Sie sind hier

Werner Klemke

Pirckheimer-Blog

Werner Klemke

Sa, 16.01.2016

Neujahrsgrüße für das Magazin

Der Pirckheimer Matthias Haberzettl erarbeitet seit 2002 traditionell am Ende eines Jahres eine limitierten Publikation zu seinem Sammelgebiet "Werner Klemke", die er als "kleine Jahresgabe" ausreicht - diesmal überraschte er mit "Neujahrsgrüße für »Das MAGAZIN«".
Augsburg, Sammlung Haberzettl, vorgelegt in 70 Exemplaren im Dez. 2015
dahinter Neujahrsgruß 1976 (mit Bastelanleitung)
Dieses Thema passt doch nun endlich mal wie die berühmte "Faust aufs Auge": Klemkes Neujahrsgrüße  für die Leser des MAGAZINs eignen sich bestens für meine kleine "Jahresgabe".
Von 1961 bis 1990 gibt es Belegexemplare in der Sammlung - mit zwei Lücken: 1962 und 1975 [...]
Wie immer liegt der Charme im Detail: man beachte etwa den Tischschmuck für 1977 - mit der Arbeitsanweisung "Auf das brennendrote Herz ist der Name der (des) Geliebten einzutragen" ... und vorausschauend malt Klemke noch fünf (auch so benannte) "Ersatz-Herzen" dazu. [...]

(Matthias Haberzettl, aus der Einleitung)

So, 27.12.2015

Bibliophile im Bayerischen Rundfunk

Für Birgit Fürst sind Büchersammler spezielle und oft auch scheue Wesen, die sie im heutigen Sonntagsfeature auf Bayern II vorstellte. Da sind der Schlossherr Franz Edler von Koch und die Bücher seiner Ahnen in seinem Schloss in Rohrbach bei Pfaffenhofen im Jagd- und Bibliothekssaal, der Pirckheimer Ernst Reif aus Reichertshofen, bei dem die Bücherstapel wie Stalagmiten aus dem Boden wachsen, die Pirckheimer Matthias Haberzettl, der allen Bücherfreunden durch seine Sammlung zu Werner Klemke bekannt ist oder Reinhard Grüner, der zugab, dass die Bücher seine Wohnung übernommen haben und ihn und seine Lebensgefährtin gelegentlich fragen, was sie hier noch wollen und bayerischen Klosterbibliotheken, Provinzialbibliotheken oder Spezialbibliotheken. In der Provinzialbibliothek Amberg beispielsweise erzählen die Ketzerbücher vom bitteren Schicksal der evangelischen Bewohner der Stadt, die ihre Heimat verlassen oder katholisch werden mussten.
Reinhard Grüner
Dennoch hat nur ein ganz kleiner, aber doch bemerkenswerter Teil der Schätze bayerischer Büchersammler und Büchereien in Birgit Fürsts Feature "Bücher haben ihre Schicksale. Bayerische Bibliophile und Büchereien" Eingang gefunden.
(nach einer Information auf Bayern II)

Mi, 18.11.2015

... es ist angerichtet!


Der erste Koffer für den Stand der Pirckheimer-Gesellschaft auf der artbook.berlin ist gepackt. Wie der Kenner unschwer erkennt, ist vieles aus der Geschichte dieser Bibliophilen-Organisation dabei: Jahresgaben, darunter die erste von 1958 und die aktuelle aus diesem Jahr, Marginalien einschließlich des Reprints des Heftes 1 und sogar einige der legendären Speisekarten zu den Jahrestreffen. Und als Namen der Autoren und Künstler sind unter anderem zu lesen: Jürgen Kuczynski, Bruno Kaiser, Horst Kunze, Hans-Georg Sehrt, Lothar Lang, Alexander Olbricht, Frans Masereel, Werner Klemke, Axel Bertram, Egbert Herfurth, Matthias Gubig,  Angela Hampel und Karl-Georg Hirsch.
(ad)

Hinweis: Die Pirckheimer-Gesellschaft ist in der Kulturfabrik am Flutgraben in der 1. Etage an Stand 23 zu finden und teilt sich den Stand mit dem Berliner Bibliophilen Abend.

