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Werner Klemke

Pirckheimer-Blog

Werner Klemke

Mi, 14.09.2016

Fußball, Hexen und ein Osterwunder

So überschreibt der Brandenburger Kurier am 13. September, Seite 23, einen Bericht über das Projekt der Bücherkinder Brandenburg über Werner Klemke.
Abgedruckt wird neben dem hier bereits vorgestellten Bericht von Armin Schubert auch die Erzählung "Der Löwenkater" aus dem Buch von Franz Bauch. Der Beitrag kann auch durch Klick auf den obigen Ausriss aufgerufen werden.

Fr, 02.09.2016

Vom Wolkenschaf zum Magazin

Die Besucher begeben sich gemeinsam auf die „Suche nach dem Kater“, dem beliebtesten Haustier der DDR (Redaktion: „Das Magazin“), wenn es heißt: „Vom Wolkenschaf zum Magazin - Werner Klemkes schönste Illustrationen“. An diesem Nachmittag werden zahlreiche der Magazinhefte präsentiert, für die Werner Klemke (Buchgestalter, Graphiker, Illustrator und Hochschullehrer) zwischen 1954-1990 monatlich die Titelblätter schuf. Zudem wird eine Auswahl seiner schönsten Buchillustrationen gezeigt, mit Illustrationen zu humoristischen Werken, Illustrationen zu Liebesgedichten und klassischen Werken im Mittelpunkt. Freuen Sie sich auf einen amüsanten Nachmittag rund um den „Meister des Holzstichs“. Im Anschluss an die Präsentation gibt es eine Führung durch die Ausstellung „Eigentlich bin ich ein alter Grieche: Werner Klemke (1917-1994) - Künstler und Büchernarr“.

6. September 2016, 17.00 Uhr

Winckelmann-Gesellschaft | Winckelmann-Museum
Winckelmannstraße 36–38, 39576 Stendal

Do, 25.08.2016

Bücherkinder Brandenburg ehren Werner Klemke zum 100. Geburtstag

Zur Vorbereitung auf den 100. Geburtstag des Buchgestalters und Illustrators Werner Klemke haben sich 10 Bücherkindern der Evangelischen Grundschule am Dom zu Brandenburg an der Havel ein Jahr lang mit dem Leben und Schaffen dieses Buchkünstlers beschäftigt. Es entstand das Buch
KINDER KENNEN KLEMKES KATER
Im März 2017 wird es anlässlich seines Geburtstages einige Gedenkveranstaltungen geben. In Vorbereitung darauf haben sich die Bücherkinder überlegt, wie man diesen großen Meister ehren kann. Die Schüler haben festgestellt, dass in jeder Familie einige Bücher von diesem Künstler vorhanden sind. Nach dem Besuch durch den Vorsitzenden der Pirckheimer-Gesellschaft  Ralph Aepler und den Klemkesammler Matthias Haberzettl  bei den Bücherkindern in Brandenburg waren beide so gegeistert, dass die Gesellschaft die Schirmherrschaft über das Buchprojekt übernommen hat. Prof. Werner Klemke gehört zu den Gründungsvätern.
Die Schüler waren u.a. in seinem ehemaligen Atelier, sprachen mit Familienmitgliedern, suchten seine Grabstelle auf, haben den Film „Treffpunkt Erasmus – die Kriegsjahre Werner Klemkes“ gesehen.

alle am Setzkasten      -      Franz setzt      -      Hanna      -      Jonas liest
So entstand das Buch zum 100. Geburtstag, das am 2. / 3. September 2016 bei dem Treffen der Pirckheimer-Gesellschaft in München vorgestellt wird. Das Buch wurde im historischen Buchdruckverfahren im Gutenberg DRUCK-Laden der Galerie Sonnensegel mit der Hand gesetzt und gedruckt und im Atelier Buchkunst der Edition Balance von Henry Günther gebunden. Es ist in einer Auflagenhöhe von 40 Exemplaren erschienen.
In der Auseinandersetzung mit dem Schaffen dieses Künstlers schrieben die Bücherkinder eigene Erzählungen zu ausgewählten Bildern des Künstlers und schufen in der Technik des Schabkartons, die Klemke so meisterlich beherrschte, eigene Illustrationen zu ihren Texten.
In diesem Buch befindet sich ebenfalls eine Original-Grafik, zu der uns Ulrike Braun, die Tochter Klemkes, den Druckstock zu einer Illustration aus dem Buch „Die Facezien des Florentiners Poggio“ zur Verfügung gestellt hat. Prof. Matthias Gubig hat dazu den Druck im Ehrenamt übernommen.

