Der unteilbare Himmel. Paula Modersohn-Becker und ihre Weggefährtinnen heißt die große Schau zum 150. Geburtstag von Paula Modersohn-Becker (1876–1907), die die Künstlerin in gleich vier Museen im Künstlerdorf Worpswede ehrt. Sie ist seit dem 29. Juni und wird bis zum 18. Januar 2026 in der Großen Kunstschau Worpswede, der Worpsweder Kunsthalle, im Haus im Schluh und im Barkenhoff zu sehen sein. Für den hohen Rang ihres in zehn Jahren geschaffenen umfangreichen Werks in der direkten Vorhut des Expressionismus dürfte auch der erste weibliche Selbstakt stehen, den sie 1906 schuf (Detail in der Abbildung). Neben ihrem Weg werden in der Ausstellung auch die Biografien und die Arbeiten von Clara Rilke-Westhoff, Ottilie Reylaender, Martha Vogeler beleuchtet und gewürdigt. Die vier Museen im Künstlerdorf sind jeweils von 10 bis 18 Uhr geöffnet.
(André Schinkel/Pressemitteilung)