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Roland R. Berger

Pirckheimer-Blog

Roland R. Berger

Di, 26.05.2015

Ein Klemke-Tag in Berlin

Annet Betsalel durchforschte die 2011 wieder entdeckten Archivalien der Jüdischen Gemeinde ihrer Heimatstadt Bussum, einem Ort etwa 20 Kilometer östlich von Amsterdam. Darin fand sie Hinweise auf die Beteiligung zweier deutscher Wehrmachtsoldaten bei der Rettung verfolgter Juden. Dies faszinierte sie und sie wollte mehr über diese beiden Deutschen herausfinden. Der eine, Johannes Gerhardt, war im Oktober 1944 gefallen. Der Andere, Werner Klemke, war ein international erfolgreicher Buchillustrator und Künstler in der DDR gewesen. Über ihn konnte sie mehr erfahren. Ihr Ziel einen dokumentarischen Film über ihn und seine Zeit in den Niederlanden zu erstellen, beschäftigte sie mehrere Jahre. Dabei mußte sie nicht nur kritische Bemerkungen aus der jüdischen Gemeinde, sondern auch finanzielle und räumliche Probleme überwinden. Für Annet Betsalel war das Handeln der beiden Wehrmachtsoldaten ein Beweis für das Gute im Menschen.
Die Premiere des Filmes fand am 18. Mai 2015 im Rahmen des jüdischen Filmfestivals im Kino Babylon am Rosa Luxemburg Platz statt. Gleichzeitig, aber unabhängig von diesem Ereignis, stellte die „Brotfabrik Berlin“ in einem Bauwagen eine kleine Klemke-Ausstellung zusammen, kuratiert von Dr. Dirk Moldt. Mit der Ausstellung soll für die Idee einer Benennung eines noch „unbenannten“ Teiles des Antonplatzes im Stadtteil Weißensee mit dem Namen „Werner Klemke“ geworben werden. Die Ausstellung soll an verschiedenen Orten in der Stadt aufgestellt werden. Letztlich dürfte eine Benennung noch Jahre voller Diskussion und Werbung erfordern, da in Berlin ein Stadtratsbeschluß existiert, wonach zunächst Plätze und Straßen nach Frauen benannt werden sollen, da diese unterrepräsentiert seien.
Vor dem Bauwagen traf ich Juan Morales Calvo und Hans Beukers, Bruder von Annet Betsalel, die wie ich die Ausstellung anschauen wollten. Leider oder Gott sei Dank, war sie noch geschlossen und die Öffnungszeiten nicht ausgewiesen. So kamen wir ins Gespräch. Der Name Haberzettl fiel und nun gab es weiteren Gesprächsstoff. Es stellte sich heraus, daß die Ausstellung erst um 13.00 Uhr geöffnet wurde und zu dieser Zeit auch Matthias Haberzettl kommen wollte. So bot Juan eine Klemke-Führung an. Wir suchten das Wohnhaus in der Tassostraße auf. Dort begrüßte uns im Hinterhof Christine, eine Tochter von Werner Klemke. Sie führt dort eine kleine Zeichenschule, ohne deren Existenz wohl die Bedeutung dieses Ortes als Schaffensort von Werner Klemke verloren gegangen wäre. Nach einer gemeinsamen Kaffeepause trafen wir wieder am Antonplatz ein und schauten uns die Ausstellung an. Hierzu warb neben den gut gestalteten Flyern auch ein Ausstellungsplakat mit dem Hirsch Heinrich. Die Premiere des Filmes fand um 20.00 Uhr statt.
Als Werbemittel waren mit gleichem Motiv zwei Plakate, eines in DIN A1-Format und eines in DIN A3-Format, gestaltet von Marita Hoffmann, sowie ein Flyer erstellt worden. Zusätzlich ein vierseitiges Informationsblatt auf Hochglanzpapier mit Informationen zum Film sowie verschiedenen Abbildungen. Der Kinosaal verfügt über mehr als 400 Plätze. Für Familienangehörige der im Film dargestellten Personen, die aus Israel, den Niederlanden und Deutschland angereist waren sowie Pirckheimer, die mit ihren Spenden die Erstellung des Filmes unterstützt hatten, waren bereits über 140 Plätze reserviert. Mit großer Spannung wurde verfolgt, wie der Saal sich füllte. Am Ende war er nahezu vollbesetzt. Die Begrüßung erfolgte durch die Festivalleiterin Frau Nicola Galliner. Sie begrüßte neben den Familienangehörigen u. a. Gregor Gysi und Vertreter der Botschaft der Niederlande, an ihrer Spitze Botschaftsrätin Monique Ruhe. Diese sprach ein längeres Grußwort, an das sich ein paar persönliche Worte von Annet Betsalel anschlossen.
Der Film begeisterte nicht nur Freunde des Künstlers. Er zeigte viele neue Facetten aus dem Leben von Klemke, seinen gefährlichen Einsatz für die Rettung von Verfolgten. Er zeigte aber auch, wie in dem kleinen Ort Bussum durch den Einsatz Vieler, über 50% der jüdischen Gemeindemitglieder gerettet werden konnten. Der Film verschwieg aber auch nicht die Verstrickung Einzelner in das Unrechtssystem. Letztlich ist es ein Film für die Menschlichkeit gegen Vorurteile und der Verantwortung des Einzelnen für sein eigenes Handeln.
Das Publikum war begeistert. Eine Frage eines etwa 12jährigen Jungen zeigte, daß er den Film bis zum Schluß aufmerksam verfolgt hatte, brachte aber die Zuhörer zum Schmunzeln. „Hat Michael Ballak bei dem Film mitgewirkt?“ Annet Betsalel nahm es mit Humor „Nein, es war ein Kameramann mit demselben Namen.“ Der Abend fand seinen gemütlichen Ausklang im „Grünen Salon“ der naheliegenden Volksbühne. Der Raum war mit Plakaten von Werner Klemke geschmückt, die Matthias Haberzettl zu Verfügung gestellt hatte. Hier hielt für die Pirckheimer-Gesellschaft deren Vorstandsmitglied, der Grafiker Prof. Dr. Roland Berger, eine Dankesrede und überreichte Annet Betsalel einen weiteren Scheck über Spenden der Gesellschaft und ihrer Mitglieder, die nicht nur über die Höhe des Betrages überrascht war.
Erst spät am frühen Morgen endeten die Gespräche. Es war sicher für alle Anwesenden ein unvergeßlicher Tag.
(Matthias Koloßa)
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Mi, 20.05.2015