Die Fotografin Anita Reinsch begleitete dieses Projekt fotografisch.
Im Vorwort des Herausgebers zu diesem Buch wird auf die kulturpolitische Dimension der Arbeit mit Kindern auf diesem Gebiet hingewiesen. Kinder und Jugendliche sind es, die das kulturelle Erbe wertschätzen lernen und antreten werden. Mit diesem Hommage-Buch wollen wir diesen wichtigen Künstler ehren.
(Armin Schubert, Leiter des Projekts „Bücherkinder Brandenburg“)

Do, 11.08.2016

Exkursion nach Berlin

Im Rahmenprogramm der gerade im Winckelmann-Museum noch bis zum 31.10.2016 laufenden Ausstellung „Eigentlich bin ich ein alter Grieche – Werner Klemke, Künstler und Büchernarr“ begab sich eine Gruppe von 30 „Klemke-Fans“ am 16. Juli auf eine Reise von Stendal nach Berlin, um auf den Spuren von Werner Klemke zu wandeln. Ein erster Höhepunkt war der Besuch der Kinder- und Jugendbuchabteilung der Berliner Staatsbibliothek. Dort empfing uns (außerhalb der Öffnungszeiten) die stellvertretene Leiterin Sigrun Putjenter und führte uns durch das derzeitige Domizil mit besonderen Flair auf dem Gelände des Westhafens, auf welches die Kinder- und Jugendbuchabteilung zeitweilig ausweichen musste. Im Anschluss erhielten wir einen Einblick in die Geschichte der Kinder- und Jugendbuchabteilung und uns wurden die Höhepunkte der Sammlung quer durch die Geschichte der Kinder- und Jugendbuchliteratur präsentiert, erwähnt sei hier das allseits bekannte Werk von Johann Amos Comenius „Orbis sensualim pictus“ (1658, welches bis ins 19. Jahrhundert über 200 Auflagen erlebte) oder die Aufstell- und Ziehbildbücher von Lothar Meggendorfer (1847-1925). Ein besonderer Höhepunkt war selbstverständlich für unsere Gruppe die Präsentation von Originalgraphiken W.K.s.
Auf uns wartete nun gleich der nächste Höhepunkt unserer Reise: Wir fuhren in die Tassostraße 21, dem Atelier von Prof. Werner Klemke, wo wir liebenswürdig von seinen Töchtern Christine Klemke und Ulrike Braun empfangen wurden. Mit wunderbaren Geschichten rund um Leben und Werk ihres Vaters begeisterten beide ihr Publikum.
Zu den angeregten Erzählungen wurden private Fotos und zahlreiche Werke W.K.s präsentiert, die so manche Überraschung zu bieten hatten. Unser dritter und letzter Programmpunkt folgte stante pede: Wir begaben uns in die Kunsthochschule Weißensee, wo W.K. seit 1951 eine Dozentur für Holzstich und seit 1956 eine Professur für Buchgraphik und Typographie innehatte. Am Tag der offenen Tür genossen wir, neben kulinarischen Highlights, das studentische Flair, erhielten die Möglichkeit, einen Vortrag über das Archiv der Kunsthochschule zu hören, konnten u.a. die innovativen Abschlussarbeiten studieren und erhielten schließlich von eben Herrn Peter Müller und Jürgen Neugebauer eine interessante Führung über das Gelände. Ein besonderer Höhepunkt war dabei die Besichtigung der Graphikwerkstatt.
Zu guter Letzt: uns gereichte dieser Tag „zu Nutzen und Vergnügen“! Einen herzlichen Dank an alle Beteiligten!
(Agnes Kunze)