Mo, 16.11.2015

Werner Klemke in China

... Nachdem von Werrner Klemke illustrierte Bücher schon seit langem und oft in Japan erschienen sind (u.a. die Grimmschen Märchen sowie "Hirsch Heinrich" und "Das Wolkenschaf"), sind sie seit zwei Jahren nun auch bis nach China vorgedrungen. 
2013 erschien die chinesische Ausgabe von Benno Pludras "Lütt Matten" (Abb.), und im vergangenen Jahr Alfred Wellms "Pferdemädchen".
Ich konnte diese Bücher noch im März dieses Jahres über amazon.cn bestellen; mittlerweile scheinen sie dort nicht mehr erhältlich - wohl auch ein Zeichen des Verkaufserfolgs im "Reich der Mitte".
(Matthias Heberzettl)

Do, 29.10.2015

Werner Klemke - Plakate & Kinderbücher


In Neustrelitz wird in der kommenden Woche eine Ausstellung mit Plakaten und Kinderbüchern des Gründungsmitglieds der Pirckheimer-Gesellschaft Werner Klemke eröffnet.
Das Plakat (Abbildung) und den Flyer zu dieser Ausstellung hat Prof. Albrecht von Bodecker, ebenfalls Pirckheimer, unter Nutzung einer Klemke-Zeichnung entworfen.

Ausstellung: 7. November bis 11. Dezember 2015.

Galerie Neustrelitz
Zierker Str. 1 | 17235 Neustrelitz

So, 16.08.2015

"Treffpunkt Erasmus" auf Facebook

Heute entdeckte einer der Administratoren der Facebook-Seite "Treffpunkt Erasmus" ein weiteres Bild der mobilen Klemke-Ausstellung im KulturWagen der Brotfabrik und postete es auf Facebook. Die Ausstellung stand (das war allerdings schon im Juni) in Karow auf der Piazza. Der Wagen ist derzeit, noch bis zum 31. August, am Berliner Kollwitzplatz in Prenzlauer Berg zu finden.
Weit interessanter ist allerdings, dass auf Facebook seit heute auch eine aktualisierte Liste der Kinos zur Verfügung gestellt wird, die den Film über Werner Klemke als Wehrmachtsangehöriger in den besetzten Niederlanden zeigen - zu erreichen durch Klick auf die Abbildung.
Die Regisseurin von "Treffpunkt Erasmus", Annet Betsalel, wird Ende August eine kleine Rundreise durch Berlin/Brandenburg und Sachsen unternehmen, und bei den folgenden vier Vorstellungen anwesend sein:
am Donnerstag, den 27.08.2015 um 20:00 Uhr im Kino Toni in Berlin;
am Freitag, den 28.08.2015 um 16:45 Uhr im Thalia in Potsdam;
am Samstag, den 29.08.2015 um 20:00 Uhr in den Passage Kinos in Leipzig und
am Sonntag, den 30.08.2015 um 17:00 Uhr im Kino in der Fabrik in Dresden.

So, 26.07.2015

"Treffpunkt Erasmus" - alle Orte, alle Termine

Eine gute Nachricht für Alle, die die Filmpremiere in Mai versäumen mussten (aber natürlich ebenso für Alle, die sich den Film gern ein zweites Mal ansehen möchten):
Ende August wird "Treffpunkt Erasmus" in (bisher) 49 Kinos in den neuen Bundesländern zur Aufführung gebracht - von "A" wie Altenberg bis "Z" wie Zella-Mehlis ... unter anderem in Berlin, Dresden, Erfurt, Leipzig und Magdeburg.
Wir wünschen uns wieder einen ebenso regen Zuspruch wie bei den Aufführungen im Babylon Berlin Mitte und im Capitol Königs Wusterhausen - der Film hat einen zahlreichen Besuch allemal verdient.
(Matthias Haberzettl)
Orte A - F
Orte G - Z und zweite Woche
"Treffpunkt Erasmus" ist eine ergreifende Doku über Mut und Menschlichkeit.
(Claudia Palma, Märkische Allgemeine vom 6.5.2015)