Premiere "Treffpunkt Erasmus"

Bei der Premiere des anlässlich der Jüdischen Filmwoche im Berliner Kino BABYLON vorgeführten Dokumentarfilms "TREFFPUNKT ERASMUS" von Annet Betsalel, der Nachkommin einer Holocaust-Überlebenden, über die Widerstandsarbeit des Grafikers, Illustrator und Gründungsmitglieds der Pirckheimer-Gesellschaft Werner Klemke als Soldat im besetzten Holland, fanden sich auch viele Pirckheimer ein.
Weitere Fotos im Facebook-Album des Pirckheimers Ralf Parkner.
Annet Betsalel | Klaus Höpcke
Christel und Roland Berger | Harald Kretzschmar
Ralf Parkner | Ronald Paris, Matthias Gubig
Matthias Haberzettl
Fotos: Ralf und Dagmar Parkner

Do, 08.01.2015

Erfreuliches für 2015 ...




Der Euphemismus
ist schon harsch:
Man sagt,
ich bin geflogen,
dabei war`s
`n Tritt
in den Arsch.

Erfreuliches
    für 2015
wünscht

(Roland R. Berger)

Di, 02.09.2014

Vom Reiz des Sammelns

Freunde der Galerie und der Druckwerkstatt, Zirkusfreunde, Freunde der Druckkunst und Bleisetzerei und alle deren Freunde sind hiermit herzlich eingeladen:
Die Galerie Eremitage Gransee veranstaltetet anläßlich der Ausstellung »Bilder vom Zirkus« einen Gesprächsabend mit den Leihgebern dieser Ausstellung. »Vom Reiz des Sammelns« schwärmen der Pirckheimer und Grafiksammler Roland R. Berger und der Zirkusarchivar Dietmar Winkler.
Der darauf folgenden »Tag des offenen Denkmals« wird zum » Tag der offenen Druckwerkstatt« gemacht. Am Sonntag laden Drucksaal und Bleisetzerei von 11 bis 18 Uhr zum Anschauen ein, es wird die eine oder andere Maschine gelegentlich laufen und es werden alle Fragen beantwortet. Einen Kaffee gibt es auch. Der Eintritt ist frei.
(Marc Berger)

