Irgendwas stimmt immer nicht.
(Klaus Ensikat im von Ute Wegmann geführten Interview im Deutschlandfunk am 11. März 2017 unter dem Titel „Ich versuche immer niedlich zu sein, aber es wird nichts”)
Klaus Ensikat wurde im Januar 1937 in Berlin geboren und absolvierte hier Anfang der 1950er Jahre in der DDR eine Ausbildung als Dekorateur. Es folgte ein Studium an der Fachschule für Angewandte Kunst und eine Anstellung als Werbegrafiker bei der DEWAG. Bevor er sich ab 1965 als Grafiker selbständig machte, dozierte er an der Berliner Fachschule für Angewandte Kunst. Mit all diesen Erfahrungen »im Gepäck« widmete sich Klaus Ensikat schließlich der Buchkunst im umfassenden Wortsinn. Er illustrierte für zahlreiche literarische Werke (u.a. Edgar Allan Poe, Mark Twain, Jules Vernes, Lewis Carroll oder Edward Lear), gestaltete Einbände und Titelblätter und arbeitete weiterhin für Zeitschriften (u.a. »Das Magazin« und »Eulenspiegel«). Für sein illustratives Werk wurde ihm 1996 die höchste Anerkennung zuerkannt: der »Hans-Christian-Andersen-Preis«, der sogenannte »Nobelpreis für Illustration«
Die Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz ehrt Klaus Ensikat "(nachträglich) zum Geburtstag" mit einem Festakt am 3. November 2017.