So der Titel der ersten gemeinsamen Ausstellung von Mirka Pawlik und Kassandra von Aschenbach (Anja Seidel). Zwei narrative künstlerische Positionen treffen hier aufeinander und spinnen eine gemeinsame Erzählung.
Kassandra von Aschenbach wird in der Ausstellung eine wandgroße Zeichnung im Kostüm anfertigen. Die Ausstellung wird am Eröffnungstag mit dem leeren Zeichengrund beginnen und sich dann nahezu täglich verändern und somit einen intimen Einblick in die Arbeitsweise von Aschenbachs geben. Hierbei bedient sie sich beispielsweise aus dem reichen Fundus verschiedener Mythologien und erschafft ein humorvoll-schauriges Theater. Es werden weitere grafische Arbeiten auf Papier gezeigt.
Mirka Pawlik fertigt für und im Ausstellungsraum Assemblagen aus diversen gefundenen Materialien sowie Farbe und Glitter. Dabei bedient sie sich stilistischer Mittel, die nicht mit der Schönheit der Kunst kokettieren und um schnelle Reize buhlen. Ihre Werke sind eine Reise durch die Welt des Unausgesprochenen, der Illusion, des Imaginären, in der das Ungewöhnliche und Unvorhersehbare der Monotonie traditioneller Gewohnheiten trotzt.
Ausstellung: 6., verlängert bis 28. Februar 2021, eine Eröffnung findet aufgrund des Lockdowns nicht statt.
Die Ausstellung ist täglich 24h einsehbar und variiert im Laufe des Monats. Besucher halten sich im Freien auf, so dass entsprechend den Corona-Regeln Abstand gewahrt werden kann.
Pavillon am Milchhof
Schwedter Str. 232, 10435 Berlin