Pirckheimer-Blog

„Wort im Bild“-Wettbewerb 2024 ... die Preisträger wurden in Klagenfurt juriert, wo auch die Geehrten aus Jahr 2023 in einer Ausstellung gezeigt wurden.
Mo, 22.07.2024

„Wort im Bild“: Die Gewinner 2024

Unter dem Motto „Wir lesen, wir lesen oft. – Worte, – Texte, – Geschriebenes. Doch was ist mit der Bildsprache? – Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“ wurde der internationale Fotowettbewerb Wort im Bild für 2024 zum Thema Literatur zum 12. Mal von der Initiatorin und Fotokünstlerin Eva Asaad ausgeschrieben. Für diesen Wettbewerb waren Fotografinnen und Fotografen gesucht, die sich für ihre Arbeit von einer literarischen Vorlage inspirieren ließen. Welches Sujet (Lyrik, Epik, Dramatik) der Literatur gewählt wurde, war frei. Es durfte maximal eine Einsendung (im Umfang von maximal neun Megabyte) eingereicht werden. Die drei Jurymitglieder Gabriele Rothemann, Bernd Stiegler und Eva Asaad kürten die besten Fotoarbeiten zum Thema. Die drei Erstplatzierten erhielten ein Preisgeld von 800, 500 und 300 Euro, gesponsert von der Firma KELAG. Wort im Bild verbindet die Welt der Literatur mit der Welt der Fotografen und Fotografinnen, diese werden zu Bildpoeten und Bildpoetinnen. Die Jury wählte aus 691 Einsendungen aus 72 Ländern aus. Den ersten Platz gewann Antonio Perez mit seiner Fotoarbeit I’m looking at you, you’re looking at me, inspiriert von Virginia Woolfs epochalem Roman Orlando. Juror Bernd Stiegler schrieb dazu: „Eine gerade angesichts der Buchvorlage kluge ‚Found Footage‘-Arbeit“. Platz 2 belegte Rudolf Neuhold mit seiner Arbeit emotional – abstract, inspiriert von Aaron Willard Stoicism for the Modern Man: Mastering Life’s Challenges With Ancient Wisdom. Die Fotoarbeit Plastic Orphelia von Yasaman Biglari, inspiriert von William Shakespeares Hamlet, gewann den dritten Platz. Die Plätze 4 bis 10 sind: Manfred Krause, Hommage an Erwin Blumenfeld; Muhammad Ali Seyhoon, Voice of a Friend; Michael Grabmeier, The modern nothingness; Faraz Ahanin, Romeo and Juliet; Andrii Bulavka, Les cauchemars; Agata Emma, L’angoisse et l’inquietude und Khrystyna Fedorak, The Soil. Die Bilder sind zu sehen auf der Internetseite des Wettbewerbs. Die Gewinner des 2024er Wettbewerbs wurden zudem bei den Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt in einer Ausstellung präsentiert.

(Manfred Krause)

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