2025 ist das zweite Mal, dass die Pirckheimer in Hannover zu Gast sind – schließlich ist die niedersächsische Kapitale eine ausgewiesene Stadt des Buchs und des Geists ... und das passt doch wunderbar. Die Metropole empfing die Akkreditierten gestern bei schönsten Spätsommerwetter. Dann ging es in die Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek. Dem Empfang folgten drei Führungen durch das hohe Haus, das unter anderem den weltweit berühmten Goldenen Brief Alaungpayas aus Birma beherbergt und Schätze aus der Kartensammlung sowie einen haptischen Bereich zum Fühlen und Anfassen präsentierte. Am Empfangsstand präsentierte PG-Vorstandsmitglied Robert Grieger nicht nur die jüngste Ausgabe der Marginalien (Heft 258, Nummer 2025/3) und die wunderbare, ebenfalls druckfrische Jahresgabe der Pirckheimer mit den Erinnerungen Wolfgang Neuberts, die Erinnerungen an 50 Jahre Leben mit dem Buch enthält; nein, er trug auch neben dem aktuellen Namenschild das des ersten Treffens in Hannover. Das Jahrestreffen der Pirckheimer geht heute und morgen in weitere Runden, über den Verlauf berichtet die Facebook-Seite der Gesellschaft; und ganz sicher wird es dort, im Blog und auch in einer späteren Ausgabe der Marginalien weitere Eindrücke und Berichte geben. Vorerst bleibt den Teilnehmerinnen und Teilnehmern von den Schreib- und den Lesetischen der Heimgebliebenen nur, bestes Gelingen zu wünschen, tolle Stunden, feine Blicke! Es ist zumindest für heute weiter heiterstes Wetter verhießen: Vielleicht ist Petrus ja ein Pirckheimer ...
(André Schinkel)