Heute stellte sich die parasitenpresse in der Buchhandlung Amarcord vor.
Die parasitenpresse wurde 2000 als "Verlag für neue Literatur" von Lyrikern, Schriftstellern und Poeten gegründet, die eine Möglichkeit suchten, unter Vermeidung des kommerziellen Literaturbetriebs ihre Werke zu veröffentlichen. Keine ISBN, keine Zwischenhändler ...
Das Verlagsprogramm umfasst seitdem über 70 Titel, darunter eine für den Bibliophilen sehr interessante, inzwischen 38 Titel umfassende, "Lyrikreihe", die in kleinen Auflagen von ca. 100 Exemplaren, handgemacht, klammergeheftet und auf 11 Textseiten in einen spartanischen Pappeinband (der teilweise noch seinen ursprünglichen Zweck als Büroordner erkennen lässt) gebunden ist. Aber auch andere Titel, dann schon in leicht höherer Auflage, sind bei der parasitenpresse erschienen, so u.a. ein des in Berlin lebenden, international verlegten Chilenen Pablo Jofré in einer Übersetzung von Barbara Buxbaum und Johanna Menzinger. Dessen Lyrikzyklus "Abecedar" lieferte auch den Titel der heutigen Lesung. René Hamann las aus eigenen Texte und Adrian Kasnitz, Inhaber des Verlages, aus eigenen Titeln und Texten von Bastian Schneider und Pablo Jofré.
Erfreut hat mich auch, eine Facebookfreundschaft endlich persönlich kennenzulernen, Heinz W. Pahlke, den Autor von Sprachrand.
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