Pirckheimer-Blog

Marina Fritzsche

Fr, 19.12.2025

Pirckheimer-Abschlusstreffen der Berliner und Brandenburger im Antiquariat Carl Wegner

Am vorletzten Donnerstag, den 11. Dezember 2025,  fand im Antiquariat Carl Wegner in Berlin-Schöneberg die Abschlussveranstaltung der Berlin/Brandenburger Gruppe der Pirckheimer-Gesellschaft statt. In einem Rückblick auf die Veranstaltungen des Jahres 2025 zeigte uns Ninon Suckow, was wir wieder Tolles erlebt haben. Der bereits angedeutete und vorbereitete Staffelstab wurde anschließend offiziell von Ninon Suckow auf Marina Fritzsche übergeben (Ninon bleibt uns aber weiterhin im Hintergrund fleißig.) Dies wurde mit der Übergabe eines kleinen Geschenks und eines Blumenstraußes begleitet. Zehn Jahre Arbeit für die regionale Gruppe haben natürlich eine Marke gesetzt. Wir freuen uns aber auch auf die Zusammenarbeit mit Marina Fritzsche, welche selbstverständlich auch mit Blumen begrüßt wurde. Ebenso wurde sich auch bei Hans-Jürgen Wilke für seine Arbeit und Leistung mit einer Aufmerksamkeit bedankt und weiterhin auf seine Unterstützung gesetzt. Mit einen ersten Einblick auf die ersten Veranstaltungen des Jahres 2026 oblag es Marina Fritzsche, ihre erste Aufgabe zu meistern. Vielen Dank! Zum Abschluss ließen uns alle Teilnehmer wiederum an ihren Errungenschaften oder anderen spannenden Zuwächsen ihrer jeweiligen bibliophilen Sammlung teilhaben ... Wir alle freuen uns auf das Programm für 2026.

(Text: Robert Grieger/Fotos: Abel Doering)

Fr, 23.10.2015

Für heute langt´s

Die vielfältige Welt der Lesezeichen

Die Sammlung des 2014 verstorbenen langjährigen Pirckheimer-Mitglieds Renate Gollmitz mit ihren Lesezeichen ist an die Staatsbibliothek zu Berlin gegangen und wird dort in der Handschriftenabteilung, Referat Einblattmaterialien betreut.
Nun haben sich die angehenden Fachangestellten für Medien und Informationsdienste, kurz unsere FaMI-Auszubildenden, für ihre Projektarbeit die Gestaltung einer Ausstellung eben jener Lesezeichen aus der Sammlung der langjährigen Mitarbeiterin der SBB und Pirckheimer-Freundin vorgenommen. 
Die Ausstellung wird in eher stiller Form am 30. Oktober eröffnet und im Foyer der Staatsbibliothek zu sehen sein. Das Material ist geordnet nach Themen wie exotisch, historisch, kurios und in sechs Vitrinen ausgestellt. Besucher sind herzlich willkommen. 
Dazu wird es auch einen Blogbeitrag auf der Seite blog.sbb.berlin geben. Weitere Informationen zu dieser kleinen Ausstellung finden sich auf der Homepage der Staatsbibliothek.
(Marina Fritzsche)

Ausstellung: 30. Oktober - 14. November 2015

Staatsbibliothek zu Berlin
Foyer
Berlin, Potsdamer Str.

1 Kommentar:

EmFri hat gesagt...
Die Öffnungszeiten und weitere Informationen zur Ausstellung verstecken sich hinter diesem Link http://sbb.berlin/

Do, 06.02.2014

Tamara Ivanova in der Staatsblbliothek

Tamara Ivanova - aus „Kartinki s vystavki“
In der Sammlung russischer Künstlerbücher der Staatsbibliothek ist die in Tiflis geborene und mittlerweile in Berlin ansässige Tamara Ivanova, eine Künstlerin, auf die hier bereits im Zusammenhang mit der artbook.berlin hingewiesen wurde, mit acht Werken vertreten, deren formales Spektrum von aufwändig gestalteten Buchobjekten über kleine gebundene Bändchen bis hin zu Albummappen mit handkolorierten Drucken reicht.
Ivanovas Künstlerbücher thematisieren dabei in maßgeblicher Weise das Verhältnis von Sprachlich-Textuellem zu Bildhaft-Imaginativem, das bei den in der Staatsbibliothek bewahrten Arbeiten der Künstlerin in zwei charakteristischen Ausprägungen auftaucht. Grundlegend ist, dass jeweils ein bestimmter Text, sei es ein Gedicht oder seien es volkstümliche Reim- und Spottverse, das Thema und leitmotivische Gestaltungselement jedes einzelnen Werkes bildet.
Entweder inszenieren dann einige ihrer oft handkolorierten und fein gezeichneten Arbeiten die Verlängerung des Textes ins typographisch-Illustrative. Hierbei spielen jeweils außerordentlich interessante Quer- und Rückbezüge zu spezifischen historisch-künstlerischen Stilrichtungen und Strömungen, speziell der russischen Avantgarde zu Beginn des 20. Jahrhunderts, eine wichtige Rolle. Oder die Künstlerin gestaltet das Zusammenwirken von sprachlich transportierter Aussage und begleitendem Bild als bisweilen provokatives, postmodernes Spiel mit den Kategorien von Hoch- und Populärkultur. Mit dieser Stoßrichtung ordnet sie sich in eine Entwicklungslinie postsowjetischer Kunst, Kultur und Literatur ein, die mit aggressiven Formen der Umcodierung von ästhetischen Bewertungs- und Wahrnehmungskriterien arbeitet. Auf diese Weise entsteht eine neue Dynamik künstlerischer Perspektiven auf die postsowjetische Situation nach dem Zerfall der bis dato herrschenden ästhetischen Doktrinen des sozialistischen Realismus.
(nach einer Mitteilung von Marina Fritzsche)
 
Einige Künstlerbücher aus der Sammlung werden hier vorgestellt.