Vor nunmehr 200 Jahren, am 30. April 1825, unterzeichneten 101 Buchhändler und Verleger ihre Börsenordnung, die zugleich die Geburtsstunde des Börsenvereins der Deutschen Buchhändler zu Leipzig war. Es ist die älteste dauerhaft bestehende Branchenorganisation in Deutschland. Die Ausstellung Zwischen Zeilen und Zeiten präsentiert anlässlich des Jubiläums ausgewählte Objekte und Dokumente aus den umfangreichen Beständen der Börsenvereinsbibliotheken Leipzig und Frankfurt am Main, die im Deutschen Buch- und Schriftmuseum (Deutscher Platz 01, 04103 Leipzig) aufbewahrt werden. Die präsentierten Objekte werfen in acht Kapiteln Schlaglichter auf 200 Jahre bewegte Verbands- und Buchhandelsgeschichte. Heute sind im Börsenverein des Deutschen Buchhandels e. V. insgesamt ca. 4.000 Verlage, Buchhandlungen, Antiquariate, Zwischenbuchhändler und Verlagsvertreter organisiert. Die wichtigste Zeitschrift der Branche ist das seit 1834 ununterbrochen erscheinende Börsenblatt für den Deutschen Buchhandel. Die Schau in Leipzig wird am 23. April um 18 Uhr eröffnet und ist dann bis zum 15. Dezember zu sehen. Die Ausstellung ist Dienstag bis Sonntag 10 bis 18 (Donnerstag 10 bis 20) Uhr geöffnet, der Eintritt frei. Es erschien eine umfangreiche Publikation mit mehr als 200 Essays im Wallstein Verlag Göttingen. Zwischen Zeilen und Zeiten: Alle Informationen gibt es hier.
(André Schinkel/Pressemitteilung)