Bundesweit findet jedes Jahr im November das "Wochenende der Grafik" statt. So auch eigentlich physisch im Gutenberg-Museum Mainz dieses Wochenende ...
... nun aber hier, digital: Wie gelangten Bilder in Bücher?
Ab dem 15. Jahrhundert wurden Bilder, die gedruckt werden sollten, auf Holz geschnitten. Ein Vorteil war, dass so diese Bilder mit dem Text zusammen gedruckt werden konnten. Nachteil: die Bilder sind nicht sehr fein gearbeitet.
Die Lösung: in Metall geritzte Abbildungen sind viel detailreicher und veränderten die Druckqualität, aber auch den Druckprozess um 180 Grad, denn sie konnten nicht gleichzeitig gedruckt werden und brauchten besonderes Papier. Dadurch wurden Texte und ihre Bilder meist getrennt in reine Textseiten und in reine Bildseiten, auf denen die Bilder oft größer waren. Dies hatte auch zur Folge, dass es weniger Bilder in Büchern gab, da sie eine ganze Seite in Anspruch nahmen.
Die Techniken wechselten aber im Laufe der Zeit - die Trennung aber blieb bis ins 20. Jahrhundert hinein bestehen.
(Gutenberg-Museum)
siehe auch Ein kleiner Garten Eden