Di, 26.05.2015

Ein Klemke-Tag in Berlin

Annet Betsalel durchforschte die 2011 wieder entdeckten Archivalien der Jüdischen Gemeinde ihrer Heimatstadt Bussum, einem Ort etwa 20 Kilometer östlich von Amsterdam. Darin fand sie Hinweise auf die Beteiligung zweier deutscher Wehrmachtsoldaten bei der Rettung verfolgter Juden. Dies faszinierte sie und sie wollte mehr über diese beiden Deutschen herausfinden. Der eine, Johannes Gerhardt, war im Oktober 1944 gefallen. Der Andere, Werner Klemke, war ein international erfolgreicher Buchillustrator und Künstler in der DDR gewesen. Über ihn konnte sie mehr erfahren. Ihr Ziel einen dokumentarischen Film über ihn und seine Zeit in den Niederlanden zu erstellen, beschäftigte sie mehrere Jahre. Dabei mußte sie nicht nur kritische Bemerkungen aus der jüdischen Gemeinde, sondern auch finanzielle und räumliche Probleme überwinden. Für Annet Betsalel war das Handeln der beiden Wehrmachtsoldaten ein Beweis für das Gute im Menschen.
Die Premiere des Filmes fand am 18. Mai 2015 im Rahmen des jüdischen Filmfestivals im Kino Babylon am Rosa Luxemburg Platz statt. Gleichzeitig, aber unabhängig von diesem Ereignis, stellte die „Brotfabrik Berlin“ in einem Bauwagen eine kleine Klemke-Ausstellung zusammen, kuratiert von Dr. Dirk Moldt. Mit der Ausstellung soll für die Idee einer Benennung eines noch „unbenannten“ Teiles des Antonplatzes im Stadtteil Weißensee mit dem Namen „Werner Klemke“ geworben werden. Die Ausstellung soll an verschiedenen Orten in der Stadt aufgestellt werden. Letztlich dürfte eine Benennung noch Jahre voller Diskussion und Werbung erfordern, da in Berlin ein Stadtratsbeschluß existiert, wonach zunächst Plätze und Straßen nach Frauen benannt werden sollen, da diese unterrepräsentiert seien.
Vor dem Bauwagen traf ich Juan Morales Calvo und Hans Beukers, Bruder von Annet Betsalel, die wie ich die Ausstellung anschauen wollten. Leider oder Gott sei Dank, war sie noch geschlossen und die Öffnungszeiten nicht ausgewiesen. So kamen wir ins Gespräch. Der Name Haberzettl fiel und nun gab es weiteren Gesprächsstoff. Es stellte sich heraus, daß die Ausstellung erst um 13.00 Uhr geöffnet wurde und zu dieser Zeit auch Matthias Haberzettl kommen wollte. So bot Juan eine Klemke-Führung an. Wir suchten das Wohnhaus in der Tassostraße auf. Dort begrüßte uns im Hinterhof Christine, eine Tochter von Werner Klemke. Sie führt dort eine kleine Zeichenschule, ohne deren Existenz wohl die Bedeutung dieses Ortes als Schaffensort von Werner Klemke verloren gegangen wäre. Nach einer gemeinsamen Kaffeepause trafen wir wieder am Antonplatz ein und schauten uns die Ausstellung an. Hierzu warb neben den gut gestalteten Flyern auch ein Ausstellungsplakat mit dem Hirsch Heinrich. Die Premiere des Filmes fand um 20.00 Uhr statt.
Als Werbemittel waren mit gleichem Motiv zwei Plakate, eines in DIN A1-Format und eines in DIN A3-Format, gestaltet von Marita Hoffmann, sowie ein Flyer erstellt worden. Zusätzlich ein vierseitiges Informationsblatt auf Hochglanzpapier mit Informationen zum Film sowie verschiedenen Abbildungen. Der Kinosaal verfügt über mehr als 400 Plätze. Für Familienangehörige der im Film dargestellten Personen, die aus Israel, den Niederlanden und Deutschland angereist waren sowie Pirckheimer, die mit ihren Spenden die Erstellung des Filmes unterstützt hatten, waren bereits über 140 Plätze reserviert. Mit großer Spannung wurde verfolgt, wie der Saal sich füllte. Am Ende war er nahezu vollbesetzt. Die Begrüßung erfolgte durch die Festivalleiterin Frau Nicola Galliner. Sie begrüßte neben den Familienangehörigen u. a. Gregor Gysi und Vertreter der Botschaft der Niederlande, an ihrer Spitze Botschaftsrätin Monique Ruhe. Diese sprach ein längeres Grußwort, an das sich ein paar persönliche Worte von Annet Betsalel anschlossen.
Der Film begeisterte nicht nur Freunde des Künstlers. Er zeigte viele neue Facetten aus dem Leben von Klemke, seinen gefährlichen Einsatz für die Rettung von Verfolgten. Er zeigte aber auch, wie in dem kleinen Ort Bussum durch den Einsatz Vieler, über 50% der jüdischen Gemeindemitglieder gerettet werden konnten. Der Film verschwieg aber auch nicht die Verstrickung Einzelner in das Unrechtssystem. Letztlich ist es ein Film für die Menschlichkeit gegen Vorurteile und der Verantwortung des Einzelnen für sein eigenes Handeln.
Das Publikum war begeistert. Eine Frage eines etwa 12jährigen Jungen zeigte, daß er den Film bis zum Schluß aufmerksam verfolgt hatte, brachte aber die Zuhörer zum Schmunzeln. „Hat Michael Ballak bei dem Film mitgewirkt?“ Annet Betsalel nahm es mit Humor „Nein, es war ein Kameramann mit demselben Namen.“ Der Abend fand seinen gemütlichen Ausklang im „Grünen Salon“ der naheliegenden Volksbühne. Der Raum war mit Plakaten von Werner Klemke geschmückt, die Matthias Haberzettl zu Verfügung gestellt hatte. Hier hielt für die Pirckheimer-Gesellschaft deren Vorstandsmitglied, der Grafiker Prof. Dr. Roland Berger, eine Dankesrede und überreichte Annet Betsalel einen weiteren Scheck über Spenden der Gesellschaft und ihrer Mitglieder, die nicht nur über die Höhe des Betrages überrascht war.
Erst spät am frühen Morgen endeten die Gespräche. Es war sicher für alle Anwesenden ein unvergeßlicher Tag.
(Matthias Koloßa)
__________________________

