Nicht nur viele Grafiker beteiligen sich am Festival artspring 2018, einige auch mit Buchillustrationen und Künstlerbüchern. Darunter auch Inken Reinert, mit der man in der Ateliergemeinschft Milchhof zu ihrem, 2017 erschienenen Künstlerbuch Silent Language ins Gespräch kommen konnte.
Mit eine Folge von Zeichnungen überlagert Inken Reinert Kurven und Diagramme mit der Notation von Stimmen aus einem wissenschaftlichen Werk aus dem Jahre 1934 über Electro-Akustik.
"80 Jahre nach Erscheinen des Buches tauchte Inken Reinert in die Tabellen der mechanischen Aufnahmen von Wörtern ein, die wir nicht mehr hören können. Als Sie schließlich anfing, auf den Diagrammen zu zeichnen, scheinen die Stimmen der italienischen Männer und der Frauen mit ihr zu schwingen. Der Künstler wird zu einem Medium, das die Klänge jener Worte, die vor vielen Jahren gesprochen wurden, erfasst und transformiert." (Ania Corcilius)
„Eine Zeichnung, die in mehreren Stunden sorgfältiger Arbeit entstand, mutet an wie ein flüchtig hingeworfener Pinselstrich, wie das Protokoll einer raschen Handbewegung, einer Geste.“ (Markus Wettstein)
Das Buch enthält Texte von Ania Corcilius, Manuel Saiz und Markus Wettstein.
72 Seiten, 18 doppelseitige Zeichnungen
180 x 230 mm
Zeichnungen 340 x 230 mm
Soft cover, Schweizer Bindung
Englisch, Deutsch, Spanisch
Auflage: 125 Exemplare
32 Euro
Vorzugsausgabe mit einer Lithografie auf einer Original-Seite des Buches L’analisi elettroacustica del linguaggio by Gemelli and Pastori, Società Editrice “Vita e pensiero”, Milano 1934
Auflage: 25 Exemplare
180 Euro