Die Antiquarin Elvira Tasbach aus Berlin erhielt am gestrigen 11. Mai im Wilhelm-von-Humboldt-Saal der Stabi den Max-Herrmann-Preis 2026. Dieser wird für Verdienste um das Bibliothekswesen von den Freunde der Staatsbibliothek zu Berlin e. V. vergeben. Geehrt wird unter anderem, wie der Vorsitzende der Stabi-Freunde, Peter Altmaier, und der Börsenverein des Deutschen Buchhandels mitteilen, ihre Tätigkeit als Mäzenatin. So hatte Elvira Tasbach der Bibliothek u. a. den Catalog der Bücher im Besitz seiner Exzellenz Herrn Freiherrn Alexander’s von Humboldt mit mehr als 1.000 handschriftlichen Notizen Humboldts geschenkt. Der Preis ist nach dem Berliner Literatur- und Theaterwissenschaftler Max Herrmann (1865–1942) benannt, der im KZ Theresienstadt starb. Die Verleihung fand um 18 Uhr statt, die Laudatio für die Geehrte hielt der Verleger im Wallstein-Verlag, zugleich Vorsitzender der Historischen Kommission des Börsenvereins – Thedel von Wallmoden. Der Preis wurde zuvor bereits an Paul Raabe, Götz Aly, Monika Grütters, Wim Wenders vergeben.
(André Schinkel/Pressemitteilung)