Mo, 25.05.2015

Werner Klemke-Ausstellung im Kulturwagen der Brotfabrik

Foto: Juan Morales, Produzent von "Treffpunkt Erasmus"
Zur Zeit ist eine kleine mobile Ausstellung zu Werner Klemke im Kulturwagen vor dem Berliner Kino Toni am Antonplatz zu besichtigen. Am 7. Juni nimmt dieser Kulturwagen am Festumzug der Buchholzer Festtage teil. Anschließend steht er bis zum 17. Juni in Karow, Bucher-/Achillesstr. Weitere Fotos auf Facebook und Informationen zur Ausstellung auf Kulturwagen.

Ausstellung: 18. Mai - 31. Oktober 2015

Berlin-Pankow
(Prenzlauer Berg/Pankow/Weißensee)
an verschiedenen Plätzen

Mi, 20.05.2015

Premiere "Treffpunkt Erasmus"

Bei der Premiere des anlässlich der Jüdischen Filmwoche im Berliner Kino BABYLON vorgeführten Dokumentarfilms "TREFFPUNKT ERASMUS" von Annet Betsalel, der Nachkommin einer Holocaust-Überlebenden, über die Widerstandsarbeit des Grafikers, Illustrator und Gründungsmitglieds der Pirckheimer-Gesellschaft Werner Klemke als Soldat im besetzten Holland, fanden sich auch viele Pirckheimer ein.
Weitere Fotos im Facebook-Album des Pirckheimers Ralf Parkner.
Annet Betsalel | Klaus Höpcke
Christel und Roland Berger | Harald Kretzschmar
Ralf Parkner | Ronald Paris, Matthias Gubig
Matthias Haberzettl
Fotos: Ralf und Dagmar Parkner