Gesprächsabend: 13. September 2014 um 18 Uhr,
offene Druckwerkstatt: 14. September 2014
Die Galerie ist geöffnet: Mi, Do und So 15 bis18 Uhr und nach Vereinbarung


è Eremitage Gransee
Galerie für zeitgenössische Buchkunst und Druckgraphik
Mauerstraße 4a | D-16775 Gransee

*
Marc Berger

So, 27.07.2014

Mit Löwe, Clown und Artisten

Die Ausstellung (der Galerie Eremitage in Gransee) ist zirkusbunt und bleibt doch ganz im Profil der Galerie von Marc Berger, die sich der Druckgrafik verschrieben hat.
Von Michael Augustinski bis Horst Zickelbein reicht die Spannbreite der Künstler, die Blätter entstanden zwischen 1899 und 2002. Gesammelt wurden sie von Roland R. Berger aus Hohen Neuendorf und Dietmar Winkler aus Berlin. Der Grafiker und der Zirkusmann kennen sich seit Jahrzehnten; in den achtziger Jahren machten sie ein besonderes Buch zusammen, sie sammelten Kunstwerke, die sich mit der Zirkuswelt beschäftigen. ...
„Das Thema hat mich nie losgelassen“, sagt Roland R. Berger, der sich immer in seinen Arbeiten wieder selbst mit der Figur des Clowns beschäftigt hat. Der aber auch Freude daran hat, die Sicht anderer Künstler bei diesem Thema zu sehen. „Dabei gab es manche Überraschung“, hat er selbst erlebt. ... „Wer weiß schon, dass der große Pantomime Marcel Marceau selbst gezeichnet hat.“ In der Ausstellung ist eine Lithografie des 2007 verstorbenen Künstlers zu sehen ...
Klassische Holz- und Linolschnitte hängen neben Farb- und Kaltnadelradierungen, Kreidelithografie und Farbaquatinta. „Ganz ungewöhnlich ist die Technik bei der Berlinerin Mau Toni Florence, es ist eine Rauchflächenmonotypie, der dem surrealistisch anmutenden Motiv etwas Warmes, Verwischtes gibt“, sagt Marc Berger. Seine Lieblingsarbeit in der Ausstellung ist eine Minimalistische: die Lithografie von Gustav Seitz, der seinen „Zauberer“ aus wenigen Strichen wie eine Marionette zauberte.
(Marlies Schnaibel in: Märkische Allgemeine)

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Ausstellung: 28. Juni bis 28. September 2014
Gespräch Roland R. Berger und Dietmar Winkler: 13. September 2014

è Eremitage Gransee
Galerie für zeitgenössische Buchkunst und Druckgraphik
Mauerstraße 4a | D-16775 Gransee

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Marc Berger

Mo, 16.06.2014

Bilder vom Zirkus

In der nunmehr zehnten Ausstellung präsentiert die Galerie Eremitage Gransee des Pirckheimers Marc Berger ein buntes Kaleidoskop mit Druck-Grafiken von sehr berühmten und weniger berühmten Künstlern zum Thema Zirkus. Der heitere, spannende und bisweilen melancholische Blick in diese Welt am Rande der Gesellschaft wird durch die Leihgaben von zwei Sammlern ermöglicht.

