung)

So, 07.12.2025

Im "Stabi"-Fokus: Lothar Meggendorfer (1847–1925).

Lothar Meggendorfers Zimelien

Lothar Meggendorfer – eine Zimelienschau seiner schönsten Papierkunstwerke aus Anlass seines 100. Todestags heißt die Veranstaltung im monatlichen Fokus in der Staatsbibliothek zu Berlin, die für den Dezember am 15.12. um 16 Uhr im Raum Oxford (Unter den Linden 08, 10117 Berlin) stattfindet. Lothar Meggendorfer (1847–1925) zählt bis heute zu den eindrucksvollsten Schöpfern von beweglichen Kinderspielbilderbüchern aller Art – er ist vielleicht der berühmtesten Künstler in diesem Metier der Vergangenheit. Geboten wird eine Werkschau seine schönsten Buchkunstwerke aus dem Tresormagazin der Stabi. In kleiner Runde können die Stücke aus der nächsten Nähe betrachten werden und kann man mit Expertinnen und Experten ins Gespräch kommen. Um die Anmeldung für die Fokus-Veranstaltung wird gebeten. Alle Informationen dafür befinden sich hier.

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Sa, 06.12.2025

Mit P. Breughel: "Der Leserschaft wünschen wir eine besinnliche Adventszeit, gesunde Weihnachten und einen hoffnungsvollen Start ins neue Jahr." So sei es.

In neuem Erscheinungsbild: Der 31. Hamburger Bothe erschien

Alles neu macht der Nikolaus? Nein, der neue Hamburger Bothe – die 31. Ausgabe des Periodikums der Pirckheimer aus dem Norden, herausgegeben von Rudolf Angeli und Peter Engel – ging natürlich pünktlich zum Monatsbeginn an seine Leserinnen und Leser hinaus – die übrigens das im PDF versandte Heft weit über die Grenzen der nördlichen Pirckheimer-Gruppe hinaus schätzen. Es ist allerdings doch etwas neu am frischen Bothen, nach fünf Jahrgängen erschien es den beiden Herausgebern angebracht, das Layout upzudaten. Nun, und das ist auch wohlgelungen und kommt zu Beginn der hoffentlich besinnlichen Zeit auch in festlichen Rot-Applikationen daher. Themen der neuen Ausgabe sind: Codex Delta, Willy Fleckhaus zum 100., Die Bleilaus, Schach und Literatur, das Theorienetzwerk Illustration, ein neues Buch von Peter Engel und ein Gruß zum Jahreswechsel. Der Hamburger Bothe kann per Mail bezogen werden über die Adresse Rudolf_Angeli@web.de

(André Schinkel)

Fr, 05.12.2025

In Merseburg zu sehen: feinillustrierte Kinderbücher.

Sammlung Hartmann/Kubis: Für kleine Träumer und Entdecker

Für kleine Entdecker: Illustrierte Kinderbücher (1900–1930) aus der Sammlung Hartmann/Kubis, so heißt die Ausstellung, die auf Schloss Merseburg (Kulturhistorisches Museum, Domplatz 09, 06217 Merseburg) vom 29.11.2025 bis 01.03.2026 täglich (mit Ausnahme des 24. und des 31.12.2025) von 10 bis 16 Uhr in der ehrwürdigen alten Kaiserstadt der Ottonen zu sehen ist. Gezeigt werden historische Kinderbücher (die davor tatsächlich Kindern gehörten und in Gebrauch waren) aus der exclusiven Sammlung von Maria Hartmann und Alexander Kubis, die, beide dem Landstrich an der Saale verbunden, ihre Kindheit in Halle beziehungsweise in Merseburg verbrachten. Wunder-, wunderschöne Bücher sind das: Die Auswahl der Exponate ist bis auf wenige Einzelstücke auf das erste Drittel des 20. Jahrhunderts begrenzt, eine Blütezeit der illustrierten Kinderbücher. Besondere Berücksichtigung finden die Illustrationen, die die verschiedenen Kunstrichtungen dieser Epoche voller Umbrüche widerspiegeln. Und wer einmal da ist: die Merseburger Zaubersprüche, Dom, Park und Orangerie unbedingt ansehn! Im Ben zi bena einkehren! Und: die beiden Rabentiere besuchen! 

