Pablo Picasso (1881–1973) gilt als einer der bedeutendsten Künstler der ersten zwei Drittel des 20. Jahrhunderts und ist sicherlich einer der populärsten Vertreter der Klassischen Moderne. Sein überbordendes Werk in seinem Facettenreichtum wird geradezu als paradigmatisch für künstlerische Freiheit angesehen und fasziniert unverändert durch eine Kreativität, die sich immer wieder neu erfindet. Seine stilistische Vielfalt und künstlerische Entwicklung, die oft sprunghaft anmutet und gleichwohl konsequent ist, spiegeln die ca. sechzig Papierarbeiten in der von Brigitte Hausmann kuratierten Ausstellung im Gutshaus Steglitz in der deutschen Hauptstadt (Schlossstraße 48, 12165 Berlin). Sie stammen aus der Sammlung Klewan (München · Wien). Die Entstehungszeiten der gezeigten Werke reicht von den 1910er bis in die 1970er Jahre, und so veranschaulichen sie Pablo Picassos lebenslanges Experimentieren. Breit ist ebenso das inhaltliche Spektrum. Markante Motivgruppen innerhalb der Ausstellung bilden die Blätter zu den Themenkreisen Künstler und Modell, Porträts sowie Mythologisches. Picassos Atelierszenen mit Künstler und Modell sind ein Schlüsselmotiv in seinem Œ
(Robert Grieger/Pressemitteilung)