Eröffnung: Samstag, dem 28. Juni 2014, um 16 Uhr
Die Leihgeber sind anwesend.
Einführende Worte: Roland R. Berger

è Eremitage Gransee
Galerie für zeitgenössische Buchkunst und Druckgraphik
Mauerstraße 4a | D-16775 Gransee

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Marc Berger

So, 30.03.2014

Vernissage in der Eremitage

Hans Straßberg, "Dame I, König, Dame II nach altfranzösischen Kartenpiel"
In der Eremitage Gransee des Pirckheimer-Freundes Marc Berger, der in seiner Galerie vorrangig zeitgenössische Buchkunst und Graphik im Hochdruck zeigt, fand heute nachmittag die Eröffnung einer Ausstellung von 3 Künstlern der Druckgraphik statt.
Uwe Beckmann präsentiert in erdfarbenen Naturtönen auf Holz gefertigte Arbeiten mit Stimmungen des Havellandes, bei denen nach teilweise grober Behandlung des Holzes durch die sichtbar gemachten Maserungen subtile Ansichten entstanden.
Uwe Beckmann, Angela Schröder, Hans Straßberg
Hans Straßberg ist mit sehr unterschiedlichen Arbeiten vertreten. Einige Holzschnitte griffen deutlich Traditionen aus dem Buchdruck des Mittelalters auf, insbesondere "Vertreibung aus dem Paradies (nach Joh. Zainer)" oder bezogen sich auf andere historische Buchdrucktraditionen, wie Motive nach altfranzösischem Kartenspiel (Abb.). Daneben gab es aber auch moderne, fast an Zeichnungen erinnernde Holzschnitte, wie seine Mädchenköpfe oder ein Mädchenakt (Abb.).
Hans Straßberg, "Mädchenakt, liegend", "Mädchenkopf", "Mädchenkopf Marion"
Beiendruckend sind in der Ausstellung auch die Arbeiten des Pirckheimer-Mitglieds Angela Schröder, darunter 6 kleinere mehrfarbige Holzschnitte, die als Buchillustration zum Titel "Einen Winter lang" von Frank Martens und Ralf Zühlke mit japanischen Haikus entstanden, welcher als Pressendruck in limitierter Auflage 2000 bei Marc Berger verlegt wurde. Auch die Holzschnitte von Angela Schröder zeigten eine große Bandbreite ihres Schaffens, denn neben den figurativen Arbeiten stellte sie auch sehr stimmungsvolle, in Iristechnik gefertigte Farbholzschnitte vor.
Prof. Dr. Roland R. Berger mit einführenden Worten
Es hätten nicht mehr Gäste in der Eremitage Gransee zur Vernissage Platz gefunden, die der Pirckheimer Roland Berger mit einem informativen Vortrag einleitete und die dann im Gespräch mit den Künstlern bei hausgemachtem Kuchen, Kaffe und Wein an diesem herrlichen Frühlingstag ihren Abschluss fand.
 
è Eremitage Gransee
Galerie für zeitgenössische Buchkunst und Druckgraphik
Mauerstraße 4a | D-16775 Gransee

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Marc Berger

Mi, 26.03.2014

3mal Holzschnitt

Angela Schröder, Uwe Beckmann, Hans Straßberg

Am Wochenende wird in Anwesenheit der Künstler in der Eremitage Gransee eine neue Ausstellung eröffnet. Roland R. Berger spricht einführende Worte.
Die älteste künstlerische Drucktechnik – der Holzschnitt – überrascht auch nach Jahrhunderten im so genannten Medienzeitalter mit wunderbaren Bilderfindungen, die den Reichtum der Dürerschen Tradition von Realistik und Abstraktion vereint. Drei diesem Metier Verpflichtete sind Gast in der Granseer Galerie Eremitage.
Angela Schröder, eine Hanseatin und versierte Druckerin auch in anderen Sparten und Prinzipalin der Saalpresse in Bergsdorf, pflegt den Holzschnitt auf eine nahezu minimalistisch-asiatische Art des farbigen Druckens.
Uwe Beckmann, seit Jahrzehnten in Bergfelde zu Hause, fühlt sich mit den Holzschnitten in sonoren Erdfarben dem stimmungsvollen Charakter der hiesigen Landschaften verbunden, die von stiller Natur und schwerer Arbeit geprägt sind.
Hans Straßberg ist der Poet unter den Ausstellern. Seine Mädchenfiguren, Gewächse und Pflanzen sind eins im rhythmischen Schwingen und Gleiten, feinfühlige Zeichen für zarte Lebendigkeit und Schönheit.
So wie bei jedem künstlerischen Tun, ist auch bei den drei Gästen in der Eremitage Gransee das Bemühen gegenwärtig, der Tradition zu dienen und Eigenes hinzuzufügen.
Vernissage: 29. März 2014, 16:00 Uhr
einführende Worte
Ausstellung: 29. März bis 29. Mai 2014
 
