Pirckheimer-Blog

Manfred Kujau

So, 30.11.2025

Unter dem Titel "Der Kinderbuchsammler" gab es am 26.11. einen Beitrag zu Manfred Kujau im RBB – der in zwei Mediatheken der ARD abgerufen werden kann.

RBB: Porträt von Manfred Kujau

Am 26.11.25 gab es unter dem Titel Der Kinderbuchsammler einen Beitrag zu Pirckheimer-Freund Manfred Kujau in der Sendung Der Tag in Berlin & Brandenburg. Manfred Kujau arbeitete in der Glasindustrie und sammelte bereits als Lehrling Kinderbücher. Heute besitzt er mehrere hundert Exemplare und recherchiert die Lebenswege der meist unbekannten Autoren. So stieß er auf Emmy Landmann, eine jüdische Autorin, die während der Nazi-Zeit nach Holland emigrierte. Ihr 1920 erschienenes Bilderbuch Ein Starenheim ist eine Rarität. Kujau sammelt Bücher aus seiner eigenen Kindheit, die er damals nur ausleihen konnte, und liebt besonders die schönen Illustrationen alter Werke, die er in Antiquariaten oder online findet. Der Beitrag von Martina Hiller von Gaertringen ist hier und hier zu finden und anzuschauen. Ich habe den Bericht zu Manfred Kujau durch Zufall am besagten Sendetag gesehen. Musste mir diesen dann gleich in der Mediathek nochmal anschaun.

(Gesehen und gefunden von Robert Grieger)

Fr, 27.11.2020

Sammlerfreuden 2020

Beim Berlin-Brandenburger Pirckheimer-Abend im Dezember letzten Jahres kam die Bezeichnung "Mein Buch des Jahres" auf - im Gegensatz dazu hatte auch jemand sein "Unbuch des Jahres" dabei und es wurde auch über "Mein Nichtbuch des Jahres" berichtet. Da nun in diesem Jahr der Sammlerabend ausfallen muss, hat der Vorstand beschlossen, die "Bücher des Jahres" wenigstens virtuell zu präsentieren: Jeder, der am 3. Dezember etwas zum traditionellen Sammlerabend mitgebracht hätte, schreibt ein paar Sätze auf über das Objekt und warum gerade dies sein Buch (oder seine Grafik usw.) des Jahres ist, dazu eins, zwei Bilder.
Damit können Pirckheimer und Freunde wenigstens auf diese Weise teilhaben an den Sammlerfreudendes letzten Jahres unserer Mitglieder.

Mehr als zehn Beiträge zu den Büchern des Jahres sind bereits eingetroffen und hier zu lesen und zu bewundern. Die Aktion ist damit aber keineswegs abgeschlossen, Beiträge sind weiterhin willkommen.

Mi, 07.08.2013

Mit Feuer gegen die Freiheit des Geistes

Am 10. Mai 1933 gedenken Literaturliebhaber einer so genannten „Aktion wider den undeutschen Geist“, bei der in insgesamt 70 Städten in Deutschland öffentlich die Werke verfolgter Schriftsteller verbrannt wurden.
Unser Mitglied Manfred Kujau zeigte in Brandenburg zur Erinnerung an dieses unwürdige Ereignis vom 10. Mai bis zum 8. Juni 2013 in einer Ausstellung zeitgenössische Ausgaben der von den Nationalsozialisten verbotenen Werke aus seiner Sammlung, darunter z.B. eine Ausgabe von Erich Kästner mit Illustrationen von Erich Ohser, aber auch Bücher ausländischen Autoren wie Andersen Nexö, Jack London oder Maxim Gorki. Zeitgleich konnten diese Titel, die auf der schwarzen Liste der Nationalsozialisten standen, in neueren Ausgaben in der Fouqué-Bibliothek entliehen werden.

Da die Bücherverbrennung in Brandenburg erst am 27. Juni 1933 aus Anlass eines Besuchs der Nazi-Führungsriege "nachgeholt" wurde, wurde die Ausstellung am 18. Juni nochmals aufgebaut und wird noch bis zum 10. August 2013 gezeigt.

Ausstellung: noch bis 10.August 2013

Altstädtischer Markt 8
14770 Brandenburg an der Havel