So, 07.08.2016

„Auch dieses Kleid ist ein echter Klemke“

Er wolle „Höhepunkte“ seiner Klemke-Sammlung zeigen, so hatte Agnes Kunze das Sammlergespräch mit dem Pirckheimer Matthias Haberzettl am 3. August im Winckelmann-Museum Stendal angekündigt und damit etwas tief gestapelt. Geradezu von Gipfel zu Gipfel stürmte Haberzettl an diesem Abend. Als Ausrüstung hatte er lediglich einen, wie er es nannte „Promillebereich“, seiner Sammlung dabei. Ein „Promillebereich“ hört sich zwar nach wenig an an, doch birgt er in diesem Fall außergewöhnliche, seltene und auch einzigartige Stücke.
Dass das Gespräch im Winckelmann-Museum stattfand, hatte seinen guten Grund. Dort war acht Wochen zuvor die Ausstellung „Eigentlich bin ich ein alter Grieche - Werner Klemke (1917-1994) Künstler und Büchernarr“ eröffnet worden. Viele Exponate stammen ebenfalls aus der Haberzettlschen Sammlung. Sind dort bereits seltene Stücke zu sehen wie eine japanische Ausgabe vom „Wolkenschaf“, die drei Bände des „Amicis Librorum“ oder einen Stichel und Pinsel, mit denen Werner Klemke selbst gearbeitet hatte, so legte Haberzettl jetzt noch einmal nach. [...]
[...] Dass auch völlig unerwartete Objekte Bestandteil seiner Klemke-Sammlung werden könnten, ließ Haberzettl anklingen, indem er einen erst wenige Stunde alten Bescheid wegen eines „Verstoßes im ruhenden Verkehr“ hochhielt und laut überlegte: „Original signiert, datiert mit dem 3. August in Stendal, das wird mich immer an diesen Klemke-Abend erinnern.“ Aber diese Sammelobjekte sind bereits die nächste Geschichte …
(Ralf Wege)

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Sa, 30.07.2016

Werner Klemke im Winckelmann-Museum

Der Pirckheimer Matthias Haberzettl (Augsburg) wird im Rahmen der Ausstellung „Eigentlich bin ich ein alter Grieche - Werner Klemke (1917-1994) Künstler und Büchernarr.“ über die Höhepunkte seiner Werner-Klemke-Sammlung sprechen. Haberzettl besitzt derzeit die umfangreichste private Sammlung zu Werner Klemke. Im Mittelpunkt des Abends stehen Begegnungen, die die Leidenschaft des Sammlers ermöglich haben: mit Freunden und Weggefährten des Künstlers, mit seinen Kindern und Schülern. Die raren Stücke, die dann im Laufe der Jahrzehnte ihren Weg nach Augsburg fanden, oft mit Widmungen und persönlichen Begleitschreiben, werden vorgestellt und können von den Besuchern in Augenschein genommen werden.

3. August 2016, 18:30

Winckelmann-Museum
Winckelmannstraße 36-38, 39576 Stendal

So, 05.06.2016

Werner Klemke (1917 - 1994)

Rund 50 Gäste trafen sich heute Nachmittag im Ausstellungs- und Begegnungszentrum im Winckelmann-Museum Stendal, um die Eröffnung der Ausstellung „Eigentlich bin ich ein alter Grieche“ mitzuerleben. Gezeigt werden Werke von Werner Klemke, die ihn als Künstler und Büchernarr lebendig werden lassen. Die Werke stammen aus der Sammlung des Pirckheimers und Klemke-Kenners Matthias Haberzettl. Er war aus Augsburg angereist, um die Gäste auf die Ausstellung einzustimmen und ihnen einen kleinen Einblick in das unglaublich vielfältige Werk Klemkes und seine Meisterschaft zu geben.
von links: Agnes Kunze, Matthias Haberzettl, Foto © Ralf Wege
Prof. Dr. Max Kunze, Hausherr und Präsident der Winckelmann-Gesellschaft, begrüßte als Gäste unter anderen Dr. Gunnar Schellenberger, Staatssekretär im Ministerium für Kultur, Christine Klemke (Tochter von Werner Klemke), Prof. Dr. Wolfgang Patzig, Prorektor der Hochschule Magdeburg-Stendal und Jürgen Neugebauer von der Kunsthochschule Berlin (Weißensee). Anlass der Ausstellung ist der 100. Geburtstag von Werner Klemke. Dieser werde zwar erst im kommenden Jahr gefeiert, so Kunze, aber da das Winckelmann-Museum zu diesem Zeitpunkt geschlossen sein werde, habe man sich entschieden, den Künstler bereits jetzt mit dieser Ausstellung zu würdigen. Für ihn, so Max Kunze, berge diese Ausstellung viele Erinnerungen an persönliche Begegnungen mit Werner Klemke. An einigen ließ er das Publikum anekdotenhaft teilhaben. Für die meisten Besucher wurden bei dem anschließenden Rundgang durch die Ausstellung, fachkundig erläutert von Matthias Haberzettl und Agnes Kunze, auch viele Erinnerungen wach. Sei es bei den Kinder- und Schulbüchern, bei Theaterplakaten, bei Hirsch Heinrich oder dem Wolkenschaf, den Illustrationen zu Homers` Illias. Und, bei der Suche nach dem Kater …
(Ralf Wege)


