Werkstattgespräch mit Prof. Dr. Thomas Kaufmann, Lehrstuhl für Kirchengeschichte der Universität Göttingen, und Dr. Falk Eisermann, Staatsbibliothek zu Berlin
„Umbruch“ oder „Kontinuität“ – das ist von jeher ein zentraler Diskussionsgegenstand reformationsgeschichtlicher Forschung, bisweilen auch ein echtes Reizthema. Zu den wichtigen Ergebnissen des Reformationsjubiläums 2017 gehört die verstärkte Erkenntnis, dass dieses Begriffspaar nicht nur für die Reformationstheologie, sondern auch für die Buch- und Mediengeschichte der Reformation von größter Bedeutung gewesen ist. Unter der Fragestellung „Was war neu am reformatorischen Buchdruck?“ wird Prof. Dr. Thomas Kaufmann (Göttingen), einer der führenden deutschen Kirchenhistoriker, seine Forschungen und Überlegungen zum Thema vorstellen und mit dem Leiter des Inkunabelreferats der Staatsbibliothek zu Berlin, Dr. Falk Eisermann, diskutieren.
Thomas Kaufmann, Umbrüche im 15. und 16. Jahrhundert. Buchdruck und Reformation. In: Thomas Kaufmann u.a. (Hg.), Umbrüche. Auslöser für Evolution und Fortschritt, Göttingen 2017, S. 25-39. (Open Access)
27. März 2018, 18.15 Uhr
Staatsbibliothek zu Berlin
Dietrich-Bonhoeffer-Saal
Potsdamer Straße 33, 10785 Berlin