è Eremitage Gransee
Galerie für zeitgenössische Buchkunst und Druckgraphik
Mauerstraße 4a | D-16775 Gransee

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Marc Berger

Di, 25.03.2014

"Deutsche Blätter" und anderes

Heute abend wurde in der jw-Galerie die Ausstellung "Deutsche Blätter" von Roland Berger im Beisein des Künstlers eröffnet.
In einem Faltblatt zur Ausstellung schreibt er zu den gezeigten Graphiken: "An das Gedicht von Werner Bräuning »Du unsere Zeit« denkt unsere Generation oft. ...
Ich mochte den Text schon damals. Er traf das Weltempfinden unserer Jugendjahre mit den Ängsten aus dem Krieg, den Widersprüchen der Gegenwart und der Sehnsucht nach Frieden.
1982 erhielt ich von der Zeitung »Junge Welt« den Auftrag, zu diesem Gedicht eine Druckgraphik zu gestalten. Meine Bemühungen zielte auf ein bildhaftes und sinnfälliges Zeichen.
Abschied , 1994, Linolschnitt
Die Auflage betrug 100 Exemplare. Die Leser konnten das Blatt für sich sehr preiswert bei der Redaktion bestellen.
Seit Beginn des letzten Jahrzehnts im vorigen Jahrhundert fühle ich mich als in das große Deutschland katapultiert und vermisse die bescheiden-vernünftigen Nischen ebenso wie die erträumten Utopien. Zukunft wird von der Macht des Geldes bestimmt, das Wertgefüpge gerät für immer mehr Menschen zum Fluch des Daseins. Kunst, die Zeichen setzt, signalisiert Zustände und drängt nach Aufklärung. So enbtstehen bisweilen meine »Deutschen Blätter«".
Die Ausstellung wurde mit eindringlichen Worten von Michael Mäde (jW) eröffnet, der sehr deutlich, ausgehend von dem Gedicht von Bräunig aus dem Jahre 1961, den Finger auf die Wunden der Zeit legte. Thomas Pilz begleitete die Vernissage musikalisch, u.a. mit einer Vertonung dieses Gedichts und einem Text zu Sisyphos.

Ausstellung: 24. März bis 16. Mai 2014

è jungeWelt-Ladengalerie
Torstr. 6
10119 Berlin

Fr, 21.03.2014

Deutsche Blätter und anderes

In der jW-Ladengalerie wird am Montag um 19:00 Uhr eine Ausstellung mit Graphiken des Vorstandsmitgliedes der Pirckheimer-Gesellschaft Prof. Dr. Roland R. Berger eröffnet.
Neben dem Künstler selbst wird Michael Mäde (jW) sprechen, die Vernissage wird begleitet durch den Musiker Thomas Pilz.

Ausstellung: 24. März bis 16. Mai 2014

è jungeWelt-Ladengalerie
Torstr. 6
10119 Berlin

Zwei rechts, zwei links ...

Prof. Dr. Roland R. Berger, Fotos © Ralf Parkner
Prof. Dr. Roland Berger schilderte vor den Berlin-Brandenburger Pirckheimern heute im Kleinen Säulensaal der Stadtbibliothek zu Berlin Erfahrungen aus seinem Künstler- und Lehrerleben. Interessant waren hierbei nicht nur seine Ausführungen zur den Wirkungen, die das Zusammengehen beider deutscher Staaten hatte und zu den Unterschieden des Kunstbetriebes sozialistischer und kapitalistischer Prägung generell, sondern die mit vielen Schülerarbeiten belegte Darstellungen zu seiner Zeit als Kunsterzieher in Oranienburg.
Leider kamen seine eigenen Graphiken hierbei zu kurz, aber über diesen Umstand tröstete die Teilnehmer des heutigen Abends der Hinweis hinweg, dass diese Arbeiten, von denen hier vor Kurzem eine Publikation "Das kleine Glück zum Jahresende" mit seinen Neujahrsgraphiken vorgestellt werden konnte, ab Montag in der Ladengalerie der Jungen Welt zu sehen sein werden.