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1 Kommentar:
Matthias Haberzettl hat gesagt: Kleine Korrektur: die Ausstellungsstücke sind nicht alle aus meiner Sammlung - die MAGAZINe, viele Bücher und die beiden Originalzeichnungen (Frauenbilder) kommen aus der Familie Kunze.
6. Juni 2016

Sa, 21.05.2016

„Eigentlich bin ich ein alter Grieche“


Die Hochschule Magdeburg-Stendal und das Winckelmann-Museum widmet dem 100. Geburtstag 2017 des Künstlers und Gründungsmitglied der Pirckheimer-Gesellschaft Werner Klemke eine Ausstellung.
Buchumschlag (Rücken und Titel) 1959
Ich sehe in der zweiten Hälfte unseres Jahrhunderts kein anderes graphisches buchkünstlerisches Werk von dieser Breite und Originalität, dass so viele illustrative Spitzenleistungen aufweist, denen man Bestand über unsere Tage hinaus voraussagen darf, wie Werner Klemkes, ein Werk voll Reichtum der Ideen, verbunden mit einer Meisterschaft im Künstlerischen wie im Technischen.
(Horst Kunze, 1909-2000)
"Bereits als Kind folgte der Illustrator und Graphiker Werner Klemke (1917-1994) seiner künstlerischen Leidenschaft und ließ sich bereits in seiner Schulzeit von der Welt der Antike inspirieren. Oft führte er die saloppe Floskel „Eigentlich bin ich ein alter Grieche“ im Munde. Dieser Einstellung folgend illustrierte Klemke viele Werke antiker Autoren und zahlreiche Theaterplakate. Doch nicht nur Werner Klemkes Beschäftigung mit der Antike und Antikenrezeption will unsere Ausstellung auf die Spur kommen, sondern sie soll auch einen Einblick in das umfangreiche Wirken des bekannten Künstlers geben."
(Agnes Kunze)

Ausstellung: 5. Juni -31. Oktober 2016

Winckelmann-Gesellschaft | Winckelmann-Museum
Winckelmannstraße 36–38, 39576 Stendal

Mi, 11.05.2016

Die Facezien des Poggio Bracciolini mit Illustrationen von Werner Klemke, Minibuch, Foto © Abel Doering

wiedergelesen: Die Facezien des Poggio Bracciolini mit Illustrationen von Werner Klemke

Neulich kam ich mit einem Klemke-Sammler auf "Die Facezien des Florentiners Poggio" in der Übersetzung von Hanns Floerke mit Illustrationen von Werner Klemke, erschienen 1967 bei der Edition Leipzig, zu sprechen. Im Internet finden sich diverse Ausgaben auch von anderen Verlagen der Facezien von Poggio Bracciolini, illustriert und ausgestattet vom Gründungsmitglied der Pirckheimer-Gesellschaft, darunter auch eine 1976 ebenfalls in der Edition Leipzig erschienene Miniaturausgabe in vier in Leder gebundenen Bänden (4 x 5,7 cm), die in meiner Minibuchsammlung noch fehlte.
Vom Leipziger Antiquariat fand ich ein erfreulich günstiges Angebot, dem ich nicht widerstehen konnte. Leider wurde mir von der Post ein aufgerissenes Kuvert geliefert, welches nur die Zahlungsbestätigung, nicht aber wie ausgewiesen eine Büchersendung enthielt und ich hatte mich schon damit abgefunden, diesen Titel jetzt doch nicht meiner Sammlung hinzufügen zu können. Das teilte ich dem Leipziger Antiquariat mit und siehe da: Heute nun konnte ich eine Ersatzlieferung in Empfang nehmen und möchte auf diesem Wege ein herzliches Dankeschön nach Leipzig senden!
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Di, 22.03.2016