(André Schinkel)

Do, 04.12.2025

In Marbach: Rilke zum doppelten Ehrentag 2025/26.

Rilkes Welten bis 2027 in Marbach

An seinem 150. Geburtstag, dem 04.12.2025, eröffnet im Literaturarchiv Marbach eine üppige, 200 Exponate umfassende Ausstellung zum Leben und Werk eines der größten Dichter deutscher Zunge: Rainer Maria Rilke (1875–1926), die bis zum Ende der Rilke-Ehrungen im Januar 2027 zu sehen sein wird. Unter dem Titel Und dann und wann ein weißer Elefant: Rilkes Welten wirft die Ausstellung Schlaglichter auf Rilke als Autor und Netzwerker im zeitgenössischen Literaturbetrieb, auf seine familiären, freundschaftlichen und amourösen Beziehungen, auf seine Ambitionen als Bürger und Künstler, auf Rilke als Reisenden, Lesenden, Schreibenden, Sammelnden und auf Rilke im Bild. In der Schau werden für zwölf Monate alle vorhandenen Materialarten und Objekttypen gezeigt: Manuskripte, Briefe, Notizbücher, Skizzen, Bücher, Bilder und Objekte. Die interaktive und multimediale Ausstellung dokumentiert zugleich die Sammelarbeit des DLA zu Rainer Maria Rilke seit seiner Gründung 1955, die gerade in den letzten Jahren um eine Reihe ganz erheblicher Dokumente erweitert werden konnte. Ort: DLA, Abt. Museum, Schillerhöhe 08–10, 71672 Marbach.

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Mi, 03.12.2025

Exlibris des Monats im Dezember

Das DEG-Exlibris des Monats Dezember stammt von Alberto Martini (1876–1954) und entstand für Gianni Mantero (1897–1985). In einer berührenden und eingehenden Besprechung des Blattes begründet die Rezensentin Ulrike Ladnar die Wahl des Kunstwerks für den Dezember, der an sich eine Zeit der Besinnung und der Einkehr sein möge. Handelt es sich doch um ein Kriegsblatt, das die beiden großen Weltkriege und deren mit ihnen in Verbindung stehende Verheerung aller Dinge zum Gegenstand hat. Und geht der Tod als Schnitter, nach allen Seiten „Guerra“ brüllend, durch die Verwüstung – und damit zipfelt das Blatt, das dem ehemaligen FISAE-Präsident Gianni Mantero zugeeignet ist, dunkel in die Gegenwart. Nichtsdestotrotz ist die Besprechung mit dem Wunsch Ulrike Ladnars verbunden, da möge eine Aussicht sein und sich die Taube mit dem Ölzweig wieder erheben können: „Allen Mitgliedern wünschen wir auch in diesen schwierigen Zeiten oder besser: trotz dieser schwierigen Zeiten ein schönes Weihnachtsfest mit Familie und oder Freunden und ein gutes und vor allem friedvolles Neues Jahr. Vielleicht kann das leider traurig stimmende Exlibris, das aber der Exlibriskultur künstlerisch und inhaltlich große Ehre macht, bei allen Betrachtern den Friedenswunsch verstärken.“ Und die Betrachterin verbindet das mit dem Wunsch, das Dezember-Exlibris für 2026 möge mit einem hellen, nach den Maßgaben der Aufklärung guten Engel versehen sein, einem Engel des Lichts, wie es die Zeit verdient. Und dass die im Fußteil abgebildete, gerupfte Taube wieder Mut und Federn fasst, um den Erdkreis zu fliegen ... Der ganze Text findet sich hier. Super diruta construere heißt übrigens frei übersetzt ... Auf dem Zerstörten neu erbauen. Wohl dem.

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Di, 02.12.2025

Mit Franz Fühmann 1976 in Schlagenthin (oben). Die Künstlerin Núria Quevedo und Pirckheimer Armin Schubert (unten) waren viele Jahre eng befreundet. Auch mit den "Bücherkindern" war Núria Quevedo verbunden, deren "Pax questuosa" ist ihr gewidmet.

