Der lockdown hat auch die Tabor Presse Berlin gänzlich unvorbereitet getroffen. Es wurden alle Druckprojekte abgesagt oder verschoben, sodass nur die Wahl blieb, selbst initiativ zu werden.
Paul Klös, Jan Pelkofer und Klaus Büscher haben in fast vierzig Jahre mit vielen Künstlerinnen und Künstlern zusammen gearbeitet, sodass die Idee einer Solidaritätsmappe auf große Resonanz traf. 41 Künstler und Künstlerinnen haben sich mit je Umdrucklithografie im Papierformat von 28x38cm beteiligt und dadurch zum Gelingen des Projekts beigetragen. Hinzu kam die Bereitschaft von Durs Grünbein zwei Gedichte beizusteuern. Nun gibt es das Portfolio in einer Auflage von 20 Exemplaren.
Beteiligt sind: Sonja Alhäuser, Jim Avignon, Matthias Beckmann, Linde Bischof, Fritz Bornstück, Laura Bruce, Sven Drühl, Friederike Feldmann, Anke Feuchtenberger, Pius Fox, Pascal Gabet, Moritz Götze, Philip Grözinger, Hanna Hennenkemper, Andy Hope, Hans Holle, Thomas Hornemann, Thomas Huber, Gabriela Jolowicz, Bodo Klös, Franziska Klotz, Helge Leiberg, Werner Liebmann, Stefan Marx, Jonathan Meese, Sebastian Meschenmoser, Monika Michalko, Jan Muche, Julia Oschatz, Paul Pretzer, Eva Räder, Bodo Rott, Hans Scheib, Moritz Schleime, Reinhardt Stangl, Daniel M. Thurau, Jorinde Voigt, Oskar Neo Jankowski, Markus Vater, Henning Wagenbreth, Trak Wendisch und Marlon Wobst.
Die Grafiken sind alle nummeriert und handsigniert. Jede Mappe kostet bis zum Jahresende € 1.750, danach € 2.000.