Pirckheimer-Blog

Jenny Erpenbeck. | © Amrei-Marie via CC BY-SA 4.0
So, 26.05.2024

International Booker Prize für Jenny Erpenbecks „Kairos“

Es ist der erste International Booker Prize überhaupt, der nach Deutschland geht, und er ging, wie in der Tate Mitte der vergehenden Woche bekannt wurde, in diesem Jahr an Jenny Erpenbeck und ihren Übersetzer Michael Hofmann für den Roman Kairos. Eine Auszeichnung, wie sie im Rang großen, hochdotierten nationalen Ehrungen wie dem Georg-Büchner- oder dem Joseph-Breitbach-Preis (den Erpenbeck bereits 2013 erhielt) nicht nachsteht und zudem das Fenster in die internationale Literaturszene weit öffnet. Mithin dürfte mit der Preisung, die der Autorin wie dem Übersetzer gleichsam und in gleichen Teilen des Preisgelds zusteht (je 25.000 Pfund), eine der bedeutendsten und mitreißendsten Erzählerinnen der Gegenwart gefeiert werden. Die Medien berichten von einem regelrechten Starrummel um Erpenbeck und Hofmann in London. So möge es, zumal wenn es den schönen Künsten dient, sein und bleiben. Glückwunsch an die Geehrten!

(André Schinkel/Pressemitteilung)

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