Große Trauer um Núria Quevedo

Wie soeben unser Pirckheimer-Freund, der Mentor und Prinzipal der Bücherkinder Brandenburg, Armin Schubert, mitteilt und eben erst bekannt wurde, ist die große Künstlerin Núria Quevedo (1938–2025) in ihrer Wahlheimatstadt Berlin gestorben. Schubert, der mit Quevedo viele Jahre eng befreundet war, schreibt: „Mein Gott, nun auch noch Núria Quevedo; sie starb am 22. November des Jahres, und (das) erschüttert mich tief. Seit 1976 sind wir, begonnen mit Franz Fühmanns Roman für Kinder, Prometheus, miteinander verbunden. Das hat gehalten über all die Jahre. Zuletzt waren wir in Chemnitz dabei, als sie den Schmidt-Rottluff-Ehrenpreis bekam.“ Und weiter heißt es: „... durch sie haben wir auch Barcelona kennen und lieben gelernt. In meiner Sammlung sind viele gute Kunstwerke; erst jüngst haben wir die große Farblithografie Jeder, der seinen Weg geht ... zu einem Gedicht von Antonio Machado für die Eröffnung der Friedensdekade 2025 in der Petrikapelle beim Dom zu Brandenburg als Impuls verwendet.“ Núria Quevedo wurde am 18. März 1938 eben in Barcelona geboren, sie war die Tochter republikanischer Emigranten und lebte seit 1952 in Berlin, ab 1997 auch in Sant Feliu de Guíxols in der katalanischen Provinz Girona. Sie studierte von 1958 bis 1963 an der Weißenseer Kunsthochschule bei Arno Mohr, Klaus Wittkugel und Werner Klemke, war von 1968 bis 1971 Meisterschülerin bei Klemke. Ihr unverkennbares und umfängliches, zunächst grafisches, später auch malerisches Werk wurde vielfach geehrt und ausgezeichnet. Mit Brandenburg an der Havel war sie über Armin Schubert, Christa Wolf, die Galerie Sonnensegel, die Bücherkinder vielfältig verbunden, stellte in der Domstadt aus, arbeitete mit Schülerinnen und Schülern und war auch an den Buchprojekten der Bücherkinder beteiligt – eines der Bücher, Pax questuosa, ist ihr und Anna Seghers (1900–1983), deren Aufstand der Fischer von St. Barbara sie 1981 (wie auch die Erzählung Kassandra von Christa Wolf (1984)) illustrierte, als Hommage gewidmet. Sie arbeitete auch zu einigen Vertretern und Vertreterinnen der Sächsischen Dichterschule: Volker Braun, Karl Mickel, Kerstin Hensel. Núria Quevedo war mit dem Dokumentarfilmregisseur Karlheinz Mund verheiratet. Ihr Werk ist in zahlreichen großen Häusern wie der Neuen Nationalgalerie vertreten. Mit anderen Berliner Künstlerinnen gründete sie 1992 die Künstlerinnen-Initiative Xanthippe e. V. Zuletzt waren ihre Arbeiten 2023/24 in Chemnitz (Kunstsammlungen am Theaterplatz) zu sehen.

(André Schinkel via Armin Schubert)

Mo, 01.12.2025

Die Ein-Wunsch-Fee von Jens-Fietje Dwars erfüllt nur einen Wunsch statt den üblichen dreien, "um die Menschen zu lehren, dass sie auf ihre Wünsche acht geben." Das Buch erschien bei quartus in Bucha bei Jena und drei Ausstattungen zu 20, 60 und 90 Euro. Jens-Fietje Dwars hat in dem Haus, in dem auch die "Marginalien" erscheinen, mehrere Buchreihen, u. a. 'Edition Ornament' (nebst Weißer Reihe), begründet.