Di, 21.01.2014

Das kleine Glück zum Jahresende

In der Edition Schwarzdruck erschien als erster Druck eines neuen Sachbuchbereichs zu den Themen "Grafik-Typografie-Druckgeschichte" ein Album unseres Mitglieds Roland R. Berger mit seinen Neujahrsgrafiken aus über 45 Jahren. Die Bildgrüße - ein amüsant-ernstes und charakteristisches Nebenbei im Gesamtwerk des Künstlers - sind Zeichen kollegialer und mitmenschlicher Zuwendung und Verständigung und für den Sammler immer so etwas wie eine kleine zusätzliche Weihnachtsbescherung.
In dieser Reihe wird weiterhin eine Erstausgabe einer kulturgeschichtlich sehr interessanten Handschrift aus dem 19. Jahrhundert über Alois Senefelder und der Entstehung der Lithografie erscheinen. Außerdem wird an einer Monografie über den Buchkünstler Dieter Wagner gearbeitet.

Roland R. Berger
Das kleine Glück zum Jahresende
15x21 cm, Paperback

68 überwiegend farbige Abbildungen
Gransee 2012, 80 Seiten, 17 €
ISBN 978-3-935194-53-2


siehe PF 2014

Mi, 01.01.2014

PF 2014














Wunderbar!
O je, O je!
Im nächsten Jahr
pour féliciter!
Bloß nicht stürzen
2014!

Mi, 17.07.2013

Roland Berger - Harlekinade

Abbildungen von links nach rechts:
»Sketch«, »RolaRola«, »Jongleur mit Kegeln und Kugeln«, »Zauberstab«
Linolschnittgrafiken aus »Harlekinade«, 2010, je 297 x 210 mm
 
Am Donnerstag, den 25. Juli 2013 wird um 17 Uhr im Hotel Leegebruch eine Ausstellung mit Graphiken unseres Mitglieds Prof. Dr. Roland R. Berger aus Hohen Neuendorf eröffnet. Zu den ausgestellten Bildern wird der der Künstler einen begleitenden Text sprechen.
Aus der Graphikfolge lag der Linolschnitt "... und tschüss!" den MARGINALIEN Heft 209 bei.
 
Die Ausstellung wird bis zum 19. November 2013 zu den Öffnungszeiten des Hotels gezeigt.

Hotel Leegebruch
Eichenhof 3
16767 Leegebruch

18. Juli 2013 - Die Kuratorin Frau Liane Protzmann teilt soeben mit, dass die Ausstellung vom Hotel abgesagt wurde! Ausschlaggebend dafür seien kommerzielle Gründe! 

Mo, 10.06.2013

neuer Vorstand

Anlässlich unseres Jahrestreffens fand am 7. Juni 2013 die Mitgliederversammlung der Pirckheimer-Gesellschaft statt, auf der ein neuer Vorstand gewählt wurde. Dem Vorstand gehören an: Ulrich Goerdten (Berlin) als Vorstandsvorsitzender, Ferdinand Puhe (Heppenheim) als stellv. Vorsitzender, Abel Doering (Berlin) als Schatzmeister, Prof. Dr. Roland Berger (Hohen Neuendorf) als Beisitzer, sowie Ernst Reif (Reichertshofen) als Schriftführer.
Als Revisionskommission wurde Jutta Osterhof (Berlin), Klaus Bartel (Berlin) und Hiltraud Schröder (Berlin) gewählt.
Außerdem beschloss die Mitgliederversammlung, dass das Pirckheimer-Jahrestresffen 2014 vom 19. bis 21. September gemeinsam mit der Fränkischen Bibliophilengesellschaft, deren stellv. Vorsitzender unser Mitglied Jürgen Schweitzer ist, in Bamberg stattfinden wird. Die Organisation wird in den Händen von Ernst Reif liegen.