Unter Wilhelm Höpfners Bilder (1899–1968) – Skurriles – Phantasievolles – Kinderbücher wird ab dem 16.11.2024 bis 02.03.2025 eine neue Sonderausstellung im Winckelmann-Museum in Stendal (Winckelmannstraße 36–38, 39576 Stendal) gezeigt. In den Jahrzehnten seines Wirkens hinterließ der Magdeburger ein bemerkenswertes Werk, insbesondere Grafik, Aquarelle, Zeichnungen. Der Beginn seines Schaffens in den 1920er Jahren stand im Zeichen der Avantgarde, von Surrealismus und Bauhaus. Er lernte Bruno Taut, Max Liebermann und Käthe Kollwitz kennen, schloss sich der Vereinigung „Die Kugel“ an. „Seine Bilderwelt ist zauberhaft und phantasievoll, durchdrungen von Ironie und hintergründigem Humor, teils grotesk, teils surreal, doch bei aller Heiterkeit niemals weltfremd oder banal.“ Niemals verließen den Künstler Humor und Ideenreichtum. Meisterhaft beherrschte er die grafischen Techniken, entwickelte sie weiter. Das Winckelmann-Museum ist im Besitz des künstlerischen wie dokumentarischen Nachlasses des Künstlers. Anlässlich von dessen 125. Geburtstag zeigt das Museum das Werk Wilhelm Höpfners. Erstmals präsentiert werden auch seine bisher unpublizierten Entwürfe für Kinderbücher. Zur Ausstellung erschien ein Katalog. Das Museum ist Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Gruppen und Führungen auf Anfrage.
(André Schinkel/Pressemitteilung)