DVD „Treffpunkt Erasmus“

Annet Betsalel, die Regisseurin des Klemke Films „Treffpunkt Erasmus“ schickte die lang ersehnten DVDs für die Sponsoren des Films - pünktlich zum 99. Geburtstag von Werner Klemke am 12. März 2016! Das Warten hat sich gelohnt!
Auf den Bildern ist es zu sehen, aus schönem Karton wurde hier in Handarbeit eine Hülle für die DVD und das Booklet gefertigt. Die Auflage ist limitiert auf 300 DVDs. Die „Bonus-DVD“ ist mit mehr als einer Stunde zusätzlichem Material ausgestattet.
Wir alle können es nicht oft genug sagen: Vielen Dank für Ihre Spende, die die Realisierung dieses Films erst ermöglicht hat.
Annet hofft, im nächsten Jahr seinen 100. Geburtstag mit einem Buch und mit einer Ausstellung feiern zu können, die den Umfang und die Qualität des vielfältigen Schaffens dieses großen Berliner Künstlers zeigen sollen. Die Pirckheimer-Gesellschaft e.V. wird auch diese Aktivitäten unterstützen.
Wenn Sie sich bereits heute das Buch sichern wollen, dann lassen Sie uns eine Nachricht zukommen
– per E-Mail oder
– per Brief an unsere Gesellschaft
Pirckheimer-Gesellschaft e.V.
Postfach 64 01 14
D – 10047 Berlin
– und Sie erhalten das Buch mit einem Rabatt von 10%.
Nähere Informationen zur Ausstellung werden wir hier im Blog zu gegebener Zeit veröffentlichen.
Hoffentlich gefällt Ihnen die DVD – und wenn das der Fall ist, und Sie weitere Exemplare für Freunde und Verwandte möchten, dann lassen Sie uns einfach eine Spende von 30 Euro (oder ein entsprechendes Vielfaches) zukommen, und wir werden Ihnen die DVDs gern schicken. Für die ersten 15, die sich per E-Mail melden und Mitglied der Pirckheimer-Gesellschaft e.V. werden möchten, legen wir als zusätzliches Begrüßungsgeschenk diese DVD im Wert von 30€ dem kompletten Jahrgang der Marginalien, den es als Begrüßungsgeschenk gibt, bei.
Herzlich Willkommen bei der Pirckheimer-Gesellschaft e.V.
(Ralph Aepler)

Mi, 24.02.2016

Zum Sechzigsten der „Pirckheimer“

In der neuesten Nummer des Blättchens findet sich ein kurzer, aber lesenswerter Abriss der Geschichte der Pirckheimer-Gesellschaft:
"Die Pirckheimer-Gesellschaft im Kulturbund zur demokratischen Erneuerung Deutschlands, am 29. Januar 1956 in Berlin gegründet, gehört zu den wenigen kulturellen Vereinigungen aus der Deutschen Demokratischen Republik, die über das Jahr 1990/91 hinweg gekommen sind. Als eingetragener Verein (e.V.) nimmt die Gesellschaft der Bücherfreunde, benannt nach dem Humanisten Willibald Pirckheimer (1470-1530), einem Freund Albrecht Dürers, heute im Verhältnis zur Gesellschaft der Bibliophilen (gegründet 1899) und der Maximilian-Gesellschaft (gegründet 1911) aufgrund ihrer Mitgliederzahl einen Mittelplatz ein. [...]
Vom Deutschen Kulturbund auf vielfältige Weise gefördert und der „Bibliophilie im Sozialismus“ verpflichtet, zählte die Gesellschaft 1970 rund 500 Mitglieder, deren Zahl wuchs bis 1990 auf etwa 1200. Bücher, Graphik und Exlibris gehörten zu den bevorzugten Sammelgebieten.
[...] Sowohl durch die Jahrestreffen die seit 1971 an unterschiedlichen Orten stattfanden – zur Internationalen Buchkunstausstellung alle fünf Jahre selbstverständlich in Leipzig – als auch durch die Zunahme regionaler Aktivitäten, vor allem in Bezirksgruppen, nahm die Gesellschaft einen bemerkenswerten Aufschwung. Ausgangs- und Mittelpunkt des bibliophilen Lebens in der DDR war jedoch Berlin. Mit etwa 335 Mitgliedern waren hier 1989 rund ein Drittel der Pirckheimer zu Hause. Die Abende der Gesellschaft waren gut besucht: HAP Grieshaber, Werner Klemke oder auch Mario Offenberg von Adass Jisroel waren zu hören. [...] Die beliebten Jahrestreffen finden seit 1991 wieder statt, alternierend im traditionellen Bewegungsraum der Pirckheimer und in Orten der alten Bundesrepublik, doch die Zahl der Mitglieder schwand auf etwa 400. [...]"
(Leo Piotracha)

