Pirckheimer-Blog

Till Kaposty-Bliss

Fr, 13.03.2026

Das neue Heft der "Marginalien" ist eben erschienen.

Marginalien: Heft 260 erschienen

Pünktlich im Vorfeld der Leipziger Buchmesse, die vom 19. bis 22. März in die Stadt an Pleiße, Parthe und Weißer Elster einlädt, ist die neue Ausgabe der Marginalien, Ausgabe 2026/1 (Heft 260) der Zeitschrift für Buchkunst & Bibliophilie der Pirckheimer-Gesellschaft bei quartus erschienen. Die Nummer ist auf verschiedene Weise eine Ausgabe der Würdigungen und Rückblicke geworden, wie Chefredakteur und stellvertretender Vorstand der Gesellschaft, Till Schröder, gleich im Vorab-Editorial vermerkt: Zum Einen ist das genauso geplant und komponiert; zum anderen gebieten das die Geschehnisse in der Zeit. So ist das Heft auch eines des Gedenkens, Erinnerns und Nachrufens geworden: Gleich viermal wird die große Malerin und Grafikerin Núria Quevedo in der Ausgabe gewürdigt – die Spanierin, die viele Jahrzehnte in Berlin lebte, war verehrt und bewundert und auch einigen Protagonisten der Pirckheimer-Gesellschaft, Armin Schubert etwa, sehr nah und vertraut, eins der Bücher der Bücherkinder ist u. a. ihr als Hommage gewidmet. Der Verleger und Pirckheimer Michael Faber erinnert an Maler, Zeichner, Bildhauer und Grafiker Hermann Naumann, ja, und auch der Autor, Sammler, Herausgeber und Bibliophile Manfred Jendryschik, der 2025 in seiner Wahlheimatstadt Leipzig starb, wird gewürdigt. Der gebürtige Dessauer war der mitteldeutschen Künstlerszene eng verbunden. Ferner gibt es einen Text zu einem leicht übersehenen Jubiläum der Messe in Leipzig, zwei Beiträge zur Satirezeitschrift pardon, die dank Till Kaposty-Bliss wieder auflebt: eine Liebeserklärung von Norbert Grewe und das Interview mit dem Neu-Initiator. Das Verschwinden der Buchhandlungen beleuchtet Ralf Plenz, und Peter Arlt verweist auf Amboß & Hämmer von Baldwin Zettl. Um Spiralbindung geht es, und in der Originalgrafischen Beilage samt Begleittext um die Kunst der Schweizerin Olga Prader. Dem gut gefüllten Rezensions-Teil folgen Nachrichten für Bibliophile, das Geburtstagstableau und Ausstellungs-Infos. Auch Archiv-Splitter gibt es, eine neue Rubrik, die Wissenswertes und Skurriles aus 70 Jahren Pirckheimer-Gesellschaft berichtet. Ein rundum gut gefülltes Marginalien-Heft also: Das bibliophile Frühjahr kann kommen.

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Fr, 03.01.2025

Fein: Werner Klemkes einzigartige Titelbilder für das legendäre "Magazin" werden in Strausberg gezeigt.

Werner Klemke in Strausberg

Ein Stück Zeitgeschichte ist in der Ambulanzgalerie im Strausberger Krankenhaus (Krankenhaus Märkisch-Oderland, Prötzeler Chaussee 05, 15344 Strausberg) zu bewundern – Werner Klemkes (1917–1994) Arbeiten für die DDR-Kultzeitschrift Das Magazin aus fünf Jahrzehnten (1955–1990) werden dort vom 14.01. bis zum 18.03.2025 gezeigt. Der Mitbegründer der Pirckheimer-Gesellschaft prägte das legendäre Journal, das bis heute, nun unter der Ägide von Till Kaposty-Bliss, besteht, mit seinen einzigartigen Titelbildern. Und auch der berühmte Klemke-Kater war in dem Magazin, das nicht zuletzt durch seine Aktfotos in der Heftmitte begehrte „Bückware“ war, immer dabei.

(André Schinkel/Pressemitteilung)

Di, 28.03.2017

Neu bei den Pirckheimern seit der Leipziger Buchmesse

Till Kaposty-Bliss (lks.) und Ralph Aepler, Foto © Ralf Wege
Einer weiteres Mitglied, neu bei den Pirckheimern seit der  der Leipziger Buchmesse, kannte die Pirckheimer zuvor aus dem beruflichen Umfeld: Der Verleger und Herausgeber der Zeitschrift »Das Magazin« Till Kaposty-Bliss. Damit ist er den Pirckheimern aus der Tradition des »Magazins« heraus schon sehr nahe, gestaltete doch das Gründungsmitglied der Pirckheimer-Gesellschaft, Werner Klemke, von 1954 bis 1991 insgesamt 423 Cover des Magazins.
»Ich freue mich, jetzt bei den Pirckheimern dabei zu sein«, sagt Till Kaposty-Bliss, »nicht nur aufgrund der Verbindung zu Werner Klemke. Der frische Wind, der seit kurzem in der Gesellschaft weht und der sich auch in der neuen Webseite zeigt, passt gut zum Magazin. Denn das wird inzwischen von einer neuen Autoren- und Lesergeneration entdeckt und geliebt. Wir sind eine ungewöhnliche Kulturzeitschrift, und die Pirckheimer sind keine gewöhnliche Gesellschaft.«