Buch des Monats Dezember – „Die Ein-Wunsch-Fee“ von J.-F. Dwars

Alles nur Märchen? Ein Maler, der nicht davon ab kann zu malen, getrieben vom Wunsch, das eine Bild zu schaffen, das jedem gefällt. Eine Schriftstellerin, die nicht aufhören kann zu schreiben, getrieben vom Wunsch, das eine Buch zu schreiben, das die Gesamtheit des Lebens abbildet. Ein Zehnkämpfer, der nicht aufhören kann zu siegen und darüber einsam wird, weil sich keine Gegner mehr finden. Ein Arzt, der jede Krankheit erkennt, sie aber nicht heilen kann und darüber sein Lächeln verliert. Die Kunstmärchen von Pirckheimer-Freund Jens-Fietje Dwars machen es einem nicht einfach, an Happy Ends zu glauben. Und doch tragen sie Lösungen in sich. Ähnlich den Brechtschen Geschichten vom Herrn Keuner, liegt die Didaktik in dem, was nicht ausgesprochen ist. Der Kniff: eine Ein-Wunsch-Fee, die von sich behauptet, „sie wolle nur einen Wunsch erfüllen“ statt den üblichen dreien, „um die Menschen zu lehren, dass sie auf ihre Wünsche acht geben.“ Das Märchenhafte der Dwarsschen Geschichten liegt in der Moral, nicht im fantastischen Funkeln seiner Ausschmückung. Das klingt nüchterner, als es ist: Es liegt ein großer Zauber in der Spannung, zu welch kurzsichtigen Wünschen sich die Personen hinreißen lassen: Was haben sie nun wieder nicht bedacht? Man ist schnell verleitet, auch sein eigenes Wunscharsenal zu überprüfen. Eingefasst in ganzseitigen Tuschezeichnungen des Autors und vielen Vignetten in Weinrot durchzieht den schmalen Band eine gelungene Leichtigkeit. Der Moment zählt, die Pointe, die Möglichkeit des Weiterdenkens durch Weglassen von überflüssigen Details. Das gilt für Bild wie Text gleichermaßen. Wer sich noch mehr ins Schauen vertiefen möchte, dem sei die Vorzugsausgabe empfohlen: In einen Schuber gehüllt liegt dem Band eine weitere Lithografie bei – treffend Garten der Träume betitelt, den ersten 15 Exemplaren auch noch eine Handzeichnung aus den Buchentwürfen. Traut man sich Wünsche ob der möglichen Konsequenzen überhaupt noch zu? Ein Buch der Anstöße. (Jens-Fietje Dwars: Die Ein-Wunsch-Fee und andere Märchen für Kinder von 9 bis 99. Bucha bei Jena: Edition Ornament im quartus-Verlag 2025. 72 Seiten, 13,5 × 21,5 cm, Fadenheftung, Festeinband, mit Tuschezeichungen des Autors in Weinrot. Vorzugsausgabe in 75 Exemplaren mit einem Handabzug der Steinzeichnung Garten der Träume, gedruckt von Christian Müller (Wurzbach) – geliefert in moosgrünem Buchschuber. Normalausgabe (20 Euro), Vorzugsausgabe Nummer 1–15 (90 Euro), Nummer 16–75 (60 Euro), ISBN 978-3-947646-67-8. Text erscheint auch in den Marginalien 259.)

(Till Schröder)

So, 30.11.2025

Unter dem Titel "Der Kinderbuchsammler" gab es am 26.11. einen Beitrag zu Manfred Kujau im RBB – der in zwei Mediatheken der ARD abgerufen werden kann.

RBB: Porträt von Manfred Kujau

Am 26.11.25 gab es unter dem Titel Der Kinderbuchsammler einen Beitrag zu Pirckheimer-Freund Manfred Kujau in der Sendung Der Tag in Berlin & Brandenburg. Manfred Kujau arbeitete in der Glasindustrie und sammelte bereits als Lehrling Kinderbücher. Heute besitzt er mehrere hundert Exemplare und recherchiert die Lebenswege der meist unbekannten Autoren. So stieß er auf Emmy Landmann, eine jüdische Autorin, die während der Nazi-Zeit nach Holland emigrierte. Ihr 1920 erschienenes Bilderbuch Ein Starenheim ist eine Rarität. Kujau sammelt Bücher aus seiner eigenen Kindheit, die er damals nur ausleihen konnte, und liebt besonders die schönen Illustrationen alter Werke, die er in Antiquariaten oder online findet. Der Beitrag von Martina Hiller von Gaertringen ist hier und hier zu finden und anzuschauen. Ich habe den Bericht zu Manfred Kujau durch Zufall am besagten Sendetag gesehen. Musste mir diesen dann gleich in der Mediathek nochmal anschaun.