So, 17.05.2015

Treffpunkt Erasmus

Liebe Pirckheimer-Freunde,

an dieser Stelle wurde ja schon der Öfteren über das Dokumentarfilm-Projekt "Treffpunkt Erasmus - die Kriegsjahre Werner Klemkes" berichtet. Viele von Ihnen haben auch mit ihren Spenden zur Verwirklichung beigetragen - dafür noch einmal unseren herzlichsten Dank.
Nun ist es endlich so weit: die Uraufführung findet im Rahmen des Jüdischen Filmfestivals Berlin & Brandenburg am kommenden Montag, 18.5.2015 um 20 Uhr im Kino Babylon in Berlin-Mitte, Rosa-Luxemburg-Str. 30, statt.
Eine weitere Aufführung dann am Folgetag, 19.5., um 17 Uhr im Capitol in Königs Wusterhausen.
Details zu Kartenbestellungen (direkt beim jeweiligen Kino) finden Sie hier.
Wir freuen uns, Sie zahlreich begrüßen zu können.

Viele Grüße,
Matthias Haberzettl

Mo, 27.04.2015

Trailer "Treffpunkt Erasmus"



... weitere Informationen hier.

Di, 21.04.2015

Filmpremiere "Treffpunkt Erasmus"

Des Öfteren schon wurde an dieser Stelle über das Dokumentarfilm-Projekt „Treffpunkt Erasmus“ berichtet, das die Kriegsjahre unseres Gründungsmitglieds Werner Klemke, von 1942-1945 in Holland stationiert, zum Thema hat: Das erste Mal am 29. Mai 2013; und zuletzt am 13. März d.J. mit einem Bericht von Ralph Aepler über eine Teil-Aufführung im Mannheim.
Aber – was lange währt … wie das Volk so sagt: Nunmehr ist das Datum der Premiere offiziell – am Montag, den 18. Mai 2015, um 20:00 Uhr im Kino „Babylon“, Rosa-Luxemburg-Str. 30, 10178 Berlin. Die Uraufführung findet im Rahmen des Jüdischen Film-Festivals Berlin & Potsdam statt. Weitere Informationen dazu hier. Wie dort auch vermerkt, können Karten direkt beim Kino „Babylon“ bestellt werden (Tel. 0 30-24 25 969).
Wir laden Sie alle herzlich zum Besuch ein. Die Regisseurin, Annet Betsalel, und der Produzent, Juan Morales Calvo, sowie Kinder und Enkel Werner Klemkes werden anwesend sein; auch einige seiner Freunde, Schüler und Weggefährten werden erwartet.
Übrigens: was es mit dem Monopoly-Spiel auf sich hat, werden die Besucher im Film erfahren!
Am selben Tag (Montag, 18.5.2015) eröffnet auch eine Klemke-Ausstellung im Kunst- und Kulturzentrum „Brotfabrik“ in Berlin-Weißensee, Caligariplatz 1, 13086 Berlin – Details hierzu werden nachgereicht. So ist die Gelegenheit gegeben, diesen Tag zu einem ganzheitlichen Klemke-Event zu machen.
Aber der Film spricht nicht nur die Freunde dieses großen Berliners und seines Werkes an, sondern zeigt weit darüber hinaus den mutigen Widerstand zweier deutscher Wehrmachtssoldaten gegen die menschenverachtende Nazi-Herrschaft, und ihren Einsatz zur Rettung von Menschenleben.
Für alle aber, die am 18. Mai partout keine Zeit für’s „Babylon“ haben: Eine weitere Aufführung ist auf der Festival-Homepage noch für den folgenden Tag angekündigt: Dienstag, den 19. Mai 2015, um 17:00 Uhr im „Capitol – Das Kulturkino“, Bahnhofstr. 16, 15711 Königs Wusterhausen (Tel. 0 33 - 75 46 97 77).
Noch eine anschließende Bitte: beim Festival wird ein „Publikums-Regiepreis“ in Höhe von € 2.000 verliehen. Die Abstimmung wird wohl über Stimmzettel direkt im Kino erfolgen. Bitte denken Sie daran, Ihre Stimme für „Treffpunkt Erasmus“ abzugeben – diesen Zuschuss könnten wir gut gebrauchen. Denn die Finanzierung ist immer noch nicht vollständig abgedeckt; deshalb möchten wir Sie an dieser Stelle auch noch einmal um Spenden bitten. Vielen Dank!
(Matthias Haberzettl)