... gesamten è Artikel lesen in
Das Blättchen | 19. Jahrgang | Nummer 4 | 15. Februar 2016

Di, 23.02.2016

Pirckheimer – schließt die Lücken!

Reisen bildet ja bekanntlich. Diese Erfahrung durfte ich kürzlich im schönen Leipzig machen. Unser Pirckheimer-Freund Herbert Kästner führte Matthias Haberzettl und mich durch das Archiv des Leipziger Bibliophilen Abends – sehr beeindruckend. Dabei lernte ich die Nummer 0 der Marginalien kennen, die auf den 29. Januar 1956 datiert ist. Also ich kannte dieses Heft Nummer 0 bis zu dieser Reise nicht. Inhalt ist ein Text von Friedrich Schiller: „Herzog von Alba bei einem Frühstück auf dem Schlosse zu Rudolstadt im Jahre 1547“. Natürlich besitzt diese Ausgabe Vignetten unseres Gründungsmitgliedes Werner Klemke. Und folgerichtig besitzt Matthias Haberzettl als bekannter Klemke-Sammler dieses Heft. Nun besitze ich davon eine Dublette aus der Haberzettlschen Sammlung, und konnte so die hoffentlich letzte Lücke in meiner Marginalien-Reihe schließen.
Von diesem Heft haben wir zwar keines in unserem Pirckheimer-Archiv, auch nicht von den Nummern Eins (dieses Heft ist jedoch noch als Reprint zu haben) bis Zwölf, dafür aber von neueren Heften noch manches Exemplar. Also, liebe Pirckheimer-Mitglieder, welche(s) Heft(e) fehlt in Ihrer Sammlung? Schicken Sie uns einfach Ihre Liste mit den Lücken. Wir werden versuchen, sie zu schließen.
Am einfachsten senden Sie Ihre Wunschliste per E-Mail an aepler(at)pirckheimer-gesellschaft.org. Es geht aber auch traditionell per Brief an Pirckheimer Gesellschaft e.V., Postfach 640114, D-10047 Berlin.
Bitte den Absender nicht vergessen. Was die Preise angeht, bitte lassen Sie sich überraschen. Eines ist jetzt schon sicher: Das leidige Porto zahlt der Empfänger. Aber für die Hefte unterbreiten wir Ihnen ein Angebot, das Sie einfach nicht ablehnen können.
Viele Grüße Ralph Aepler

Mo, 25.01.2016

kaltgepresst

Sophie Natuschke präsentiert in der 92. Ausstellung des Druckgraphik-Ateliers Radierungen und Cyanotypien mit thematischen Inhalten, die der Landschaft, der Natur des Oderbruchs – wo sie seit 1979 lebt – verbunden und entnommen sind.
Sophie Natuschke, 1950 geboren in Bautzen, studierte von 1970 bis 1975 Grafik an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee bei Arno Mohr, Werner Klemke, Arno Fischer und Klaus Wittkugel, sowie anschließend bis 1977 an der PWSSP Gdansk. Ihre Arbeiten waren auf nationalen wie internationalen Ausstellungen und sind in öffentlichen Sammlungen vertreten.
Sophie Natuschke, vom bäume fallen, 2015, Kaltnadelrad., 5 Teile montiert, 67 x 123 cm
Der grafisch-lineare Charakter der Arbeiten Sophie Natuschke´s entspringt einem unverstellten Naturempfinden, dies wird mit der künstlerischen Konzentration auf das Wesentliche mit subjektiver und poetischer sowie leicht skizzierender Hand festgehalten. Ihre Arbeiten verkörpern den Eindruck dieser Landschaft – ob im Sommer oder eisigen Winter -, von ihr mit verschränkten Perspektiven, sparsamen Strichlagen, Überlagerungen und Durchdringungen dargestellt. Auch die Tiere, z.B. Stiere, Insekten oder Biber, auf das Charakteristische reduziert, sind Ausdruck der tiefen Naturverbundenheit Natuschkes.