(Gesehen und gefunden von Robert Grieger)

Sa, 29.11.2025

Blatt 2 der Folge "Ein Handschuh" von Max Klinger – zu sehen in der Schau zur "Griffelkunst" in Bremen.

„Flirt und Fantasie“: Griffelkunst 100 Jahre in Bremer Kunsthalle

Die Ausstellung Flirt und Fantasie. Griffelkunst von Max Klinger bis Peter Doigin der famosen Bremer Kunsthalle (Am Wall 207, 28195 Bremen) – feiert das 100-jährige Jubilate dieses uniquen Kunstvereins mit Namen Griffelkunst. Nun: Die grafischen Künste eignen sich hervorragend, um Geschichten zu erzählen. Die Ausstellung zeigt frei fabulierende Bildsequenzen, die mit Radiernadel oder Lithografiekreide, mit Holz- oder Siebdruck oder auch fotographisch entstanden sind. Es geht um Erzählungen mit losen Enden, um Traum, Vision und Verwandlung, sämtlich um Bilder, die unsere Fantasie auf Reisen schicken. Die ausgewählten Zyklen aus der Sammlung der Kunsthalle wurden von der Hamburger Vereinigung aufgelegt. Der weltweit einzigartige Grafikkunstverein feiert 2025 sein 100-jähriges Jubiläum, gegründet von Johannes Böse, und der fand den Namen für den Verein in Max Klingers (1857–1920) 1891 verfasster kunsttheoretischer Schrift Malerei und Zeichnung (1891). In ihr formuliert der Maler, Bildhauer, Grafiker radikal neue Auffassungen vom künstlerischen Potential der Zeichnung und der druckgrafischen Serie. Befreit von ihrer Rolle als dienende oder reproduktive Medien sah er sie als eigenständige künstlerische Ausdrucksformen neben der Malerei. Aus dem feinen Bremer Max-Klinger-Bestand wird die Folge Ein Handschuh gezeigt. Zu sehen sind außerdem rund 65 Werke von Franz Burkhardt, Marcel van Eeden, Peter Doig, Asana Fujikawa, Wenzel Hablik, Anna Haifisch, Yves Netzhammer, Paul Nougé sowie Nedko Solakov, Emma Talbot und Heinrich Vogeler. Die Griffel-Schau ist bis zum 01. März 2026 zu sehn.

(André Schinkel via Christian von Hoffen)

Fr, 28.11.2025

Die Sammlung von Stefan Neuhaus gehört seit 2024 zum Bestand der Stabi. Vom 09.12. an wird sie Unter den Linden gezeigt. Die Eröffnung beginnt um 18.30 Uhr im Wilhelm-von-Humboldt-Saal der Bibliothek.

Stabi: Sammlung Stefan Neuhaus

2024 wurde die Sammlung Stefan Neuhaus in den Bestand der Staatsbibliothek zu Berlin übernommen. Seit den 1950ern baute der Berliner Comicenthusiast (1947–2022) diese systematisch auf, die Bandbreite des Comics, die Entwicklung des Genres bis in die Gegenwart dokumentierend. Die Sammlung enthält 4.400 Bücher und Hefte aus den Jahren 1951 bis 2022 ... die Hälfte davon aus den für den Comic-Markt bedeutenden Ländern USA, Frankreich und Belgien, weitere 1.000 Titel aus Deutschland – auch bedeutende Bestände aus Fernost. Kurator Christian Bachmann stellt herausragende Stücke der Sammlung vor. Anschließend diskutieren er, die Comic-Künstlerin Ulli Lust und der Journalist Andreas Platthaus über die Bedeutung der Gattung. Die Vernissage findet am 09. Dezember um 18.30 Uhr im Wilhelm-von-Humboldt-Saal (Unter den Linden 08, 10117 Berlin) der Stabi statt. Um Anmeldung zur Eröffnung wird gebeten. Die Stabi hat täglich geöffnet.

(André Schinkel/Pressemitteilung)