In seinem neuen FISAE-Newsletter Nummer 573 stellt Klaus Rödel, der zugleich in zahlreichen Ländern eine Krise des Exlibris-Wesens konstatiert – gewissermaßen als Argument, dass es noch ein paar Instanzen gibt, die sich dem Kleingrafik-Thema widmen – neben der Exlibriswereld und der Suomen Exlibrisyhdistys auch die jüngste Ausgabe der Marginalien (Ausgabe 261, Heft 2026/2) vor. Flankiert wird der Newsletter von einem der klassischen Porträts von Willibald Pirckheimer (1470–1530), dem Namensgeber der Gesellschaft. Neben der reichen Auswahl aus dem Bildbestand des Heftes bringt Rödel die Inhaltsangabe und das Editorial von Chefredakteur Till Schröder in den in der FISAE üblichen zehn Sprachen. Ebenso verfährt der FISAE-Neuigkeitenbrief mit den Journalen aus den Niederlanden und Finnland. Darüber hinaus gibt es Infos zum anstehenden 41. FISAE-Kongress in Varna in Bulgarien. Ein weiterer Newsletter (die Sonder-Ausgabe 573A) widmet sich Gernot Blum, dem langjährigen DEG-Präsidenten, der im vergangenen Mai im Alter von 86 Jahren gestorben ist. Der Mediziner war stolzer Besitzer einer 200.000 Stücke Exlibris und diverse Gelegenheitsgrafiken umfassenden Sammlung, sein Sammelschwerpunkt der Tod in allen Facetten.
(André Schinkel)