Eröffnung: 13. Februar 2016, 17-20 Uhr, Hinrich Beermann, Sax.
Ausstellung: 13. Februar – 15. März 2016

Druckgraphik-Atelier . Edition keller-druck
Dietrich-Bonhoeffer-Str. 3
10407 Berlin

So, 24.01.2016

Von Klemke und Katzen

Vor zwei Tagen wurde hier über den Besuch zweier Vorstandsmitglieder der Pirckheimer-Gesellschaft bei den Bücherkindern Brandenburg berichtet, die an einem Projekt zu Werner Klemke arbeiten. Dieser Kontakt ist eines der Ergebnisse unserer Öffentlichkeitsarbeit auf der artbook.berlin 2015. In der gestrigen Ausgabe findet sich nun auch in der Märkischen Allgemeinen ein Artikel über diese Begegnung von Marion von Imhoff:
"An Jahren trennen die Menschen auf der einen Seite des Tisches und jene gegenüber viele. Doch geeint sind die Gruppen in ihrem Faible für wertvolle, weil aufwendig gestaltete Bücher. Die Bücherkinder der Galerie Sonnensegel, allesamt Schüler der Evangelischen Grundschule Brandenburg, haben am Donnerstag Besuch bekommen von zwei Herren.
Matthias Haberzettl aus Augsburg und Ralph Aepler aus Mannheim. Haberzettl ist Klemke-Experte und Sammler. Aepler ist Vorsitzender der Pirckheimer-Gesellschaft [...] Die Bücherkinder kommen teils seit Jahren schon zusammen, schreiben selbst Texte, setzen und drucken diese im Gutenberg-Druckladen der Galerie Sonnensegel [...] Am Donnerstagvormittag fachsimpelten die Kinder an der Seite ihres Mentors und Sonnensegel-Gründers Armin Schubert mit dem Besuch vor allem über den berühmtesten Grafiker und Illustrator der DDR, Werner Klemke. [...]"
Aus urheberrechtlichen Gründen kann der ganzseitige Artikel an dieser Stelle nur mit dem Eingangstext und im Ausriss (bitte anklicken) angeführt werden.

Do, 21.01.2016

Bücherkinder Brandenburg

Matthias Haberzettl, im Vorstand der Pirckheimer-Gesellschaft e.V. verantwortlich für die Regionalgruppen und der Klemke Experte in unseren Reihen, weilte heute gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Gesellschaft im sonnigen Brandenburg an der Havel. Dort besuchten wir die Bücherkinder, Kinder, die sich eigene Geschichten und Zeichnungen einfallen lassen und sich immer einen Künstler aussuchen bei ihren Projekten. Der nächste Kandidat ist unser aller verehrter Werner Klemke.
Der Kater, jedes Kind hatte einen dabei, ist der Dreh- und Angelpunkt der Aktivitäten. Die Kinder starten gerade mit ihrem Projekt und am Ende steht ein echter bibliophiler Höhepunkt. Davon überzeugten uns die auf dem liegenden Exemplare vieler vorangegangener Projekte. Liebe Bücherkinder, dass war nicht unser letzter Besuch bei Euch und viel Freude mit der Katze von WK. 
Wir danken Arnim Schubert von Sonnensegel für die Einladung, Matthias Frohl für die Führung in und Frau Ingrid Könnecke und Helga Bendick (gelernte Setzerin im Unruhestand) durch den Druckladen und Martina Stein/Marina Block für den gedeckten Tisch.
(Ralph Aepler)