Pirckheimer-Blog

Neues Depot, Foto: Kevin Fuchs © Kunstarchiv Beeskow
Fr, 10.05.2019

neues Depot des Kunstarchivs Beeskow

Das Kunstarchiv Beeskow beherbergt einen außergewöhnlichen Bestand bildender Kunst, der vor 1989 im Besitz von Parteien, Massenorganisationen und staatlichen Einrichtungen der DDR war. Diese zufällige wie abgeschlossene Zusammenstellung staatlich finanzierter Werke bietet heute facettenreiche Einblicke in das Kultur- und Kunstsystem der DDR: Hier können politische und gesellschaftliche Normen abgelesen, aber ebenso bildnerischen und ästhetischen Qualitäten nachgespürt werden. 

Großformatige Ölgemälde, fragile Papierarbeiten, schwere Bronzebüsten, feine Keramik, aufwendig geknüpfte Wandteppiche - nicht nur die Quantität, besonders die Vielfalt des Beeskower Bestands verlangt eine Depotanlage, die für jedes Werk einen adäquaten Standort bietet.
Im Rahmen von Führungen, Veranstaltungen und Studioausstellungen ist es nun möglich, die Kunstwerke für eine breite Öffentlichkeit sichtbar und erlebbar zu machen.

Eröffnung: 29. Mai 2019, 14 Uhr, Gespräch zur Geschichte und Zukunft des Kunstarchivs Beeskow mit Herbert Schirmer, Vorsitzender Forum Kunstarchive.V.
Dr. Jürgen Danyel, stellv. Direktor Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam
Florentine Nadolni, Leiterin Kunstarchiv Beeskow und Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR Eisenhüttenstadt 
16:30 Uhr, Konzert mit Conny Bauer 

Kunstarchiv Beeskow
Spreeinsel Beeskow, Frankfurter Str. 23, 15848 Beeskow

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