Spendenkonto: Pirckheimer-Gesell. e.V.
IBAN DE28100100100649814106
Verwendungszweck: Treffpunkt Erasmus

Sa, 14.03.2015

Filmpräsentation ›Treffpunkt Erasmus‹

„Ich habe nur das getan, was jeder hätte tun sollen, der ein Gewissen hat“
Werner Klemke
… und er hat diese Geschichte niemanden erzählt!
Aber am Dienstag erzählten Annet Betsalel aus Bussum (20 km östlich von Amsterdam) und Matthias Haberzettl aus Augsburg uns diese Geschichte.
Zu Gast im Rahmen unserer Reihe „Buch, Kultur und Gesellschaft“ im Schillerhaus in Mannheim konnten unsere Gäste einen ersten Blick auf das Ergebnis der Recherche und der dokumentarischen Filmarbeit im Rahmen des Projektes „Treffpunkt Erasmus“ werfen.
Wir sind stolz darauf, dass wir weltweit als erste eine Präsentation des Filmes in Ausschnitten unserem Publikum präsentieren konnten. Gespickt mit Anekdoten führte Matthias Haberzettl in das umfangreiche Werk von Werner Klemke ein. Es gelang ihm dabei, neue Facetten über Klemke vorzustellen, was bei der Bekanntheit von Klemke schon erstaunlich ist!!! Es lohnt sich immer, Vortragende zu haben, die „Ihr Thema“ durchdrungen haben.

Annet Betsalel gelang es, durch das Zeigen von Filmausschnitten und dem Bericht über die Entstehungsgeschichte alle Anwesenden emotional zu berühren. Ich verspreche den Lesern des Blog’s, der Film ist ein Stück Zeitgeschichte, das man nicht verpassen darf! 

Die Weltpremiere des Filmes findet am 18. Mai 2015 in Berlin im Babylon statt. Wie ich finde ein Muss für jeden Pirckheimer und Klemke Freund. Ich habe schon zwei Karten bei Matthias Haberzettl reserviert.

Ich möchte auch Ihre Neugier wecken und verweise aus diesem Grund auf die beigefügte Information

Doch das Wichtigste zum Schluss: Die Pirckheimer Gesellschaft unterstützt dieses Projekt. Bitte spenden auch Sie, was Sie können, jeder Euro zählt- helfen Sie mit, Werner Klemke ein würdiges und gutausgeleuchtetes Denkmal zu setzen. Ich finde, er hat es verdient!

Spendenkonto: Pirckheimer-Gesell. e.V.
IBAN DE28100100100649814106
Verwendungszweck: Treffpunkt Erasmus


(Dr. Ralph Aepler)

Mi, 28.01.2015

Klemke und Prüssen

Gemeinsam mit der traditionellen Klemke-Jahresgabe erschien zum abgelaufenen Jahreswechel etwas Neues vom Augsburger Mitglied der Pirckheimer-Gesellschaft Matthias Haberzettl: eine Eduard-Prüssen-Jahresgabe.
Dieses Heft soll Auftakt sein, seine jährlichen, seit 2002 erscheinenden und bei vielen Bibliophilen hoch geschätzten Betrachtungen zu Werner Klemke um einen weiteren Meister der Illustration zu ergänzen und dieser Auftakt war erfolgreich. Es gelang Matthias Haberzettl, vier bislang unveröffentlichte Illustrationen, die ursprünglich für eine Ausgabe des Bertelsmann-Verlages gedacht waren, mit den dazugehörigen, im Text leicht gekürzten Satiren von Kishon zu veröffentlichen.
Eine Brücke zur Klemke-Jahresgabe, die auch in diesem Jahr wieder erschien, diesmal zu Widmungsexemplaren unter dem Titel "Auch am Rande des Weges wachsen schöner Blumen", ist ein eingedrucktes, für Matthias Haberzettl von Eduard Prüssen geschaffenes Exlibris mit einem Linolschnitt mit Klemke-Motiven.